bookmark_border"Eingeschränkte Urteilsfähigkeit"

"Ein­ge­schränk­te Urteils­fä­hig­keit" - das ist eine 'Dia­gno­se', die man dem Prä­si­den­ten der USA bestä­ti­gen kann. Wenn er, inmit­ten einer Pan­de­mie, die nun schon täg­lich 60.000 Neu­in­fek­tio­nen und zwei­stel­li­ge Todes­ra­ten pro­du­ziert, an sei­nem Schreib­tisch sitzt und Boh­nen­pro­duk­te anpreist. Dem Ver­neh­men nach hat der Pro­du­zent den Herrn Trump irgend­wo öffent­lich gelobt. 

Das wird nach dem alten Mafia­b­rauch mit einer Gegen­lei­stung des Don, des Mafia­bos­ses belohnt. Wenn es nicht so gefähr­lich für die gan­ze Welt wäre könn­te man es glatt für gelun­ge­ne Sati­re hal­ten. Als Tat­sa­chen­be­richt ist das Bild ein Skandal.

Nicht das Bild selbst, der abge­lich­te­te - unter­be­lich­te­te - Herr im Bild.


"click!" ver­grö­ßert

Sie­he hier­zu vertiefend
The Pre­si­dent Is Shil­ling Beans
How Buy­ing Beans Beca­me a Poli­ti­cal Statement
Explai­ned: Why are peo­p­le in the US boy­cot­ting Goya foods?

bookmark_borderHätten Sie's gedacht ....

Hät­ten Sie's gedacht, dass es sowas gibt? 

Vor eini­ger Zeit habe ich mir Hosen gekauft, aus USA.
Warum?
Weil die Shorts, die ich hier kau­fen kann min­de­stens eine, oft sogar zwei Gür­tel­schlau­fen weni­ger haben und außer schwarz und beige kei­ne ande­re Far­be zu haben ist wenn die Grö­ße über 3832 liegt. 

So, als ob man von da an - Ätsch! - in Sack und Lum­pen gehen muss. 

Bis­her hat­te ich immer Glück, ich bekam das gelie­fert, was ich bestellt hatte.
Gestern aller­dings hat­te das Glück ein Ende.

Da bekam ich fol­gen­den Arti­kel geliefert:


"click!" ver­grö­ßert


"Sil­ver" is the new "Blue"
....
.... das könn­te glatt der Titel für eine neue TV Sen­dung werden.

bookmark_borderTabellenwerk(-e)

"Deutsch ist eine schwe­re Spra­che" - das ist so ein Stan­dard­hin­weis der nach mei­ner Auf­fas­sung nicht stimmt. Die­se Aus­sa­ge unter­stellt näm­lich Unord­nung - und genau das kann man der deut­schen Spra­che bestimmt nicht nachsagen!
Sie ist ein Muster für logi­sche Nach­voll­zieh­bar­keit (schon die­ses Wort ist übri­gens ein sehr schö­nes Bei­spiel für die unse­rer Spra­che inne­woh­nen­de Logik, in der aus dem Verb ein Sub­stan­tiv wer­den kann), denn wenn Sie sich nur die nach­fol­gen­de Tabel­le anse­hen ("click!" ver­grö­ßert!), wer­den Sie das Muster schnell erken­nen .... was es 'schwer' macht ist ledig­lich, wenn man sich gegen Logik sperrt und ver­sucht intui­tiv zu sein.

Die­se Tabel­le ist ca. 50 Jah­re alt und geschrie­ben hat sie vor­mals mein kürz­lich ver­stor­be­ner Schwie­ger­va­ter. Sie exi­stiert nun nur noch in elek­tro­ni­scher Form - so wie vie­le wei­te­re 'Arte­fak­te' aus vie­len Sam­mel­jah­ren von Papier .... die jetzt all­mäh­lich alle gescannt und so raum­spa­rend auf­be­wahrt wer­den sollen.

bookmark_borderBerufe(-n)
*update* [22.07.2020]

Wenn man sei­nen "Fun­dus" ord­net und die Aus­wahl trifft was bleibt und was weg­ge­wor­fen wird, d.h. all das auf­ge­ho­be­ne Mate­ri­al auf Papier aus den Jah­ren, als das noch nicht 'umwelt­feind­lich' war, auf Rele­vanz prüft, und genau hin­sieht .... dann stößt man auf man­che Abson­der­lich­keit die selbst heu­te noch ein Schmun­zeln aus­lö­sen kann - so wie das fol­gen­de Beispiel:

Nun stellt sich die Frage:
Haben Sie dazu noch Ein­fäl­le, die die­sem Muster folgen? 

