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bookmark_borderRules for Thee - but not for ME ..?!
Regeln gelten für dich - nicht für mich!

Dear Ame­ri­cans, fri­ends & foe, espe­ci­al­ly for MAGA folks,
in Ger­ma­ny we have a say­ing "hin­ter den Spie­gel stecken" [don't you for­get it] that per­ta­ins to the fol­lo­wing news pie­ce published by the LA Times. I took a screen­shot to pre­ser­ve it for tho­se of you to read that are cut off or just over­loo­ked it becau­se it wasn't on face­book or the like ....

LA Times on free speech

Eine Über­set­zung [Goog­le] fin­den Sie → dort

bookmark_borderZu Charlie Kirk ist genug gesagt ....

Sie­he die­sen - sehr gelun­ge­nen - Car­toon von Clay Ben­nett des­sen gesam­tes Werk ich ihnen wärm­stens empfehle!

.... wen­den wir also den Blick auf die Fol­gen, das, was die Trump'sche Admi­ni­stra­ti­on dar­aus macht:
Anders­den­ken­de wer­den zu Staats­fein­den erklärt und vor allem der erste Ver­fas­sungs­zu­satz "FREE SPEECH" wird für alles geschleift was dem Régime und ins­be­son­de­re dem Prä­si­den­ten­dar­stel­ler nicht gefällt. Zen­sur, wo doch die Nati­on sich einst rühm­te die Welt mit ihren FREIHEITEN zu beglücken.

Eines muß man den Pro­jekt 2025 Pla­gia­to­ren lassen:
Sie haben Mein Kampf erfolg­reich auf US Ver­hält­nis­se ange­paßt und das wofür Hit­ler von 1921 bis 1933 brauch­te in knapp acht Mona­ten durch­ge­peitscht. Nun dür­fen wir dem­nächst zur Kennt­nis neh­men, daß die ersten (miß­lie­bi­gen) Demo­kra­ten in KZ Inter­nie­rungs­la­gern THANKSGIVING fei­ern dür­fen .... und die Begren­zung der Amts­zeit für US Prä­si­den­ten durch den Supre­me Court auf­ge­ho­ben wurde.
Danach wird - der erste Ver­fas­sungs­zu­satz ist ja sowie­so schon pas­se - die Evan­ge­li­ka­le Staats­re­li­gi­on eingeführt. 

Das Frau­en­wahl­recht ist dann näch­ste Opfer. "Von den Tali­ban ler­nen heißt sie­gen ler­nen!"¹ bedeu­tet für die USA Frau­en das arbei­ten gegen Ent­gelt außer Haus zu ver­bie­ten, Frau­en brau­chen kei­ne Bil­dung, sie müs­sen ler­nen sich ihren Män­nern unterzuordnen.

¹ dem Slo­gan "Von der Sowjet­uni­on ler­nen heißt sie­gen lernen!"

bookmark_border.. wann endlich ..

.. kein „nor­ma­ler“ Regen:
160 Liter in sechs Stunden
– ein Jahr­hun­dert­re­gen ..
[Quel­le]

Unwet­ter und Stark­re­gen neh­men zu, die Ver­wü­stun­gen sind seit Jah­ren offen­bar - und trotz­dem wer­den Über­le­gun­gen ange­stellt die Kli­ma­zie­le zu ver­wer­fen, min­de­stens aber abzu­schwä­chen. Das Ver­bren­ner-Aus her­aus­zu­zö­gern. Den Aus­bau Erneu­er­ba­rer zu brem­sen und statt­des­sen mehr Gas zu verbrennen.

Wann end­lich dringt die Erkennt­nis in Poli­ti­ker­ge­hir­ne, daß glo­ba­le Erwär­mung *real* ist und die Fol­gen sich nicht weg­dis­ku­tie­ren lassen?

bookmark_borderDas *Wolkenkuckucksheim*:
Ort in dem unsere Politiker uns einlullen ....

