bookmark_borderVon (vermutlich) Unerwartetem
On the (probably) unexpected

Näm­lich:
Mei­ner abso­lu­ten Bewun­de­rung für die Sän­ge­rin Tay­lor Swift.
Auf­merk­sam gewor­den bin ich durch ihre Auf­for­de­rung an ihre Fans, die *Swif­ties*, sich zum Wäh­len zu regi­strie­ren und wäh­len zu gehen - was Tau­sen­de dazu gebracht es zu tun und sich gegen rech­te Umtrie­be auf­zu­stel­len. Den Ruhm zu etwas Posi­ti­vem zu nut­zen ist nicht sehr ver­brei­tet im Show­ge­schäft. Sie han­delt aus Über­zeu­gung und mit einem Gespür dafür was gerecht und ange­mes­sen ist. Mutig und kom­pro­miss­los, das wird immer sel­te­ner in unse­rer Zeit.

Oho, wer­den Sie den­ken, da geht es wohl um die Schön­heit der jun­gen Frau.
Nein, das muss ich Sie ent­täu­schen. Denn es geht um ana­ly­ti­sche Fer­tig­keit, Intel­li­genz, Sinn für die pas­sen­de Anspra­che der Adres­sa­ten, Rol­len­vor­bild­lich­keit und Sym­pa­thie ohne geschäfts­mä­ßi­ge Nebenabsichten.

Mir impo­niert die Art wie sie - sich für cle­ve­re Geschäfts­leu­te hal­ten­de Rech­te­inha­ber, die ihr eine Betei­li­gung an ihren eige­nen Lie­dern und Tex­ten ver­wei­ger­ten - durch Neu­auf­la­ge ihrer ersten sechs Lang­spiel­plat­ten aus­ge­boo­tet hat. Wie sie gegen eine Sena­to­rin Stim­mung mach­te, weil sie davon über­zeugt ist dass deren Hal­tung zu Frau­en­rech­ten unmög­lich und gefähr­lich sei.

Schön­heit und Ruhm sind manch­mal ein Hin­der­nis und wer­den - ins­be­son­de­re bei berühm­ten Men­schen wie Tay­lor Swift - als Aus­schluss­fak­to­ren dafür ange­se­hen mit der Per­son ins Gespräch zu kom­men, etwa mit dem Gedan­ken 'die hat es doch nicht nötig, sie kann Jeden haben', wobei völ­lig ver­kannt wird, dass hin­ter der 'PERSONA' die prä­sen­tiert wird eine Per­sön­lich­keit mit all den Stär­ken und Schwä­chen steckt die Men­schen nun ein­mal haben.

Nach all den 'Jün­gel­chen' mit denen sie mehr oder weni­ger lan­ge befreun­det war, hat sie nun einen ange­mes­se­nen Part­ner gefun­den, einen gepfleg­ten, männ­li­chen, umsich­ti­gen und bestimm­ten Kava­lier: Tra­vis Kel­ce.

Ver­liebt sein muss nicht von Dau­er sein, jedoch zei­gen die gemein­sa­men Akti­vi­tä­ten aus mei­ner Erfah­rung auf, dass sich da etwas lang­fri­sti­ges aufbaut.
Zu wün­schen wäre es ihr. Denn bei einem so anstren­gen­den Leben zwi­schen Auf­trit­ten vor Tau­sen­den, Plat­ten­auf­nah­men und der Not­wen­dig­keit stän­dig Neu­es zu lie­fern, braucht es einen ruhen­den Pol, einen Men­schen der ein­fach nur da ist und sie liebt.

Sie­he hier­zu insbesondere
Tay­lor Swift Accepts Woman of the Deca­de Award
Swif­ties sind Aktivisties
→ Tay­lor Swift shares the sto­ry of DISASTROUS First Date with Tra­vis Kelce!
Tay­lor Swift: Dare to Dream

Name­ly:
My abso­lu­te admi­ra­ti­on for the sin­ger Tay­lor Swift.
I beca­me awa­re of her request to her fans, the *Swif­ties * to regi­ster to vote and vote - which led thou­sands to do so and to stand up against right-wing acti­vi­ties. Using fame for some­thing posi­ti­ve isn't very com­mon in show busi­ness. She acts out of con­vic­tion and with a sen­se of what is fair and appro­pria­te. Cou­ra­ge­ous and uncom­pro­mi­sing, which is beco­ming incre­a­sing­ly rare in our time.

