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bookmark_borderVom Kampf ....

Wie wir Alle wis­sen kämp­fen Vie­le in Blogs gegen die Unwis­sen­heit, indem sie fach­spe­zi­fi­sche Infor­ma­tio­nen ver­brei­ten, die auf wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nis­sen basie­ren. Von den 'Ande­ren', die sich ledig­lich auf Mei­nung stüt­zen, und zu faul (oder unfä­hig) sind, sich ein­mal selbst umfas­send dar­über zu infor­mie­ren wor­über sie schrei­ben wol­len, will ich hier nicht reden, das wur­de schon zur Genü­ge behan­delt.
 

Nun ist bekannt, dass es stets einen gewis­sen Auf­wand bedeu­tet, wenn fal­sche Aus­sa­gen ver­brei­tet wer­den und man sich dar­an macht, die­se durch Fak­ten zu wider­le­gen. Der tat­säch­li­che Auf­wand muss ja noch ergänzt wer­den durch die Not­wen­dig­keit, sich über­haupt erst ein­mal in ein spe­zi­fi­sches Gebiet hin­ein­zu­le­sen, alter­na­ti­ve Stim­men dazu ein­zu­be­zie­hen, bevor man sich wagt, selbst etwas dazu zu schrei­ben. Selbst all das geschieht wie­der­um vor dem Hin­ter­grund einer Aus­bil­dung in ver­wand­ten Fach­be­rei­chen, die das Hand­werks­zeug bil­den, um eine infor­mier­te Betrach­tung zu begin­nen.
 

Da dies ein sehr abstrak­ter Gedan­ken­gang ist, die­ses Bei­spiel zum bes­se­ren Ver­ständ­nis:
 

Neh­men wir an, es soll erklärt wer­den, war­um es immer weni­ger Schmet­ter­lin­ge gibt.
 

1. Die ein­fach­ste Dar­stel­lung ist ledig­lich das Fak­tum, dass weni­ger Tie­re gezählt wur­den.
 

2. Mehr Auf­wand bedeu­tet es schon, bestimm­te Schmet­ter­lings­ar­ten zu ver­glei­chen, und deren Anzahl heu­te mit der vor vie­len Jah­ren ins Ver­hält­nis zu set­zen. Hier hel­fen kei­ne Mut­ma­ßun­gen, hier muss man in die Ver­gan­gen­heit gehen und die Zah­len erfor­schen.
 

3. Um aller­dings kor­rekt zu sein muss zusät­lich vor allem ein öko­lo­gi­scher Aspekt ein­be­zo­gen wer­den, näm­lich ob es eine (Rei­hen-) Fol­ge von Arten in bestimm­ten Gelän­den gibt, die nach­ein­an­der auf­tre­ten und wie­der ver­schwin­den, um schließ­lich einer beson­ders in die­sem Gelän­de erfolg­rei­chen Art Platz zu machen.
 

4. Das Bild ist immer noch nicht kom­plett, sofern nicht die Nah­rungs­quel­len mit unter­sucht und beschrie­ben wer­den, da man­che Arten um bestimm­te Pflan­zen kon­kur­rie­ren. Zur zoo­lo­gi­schen Betrach­tung gesellt sich daher eine bota­ni­sche Bewer­tung, die wie­der­um erfor­dert zu wis­sen wie man die­se Infor­ma­tio­nen und vor allem wo abruft.
 

5. Sind dann alle wich­ti­gen Daten vor­han­den kommt noch der Auf­wand des Schrei­bens dazu. Denn nur was sich eini­ger­ma­ßen 'locker' lesen läßt wird auch vom Publi­kum ange­nom­men. Es sei denn, man schreibt für Fach­leu­te, bei denen man ein bestimm­tes Niveau an Basis­wis­sen vor­aus­set­zen kann.
 

Vor die­sem Hin­ter­grund wird leicht deut­lich, wel­cher Irr­sinn ein Ver­such wird, eine pau­scha­le Falsch­be­haup­tung wie
"Es wird immer behaup­tet es gäbe Jahr für Jahr weni­ger Schmet­ter­lin­ge - das stimmt so nicht, in mei­nem Gar­ten flie­gen viel mehr davon her­um als in frü­he­ren Jahren!"
zu wider­le­gen!
 