Was bedeu­tet → *Wol­ken­kuckucks­heim*

Schau­en Sie sich mal die­sen kur­zen Aus­schnitt aus einem Video einer You­tube-Krea­ti­ven an die regel­mä­ßig über ihre Rei­sen, Ein­drücke und Erfah­run­gen berich­tet. Sie war kürz­lich in Chi­na und hat das Robo­ter-Kauf­haus besichtigt.
Das ist nicht etwa ein Kauf­haus wo man von Robo­tern bedient wird, son­dern dort kann man Robo­ter kaufen.

Ganz rich­tig gelesen:
Robo­ter kaufen!

Wer mir ein sol­ches Kauf­haus in Euro­pa nach­weist bekommt eine "1" mit Sternchen ....

Was ich damit sagen will:
Das Aus­maß des Vor­sprungs der Chi­ne­sen über­steigt ganz offen­sicht­lich jede Vor­stel­lungs­kraft unse­rer Poli­ti­ker, die es noch nicht ein­mal geschafft haben deutsch­land­weit Glas­fa­ser- oder son­sti­ges schnel­les Inter­net auf die Bei­ne zu stel­len .... weil sol­che Schnarch­na­sen wie unser jet­zi­ger Innen­mi­ni­ster das Inter­net und die Soft­ware­ent­wick­lung nur unter dem Blick­win­kel der mög­lichst lücken­lo­sen Kon­trol­le der Bür­ger [Stich­wort PALANTIR] sehen.

Da wer­den wir bald einen Über­wa­chungs­staat wie in Chi­na haben - mit dem wesent­li­chen Unter­schied, daß wir uns pri­vat noch mit der Tech­no­lo­gie des letz­ten Jahr­hun­derts her­um­schla­gen müssen.

Von wegen "Deutsch­land hat eine füh­ren­de Rol­le in der Welt­po­li­tik", eben *Wol­ken­kuckucks­heim*! Zu mehr als Mit­tel­maß, wenn über­haupt zu irgend etwas, tau­gen unse­re Poli­ti­ker nicht ....

Video-Quel­le für den hier benutz­ten Aus­schnitt: "ZUM ERSTEN MAL in Peking, China"

bookmark_borderDer Tod fährt mit ....

Die Todes­ra­te im Stra­ßen­ver­kehr ist welt­weit sehr verschieden.
Wir haben noch Mög­lich­kei­ten unse­re Posi­ti­on zu verbessern ...!


["click!" auf die Abbil­dung führt zu einer inter­ak­ti­ven Karte]

bookmark_borderKatzenplage

Als wir hier vor knapp vier Jah­ren ein­ge­zo­gen sind konn­te ich im ersten Früh­jahr zwei Kat­zen zäh­len, eine schwar­ze Kat­ze mit wei­ßen Spit­zen an den Vor­der­pfo­ten und einen grau­me­lier­ten Kater. Im zwei­ten Jahr kamen eine Tab­by-Kat­ze und eine schwarz-weiß gefleck­te Kat­ze dazu. In die­sem Jahr waren es bis­her drei neue Kat­zen: Eine fast durch­gän­gig graue Kat­ze, eine japa­ni­sche Kat­ze mit Kind­chen-Gesicht und Mini-Ohren, und ein mas­si­ger schwar­zer Kater der selbst Hun­den gegen­über äußerst aggres­siv ist.

In unse­rem Gar­ten fand ich in den ver­gan­ge­nen Jah­re Spu­ren von erleg­ten Vögeln - zwei­fels­frei von Kat­zen getö­tet - allein in die­sem Jahr waren es drei Fäl­le. Natür­lich habe ich das nicht direkt beob­ach­tet, doch gegen­über der Zahl von zwei toten Vögeln in den drei Vor­jah­ren war das eine erschrecken­de Steigerung.

Es wird emp­foh­len Kat­zen wenig­stens mit Glöck­chen aus­zu­stat­ten damit sie als Lau­er­jä­ger recht­zei­tig erkannt wer­den wenn sie zum Tötungs­sprung anset­zen und dabei das Glöck­chen Töne abgibt. Die Krea­ti­vi­tät der Kat­zen­be­sit­zer-Aus­re­den war­um sie das ableh­nen ist groß. Immer mehr Vögel bezah­len die­se Nach­läs­sig­keit mit ihrem Leben. 

