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bookmark_borderWie eine Ameise unter Vielen
Like one ant among many

Son­nen­un­ter­gän­ge oder Son­nen­auf­gän­ge habe ich in mei­nen 70+ Jah­ren schon öfter gese­hen - sie sind, wie alle Bewe­gun­gen im Uni­ver­sum eine von phy­si­ka­li­schen Kräf­ten und che­mi­schen Pro­zes­sen abhän­gi­ge Erschei­nung von Him­mels­kör­pern, hier unse­rer Son­ne, die, wie die Phy­sio­lo­gie unse­res Kör­pers, in stets nach­voll­zieh- und erklär­ba­rer Wei­se wie­der­keh­ren .... die Mathe­ma­tik ermög­licht es die­se Ereig­nis­se sekun­den­ge­nau vor­her­zu­sa­gen .... das konn­ten schon Völ­ker 6.000 Jah­re vor unse­rer Zeit­rech­nung, und zwar mit sehr viel pri­mi­ti­ve­ren Mög­lich­kei­ten als wir sie heu­te haben.

Die Natur und das Welt­all sind nicht von uns abhän­gig, son­dern wir von ihnen. Wir sind ein Sand­korn im gro­ßen Gefü­ge, unser Leben hat die glei­che Bedeu­tung wie das Leben einer Amei­se unter den vie­len Aber­tau­sen­den von ande­ren Amei­sen - wir sind ein (zuge­ge­ben beson­de­res) Tier unter den vie­len Arten auf unse­rem Planeten.

Und dass der Pla­net Erde mitt­ler­wei­le zer­stört wird ist nicht zuletzt Schuld der Kir­chen, die sug­ge­riert haben Men­schen sei­en *etwas Beson­de­res, nach dem Bil­de Got­tes* und dürf­ten sich des­we­gen alle ande­ren Lebe­we­sen auf die­sem Pla­ne­ten *unter­tan* machen, sie aus­beu­ten, quä­len, zer­stö­ren - weil wir etwas *Bes­se­res* seien.

So ein Unfug.
Und nun haben wir das Dilemma!

__________________________________________________ 

Trans­la­ti­on
In my 70+ years I have seen quite a few sun­sets / sun­ri­ses. They are, like all move­ments in the uni­ver­se, phe­no­me­na of cele­sti­al bodies depen­dent on forces of phy­sics and che­mical pro­ce­s­ses. Our sun's move­ment is, like the phy­sio­lo­gy of our body, hap­pe­ning in a regu­lar, peri­odi­cal, inter­con­nec­ted and com­pre­hen­si­ble way .... sci­ence and math enables us to pre­dict the­se events to the mil­li­se­cond and down to the mole­cu­les that form our body .... the anci­ents were able to do some of this alre­a­dy 6,000 years befo­re our era. And they did it with much more pri­mi­ti­ve tools than tho­se we have at hand today.

Natu­re and the uni­ver­se do not depend on us. We depend on them. We are like a grain of sand con­side­ring the lar­ge sca­le of the uni­ver­se. Our life has the same value as the life of any ant among the many thou­sands upon thou­sands of other ants. We are just one ani­mal among the many spe­ci­es on our pla­net (admit­ted­ly quite dif­fe­rent from most others).

And the fact that pla­net earth is now being destroy­ed can be attri­bu­ted to faith, churches, Chri­stia­ni­ty and the like: They sug­gest men & women are some­thing spe­cial, crea­ted *in God's image* and are the­r­e­fo­re allo­wed to *sub­due*, exploit, tor­tu­re, and destroy all other living beings on this pla­net - becau­se we are sup­po­sedly somehow *bet­ter* than them.

Bull­shit.
And now we have to deal with the consequences!


 
Added the trans­la­ti­on; Published first 01.06.2019;01:00h.

bookmark_borderVon "Bildung" & "Religion"

So über­zeu­gend man­che Bon­mots auf den ersten Blick klin­gen, so sehr sind sie doch weit ab von der Wirk­lich­keit. Dazu gehört das wei­ter unten zitier­te Ver­hält­nis zwi­schen Bil­dung und Reli­gi­on. Zwar ist es kor­rekt anzu­neh­men, dass dem 'nicht-reli­gi­ös-vor­ge­bil­de­ten' Men­schen so der Zugang zu bestimm­ten Bezü­gen auf reli­giö­se Inhal­te in Lite­ra­tur und Kunst ver­bor­gen blei­ben. Dies jedoch als Vor­wand für eine brei­te Wei­ter­füh­rung der gei­sti­gen Ver­ge­wal­ti­gung durch reli­giö­se Dok­trin zu wäh­len ist mehr als absurd. Schließ­lich kön­nen sol­che Bezü­ge leicht auf ande­rem Wege her­ge­stellt wer­den. Damit wür­de das feh­len­de Ver­ständ­nis kor­ri­giert.
 

