bookmark_borderEs heisst doch immer ....
*update* [21.11.2019]

Es heißt immer:
"Irgend­wo muss man doch den Anfang machen!"
Richtig.
Da machen sich aus­ge­rech­net Ban­ker - viel geschmäh­te und wenig men­schen­freund­li­che Grup­pe der Bevöl­ke­rung - auf, um etwas für die Umwelt und den Erhalt des Pla­ne­ten zu tun.
Was passiert?
Die Initia­ti­ve wird geblockt.
Wer ist verantwortlich?

CDU / CSU - die rei­ßen zwar mäch­tig ihre Mäu­ler auf um den Grü­nen Stim­men abzu­ja­gen. Wenn es aber *zum Schwu­re kommt* ist vor­bei mit lustig, da wird gemau­ert was das Zeug hält [ein wei­te­res Bei­spiel].

So ein Armutszeugnis.
Und besten­falls ein Neben­satz in den 'aus­ge­wo­ge­nen' Nachrichten.
"busi­ness as usual"

 

*update* [21.11.2019]
@ Erik­Mar­quardt:
" ..Die Koali­ti­on hat so getan, als wür­de sie end­lich einen Not­arzt rufen, um die Kli­ma­ka­ta­stro­phe zu bekämpfen.
Jetzt hat sie ergänzt, dass er lei­der nur Glo­bu­li dabei hat.. "


 

bookmark_borderLebenserwartung und Bevölkerungsdichte

Sehen Sie sich ein­mal die­se fol­gen­den Abbil­dun­gen im Ver­gleich an.

Lebens­er­war­tung

Bevöl­ke­rungs­dich­te

Abbildungen
- » Countries_by_population_density.svg « Miguel Con­tre­ras, Gua­te­ma­la [Public domain]
- » Count­ries by avera­ge life expec­tan­cy (2015) « Jack­int­he­Box CC BY-SA 4.0

Auch inter­es­sant in die­sem Zusammenhang
- » Madhhab_Map3.png « Von Peaceworld111 - Eige­nes Werk, CC BY-SA 4.0,
Ster­be­al­ter 1950-55 & 2010-2015

bookmark_borderMich reizt deine schöne Gestalt ....
*update* [17.10.2019]

Sehen Sie sich ein­mal die­se fol­gen­den Abbil­dun­gen im Ver­gleich an.

Ver­wand­ten­ehe

Ver­brei­tung der Religionen

Fällt Ihnen etwas auf? In Gebie­ten der Erde, die vom Islam domi­niert wer­den ist die Ver­wand­ten­ehe sehr aus­ge­prägt. Über die Grün­de läßt sich spekulieren: 

Glau­bens­re­geln mit 'Ver­sor­gungs­ge­dan­ke'?
Bit­te­re Notwendigkeit?
Prü­de­rie im Umgang mit fami­li­en­frem­den Menschen?
Falsch ver­stan­de­ne Abschot­tung gegen­über 'Frem­den'?
Man­gel an Gelegenheit?

Abbildungen
- » Isla­mi­sche Län­der.png (palet­te adapt­ed for bet­ter con­trast) « de:Benutzer:Baba66
- » Global_prevalence_of_consanguinity.svg.png « Urhe­ber: The RedB­urn
- Von Benutzer:Neitram und diver­se wei­te­re Autoren basie­rend auf der lee­ren Welt­kar­te en:Image:BlankMap-World.png, PD-Schöp­fungs­hö­he, Link

*update* [17.10.2019]

Von der Gefahr einer Ver­wand­ten­ehe (Inzucht):
" .. Gene­rell gesagt kann ein Orga­nis­mus nicht leben, wenn ihm ein Chro­mo­so­men­paar und somit ein gan­zer Typus kom­plett fehlt. Die­ses Phö­no­men, Nul­li­so­mie genannt kann beim Men­schen aller­dings tat­säch­lich vor­kom­men. Dabei ist das Gen-Paar Num­mer 8, also bei­de Gene Num­mer 8, sowohl das vom Vater als auch das von der Mut­ter (Nab­lus-mask-like-facial-Syn­drom) nicht vor­han­den. Es sind jedoch welt­weit nur 13 Fäl­le bekannt, vor allem im ara­bi­schen Raum. Wahr­schein­lich eine Fol­ge von Inzucht, der Fort­pflan­zung von zu nahe ver­wand­ten Indi­vi­du­en (Cou­sin-Cou­si­ne) über zahl­rei­che Gene­ra­tio­nen hin­weg. Der Mensch ist zwar über­le­bens­fä­hig, bil­det jedoch wich­ti­ge Orga­ne wie zum Bei­spiel die Augen erst gar nicht aus .. " [Quel­le]

bookmark_borderZitat (IV)

» The only thing necessary
for the tri­umph of religion
is for ratio­nal people
to do not­hing «
[©wvs/2019]

Die Nord­kir­che meint, es gäbe min­de­stens zehn Grün­de dafür, Reli­gi­ons­un­ter­richt in öffent­li­chen Schu­len zu haben. Einen davon habe ich her­aus­ge­grif­fen, um ihn etwas genau­er zu betrachten.


