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bookmark_border*CYBER DOME* - die heißen Träume des Herrn Dobrindt

Lie­ber Herr Dobrindt,

haben Sie in den letz­ten Jah­ren ein­mal über ihre poli­ti­schen Vor­ha­ben und deren Ergeb­nis­se nach­ge­dacht? So rich­tig kri­tisch, ohne vor­aus zu set­zen es sei doch wohl immer die rich­ti­ge Ent­schei­dung gewe­sen die Sie getrof­fen haben?

Ich habe da mei­ne Zweifel.

Gar nicht nur auf die Ver­gan­gen­heit aus­ge­rich­tet, son­dern *top aktu­ell* wegen ihrer Rei­se nach Isra­el und dem Rei­se­zweck *CYBER DOME*. Es steht doch seit dem Angriff Isra­els auf den Iran und des­sen Ant­wort mit Myria­den von Rake­ten fest, daß die frü­her postu­lier­te lücken­lo­se Abwehr nicht funktioniert.

Stel­len Sie sich bit­te vor wel­che Grö­ßen­un­ter­schie­de an Ter­ri­to­ri­um es zwi­schen Isra­el und Deutsch­land gibt: 22.380 km² Isra­el, 375.588 km²­für Deutsch­land, eine Rela­ti­on von ca. 1:16!

Sie wol­len doch nicht etwa wie ihr baye­ri­scher Kol­le­ge Scheu­er ein Mil­li­ar­den­pro­jekt ansto­ßen, des­sen Schei­tern von vorn­her­ein die grö­ße­re Wahr­schein­lich­keit hat als das Gelin­gen, wenn man die Fak­ten der vor­han­de­nen Abwehr­lei­stung in Isra­el auf bun­des­deut­sche Ver­hält­nis­se überträgt.

Ein­fach gesagt:
Ein *CYBER DOME* für Deutsch­land grenzt an Wahnsinn.
Beweis:
Der Prä­si­den­ten­dar­stel­ler TRUMP möch­te genau sowas gern haben ...!

Wir haben der­zeit viel kon­ven­tio­nel­len Nach­hol­be­darf für die Ver­tei­di­gung an Mate­ri­al und Men­schen der finan­zi­ell schon an äußer­ste Gren­zen des Bezahl­ba­ren stößt.
Wovon soll - bit­te­schön - dann ein sol­ches Rie­sen­pro­jekt bezahlt wer­den, und vor allem: Wer kann so etwas in ver­tret­ba­rem Zeit­rah­men bewerk­stel­li­gen, wenn hier­zu­lan­de schon der Bau eines Groß­flug­ha­fens mehr als zehn Jah­re gedau­ert hat?

bookmark_borderCHINA, das medientechnisch vernachlässigte Land

Wann haben Sie, lie­be Lesen­de, zuletzt einen Arti­kel zu Gescheh­nis­sen in Chi­na gesehen/ gele­sen? Damit mei­ne ich nicht Nach­rich­ten zu Par­tei­ta­gen, Stel­lung­nah­men zu Reden ande­rer Regie­rungs­mit­glie­der über Chi­na und selbst­ver­ständ­lich auch nicht Klatsch aus der Medienbranche.
Wie sieht es mit der tech­no­lo­gi­schen Ent­wick­lung und dem Fort­schritt der Wis­sen­schaf­ten dort aus? Nada, Null, Nix!

Nein, son­dern so *rich­ti­ge* Nach­rich­ten über den All­tag der Bevöl­ke­rung, über Fami­li­en, über das Berufs­le­ben, die Woh­nungs­si­tua­ti­on, die Ver­sor­gungs­la­ge, die all­ge­mei­nen Lebens­hal­tungs­ko­sten und was man dort so als Frei­zeit­be­schäf­ti­gung macht.

Wir wer­den in den Öffent­li­chen Medi­en mit immer neu­en Kri­mis bedient, Talk­shows an fast jedem Wochen­tag, der Ätna spuckt Feu­er, und in Paki­stan gibt es Über­schwem­mun­gen. Aus USA wird über die Unver­schämt­hei­ten und - ent­schul­di­gen Sie die For­mu­lie­rung - jeden Furz des Prä­si­den­ten­dar­stel­lers Trump und sei­ne Lach­trup­pe von Dilet­tan­ten berichtet.