Oh, you might think, it's pro­ba­b­ly about the beau­ty of the young woman.
No, I have to dis­ap­point you. Becau­se it's about ana­ly­ti­cal skills, intel­li­gence, a sen­se of appro­pria­cy addres­sing the addres­sees, role mode­ling and sym­pa­thy wit­hout any busi­ness-dri­ven side intentions.

I'm impres­sed by the way in which she has tricked rights hol­ders who thought they were cle­ver busi­ness peo­p­le and who refu­sed to allow her to have a share in her own songs and lyrics - by rei­ssuing her first six long-play­ing records. How she spo­ke out against a sena­tor becau­se she is con­vin­ced that her stance on women's rights is impos­si­ble and dangerous.

Beau­ty and fame are some­ti­mes an obs­ta­cle and - espe­ci­al­ly with famous peo­p­le like Tay­lor Swift - are seen as exclu­si­on fac­tors for start­ing a con­ver­sa­ti­on with the per­son, for exam­p­le with the thought 'she doesn't need it, she can have anyo­ne', alt­hough what is over­loo­ked com­ple­te­ly is that behind the 'PUBLIC PERSONA' that is pre­sen­ted is a per­so­na­li­ty with all the strengths and weak­ne­s­ses that peo­p­le have.

After all the 'stri­pli­ngs' with whom she was fri­ends for more or less time, she has now found a sui­ta­ble part­ner, a well-groo­med, man­ly, pru­dent and deter­mi­ned gen­tle­man: Tra­vis Kel­ce.

Being in love doesn't have to last, but - loo­king at the joint acti­vi­ties - from my expe­ri­ence some­thing long-term is buil­ding up.
I wish for her it did. Becau­se with such a stre­nuous life bet­ween per­for­man­ces in front of thou­sands, recor­dings and the need to con­stant­ly deli­ver some­thing new, you need a point of rest, a per­son who is just the­re and loves you.

Plea­se go & see in particular
Tay­lor Swift Accepts Woman of the Deca­de Award
Swif­ties are activists
→ Tay­lor Swift shares the sto­ry of DISASTROUS First Date with Tra­vis Kelce!
Tay­lor Swift: Dare to Dream

bookmark_borderVon Fragmenten II

Heu­te nur ein Bild der Anla­ge mit den fer­tig instal­lier­ten Solar­pa­nels und einer kur­zen Erör­te­rung wie es wei­ter geht. Wenn 'auf­ge­räumt' ist, also Hilfs­ge­rä­te weg­ge­packt sind, wer­de ich noch ein Droh­nen-Video nachreichen.



Kurz zusam­men­ge­fasst:
Die­se letz­te Stu­fe erfor­der­te mehr Prä­zi­si­on als erwar­tet, da die Auf­la­ge­flä­che der ein­zel­nen Solar­pa­nels auf dem Tra­ge­sy­stem nicht mehr als 1,5 cm (jeweils oben und unten) aus­mach­te. Dies ist bedingt durch die Hal­te­klam­mern, die nach Höhe der Panel und Brei­te der Querträ­ger aus­ge­sucht sind und des­we­gen eine vor­ge­ge­be­ne Auf­la­ge­brei­te haben.

Ins­ge­samt waren für die Ein­mes­sung, Gerü­ste, Auf­stel­lung des Tra­ge­sy­stems ('Unter­kon­struk­ti­on'), Beton­fun­da­men­te und Befe­sti­gung der Solar­pa­nel 80 Stun­den Arbeit von zwei Per­so­nen nötig.
Das Wet­ter hat aller­dings mit dazu bei­getra­gen, dass manch­mal Unter­bre­chun­gen not­wen­dig waren. Nach mei­ner Ein­schät­zung hät­ten ohne die­se Beein­träch­ti­gung wohl 60 Stun­den ausgereicht.
Zudem waren die Bau­an­lei­tun­gen und Skiz­zen der ein­zel­nen Ele­men­te teil­wei­se wider­sprüch­lich oder kryp­tisch (Pol­nisch & Eng­lisch als Spra­chen). Vie­le Ver­mes­sungs~ und Aus­rich­tungs­ar­bei­ten hät­ten sehr viel ein­fa­cher aus­ge­führt wer­den kön­nen wenn die Dar­stel­lun­gen iden­tisch beschrif­tet oder min­de­stens nume­riert gewe­sen wären - so waren bei­spiels­wei­se bau­glei­che Tei­le auf ver­schie­de­nen Blät­tern unter­schied­lich bezeich­net und erst beim Zusam­men­bau wur­de klar, dass ihre Zuge­hö­rig­keit und Maße ein­fa­cher zu bestim­men gewe­sen wären. 