*update* [22.07.2020]
Ken­nen Sie übri­gens die Rei­me zu "tüten­sup­pen"?

bookmark_borderBekanntmachung

Wer­tes Publikum!
Zu unse­rem aller­größ­ten Bedau­ern kön­nen wir Ihnen, lie­be Anwe­sen­de, den Inhalt der Bekannt­ma­chung nicht mit­tei­len, nicht etwa weil wir ihnen die­sen vor­ent­hal­ten wol­len, son­dern weil wir ihn nicht lesen kön­nen. Wie Sie sehen, steht das, was als Bekannt­ma­chung vor­ge­le­sen wer­den soll - und mitt­ler­wei­le wohl schon meh­rerer­orts vor­ge­le­sen ist - auf der Sei­te des Pla­ka­tes, das der Orts­bo­te in sei­ner Hand hält, die vom Zuse­her abge­wandt, und daher nicht zu lesen ist.
Wäre bei­spiels­wei­se die Son­ne im Rücken des Boten, so hät­te even­tu­ell die Nach­richt durch das Blatt hin­durch - aller­dings spie­gel­ver­kehrt, aber doch les­bar - als Schat­ten auf der Rück­sei­te des Blat­tes erkenn­bar sein kön­nen. Da es durch­gän­gig bewölkt war fiel daselbst die­se Mög­lich­keit weg und wir müs­sen Sie über den Inhalt der­zeit noch im Unkla­ren lassen.
Sei­en Sie jedoch ver­si­chert, dass wir Alles dar­an set­zen wer­den, ihnen den amt­li­cher­seits für wich­tig gehal­te­nen Text - wes­we­gen er dem Boten zwecks Ver­le­sung im öffent­li­chen Raum aus­ge­hän­digt wur­de - unver­züg­lich bekannt zu machen, sobald wir den nun­meh­ri­gen Auf­ent­halt des Orts­bo­ten aus­ge­macht und ihm bedeu­tet haben, das Papier so umzu­dre­hen, dass wir die Bot­schaft abschrei­ben kön­nen. Wir bit­ten den Ver­zug bei der Inkennt­nis­set­zung des durch die Orts­vor­ste­her­schaft ver­fass­ten Tex­tes höf­lichst und unter­tä­nigst zu entschuldigen.

 

bookmark_border'was Neues

Aus vie­len Jah­ren gesammelte

Spruch­weis­hei­ten¹,
'flot­te' Sprü­che²,
Gemein­hei­ten³ und
Frech­hei­ten in deut­scher und
eng­li­scher Sprache

fri­sten ihr Dasein in einer Datei, die noch nie das Tages­licht erblickt hat.

Das wird sich nun ändern, denn ich habe eine neue Sei­te angefangen:
"Wor­te und Weisheiten"
Eine Kopie liegt unter fol­gen­der Adresse:
http://project2751901.tilda.ws/001-html

Schau­en Sie doch bei Gele­gen­heit 'mal rein ....

Bei­spie­le
¹
Mul­ti­tu­do erran­ti­um non parit erro­ri patrocinium.
Eine Men­ge von Irren­den gibt dem Irr­tum kei­ne Berechtigung.
[Unbe­kannt]

²
Die gefähr­lich­ste aller Weltanschauungen
ist die Welt­an­schau­ung der Leute,
wel­che die Welt nicht ange­schaut haben.
(Alex­an­der von Hum­boldt; via https://www.mrs-eastie.eu/)

³
"Ein Flug­zeug­ab­sturz spricht nicht für die Exi­stenz flie­gen­der Teppiche,
und die Sün­den der Phar­ma­in­du­strie spre­chen nicht für die Wirk­sam­keit der Homöopathie."
[Ben Goldacre] 


Wenn alles weint, nur einer lacht, dann hat's die CDU gemacht.
Warn's die nicht, wars die SPD, die tut sich so gern sel­ber weh.
[https://twitter.com/PIRATEN_Saar/status/1096497462230032385]


And if you belie­ve that, I’ve got some oce­an­front pro­per­ty in Ari­zo­na to sell you.
[unknown]

bookmark_borderBeim Stöbern ....

