bookmark_borderDer schier endlose Kampf
gegen theologische Hirngespinste

Kürz­lich stieß ich auf den fol­gen­den Titel: "Testa­ment des Abbé Mes­lier" (1664−1729)" .. 1878 von Anne Knoop in ihrem New Yor­ker Ver­lag erschien(-en) und gra­tis unters Volk gebracht .. [Quel­le].

Aus die­sem Arti­kel stammt auch der fol­gen­de Textauszug:

"..Im zwei­ten Kapi­tel fin­det sich die erwähn­te Bespre­chung des Testa­ments, wel­cher der Prie­ster Mes­lier, aus nach­voll­zieh­ba­ren Grün­den, nicht zu Leb­zei­ten publi­zie­ren woll­te. Nach einer Ein­füh­rung in Leben und Den­ken des Abbé Mes­lier, der mit sei­nen Werk, in wel­chem er dezi­diert und unver­blümt die Reli­gi­on als Luft­schloss und die Theo­lo­gie als ein Gewe­be von Hirn­ge­spin­sten bezeich­ne­te ¹, einen Mei­len­stein in der abend­län­di­schen Reli­gi­ons­kri­tik geschaf­fen hat .."

Dazu gibt es einen Kom­men­tar der höchst tref­fend zusammenfasst:

".. Solan­ge wird schon gekämpft, gegen die Reli­gi­on als Luft­schloss und die Theo­lo­gie als ein Gewe­be von Hirn­ge­spinst und noch immer spukt sie, auch im 21sten Jahr­hun­dert noch, auf der Erde und in den Köp­fen der Gehirn­ge­wa­sche­nen Men­schen herum.
"Leben ver­geht, Dumm­heit besteht" .."

In 2022 hat­te ich schon auf ein ande­res, lang zurück­lie­gen­des Ereig­nis hin­ge­wie­sen, dem­zu­fol­ge es bereits 1674 einen "Ket­zer" gab, der die Wahr­heit über Reli­gi­on und Kir­chen ver­brei­te­te und des­sen man offen­bar nicht hab­haft wur­de - min­de­stens gibt es dar­über kei­ner­lei Berichte.


Man kann nicht oft genug dar­auf hin­wei­sen um den Spuk zu benden:
Es ist eine unvor­stell­ba­re Frech­heit der Glau­bens­ge­mein­schaf­ten, dass sie sich der natür­li­chen Gabe der Men­schen bezüg­lich Ethik, Moral und Recht bemäch­tigt haben und behaup­ten man müs­se sich zur Auf­recht­erhal­tung der­sel­ben ihrer Dien­ste bedie­nen.
 

¹ "..Nach Knut­zen gibt es kei­ner­lei tran­szen­den­te Grö­ßen wie z. B. Gott, unsterb­li­che See­len oder ein Jen­seits mit Lohn oder Stra­fe für das irdi­sche Leben. Die Bibel sei wegen ihrer Wider­sprü­che nicht glaub­haft. Maß­stab für das Han­deln der Men­schen soll­ten die Wis­sen­schaft, die Ver­nunft und das kol­lek­ti­ve Gewis­sen sein, das die Natur den Men­schen mit­ge­teilt habe .." [WIKIPEDIA]
Sie­he auch: "Der Athe­is­mus-Dis­kurs um 1700 am Bei­spiel der Flug­schrif­ten Mat­thi­as Knutzens"

Foto­aus­schnitt im Titel: © Detroit Publi­shing Co (public domain)

bookmark_border**overkill**

Eine erfor­der­li­che Bestel­lung wegen der Umstel­lung des Kon­to­zu­gan­ges erzeug­te eine Ket­te von Mitteilungen:


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Das ist noch nicht alles, einen Tag vor der Lie­fe­rung kommt dann noch das "Mor­gen ist ihr Paket da"-Mail, und wenn es abge­lie­fert wur­de die "Ihr Paket wur­de an einen Haus­be­woh­ner übergeben"-Mail

Jedes E-Mail kostet Ener­gie. Statt sie­ben (7) Mails hät­te eines gereicht:
Ihre Bestel­lung ist ein­ge­gan­gen und bezahlt, sie wird dem­nächst durch DHL zugestellt.
Weni­ger kann oft mehr sein, was da pas­siert ist → **over­kill**, Ener­gie- und Ressoucenverschwendung!

bookmark_borderWarum Deutschland
nicht
auf Atomkraft verzichten sollte
*update* [10.06.2023; 14:15h]; *2. update* [29.06.2023; 00:15h]

Deutsch­land hat­te sich ent­schie­den, bis zum Jahr 2022 aus der Atom­ener­gie aus­zu­stei­gen. Wegen des zusätz­li­chen Bedar­fes an Ener­gie der durch die Ein­schrän­kun­gen an Gas­lie­fe­run­gen von den bis­he­ri­gen Quel­len nötig wur­de sol­len die Kraft­wer­ke nun erst an die­sem Wochen­en­de abge­schal­tet wer­den - die Betriebs­er­laub­nis läuft aus. Seit der Nukle­ar­ka­ta­stro­phe von Fuku­shi­ma im Jahr 2011 erhielt die Atom­kraft auch inter­na­tio­nal star­ken Gegen­wind. Jedoch gibt es auch Stim­men, die sich für den Erhalt der Atom­ener­gie aus­spre­chen – gera­de in Deutsch­land, wo der Strom­be­darf hoch ist und die Ener­gie­wen­de noch nicht voll­stän­dig umge­setzt ist.

War­um Deutsch­land nicht auf Atom­kraft ver­zich­ten sollte
bzw. wel­che Vor- und Nach­tei­le die­se Ener­gie­quel­le mit sich bringt.

Deutsch­lands Ener­gie­ver­sor­gung ist zu einem gro­ßen Teil von fos­si­len Brenn­stof­fen wie Öl, Koh­le und Gas abhän­gig. Die­se Brenn­stof­fe, ins­be­son­de­re die Braun­koh­le - sind nicht nur end­lich, son­dern auch schäd­lich für die Umwelt und das Kli­ma. Um die Kli­ma­zie­le zu errei­chen, muss Deutsch­land die Abhän­gig­keit von fos­si­len Brenn­stof­fen redu­zie­ren und auf erneu­er­ba­re Ener­gien setzen. 