Das Zitat:
".. Die Rede von Gott im Zen­trum. Der Reli­gi­ons­un­ter­richt lebt von der für alle erkenn­ba­ren Posi­ti­on des Faches und der Unter­rich­ten­den: im Zen­trum der reli­giö­sen Bil­dung steht nach evan­ge­li­schem Ver­ständ­nis die Rede von Gott. Auf die­ser Grund­la­ge lädt der Reli­gi­ons­un­ter­richt zur kri­ti­schen Aus­ein­an­der­set­zung ein .."
[Quel­le]

 

Der Reli­gi­ons­un­ter­richt, domi­niert von der evan­ge­li­schen Reli­gi­on, lädt kei­nes­wegs zur 'kri­ti­schen Aus­ein­an­der­set­zung' ein. Das kann er über­haupt nicht. Denn eine Vor­aus­set­zung für eine Dis­kus­si­on, eine Ein­schrän­kung hin­sicht­lich der zuläs­si­gen Argu­men­te vor­ab fest­zu­le­gen bedeu­tet sie nur in einem begrenz­ten Rah­men zuzu­las­sen - und dann ist es kei­ne 'kri­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zung', son­dern eine gesteu­er­te Indoktrination.

Das Gedan­ken­kon­strukt "GOTT" als Grund­la­ge für eine 'kri­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zung' zu nen­nen ist in sich ein Paradoxon: 

Etwas, das nicht nach­weis­bar ist, kann nicht kri­tisch dis­ku­tiert wer­den. Alle Argu­men­te dazu sind belie­big, denn schon die Grund­la­ge der Aus­ein­an­der­set­zung (Dis­kus­si­on) ist belie­big.

Basis für die­sen Bei­trag von da → hpd: Zehn Grün­de für den Religionsunterricht?

bookmark_borderVom »Homo sapiens«

Zwi­schen Men­schen gibt es nur klei­ne gene­ti­sche Unterschiede. 

Deren Wir­ken ist für den Betrach­ter zunächst unsichtbar.
Erkenn­bar erst, wenn die­ser klei­ne Unter­schied in Hand­lung, Lebens­äu­ße­rung, Dar­stel­lung des Den­kens über die Exi­stenz und den Sinn des Lebens umge­setzt wird. Oder wenn das 'sich-am-Leben-erhal­ten' offen­bart wozu die­ser Mensch im Stan­de ist, und wozu nicht. So kom­men Anla­gen durch das eige­ne Ver­hal­ten ans Licht - unbe­ab­sich­tigt, als Neben­er­schei­nung des Seins.

Die­se Unter­schie­de zwi­schen Men­schen sind kein Werturteil!
Die Gleich­heit als Mensch, also Zuge­hö­rig­keit zu einer bio­lo­gi­schen Art, ist dafür Gewähr. Das stellt den Ide­al­zu­stand dar, den wir auf die­sem Pla­ne­ten so schmerz­lich vermissen.

Durch das Wir­ken der Evo­lu­ti­on sind wir als Art von der Stu­fe der Höh­len­men­schen auf­ge­stie­gen und das vor allem wegen unse­rer beson­de­ren Fähig­kei­ten im Ver­gleich zu ande­ren Arten von Lebewesen.

Doch es beneh­men sich Vie­le so, als ob sie eini­ge Stu­fen der Ent­wick­lungs­trep­pe hin­un­ter gefal­len sind und sich wie­der dem Urmen­schen­ver­hal­ten annä­hern. Ein bedau­er­li­cher Rück­fall in der Ent­wick­lung, und ich stel­le fest:

Das gibt es nur bei die­ser einen Art "Homo sapi­ens".

Wes­we­gen ich an der Recht­fer­ti­gung für den Begriff "sapi­ens" Zwei­fel habe. 

bookmark_borderWas wir dringend brauchen sind Umwälzungen in Politik und Machtstrukturen, nicht nur Personalwechsel

" ..Fragt man nun, wel­che Sozi­al­ord­nung dies am besten garan­tiert, so leh­ren histo­ri­sche Erfah­rung wie theo­re­ti­sche Refle­xio­nen: in einer moder­nen Demo­kra­tie und offe­nen Gesellschaft. 
Wor­in bestehen deren Basismerkmale? 
Es sind
- Abwahl­mög­lich­keit und
- Gewaltenteilung,
- Indi­vi­dua­li­täts­prin­zip und
- Menschenrechte,
- Plu­ra­lis­mus und
- Rechtsstaatlichkeit,
- Säku­la­ri­tät und
- Volkssouveränität. 
Die fol­gen­den Aus­füh­run­gen gehen davon aus, dass die­se Nor­men und Regeln ver­tei­di­gens­wert sind .."
*

Ver­tei­di­gens­wert wohl schon, allein:
Wie anders als durch "Extre­mis­mus" zu erreichen?
Dazu ein paar Überlegungen.

Die feh­len­den Kriterien:

1. Abwahl­mög­lich­keit
In unse­rem Wahl­sy­stem ist es den Wäh­lern unmög­lich Poli­ti­ker abzu­wäh­len - durch die Ebe­ne der Par­tei­en wird selbst ein schlech­ter Poli­ti­ker, den nie­mand mehr wäh­len wür­de, mit Plat­zie­rung durch sei­ne Par­tei auf der Lan­des­li­ste (o.ä.) wie­der ein Man­dat erhalten.
Das bedeu­tet: Es ist ein ganz klei­ner Zir­kel in jeder Par­tei der tat­säch­lich die Rich­tung vor­gibt - und die­ser Grup­pe wer­den von den Mäch­ti­gen (Besit­zer von Ver­mö­gen, Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Pro­duk­ti­ons­mit­teln) die Richt­li­ni­en vor­ge­ge­ben bzw. die Poli­ti­ker ken­nen deren Not­wen­dig­kei­ten und han­deln vor­aus­ei­lend, ohne Anwei­sung, im Eigen­in­ter­es­se ihren Sta­tus zu erhalten.