Was als *Schmu­se­kat­ze* auf ihrem Sofa oder Bett liegt und schnurrt, lie­be Kat­zen­be­sit­zer, ist ein von Natur aus sehr gut aus­ge­stat­te­tes Raub­tier! Doch im Gegen­satz zu wil­den Kat­zen und ihren Ver­wand­ten haben Haus­kat­zen kei­ne Sper­re auf­zu­hö­ren zu jagen wenn sie satt sind und gefres­sen haben. So wer­den ihre Beu­te­tie­re unsin­ni­ger­wei­se redu­ziert, denn sie die­nen nicht ein­mal mehr dazu Hun­ger zu stil­len, son­dern pure Mord­lust zu befriedigen.

Ich emp­feh­le gern das nach­fol­gen­de Video:
Es wird dort auf­ge­zeigt wel­chen öko­lo­gi­schen Scha­den Haus­kat­zen als *FREIGÄNGER* anzu­rich­ten in der Lage sind und wie sie mit Schuld dar­an tra­gen, daß unse­re hei­mi­sche Vogel-¹, Rep­ti­li­en-², und Nager­wel­t³ aus­ge­rot­tet werden.

Bei­spie­le: ¹ Spat­zen, Amseln, Mei­sen; ² Frö­sche, Krö­ten, Eidech­sen; ³ Mäu­se, Sie­ben­schlä­fer, Maulwürfe 

bookmark_borderYou, yes you, ICE agents & supporters,
will be held accountable one day!

Lear­ning has many facets. The com­mon out­co­me – under the cir­cum­stances that the lear­ners made the right choice – is the following:
Tho­se who learn have more know­ledge, expe­ri­ence, and even more skills to learn than befo­re. Becau­se prac­ti­ce makes per­fect. Lear­ning to learn offers the advan­ta­ge of being able to absorb new things more easily.

Obser­ving the cur­rent situa­ti­on in the USA, espe­ci­al­ly that of the system's hench­men, one gets the impres­si­on that the­se are peo­p­le who have never lear­ned anything. Their actions are inde­ed man­da­ted, but as was alre­a­dy estab­lished at the end of the "Third Reich," they are obli­ga­ted to exami­ne the lega­li­ty of their actions and, if in doubt, to refu­se to fol­low unlawful orders. This, howe­ver, requi­res mini­mal legal know­ledge (and an acti­ve, unbi­a­sed con­sci­ence!) of tho­se facing this pro­blem. Be awa­re that the­re is no *dilem­ma*, becau­se they act from base moti­ves and wit­hout thre­at for their own lives in case of deni­al to car­ry out unlawful commands.

Once the aut­ho­ri­ta­ri­an régime the Trump admi­ni­stra­ti­on is curr­ent­ly working on to estab­lish and/or expand col­lap­ses, the moment of truth for the judi­cial system, ICE, and ali­gned law enforce­ment plus helping/assisting poli­ce forces will come befo­re the courts.

The curr­ent­ly ruling mob will be met with the "Vae vic­tis!", the situa­ti­on will rever­se, and the per­pe­tra­tors of cri­mes against huma­ni­ty and the law will then be in a posi­ti­on to rep­ent for what they have done to fel­low human beings and their fel­low citi­zens in very dif­fe­rent legal situa­tions. In par­ti­cu­lar, the seve­ri­ty of the crack­down, the tre­at­ment of the weak, and the bru­ta­li­ty against the defen­se­l­ess will come befo­re the courts. They will learn imme­dia­te­ly what they did igno­re until then.

If this hap­pens it won't help the per­pe­tra­tors that the USA has always refu­sed to reco­gnize the Inter­na­tio­nal Court of Justi­ce – a situa­ti­on simi­lar to the tri­bu­nals con­duc­ted by the Allies after World War II will be established.

Respon­si­bi­li­ty for unlawful actions will one day fall on the hench­men of the Trump system.
I very much hope to still live to see what is going to hap­pen in this case.