Doch was so täg­lich in Chi­na pas­siert ist offen­bar kei­ne (oder: fast kei­ne) Sen­dung wert.
Mich macht so etwas stut­zig und ich kann mir zwei Grün­de dafür vorstellen:

1. Es wür­de hier zu Beschä­mung, Neid und drän­gen­den Fra­gen an die Poli­tik füh­ren wenn man unse­re Ver­hält­nis­se ver­glei­chen wür­de - weil die Chi­ne­sen hier als dum­me Bau­ern dar­ge­stellt wer­den obwohl sie uns doch in den mei­sten Fel­dern des orga­ni­sier­ten Staats­we­sen weit vor­aus sind;
2. Es herrscht blan­ke Unkennt­nis und Ideen­lo­sig­keit bei den Medi­en was und wie man über Chi­na berich­ten könn­te, weil man nicht das nöti­ge Per­so­nal vor Ort hat, oder, wenn man es hat, beschränkt es sich auf sowie­so schon über­la­ste­te Kor­re­spon­den­ten die für meh­re­re Inter­es­sen­ten arbei­ten und ein­fach kei­ne Zeit zu Krea­ti­vi­tät und mehr als Rou­ti­ne-Bla-bla haben.

Klar, es gibt mehr, kei­ne Fra­ge, doch das sind die ersten Gedan­ken die ich dazu hatte/habe. Wie sehen Sie das - füh­len Sie sich *aus­rei­chend* und/oder *umfas­send* zu Chi­na informiert?
Geben Sie ein­mal in einer Such­ma­schi­ne "Chi­ne­si­sche Impres­sio­nen" ein - nur Kli­schee, Folk­lo­re, Geschich­te, das *moder­ne* Chi­na fin­det dort NICHT statt. Es sei denn auf Berichts­ei­ten von pri­va­ten Besu­chern die kein Besuchs­pro­gramm gebucht haben.

bookmark_borderWas haben Philipp Rösler ( FDP ), Sigmar Gabriel ( SPD ) , Peter Altmaier ( CDU ) und die neue Wirtschafts- und Energieministerin, Fossil-Lobbyistin Katherina Reiche gemeinsam?
*update* 01.07.2025

Die Fra­ge ist schnell beantwortet:
Die drei Her­ren haben die einst aus­sichts­rei­che und zukunfts­wei­sen­de Solar­in­du­strie - jeder auf sei­ne eige­ne Wei­se - durch Unver­ständ­nis der wis­sen­schaft­li­chen Grund­be­din­gun­gen, und des­we­gen rück­wärts gewand­tem *Wir­ken*, zerstört.


Frau Rei­che setzt mit Igno­ranz, Unkennt­nis der Phy­sik und Che­mie (! ihr Stu­di­en­fach !) sowie Ener­gie­ma­fia-Lob­by­isten gera­de an die viel­ver­spre­chen­de, wie­der­auf­le­ben­de Solar­ener­gie mit Erzeug­nis­sen, die weit bes­ser sind als chi­ne­si­sche Pro­duk­te, und sich guter Nach­fra­ge erfreu­en, zugrun­de zu rich­ten und uns wie­der­um um Jah­re zurück zu werfen.
Vom ehe­mals absol­vier­ten Che­mie­stu­di­um ist jeden­falls nichts übrig geblie­ben, sonst wüß­te Frau Rei­che, daß jeder Schritt der Umwand­lung von Ener­gie­ar­ten [Gas-Ver­flüs­si­gung, Erzeu­gung von Wass­ser­stoff] Ver­lu­ste an Ener­gie bedeutet .... 
[Sie­he hierzu
Rei­che-Plä­ne: Pho­to­vol­ta­ik Aus­bau abbrem­sen - Land mit Bil­lig-Erd­gas fluten
Wis­sen­schafts­feind­lich­keit: Wie eine Fos­sil-Lob­by­istin die Zukunft des Lan­des zer­trüm­mert]
 

Herr Merz woll­te *Kom­pe­tenz* in die CDU/CSU brin­gen!?
Bekom­men haben wir Alex­an­der Dob­rindt, und den Gift­zwerg Phil­ipp Amt­hor (im Res­sort "Digi­ta­les und Staats­mo­der­ni­sie­rung" bei Kar­sten Wildberger.('Willkürliche'Auswahl))

Ach, ver­ges­sen hät­te ich bei­na­he den ehren­wer­ten Geld­ver­schwen­der und Feh­ler­ver­tu­scher, den aus dem fin­ster-schwar­zen Mün­ster­land stam­men­den, und mit Kanz­ler­am­bi­tio­nen daher­kom­men­den Herr Jens Spahn.