Wei­ter geht es mit der Ver­le­gung der Lei­tun­gen in KG Roh­ren (oran­ge-rote Abwas­ser­roh­re), jeweils gebün­delt nach Ladung (Plus/Minus) in Flex-Roh­ren. Die­se Kanä­le wer­den von den Fel­dern 1 (links),2 (mit­tig), und 3 (rechts) in 30 cm Tie­fe ein­ge­gra­ben bis zur hin­te­ren Gara­gen­wand geführt. Mttels eines Wand­durch­bru­ches von 12 cm Durch­mes­ser wer­den dann Rohr und Kabel nach innen zu den Wech­sel­rich­tern und Unter­ver­tei­lun­gen geführt.
Alle Arbei­ten an der elek­tri­schen Sei­te der Anla­ge wer­den von einem beim Grund­ver­sor­ger zer­ti­fi­zier­ten Elek­tro­be­trieb her­ge­stellt und ver­drah­tet. Sehr zu mei­nem Erstau­nen müs­sen Geburts­da­tum und Bank­ver­bin­dung des *Antrag­stel­lers* für die Anbin­dung an das Netz mit gelie­fert werden.
Wie üblich in Deutsch­land: Bürokratie.
Abge­mil­dert durch die neu­en Geset­ze zu den Solar­an­la­gen durch die Ampel-Koali­ti­on. Ein Glück, sonst hät­te ich mög­li­cher­wei­se noch den Beruf des Groß­va­ters ange­ben müssen ...! 

bookmark_borderÜber die drohende Gefahr des Faschismus in USA

".. Fascism thri­ves in moments of wide­spread social anxie­ty and moral panic, when lar­ge seg­ments of the popu­la­ti­on are per­sua­ded that libe­ral demo­cra­cy no lon­ger ser­ves their inte­rests. We are living in such a moment now. The urgen­cy we face can­not be understated .."
[Quel­le]
Über­set­zung [Goog­le]:
„... Der Faschis­mus gedeiht in Zei­ten weit ver­brei­te­ter sozia­ler Äng­ste und mora­li­scher Panik, wenn gro­ße Tei­le der Bevöl­ke­rung davon über­zeugt sind, dass die libe­ra­le Demo­kra­tie ihren Inter­es­sen nicht mehr dient. Wir leben jetzt in einem sol­chen Moment. Die drän­gen­de Gefahr, mit der wir kon­fron­tiert sind, kann nicht unter­schätzt werden. "
[Quel­le]

Wenn es tat­säch­lich zu einer Wie­der­wahl von Trump kom­men soll­te wer­den in den USA die radi­ka­len Rech­ten das Han­deln bestim­men und wir wer­den einen Umsturz nach Muster der "Macht­er­grei­fung" durch A. Hit­ler miterleben.
Die­se Erkennt­nis ist spä­te­stens seit der letz­ten Rede von Trump offenbar:
[Zitat] ".. In a rambling tira­de deli­ver­ed on Vete­rans Day in New Hamp­shire, Trump vowed to “root out…the radi­cal left thugs that live like ver­min within the con­fi­nes of our coun­try .." [Zitat Ende][Quel­le]
Über­set­zung [Goog­le]:
„.. In einer weit­schwei­fi­gen Tira­de am Vete­rans Day in New Hamp­shire gelob­te Trump, „die radi­ka­len lin­ken Schlä­ger aus­zu­rot­ten, die wie Unge­zie­fer in den Gren­zen unse­res Lan­des leben …“