Ori­gi­nal text in Ger­man → here

bookmark_borderAm Beispiel lernen

Ler­nen hat vie­le Facet­ten. Allen gemein­sam ist das Ergeb­nis - unter den Umstän­den, daß die rich­ti­ge Wahl durch die Ler­nen­den getrof­fen wurde:
Wer lernt hat mehr Wis­sen, Erfah­rung, und Geschick noch mehr zu ler­nen als bis­her. Weil Übung 'den Mei­ster' macht. Ler­nen zu ler­nen bie­tet den Vor­teil wei­te­res Neu­es leich­ter auf­neh­men zu können.

Beob­ach­tet man die der­zei­ti­ge Situa­ti­on in den USA, ins­be­son­de­re die der Scher­gen des Systems, so drängt sich der Ein­druck auf, daß es sich um Men­schen han­delt die nie etwas gelernt haben. Ihre Hand­lun­gen sind zwar ange­ord­net, doch wie am Ende des "Drít­ten Reichs" bereits eta­bliert wur­de, sind sie ver­pflich­tet die Recht­mä­ßig­keit ihres Tuns zu prü­fen, und sich im Zwei­fel zu ver­wei­gern. Das aller­dings erfor­dert ein mini­ma­les Wis­sen (und Gewis­sen!) derer, die vor die­sem Pro­blem ste­hen - ein Dilem­ma gibt es nicht, denn sie han­deln ganz offen­sicht­lich aus Über­zeu­gung und ohne Bedro­hung des eige­nen Lebens.

Wenn ein­mal das Régime in sich zusam­men­fällt an des­sen Auf- und Aus­bau die Admi­ni­stra­ti­on unter TRUMP der­zeit arbei­tet wird der Moment der Wahr­heit für Justiz, ICE und gleich­ge­schal­te­te Ord­nungs- und Poli­zei­kräf­te kom­men sich Gerich­ten zu stellen.

Den momen­tan herr­schen­den Pöbel wird das "Vae vic­tis!" tref­fen, die Lage wird sich umkeh­ren, und die Mis­se­tä­ter gegen Mensch­lich­keit und Geset­ze kom­men dann in die Situa­ti­on zu bereu­en was sie ihren Mit­men­schen und Lands­leu­ten in den sehr unter­schied­li­chen Rechts­si­tua­tio­nen ange­tan haben. Ins­be­son­de­re wer­den die Här­te des Durch­grei­fens, die Behand­lung der Schwa­chen, und die Bru­ta­li­tät gegen­über Wehr­lo­sen vor die Rich­ter kommen.

Dann hilft es nichts mehr, wenn die USA eine Aner­ken­nung des inter­na­tio­na­len Gerichts­hofs schon immer ver­wei­gert haben - es wird eine Situa­ti­on ähn­lich der durch die Alli­ier­ten nach dem II. Welt­krieg durch­ge­führ­ten Tri­bu­na­le geben.

Ver­ant­wor­tung für rechts­wid­ri­ges Han­deln wird eines Tages die Scher­gen des Trump'schen Systems treffen.
Ich hof­fe sehr, die­sen Tag noch zu erleben.

Text ins Eng­li­sche über­setzt → dort

bookmark_borderTrugschluß!
Das etwas andere (verspätete) “Wort zum Sonntag”


Es wer­den so vie­le nutz­lo­se *Neue­run­gen* in Anwendungen/Programmen im Inter­net pro­du­ziert von denen allein die Ent­wick­ler glau­ben es sei Fort­schritt - wäh­rend es für die Nut­zer kom­plett über­flüs­sig ist ... an Kun­den vor­bei entwickelt.
Ohne die Betrof­fe­nen je zu fra­gen was sie davon hal­ten.
 

 

bookmark_borderEin Experiment das uns Alle betrifft ..?!