Atom­kraft­wer­ke pro­du­zie­ren zuver­läs­sig und kon­ti­nu­ier­lich gro­ße Men­gen an Strom, ohne Treib­haus­gas­emis­sio­nen zu ver­ur­sa­chen. Sie kön­nen auch als Ergän­zung zu erneu­er­ba­ren Ener­gien die­nen, da sie auch dann Strom pro­du­zie­ren kön­nen, wenn Son­ne und Wind nicht ver­füg­bar sind. Das ist die Poli­tik in vie­len Län­dern der EU die rund um Deutsch­land her­um liegen.
Ins­be­son­de­re die deut­schen Atom­kraft­wer­ke unter­lie­gen den streng­sten Sicher­heits­vor­schrif­ten der Welt. Sie müs­sen regel­mä­ßi­ge Sicher­heits­in­spek­tio­nen durch­füh­ren und stren­ge Sicher­heits­stan­dards ein­hal­ten. In Deutsch­land gibt es auch ein umfas­sen­des System zur Über­wa­chung von Atom­kraft­wer­ken, um sicher­zu­stel­len, dass es kei­ne Sicher­heits­pro­ble­me gibt. 

Die Aus­wir­kun­gen von Stör­fäl­len in Deutsch­land und international.
Obwohl sehr sel­ten, haben Stör­fäl­le in Atom­kraft­wer­ken kata­stro­pha­le Aus­wir­kun­gen. Das Atom­kraft­werk in Tscher­no­byl, das 1986 explo­dier­te und schwe­re gesund­heit­li­che Schä­den und Umwelt­ver­schmut­zung ver­ur­sach­te. Das AKW Fuku­shi­ma in Japan, das durch ein Erd­be­ben und einen Tsu­na­mi beschä­digt wurde.
Trotz­dem haben Tech­no­lo­gie und Sicher­heits­stan­dards weit­rei­chen­de Fort­schrit­te gemacht, um das Risi­ko von Stör­fäl­len zu mini­mie­ren. Wenn sie - wie in den genann­ten Fäl­len auf­tra­ten - so war das ein Ver­sa­gen auf der Ebe­ne der Über­wa­chung: Mensch­li­ches Ver­sa­gen oder unzu­rei­chen­de Sicher­heits­pla­nung schon beim Bau, Inkauf­nah­me von mehr Risi­ken um die Ver­wirk­li­chung des Kraft­werks­baus nicht zu gefährden.

Atom­kraft als Brücken­tech­no­lo­gie zur Errei­chung der Klimaziele
Als emis­si­ons­ar­me Strom­quel­le ist Atom­kraft eine wich­ti­ge Brücken­tech­no­lo­gie auf dem Weg zur Redu­zie­rung der Treib­haus­gas­emis­sio­nen. Obwohl erneu­er­ba­re Ener­gien wie Wind und Son­ne in Zukunft eine grö­ße­re Rol­le spie­len wer­den, kön­nen Atom­kraft­wer­ke dazu bei­tra­gen, die Lücke zu schlie­ßen, bis erneu­er­ba­re Ener­gien genug Ener­gie lie­fern kön­nen, um die Nach­fra­ge voll­stän­dig zu decken.
Alter­na­ti­ven zur Atomkraft
Erneu­er­ba­re Ener­gien wie Wind- und Solar­ener­gie haben vie­le Vor­tei­le, ein­schließ­lich des Feh­lens von nuklea­ren Abfäl­len und der Abhän­gig­keit von Roh­stoff­im­por­ten. Sie haben jedoch auch Nach­tei­le wie eine inter­mit­tie­ren­de Lie­fe­rung und die Not­wen­dig­keit von Ener­gie­spei­cher­sy­ste­men. Es ist wich­tig, eine Mischung aus erneu­er­ba­ren Ener­gien und Atom­kraft in Betracht zu zie­hen, um eine sta­bi­le Ener­gie­ver­sor­gung zu gewährleisten.
Anstatt also Koh­le­kraft­wer­ke mit gro­ßem CO2-Aus­stoß ein­zu­set­zen - wie es jetzt nötig ist um die Ener­gie­ver­sor­gung sicher­zu­stel­len - bräch­te Atom­strom die 'sau­be­re­re' Lösung. Für die paar Jah­re Wei­ter­ber­trieb fie­len die Abfäl­le nicht ins Gewicht und rund um uns her­um sind Atom­kraft­wer­ke mt sehr viel gerin­ge­rer Sicher­heits­tech­no­lo­gie im Ein­satz. Deren Bedro­hungs­po­ten­ti­al kön­nen wir nicht vermeiden!

Wie die Atom­ener­gie die Wett­be­werbs­fä­hig­keit Deutsch­lands beeinflusst 
Atom­kraft­wer­ke sind in der Lage, gro­ße Men­gen an Ener­gie zu pro­du­zie­ren und kön­nen dazu bei­tra­gen, die Ener­gie­un­ab­hän­gig­keit Deutsch­lands zu erhö­hen. Dies ver­bes­sert die Wett­be­werbs­fä­hig­keit Deutsch­lands und redu­ziert die Abhän­gig­keit von Rohstoffimporten.
Atom­kraft­wer­ke schaf­fen vie­le Arbeits­plät­ze in der Kern­ener­gie­in­du­strie und haben einen posi­ti­ven Ein­fluss auf das Wirtschaftswachstum.
Die Atom­in­du­strie ist auch ein wich­ti­ger Expor­teur von Tech­no­lo­gien, die in ande­ren Län­dern ein­ge­setzt wer­den kön­nen. Durch den Erhalt von Atom­kraft­wer­ken in Deutsch­land kön­nen Arbeits­plät­ze und Wirt­schafts­wachs­tum gesi­chert werden.
Die welt­wei­te Nut­zung wird sich von selbst redu­zie­ren wenn die erneu­er­ba­ren Ener­gie­ge­win­nungs­me­tho­den nach und nach aus­ge­baut sind.

Atom­kraft ist ein wich­ti­ges The­ma, das welt­weit dis­ku­tiert wird.
Ins­be­son­de­re die Län­der Chi­na und Indi­en set­zen stark auf Atom­kraft, um ihre Ener­gie­ver­sor­gung sicher­zu­stel­len. In ande­ren Län­dern wie Frank­reich und Schwe­den ist Atom­kraft schon seit Jahr­zehn­ten ein fester Bestand­teil der Ener­gie­ver­sor­gung. Es ist wich­tig zu beden­ken, dass Atom­kraft­wer­ke eine enor­me Men­ge an Ener­gie pro­du­zie­ren, die nicht auf ein­fa­che Wei­se durch erneu­er­ba­re Ener­gien wie Wind und Son­ne ersetzt wer­den kann. Die glo­ba­le Nach­fra­ge nach Ener­gie steigt kon­ti­nu­ier­lich, und Atom­kraft­wer­ke kön­nen eine wich­ti­ge Rol­le dabei spie­len, die wach­sen­de Nach­fra­ge zu decken. 