Nach­dem er in vor­aus­ge­gan­ge­nen Tira­den schon androh­te er wer­de im Fal­le einer Wie­der­wahl all sei­ne Geg­ner ver­fol­gen und bestra­fen ist er nun voll auf dem Weg eine Dik­ta­tur zu errich­ten. Die so-genann­te "Frei­heit" in den USA ist eine Frei­heit für Men­schen mit gro­ßem Ver­mö­gen. Die­se brau­chen 'einen der Ihren' als Gewähr­lei­stung ihres Stan­dards - und obwohl sie Trump als Empor­kömm­ling und cha­rak­ter­lo­sen Lum­pen ver­ach­ten, ist er ihnen doch lie­ber als vie­le ande­re Kan­di­da­ten. Er wird nicht gegen die stil­le Macht der Gel­deli­te vor­ge­hen, son­dern, wie in sei­ner letz­ten Amts­zeit bewie­sen, schon aus eige­nem Inter­es­se Vor­tei­le für Rei­che verteilen.

Mehr Hin­ter­grund fin­det sich im Ori­gi­nal aus dem die hier ver­öf­fent­lich­ten Zita­te stam­men → "TRUTHDIG". Goog­le lie­fert eine pas­sa­ble Über­set­zung für jene Lesen­den die im Eng­li­schen nicht sehr sicher sind.

bookmark_borderVon Fragmenten
*update* Bilder [14.11.2023; 16:00h]

In unse­rem Gar­ten - der zur Zeit mehr an eine Mond­land­schaft erin­nert - ragen der­zeit acht­zehn senk­rech­te Stahl­pfo­sten aus dem Boden:
Jeweils neun davon in glei­cher Höhe, die höhe­ren hin­ten, 2,8 m hoch, die kür­ze­ren vorn, 1,6 m hoch.

Am Mon­tag wer­den sie mit Längs­trä­gern ver­bun­den und zwar so, dass ein Auf­stell­win­kel von 30° entsteht.
Auf die­sen wer­den dann Querträ­ger mon­tiert, die jeweils 1,13 m von­ein­an­der ent­fernt sind.

Die gesam­te Kon­struk­ti­on, ein Photovoltaik-"Tisch" oder "Array", trägt 12 Solar­mo­du­le zu je 322 W, 36,4 V und 11,33 A.
Drei Arrays erzeu­gen zusam­men (theo­re­tisch!) 15,3 kW [Kilo­watt].
Gemein­hin aller­dings davon zu besten Zei­ten 80% (12,2 kW), an schlech­ten Tagen 20%, immer­hin noch 3,1 kW.

An guten Tagen wird mehr pro­du­ziert als ver­braucht wird - der Über­schuss geht in den Bat­te­rie­spei­cher mit 28,8 kW.

Es hat seit Pla­nungs­be­ginn Mit­te Juli gedau­ert bis die­ser Errich­tungs­stand erreicht war.
Mein Vater hät­te zur Kom­ple­xi­tät einen platt­deut­schen Spruch parat gehabt:
"Dat is nich so schiet da mol hin - dat muss ooch stinken!"

So wer­den wir - wenn Alles wei­ter so läuft - noch vor Jah­res­en­de selbst Strom produzieren.
In einer selbst geplan­ten und über­wie­gend selbst gebau­ten Anla­ge, da kein Unter­neh­men sich dar­an getraut hat - alle, die ange­spro­chen wur­den, woll­ten nur Anla­gen auf Dächern installieren.

Rück­blickend ist es doch erstaun­lich was sich in den knapp 80 Jah­ren mei­ner Lebens­zeit an tech­ni­scher Inno­va­ti­on getan hat:
Als ich ein klei­ner Bub war gab es in der gesam­ten Nach­bar­schaft ein ein­zi­ges Tele­fon in einer Knei­pe, in jedem Zim­mer der Woh­nung gab es eine Decken­lam­pe und weder Wasch­ma­schi­ne, noch Trock­ner, noch Elek­tro­herd, noch elek­trisch betrie­be­nen Kühl­schrank .... von Mikro­wel­le und Kaf­fee­ma­schi­ne ganz zu schweigen!