A. Das ist zunächst ledig­lich eine Behaup­tung, kein Beweis des Gegenteils.
B. Es ist zwei­tens eine per­sön­li­che Mei­nung, die ohne jede Begrün­dung kei­nen Beweis­wert hat.
C. Drit­tens aber ist es etwas, was unbe­darf­te, unwis­sen­de Men­schen leicht über­neh­men und wei­ter ver­brei­ten kön­nen:
 
Wenig bis kein eige­ner Auf­wand, aber so wird Stim­mung gegen eine wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nis gemacht und wer­den 'likes' ein­ge­sam­melt ....
 

Zurück zur Ausgangssituation:
Es ist tat­säch­lich so, dass es weni­ger Schmet­ter­lin­ge gibt. Das beruht dar­auf, dass beson­ders die Nes­sel­pflan­zen (Ord­nung: Rosen­ar­ti­ge [Rosa­les]; Brenn­nes­sel­ge­wäch­se [Urti­caceae]; Bei­spiel: [Urti­ca spec.] "Brenn­nes­sel") die Kin­der­stu­be, die Nah­rung für Rau­pen, sind. Da in 'moder­nen' Gär­ten ledig­lich Ästhe­tik und nicht öko­lo­gi­scher Nut­zen bedacht wer­den, sind das die Pflan­zen, die her­aus­ge­ris­sen wer­den, weil sie als 'Unkraut' gel­ten.
 

Die Fol­ge davon ist, dass der Nach­kom­men­schaft der Schmet­ter­lin­ge die Nah­rung ent­zo­gen wird - und wenn das über län­ge­re Zeit so geht, ster­ben bestimm­te Arten aus.
Ein wenig mehr Wis­sen kann da Wun­der wir­ken, denn vie­le Men­schen wür­den wahr­schein­lich gern ein paar Brenn­nes­seln ste­hen las­sen, wenn sie wüss­ten, dass sie dafür bald mehr Schmet­ter­lin­ge in ihrem Gar­ten sehen könnten.

 
Lehr­reich für Kin­der (und Erwach­se­ne)
 
Mein Rau­pen­ka­sten
Die wich­tig­sten Fut­ter­pflan­zen für Schmetterlingsraupen
Pflan­zen für Schmet­ter­lin­ge: Auf die­se 13 Arten flie­gen sie.

 

 

bookmark_borderZur "Abwesenheitsnotiz"

Es gibt man­ches, was ich für völ­lig unver­ständ­lich erachte.

Das ist bei­spiels­wei­se die Schwie­rig­keit, eine Abwe­sen­heits­no­tiz an alle zu sen­den, die ein Mail schicken wäh­rend ich nicht da bin. Für meh­re­re Tage, ver­steht sich. Und des­we­gen nicht auf die elek­tro­ni­sche Post ant­wor­ten kann.

Anstatt immer neue 'fea­tures' für Com­pu­ter zu erfin­den und Pro­gram­me mit immer mehr Klei­nig­kei­ten, die allen­falls für *freaks* nütz­lich sind, voll zu stop­fen, soll­te ein­mal das Augen­merk auf so etwas wie die Abwe­sen­heits­mel­dung gerich­tet werden.

35 Jah­re E-Mail. Und noch immer ist eine Ein­stel­lung einer sol­chen Mit­tei­lung ein höchst umständ­li­ches Verfahren.

Wis­sen Sie, was mich noch mehr als das stört?

Wenn ich bei "thun­der­bird" exten­si­ons das Wort "Abwe­sen­heits­no­tiz" ein­ge­be kommt eine Feh­ler­mel­dung - dafür gäbe es kein "Add-on"!

Zum Haa­re raufen.
(Wenn man noch wel­che hat.)

bookmark_border"Fataler Fehler!"

Die­se Bot­schaft ist ein Hor­ror für jeden, der mit Com­pu­tern umgeht.
 
Doch nicht auf die­sem Feld allein wer­den "fata­le Feh­ler" gemacht.
 