2. Säku­la­ri­tät
Auf allen gesell­schaft­li­chen Ebe­nen sind die Reli­gio­nen in den Gre­mi­en ver­tre­ten, die das all­ge­mei­ne Leben und die Struk­tur for­men. Eine wesent­li­che Oppo­si­ti­on gegen die­ses Kar­tell von Glau­ben gegen Wis­sen und Ver­nunft ist nicht mög­lich, so lan­ge die­se Ver­tre­ter dort ver­blei­ben und trotz schrump­fen­der Gläu­bi­gen­zahl über­pro­por­tio­nal ver­tre­ten sind. Der gesell­schaft­li­che Wan­del schrei­tet schnel­ler fort als es die Reprä­sen­ta­ti­on gesell­schaft­li­cher Grup­pen in die­sen Gre­mi­en darstellt.

Da also in unse­rer Gesell­schaft die bei­den oben erläu­ter­ten Vor­aus­set­zun­gen nicht vor­han­den sind erüb­rigt sich (fast schon) die rest­li­che Erör­te­rung. Es ist ver­gleich­bar mit einem Haus dem das Fun­da­ment fehlt. 

Bür­ger die sich poli­tisch enga­gie­ren wol­len müs­sen dazu durch die Par­tei­rou­ti­ne hin­durch (bis auf ganz weni­ge Aus­nah­men). Bis sie schließ­lich da ankom­men wo sie (mit-) ent­schei­den kön­nen sind sie wie Fluss­kie­sel an der Mün­dung *rund­ge­schlif­fen* und auf Par­tei­li­nie - oder sie sind schon raus gemobbt oder frei­wil­lig mit Frust aus­ge­schie­den. Das System der Par­tei­en ver­hin­dert 'gro­ße Wür­fe' und 'unor­tho­do­xe Ideen', man bewegt sich im Mit­tel­maß. [Wie anson­sten in unse­rer Gesell­schaft immer öfter, obwohl immer nach "Quer­den­kern" und "Gene­ra­li­sten" gefragt wird hat man Angst vor ihnen, da sie doch intel­li­gen­ter und ent­schei­dungs­freu­di­ger sind als eben die vor­ge­nann­te "Mit­te"]

Poli­ti­ker wer­den nicht erst seit heu­te über­for­dert, das liegt auch an dem durch die Par­tei­en geschickt immer wei­ter zu ihren Gun­sten gewan­del­ten System:
Um Kon­sens zu errei­chen wer­den Rück­sich­ten genom­men, wer­den fau­le Kom­pro­mis­se geschlos­sen, wird das Kli­en­tel hier und dort vor Ort ein­be­zo­gen ihm geneh­me Kan­di­da­ten zu stüt­zen, der Pro­porz bestimmt die Aus­wahl, nicht die Kompetenz. 

Was Geld in die Kas­sen spült und den Amts­in­ha­bern zusätz­lich zu den Diä­ten hüb­sche Sümm­chen und Pöst­chen nach Aus­schei­den ein­bringt (wenn sie sich "wohl"verhalten haben) wird vor­ran­gig in Geset­zes­form gebracht. Ich habe die Fremd­zah­lun­gen schon öfter als eine Crux bezeich­net, sie wer­den ja höf­lich ver­schlei­ernd als "Spen­de", oder "Zuwen­dung", oder "Spon­so­ring" dekla­riert, sind aber in Wahr­heit BESTECHUNGSGELDER.
Wenn wir als Bür­ger das gegen­über Staats­die­nern machen wer­den wir wegen Bestechung angeklagt.

Da haben wir zwei wei­te­re Punk­te die die der­zei­ti­ge Poli­tik als schlecht ausweisen: 

- Mittelmaß,
- Bestechlichkeit, 

Dazu kom­men Unkennt­nis von wesent­li­chen Strö­mun­gen in Gesell­schaft und tech­ni­scher Ent­wick­lung die, weil es das Ego die­ser Leu­te nicht ver­trägt, dann oft in klei­nen Gre­mi­en mit Hil­fe der regu­lier­ten Indu­strie ent­wor­fen wer­den und dem­entspre­chend nicht zum Nut­zen der Bevöl­ke­rung sein kön­nen und es fast immer auch nicht sind [Axel Voss, CDU, Lei­stungs­schutz­recht EU (Sie­he Abbil­dun­gen unten)].
Wer Berufs­po­li­ti­ker ist und noch nie (mög­li­cher­wei­se aber auch nach einer Leh­re als Bank­kauf­mann) in dem dann ver­tre­te­nen Feld gear­bei­tet hat, muss doch dilet­tie­ren [Spahn]!