Wenn ich das Heu­len und Weh­kla­gen der jün­ge­ren Gene­ra­tio­nen höre, die im Über­fluss lebt und noch nie Not erlebt hat, dann wird mir Angst & Ban­ge was wohl pas­siert wenn es wirk­lich ein­mal zu Not­zei­ten kom­men sollte. 

(Fort­set­zung und Bil­der folgen)

bookmark_borderViel versprach man sich von
erzieherischen Maßnahmen

ZITAT:
".. Die recht­li­che Gleich­stel­lung von nicht-hete­ro­se­xu­el­len Men­schen in Deutsch­land hat in den letz­ten Jahr­zehn­ten posi­ti­ve Wege genom­men. Gleich­zei­tig kann auch ein gesell­schaft­li­cher Back­lash wahr­ge­nom­men werden .."


Ach, ein *back­lash*?
Wie­so wohl?
Weil es selbst wohl­mei­nen­den Men­schen wie mir miss­fällt von einer Min­der­heit nicht-binä­rer Per­so­nen und deren phil­an­thro­pi­schen För­de­rern gegän­gelt zu wer­den und unter Zwang umer­zo­gen wer­den soll die­ser Ideo­lo­gie zu gehor­chen oder aus­ge­grenzt zu sein.
 

Wobei es ursäch­lich eine ganz ande­re Rich­tung war die unter 'Phil­an­thro­pis­mus' ver­stan­den wurde:
Das Kon­zept einer natur­ge­ge­be­nen men­schen­freund­li­chen Gesin­nung oder „Mensch­lich­keit“ mit Impul­sen, die aus der christ­li­chen For­de­rung der Näch­sten­lie­be stamm­ten. Hin­sicht­lich der phil­an­thro­pi­schen Pra­xis distan­zier­ten sich auf­klä­re­ri­sche Krei­se jedoch vom tra­di­tio­nel­len Ide­al der Barm­her­zig­keit aus Näch­sten­lie­be. An die Stel­le kari­ta­ti­ver Not­lin­de­rung soll­te die Besei­ti­gung der Ursa­chen sozia­ler Übel­stän­de tre­ten. Viel ver­sprach man sich von erzie­he­ri­schen Maß­nah­men. [Her­vor­he­bung von mir!]

So sind wir mitt­ler­wei­le in einem Sta­di­um ange­kom­men in dem weni­ger als 5% der Bevöl­ke­rung bestim­men wie sie von der 95%-prozentigen Mehr­heit - bit­te­schön! - ange­spro­chen wer­den wol­len .... weil sie anson­sten belei­digt sind, mit dem Fuß auf­stamp­fen und "Man­nooo!" schreien?

Einen 'gesell­schaft­li­chen Backlash'
hal­te ich daher für durch­aus ver­ständ­lich, ange­mes­sen und, ganz ehr­lich, längst überfällig.

Jeder soll sei­ne Sexua­li­tät nach eige­nem Gusto gestal­ten und genie­ßen - aber bit­te nicht der­ge­stalt, dass alle Welt sich damit befas­sen und ihr eige­nes Ver­hal­ten und Wer­te­mu­ster ver­leug­nen soll. Ich ren­ne jeden­falls nicht her­um und las­se alle die ich tref­fe wis­sen wie ich mei­ne Sexua­li­tät und mein Geschlecht defi­nie­re und wie man mich des­we­gen anzu­spre­chen hat. Ein schlich­tes "Eurer Hoch­wohl­ge­bo­ren!" ist aber durch­aus ange­mes­sen und wird huld­voll angenommen ...

Ganz ein­fach für alle sprach­ge­stör­ten Eiferer*innen (!):
Ich las­se mir als 78-Jäh­ri­ger nicht von mit­tel­al­ten Empor­kömm­lin­gen ohne Wis­sen und Tra­di­ti­on und ihren jün­ge­ren Mit­läu­fern, denen gera­de *fad* ist, und die nach einem Lebens­zweck suchen, auf­zwin­gen, wie ich die deut­sche Spra­che ver­hun­zen soll um ihren *supi-tol­len Spleen* zu befrie­di­gen. Genau!

bookmark_borderJahreszeit: LAUCH

Bei Frau Emmi habe ich schon häu­fi­ger gut 'nach­zu­ko­chen­de' Gerich­te gefun­den. Pas­send zur Jah­res­zeit und Ver­füg­bar­keit aus hei­mi­schem Anbau.

