bookmark_borderWas an meinen Wänden hängt .... [feat. → kniebes]

Was an mei­nen Wän­den hängt .... und wofür ich teil­wei­se sehr trag­fä­hi­ge Haken zur Auf­hän­gung brauchte:
Ori­gi­na­le Kunst in auf­wän­di­gen Rah­men, von Ölbil­dern bis Litho-Druckgrafik,
Foto­gra­fier­te Bil­der und Kollagen,
eine Wanduhr,
Kalender.

Es gibt aller­dings Men­schen deren Wän­de kahl blei­ben. So wie bei kniebes.com, Neue Nach­barn neben­an, von des­sen web­log die Abbil­dung oben im Titel stammt.
In einer sol­chen Woh­nung käme ich mir wie im Gefäng­nis vor.
Obwohl: Selbst dort sind Bil­der an der Wand erlaubt!

Oder es gibt sol­che Nach­barn, wie ich sie vor­mals in einer frisch gekauf­ten Dop­pel­haus­hälf­te just außer­halb von Mün­ster (i.Westf.) erlebt habe. Als wir ein­ge­zo­gen sind waren die dort woh­nen­den Nach­barn schon vie­le Jah­re Besit­zer der ande­ren Hälf­te, und in den ersten Gesprä­chen schien das so, als ob es sich auf abseh­ba­re Zeit nicht ändern wür­de. Das war aller­dings eine Fehl­ein­schät­zung, zog doch nach nur vier Mona­ten dort ein jün­ge­res Ehe­paar mit einem Kind ein.

So begann wenig spä­ter ein Bohr-Mara­thon über vie­le Mona­te, der deren Wän­de nach der Akti­vi­tät mit Bohr­häm­mern zu urtei­len wie Schwei­zer Käse hät­te aus­se­hen las­sen müs­sen. Da wir ja spie­gel­bild­li­che Räu­me hat­ten konn­ten wir das Muster wo gera­de gebohrt wur­de in etwa nach­voll­zie­hen und stan­den oft in Ver­wun­de­rung da und frag­ten uns: "Wie kann es sein, daß in die­sem Haus­be­reich so lan­ge und so oft gebohrt wer­den kann?"

Wis­sen sie wie ich das schließ­lich been­det habe?

Ich habe eine Urkun­de erfun­den. Der Inhalt war 

"Dem erfolg­reich­sten Heim­wer­ker im Fach "Löcher boh­ren" wird hier­mit der "Gol­de­ne BOHRHAMMER" in Wür­di­gung sei­ner mona­te­lan­gen Akti­vi­tät ver­lie­hen. Er hat es ver­mocht - trotz die­ser anhal­ten­den Tätig­keit die Wän­de mit Löchern zu ver­se­hen - den­noch die Sta­bi­li­tät der Sta­tik nicht zu beeinträchtigen."

Es war eine wirk­lich gelun­ge­ne Urkun­de mit Schnör­keln und beein­drucken­den Unter­schrif­ten von fik­ti­ven Men­schen in wich­ti­gen fik­ti­ven Funktionen.

Die Urkun­de habe ich rah­men las­sen und ver­packt, dann die Ver­packung teil­wei­se wie­der auf­ge­ris­sen, so, daß man die ersten Wor­te lesen konn­te. Sodann beim Nach­barn geklin­gelt und sie ihm mit dem Hin­weis über­ge­ben sie sei ver­se­hent­lich bei mir abge­ge­ben wor­den und müs­se wohl für ihn sein.

Das Boh­ren war umge­hend vorbei.
Bis wir aus­ge­zo­gen sind (weil wir ein Haus im Stadt­be­reich von Mün­ster gekauft hat­ten) haben wir nie wie­der mit den Nach­barn gespro­chen, und wenn ich mich recht erin­ne­re ver­mie­den sie es über­haupt direkt mit uns zusammenzutreffen ....

Nach­satz
Ich hat­te erst vor bei knie­bes, Jour­nal & Pho­to­blog einen Kom­men­tar zu schrei­ben - ging bedau­er­li­cher­wei­se nicht, weil es eines von die­sen moder­nen Web­logs ist, die die Kom­men­tar­funk­ti­on, einst das wesent­li­che Merk­mal von Web­logs, abge­schafft haben. Es könn­te natür­lich sein, daß ich alter Opi sie nur nicht gefun­den habe. Als Aus­gleich weiß ich aber nun wel­che Musik im Hin­ter­grund lief als der Arti­kel ent­stan­den ist.
Mög­li­cher­wei­se ist es aber ganz anders und knie­bes klebt Sachen an die Wand ..?!

bookmark_borderWelch eine Tragödie!

Heu­te erreich­te mich ein E-MAil eines Freun­des aus USA:

"One of B.'s half sisters died while eating din­ner the other night.
She cho­ked to death on some­thing that got stuck in her trachea." 