Die oft zitier­te *Mas­se* von intel­lek­tu­ell Min­der­be­mit­tel­ten und Mit­läu­fern .... die im übri­gen an ihrer Situa­ti­on nicht immer selbst Schuld haben, son­dern denen oft die Chan­cen bereits von unse­rem Schul­sy­stem sehr früh genom­men wor­den sind, hat schon erst recht kei­ne Chan­ce jemals ihre Bedürf­nis­se erfüllt zu sehen
Jetzt zu bekla­gen, dass die­se Men­schen sich zu Pegi­da oder AfD hin­ge­zo­gen füh­len und vor der Glot­ze sit­zen und Unter­schicht­fern­se­hen schau­en ist bil­lig, denn es hat doch genau den Grund, dass man sie als Wahl­scha­fe gese­hen und ihnen ver­füh­re­ri­sche Lügen auf­ge­tischt hat, um ihnen dann das Fell über die Ohren zu zie­hen. Sie­he hier­zu den Sozi­al­be­richt, bzw. die Ein­schät­zung zur Hand­ha­bung und Revi­si­on des­sel­ben durch das Kanz­ler­amt, um den Bericht der Wis­sen­schaft­ler "zu ent­schär­fen" - man kann es ganz dra­stisch eine "Fäl­schung" nen­nen, die die Aus­sa­ge nicht nur ver­wäs­sert, son­dern stel­len­wei­se sogar umdreht ["West­li­che Demo­kra­tie" ist hohl: Reich­tum regiert]

So kom­men zu
- Bestech­lich­keit und
- Mit­tel­maß noch
- Unwissenheit,
- Groß­manns­sucht (über­stei­ger­tes Ego, Selbst­über­schät­zung) und
- Fäl­schung wis­sen­schaft­li­cher Befunde. 

Dage­gen feh­len die­se zwei Aspekte:
- Abwahl­mög­lich­keit und
- Säkularität

Die­ses Aus­ein­an­der­drif­ten von Auf­ga­ben­stel­lung und Auf­ga­ben­er­fül­lung wird durch das Inter­net wie in einer Echo­kam­mer ver­viel­fäl­tigt - und das ist ein­mal der Grund für stei­gen­den Unmut bei der Bevöl­ke­rung und dem Bestre­ben der Poli­tik das Inter­net so zu regu­lie­ren [Öttin­ger!], dass sie wie­der die Mei­nungs­ho­heit zurück gewinnen.

Extre­mis­mus ent­steht durch (gefühl­tes oder tat­säch­li­ches) Unrecht - und wenn schon im Grund­satz das Staats­we­sen weder demo­kra­tisch ist noch eine offe­ne Gesell­schaft gewähr­lei­stet - kann davon aus­ge­gan­gen wer­den, dass die For­de­run­gen das zu ändern immer von jenen als "extrem" bezeich­net wer­den, die am Fort­be­stehen der un-demo­kra­ti­schen Struk­tu­ren und geschlos­se­nen Zir­keln (der Macht) ein Inter­es­se haben. 

Die man­geln­de Mög­lich­keit den Volks­wil­len tat­säch­lich durch Ver­tre­ter in Par­la­men­ten dar­zu­stel­len, ver­bun­den mit einem aus­ge­präg­ten Behar­rungs­ver­mö­gen über­kom­me­ner Rech­te und Reprä­sen­tanz in gesell­schaft­lich bestim­men­den Gre­mi­en, macht es doch erst aus, dass Men­schen sich, links und rechts der soge­nann­ten "Mit­te", ange­füllt von trä­gen Mit­läu­fern, radikalisieren.

Es ist "ohn­mäch­ti­ge Wut", die durch das System selbst gene­riert wird und Extre­mis­mus so erst ermög­licht. Die Ver­mu­tung es wer­de kei­ne Poli­tik für die Mas­se der Gesell­schaft, son­dern gegen sie gemacht, ist durch wis­sen­schaft­li­che For­schung nachgewiesen.

Das Des­in­ter­es­se der Gewähl­ten, sich und ihre Tages­ar­beit zu hin­ter­fra­gen, ist ungebrochen.

Was nun als Gefahr droht und immer wahr­schein­li­cher wird ist eine stei­gen­de Gewalt­be­reit­schaft. Dass das von den eta­blier­ten Poli­ti­kern so gese­hen wird kann dar­an abge­le­sen wer­den, dass die Über­wa­chungs­mög­lich­kei­ten inten­si­viert und der Umfang bzw. die Tie­fe aus­ge­dehnt wer­den. Die Angst geht um bei denen, die seit Jahr­zehn­ten in füh­ren­den Posi­tio­nen stan­den und nie dar­an dach­ten, eines Tages zur Rechen­schaft gezo­gen zu werden.

* [Quel­le] Der Arti­kel ist aus einem Kom­men­tar beim hpd entstanden.


Sie­he zu die­sem The­ma auch:
- Wir leben in einer DEMOKRATIE. Teil ➀; Teil ➁; Teil ➂; Teil ➃;
- Wahl 2013 (3); Demo­kra­tie aus­ge­hebelt: Par­tei­en­will­kür!
- Frei­heit, Demo­kra­tie, Laïzismus
- Viel­leicht wird es ja (doch) noch mit der Demokratie ....

bookmark_borderGesetzliche Inhumanität

Das Geord­ne­te-Rück­kehr-Gesetz ist ein wei­te­res Glied in einer Ket­te von Unge­schick­lich­kei­ten und gro­ben Feh­lern, die die SPD in den Jah­ren seit der ersten Regie­rung Schrö­der gemacht hat. So ist denn nun von der füh­rer- und wohl auch ziel­lo­sen Par­tei fol­gen­des zu lesen:

" .. Dem Absturz der Par­tei in den Mei­nungs­um­fra­gen folg­te bei der Abstim­mung am 7. Juni auch der Absturz der SPD-Bun­des­tags­frak­ti­on in die tota­le Rück­grat­lo­sig­keit. Die Frak­ti­on hat sich offen­bar der „Das Boot ist voll“-Rhetorik von AfD und CDU unter­wor­fen. Das jetzt beschlos­se­ne Gesetz ist nichts als ver­ord­ne­te Inhumanität .. "

Wenn die Frau Kanz­le­rin in ihrer Regie­rungs­zeit etwas rich­tig gemacht hat, dann war es die Öff­nung der Gren­zen für Asyl­su­chen­de in ihrer Not! Jede ande­re Hand­lungs­wei­se ist falsch - wir haben über Jahr­zehn­te - direkt oder indi­rekt - von den armen Län­dern pro­fi­tiert. Nun war es an der Zeit etwas zurück zu geben.