*update* 01.07.2025 → Das fal­sche Ver­spre­chen vom Wasserstoff
Was ich seit Mona­ten schon behaup­te und was sich die Gas-Lob­by aus­ge­dacht hat um die anson­sten leer dalie­gen­den Gas­lei­tun­gen wie­der zu fül­len .... und damit zusätz­li­che Pfrün­de zu sichern!

bookmark_border"Frue*er"™

  • "Frue*er"™ ist schon lan­ge her wenn man - so wie ich - die 80 erreicht hat.
  • "Frue*er"™ habe ich Todes­an­zei­gen und Nach­ru­fe mit völ­lig ande­ren Gefüh­len & Gedan­ken gele­sen als heute.
  • "Frue*er"™ als psy­chisch zuge­ge­ben hat das Alter phy­sisch an Bedeu­tung gewonnen.
  • Heu­te bestimmt der Wahl­spruch "Da geht noch was!" mein Leben. Aller­dings nicht ohne dabei dar­auf zu ach­ten nichts zu über­stür­zen, und mir Zeit zur Rege­ne­ra­ti­on zwi­schen Akti­vi­tä­ten zu lassen.

    Und hat­te ich schon erwähnt, daß ich - nach­dem ich das Rau­chen vor Jah­ren auf­ge­ge­ben habe - nun pla­ne anstatt 99 Jah­ren die *Hun­dert* voll zu machen?

    bookmark_borderNeue Sprache = veränderte Wahrnehmung

    Ein emp­feh­lens­wer­tes Video das sich mit der gedank­li­chen Erwei­te­rung von Wahr­neh­mung durch Erler­nen einer Fremd­spra­che mit Begrif­fen befaßt die in der Mut­ter­spra­che nicht iden­tisch vor­han­den sind.
    Die The­se ist demnach:
    Was nicht sprach­lich dar­ge­stellt wer­den kann exi­stiert nicht - erst wenn ein Wort gefun­den / geschöpft ist tritt der Gedan­ke ins Bewußtsein.

    Ich emp­feh­le den Kanal "Brit in Ger­ma­ny" allen, die sich mit einer sehr tief­grei­fen­den Betrach­tung der deut­schen Gesell­schaft - durch den Spie­gel der Sicht­wei­se eines Aus­län­ders - befas­sen möch­ten. Liest man die Dar­stel­lun­gen in sei­nem Kanal als *posi­ti­ve Kri­tik und Anstoß zum Nach­den­ken über das eige­ne Land und sei­ne Bür­ger*, so gewinnt man jeden­falls eine gedank­li­che Erwei­te­rung des eige­nen Horizonts. 


    [Quel­le "Brit in Ger­ma­ny"]

    bookmark_border79 - und im Geiste immer noch fünf Jahre alt

    79 - und im Kopf nur Sche..e. Wäre zwar wahr­haf­ti­ger, aber zu ordi­när gewesen ....

    Der Beweis:

    Unter­stellt man, daß das Wahl­volk über­wie­gend nicht die intel­lek­tu­el­le Kapa­zi­tät sei­nes Prä­si­den­ten­dar­stel­lers hat, so fragt man sich ob über­haupt irgend­wer in den USA, der US Regie­rung, der­zeit die Welt­la­ge ein­zu­schät­zen und sinn­voll dar­auf zu reagie­ren in der Lage ist.

    Mei­ne Groß­mutter - eigent­lich reli­gi­ons­fern durch und durch - pfleg­te in sol­chen Fäl­len immer zu erklä­ren: "Got­tes Müh­len mah­len lang­sam aber sicher - der kriegt auch noch sei­ne Strafe!"

    Hof­fent­lich noch bevor er die Welt kom­plett zer­stört hat.

    bookmark_borderAus gegebenem Anlaß:
    Vom Wiederaufleben rechten Gedankengutes

    " .. Es zeigt, dass wenn eine Ära vor­bei ist,
    der Geist die­ser Ära noch lan­ge, lan­ge wei­ter lebt .. "

    Kri­tik ist wohl­feil, wenn man nicht etwas Bes­se­res oder min­de­stens eine Alter­na­ti­ve auf­zeigt. Was ich im fol­gen­den Text angehe.

    Es ging im Wesent­li­chen um die über­dau­ern­de NS-Ideo­lo­gie, die immer noch und immer wie­der in den Köp­fen man­cher Zeit­ge­nos­sen steckt. Wir fra­gen uns also, WAS die Attrak­ti­on die­ser Ideo­lo­gie - die eine fik­ti­ve "deut­sche Iden­ti­tät" postu­liert - aus­macht. Wofür sie Ersatz ist, wovon sie ablenkt und für wen die­ser Art zu den­ken typisch ist bzw. wer davon einen Nut­zen hat. Dar­in ver­steckt sich die Fra­ge WER das Ziel sol­cher Angrif­fe ist und war­um das im Ein­zel­fall nicht immer mit einer über­dau­ern­den Ideo­lo­gie zu tun hat, obwohl es auf den ersten Blick so aus­se­hen kann - anders aus­ge­drückt: Was als "Brau­ne Ideo­lo­gie" inter­pre­tiert wird kann - in sel­te­nen Fäl­len - etwas ganz ande­res sein.