Lan­ge hat­te ich kei­nen Lauch mehr ver­wen­det, denn die Zube­rei­tung ist auf­wen­dig, tei­len, mehr­mals waschen um Sand / Erde her­aus zu bekom­men, dann in dün­ne Schei­ben schnei­den .... es gibt ihn aller­dings schon län­ger als Tief­kühl­wa­re ohne die­sen Umstand. Dies­mal hat­te ich zwei mit­tel­gro­ße Stan­gen 'von Hand' zuzu­be­rei­ten, Emmi schätzt immer die Zeit auf etwa die Hälf­te des­sen was ein Hob­by­koch für die Zube­rei­tung braucht. Das soll­ten Sie beden­ken wenn Sie ein Rezept von ihr ver­wen­den wollen.

Ich habe ein Lauch­ge­richt gewählt wie im fol­gen­den Ein­kaufs­vor­schlag auf­ge­li­stet - mit klei­nen Ände­run­gen. Gnoc­chi sind klei­ne Kar­tof­fel­klö­ße aus gekoch­ten Kar­tof­feln - da neh­me ich lie­ber Kartoffelwürfel.

Es geht in drei Schritten:
1. Kar­tof­fel­wür­fel für 15 Minu­ten kochen, dann absie­ben und ruhen lassen;
2. Gehack­tes anbra­ten und Knob­lauch zugeben;
3. Lauch in Öl andün­sten, mit Brü­he ablö­schen, Thy­mi­an und Chi­li dazu geben, auf klei­ner Flam­me 10 Min. wei­ter köcheln lassen.

Eine Auf­lauf­form mit But­ter aus­fet­ten und die Pro­duk­te aus den drei Schrit­ten gut durchmischen.
Gra­tin­kä­se (wür­zig) oder - wie im Rezept - Emmen­ta­ler dar­auf streuen
Bei 200°C für 20 Minu­ten wei­ter kochen bis der Käse gold­braun gewor­den ist.

Tip 1: Mehr Käse ist bes­ser; ich neh­me immer eine gan­ze Tüte.
Tip 2: Für zwei Per­so­nen die berei­te­ten Tei­le 1-3 jeweils hal­bie­ren, mischen und in ein Gefrier­ge­fäß geben. So hat man einen Vor­rat wenn es ein­mal knapp ist mit der Vorbereitungszeit.

Guten Appe­tit & ein herz­li­ches "Dan­ke" an Frau Emmi für das Rezept.

bookmark_borderVon "Vorteilen"

Mitt­ler­wei­le rege ich mich nicht mehr über den all­täg­li­chen Unfug auf der so von *Dienst­lei­stern* pro­du­ziert wird.
Es amü­siert mich höch­stens und ich den­ke es könn­te ande­re Leu­te auch zum Schmun­zeln brin­gen. Dann hät­ten die­se unnüt­zen Anprei­sun­gen wenig­stens EINEN Wert .... aber sehen Sie selbst:

Schö­ne neue APP-Welt, lei­der wer­den wir kei­ne dau­er­haf­te Ver­bin­dung ein­ge­hen 😉👈

bookmark_borderHeads they win, tails we lose.

"Big Oil" sagen die Ame­ri­ka­ner, ich möch­te es auf "Big Ener­gy" erwei­tern, hat die Kar­ten seit Jahr­zehn­ten so gemischt, dass es immer nur einen Gewin­ner gab: Die Korporationen!

Die Ver­brau­cher wur­den über die Fol­gen getäuscht, neben den Umwelt­schä­den durch Ver­bren­nung von seit Jahr­tau­sen­den in der Tie­fe des Pla­ne­ten gespei­cher­tem CO2 gleich­sin­nig über die angeb­li­che Gefahr von Fet­ten, ins­be­son­de­re der But­ter, sowie der vor­geb­li­chen Harm­lo­sig­keit von Zucker. Was sich Alles nach wis­sen­schaft­li­chen Kri­te­ri­en nie bele­gen ließ, jedoch durch geschick­tes Mar­ke­ting lan­ciert die Köp­fe der Bevöl­ke­rung so ver­stopf­te, dass sie nicht mehr in der Lage war das Lügen­ge­bäu­de als sol­ches zu erken­nen und sich dage­gen zu weh­ren .... mit eini­gen weni­gen Aus­nah­men, so wie ein klei­nes gal­li­sches Dorf sich gegen die Römer stemmte.