Beim Stö­bern in alten Abla­ge­ord­nern fiel mir heu­te die­ses Blatt in die Hän­de, das ich seit Jah­ren nicht mehr ange­se­hen hatte:

Hand­ge­schrie­ben im Jahr 1959 von 'yours-tru­ly' - und wenn ich so drauf­schaue stel­le ich fest, dass sich mei­ne Hand­schrift nicht wesent­lich geän­dert hat. Auch der Text ist inter­es­sant, denn ich erin­ne­re mich über­haupt nicht mehr dar­an, wie­so ich aus­ge­rech­net die­ses The­ma irgend­wo abge­schrie­ben habe. Viel­leicht hat es etwas damit zu tun, dass ich '59 die Prü­fung bestan­den und zum Gym­na­si­um gewech­selt bin. Da bekam ich näm­lich sowohl ein Fahr­rad um zur Schu­le zu fah­ren, als auch den ersten Fül­ler. Den habe ich zwar noch, aller­dings ist er defekt und eine Repa­ra­tur wäre schwei­ne- zu teuer.

bookmark_borderVom Überfluss ....
und seinen Folgen

Wie vie­le Vari­an­ten von Ver­brauchs­gü­tern sind ausreichend?

Geht es nach dem Wil­len der pro­du­zie­ren­den Gesell­schaf­ten ten­diert die Ant­wort mit gro­ßer Wahr­schein­lich­keit nach "Unend­lich". Ange­feu­ert durch die Wer­be­ab­tei­lun­gen wird Mar­ke­ting zur trei­ben­den trei­ben­den Kraft um Kon­su­men­ten etwas auf­zu­schwat­zen was sie mit größ­ter Sicher­heit nicht brau­chen. Oder min­de­stens nicht in der Varia­ti­ons­brei­te nicht brauchen.


Wasch­mit­tel fül­len vie­le Regal­me­ter, eben­so Deos, Haar­wasch­mit­tel, Dusch­gels und Zahn­rei­ni­gungs­ar­ti­kel. Jeder die­ser Pro­dukt­grup­pen liegt ein Ziel zugrunde: 

Sau­be­re Wäsche, Ver­mei­dung von Schweiß­ge­ruch, ent­fet­te­te Haa­re die fluf­fig um den Kopf lie­gen, sau­be­re Haut und ein ange­neh­mer Duft nach dem Duschen, und sau­be­re, gesun­de Zähne.

Braucht man dafür Dut­zen­de Pro­dukt­va­ri­an­ten, alle mit wohl­klin­gen­den Namen und pas­sen­den Farb­ab­stu­fun­gen? Die sich aber im Grun­de, in ihrer stoff­li­chen Zusam­men­set­zung, nicht mehr unter­schei­den, ja zu 99,8% iden­tisch sind und nur der gerin­ge Rest von 0,2% ist ein ande­rer Duft­stoff der den Namen recht­fer­tigt und Ver­schie­den­heit sug­ge­riert, wo doch Gleich­heit herrscht?


Der online shop von REWE (ein Bei­spiel von meh­re­ren, rein zufäl­lig) führt 352 ver­schie­de­ne Pro­duk­te, selbst ALDI, schon lan­ge nicht mehr nur im 'Bil­lig­sor­ti­ment' auf­ge­stellt, hat mehr als 20 ver­schie­de­ne Sham­poos unter­schied­li­cher Mar­ken und dazu eine Palet­te von Eigen­mar­ken im Angebot.

So wie in die­sen will­kür­lich gewähl­ten Sek­to­ren des Ange­bo­tes sieht es in allen Pro­dukt­grup­pen mitt­ler­wei­le aus. Ein unüber­sicht­li­ches Ange­bot mit hoch­tra­ben­den Phan­ta­sie­na­men ohne tat­säch­li­chen Bezug zum Ver­wen­dungs­zweck, aber stets wohl­klin­gend, farb­lich abge­stimmt, weil in "Fokus­grup­pen" oder "Panel" gete­stet und für ver­treib­bar befunden.


Was hin­ter Allem steht ist ein Geflecht von ver­schie­de­nen Inter­es­sen, da geht es immer dar­um mehr Geld mit Pro­duk­ten zu ver­die­nen, die für ein gesun­des und natür­li­ches Leben gar nicht gebraucht wer­den, deren unbe­ding­te Not­wen­dig­keit den Kom­su­men­ten aller­dings tag­täg­lich in tau­send­fa­chen Wer­be­bot­schaf­ten auf allen Kanä­len ein­ge­bläut wer­den. So lan­ge, bis selbst der ver­nünf­tig­ste Mensch über­zeugt ist sol­chen Über­fluß zu brauchen.