    1. Da war zunächst die Fra­ge der "Deut­schen Identität".
    Das bedeu­tet "Wer ist Deut­scher im Sin­ne die­ser Ideo­lo­gie"? Nun, wir alle ken­nen die Ras­sen­theo­rie der Nazis, die for­mu­lier­ten ein Deut­scher sei "blond und blau­äu­gig", die Jugend "Flink wie Wind­hun­de; zäh wie Leder; hart wie Krupp-Stahl". Die deut­schen Mäd­chen hin­ge­gen hät­ten Kin­der zu krie­gen und den Haus­halt zu führen.

    Da fra­ge ich mich: Wol­len all die jun­gen Frau­en, die sich nun der rech­ten Sze­ne zuge­sel­len, tat­säch­lich die­se Heim­chen­rol­le von "Küche & Kin­der" haben. Ist es ihnen über­haupt bewusst, dass das ein ganz wesentlches Ele­ment der "ger­ma­ni­schen Kul­tur" ist?

    Auf die tat­säch­li­chen gene­ti­schen Stam­mes­zu­ge­hö­rig­kei­ten der Deut­schen will ich gar nicht erst ein­ge­hen. Es ist hin­rei­chend fest­ge­stellt, dass es eine "ger­ma­ni­sche Ras­se" über­haupt nicht gege­ben hat oder etwa geben kann, denn das Erb­gut ist in Mit­tel­eu­ro­pa wei­test­ge­hend ver­mischt zwi­schen all den Völ­kern die da zuge­hö­rig sind.
    Wer das Gegen­teil behaup­tet belügt sich selbst - und täuscht ande­re die ihm glauben.

    2. War­um brau­chen Men­schen eine sol­che 'brau­ne' Ideologie?
    Die Grund­la­gen der rechts­ge­rich­te­ten Ideo­lo­gie sind ein­fach, ein­gän­gig und man braucht sich nur eine wich­ti­ge Regel zu merken:
    Wer kom­man­diert und Paro­len vor­gibt ist der Füh­rer - alle haben sich unter­zu­ord­nen und Gehor­sam zu lei­sten. Das gilt auch für Zwi­schen­ebe­nen, die als von 'oben' gebil­ligt und beauf­tragt gese­hen wer­den müs­sen - und weil ihre Auf­ga­be ihnen 'von oben' zuge­teilt wur­de brau­chen auch sie nicht zu den­ken, sie müs­sen nur wei­ter­ge­ben und dafür sor­gen, dass die ihnen unter­stell­ten Per­so­nen sich an die Regeln und Befeh­le hal­ten und die­se geflis­sent­lich und wort­ge­treu ausführen.

    Sofort wird klar:
    Wer zu faul ist selbst zu den­ken, wer nicht in der Lage ist kom­ple­xe Struk­tu­ren selbst zu durch­schau­en, der ist bei die­ser Art von Orga­ni­sa­ti­on rich­tig auf­ge­ho­ben und wird es als Erleich­te­rung emp­fin­den sich nicht selbst bemü­hen zu müs­sen, son­dern gesagt zu bekom­men wie man über die­se und jene Din­ge des Lebens den­ken und urtei­len muss. 

    3. Wel­che Men­schen sind für ideo­lo­gi­sche (Nazi) Paro­len anfällig?
    So ergibt sich aus dem vori­gen Absatz eine wahr­schein­li­che Per­sön­lich­keits­struk­tur, die den ein­fa­chen Paro­len fol­gen wird:
    Es sind Men­schen die unter Selbst­zwei­feln und Min­der­wer­tig­keits­ge­füh­len lei­den - denen wird ein Feind gege­ben, an dem sie ihren Frust ablas­sen kön­nen, dem sie die Schuld für ihr trost­lo­ses Leben geben kön­nen, an dem sie sich 'abar­bei­ten' kön­nen. Das lenkt sie davon ab selbst etwas für sich tun zu müs­sen und sich ver­ant­wort­lich für das eige­ne Leben zu zei­gen. Die Selbst­über­hö­hung gegen­über ande­ren Men­schen macht die­se zu Unter­men­schen, denen gegen­über man sich erha­ben und wich­tig, bes­ser, füh­len kann.
    Wer das ein­mal ver­in­ner­licht hat wird weder davon las­sen wol­len, noch auf die Idee kom­men 'Unter­men­schen' gegen­über Mild­tä­tig­keit, Mensch­lich­keit oder Mit­ge­fühl zu zeigen.