Wie ich frü­her berich­tet hat­te besit­ze ich ein Mobil­te­le­fon von 1+1 ('one-plus-one'). Das habe ich vor ca. sechs Jah­ren gekauft und es tut bis heu­te treu sei­ne Dien­ste. Zwi­schen­zeit­lich habe ich es aller­dings von "Goog­le" befrei­en las­sen. Es läuft nun mit einer frei­en Android-Funk­ti­on, einem Betriebs­sy­stem, das alle Schnüf­fel­ver­su­che durch Beant­wor­tung mit ran­do­mi­sier­ten, plau­si­blen Falsch­in­for­ma­tio­nen ver­sorgt - so fällt es den Schnüf­fel­pro­gram­men nicht auf, dass sie *fake news* gelie­fert bekom­men.
 
Mitt­ler­wei­le gibt es die 8-te Ver­si­on die­ses Tele­fons ....
und nun kommt der fata­le Feh­ler:
 
Dar­auf sind, unaus­lösch­bar mit dem Betriebs­sy­stem und dem Kern des Tele­fons ver­bun­den, sämt­li­che not­wen­di­gen Datei­en auf­ge­spielt um *face­book* über Alles zu infor­mie­ren, was über die­ses Tele­fon läuft.
 
Wäre es nicht schon Grund genug mit dem Tele­fon aus­zu­kom­men, das ich bereits seit fast sechs Jah­ren habe und das immer noch blen­dend funk­tio­niert, anstatt jeden 'Modell­wech­sel' und die damit ver­bun­de­ne Res­sour­cen­ver­schwen­dung mit­zu­ma­chen, dann spä­te­stens jetzt, wenn *face­book* ohne Ein­schrän­kung mit­hört.
 
Die Mar­ke­ting­ab­tei­lung bei 1+1 ('one-plus-one') wird es wohl kaum schaf­fen, die­se tie­fe Schar­te wie­der asu­zu­wet­zen, die dadurch geschla­gen wur­de. Ich sage sogar vor­her, dass das das Ende die­ser Modell­rei­he sein wird.
 

bookmark_borderExpertenwissen

Wir hat­ten es schon, sie­he die Links ganz unten auf die­ser Sei­te - und waren ver­blüfft, wer so als "Exper­te" gilt. 
 
Wenn ein Durch­schnitts­bür­ger sich da schwer tut und nicht so recht beur­tei­len kann wer als Exper­te ernst zu neh­men ist schmun­zelt man, denkt sich sei­nen Teil und geht dar­über hin­weg .... wenn ein Mit­glied der US Regie­rung [Navar­ro*] einen - zuge­ge­ben sehr erfolg­rei­chen - Car­toon­zeich­ner als medi­zi­ni­schen Exper­ten zur Stüt­zung sei­ner Mei­nung (!) her­an­zieht, dann packt zumin­dest mich das Grausen. 
 
Sie­he Abbil­dung unten ["click!" vergrößert] 
 

Medizinexperte Scott Adams

 
 


18.04.2020 → Oh, die­se Exper­ten­flut!; *update* [18.04.2020; 11:00h]

01.09.2018 → Zur Fra­ge von Fachkompetenz

11.03.2010 → "Exper­ten" ....

13.05.2009 → Exper­ten ....
 
* Peter Kent Navar­ro Assi­stant to the Pre­si­dent, Direc­tor of Trade and Manu­fac­tu­ring Poli­cy, and the natio­nal Defen­se Pro­duc­tion Act poli­cy coördinator.
 

bookmark_borderVon kruder "Logik" und "Unkenntnis",
die zu Verschwörungstheorien führt

" .. LOCKDOWN, Das töd­li­che Heil­mit­tel. Die Zahl der Coro­na-Toten stieg in vie­len Län­dern nicht vor, son­dern unmit­tel­bar nach Ver­hän­gung eines Lock­downs — was ler­nen wir dar­aus? .. Die jetzt ver­füg­ba­ren Mor­ta­li­täts­da­ten über die ersten Mona­te des Jah­res 2020 zei­gen einen schein­bar para­do­xen Zusam­men­hang: Sobald ein Lock­down ver­hängt wor­den war, stieg die Zahl der Todes­fäl­le sofort und rasant an. Wie ist das zu erklä­ren? .. " liest man in einem Arti­kel bei "Rubi­kon", einer ultra-rech­ten Plattform. 
 