Chi­na und Indi­en sind zwei Län­der, die in den letz­ten Jah­ren rapi­de gewach­sen sind und für die die Ener­gie­ver­sor­gung ein ent­schei­den­der Fak­tor für ihre wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung ist. Atom­kraft­wer­ke spie­len für die­se Län­der eine wesent­li­che Rol­le bei der Deckung ihres Ener­gie­be­darfs. Chi­na hat bei­spiels­wei­se 50 Atom­kraft­wer­ke in Betrieb und befin­det sich der­zeit im Bau von wei­te­ren 16. Indi­en hat 22 Atom­kraft­wer­ke, wei­te­re sind in Pla­nung oder im Bau.
Es ist wich­tig zu beto­nen, dass die­se Län­der den Umwelt­aspekt der Atom­kraft ernst neh­men, Erfah­run­gen aus dem Betrieb ein­flie­ßen las­sen, und Maß­nah­men ergrei­fen, um die Sicher­heit der Anla­gen zu gewähr­lei­sten. Sie set­zen auf moder­ne Tech­no­lo­gie und arbei­ten dar­an, die Sicher­heits­stan­dards wei­ter zu erhöhen.

Atom­kraft­wer­ke haben eine wich­ti­ge Rol­le bei der Deckung des welt­wei­ten Energiebedarfs.
Laut Schät­zun­gen der Inter­na­tio­na­len Ener­gie­agen­tur wird die Nach­fra­ge nach Ener­gie bis 2040 um fast 30 Pro­zent stei­gen. Atom­kraft­wer­ke kön­nen dabei hel­fen, die­se Nach­fra­ge zu decken.
Es ist jedoch wich­tig zu beto­nen, dass Atom­kraft nicht als ein­zi­ge Lösung für die Ener­gie­ver­sor­gung ange­se­hen wer­den soll­te. Erneu­er­ba­re Ener­gien wie Wind und Solar­ener­gie soll­ten wei­ter­ent­wickelt und aus­ge­baut wer­den, um das lang­fri­sti­ge Ziel der nach­hal­ti­gen Ener­gie­er­zeu­gung zu erreichen.

Zusam­men­fas­send lässt sich sagen, dass die Ent­schei­dung über die Zukunft der Atom­kraft kon­tro­vers dis­ku­tiert wird. Es gibt Argu­men­te sowohl für als auch gegen die Nut­zung die­ser Ener­gie­quel­le. Letzt­end­lich wird es eine Fra­ge sein, die nicht nur wirt­schaft­li­che und poli­ti­sche Fak­to­ren, son­dern auch ethi­sche und mora­li­sche Aspek­te berück­sich­ti­gen muss. Es bleibt abzu­war­ten, wie sich die Dis­kus­si­on in den kom­men­den Jah­ren ent­wickeln wird und wel­che Ent­schei­dun­gen die Poli­tik tref­fen wird.


Vor allem die dog­ma­ti­sche Hal­tung der Par­tei "Die Grü­nen" sorgt dafür, dass para­do­xer­wei­se die Nut­zung von Koh­le zur Ener­gie­ge­win­nung - die sehr viel mehr CO2 aus­stößt - die 'sau­be­re' Atom­kraft erset­zen muss, die wegen der Abschal­tung nun weg­fällt.
 

{AI}
 

*update* [10.06.2023; 14:15h]
Hin­weis auf die Ent­ste­hung die­ses Artikels:
Gleich über die­sem *update* steht in geschwun­ge­nen Klam­mern {AI}, das bedeu­tet, dass der Text mit­tels künst­li­cher Intel­li­genz ver­fasst wur­de. Aller­dings habe ich stel­len­wei­se weit­ge­hen­de Ände­run­gen vor­ge­nom­men, ins­be­son­de­re fal­sche Fol­ge­run­gen und unbe­grün­de­te Schlüs­se aus den Fak­ten ver­än­dert. Gleich­wohl ist es ein Bei­spiel dafür, wie Inhal­te ohne jeden Auf­wand pro­du­ziert wer­den kön­nen - was mich zu der Über­le­gung ver­an­lasst hat, ob es unter die­sen Umstän­den noch sinn­voll ist wei­ter ein Web­log zu betrei­ben. Der Zwei­fel hält an.

*update* [29.06.2023; 00:15h]
Sie­he hier­zu auch → "Und wie hal­ten wir es in Zukunft mit der Energie?"

bookmark_borderVon Energie, der Natur der Dinge, und Mutterschaft

ENERGIE
[Zitat]

".. Für Eso­te­ri­ker sind Mate­rie und Gedan­ken nur Ener­gie. Ener­gien, die in ver­schie­de­nen Fre­quen­zen schwin­gen. Es gibt angeb­lich posi­ti­ve Ener­gien, aber auch nega­ti­ve. Die­se Ener­gien sol­len beein­fluss­bar sein .. Sie sol­len auf unser Hirn und unser Unbe­wuss­tes wir­ken. So wer­den nega­ti­ve Gedan­ken und Gefüh­le aus­ge­räumt und durch posi­ti­ve ersetzt .. Die Krux die­ser Theo­rie beginnt schon im Kern. Ener­gie ist ein phy­si­ka­li­scher Begriff. Nega­ti­ve Ener­gie ist ein Kon­strukt der eso­te­ri­schen Sze­ne. Ener­gie ist nicht gut (posi­tiv) oder böse (nega­tiv) .."
Sobald sich Eso­te­ri­ker der Natur­wis­sen­schaf­ten bedie­nen - von denen sie in fast allen Fäl­len nicht mehr wis­sen als die­se schön klin­gen­den kom­ple­xen Namen - darf man getrost anneh­men, dass sie nicht Fak­ten berich­ten son­dern Mei­nung schwurbeln.

NATUR der DINGE


Wir sind nun schon im Bereich "Fünf-nach-Zwölf" .... das bedeu­tet irrepa­ra­ble Schä­den an Öko­sy­ste­men, die schlimm­sten­falls eine expo­ne­ti­ell wach­sen­de Gefahr für eine Implo­si­on gan­zer Area­le und ihrer Lebens­welt bedeu­ten könnte. 