    4. Wer ist Ziel der NS-Ideologie?
    Das Ziel der rech­ten Poli­tik ist - anders als es der Gefolg­schaft gegen­über aus­ge­drückt wird - nicht etwa deren Glück und Wohl­stand. Es ist viel­mehr der Beginn der Aus­beu­tung unter ande­rer Paro­le. Wie im soge­nann­ten 'Drit­ten Reich' gese­hen wer­den konn­te ver­sorg­ten sich die Par­tei­grö­ßen scham­los und skru­pel­los selbst zu schlech­ter wer­den­den Zei­ten nach Kriegs­be­ginn mit allen Annehm­lich­kei­ten - wäh­rend die Mas­sen, die Par­tei­ge­nos­sen, die Gür­tel enger schnal­len und sich im Zwei­fel mit­tels 'Win­ter­hil­fe' ver­sor­gen mussten.

    5. Wem nützt es, Men­schen unter die­ser Ideo­lo­gie zu versammeln?
    Wie im vori­gen und zwei­ten Unter­punkt auf­ge­zeigt ist es eine schma­le Grup­pe von Par­tei­füh­rern und ihrem jewei­li­gen Tross, die alle dem Füh­rer unter­ste­hen und es ver­ste­hen, sich gefü­gig zu zei­gen um die­se Posi­tio­nen zu behal­ten. Loya­li­tät und Unter­wer­fung gegen­über dem Füh­rer sind die wich­tig­sten Bedin­gun­gen, die sie zu erfül­len haben.

    Das alles bringt ihnen ein beque­mes Leben in bester wirt­schaft­li­cher und gesell­schaft­li­cher Stel­lung ein - wofür sie es gern in Kauf neh­men nach unten zu tre­ten und nach oben zu buckeln.

    Wir erle­ben der­zeit genau die­se Struk­tu­ren bei der AfD, Sie brau­chen nur zuzu­hö­ren und wer­den die ein­schlä­gig han­deln­den Per­so­nen leicht iden­ti­fi­zie­ren. Die The­men­vor­ga­be durch Herrn Gau­land ist deut­lich: Kli­ma­wan­del, Zuwan­de­rung, Isla­mi­sie­rung. Zudem wird, wo es mög­lich ist, Neid geschürt und es wird nicht davor zurück­ge­schreckt Unwahr­hei­ten (wis­sent­lich!), bei­spiels­wei­se zu *Aus­län­der­kri­mi­na­li­tät* und *Sozi­al­miss­brauch* zu ver­brei­ten. Was dazu dient Stim­men zu brin­gen ist erlaubt, auf Wahr­haf­tig­keit und Objek­ti­vi­tät wird gepfiffen.

    Wenn wir also den Aus­gangs­satz anse­hen, der lautete:
    " .. Es zeigt, dass wenn eine Ära vor­bei ist, der Geist die­ser Ära noch lan­ge, lan­ge wei­ter lebt .. " und ich ergän­zend hin­zu­fü­ge "und sich jeder­zeit wie­der erhe­ben kann und in Gedan­ken und Taten auf­er­steht!" so wird klar:
    Ja, es stimmt, Men­schen kön­nen immer wie­der mit den glei­chen Metho­den *ein­ge­fan­gen* wer­den und für die Zwecke der rechts­ge­rich­te­ten Poli­tik mobi­li­siert werden.

    Inso­weit ist die Grund­idee der Autorin als berech­tigt anzusehen.
    [Zuerst ver­öf­fent­licht → 13. Feb. 2020 um 00:08 Uhr]

    Sie­he hier­zu auch → Inkon­se­quenz

    bookmark_borderOde an die Eine, Bäckerin;
    in Anlehnung an ein Lied
    mit dem Titel "Insterburg & Co. - Die Bäckerin"

    Frei­tags ist "Brot-Abhol-Tag", denn man­che fri­schen Bro­te gibt es mitt­ler­wei­le - min­de­stens vom Bäcker um die Ecke, der kei­ner Bäcke­rei-Ket­te ange­hört - nicht mehr spon­tan zu kau­fen, son­dern nur auf Bestel­lung. Da ist es erstens frisch, und die Fra­ge, die frü­her oft an das Bäcke­rei­per­so­nal gestellt wur­de 'is daas fri­isch?' erüb­rigt sich, und zwei­tens ist man sicher es zu bekom­men. Das ist wirk­lich viel wichtiger.

    Nun habe ich manch­mal die Nei­gung so vor mich hin zu dich­ten, aber "Ach du schö­ne Bäcke­rin ...du bist die Aller­lieb­ste doch von allen, allen Mäd­chen!" wie bei Inster­burg & Co. bräch­te mir wahr­schein­lich min­de­stens indi­gnier­te Blicke, oder gar, o Graus!, ein Ver­bot den Laden jemals wie­der zu betre­ten .... so lesen Sie nun, wer­tes Publi­kum die ent­schärf­te Fas­sung der *Ode an die Bäckerin*:

    Lachen Sie nicht.
    Es ist Ernst gemeint ...!