Der Autor John Pospich­al [sein Arti­kel wur­de von der "Rubi­kon" Redak­ti­on über­setzt] hat sich die 'Finan­cial Times' charts her­ge­nom­men und dann dar­an die 'lock­down' Daten ver­knüpft. Ein Bei­spiel hier als Abbil­dung ["click!" vergrößert] 
 

Charts mit Zahl der über-normalen Todesfälle

Und sie­he da, bei allen Län­dern, die er in sei­ne Betrach­tung auf­ge­nom­men hat stie­gen die Infek­ti­ons­zah­len erst nach­dem der 'lock­down' erfolgt war. Gleich­sin­nig stieg natür­lich die Zahl der Todesfälle. 
 

Nun stel­len sich also (min­de­stens) zwei Fragen:

1. War­um wur­den nur die­se Län­der, und nicht alle euro­päi­schen Län­der ver­glei­chend betrachtet?
2. Ist es ein Beweis der Kau­sa­li­tät "'lock­down' = Anstieg der Todes­fäl­le"? (oder anders aus­ge­drückt: Bedin­gen 'lock­downs' wie sug­ge­riert Todesfälle?) 
 

Der Autor selbst gibt kei­ne Ant­wor­ten - er unter­stellt ledig­lich durch sei­ne Fra­ge­stel­lung es sei eine gemein­sa­me Akti­on in vie­len Län­dern, die immer etwa zur glei­chen Zeit der Pan­de­mie­si­tua­ti­on dort erfolgte. 
 

Charts mit Zahl der über-normalen Todesfälle

Über die genaue Absicht kann nur spe­ku­liert wer­den - das Ziel jeden­falls ist, die 'lock­down' Maß­nah­men zu dis­kre­di­tie­ren. So fin­den sich in der Gesell­schaft die­ser Aus­sa­ge und des Autors denn auch bekann­te *Pan­de­mie-Leug­ner* wie der Arzt Dr. Wodarg 
 
Doch nun zurück zu mei­nen zwei Fra­gen. Die Erste ist leicht zu beantworten:
Es ist eine Aus­wahl, die die Argu­men­ta­ti­on unter­stüt­zen soll. 
 
Bei der zwei­ten Fra­ge wird es schon kom­ple­xer. Hier setzt das ein, was in der Über­schrift bereits ange­deu­tet wur­de. Es ist eine fal­sche Zuord­nung von Ursa­che und Wir­kung! Die hier von einem Lai­en getrof­fen wur­de, der offen­bar, und aus sei­nen Fra­gen ver­deut­licht, kei­ne Ahnung vom Infek­ti­ons­ge­sche­hen, von Latenz und Inku­ba­ti­ons­zeit hat. 
 
Wenn sich eine Anzahl von Men­schen gegen­sei­tig ange­steckt hat kommt es natür­lich nicht sofort, also am näch­sten Tag zu Sym­pto­men der Erkran­kung. Obwohl der Mensch schon Erre­ger in sich hat, die anfan­gen sich expo­nen­ti­ell zu ver­meh­ren. In die­se Zeit zwi­schen Ansteckung und Aus­bruch fiel - das ist die ein­fa­che und logi­sche Erklä­rung - der 'lock­down'! Es han­delt sich also um ein zeit­ver­zö­ger­tes Ereignis. 
 
Weil es bis dahin den Behör­den klar war, wie umfas­send und gefähr­lich die Pan­de­mie ist, haben sie ein 'lock­down' angeordnet. 
 


Mass­nah­men erfolg­ten also erst mit Ver­zö­ge­rung, als sich schon sehr vie­le Men­schen gegen­sei­tig ange­steckt hat­ten. Der *PEAK*, die Spit­ze der Zahl der Todes­fäl­le, resul­tiert aus der Inku­ba­ti­ons­zeit zwi­schen Ansteckung und vol­lem Aus­bruch der Erkran­kung.
 