»» .. Bil­dung ohne Reli­gi­on ist unvoll­stän­dig
und Reli­gi­on ohne Bil­dung ist gefähr­lich
.. ««

 
"Bil­dung" muss auf (nach­prüf­ba­ren, uni­ver­sell gül­ti­gen) Fak­ten beru­hen um trag­fä­hig zu sein - inso­weit han­delt es sich bei der Aus­sa­ge daher um einen Fehl­schluss. Wenn also Fak­ten feh­len und durch "Glau­be" bzw. "Reli­gi­on" ersetzt wer­den, so kann es sich nicht um Bil­dung han­deln, son­dern wird "Indok­tri­na­ti­on", da das Wesen der ver­mit­tel­ten Inhal­te kei­nen Zwei­fel an ihren Grund­la­gen zulässt.
 
Der Anspruch jed­we­der Reli­gi­on ist abso­lut, Ver­säum­nis­se (Sün­den) wer­den unter Stra­fe gestellt, es wird eine 'Erb­schuld' postu­liert, die es her­nach nötig macht, sich ohne zu hin­ter­fra­gen zu unter­wer­fen. Das wider­spricht dem moder­nen Men­schen­bild und ver­setzt zurück in die Zei­ten vor der Aufklärung.

 
PS:
Dem zwei­ten Teil der zitier­ten Aus­sa­ge ist wohl zuzu­stim­men. Die gläu­big­sten Men­schen sind nach meh­re­ren For­schungs­ar­bei­ten jene, die am wenig­sten gebil­det sind.
 
 
[Zitat von [Mey­er-Blanck, Micha­el: Tra­di­ti­on –Inte­gra­ti­on –Qua­li­fi­ka­ti­on. Die bil­den­de Auf­ga­be des Reli­gi­ons­un­ter­richts an Euro­pas Schu­len. In: EvTh 4/2003, 280] via https://homepage.univie.ac.at/henning.schluss/Publikationen/wissart/049-Schluss-Wieviel_Religion_braucht_die_Bildung.pdf]

 
An Evo­lu­ti­on & Reli­gi­on gleich­zei­tig "glau­ben"? Ein Irrweg.
"Glau­ben" vs. "Wis­sen"
Vom "Glau­ben" und "Ver­trau­en" ....

 

 

bookmark_borderEne, mene, muh .... (3)

Im Schat­ten­reich der Spe­ku­la­ti­on über Grün­de und Abgrün­de der mensch­li­chen Ent­schei­dun­gen tap­pe ich her­um. Es fehlt das Licht der Erkennt­nis am Ende des Tun­nels, das mir den Weg wei­sen könn­te, die­se Ent­schei­dun­gen zu ver­ste­hen. Was hin­dert dar­an anders­ar­ti­ges Den­ken - mein Den­ken (und Han­deln) - genau so zu akzep­tie­ren wie *main­stream*?

 

In ande­ren Worten:
Für wen,
für wel­chen Zweck,
für wes­sen ange­kratz­tes Ego,
wur­de die­se Ent­schei­dung getroffen?
Oder ist es - ganz banal und völ­lig unkom­pli­ziert - gar nur ein wei­te­res Bei­spiel für das im all­ge­mei­nen Bewußt­sein ver­an­ker­te "Neue Besen keh­ren gut!"?

Wer in der Lage war eine Alter­na­ti­ve zu "two­day" zu nut­zen hat dies getan.
 
Manch­mal mit einer Brücke, mit deren Hil­fe nost­al­gi­sche Ban­de erhal­ten wer­den konn­ten. So, wie wenn man in alten Foto­al­ben, Foli­an­ten und Samm­lun­gen den Geist und den Mut der Ver­gan­gen­heit zu fin­den sucht .... der doch nicht mehr zu fas­sen ist, weil die Gleich­schal­tung des Den­kens bereits zu weit fort­ge­schrit­ten ist um noch Raum für Außen­sei­ter­mei­nung zu las­sen.
 