MUTTERSCHAFT
[Quel­le Bild­zi­tat]


Zitat]:
".. Susan­ne Ber­ger¹ kön­ne sich aber als „Vater“ ein­tra­gen las­sen, so der BGH. Schließ­lich war sie ja über den Samen an der Zeu­gung betei­ligt. Ein­zu­tra­gen wäre dann aber „Jür­gen Ber­ger“. Der BGH berief sich dabei auf das Trans­se­xu­el­len­ge­setz. Danach bleibt das Ver­hält­nis zu den eige­nen Kin­dern von einer Geschlechts­än­de­rung „unbe­rührt“. Es gilt also die Regel: Ein­mal Vater, immer Vater. Laut BGH gilt die Regel selbst bei Kin­dern, die erst nach der Geschlechts­än­de­rung gezeugt wurden .."
¹ {Susan­ne Ber­ger} ".. Der BGH hat nun bestä­tigt, dass Susan­ne Ber­ger nicht „Mut­ter“ sein kann. Denn Mut­ter sei nur die Frau, die das Kind gebo­ren hat .."

Wie Sie sicher bemerkt haben - die­ses The­ma hat­te ich gera­de vor­her bei "Sam­mel­su­ri­um" schon ein­mal ange­spro­chen. Mir läßt die­se unwahr­schein­lich welt­frem­de Anma­ßung der Trans­per­so­nen nun wirk­lich kei­ne Ruhe mehr. Sol­len sie doch bit­te gern das, was sie für rich­tig hal­ten aus­le­ben. Es ist aber eine Unver­schämt­heit wenn eine Min­der­heit von weni­ger als einem Pro­zent (!) den 99% der rest­li­chen Bevöl­ke­rung, also einer unum­stöß­li­chen Mehr­heit, den Zwang auf­er­le­gen will eine völ­lig unan­ge­mes­se­ne Sprach­re­ge­lung zu erlernen.

bookmark_borderÜberzeugende Beispiele

Bei mei­nen Streif­zü­gen durch das Inter­net fin­de ich manch­mal Sprü­che wie den folgenden:

When you elect clowns expect a circus

 
(Wenn Sie Clowns wäh­len, erwar­ten Sie einen Zir­kus zu bekommen)

Das fin­de ich tref­fend, denn immer wenn ich Men­schen die sich beschwer­ten die Regie­rung mache dies und das ent­ge­gen ihrer Inter­es­sen, bekam ich die Ant­wort sie wähl­ten CDU/CSU, SPD, FDP, Grü­ne .... wor­auf ich stets ant­wor­te: Wenn das öfter oder gar immer so ist wäre es wohl ange­bracht ein­mal anders zu wählen!?

Die Regie­rungs­par­tei­en sind zwar nur sel­ten wirk­lich Clowns, hin­ge­gen manch­mal nahe dar­an, jedoch immer öfter damit beschäf­tigt die Grund­rech­te der Bür­ger für eine fik­ti­ve Errun­gen­schaft wie "Sicher­heit" oder "Kin­der­schutz" oder "Sta­bi­li­tät" zu beschneiden.

[Da fällt mir doch gleich die Beschnei­dung von Kna­ben ein, deren Schutz vor die­ser Son­der­form reli­giö­ser Riten ihre Unver­sehrt­heit garan­tiert hät­te - nur sind bedau­er­li­cher­wei­se die Regie­ren­den den Reli­giö­sen auf den Leim gegan­gen und haben die Buben im Stich gelassen.]

bookmark_borderVorprogrammierte Tierquälerei

Schau­en Sie sich bit­te die­ses kur­ze Video an und ach­ten Sie dabei dar­auf, wie die gezeig­ten Tin­ten­fi­sche in ihrer natür­li­chen Umge­bung leben:

Sie suchen sich einen Unter­schlupf, einen Stand­ort, ihre 'Woh­nung', die dem Schutz vor Fress­fein­den dient. Die­se Behau­sun­gen haben Abstand von­ein­an­der, denn die Tie­re bil­den Revie­re, streng getrennt von­ein­an­der. Sie sind Ein­zel­gän­ger. Sie mei­den hel­les Licht und bevor­zu­gen Däm­me­rung und Nacht um zu jagen.

Stel­len Sie sich nun vor man wür­de 100 gro­ße, 500 mitt­le­re oder gar 1000 klei­ne Octo­pus­se jeweils in einem gro­ßen Tank nach Grö­ßen sor­tiert zusam­men­pfer­chen und sie von einem Tank in den näch­sten schüt­ten wenn sie wie­der gewach­sen sind.
Irgend­wann hät­ten sie die Grö­ße erreicht wo es sich lohnt sie zu 'ver­ar­bei­ten', zu töten und zu zerlegen.
Das Töten geht so:
Sie wer­den in Eis­was­ser gebracht das weni­ger als -3°C hat - und dar­in ster­ben sie einen lang­sa­men und qual­vol­len Tod.

Die­se Tötungs­me­tho­de gibt es auch bei Fischen, und da wur­de bereits nach­ge­wie­sen wie sie sich lan­ge quä­len bis sie schließ­lich ster­ben, Zitat ".. Howe­ver, stu­dies have shown that the method of kil­ling fish using “ice slur­ry” cau­ses them to expe­ri­ence stress and a slow death .." 
Trotz­dem ist die­ser Vor­gang noch immer in Gebrauch und soll nun auf die Kra­ken aus­ge­dehnt werden.

Die größ­te Lüge mit der das Pro­jekt vor­an­ge­trie­ben wird ist die Behaup­tung man scho­ne so die in der Natur vor­han­de­nen Popu­la­tio­nen, die bereits bedroht sind und als 'über­fischt' (!) gelten.
Dabei wird ver­schwie­gen, dass erst­mals ein Grund­stock an Tie­ren aus der Natur ent­nom­men wer­den muss, mehr als übli­cher­wei­se Fischer aus dem Meer holen. Das wird nicht nur ein­mal son­dern mehr­fach pas­sie­ren, denn bei die­ser Art der Zucht ste­hen gro­ße Ver­lu­ste zu erwar­ten - die natür­lich schon aus kom­mer­zi­el­lem Inter­es­se aus­ge­gli­chen wer­den müssen.

Wäh­rend also Tie­re mit gei­sti­gen Fähig­kei­ten die denen von Raben­vö­geln ähneln, die selb­stän­dig die Auf­ga­be lösen wie man Deckel­glä­ser öff­net um an die dar­in befind­li­chen Krab­ben zu kom­men und die in der Lage sind Figu­ren und Men­schen von ein­an­der zu unter­schei­den und mit ihnen zu kom­mu­ni­zie­ren in Qual­zuch­ten gehal­ten wer­den sol­len wird es nicht weni­ger Druck auf die bestehen­den Popu­la­tio­nen geben, son­dern eher mehr, weil der Kon­sum als *gesund* pro­pa­giert wer­den wird und immer mehr Nach­fra­ge entsteht.