 
 
Was geflis­sent­lich ver­schwie­gen oder weg­ge­las­sen wur­de ist die Tat­sa­che, dass in allen genann­ten Bei­spie­len durch den 'lock­down' das wei­te­re Anstei­gen der Infek­ti­ons­zah­len ver­mie­den wer­den konn­te - wäh­rend in den USA, mit sei­nen aus wirt­schaft­li­chen Über­le­gun­gen halb­her­zi­gen Maß­nah­men - die Zahl der Infek­tio­nen und die Zahl der Toten immer noch ansteigt. 
 


Die Ver­ant­wor­tungs­lo­sig­keit die­ser Pro­pa­gan­da gegen 'lock­down' (und Mas­ken­tra­gen, in wei­te­ren Ver­öf­fent­li­chun­gen die­ser Platt­form "Rubi­kon") ist auf Unwis­sen­heit und man­gel­haf­te Erkennt­nis des­sen begrün­det, was ein Virus bei sei­nem Ein­drin­gen anstellt um sich zu ver­meh­ren und wie lan­ge es braucht, um einen Men­schen im Zwei­fels­fal­le zu töten.
 

 
 
Nachsatz:
Der Autor befin­det sich aller­dings in *bester Gesell­schaft*, näm­lich mit sei­nem Prä­si­den­ten, der ja behaup­tet, wenn man weni­ger Test durch­führ­te sei­en auch weni­ger Fäl­le von Coro­na­in­fek­tio­nen zu ver­zeich­nen - was soll man ande­res von einem Men­schen erwar­ten, der sich selbst als "sta­bi­les Genie" bezeichnet?
 

Sie­he hierzu:
Kur­ze Dar­stel­lung der Immun­ab­wehr- wie u.a. Viren unschäd­lich gemacht wer­den (I).


Kur­ze Dar­stel­lung der Immun­ab­wehr- wie u.a. Viren unschäd­lich gemacht wer­den (II).


Oh, die­se Expertenflut!*update* [18.04.2020; 11:00h]
 

bookmark_borderDie 'hardliner' der CDU und die üblichen rechtslastigen Medien ....

Die 'hard­li­ner' der CDU und die übli­chen rechts­la­sti­gen Medi­en stim­men in den Chor Ame­ri­kas ein, die Trans­at­lan­tik­brücke, treu­es Hünd­chen der USA, eben­so: 'Chi­na müs­se in sei­ne Schran­ken gewie­sen wer­den'. Die­se Traumtänzer! 
 
Eine sehr auf­schluss­rei­che Zusam­men­stel­lung der Explo­si­vi­tät eines sol­chen rhe­to­ri­schen und publi­zi­sti­schen Tuns ist bei Dr. von Pal­eske zu lesen. 
 
Die ver­meint­li­che *Über­le­gen­heit* der Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka schmilzt schnell dahin, wenn man sich das fol­gen­de Video anschaut: 
 
Rekru­tie­rungs­film der chi­ne­si­schen Mari­ne (aus 2018) 
 
Es zeigt wie schnell und über­le­gen in der Prä­zi­si­on Chi­na sei­ne Trup­pen (hier die Mari­ne) aus­ge­baut und auf­ge­rü­stet hat. Natür­lich stim­men die US Patrio­ten sofort einen Ankla­ge­ge­sang an: 
 
" .. To anyo­ne who does not under­stand how much tech­no­lo­gy the Chi­ne­se have sto­len from the US Mili­ta­ry and US Indu­stry, or are not awa­re of the mili­ta­ry capa­bi­li­ties of the Chi­ne­se .. " - wie immer eine rei­ne Behaup­tung ohne jeden Beweis, aber wie eben­so stets prak­ti­ziert, mit dem dümm­sten Wäh­ler aus dem evan­ge­li­ka­len Süd­osten im Auge, dem Bewei­se eher ver­däch­tig als wich­tig sind, und der sol­cher­lei Säbel­ras­se­lei liebt. 
 
Las­sen Sie uns zusam­men hof­fen, dass der Trot­tel im Wei­ßen Haus nicht in sei­ner Ver­zweif­lung sei­ne Wie­der­wahl doch noch zu errei­chen einen Kon­flikt mit Chi­na anzet­telt. Wenn das kommt brau­chen wir um "Kli­ma­schutz" und "Glo­ba­le Erwär­mung" kei­ne Sor­gen mehr zu machen ....
 