Aller­dings fehl­te ein Aspekt, der weit­aus wich­ti­ger gewe­sen wäre:
Den Ame­ri­ka­nern, die für die end­lo­sen Krie­ge und Schar­müt­zel rund um den Glo­bus ver­ant­wort­lich sind, die rote Kar­te zu zei­gen. Anstatt wei­ter zu hofie­ren und mit immer mehr Geld zu finanzieren: 

Raus­wer­fen aus Deutschland!

Von Frau Kramp-Kar­ren­bau­er oder ande­ren Per­so­nen in der der­zei­ti­gen Füh­rung der Nati­on ist es aller­dings nicht zu erwarten.

bookmark_borderEnergiewende ..!?


Beim Stö­bern stieß ich auf fol­gen­den Arti­kel in "SPEKTRUM"
Kaf­fee: Dann halt gese­gelt von Chri­sti­an Eich­ler [Mis­si­on Energiewende].

Kurz gesagt geht es um Kaf­fee, der von Coope­ra­ti­ven pro­du­ziert wird und dann per Segel­schiff aus Nica­ra­gua nach Ham­burg ver­schifft wer­den soll - 'ver­schifft wird' könn­te man sagen, denn das Schiff ist seit März unter­wegs und wird im Juli erwartet.

Der so pro­du­zier­te und gehan­del­te Kaf­fee wird ca. 30€ pro Kilo kosten, das ist das Dop­pel­te bis Drei­fa­che des­sen, was anson­sten für unge­mah­le­nen Kaf­fee ver­langt wird.
Das fin­de ich - wenn man den Gedan­ken der Kli­ma­neu­tra­li­tät und der fai­ren Bezah­lung der Kaf­fee­bau­ern zugrun­de legt - nicht unbe­dingt zu teu­er. Aller­dings wird es für vie­le Men­schen, beson­ders Gering­ver­die­ner, uner­schwing­lich sein.

Wenn es vor­ran­gig um die CO2-Bilanz geht ist das OK, irgend­wo muss ja schließ­lich ange­fan­gen wer­den. Da fällt mir aber so man­cher übler Ver­schmut­zer ein, der nutz­los die Umwelt ver­saut und den man viel­leicht bes­ser dazu zwin­gen soll­te sich ein­zu­schrän­ken: Das Mili­tär!

Nutz­los, sinn­los, gefähr­lich - und was da an Dreck pro­du­ziert wird stellt alle von Haus­hal­ten ver­ur­sach­ten Emis­sio­nen in den Schatten.

bookmark_borderGenerationen

Eine Fol­ge von Fei­er­ta­gen nut­zen Men­schen sehr ver­schie­den. Ich nut­ze sie wie ande­re Tage an denen die Betrieb­sam­keit drau­ßen abebbt: Mit stö­bern im Inter­net, lesen und - schla­fen. An vie­len Tagen schla­fe ich sonst nur vier bis höch­stens fünf Stun­den am Stück, da ist es ganz prak­tisch zu sol­chen Gele­gen­hei­ten eine Extra­schicht 'Schlaf' einzulegen.

Als ich heu­te aus dem Mit­tags­schlaf auf­wach­te muss­te ich an Gene­ra­tio­nen den­ken - wahr­schein­lich wirk­te da immer noch nach, dass ich vor dem Ein­schla­fen an die kürz­lich durch­ge­se­he­nen Bil­der von mei­nen Enkeln gedacht hat­te und im Zuge des­sen über Gene­ra­tio­nen sinnierte ....

Bei uns Men­schen sind die Gene­ra­tio­nen ver­gleichs­wei­se lang, und zwar in Abhän­gig­keit von unse­rer Natio­na­li­tät. Eine Gene­ra­ti­on wird defi­niert von dem Zeit­punkt, an dem Kin­der gebo­ren wer­den, bis zu dem Zeit­punkt, an dem die­se Kin­der dann selbst Kin­der bekom­men. Genau­er defi­niert rech­net man so:
Der Alters­durch­schnitt aller Kin­der einer Mut­ter oder eines Vaters zu deren Alter in Jah­ren - man erkennt, dass das zwei ver­schie­de­ne Wer­te annimmt, wenn die Eltern nicht gleich alt sind. In der Tat erge­ben sich so bis zu sie­ben Mut­ter­ge­ne­ra­tio­nen auf sechs Vatergenerationen.

Ein beson­de­rer Aspekt ist dabei der Ver­lauf die­ser Zah­len in den Jahr­hun­der­ten seit man es auf­ge­zeich­net hat bzw. aus den vor­han­de­ne Urkun­den berech­nen konn­te. Der Ver­gleich ist dadurch nicht ganz kor­rekt - weil in Zei­ten vor den Errun­gen­schaf­ten die wir heu­te 'moder­ne Medi­zin' nen­nen, durch die Sterb­lich­keit die wah­re Gene­ra­ti­ons­ra­te ver­än­dert wur­de, bzw. mit den heu­ti­gen Ver­hält­nis­sen nur bedingt ver­gleich­bar ist.