Sie ken­nen mei­ne The­se - die ich hier oft bespro­chen habe - es sei eine grund­le­gen­de Struk­tur in vie­len Abläu­fen zu erken­nen und die­se sei nähe­rungs­wei­se mit einer Expo­nen­ti­al­kur­ve¹,²,³ zu beschrei­ben. Fol­ge also einem mathe­ma­ti­schen Modell, des­sen Grund­ei­gen­schaft es ist, erst ganz am Ende einer Ent­wick­lung eine dra­sti­sche Ände­rung der Gleich­ge­wich­te sicht­bar wer­den zu lassen.

Wis­sen­schaft­ler haben in ver­gleichs­wei­se klei­nen, abge­schot­te­ten Zir­keln schon immer die Gefah­ren des Raub­baus an der Natur beklagt - es jedoch - wie der Teu­fel das Weih­was­ser - ver­mie­den, sich der all­ge­mei­nen Bevöl­ke­rung zu öff­nen und vor den her­an­zie­hen­den Gefah­ren zu war­nen. Ein kürz­lich in der WP (Washing­ton Post) erschie­ne­ner Arti­kel stellt nun bild­lich dar, wie sich die Ver­öf­fent­li­chun­gen in den letz­ten Jah­ren gehäuft haben die von Not­wen­dig­keit einer drin­gen­den Umkehr han­deln und zu einem dra­sti­schen Umden­ken auffordern.

Schau­en Sie sich 'mal die Dar­stel­lung an und legen Sie in Gedan­ken eine Kur­ve an die Spit­ze der jewei­li­gen Balken: 



Her­aus kommt .... eine Exponentialkurve!

Wie immer allerdings:
Zu wenig, zu zahm, und vor allem zu spät.
Wir sind über den Kipp-Punkt (point-of-no-return) hin­aus.

Da bleibt nur noch die Musik­tex­te zu bemühen:
"For what it's worth, it was worth all the while".
".. It's some­thing unpre­dic­ta­ble, but in the end is right I hope you had the time of your life .."
[„.. Es ist etwas Unvor­her­seh­ba­res, aber am Ende ist es rich­tig. Ich hof­fe, du hat­test die (beste) Zeit dei­nes Lebens ..“]

bookmark_border"Come Hell or high water": Unbewohnbar ...!

Come Hell or high water .... sagt das ame­ri­ka­ni­sche Sprich­wort etwa in dem Sin­ne wie wir sagen "Auf Teu­fel komm raus" oder "Auf Bie­gen und Brechen". 

Wie es um die Bewohn­bar­keit des Pla­ne­ten aus­sieht wenn das Jahr 2100 erreicht ist wer­de ich zwar sicher nicht erle­ben - trotz­dem fand ich die Dar­stel­lung sehr auf­schluss­reich. Denn nach letz­ten Pro­gno­sen wer­den wir welt­weit die errech­ne­ten Kli­ma­zie­le nicht erreichen.

["click!" auf das Bil­der führt zur Quel­le]

bookmark_borderEs geht schon los ....
noch bevor es richtig angefangen hat ....

Objek­ti­vi­tät im Jour­na­lis­mus ist lan­ge schon ver­lo­ren gegan­gen. Doch eine wider­li­che Neben­be­mer­kung eines mit schmie­ri­gem, süf­fi­san­ten Lächeln vor­tra­gen­den Her­ren namens Erhard Scher­fer stellt dar wozu die *Bericht­erstat­tung* ver­kom­men ist:
Mei­nung und Vor­ur­teil anstatt Fak­ten und Objektivität.