 

bookmark_borderEne, mene, muh .... (3)

Im Schat­ten­reich der Spe­ku­la­ti­on über Grün­de und Abgrün­de der mensch­li­chen Ent­schei­dun­gen tap­pe ich her­um. Es fehlt das Licht der Erkennt­nis am Ende des Tun­nels, das mir den Weg wei­sen könn­te, die­se Ent­schei­dun­gen zu ver­ste­hen. Was hin­dert dar­an anders­ar­ti­ges Den­ken - mein Den­ken (und Han­deln) - genau so zu akzep­tie­ren wie *main­stream*?

 

In ande­ren Worten:
Für wen,
für wel­chen Zweck,
für wes­sen ange­kratz­tes Ego,
wur­de die­se Ent­schei­dung getroffen?
Oder ist es - ganz banal und völ­lig unkom­pli­ziert - gar nur ein wei­te­res Bei­spiel für das im all­ge­mei­nen Bewußt­sein ver­an­ker­te "Neue Besen keh­ren gut!"?

Wer in der Lage war eine Alter­na­ti­ve zu "two­day" zu nut­zen hat dies getan.
 
Manch­mal mit einer Brücke, mit deren Hil­fe nost­al­gi­sche Ban­de erhal­ten wer­den konn­ten. So, wie wenn man in alten Foto­al­ben, Foli­an­ten und Samm­lun­gen den Geist und den Mut der Ver­gan­gen­heit zu fin­den sucht .... der doch nicht mehr zu fas­sen ist, weil die Gleich­schal­tung des Den­kens bereits zu weit fort­ge­schrit­ten ist um noch Raum für Außen­sei­ter­mei­nung zu las­sen.
 
Geblie­ben ist - mit eini­gen weni­gen Aus­nah­men - der Boden­satz inkom­pe­ten­ter eso­te­ri­scher Spinner:innen, wie­der­käu­en­der Sammler:innen von Ein­drücken aus ihrem völ­lig nutz­lo­sen und lang­wei­li­gen Leben, die nicht ein­mal erken­nen wie unbe­deu­tend ihre 'Erkennt­nis­se' sind und denen es nicht zu den­ken gibt, dass sie Tag für Tag, Jahr für Jahr für eine fik­ti­ve, nur in ihrer eige­nen Vor­stel­lungs­welt vor­han­de­ne, Leser­schaft schrei­ben.
 


Zitat:
Es gibt zwei Arten von Men­schen, die alles auf­be­wah­ren. Da sind zum einen die prak­tisch Den­ken­den. Sie hal­ten Bind­fä­den, Tüten und alte Alu­fo­lie für nütz­li­che Din­ge. Die ande­ren sind die Sen­ti­men­ta­len. Sie kön­nen den Gedan­ken nicht ertra­gen, irgend­ei­ne Erin­ne­rung ihres Lebens wegzuwerfen.

[unbe­kannt]
 

Ich set­ze hinzu:
Dann gibt es noch Men­schen, die bei­de Arten von Ver­hal­ten haben, und all die Vie­len, die ein wenig von dem und ein wenig vom ande­ren haben - und Alle haben das Recht dazu so zu sein.
Aller­dings ist es bestimmt nicht sinn­voll wenn Alle mei­nen dies stets der Welt per Blog­ein­trag mit­tei­len zu müs­sen.
 

 

bookmark_borderHaben Sie sich schon einmal gefragt wie die Haut von menschenähnlichen Robotern aussehen und sich anfühlen wird, welche Eigenschaften sie haben soll?

Wenn in Fil­men Robo­ter auf­tau­chen sind sie oft 'men­schen­ähn­lich', sie wur­den in der Ver­gan­gen­heit ja stets von Men­schen dar­ge­stellt - und da wur­de besten­falls ein­mal die Haut­far­be oder Struk­tur ein wenig vari­iert. Mit der digi­ta­len Ani­ma­ti­on eröff­ne­ten sich ganz neue Dimen­sio­nen, unzäh­li­che Vari­an­ten und ein kom­plett ver­blüf­fen­des "Ali­en" Aus­se­hen wur­den plötz­lich machbar ....