Geblie­ben ist - mit eini­gen weni­gen Aus­nah­men - der Boden­satz inkom­pe­ten­ter eso­te­ri­scher Spinner:innen, wie­der­käu­en­der Sammler:innen von Ein­drücken aus ihrem völ­lig nutz­lo­sen und lang­wei­li­gen Leben, die nicht ein­mal erken­nen wie unbe­deu­tend ihre 'Erkennt­nis­se' sind und denen es nicht zu den­ken gibt, dass sie Tag für Tag, Jahr für Jahr für eine fik­ti­ve, nur in ihrer eige­nen Vor­stel­lungs­welt vor­han­de­ne, Leser­schaft schrei­ben.
 


Zitat:
Es gibt zwei Arten von Men­schen, die alles auf­be­wah­ren. Da sind zum einen die prak­tisch Den­ken­den. Sie hal­ten Bind­fä­den, Tüten und alte Alu­fo­lie für nütz­li­che Din­ge. Die ande­ren sind die Sen­ti­men­ta­len. Sie kön­nen den Gedan­ken nicht ertra­gen, irgend­ei­ne Erin­ne­rung ihres Lebens wegzuwerfen.

[unbe­kannt]
 

Ich set­ze hinzu:
Dann gibt es noch Men­schen, die bei­de Arten von Ver­hal­ten haben, und all die Vie­len, die ein wenig von dem und ein wenig vom ande­ren haben - und Alle haben das Recht dazu so zu sein.
Aller­dings ist es bestimmt nicht sinn­voll wenn Alle mei­nen dies stets der Welt per Blog­ein­trag mit­tei­len zu müs­sen.
 

 

bookmark_border (I) Ein Wagnis ....

Es sei, so wur­de mir geschrie­ben, ein unab­seh­ba­res Aben­teu­er und nicht zu unter­schät­zen­des Risi­ko in *mei­nem Alter* das Wag­nis ein­zu­ge­hen noch ein­mal ein Haus zu bau­en. Der 'Kampf' mit Behör­den, das unbe­stimm­te War­ten auf Hand­werks­lei­stun­gen und die stets dro­hen­de Gefahr die Fer­tig­stel­lung nicht mehr zu erle­ben .... und über­haupt sol­le ich doch lie­ber mei­nen Ruhe­stand genie­ssen und mir nicht noch SOWAS aufbürden.

Da ich aller­dings ein starr­sin­ni­ger Knie­sel und gran­ti­ger Alter bin, der sich nicht mehr nur noch sel­ten beleh­ren lässt, mache ich es trotz­dem. Bis­her näm­lich habe ich von all den wohl­mei­nen­den Rat­ge­bern noch kein stich­hal­ti­ges Argu­ment gehört, das mich hät­te über­zeu­gen kön­nen, von dem Vor­ha­ben abzulassen.

Sei­en Sie gespannt auf die Fortsetzung ....
und schlie­ssen Sie mich in ihr Nacht­ge­bet ein wün­schen Sie mir Glück
für das Vorhaben.

bookmark_borderAmi go stay home ...!

Wenn es in letz­ter Zeit eine wich­ti­ge & rich­ti­ge Ent­schei­dung der EU gege­ben hat, dann ist es die, Ein­rei­sen aus USA zu unter­sa­gen - noch bes­ser wäre es gewe­sen 'strong man' Trump gleich zu zei­gen was pas­siert wenn er die Mus­keln spie­len lässt und sofort nach dem Ein­rei­se­stopp nach USA zu reziprozieren.

" .. Zur Ein­däm­mung der Coro­na­vi­rus-Pan­de­mie hat­ten sich Mit­te März alle EU-Staa­ten außer Irland sowie die Nicht-EU-Staa­ten Schweiz, Nor­we­gen, Liech­ten­stein und Island dar­auf geei­nigt, nicht zwin­gend not­wen­di­ge Rei­sen in die EU zunächst zu ver­bie­ten .. " [Quel­le]

[screen shot CNN

Dazu heißt es wei­ter (Quel­le: EU)
" .. Based on the cri­te­ria and con­di­ti­ons set out in the recom­men­da­ti­on, as from 1 July mem­ber sta­tes should start lif­ting the tra­vel rest­ric­tions at the exter­nal bor­ders for resi­dents of the fol­lo­wing third countries:

Alge­ria   Austra­lia   Cana­da   Geor­gia  
Japan   Mon­te­ne­gro   Moroc­co   New Zea­land  
Rwan­da   Ser­bia   South Korea   Thai­land  
Tuni­sia   Uru­gu­ay      
 
Chi­na, sub­ject to con­fir­ma­ti­on of reciprocity
 
Resi­dents of Andor­ra, Mona­co, San Mari­no and the Vati­can should be con­side­red
as EU resi­dents for the pur­po­se of this recommendation

Die Ent­schei­dung der EU basiert - anders als die von Trump - auf der Basis von nach­voll­zieh­ba­ren Fak­ten zu den Coro­na/­Co­vid-19 Fäl­len. Sie ist eine ange­mes­se­ne Hand­lung, die Här­te­fäl­le nach Prü­fung zulässt. Das ist allei­ne schon eine Unter­schei­dung zu der gewöhn­li­chen Hand­lungs­wei­se der USA, die nur an ihre eige­nen Inter­es­sen den­ken und stets nur nach ihren eige­nen Kri­te­ri­en ent­schei­den was wie gemacht wird.

Wie das Ein­rei­se­ver­bot der US Bür­ger in USA, von Sei­ten der rech­ten poli­ti­schen Kari­ka­tu­ri­sten auf­ge­nom­men wird, sie­he die­ses Beispiel → 

 

Wie üblich war nicht zu erwar­ten, dass eine Aus­ge­wo­gen­heit der Inter­es­sen dar­ge­stellt wird.

Wei­ter lesen:
Was unter­schei­det uns (Euro­pä­er) von den Amerikanern?
Was immer schon ver­mu­tet wurde ....

bookmark_borderEin (weiteres) Mysterium



Gezeigt sind die Auf­ru­fe zu ver­schie­de­nen Inter­net­auf­trit­ten (Web­sei­ten) in einem Besuchszähler.

Es wäre sehr inter­es­sant zu erfah­ren, wie es sein kann, dass die Sei­ten­auf­ru­fe eine klei­ne­re Zahl haben kön­nen als der Besu­cher­zahl ent­spricht. Bis­her war ich immer der Mei­nung wenn - sagen wir ein­mal um der Erläu­te­rung wil­len - 10 Besu­cher auf einer Web­sei­te waren, die Zahl der Sei­ten­auf­ru­fe auch min­de­stens 10 sein muß.

So nach dem Muster 1 Besu­cher = 1 Seite 

Wie kön­nen da sol­che Zah­len entstehen?
14 Besu­cher und 13 Seiten?
09 Besu­cher und 08 Seiten?
05 Besu­cher und 03 Seiten?

Irgend­wie ver­sagt mei­ne Logik .... wer kann da helfen?

bookmark_borderUmwerfend ....

Plötz­li­che Ereig­nis­se - das konn­te ich in der letz­ten Woche erle­ben - wer­fen den übli­chen Tages­rhyth­mus völ­lig durch­ein­an­der. In der Fol­ge wird das Leben kom­pli­zier­ter. Es müs­sen Ter­mi­ne ver­ein­bart und ein­ge­hal­ten wer­den. Wo zuvor das Leben sor­gen­frei und ohne Ter­min­druck vor sich hin plät­scher­te kommt nun Stress auf- in zwei­er­lei Hinsicht:

Erstens nichts zu ver­ges­sen und zwei­tens nicht zu ver­pas­sen, was bereits ver­ein­bart wurde.

Im Hin­ter­kopf immer die Sor­ge, das Gesche­he­ne könn­te blei­ben­de Beein­träch­ti­gung bedeu­ten. Und die Beru­hi­gung, wenn der medi­zi­ni­sche Befund das Gegen­teil, näm­lich voll­stän­di­ge Wie­der­her­stel­lung ver­spricht. Lang­wie­ri­ge und (phy­sio-) the­ra­peu­ti­schen Ein­satz erfor­dern­de Nach­sor­ge ein­mal als Vor­aus­set­zung dafür unterstellt.