Das Geld, das nicht arbei­ten­den Per­so­nen zur Ver­fü­gung gestellt wird ist umstrit­ten - doch dar­auf will ich hier nicht ein­ge­hen. Oder doch:
Die immer wie­der the­ma­ti­sier­te Miß­brauchs­pro­ble­ma­tik besteht über­all da, wo etwas ver­teilt wird was aus öffent­li­chen Kas­sen kommt. Weni­ge Men­schen sind tat­säch­lich rich­tig infor­miert - und doch wer­den Mei­nun­gen ver­brei­tet um sich irgend­wie wich­tig zu machen und *Freun­de* zu gewin­nen. Arm!

Es geht um die Bezahl­kar­ten, die ver­hin­dern sol­len, daß Geld abfließt anstatt hier im Land aus­ge­ge­ben zu werden.

Der erste Feh­ler im Den­ken - und dazu habe ich noch nie etwas Ver­nünf­ti­ges gele­sen - ist doch die unter­schwel­li­ge Ein­mi­schung, die nicht aus­ge­spro­che­ne Bevor­mun­dung dazu, was die Emp­fän­ger mit ihrem Geld anfan­gen. Spa­ren sie etwas davon um die zu Hau­se Geblie­be­nen zu unter­stüt­zen ent­steht doch kein Scha­den, denn der aus­ge­zahl­te Betrag wird davon ja nicht beein­flußt .... und wenn jetzt jemand den Ein­wurf hat dann zah­le die Gemein­schaft für mehr als nötig, dann ist das schä­big, denn die tat­säch­li­chen Sum­men sind ja kei­ne fürst­li­chen Gaben, son­dern am Exi­stenz­mi­ni­mum orientiert. 

Zwei­tens habe ich den Ver­dacht wir sol­len auf sub­ti­le Wei­se an *bar­geld­los* auch auf die­sem Wege ein­ge­stimmt wer­den. Wenn es für einen Teil der Bevöl­ke­rung weit­ge­hend unpro­ble­ma­tisch ist so zu exi­stie­ren - war­um dann nicht die Aus­wei­tung auf die Gesamtbevölkerung? 

Ist es nicht tat­säch­lich so, daß die Bank­kar­ten jeg­li­cher Art nichts ande­res wer­den wür­den als die Bezahl­kar­ten für Wohl­fahrts­emp­fän­ger?

Man könn­te jedem Besit­zer die Exi­stenz ent­zie­hen indem die Nut­zung der Kar­ten zur Ver­fü­gung vom eige­nen Kon­to unbrauch­bar gemacht wer­den. Ein­fach so. Weil es nur wenig Auf­wand bedeutet.
"Wohl kaum rea­li­stisch!" wer­den Sie den­ken - doch wie sieht es aus wenn ein auto­kra­ti­sches System errich­tet wür­de und Sie als *Feind* ein­ge­stuft wären? Was wür­den Sie denn tun um zu über­le­ben? Dem *Gro­ßen Bru­der* hul­di­gen und jed­we­den Wider­stand einstellen ..!?
Neh­men wir die Zah­lung von Renten:
Ist gera­de wenig Geld da kür­zen Leu­te wie Herr Spahn oder der Gift­zwerg Amt­hor skru­pel­los die Beträ­ge die auf die Kon­ten der Emp­fän­ger über­wie­sen wer­den - den­ken Sie, das wür­de zu einer Kla­ge­wel­le und gar Auf­ruhr im Lan­de füh­ren? Oder zu Konsequenzen?

Aus dem rea­len Leben:
Kürz­lich wur­den doch Daten en mas­se von PayPal gestoh­len und so unzäh­li­ge Trans­ak­tio­nen kom­pro­mit­tiert. Als Ergeb­nis bekam ich per sms die Mit­tei­lung mei­ner Bank aus *Sicher­heits­er­wä­gun­gen* wer­de man mir eine neue Kar­te aus­stel­len, eine umfas­sen­de­re Erklä­rung wer­de mir näch­stens ander­wei­tig zugehen.
Nun stel­len Sie sich vor ich hät­te genau jetzt Urlaub gebucht und müß­te die (Kre­dit-) Kar­te im Aus­land nut­zen, da die Debit­kar­te dort nicht akzep­tiert wür­de .... eine ein­sei­ti­ge Hand­lung der Bank zu mei­nen Lasten und ich wäre auf­ge­schmis­sen. Ohne Hand­lungs­al­ter­na­ti­ven - und wahr­schein­lich genau­so ohne recht­li­che Scha­dens­er­satz­an­sprü­che. Ein­fach so.