WIKIPEDIA bezif­fert den Gene­ra­tio­nen­ab­stand für 1800 auf 30 Jah­re, für 1875 auf 34,5 Jah­re, und für das frü­he 20. Jahr­hun­dert auf 25 Jah­re. Dar­aus ergibt sich, wie vie­le Gene­ra­tio­nen im Mit­tel in einer Fami­lie vor­han­den sein kön­nen: Fünf (Urgroß­mutter = 100; Groß­mutter = 75; Mut­ter = 50; Toch­ter = 25; Kind 'Säug­ling'.) Tat­säch­lich gibt es - natür­lich wie­der bei WIKIPEDIA - ein Bei­spiel in dem es in einer Fami­lie sie­ben Gene­ra­tio­nen waren.

Von die­ser Betrach­tung abge­se­hen gibt es noch eine mehr natur­wis­sen­schaft­li­che Sicht auf die Gene­ra­tio­nen. Wenn näm­lich in einer Art die Gene­ra­tio­nen schnell hin­ter­ein­an­der fol­gen, dann wer­den Ver­än­de­run­gen in der Erb­infor­ma­ti­on (Muta­tio­nen) schnel­ler sicht­bar und bestim­mend für den wei­te­ren Bestand die­ser Spe­zi­es. Das kann sich posi­tiv oder nega­tiv aus­prä­gen, je nach­dem wie die Ver­än­de­rung aus­ge­stal­tet ist. Der Erfolg oder Miß­er­folg prägt dann das wei­te­re Schick­sal die­ser Art: Über­wie­gen die posi­ti­ven Merk­ma­le, so wird die­se Spe­zi­es Bestand haben, wenn nicht stirbt sie aus. Sol­che Pro­zes­se sind unter­schied­lich lang, als Faust­re­gel kann man sagen "Schnel­le Gene­ra­ti­ons­fol­ge lässt gene­ti­sche Ver­än­de­run­gen schnel­ler sicht­bar wer­den und bestimmt damit das Schick­sal einer Spezies".

Für den Men­schen ist noch eine Fra­ge ungeklärt:
Wie vie­le Men­schen ver­trägt der Planet?


Eine nähe­rungs­wei­se Dar­stel­lung der Gene­ra­tio­nen erhält man nur indi­rekt über die jewei­li­ge Abhän­gig­keits­zahl ¹ eines Lan­des, wobei Abhän­gig­keit von jün­ge­ren Gene­ra­tio­nen, von älte­ren Gene­ra­tio­nen, oder bei­dem vor­han­den sein kön­nen (sie­he Legende).

Nach den Schät­zun­gen der Fach­wis­sen­schaft­ler sind wir schon an dem Punkt der Über­be­völ­ke­rung ange­kom­men, min­de­stens ist die Ver­tei­lung der Lebens­grund­la­gen nicht so, dass alle gebo­re­nen Men­schen auch ernährt wer­den kön­nen. Selbst wenn das gege­ben wäre, bleibt noch die Fra­ge wie vie­le Kin­der sinn­vol­ler Wei­se gebo­ren wer­den soll­ten - die­se Zahl ist, wie man heu­te weiß, an die Auf­klä­rung und den Wohl­stand der Eltern­ge­nera­ti­on gebunden: 

Arme und wenig gebil­de­te Men­schen haben mehr Kin­der als bei einer Gesamt­be­trach­tung der Erd­be­völ­ke­rung sinn­voll erscheint.


¹ ".. The world popu­la­ti­on will reach 9.9 bil­li­on by 2050, up 2.3 bil­li­on or 29 per­cent from an esti­ma­ted 7.6 bil­li­on peo­p­le now, accor­ding to pro­jec­tions by Popu­la­ti­on Refe­rence Bureau (PRB) inclu­ded in the 2018 World Popu­la­ti­on Data Sheet .."
[Quel­le: http://www.worldpopdata.org/]

 

Da man nie­man­dem vor­schrei­ben kann wie die gezeug­te Kin­der­zahl sein soll hilft hier nur der Auf­klä­rungs- und Erzie­hungs­ein­satz um das Wis­sen zu erwei­tern und so die Kin­der­zahl zu reduzieren.

¹ ".. What Is a Depen­den­cy Ratio?
A depen­den­cy ratio is the num­ber of peo­p­le in a depen­dent age group (tho­se under age 15 or ages 65 and older) divi­ded by the num­ber in the working-age group (ages 15 to 64), mul­ti­pli­ed by 100. For instance, a child depen­den­cy ratio of 45 means the­re are 45 child­ren for every 100 working-age individuals .."

bookmark_borderForderungen: Zum Zusammenspiel zwischen Staat und (organisierter) Religion

.... und den Fol­gen für das sozia­le Gefü­ge, in dem sich dadurch ande­re Inter­es­sen­grup­pen ermu­tigt füh­len ähn­li­che Son­der­lei­stun­gen für sich zu fordern.