Die Ame­ri­ka­ni­sie­rung unse­rer Main­stream-Medi­en ist gelungen:
Es wer­den nicht mehr die poli­ti­schen Akteu­re gefragt - wozu denn, wenn Jour­na­li­sten­kol­le­gen viel bes­ser wis­sen was die­se Poli­ti­ker denn wohl zu sagen hät­ten und völ­lig frei daher schwa­dro­nie­ren .... dabei auf ein Ter­rain wech­seln, das nichts mit dem Vor­ha­ben der Poli­ti­ke­rin Wagen­knecht zu tun hat!
Ich fra­ge mich ob die­ser Herr Scher­fer näch­stens gleich­sin­nig über die Kra­wat­te des Kanz­lers und den Anzug des Wirt­schafts­mi­ni­sters her­zie­hen wird.

Für mich ist die­ses Vor­ha­ben jeden­falls ein Signal Hoff­nung zu schöp­fen, denn wenn ich auch nicht mit Allem ein­ver­stan­den bin was Frau Wagen­knecht so äußert:
In wesent­li­chen Kern­be­rei­chen gefal­len mir ihre Logik und fak­ten­ba­sier­te Kri­tik, die sie elo­quent und ohne Umschwei­fe, beson­ders nicht übli­che Poli­ti­ker­phra­sen, darstellt.

bookmark_border".. If you open your mind too much your brain will fall out! .."
Sagt der von mir sehr verehrte Tim Minchin

Text­aus­zug:
".. Richard Daw­kins pres­ents the 2021 Richard Daw­kins Award to cele­bra­ted musi­ci­an and come­di­an Tim Min­chin befo­re a sold-out crowd in Oxford, England.
Tim Min­chin has used his famous songs, come­dy, and bril­li­ant sati­re to not only enter­tain, but to open minds to sci­ence and expo­se the fol­ly of pseu­do­sci­ence and superstition.
Daw­kins gave a soaring and tou­ch­in­gly per­so­nal tri­bu­te to the awar­dee, cal­ling him “a staunch uphol­der of ratio­na­lism, secu­la­rism, and sci­en­ti­fic skepticism ..”
(Über­set­zung)
".. Richard Daw­kins über­reicht den Richard Daw­kins Award 2021 an den berühm­ten Musi­ker und Komi­ker Tim Min­chin vor einem aus­ver­kauf­tes Haus in Oxford, England.
Tim Min­chin hat sei­ne berühm­ten Lie­der, Come­dy und bril­lan­te Sati­re dazu genutzt nicht nur unter­hal­ten, son­dern den Geist für die Wis­sen­schaft zu öff­nen und die Tor­heit der Pseu­do­wis­sen­schaft und des Aber­glau­bens aufzudecken.
Daw­kins wür­dig­te den Preis­trä­ger als über­ra­gend und dabei rüh­rend per­sön­lich und nann­te ihn „einen über­zeug­ten Ver­fech­ter des Ratio­na­lis­mus, Säku­la­ris­mus und wis­sen­schaft­li­chen Skeptizismus“ .."

Ein Zitat das ich gern selbst for­mu­liert hätte:
".. Being a Daw­kins fan, it was only via this video that I pro­per­ly dis­co­ver­ed the depth of Min­chin. So I went on to see what the fuss was about. .. Half of his views are pro­ba­b­ly from me. What an abso­lu­te legend .."
(Über­set­zung)
".. Da ich ein Daw­kins-Fan bin, habe ich die Tie­fe von Min­chin erst durch die­ses Video rich­tig ent­deckt. Also such­te ich wei­ter, um zu sehen, wor­um es bei der Auf­re­gung ging .. Die Hälf­te sei­ner Ansich­ten stam­men wahr­schein­lich von mir. Was für eine abso­lu­te Legende ..“

Nicht jeden Tag will man sich mit dem Elend befas­sen, das dar­in besteht, wie Indok­tri­na­ti­on aus vie­len Jahr­hun­der­ten heu­te noch, trotz wesent­li­cher Erwei­te­rung des Wis­sens auf Fak­ten­ba­sis, die Mas­se der Bevöl­ke­rung im Griff hat. Den­noch ist es jedes­mal ein Licht­blick Min­chin zuzu­se­hen und sei­ne Tex­te zu entschlüsseln.

[Ich ver­ra­te gern ein wei­te­res Geheimnis:
Auf ähn­li­cher Mis­si­on sehe ich Tay­lor Swift, die zuge­ge­be­ner­ma­ßen attrak­ti­ver ist als Min­chin 😉]