Wie froh kön­nen wir sein in einem Land zu leben, in dem es nicht von Geld abhängt wel­che Hei­lungs­chan­cen eine Per­son hat! Ein­mal mehr wur­de dies bewusst, als es um die Ein­zel­hei­ten der Nach­sor­ge ging:
Phy­sio­the­ra­pie, Hil­fe im Haus­halt, Über­nah­me der medi­zi­ni­schen Fol­ge­the­ra­pie durch den Haus­arzt, Pfle­ge­dienst für die Hygie­ne und als Hil­fe bei all den klei­nen Ver­rich­tun­gen die nicht, noch nicht, wie­der allei­ne erle­digt wer­den kön­nen. Stel­len Sie sich ein­mal vor, wel­che Bela­stung das für die kran­ke Per­son bedeu­ten wür­de und wie sich die Hei­lung ver­zö­gern könn­te, wenn all die­se Hil­fe­lei­stun­gen wegfielen.

Nun kamen erschwe­rend noch die Umstän­de durch die Pan­de­mie zum tragen:
Kei­ne direk­ten Kon­tak­te zwi­schen Pati­ent und Fami­lie, nur per Tele­fon. Die psy­cho­lo­gi­sche Situa­ti­on ist schon ange­spannt, dann noch der man­geln­de Kon­takt zu den nahe­ste­hen­den Per­so­nen - zusätz­li­che Bela­stung der labi­len Gemüts­la­ge nach einem Unfall mit unbe­kann­ter Perspektive.

Doch was sein muss muss sein!
Ich habe vol­les Ver­ständ­nis für die Maß­nah­me des Kran­ken­hau­ses. Ein­mal ein­ge­schleppt wäre die Situa­ti­on für schwerst Kran­ke nach OP schon fast ein Todes­ur­teil, ganz abge­se­hen von der dann fol­gen­den, unver­zicht­ba­ren Qua­ran­tä­ne. Undenk­bar der Auf­wand, den es bedeu­ten wür­de, wenn ein gan­zer Trakt eines Kran­ken­hau­ses abge­sperrt und sepa­rat ver­sorgt wer­den müsste. 

Also:
Schön vor­sich­tig sein, damit es Sie nicht trifft, behut­sam und auf­merk­sam Trep­pen und Ungleich­hei­ten auf ihren Wegen beach­ten, und lie­ber ein wenig spä­ter, dafür aller­dings sicher ankom­men, wohin Sie ihr Leben führt.

PS
Der Pati­en­tin geht es gut, sie wird am Mitt­woch aus dem Kran­ken­haus entlassen.

bookmark_borderKommentar(-e)

Ich hat­te hier kürz­lich einen Kom­men­tar - den ich gelöscht habe - in dem nur eine Fra­ge / Fest­stel­lung stand*:

" .. Mei­nen Sie nicht, ihr Web­log könn­te bes­ser sein,
wenn Sie ein paar mehr Bil­der etc. zei­gen würden? .."

Dar­auf hät­te es vie­le Ant­wor­ten gegeben.
Mei­ne Ant­wort aller­dings lautet: 


"Mein Blog ist weder ein Bil­der­buch für klei­ne Kin­der, noch eine Gra­phic Novel Serie für in der Puber­tät stecken geblie­be­ne Erwach­se­ne, noch eine Comic Rei­he für Men­schen die nicht mehr als zwei Sät­ze Sinn ergrei­fend lesen kön­nen oder ein­fach nicht gern lesen."

* Originaltext:
" .. Have you ever con­side­red about adding a litt­le bit more than just your artic­les? I mean, what you say is fun­da­men­tal and ever­ything. Howe­ver ima­gi­ne if you added some gre­at pho­tos or vide­os to give your posts more, “pop”! .."

War­um ich den gelöscht habe? Weil er ver­sucht den Anschein zu erwecken aus dem Aus­land zu sein - die Art und Wei­se des Aus­drucks die Schreiberin/den Schrei­ber aber als non-nati­ve spea­k­er entlarvt:
"con­side­red about" ist ein typi­scher Feh­ler den Deut­sche machen, die nicht ver­ste­hen, dass 'to con­sider' [über­le­gen, erwä­gen, prü­fen] nicht von 'about' gefolgt sein kann, son­dern in dem hier gebrauch­ten Sinn von 'in Erwä­gung zie­hen' ein fik­ti­ves 'some­thing' als Fol­ge haben muss, und dann fällt dazwi­schen kein 'about' als Prä­po­si­ti­on oder Adverb an. Zwei­tens die Satz­ein­lei­tung mit 'I mean,' - eine direk­te Über­set­zung von 'Ich mei­ne' - sowas sagt kein Eng­län­der oder Amerikaner.