Unser Staats­we­sen ist weit ent­fernt davon *Sozia­le Markt­wirt­schaft* oder gar *Sozia­lis­mus* zu sein. Es herrscht ein als *demo­kra­tisch* gela­bel­ter Popu­lis­mus vor, der - vor­der­grün­dig nur 'ver­meint­lich', in Wahr­heit 'total sicher' - die jahr­zehn­te­lan­ge Poli­tik so aus­ge­stal­tet hat: 

Ver­steckt von vie­len Armen neh­men und es den Rei­chen geben - und blu­mig das Gegen­teil behaup­ten, in der Gewiss­heit, dass es nicht Vie­le gibt, die den Umver­tei­lern auf die Schli­che kommen.

Ist es gerecht­fer­tigt, das so zu for­mu­lie­ren und wenn "Ja", ist es dann eine Ver­pflich­tung dazu auf­zu­ru­fen, etwas am poli­ti­schen System, an der Aus­ge­stal­tung des Staats­we­sens, an der Art und Wei­se wie der Staat funk­tio­niert zu ändern, um die­sem Zustand zu beenden?

Wenn wir Gegen­po­si­tio­nen nen­nen - wozu rufen wir auf?
Die Macht der Geschol­te­nen zu brechen?
Die Macht der Geschol­te­nen zu übernehmen?
Die Macht Eini­ger über Ande­re end­gül­tig auszuschalten?

Reli­gi­on ist hier nur ein Bei­spiel für For­de­run­gen und deren Erfül­lung durch den Staat:
Wozu führt *per­sön­li­cher Glau­be* für die Gläubigen?
Sie dür­fen - neben den ver­spro­che­nen Beloh­nun­gen wie 'ewi­ges Leben' und 'Para­dies' - für ihren Glau­ben Son­der­kon­di­tio­nen erwar­ten, sie wer­den in vie­len Berei­chen auch heu­te noch bevor­zugt, hofiert, her­aus­ge­ho­ben. Das alles ohne jede per­sön­li­che LEISTUNG, ledig­lich auf Grund einer Gruppenzugehörigkeit.

Sie tra­gen die Sor­ge um Gebrech­li­che, Arme, Alte, ganz Jun­ge als *Schild* gegen die Regeln vor sich her, die für die All­ge­mein­heit ganz selbst­ver­ständ­lich GÜLTIG sind.

Es freut mich wenn eine Über­zeu­gung FÜR jeman­den wirkt und er damit glück­lich ist. Es freut mich nicht, wenn die­se Per­son aus die­ser Über­zeu­gung beson­de­re Rech­te oder Pri­vi­le­gi­en herleitet.
Schon des­we­gen nicht, weil der Glau­be an eine all­mäch­ti­ge Kraft, die über uns bestimmt und wacht, eine mir unver­ständ­li­che Gut­gläu­big­keit, eine kind­li­che Naї­vi­tät und einen Beweis für man­gel­haf­te natur­wis­sen­schaft­li­che Bil­dung darstellt.

Das ins­ge­samt ist frei­lich für die jetzt Herr­schen­den eine gute Sache, denn wer nicht mit zwei Füßen auf der Erde steht und an höhe­re Wesen glaubt wird auch die "welt­li­che Obrig­keit" nicht in Fra­ge stellen.

[Revi­dier­te Fas­sung; Erst­ver­öf­fent­li­chung 16.03.2019 um 12:00h]


 

bookmark_borderHere-Too ..?!

Wer sich jetzt ange­sichts des Skan­dals um den FPÖ Vor­sit­zen­den auf's hohe Ross set­zen will sei gewarnt:

Wenn in einem EU Land die fin­ste­ren Machen­schaf­ten von Par­tei­mit­glie­dern hin­ter den Kulis­sen auf­ge­deckt wur­den bedeu­tet das nicht etwa, dass das eine gro­ße Aus­nah­me wäre.
Wo einer der Mäch­ti­gen (?) erwischt wur­de haben vie­le ande­re min­de­stens genau so viel Dreck am Stecken - und der Beweis dafür liegt auf der Hand:

Niemand will *whist­le­b­lower*
bes­ser schüt­zen als bisher.


 

Das kann doch nur bedeu­ten, dass die Befürch­tung besteht selbst eines Tages das Pro­blem zu haben *geoutet* zu wer­den, selbst am Pran­ger zu ste­hen. Fällt es ihnen auf, lie­be Lesen­de, wie weni­ge Poli­ti­ker - außer den in Öster­reich betrof­fe­nen - sich zu die­sem Skan­dal äußern?

Wie sagen uns die Poli­ti­ker immer wenn wir Beden­ken wegen der Staats­schnüf­fe­lei vor­brin­gen? "Wer nichts zu ver­ber­gen hat ...." Wir Bür­ger in Mas­se haben nichts zu ver­ber­gen - die­je­ni­gen, die etwas zu ver­ber­gen haben ver­hin­dern aller­dings, dass sie selbst zum Gegen­stand inten­si­ver Beob­ach­tung oder Unter­su­chung werden.

Da braucht man kein Geni­us zu sein
um zu ver­ste­hen warum.

Hin­weis: °°
Ab 22.Oktober letz­ten Jah­res wur­de per *crowd­fun­ding* ein Maga­zin namens "DOSSIER" [Wien] ver­kauft - das es damals noch nicht gab, und des­sen erste, mono­the­ma­ti­sche Aus­ga­be den Titel "Wer hat Angst vor der Kro­nen Zei­tung? Wie ein Bou­le­vard­blatt Öster­reich regiert; №1 | 4/2019 hat. Ich habe damals 52€ zuge­sagt und wur­de so 'Mit­glied' - das kön­nen Sie auch wer­den, oder nur das näch­ste Maga­zin bestel­len¹ → https://crowdfunding.dossier.at/

PS
Ich kann nicht ver­heh­len, dass es mich beson­ders beim Herrn FPÖ-Chef und Vize­kanz­ler Öster­reichs, Heinz-Chri­sti­an Stra­che, freut, dass er erwischt wur­de. Nun wird hof­fent­lich die Rech­te im EU Par­la­ment ins­ge­samt geschwächt.