Anstatt also sol­che Zucht­pro­gram­me in klei­nem Maß­stab ein­zu­set­zen um die gefähr­de­ten Arten zu sta­bi­li­sie­ren und auf­zu­fül­len soll hier tau­send­fa­ches Leid von intel­li­gen­ten und füh­len­den Tie­ren dazu ver­hel­fen satt Geld zu ver­die­nen - wodurch bewie­sen ist, dass die Men­schen die ein sol­ches Pro­jekt betrei­ben düm­mer sind als die Tie­re die sich sich anschicken zu quälen.
Zitat: ".. In some count­ries, octo­puses are on the list of expe­ri­men­tal ani­mals on which sur­gery may not be per­for­med wit­hout anaes­the­sia. Bri­tish ani­mal test­ing laws regard them as 'hono­ra­ry ver­te­bra­tes', exten­ding them pro­tec­tions not affor­ded to other invertebrates .."

Der vor­ste­hen­de Arti­kel basiert auf fol­gen­den Quellen:
The world's first octo­pus farm - should it go ahead?;
World's first octo­pus farm pro­po­sals alarm sci­en­tistsBBC News (Video);
The glo­bal effort to stop the world’s first octo­pus farm;
World's first octo­pus farm stirs ethi­cal deba­te.

Such­ma­schi­nen­er­geb­nis zum aktu­el­len Stand:
Quellen Octopusfarm
 

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bookmark_borderBeschreibung von selbstgefälligen, überheblichen und unzulänglich sozialisierten Teilen einer Generation:
Verhätschelt und mit Kuschelecken versorgt - jetzt geht die Saat der falschen Rücksichtnahmen auf.

The noun “parent” has beco­me a verb as many peo­p­le embrace the belief that per­fec­ti­bi­li­ty can be appro­xi­ma­ted if par­ents are suf­fi­ci­ent­ly dili­gent about child-rea­ring. So, “heli­c­op­ter par­ents” hover over their off­spring to spa­re them abra­si­ve encoun­ters with the world. And “par­ti­ci­pa­ti­on tro­phies” are given to ever­yo­ne on the soc­cer team, lest the excel­lence of a few dent others’ self-esteem — the fuel that sup­po­sedly pro­pels upward social mobility.
Lard­ed with unst­in­ting paren­tal prai­se and gar­lan­ded with unear­ned lau­rels, the­se cos­se­ted child­ren arri­ve at col­lege thin­king high­ly of them­sel­ves and expec­ting others to rati­fy their com­pla­cent self-assess­ment. Sure­ly it was as under­gra­dua­tes that Stanford’s law school silen­cers beca­me what they are: expen­si­ve­ly cre­den­tia­led but negli­gi­bly edu­ca­ted brats.
[ Quelle/Source]

Über­set­zung

Das Sub­stan­tiv „Eltern“ ist zu einem Verb gewor­den, da vie­le Men­schen glau­ben, dass die Per­fek­ti­ons­fä­hig­keit annä­hernd erreicht wer­den kann, wenn die Eltern bei der Kin­der­er­zie­hung aus­rei­chend sorg­fäl­tig sind. So schwe­ben „Heli­ko­pter-Eltern“ über ihren Spröss­lin­gen, um ihnen har­sche Begeg­nun­gen mit der Welt zu erspa­ren. Und „Teil­nah­me-Tro­phä­en“ wer­den jedem in der Fuß­ball­mann­schaft ver­lie­hen, damit die Exzel­lenz eini­ger weni­ger das Selbst­wert­ge­fühl ande­rer nicht beein­träch­tigt – der Treib­stoff, der angeb­lich den sozia­len Auf­stieg vorantreibt.

Gespickt mit uner­schöpf­li­chem elter­li­chem Lob und bekränzt mit unver­dien­ten Lor­bee­ren, kom­men die­se ver­wöhn­ten Kin­der mit einer hohen Mei­nung von sich selbst zur höhe­ren Lehr­an­stalt und erwar­ten, dass ande­re ihre selbst­ge­fäl­li­ge Selbst­ein­schät­zung bestätigen.
Sicher­lich wur­den die Neu­zu­gän­ge der juri­sti­schen Fakul­tät nicht erst in den Anfangs­jah­ren des Stu­di­ums zu dem, was sie nun sind: All­um­fas­send aus­ge­stat­te­te, aber völ­lig unzu­läng­lich erzo­ge­ne Gören.

Seit Jah­ren gibt es die­se irre Ten­denz alles Schlech­te von Kin­dern fern­zu­hal­ten. In dem unbe­wie­se­nen Gedan­ken ihnen eine schö­ne Kind­heit mit posi­ti­ver Ten­denz zu bie­ten. Das steht in völ­li­gem Gegen­satz zu dem, was als Her­aus­for­de­rung auf die dann bereits zu jun­gen Erwach­se­nen gewor­de­nen unaus­weich­lich zukommt:
Exi­stenz­kampf, Kon­kur­renz­ge­ran­gel und die bit­te­re Erfah­rung unzu­läng­lich, № 2, zu sein oder schlicht nicht die rich­ti­ge Per­sön­lich­keit zu haben. Dann wäre eine Erzie­hung hilf­reich gewe­sen, die alter­na­ti­ve Wert­erfah­run­gen und Stra­te­gien ange­bo­ten hät­te, die in sol­chen Situa­tio­nen dabei hel­fen sich sozu­sa­gen 'am eige­nen Schop­fe aus dem Dreck zu ziehen'

Erhel­lend ist, dass es nicht nur (m)eine Beob­ach­tung hier bei uns ist, son­dern eine Wel­le die durch die zivi­li­sier­ten Staa­ten läuft und gan­ze Gene­ra­tio­nen zu depres­si­ven Indi­vi­du­en wer­den lässt. Man den­ke nur an die über­bor­den­den Ver­schrei­bungs­zah­len von Anti­de­pres­si­va und ste­tig wach­sen­den Krank­mel­dun­gen wegen psy­chi­scher Stö­run­gen. Nicht umsonst ist die Nach­fra­ge nach Can­na­bis hoch. Das kann das Kuschel­tuch wenig­stens zeit­wei­se ersetzen.