 

Weil man stets mit 'gutem Bei­spiel' vor­an gehen soll zäh­le ich jetzt ein­mal eini­ge Pro­duk­te auf die ich im Bad benut­ze, da steht auch die Wasch­ma­schi­ne:
 
- 1 Weiß- und 1 Color­wasch­mit­tel je in Nach­füll­beu­teln (Haus­mar­ke Eco REWE)
- 1 Hand­sei­fe flüs­sig im Nach­füll­beu­tel (today aqua)
- 1 Deo (Nivea sensitive)
- 1 Haar­sham­poo (Pert)
- 1 Dusch­gel (today Med)
- 1 Kör­per­lo­tion (Ombia)
- 1 Zahn­pa­sta (Mer­idol)

Bezug: "Wir weni­gen"

bookmark_borderGeschichte

Als Natur­wis­sen­schaft­ler schaut man eher auf ein­zel­ne Fak­ten als auf eine umfas­sen­de Sicht­wei­se, die­se zeich­net sich höch­stens aus der Sum­me der Befun­de irgend­wann ab und ändert dann not­wen­di­ger­wei­se die Basis des Wis­sens, schreibt also 'neue Erkennt­nis­se' und ver­wirft teil­wei­se alte Ergebnisse.

Ganz anders ist es, wenn man die Geschich­te der Mensch­heit, der eige­nen Nati­on, des unmit­tel­ba­ren Lebens­krei­ses betrach­tet. Ich wage mich heu­te auf frem­des Ter­ri­to­ri­um: Gei­stes­wis­sen­schaft. "Geschich­te" aus natur­wis­sen­schaft­li­cher Sicht, unver­brämt, unge­schönt, unverzerrt. 

Eine *krea­tiv ver­än­der­te* Sicht der Geschich­te kommt von vie­len Sei­ten. Jede die­ser Sicht­wei­sen basiert auf dem Wunsch für die Gegen­wart die Ver­gan­gen­heit so erschei­nen zu las­sen, dass sie mög­lichst vor­teil­haft für die eige­ne Argumentation/Person ist.

Dabei ist es doch kein Man­gel, wenn man in der frü­he­ren Geschich­te sowohl klei­ne als auch gro­ße Feh­ler auf der 'eige­nen' Sei­te zulässt und wahr­heits­ge­treu dar­stellt. Es macht Geschich­te eher zu einer leben­di­gen, plau­si­blen und chao­ti­schen Rea­li­tät und weni­ger zu einem gut gemach­ten und viel­leicht noch bes­ser erzähl­ten Märchen.

Eine brei­te­re Sicht der Geschich­te kon­tra­stiert Geschich­ten mit unum­stöß­li­chen Fak­ten, die nicht immer zur vor­her fest­ge­leg­ten Erzäh­lung pas­sen, die man­che Men­schen gern ande­re glau­ben machen wollen.

Geschich­te hat Höhe­punk­te, aber nur weni­ge End­punk­te. So lan­ge man lebt wer­den Ände­run­gen nötig, denn es han­delt sich nicht um einen sta­ti­schen, son­dern einen dyna­mi­schen Prozess. 

Wovor man sich hüten soll­te ist, Ent­schei­dun­gen zu hin­ter­fra­gen, die vor einem bestimm­ten Hin­ter­grund in frü­he­ren Jah­ren getrof­fen wur­den. Die äuße­ren Umstän­de zu bele­ben, sie so dar­zu­stel­len wie es war, ist schon unmöglich: 

Man hat die Sicht­wei­se auf Ver­gan­ge­nes nur aus der eige­nen Per­spek­ti­ve - und die "Geschichts­schrei­bung" ori­en­tiert sich nach wie vor am 'gro­ßen Gan­zen' und nicht an Ein­zel­schick­sa­len (Aus­nah­men ausgenommen!).

Wo wir auf­merk­sam sein müs­sen ist, jeder 'krea­ti­ven Neu­fas­sung' auf die Spur zu kom­men, denn Mani­pu­la­tio­nen sind heut­zu­ta­ge schnel­ler und umfas­sen­der mög­lich als frü­her, wo man noch Papier und Stift brauch­te und Fäl­schun­gen leicht zu erken­nen waren. Elek­tro­nisch ist Vie­les mach­bar gewor­den - und die aktu­el­le Macht strebt gern danach ihre angeb­li­chen Wur­zeln etwas geschönt zu vermitteln.

bookmark_borderDie Sonne bringt es an den Tag .....

An einem schö­nen Som­mer­tag spa­zie­ren zu gehen und sich am Gesang der Vögel zu erfreu­en ist wahr­haf­tig ent­span­nend und beru­hi­gend. Nach einer Wei­le braucht man dann aller­dings zwi­schen­durch eine klei­ne Pau­se - und wohl dem, der in einem Ort wohnt, in dem dafür von der Stadt oder finanz­kräf­ti­gen Bür­gern als Mäze­nen, Bän­ke auf­ge­stellt wur­den um das zu ermöglichen.