    Zum Hin­ter­grund:
    - Inster­burg & Co. war eine deut­sche Komi­ker­band, die in der Urbe­set­zung von 1967 bis 1979 bestand.
    - Inster­burg & Co. - Die Bäcke­rin

    - .... doch dann wurd' es ihr auf der Erd' zu klein
    - sie schiff­te sich zum Mars nun ein!

    bookmark_borderDie deutschen Rentner sollen *aktiv* werden.
    Sagt Hoppenstedt?! Woran erinnert mich das?

    Als ich gestern las :


    ".. Der par­la­men­ta­ri­sche Geschäfts­füh­rer der Uni­ons-Bun­des­tags­frak­ti­on, Hen­drik Hop­pen­stedt, sag­te gestern in einem Inter­view beim Fern­seh­sen­der Phoe­nix: Die „Aktiv­ren­te“ wer­de die Ren­ten­kas­se ent­la­sten .."
     

      fiel mir doch gleich die Namens­ähn­lich­keit auf: Hop­pen­stedt!

    Das also ist aus dem klei­nen Hop­pen­stedt aus den Lori­ot Vide­os geworden: 

    Er arbei­tet jetzt für die CDU als *Par­la­men­ta­ri­scher Geschäfts­füh­rer und wird so bei CORRECTIV zitiert:


    ".. Der par­la­men­ta­ri­sche Geschäfts­füh­rer der Uni­ons-Bun­des­tags­frak­ti­on, Hen­drik Hop­pen­stedt, sag­te gestern in einem Inter­view beim Fern­seh­sen­der Phoe­nix: Die „Aktiv­ren­te“ wer­de die Ren­ten­kas­se ent­la­sten. War­um genau, frag­te die Mode­ra­to­rin nach? Die Ant­wort:
    „Weil erst­mal die Ren­ten­zah­lung nicht ein­setzt. Ich krie­ge dann ja kei­ne Ren­te, wenn ich wei­ter ver­die­ne.“
    Hen­drik Hop­pen­stedt, Par­la­men­ta­ri­scher Geschäfts­füh­rer Uni­ons-Bun­des­tags­frak­ti­on
    Hopp­la!, sag­te dar­auf­hin die Mode­ra­to­rin sinn­ge­mäß – wie­so wird es denn dann attrak­ti­ver, wei­ter zu arbei­ten? .."
     

      Hopp­la, sage ich da eben­falls. An einem Man­gel an Geld kann es ja nicht lie­gen wie so oft behaup­tet wird. Für Alle ande­ren Haus­halts­po­sten - ins­be­son­de­re die Finan­zie­rung der jah­re­lang ver­nach­läs­sig­ten Infra­struk­tur und Digi­ta­li­sie­rung, oder eben die Ver­tei­di­gung - scheint das Geld ja vor­han­den zu sein .... und wie war das noch mit dem "Gene­ra­tio­nen-Ver­trag" der der deut­schen Ren­te zugrun­de liegt?

    Hät­te man nicht die Ren­ten­kas­sen als *Not­gro­schen* miß­braucht, aus dem nach­ein­an­der Wie­der­ver­ei­ni­gungs­rent­ner, rus­si­sche Zuwan­de­rer, und zuletzt aner­kann­te Neu­bür­ger Bezü­ge erhiel­ten ohne je ein­ge­zahlt zu haben (um nur eini­ge *EXTRAS* zu nen­nen), dann wäre das Pol­ster da um die Ren­ten zu stabilisieren.
    Mich wun­dert das Geze­te­re immer, denn um uns her­um in Öster­reich, Däne­mark und den Nie­der­lan­den wer­den aus den Bei­trä­gen sehr viel höhe­re Ren­ten erzielt als bei uns. Es ist doch nicht *ehren­rüh­rig* in einem sol­chen Fall ein­mal das zu kopie­ren was andern­orts bereits erprobt und erfolg­reich ist!

    Das stinkt mäch­tig nach Unfä­hig­keit und Ver­zet­te­lung, min­de­stens aber schlech­ter Organisation.
    CDU/CSU und SPD waren doch in den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten immer die Regie­ren­den - auf wen wol­len sie denn nun mit Fin­gern zei­gen um von ihrer Ver­ant­wor­tung abzulenken?

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    war und ist für vie­le Schü­ler ein Haß-Objekt. Da freut es sie, wenn der Lan­des­schü­ler­rat Nie­der­sach­sen die Abschaf­fung for­dert .... und sogleich haben sich eini­ge Wich­tig­tu­er ange­schlos­sen, die hier eine Chan­ce sehen sich ohne viel Wis­sen und erst recht kei­ne umfas­sen­de prak­ti­sche Unter­richts- oder Schul­erfah­rung (mög­li­cher­wei­se nur der eige­nen, miß­ra­te­nen Schul­zeit), sich *wich­tig* zu machen.