 

bookmark_borderIch brauch jetzt erstmal eine Profilagentin ....
Ich werde jetzt *Profilagent*!
Aus der Serie "Liebes Tagebuch"

Ich brauch jetzt erst­mal eine Pro­fi­la­gen­tin sonst wird das nichts mit dem digi­ta­len Geld­ver­die­nen, lie­bes Tage­buch, und nun weißt du auch, war­um ich dir sooo lan­ge nix erzählt habe:

Ich bin dabei mein *PROFIL* zu ver­bes­sern, und das kostet heut­zu­ta­ge Zeit und Geld!

Da wirst du dich sicher fra­gen "Was ist das denn, so eine *Pro­fi­la­gen­tin*?"
Hab ich mich auch gefragt als ich auf, Ach­tung: "Kix­ka Nebras­ka" gesto­ßen bin.

Da muss­te ich ein­fach tie­fer ein­stei­gen, lie­bes Tage­buch, wo ich doch seit 1988 per Com­pu­ter unter­wegs bin und seit 2003 ein Web­log habe .... und noch nie hat­te ich bis­her von der Exi­stenz die­ses wirk­lich außer­ge­wöhn­li­chen neu­en Beru­fes gehört!

Es gibt dafür kei­ne Aus­bil­dung. Soviel steht fest. Es hilft wenn man mit­tel­alt und Frau ist. Gut ist auch, wenn man ein Pro­fil­fo­to nicht von einem pro­fes­sio­nel­len Foto­gra­fen machen lässt, son­dern sich selbst im eige­ne Bade­zim­mer per *sel­fie* foto­gra­fie­ren kann und es dann ver­frem­det. Kann ich auch, aller­dings ohne Ver­frem­dung, lie­bes Tage­buch, hier ist der Beweis:

Nur der Teil 'mit­tel­alt und Frau' wird mir nicht gelin­gen - viel­leicht geht ja auch 'hoch­be­tagt und Mann'? Na, hof­fent­lich, Tage­buch, ist DAS kein Aus­schluss­fak­tor in mei­nem Bestre­ben ein *Pro­fi­l­agent* zu werden.

Wenn man das wer­den will braucht man ein eige­nes Pro­fil - da steht dann drin wie toll man ist. Sich selbst über den grü­nen Klee zu loben ist nur die Fort­set­zung von über­trie­be­nem Lob der Eltern "Das hast du aber fein gemacht!". Wenn du dir das Bild­chen ansiehst, lie­bes Tage­buch, dann lernst du gleich noch dazu: Bei "twit­ter" hat man eine "Web­sei­te"!
Steht da drin → (screen­shot bei kix­ka im Web­log gemacht)

Zudem braucht man noch 'con­nec­tions' - zu "Bri­git­te", via "Job-Sym­po­si­um 2020" oder zu "Frank Elst­ner Master­class" und so wei­ter, und so wei­ter .... du siehst, lie­bes Tage­buch, es muß gelin­gen klin­gen­de Namen im Kli­en­tel zu haben damit man dann ande­ren Men­schen zu einem tol­len Pro­fil ver­hel­fen kann, das sie bekannt macht.
Das Netz­werk immer wei­ter spin­nen, also das mit dem 'spin­nen' ist jetzt rein zufäl­lig in meh­rer­lei Hin­sicht passend.

Es ist nicht so wich­tig, dass man mit dem Com­pu­ter und einer Pro­jek­ti­ons­soft­ware umge­hen kann - wozu gibt es schließ­lich Män­ner die das kön­nen - es reicht wenn man nach meh­re­ren Anläu­fen irgend­was Bana­les zu dem stam­meln kann, was heu­te so unter "sozia­le Netz­wer­ke" läuft. Unvor­teil­haf­te Klei­dung scheint ja fast schon "Tol­le Mode" zu sein - gab's das bei "Bri­git­te" als Vor­schlag für ein auf Com­pu­ter­freaks abge­stimm­tes 'busi­ness outfit'?