Vie­le Kon­junk­ti­ve, ich weiß.

Jedoch durch­aus real als Mög­lich­keit denkbar.
Nein, ich fin­de Bezahl­kar­ten sind eine Belei­di­gung und Miß­ach­tung der Wür­de von Men­schen in Not.
Der Skan­dal ist bei Vie­len aller­dings die Tat­sa­che, daß sie jah­re­lang ein­ge­zahlt haben und nun wie Betrü­ger behan­delt wer­den, die etwas ihnen nicht Zuste­hen­des erschlei­chen wollen.
Die Abschaf­fung von Bar­geld und Ersatz durch bar­geld­lo­se und rein digi­ta­le Mög­lich­kei­ten stel­len den Nor­mal­kun­den der Kre­dit­in­sti­tu­te genau auf den sel­ben Platz den die Poli­tik der­zeit den Emp­fän­gern von Sozi­al­lei­stun­gen zuweist. 

bookmark_borderStimmt das?
"Es ist nie zu früh und selten zu spät"

"Es ist nie zu früh und sel­ten zu spät" - dar­an wer­den sich nur die Älte­ren erin­nern, denn es war 1956 der Slo­gan für eine Wer­be­kam­pa­gne von Diplo­na:

".. Es ist nie zu früh und sel­ten zu spät für Diplo­na - die wirk­sa­me Haar­nähr­pfle­ge .."
[Kos­me­tik, 1956]

Diplo­na wur­de spä­ter - nur um das noch zu erwäh­nen - von L'Oreal Paris über­run­det, ist nicht unter­ge­gan­gen, son­dern pro­du­ziert immer noch.

Was für einen ganz ande­ren Zweck erfun­den wur­de paßt manch­mal erstaun­lich prä­zi­se auf völ­lig unter­schied­li­che Ange­le­gen­hei­ten oder Ereig­nis­se. So wie die­ser Spruch für eine Sham­poo-Wer­bung, der zum geflü­gel­ten Wort wurde.

Hier soll es aller­dings um das "LAUFEN" gehen.
Die­se Tätig­keit, die Urmen­schen den lie­ben lan­gen Tag lang aus­üben muß­ten um nicht hung­rig ein­zu­schla­fen. Wir haben heu­te eine völ­lig ande­re Situa­ti­on: Wir lau­fen viel zu wenig!

Abhil­fe sol­len da all­ge­mei­ne Rat­ge­ber in ein­schlä­gi­gen Maga­zi­nen und den Sei­ten­fül­lern in Ver­schenk-Zei­tun­gen brin­gen, in denen meist Lai­en für Lai­en etwas pro­pa­gie­ren was der Gesund­heit dien­lich sein soll. Man­ches davon hilft, man­ches ist wenig­stens nicht schäd­lich, aber viel­fach sind die Rat­schlä­ge schlicht Unfug und des­we­gen eher unge­sund als hilf­reich um gesund zu bleiben.

Ver­ges­sen Sie alle teu­ren Gad­gets mit Puls­mes­sun­gen, Herz­fre­quenz-Moni­to­ring, Blut­gas­ge­hal­ten etc. - das sind alle­samt völ­lig unnö­ti­ge und über­teu­er­te Mög­lich­kei­ten die sich sehr ein­fach erset­zen lassen:
Durch selbst-erta­sten und Fre­quenz-Zäh­lung von Puls und Atmung. Fra­gen Sie ihren Arzt - nicht den Apo­the­ker, der ihnen sol­che Gerä­te ver­kau­fen möchte.