Doch wie sieht es der­zeit in der Wirk­lich­keit des All­tags aus? Die Sex­pup­pen­her­stel­ler ver­ar­bei­ten ver­schie­de­ne sili­kon­ba­sier­te Stof­fe, um die tech­nisch gestal­te­ten 'Damen' - meist sind es wohl Damen, aber es gibt in dem Bereich mitt­ler­wei­le auch männ­li­che Pup­pen - etwas 'grif­fi­ger' und 'wär­mer' zu machen. Dabei muss natür­lich noch auf Hygie­ne geach­tet wer­den, und so man­cher Lover wird nicht gera­de zim­per­lich mit sei­ner Sili­kon­fee umgehen ....

Da trifft es sich doch gut, dass wie­der ein­mal die Natur eine Lösung lie­fer­te, die, etwas ver­fei­nert im che­mi­schen Labor, eine Ant­wort auf vie­le der unge­lö­sten Eigen­schafts­ver­bes­se­rungs­fra­gen bei robo­ti­schen Maschi­nen in Men­schen­ge­stalt versprechen. 

Wie in einem Arti­kel bei "Chemie.de" mit dem Titel "Tin­ten­fisch inspi­rier­tes Mate­ri­al heilt sekun­den­schnell" zu lesen ist, kommt zu allen son­sti­gen guten Eigen­schaf­ten der neu gestal­te­ten Sub­stanz, die als Haut genutzt wer­den soll, noch eine ver­blüf­fen­de Eigen­schaft hin­zu, die uns als Men­schen nei­disch wer­den lässt:

Die­se "Kunst­haut" heilt in Sekun­den­schnel­le, ohne spä­ter Spu­ren einer Ver­let­zung zu hin­ter­las­sen! Dazu heißt es im Text dort:

" .. Ein wei­ches Mate­ri­al, das sich augen­blick­lich selbst heilt, ist kei­ne Fik­ti­on mehr, son­dern Rea­li­tät. Ein Team von Wis­sen­schaft­lern am Max-Planck-Insti­tut für Intel­li­gen­te Syste­me und der Penn­syl­va­nia Sta­te Uni­ver­si­ty ver­än­dert die Nano­struk­tur eines neu­en dehn­ba­ren Mate­ri­als so lan­ge, bis es sei­ne Struk­tur und Eigen­schaf­ten wie­der voll­stän­dig zurück­er­hal­ten kann, nach­dem es zer­schnit­ten oder durch­sto­chen wur­de. Das von Tin­ten­fi­schen inspi­rier­te Mate­ri­al könn­te das For­schungs­ge­biet der Soft Robo­tik revolutionieren .. "

 

bookmark_border (II) Es wird konkret ....


Wie alle gro­ßen Ver­än­de­run­gen beginnt auch ein Haus­bau mit klei­nen Schritten:
Man braucht zunächst ein Grundstück.
Haben wir.

.... und jetzt wird ein Haus gesucht, das für uns 'pas­send' und 'bezahl­bar' ist.

Die Aus­wahl ist über­wäl­ti­gend - und alle Anbie­ter behaup­ten natür­lich von sich und ihren Pro­duk­ten sie sei­en die Besten. Was - wenn man es recht über­legt - nie die Wahr­heit sein kann. Des­we­gen kämp­fen sich unzäh­li­ge poten­zi­el­le Haus­be­sit­zer durch unzäh­li­ge on- und off-line Kata­lo­ge, wobei vie­le, vie­le Stun­den ver­ge­hen .... bis end­lich grund­sätz­lich fest­steht, wel­cher Typ und wel­che Bau­wei­se in Fra­ge kommen.

Wir set­zen auf eine "pre­fab" Vari­an­te, weil das weni­ger Zeit braucht und oft bes­ser & preis­wer­ter ist. Schließ­lich hat man im fort­ge­schrit­te­nen Alter kei­ne Jahr­zehn­te mehr Zeit so ein umfang­rei­ches Vor­ha­ben abzuschließen.