Ein ande­rer Vor­trag ging über "Ver­ges­sen" - weil ja das Inter­net nicht von selbst etwas ver­gisst, hat Frau Kix­ka gesam­melt, was an Pro­gram­men so da ist, dem man ein­ge­ben kann dass es 'ver­ges­sen' soll was geschrie­ben wur­de, weil es wäre ja blöd, wenn man Jah­re spä­ter sei­nen Quatsch wie­der unter die Nase gerie­ben bekommt .... dar­auf, lie­bes Tage­buch, muss man erst mal kommen:
Auto­ma­ti­sier­te Löschung des unüber­leg­ten Gebrab­bels in den sozia­len Netz­wer­ken als *fea­ture*.
Mhhh .... wenn ich recht über­le­ge ist das doch etwas umständ­lich - wäre es da nicht bes­ser gleich dar­auf zu ver­zich­ten irgend­wel­chen Quatsch in die Welt zu posaunen?

Da fehlt noch, das eige­ne, nicht so gut gelun­ge­ne Web­log zu löschen, damit es da nicht etwas kri­ti­sche Anmer­kun­gen geben kann die einem das Geschäft stö­ren. Noch ist es *online*, aller­dings habe ich in den letz­ten fast zwan­zig Jah­ren schon eine Men­ge sehr viel loh­nen­de­re Blogs gelesen ....

Fort­schritt wohin man schaut, die­se Sache mit dem *ver­ges­sen*!

Tja, lie­bes Tage­buch, das war's dann auch schon wieder.
*Pro­fi­l­agent* - und ich habe bis­her immer mei­ne Tipps zu Ver­bes­se­rung von Web­logs völ­lig gra­tis abge­ge­ben und dafür manch­mal Schel­te bekom­men. Ich hät­te es - wie man sieht - ein­fach nur anders benen­nen sol­len und schon wäre alles gut gewe­sen .... lie­bes Tage­buch, *Pro­fi­l­agent* ist offen­bar kei­ne geschütz­te Berufs­be­zeich­nung - daher nen­ne ich mich jetzt ein­fach so:

"Dies schrieb exklu­siv für dich dein *PROFILAGENT* wvs."

bookmark_borderGefunden: Sitten- und Bekleidungswart 2.0

Man könn­te es als Kurio­si­tät abtun, was ein Herr "Rai­ner Johan­nes Ger­hard Schmidt" als Kom­men­tar auf der Vlog-Sei­te einer jun­gen you­tube­rin geschrie­ben hat - das Mäd­chen spricht meh­re­re Spra­chen und ist seit sei­nem 18. Lebens­jahr durch eige­ne Lei­stung weit in der Welt herumgekommen.

Dann schwingt sich ein ver­knö­cher­ter katho­lisch-sitt­sa­mer älte­rer Herr Tugend­wäch­ter ¹ auf ihr Anwei­sun­gen zu ertei­len was "wir" (in Deutsch­land, angeb­lich) für ange­mes­se­ne Beklei­dung halten. 

Bezeich­nend:
Wenn man auf sei­ne Sei­te geht und auf den Tab "Lie­be & Sexua­li­tät" klickt wird man auf eine Sei­te mit Bild ² geführt. Noch kurio­ser wird es, wenn man auf den Tab "Psy­cho­hy­gie­ne in Kul­tur und Medi­en" klickt - da kom­men dann die ech­ten katho­li­schen Häm­mer - aber gehen Sie mal hin und schau­en sie selbst, screen­shot wei­ter unten ³.

Mich hat er jeden­falls nicht gefragt, ob ich das auch so sehe, bevor er es so non­cha­lant nie­der­schrieb - hat er Sie, lie­ben Lesen­de, gefragt? Nein? Dach­te ich mir doch, er hat nur für sich allei­ne gehan­delt, es aber uns allen in die Schu­he geschoben. 

Des­we­gen habe ich ihm ein paar Zei­len auf sei­ne you­tube Sei­te geschrieben:


Der Herr Schmidt soll­te sich eher ein­mal um die Sexu­al­tä­ter unter den katho­li­schen Prie­stern sor­gen. Und um die son­sti­gen frei­wil­li­gen, Klamp­fe spie­len­den, kurz­be­ho­sten Berufs­ju­gend­li­chen und Alt-Pfad­fin­der, die die Nähe von Kna­ben und Mäd­chen gesucht und sie dann miss­braucht haben .... anstatt sich unge­fragt dar­über aus­zu­las­sen wie er glaubt, dass sich eine jun­ge Frau bei you­tube beklei­den, beschu­hen und schmin­ken soll­te.
 