So saß ich gestern auf einer die­ser Bän­ke und ließ mei­nen Blick schwei­fen, wun­der­schö­ne alte Pla­ta­nen, mit Stamm­durch­mes­sern, die so groß sind, dass zwei Erwach­se­ne sie nicht umfas­sen kön­nen. Uralte Nadel­bäu­me, die fast 40 m in den Him­mel ragen .... und dann fiel mein Blick auf eine Häu­ser­wand, die, von der Son­ne beleuch­tet, das Mau­er­werk irgend­wie unge­wöhn­lich erschei­nen ließ.

Unre­gel­mä­ßig­kei­ten in der Flä­che der Wand, in den ein­zel­nen Posi­tio­nen der Stei­ne zuein­an­der, die erst durch die Son­ne in Erschei­nung traten.

Als ich das sah schoss mir die Fra­ge durch den Kopf, ob das denn noch aus­rei­chend fest sei, um das Haus zu stüt­zen, die Wand sta­bil zu hal­ten und das Gewicht von sich selbst und der wei­te­ren Geschos­se, ins­ge­samt drei, dar­über zu tragen. 

War da nur der Mau­rer bei sei­ner Arbeit ange­trun­ken, oder han­delt es sich um eine Insta­bi­li­tät des Bau­wer­kes, die eine Gefahr für die Bewoh­ner dar­stellt? Gegen erste­re The­se spricht, dass die­se Ver­for­mun­gen der Wän­de an wei­te­ren Stel­len an dem Bau­werk zu sehen waren. Das spricht für feh­ler­haf­ten Mör­tel, der nicht mehr in der Lage ist die Stei­ne in ordent­li­cher, waa­ge­rech­ter und ver­ti­ka­ler Rich­tung zu halten.
["click!" auf das Bild vergrößert]
Nun über­le­ge ich, ob ich da etwas tun sollte.
Was mei­nen Sie? Raus­hal­ten oder ver­su­chen zu ermit­teln wem das Gebäu­de gehört, oder gar die Stadt, das Bau­amt verständigen? 

bookmark_borderÜber den Versuch ein totes Pferd zu reiten ....
[The attempt to ride a dead horse ....]

[screen shot] 

Ken­nen Sie die­se Analogie?

Wahr­schein­lich schon, oder min­de­stens eine Vari­an­te zu den vor­ge­schla­ge­nen Möglichkeiten.
Hier eini­ge Beispiele:
- Eine pas­sen­de­re Peit­sche einsetzen;
- Den Rei­ter wechseln;
- Dem Pferd mit Fut­ter­ent­zug drohen;
- Eine Arbeits­grup­pe grün­den um das Pferd zu studieren;
- Das Pferd als "lebend-aber-beschränkt-belast­bar" einstufen;
- Einen Sub­un­ter­neh­mer enga­gie­ren um das Pferd zu reiten;
- Eine Stu­di­en­rei­se anset­zen, um anders­wo zu sehen, wie man tote Pfer­de reitet.
- Umstel­lung aller Para­me­ter die ein Pferd für "tot" erklären;
- Eine Stu­die initi­ie­ren, die prüft ob leich­te­re Rei­ter die Lei­stung des Pfer­des verbessern.

Die ersten 100 'akti­ven' "two­day" Blogs 
[screen shot; "click!" vergrößert ] 

Die 'com­mu­ni­ty' besteht aus 67010 Blogs, so ist es bei two­day zu lesen. Davon sind - groß­zü­gig geschätzt - noch kei­ne hun­dert Blogs in den letz­ten 12 Mona­ten aktiv gewesen.
Wirk­lich dau­er­haft *aktiv* sind zwei Hän­de voll Blog­ger. Die Hälf­te betreibt Blogs anders­wo und spie­gelt bzw. ver­linkt ledig­lich die Inhal­te zu ihren alten "two­day" Blogs. An der der­zei­ti­gen Dis­kus­si­on wie "two­day" zu bele­ben sei betei­li­gen sich bis­her vier(!) Blogger:innen, von denen zwei ihre Blogs schon auf "word­press" bzw. "blog­ger" umge­stellt haben, und daher nur zu "two­day" ver­lin­ken. Ein Wei­te­rer taucht höchst spo­ra­disch auf.

Des­we­gen, und um zum Anfang zurück zu kommen:


Wenn man erkennt,
dass man ein totes Pferd reitet,
ist es das Beste abzusteigen. 

 

 
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