    Soweit erkenn­bar wird die Kam­pa­gne mit Hil­fe einer ehe­ma­li­gen Grund­schul­päd­ago­gin Eva Oder­sky , mitt­ler­wei­le pro­mo­viert, und an der "Katho­li­schen Uni­ver­si­tät Eich­stätt-Ingol­stadt", (her­vor­ge­gan­gen aus der ehe­mals Katho­li­sche Fach­hoch­schu­le Eich­stätt), wesent­lich beein­flußt und mit­tels reger Vor­trags­tä­tig­keit in die Welt getragen.

    Völ­lig zu recht wider­spricht eine Grup­pe von Fach­päd­ago­gen, die weni­ger Vor­trä­ge und Ver­an­stal­tun­gen mit wohl­klin­gen­den Titeln, dafür aber Arbeit an den Grund­la­gen, im Schul­be­trieb lei­sten. Es ist immer leicht zu theo­re­ti­sie­ren oder mit Klein­grup­pen spe­zi­fi­sche The­men als "Stu­die" durch­zu­füh­ren. Das sind aller­dings immer Aus­schnit­te aus dem Schul­le­ben, das, sehr viel kom­ple­xer, von den vor­geb­lich wis­sen­schaft­lich ori­en­tier­ten 'For­sche­rIn­nen' bei ihren Stu­di­en völ­lig außen vor bleibt - und schon des­halb nicht die nöti­ge Kom­pe­tenz und Rele­vanz hat, die ein so wich­ti­ges The­ma, das das Schick­sal vie­ler wei­te­rer Schü­ler­ge­nera­tio­nen bestimmt und daher entscheidet.

    Zur Erin­ne­rung wel­che fata­len Fol­gen sol­che "Stu­di­en" haben sei nur an "Schrei­ben nach Gehör" (Zitat: "Die Eltern, die mit den Fol­gen man­geln­der Recht­schreib­kennt­nis ihrer Kin­der am Ende der Grund­schul­zeit leben müs­sen, leh­nen die Metho­de nahe­zu ein­hel­lig ab. In einer nicht reprä­sen­ta­ti­ven Umfra­ge der DZ spra­chen sich 89 Pro­zent der Teil­neh­mer für ihre Abschaf­fung aus."), ähn­lich bei "Schrei­ben durch Lesen" (Zitat: "beson­ders spek­ta­ku­lä­re Form schu­li­schen Miß­er­folgs")" und die Ein­füh­rung der Men­gen­leh­re in Grund­schu­len erin­nert: Fehl­schlä­ge, aus­ge­dacht von Theo­re­ti­ke­rIn­nen, fern­ab jeder Pra­xis mit aus­ge­such­ten Klein­grup­pen, und hoher Auf­merk­sam­keit, ent­spre­chen­den finan­zi­el­len Mit­teln (!) aus­ge­stat­tet, und in der nach­fol­gen­den Pra­xis gran­di­os gescheitert!
    [Um Miß­ver­ständ­nis­sen vor­zu­beu­gen: Ich bin kein ver­bis­se­ner Feind der Men­gen­leh­re, hal­te jedoch die Denk­wei­se über die Rei­hen­fol­ge für ver­kehrt: Wer die Mathe­ma­tik schon beherrscht kann sie als Ver­ein­fa­chung erken­nen - wer hin­ge­gen erst in die Mate­rie ein­dringt hat nicht den Über­blick die­se Ver­ein­fa­chung zuzu­ord­nen, und wird daher an kom­ple­xen Aus­drücken man­gels Ver­ständ­nis­ses scheitern.]

    Bewe­gen wir uns zurück ins Mittelalter?
    Es gab *Schrift­ge­lehr­te* schon in der grau­en Vor­zeit - die sich von der brei­ten Mas­se dadurch unter­schie­den, daß sie in der Lage waren zu lesen und zu schreiben.
    Die For­de­rung das Schrei­ben ler­nen auf Druck­schrift zu begren­zen führt gera­de­wegs in die­se graue Urzeit zurück, denn was die Prot­ago­ni­sten völ­lig ver­ken­nen ist die Ver­knüp­fung mit dem Erler­nen moto­ri­scher Fer­tig­kei­ten, die ins­ge­samt die Geschick­lich­keit ver­bes­sern, und die gei­sti­ge Ent­wick­lung, die durch den Ver­bund von Sehen-Ver­glei­chen-Moto­ri­scher Wie­der­ga­be erzeugt werden:
    Wer bes­ser schreibt denkt bes­ser, erfaßt den Inhalt des­sen WAS er schreibt leich­ter - schon die Abwei­chung gegen­über frü­he­rer Hand­ha­bung in den Grund­schu­len anstatt in Dik­ta­ten das Ver­ste­hen von Wor­ten und Text­erfas­sung ganz all­ge­mein zu för­dern, wur­de das "Abschrei­ben von Text" ein­ge­führt. Mit der Fol­ge, daß heu­te ein Drit­tel(!) der Schü­ler die Grund­schu­le ver­läßt ohne *sinn­erfas­send* lesen zu kön­nen .... und wer das nicht kann, ver­steht die Welt um ihn her­um nur begrenzt, und muß sich auf visu­el­le Ein­drücke verlassen.