bookmark_borderSich selbst ans Messer liefern ..?!
*update* [29.03.2023; 21:15h]

Toleranz NO
 

Nach vie­len Jah­ren der geleb­ten Tole­ranz gegen­über Reli­gio­nen die ihre Dog­men und Nor­men über das Grund­ge­setz stel­len soll­te doch dem letz­ten Poli­ti­ker klar wer­den, dass die bis­he­ri­ge Hand­ha­bung ledig­lich dazu führt dau­ern­de Gra­ben­kämp­fe füh­ren zu müs­sen, ohne dass die Gegen­sei­te ihre Hand­lun­gen, geschwei­ge denn Über­zeu­gun­gen ver­wirft. Sie­he das Fazit im oben abge­bil­de­ten Text­aus­zug [Quel­le hpd]

Sehr erstaunt las ich des­we­gen in der NZZ über die grü­ne Poli­ti­ke­rin Clau­dia Roth, frü­her "Bun­des­em­pö­rungs­be­auf­trag­te", jetzt Kul­tur­staats­mi­ni­ste­rin, sie habe applau­diert weil man bei der Leip­zi­ger Buch­mes­se ira­ni­sche Isla­mi­sten nicht auf­tre­ten las­sen wol­le. Die grü­ne Mini­ste­rin Clau­dia Roth applau­diert. Sie, die in den Iran fuhr und dort ein Kopf­tuch für ange­mes­se­ne Bee­klei­dung hielt obwohl sie kei­ne Mus­li­ma ist. Soll­te es doch zu einer Ver­hal­tens­än­de­rung kom­men und ist nicht alle Hoff­nung ver­lo­ren, dass erst­mal zu prü­fen ist ob die Per­so­nen denen man Ämter über­tra­gen will das Grund­ge­setzt ach­ten und nicht an sei­ner Ver­nich­tung arbei­ten werden?

Toleranz 1
 
Toleranz 1
 

Toleranz 1
 

Jeden­falls ist es schon erhel­lend einen Blick von Außen auf so man­chen Vor­gän­ge hier­zu­lan­de zu lesen. Man ist bei der NZZ ja nie­man­dem in Deutsch­land irgend­wie ver­pflich­tet. Min­de­stens gibt es dafür kei­ne Anzei­chen - oder ken­nen Sie welche?

*update* / (29.03.2023) / Zitat:
".. Ehe­ma­li­ger Isla­mist wird nicht Kura­tor des Afri­can Book Festival

(pd) Nach brei­ter Kri­tik in den Medi­en sieht der Trä­ger­ver­ein des Afri­can Book Festi­val in Ber­lin von einer Beru­fung des ehe­ma­li­gen Isla­mi­sten und Guan­tá­na­mo-Häft­lings Moha­me­dou Ould Slahi zum Kura­tor ab. Statt­des­sen will der Ver­ein selbst die künst­le­ri­sche Lei­tung übernehmen .."

bookmark_borderEtwas Gutes und etwas Schlechtes. Sehr Schlechtes.
*edit* [11.03.2023]

Wich­tig und posi­tiv, ja über­aus begrü­ßens­wert, weil schon lan­ge über­fäl­lig, ist fol­gen­der Bericht [via hpd] zum Abtreibungsrecht:

Abtreibungsgesetze neu ordnen

  Der Arti­kel beim hpd sei ihrer Auf­merk­sam­keit emp­foh­len, denn dort wer­den noch die Geg­ner auf­ge­führt - und wen wun­dert es, dass es die bekann­ten rechts-kon­ser­va­ti­ven Kräf­te sind, die nach wie vor die Groß­kir­chen stüt­zen und ver­hin­dern, dass Ver­bre­chen von deren Amts­trä­gern wie alle Straf­ta­ten in Deutsch­land von der Staats­an­walt­schaft ver­folgt wer­den. Da wäre doch ein viel bes­se­rer Ansatz sich zu enga­gie­ren, lie­be CSU und CDU und Konsorten .... 

Es bleibt zu hof­fen, dass es der Regie­rung Scholz gelingt, die posi­ti­ven Ände­run­gen nach jah­re­lan­gem Still­stand unter der Ägi­de von Frau Mer­kel, der Bevöl­ke­rung zu ver­mit­teln, und wei­ter gewählt zu wer­den um die­se sinn­vol­le und in die Zukunft wei­sen­de Poli­tik fortzusetzen.

Die Ber­tels­mann Stif­tung gibt sich den Anschein von wis­sen­schaft­li­cher Neu­tra­li­tät und ver­folgt doch ganz wesent­lich eine kon­ser­va­tiv-restau­rie­ren­de Agen­da die durch Mei­nungs­bil­der - die zwar sta­ti­stisch aus­rei­chen­de Daten­men­gen prä­sen­tie­ren, jedoch anson­sten eher wie Kaf­fee­satz­le­se­rei zu beur­tei­len sind. So wer­den über­wie­gend kei­ne genau­en Kri­te­ri­en der Pro­ban­den­aus­wahl oder der Befra­gungs­teil­neh­men­den benannt, es man­gelt an der Dar­stel­lung von Fra­ge­kom­ple­xen. Bewer­tun­gen sind eher 'Sto­ries' als am Ergeb­nis ori­en­tier­te Fakten.

Das Alles ist aller­dings neben­säch­lich, denn in Pres­se­mit­tei­lun­gen wer­den Ergeb­nis­se so dar­ge­stellt, dass in den Berich­ten die dar­auf basie­rend in diver­sen Medi­en ver­öf­fent­licht wer­den, über­wie­gen­den nicht über die Unter­su­chung selbst, son­dern über den Inhalt der Pres­se­mit­tei­lung refe­riert wird. In einer Zeit in der Druck in Redak­tio­nen gegen­wär­tig ist, und immer 'Füll­ma­te­ri­al' zur Ver­öf­fent­li­chung gesucht wird, kön­nen so Inhal­te direkt bestimmt und unter­ge­scho­ben wer­den die einer ernst­haf­ten Durch­leuch­tung nie stand­hal­ten würden.