Sie­he → Ein Wag­nis ....

bookmark_borderSind sie schon da?
UFO encounters

Was wir bis­her als Spin­ne­rei abtun konn­ten scheint - sofern es nicht eine genia­le Ablen­kung von den ern­sten wirt­schafts­po­li­ti­schen Pro­ble­men dar­stellt, die die USA der­zeit beu­teln - nun hand­fest zu bewei­sen zu sein:
SIE sind schon hier! 

UFO encoun­ters

Es gibt ande­re Län­der, die es schon län­ger beobachten.

Na, das wär' doch was, wenn ich in mei­nem Leben nicht nur die Ent­wick­lung von inter­stel­la­rer Raum­fahrt ideell, son­dern gar noch prak­tisch erle­ben könnte.
Allein dafür lohn­te es sich noch ein paar Jah­re mehr zu leben .... 

bookmark_borderÜber die moderne "Leisetreterei"

Mei­ne Defi­ni­ti­on von "Lei­se­tre­te­rei":

- Heimlichtuer(-ei).
- Unter-den-Teppich-Kehrer.
- Um-jeden-Preis-Streit-Vermeider.

[Da bleibt DUDEN bei Wort­be­deu­tun­gen 'sprach­los'.]

Pro­vo­kant zu sein und einen Stand­punkt zu ver­tre­ten kostet Sympathie.

Vor allem von jenen Zeit­ge­nos­sen, die in der Zeit auf­ge­wach­sen sind, in der in Kin­der­gär­ten und Schu­len das "und-nun-ver­tragt-euch-und-gebt-euch-die Hand"-Man­tra dazu die­nen soll­te jed­we­den offe­nen Kon­flikt zu ver­mei­den. Kom­pro­miss um des Kom­pro­mis­ses wil­len. Nicht die Klä­rung eines Sach­ver­hal­tes oder eines schlech­ten, not­wen­di­ger­wei­se zu kor­ri­gie­ren­den Ver­hal­tens war (und ist?) das Ziel, son­dern "Frie­de-Freu­de-Eier­ku­chen-wir-haben-uns-alle-lieb"!

Pro­vo­kant zu sein und einen Stand­punkt zu ver­tre­ten kostet Sympathie.

Obsie­gen macht, dass Ande­re unter­lie­gen. Unter­lie­gen ist ein schlech­tes Gefühl, selbst wenn es gerecht­fer­tigt ist. Wer unter­le­gen ist sinnt oft, anstatt zu über­le­gen ob das gerecht­fer­tigt war, danach die Schar­te aus­zu­wet­zen und irgend­wie Genug­tu­ung zu errei­chen. Da kom­men dann Schein­ar­gu­men­te, unsin­ni­ge Ver­glei­che und 'what-about-ism' zum Ein­satz. Dar­über wird dann geflis­sent­lich 'ver­ges­sen', das zugrun­de lie­gen­de Pro­blem end­gül­tig zu lösen und in "rich­tig" und "falsch" zu unterteilen!

Pro­vo­kant zu sein und einen Stand­punkt zu ver­tre­ten kostet Sympathie.

In einer Zeit, in der es heißt rosa­ro­te Freund­schafts­bän­der zu knüp­fen, nach dem Guten zu suchen und das Schlech­te der Welt zu ver­drän­gen, sich zu amü­sie­ren anstatt an der Bes­se­rung der Feh­ler und Pro­ble­me zu arbei­ten, ist jede Art von abwei­chen­der Über­le­gung schlicht "uner­wünscht".

Kon­sum und Wohl­ge­fühl durch Ablen­kung von der Wirk­lich­keit tre­ten anstel­le einer Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Übel der Welt, mit all den Unge­rech­tig­kei­ten und mit der All­macht von poli­ti­schem System und sei­nen Strukturen.
"Ver­drän­gen, ver­nei­nen, ver­ges­sen," heißt die - unaus­ge­spro­che­ne - Leit­li­nie der Gesellschaft:
"Wie­so soll ich mich damit befas­sen, dar­über auf­re­gen, da mei­ne Ruhe riskieren
- das sol­len Ande­re tun, die für den Job bezahlt wer­den!"¹

Daher:
Lie­ber pro­vo­kant und ehr­lich als hin­ter­tux
² und verlogen!

¹ Der Tod demo­kra­ti­scher Struk­tur ist so besiegelt.
² hin­ter­häl­tig, verschlagen