 

¹ screen­shot von der Web­sei­te des Herrn Schmidt. Wel­chen Ein­druck die­se Frak­tur macht - min­de­stens auf mich macht - geht in die deutsch­na­tio­na­le-rechts­la­sti­ge-Blut-und-Boden-Ideo­lo­gie. Der Inhalt ent­täuscht dann auch nicht ....

² screen­shot der Sei­te, auf die man kommt wenn man "Lie­be & Sexua­li­tät" anklickt

³ screen­shot der Sei­te wenn man auf den Tab "Psy­cho­hy­gie­ne in Kul­tur und Medi­en" klickt

Was zum The­ma passt:
- .... eine glo­ba­le, kri­mi­nel­le Orga­ni­sa­ti­on .... (01−2019)
- "Rechts­freie Räu­me" War­um hören wir nichts von den übli­chen (baye­ri­schen & son­sti­gen) Schrei­häl­sen ...? *update* [17.10.2018; 02:00h] (10−2018)
- Reli­gi­on ist der Hemm­schuh ...! (06−2018)
- Katho­li­sche Men­schen­fein­de und tum­be frän­ki­sche (und ande­re süd- und nord­west­deut­sche) Herr­scher .... (09−2018)

bookmark_borderDenken | Gedanke

Der Herr Pro­fes­sor 'mal wie­der, ich zitie­re drei Sätze:

1. Ein „GEDANKE“ beinhal­tet eine ver­sprach­lich­te, kla­re Vor­stel­lung von einem Ablauf.
2. Gedan­ke = Wort => Bild
3. Ein Gedan­ke ist erst dann gege­ben, wenn man Bewe­gung bzw. Vor­ha­ben anti­zi­pie­ren kann!

1. Ein Gedan­ke muss nicht 'einen Ablauf' beinhal­ten. Vie­le Gedan­ken beinhal­ten kei­ne Zeit­ach­se [Ver­gan­gen­heit-Gegen­wart-Zukunft], son­dern krei­sen viel­mehr um einen zen­tra­len Begriff, der wäh­rend des Denk­vor­gan­ges durch in der Erin­ne­rung gespei­cher­te, dazu pas­sen­de Ele­men­te ergänzt, erwei­tert und ver­voll­kom­ment wird.

2. Es gibt 'abstrak­te' Gedan­ken, denen kein Bild zuge­ord­net wer­den kann. Das beste Bei­spiel hier - wel­che Iro­nie! - ist das Wort "Gedan­ke". Völ­lig imma­te­ri­ell, daher ohne "Bild".

3. Es gibt mehr 'ziel­lo­se' als auf ein Objekt, eine Bewe­gung, aus­ge­rich­te­te Gedanken.

Die (sprach­lich-gram­ma­ti­ka­li­schen) Brü­che in wei­te­ren Sät­zen las­sen das gesam­te Gedan­ken­kon­strukt irgend­wie wirr, unter­bro­chen, zusam­men­hang­los erscheinen.


Mer­ke
:
Der schlimm­ste Feind ist Gewohnheit.

Über­tra­gen auf das Wir­ken des Professors:
Nur weil von Pro­fes­so­ren *pro­fes­so­ra­les* erwar­tet wird muss man nicht stän­dig *nutz- und sinn­lo­ses* schrift­lich nie­der­le­gen. Wer in sei­nem Den­ken, sei­nen Ver­öf­fent­li­chun­gen den krampf­haf­ten Ver­such unter­nimmt an die Erfol­ge der Ver­gan­gen­heit anzu­knüp­fen wird nie in der Gegen­wart, und schon erst recht nicht zu alter Grö­ße (an-)kommen.

bookmark_borderSchriftwechsel (mit einem Kundenservice)

Es geht um einen Rauch(warn)melder, der neu ange­bracht wer­den soll.
Die Bedie­nungs­an­lei­tung (bes­ser: Mon­ta­ge­an­lei­tung) ist mir nicht deut­lich genug gewe­sen - ich fand nicht, was im Text ange­spro­chen war.

Aber lesen Sie selbst:
("click!" auf die Abbil­dun­gen vergrößert)

Wie Sie, lie­be Lesen­de, sofort erkannt haben, geht es hier nicht um CORONA. Mit Absicht. Wir brau­chen etwas um uns wie­der ein­mal 'schmun­zeln' zu las­sen in die­ser so trü­ben, ange­spann­ten Zeit.