Hier habe ich ein Bei­spiel gewählt an dem deut­lich wird, dass erst ein Sze­na­rio auf­ge­baut wird das es in der Wirk­lich­keit in der beschrie­be­nen Form nicht gibt - und dann ein Lösungs­an­satz vor­ge­schla­gen wird der auf einer rei­nen Fik­ti­on basiert:

Bertelsmann Stiftung zu religiöser Toleranz
 

Es gibt im Islam weder *demo­kra­ti­sche Grund­wer­te* noch *den Wunsch nach einem tole­ran­ten Mit­ein­an­der*!
Der Islam ist eine tota­li­tä­re Reli­gi­on die Ungläu­bi­ge als Fein­de betrach­tet, der Wunsch ist nicht ein tole­ran­tes Mit­ein­an­der, son­dern Ver­nich­tung der Anders- und Ungläubigen:
Sie­he die Blas­phe­mie­ver­fol­gung mit Todes­stra­fe [*.pdf / 'Ziel speichern'].
Hier von *demo­kra­ti­schen Grund­wer­ten* oder *tole­ran­tem Mit­ein­an­der* zu schwa­dro­nie­ren ist völ­lig fehl am Platze. 


Beson­ders bedenk­lich ist an der Fol­ge­rung, dass lt. Reli­gi­ons-Exper­tin Frau Dr. El-Menouar zwei ganz wesent­li­che Tat­sa­chen ver­dreht dar­ge­stellt wer­den und dar­aus genau das Gegen­teil des­sen gemacht wird, was die Stu­die fest­ge­stellt hat.
 

Zuerst die Aus­sa­ge ".. Ergeb­nis­se des Reli­gi­ons­mo­ni­tors: Die Zustim­mung zur Demo­kra­tie als gute Regie­rungs­form sinkt unter Per­so­nen mit einer klar islam­feind­li­chen Hal­tung auf einen Anteil von 68 Pro­zent – und liegt damit mehr als 20 Pro­zent­punk­te nied­ri­ger als in der Gesamt­be­völ­ke­rung. Ähn­lich sieht es beim Schutz von Min­der­hei­ten­in­ter­es­sen aus: Auch die­ses demo­kra­ti­sche Prin­zip fin­det nur bei zwei Drit­teln derer Zustim­mung, die sich gegen die Zuwan­de­rung von Mus­li­men aussprechen .."
Wenn 88% der Bevöl­ke­rung kei­ne islam­feind­li­che Ein­stel­lung haben, jedoch 66% (zwei Drit­tel) sich gegen eine Zuwan­de­rung von Mus­li­men aus­spre­chen bedarf es kei­ner 'Umer­zie­hung' zur Abwehr rechts-natio­na­ler Ten­den­zen son­dern der schlich­ten Fest­stel­lung, dass der über­wie­gen­de Teil der Bevöl­ke­rung den Islam als das wür­digt was er ist:

Demo­kra­tie­feind­lich und mit tota­li­tä­rem Anspruch, dem es zu begeg­nen gilt.

Sodann die Schluss­fol­ge­rung es bedür­fe einer Kin­der­in­dok­tri­na­ti­on in Sachen Reli­gi­on, die eine völ­lig fal­sche Dar­stel­lung des Islam zum Inhalt haben soll, und die auf die Gemein­de­ebe­ne gescho­ben wer­den soll:
Das ist der Bereich in dem sol­che Machen­schaf­ten kon­troll­frei ablau­fen, weil eine flä­chen­decken­de Auf­sicht nicht zu lei­sten sein wird. Was jeg­li­cher reli­gi­ons­ty­pi­scher Indok­tri­na­ti­on Tür und Tor öffnet.

Den­noch wird all das im Namen und Auf­trag der Ber­tels­mann Stif­tung veröffentlicht.

*edit* [11.03.2023]
Wer sei­ne Kin­der wirk­lich über Reli­gi­on infor­mie­ren will, dem sei fol­gen­des Buch empfohlen:
"Wo bit­te geht's zu Gott?"

Mus­li­mi­sches Leben in Deutsch­land 2020 [*.pdf / 'Ziel speichern']

bookmark_borderNuclear Winter

Über­set­zung des Tex­tes:
Atom­waf­fen sind nach wie vor Gegen­stand lau­fen­der Debat­ten. Nach der Zer­stö­rung durch die Deto­na­ti­on selbst brei­tet sich radio­ak­ti­ver Staub über die Welt aus und ver­ur­sacht töd­li­che Strah­lung. Es kommt zu einem „nuklea­ren Win­ter“ (das Ergeb­nis von Rauch und Ruß von der inten­si­ven Hit­ze der Explo­si­on, die die Son­ne blockiert), in dem die Tem­pe­ra­tu­ren welt­weit um 20 bis 30 Grad Cel­si­us fal­len und welt­weit Todes­fäl­le und Hun­gers­nö­te verursachen.

Es wird ja oft spe­ku­liert wie Poli­ti­ker so 'ticken'. Einen Ein­blick ver­schaf­fen da zufäl­li­ge Äuße­run­gen in aty­pi­scher Umge­bung. Die ver­lei­ten anson­sten sehr vor­sich­ti­ge Amts­trä­ger manch­mal zu Offen­ba­run­gen die sie in ihren Amts­sit­zen nicht oder nur in kryp­ti­scher Form gemacht hätten.
So gesche­hen vor eini­gen Mona­ten in Eng­land, wo in einer Bür­ger­ver­samm­lung zur Wahl der Nach­fol­ge des unse­li­gen Herrn John­son, die Kan­di­da­tin Truss, deren Regent­schaft dann zum Glück für uns alle nur sechs Wochen dau­er­te, sich auf die Fra­ge ob sie denn bereit wäre Atom­waf­fen ein­zu­set­zen fol­gen­der­ma­ßen äußerte:

".. I think it’s an important duty of the prime mini­ster and I’m rea­dy to do that .."

bookmark_borderKannitverstan

Vor vie­len Jah­ren hat­te ich bei einer Wehr­übung eine 'Offen­ba­rung' hin­sicht­lich der Gren­zen des Ver­ständ­nis­ses bei Men­schen von denen man gemein­hin annimmt sie sei­en intelligent.
Ein Oberst muss­te am Ende der Wehr­übung ein Urteil abge­ben und das klang (ver­kürzt) etwa so:

"Sie sind ja ein pas­sa­bler Offi­zier und ver­ste­hen die Fein­hei­ten unse­rer Ein­satz­grund­sät­ze. Die Leu­te mögen Sie. Aber in ihrer Hal­tung sind Sie nicht das, was ich mir als Offi­zier vor­stel­le. Sie sind Vor­ge­setz­ten gegen­über reni­tent und widersätzlich!"