Hilf­reich ist zudem eine ein­fa­che Nähe­rungs­mes­sung durch eine App [ohne Wei­ter­ga­be der Daten!] nur auf ihrem Mobil­te­le­fon:
Ein Schritt­zäh­ler! Ein­ge­rich­tet anhand der Anwei­sun­gen braucht man nur die per­sön­li­che Schritt­län­ge zu bestim­men und ein­zu­ge­ben - und schon kann man die stünd­li­chen, täg­li­chen und wei­te­ren Schritt­in­ter­val­le bestim­men und als Gra­fik oder Tabel­le festhalten.

Emp­foh­len wer­den durch­schnitt­lich 7.000 Schrit­te am Tag, die Zahl 10.000 ent­behrt wis­sen­schaft­li­cher Grund­la­ge, hält sich den­noch zäh im all­ge­mei­nen Bewußt­sein und wird mal hier, mal dort in den bun­ten Blät­tern wei­ter benutzt - obwohl längst widerlegt.
Ich per­sön­lich stre­be 6.000 Schrit­te an und errei­che sie fast täg­lich - das auf Grund mei­nes Lebens­al­ters, denn ab 60 dür­fen es pro Jahr­zehnt 1.000 Schrit­te pro Tag weni­ger sein ....(²,³)


(¹) Coun­ting steps for health? Here's how many you real­ly need; August 14, 20255:00 AM ET; By Will Stone
Basis [Dai­ly steps and health out­co­mes in adults: a syste­ma­tic review and dose-respon­se meta-ana­ly­sis; Ding, Ding et al.; The Lan­cet Public Health, Volu­me 10, Issue 8, e668 - e681]
(²) Wie vie­le Schrit­te am Tag sind optimal?
(³) 10.000 oder weni­ger – wie vie­le Schrit­te am Tag soll­ten es sein?



Es folgt eine Über­set­zung eines Arti­kels der für den US ame­ri­ka­ni­sche Raum Gül­tig­keit hat (¹). Im Grund­satz jedoch hier­zu­lan­de eben­falls als *wis­sen­schaft­li­che Grund­la­gen­ar­beit* ange­se­hen wer­den kann.

Das Zäh­len von Schrit­ten ist für vie­le Men­schen die wich­tig­ste Metho­de, ihre täg­li­che Akti­vi­tät – oder deren Feh­len – zu erfas­sen. Vie­le Ame­ri­ka­ner ver­brin­gen täg­lich mehr als neun Stun­den im Sit­zen und könn­ten wahr­schein­lich ein paar Schrit­te mehr ver­tra­gen. Aber wie vie­le Schrit­te braucht man täg­lich, um sei­ne Gesund­heit zu ver­bes­sern? Neue, in The Lan­cet Public Health ver­öf­fent­lich­te For­schungs­er­geb­nis­se legen nahe, dass 7.000 Schrit­te ein gutes Ziel sind. Je mehr man sich bewegt, desto gerin­ger ist das Risi­ko, an Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen und ande­ren Lei­den zu ster­ben. Die Stu­di­en­ergeb­nis­se wider­le­gen jedoch nicht den Wert von mehr als die­ser Anzahl an Schrit­ten pro Tag. Hier sind wei­te­re Ergeb­nis­se der Studie:
🚶‍♀️ Das häu­fig zitier­te Ziel von 10.000 Schrit­ten basiert nicht auf soli­den wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nis­sen, son­dern wur­de durch eine japa­ni­sche Wer­be­kam­pa­gne popu­lär gemacht.
🚶‍♀️ Die Stu­die ergab, dass 7.000 Schrit­te pro Tag das Risi­ko für Typ-2-Dia­be­tes um 14 %, für Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen um 25 %, für Depres­sio­nen um 22 % und für Demenz um 38 % senken.
🚶‍♀️ Die Stu­die konn­te kei­ne end­gül­ti­gen Schluss­fol­ge­run­gen dar­über zie­hen, ob die Geschwin­dig­keit der Schrit­te einen Unter­schied macht. Es gibt ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten, die Inten­si­tät zu mes­sen, und beob­ach­te­te Unter­schie­de könn­ten ein­fach auf eine bes­se­re all­ge­mei­ne Fit­ness und kör­per­li­che Lei­stungs­fä­hig­keit hin­wei­sen.