¹ nur das Maga­zin kau­fen – 20 Euro (inkl. Versand)

bookmark_borderPrivatschulen

[Quel­le des Bild­zi­ta­tes: " .. Fund­stück des Tages .."]

Ich hat­te aus dem Stu­di­um zwei Freun­de die an Pri­vat­schu­len eine Anstel­lung fan­den. Einer in Süd­deutsch­land, am Boden­see, mit einem Hauch von Exklu­si­vi­tät, der ande­re an einer kon­fes­si­ons­ge­bun­de­nen Insti­tu­ti­on von welt­wei­tem Ruf mit ange­schlos­se­nem Internat.

Der Unter­schied bei­der Arbeits­plät­ze hät­te nicht grö­ßer sein kön­nen. Ging es doch beim einen Fall um 'höhe­re Gesell­schaft' (oder was man dazu auch immer sagen wür­de), im ande­ren Fall um Wei­ter­füh­rung einer Jahr­hun­der­te alten Tradition.

Wenn ich also von Pri­vat­schu­len lese erzeugt das eine gewis­se Auf­merk­sam­keit weil ich mit dem The­ma schon frü­her inten­siv in Ver­bin­dung kam. Selbst­ver­ständ­lich ist klar, dass es im Lau­fe der Jahr­zehn­te gesell­schaft­li­che Ver­än­de­run­gen gege­ben hat. Die betra­fen eher kir­chen­na­he Insti­tu­tio­nen, nicht aber die 'eli­tä­ren Lehr­an­stal­ten für exklu­si­ve Krei­se'. Denn deren Auf­ga­be ist es nach wie vor eine (ver­meint­li­che) Éli­te zu bil­den, die spä­ter ein­mal die Geschicke des Lan­des - wenn auch meist unsicht­bar oder wenig­stens mit wenig öffent­li­cher Wahr­neh­mung - bestim­men soll.

"Distink­ti­ons­ge­winn", so lern­te ich heu­te, kann neben dem oben geschil­der­ten Zweck des Errei­chens eines Exklu­si­vi­täts­zir­kels, ein gewünsch­ter Effekt sein. Nicht alle 'höher gestell­ten Per­so­nen' brau­chen aller­dings die­se Ent­fer­nung vom 'gemei­nen Pöbel'. Ich habe wäh­rend mei­ner selb­stän­di­gen Tätig­keit eine Rei­he von durch­aus jovia­len, volks­na­hen Unter­neh­mern ken­nen­ge­lernt, die kei­ner­lei Berüh­rungs­äng­ste hat­ten - aber das mag durch­aus eine beson­ders posi­ti­ve Aus­wahl gewe­sen sein.

Der Zweck der Pri­vat­schu­len ist nun ange­ris­sen. Die Fra­ge war­um in der FAZ ein Arti­kel erscheint, der das Augen­merk auf eine ande­re Facet­te der Pri­vat­schul­land­schaft lenkt - und damit sug­ge­riert es han­de­le sich doch um nichts exklu­si­ves, son­dern etwas stink­nor­ma­les, das nur etwas teu­rer sei - ist leicht beantwortet:

Allent­hal­ben rumort es im Lan­de wegen der sich aus­wei­ten­den Sche­re zwi­schen Arm und Reich .... und was ist da nahe­lie­gen­der, als zu berich­ten, dass 'reich sein' gar nicht so anders ist als 'arm sein'. Min­de­stens, so scheint es vom Titel her, sind die Ergeb­nis­se der Lehr­an­stal­ten für 'nor­ma­le Krei­se' nicht sehr ver­schie­den von denen, die 'bes­se­ren Krei­sen' 40.000 € pro Jahr für die Bil­dung ihrer Kin­der wert sind.

Da ver­gisst man doch gleich wie vie­le Men­schen das Jahr über durch­schnitt­lich von etwa der Hälf­te die­ses Betra­ges zu zwei Per­so­nen leben müssen.

Wir sehen nun sofort ein:
Mehr Geld zu haben ist beschwer­lich, denn es sichert nicht den Schul­erfolg der Kin­der, und wir haben spon­tan Mit­leid mit den armen Reichen.

Was brin­gen denn nun die "ELITE-AUSBILDUNGSSTÄTTEN"?

Das "net­wor­king", eine vor­neh­me Umschrei­bung dafür, dass man Fäden spinnt und sich mit den rich­ti­gen Per­so­nen zusam­men tut um gemein­sam den Wohl­stand dadurch zu erhö­hen, dass man sich Auf­trä­ge und 'Ver­bin­dun­gen' eröff­net. Es ist die moder­ne Umschrei­bung für "Vet­tern­wirt­schaft", wobei da nicht immer nur 'Vet­tern' im Sin­ne von Ver­wandt­schaft gemeint waren und sind: 

Man kennt halt jeman­den der wie­der jeman­den kennt, der eine Mög­lich­keit zum Geld ver­die­nen anbie­ten kann oder jeman­den kennt der das kann .... und so wei­ter, Sie verstehen ....