Nun hät­te ich da sofort reni­tent sein kön­nen, indem ich ihm erklärt hät­te, dass bei­de Wor­te die glei­che Bedeu­tung haben - was wäre da wohl her­aus­ge­kom­men? So ver­leg­te ich mich dar­auf den wei­te­ren Aus­füh­run­gen mit sanft schräg geneig­tem Kopf, mal nach rechts, mal nach links, zu fol­gen und freund­lich zu schau­en. Ein zacki­ges "Dan­ke, Herr Oberst!" am Ende ent­lock­te ihm dann "Na sehen Sie, geht doch!"

Sie ver­ste­hen bestimmt wohin die­se Anek­do­te führt. Es war einer von die­sen 'Kom­miß­köp­pen', gera­de­aus ohne Abzwei­gun­gen, vor­wärts immer, rück­wärts nie ....

Jah­re spä­ter war ich wie­der auf einer Wehr­übung, mitt­ler­wei­le zum Haupt­mann beför­dert. Der Auf­sicht füh­ren­de Offi­zier war ein Gene­ral­stäb­ler, Major i.G., eine War­te­po­si­ti­on, denn die "i.G." Offi­zie­re waren und sind die Éli­te der Teil­streit­kräf­te und für die ober­ste Füh­rungs­ebe­ne in beson­de­ren Aus­bil­dungs­lehr­gän­gen geschult. 

Die­sem Offi­zier gefiel mei­ne Art zu den­ken und zu han­deln. Im Per­so­nal­ge­spräch frag­te er "da hat Sie aber zwi­schen­durch jemand gar nicht gemocht!?" Der 'jemand' war der oben vor­ge­stell­te Kri­ti­ker-Oberst. Die Beur­tei­lung war schlecht, der­art schlecht, dass ich nie eine Chan­ce hat­te Stabs­of­fi­zier zu wer­den. Nach sechs Wochen Übung und dabei Urlaubs­ver­tre­tung eines Chefs einer selb­stän­di­gen Divi­si­ons­kom­pa­nie kam das Ver­ab­schie­dungs­ge­spräch. Mit dem Major i.G. - und es war ein erfreu­li­ches Gespräch, denn er fand mei­ne Art zu füh­ren und zu erklä­ren was wann und wie unse­re Auf­ga­be in der Übung sein wür­de gut. "Dafür, dass Sie weder Unter­füh­rer noch Mann­schaf­ten kann­ten haben Sie schnell gelernt und die Fein­hei­ten ver­stan­den, die Sol­da­ten moti­viert und das Ver­trau­en gewonnen."
Die Beur­tei­lung war blen­dend. Ich wur­de weni­ge Wochen nach dem Ein­satz zum VBK bestellt, dort bekam ich die Urkun­de zur Beför­de­rung zum Major. Spä­ter noch eine eige­ne Reser­ve­ein­heit und nach einem Ein­satz bei einem bri­ti­schen Korps - dort wur­de nur Eng­lisch gespro­chen! - die Beför­de­rung zum Oberst­leut­nant [(d.R.) der Reserve].

Wer­te ver­schwin­den in unse­rem Land zuse­hends. For­dert man - wie ich es oft schrei­be - Sub­stanz¹ bei Ver­öf­fent­li­chun­gen und ein Min­dest­maß an Bil­dung, stört es ein paar Kläf­fer die mei­nen sie wären der Nabel der Welt. Wenn jemand aus die­ser Kate­go­rie als Frei­zeit­be­schäf­ti­gung "Motor­rad fah­ren" angibt, so zwi­schen Mit­te vier­zig und knapp 60 Jah­re alt ist, bin ich geneigt mein Vor­ur­teil raus zu kra­men, tief zu seuf­zen und ".. das Schwein quiek­te .." zu den­ken. *Mid­life Cri­sis*, die Potenz schwin­det, das biss­chen Macht wird ausgelebt.
Ich habe vor meh­re­ren Hun­dert Sol­da­ten gestan­den die auf mei­ne Befeh­le war­te­ten. Ohne dass es mir Grö­ßen­wahn ver­ur­sacht hat. Da kann ich über Leu­te die sich nach der Kuschel­ecke im Kin­der­gar­ten zurück­seh­nen, '.. nun ver­tragt euch und gebt euch die Hand ..' nur lachen. 

Sie sind zu bor­niert um zwi­schen Kri­tik an Inhalten 
und Kri­tik an Per­so­nen zu unter­schei­den.
Schmal­spur­ge­nies, ohne sozia­les Gespür.

  Und noch eine Kleinigkeit:
Hal­tung kann man sich nicht aneig­nen - die *hat man*. Oder eben nicht. Man kann aus dem Vol­ke auf­stei­gen, doch letzt­lich fehlt immer der Stamm­baum um zu den 'rich­ti­gen' Krei­sen zu gehören.

Der Absatz über dem Kasten ist tat­säch­lich *abwer­tend* - und mir tut nicht ein Wort leid.

¹ Sie­he Kom­men­tar

bookmark_borderDer Herr behütet die Einfältigen ....

Wenn Sie jetzt den­ken die Über­schrift hät­te ich mir aus­ge­dacht um jeman­den zu schmähen:
FALSCH!
 text

 text
 
 
 
Das steht auf der "WEBSEIDE" (sic! Abbil­dung unten)
von → https://www.rudolf-leitner.at/

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Wenn Sie wei­ter den­ken und fra­gen wie ich dar­auf komme:
Das habe ich als Link auf einer der weni­gen Sei­ten gefun­den die heu­te noch bei "two­day" veröffentlichen.
Ganz wich­ti­ge Blog­ger, die sich irgend­wann wie­der erin­nern ein­mal ein Web­löog gehabt zu haben und es nach 1.000, 2.000, oder 3.000 Tagen für eini­ge Zeit noch­mal akti­vie­ren .... und dann schnell wie­der auf­hö­ren. Sie haben sich näm­lich dar­an erin­nert, dass Blog­gen Arbeit bedeu­tet wenn man gele­sen wer­den will. Auf­merk­sam­keit "Ja" - Arbeit "Nein", das ist jetzt wie­der ihre Wahl und sie las­sen ein Frag­ment zurück. Des­we­gen besteht "two­day" im Wesent­li­chen aus sol­chen nicht mehr gepfleg­ten Alt- und Schrott-Blogs.


Doch "HALT!"
Nicht so bei "Das Brot des Lebens" - dort wird täglich
ein Bibel­spruch irgend­wo abgeschrieben
und ver­öf­fent­licht (Abb. rechts).
 

  Was ler­nen wir daraus?
From­me Chri­sten sind gut im Abschrei­ben und schlecht in Englisch.
Das ist das Niveau zu dem "Two­day" ver­kom­men ist.