    Wen wun­dert es da noch, daß die Blen­der und Schau­spie­ler vom Schla­ge des Prä­si­den­ten­dar­stel­lers Trump sol­che Erfol­ge vor allem bei den bil­dungs­fer­nen Schich­ten, die allen­falls in der Lage sind ein Comic-Heft durch­zu­blät­tern und aus den Bil­dern zu erken­nen um was es geht, nach Äußer­lich­kei­ten und nicht poli­ti­schen Inhal­ten urteilen?

    Der Lan­des­schü­ler­rat liegt jeden­falls aus jugend­li­cher Unkennt­nis, man­geln­der Erfah­rung und schlicht­weg ein­ge­schränk­ter Urteils­fä­hig­keit falsch sol­che wesent­li­chen Ver­än­de­run­gen zu befürworten.
    Die "Deut­sche Gesell­schaft für Lesen und Schrei­ben, Sek­ti­on der Inter­na­tio­nal Rea­ding Asso­cia­ti­on (IRA) e.V." jeden­falls wider­spricht dem Expe­ri­ment hef­tigst, mit Recht, wenn man die gefähr­li­chen Fol­gen betrachtet:

    Wir pro­vo­zie­ren damit eine wei­ter geteil­te Gesell­schaft, deren über­wie­gen­der Teil zwar noch lesen, aber nicht mehr schrei­ben kann, und dabei auf frem­de Hil­fe ange­wie­sen ist. "Aber es gibt doch *künst­li­che Intel­li­genz*" höre ich da schon man­che schrei­en. Klar, wenn man sich dem digi­ta­len Dik­tat völ­lig unter­wer­fen will ist das eine Lösung - nur wird das dazu füh­ren, daß schließ­lich ALLE Lebens­be­rei­che durch digi­ta­le Ein­hei­ten bestimmt werden.

    Das ist dann nicht so kusche­lig wie bei "Num­mer 5 lebt", son­dern eher dys­to­pisch wie bei "I, Robot"

    bookmark_borderWer bricht wegen politischer Meinungsverschiedenheiten die Verbindung zu Freunden und Familie ab?
    Who Is Severing Ties With Friends and Family Over Politics?

    1. Etwa jeder Fünf­te wür­de eine Bezie­hung zu einem Freund oder Fami­li­en­mit­glied auf­grund politischer
      Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten beenden.
    2. Ange­hö­ri­ge der Gene­ra­ti­on Z und der Mil­len­ni­als gaben am häu­fig­sten an, die Bezie­hung zu Freun­den und Fami­lie auf­grund poli­ti­scher Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten zu beenden.
    3. Libe­ra­le aller Alters­grup­pen gaben häu­fi­ger als ande­re poli­ti­sche Grup­pen an, die Bezie­hung zu Freun­den und Fami­lie zu beenden.
    4. Es gab kei­ne geschlechts­spe­zi­fi­schen Unter­schie­de in der Bereit­schaft, Bezie­hun­gen zu beenden.
    5. Nicht-Eltern gaben häu­fi­ger an, die Bezie­hung zu been­den, als Eltern.
    6. Das Alter ist der stärk­ste demo­gra­fi­sche Prä­dik­tor für die Bereit­schaft, Bezie­hun­gen zu been­den, wobei jün­ge­re Men­schen dies am wahr­schein­lich­sten tun.

    QUELLE: Who Is Seve­ring Ties With Fri­ends and Fami­ly Over Politics?

    Originaltext/Summary:
    1. Appro­xi­m­ate­ly 1 in 5 peo­p­le say they would end a rela­ti­on­ship with a fri­end or fami­ly mem­ber over poli­ti­cal disagreements.
    2. Gen Z and Mil­len­ni­als were the most likely to say they would sever ties with fri­ends and fami­ly over poli­ti­cal disagreements.
    3. Libe­rals across all age groups were more likely than other poli­ti­cal groups to say they would sever ties with fri­ends and family.
    4. The­re were no sex dif­fe­ren­ces in wil­ling­ness to sever ties.
    5. Non-par­ents were more likely to say they’d sever ties than were parents.
    6. Age is the stron­gest sin­gle demo­gra­phic pre­dic­tor of wil­ling­ness to sever ties, with youn­ger peo­p­le being most likely to do so.