Ich habe ihm geantwortet:
Was für ein über­aus tra­gi­sches Ereig­nis für die­se Fami­lie! Bit­te drücke ihnen gegen­über mein äußer­stes Mit­ge­fühl aus und wün­sche Ihnen Kraft das Schick­sal anzu­neh­men und nicht in Ver­zweif­lung zu verharren.
In Deutsch­land haben wir ein Sprich­wort "Die Zeit heilt alle Wunden!"
Zeit geht dahin, Erin­ne­rung bleibt, see­li­sche Wun­den ver­hei­len ... auch wenn sie zunächst zu tief erschei­nen um geschlos­sen zu werden.

Erin­nern wir uns anläß­lich die­ses Schick­sals­schla­ges dar­an, daß es rasche Hil­fe in sol­chen Fäl­len gibt, die häu­fig ver­mag den Erstickungs­tod zu ver­mei­den: Gewußt wie! Das Heim­lich-Manö­ver: Erste Hil­fe bei Erstickung

bookmark_borderStimmt das?
"Es ist nie zu früh und selten zu spät"

"Es ist nie zu früh und sel­ten zu spät" - dar­an wer­den sich nur die Älte­ren erin­nern, denn es war 1956 der Slo­gan für eine Wer­be­kam­pa­gne von Diplo­na:

".. Es ist nie zu früh und sel­ten zu spät für Diplo­na - die wirk­sa­me Haar­nähr­pfle­ge .."
[Kos­me­tik, 1956]

Diplo­na wur­de spä­ter - nur um das noch zu erwäh­nen - von L'Oreal Paris über­run­det, ist nicht unter­ge­gan­gen, son­dern pro­du­ziert immer noch.

Was für einen ganz ande­ren Zweck erfun­den wur­de paßt manch­mal erstaun­lich prä­zi­se auf völ­lig unter­schied­li­che Ange­le­gen­hei­ten oder Ereig­nis­se. So wie die­ser Spruch für eine Sham­poo-Wer­bung, der zum geflü­gel­ten Wort wurde.

Hier soll es aller­dings um das "LAUFEN" gehen.
Die­se Tätig­keit, die Urmen­schen den lie­ben lan­gen Tag lang aus­üben muß­ten um nicht hung­rig ein­zu­schla­fen. Wir haben heu­te eine völ­lig ande­re Situa­ti­on: Wir lau­fen viel zu wenig!

Abhil­fe sol­len da all­ge­mei­ne Rat­ge­ber in ein­schlä­gi­gen Maga­zi­nen und den Sei­ten­fül­lern in Ver­schenk-Zei­tun­gen brin­gen, in denen meist Lai­en für Lai­en etwas pro­pa­gie­ren was der Gesund­heit dien­lich sein soll. Man­ches davon hilft, man­ches ist wenig­stens nicht schäd­lich, aber viel­fach sind die Rat­schlä­ge schlicht Unfug und des­we­gen eher unge­sund als hilf­reich um gesund zu bleiben.

Ver­ges­sen Sie alle teu­ren Gad­gets mit Puls­mes­sun­gen, Herz­fre­quenz-Moni­to­ring, Blut­gas­ge­hal­ten etc. - das sind alle­samt völ­lig unnö­ti­ge und über­teu­er­te Mög­lich­kei­ten die sich sehr ein­fach erset­zen lassen:
Durch selbst-erta­sten und Fre­quenz-Zäh­lung von Puls und Atmung. Fra­gen Sie ihren Arzt - nicht den Apo­the­ker, der ihnen sol­che Gerä­te ver­kau­fen möchte.

Hilf­reich ist zudem eine ein­fa­che Nähe­rungs­mes­sung durch eine App [ohne Wei­ter­ga­be der Daten!] nur auf ihrem Mobil­te­le­fon:
Ein Schritt­zäh­ler! Ein­ge­rich­tet anhand der Anwei­sun­gen braucht man nur die per­sön­li­che Schritt­län­ge zu bestim­men und ein­zu­ge­ben - und schon kann man die stünd­li­chen, täg­li­chen und wei­te­ren Schritt­in­ter­val­le bestim­men und als Gra­fik oder Tabel­le festhalten.

Emp­foh­len wer­den durch­schnitt­lich 7.000 Schrit­te am Tag, die Zahl 10.000 ent­behrt wis­sen­schaft­li­cher Grund­la­ge, hält sich den­noch zäh im all­ge­mei­nen Bewußt­sein und wird mal hier, mal dort in den bun­ten Blät­tern wei­ter benutzt - obwohl längst widerlegt.
Ich per­sön­lich stre­be 6.000 Schrit­te an und errei­che sie fast täg­lich - das auf Grund mei­nes Lebens­al­ters, denn ab 60 dür­fen es pro Jahr­zehnt 1.000 Schrit­te pro Tag weni­ger sein ....(²,³)


(¹) Coun­ting steps for health? Here's how many you real­ly need; August 14, 20255:00 AM ET; By Will Stone
Basis [Dai­ly steps and health out­co­mes in adults: a syste­ma­tic review and dose-respon­se meta-ana­ly­sis; Ding, Ding et al.; The Lan­cet Public Health, Volu­me 10, Issue 8, e668 - e681]
(²) Wie vie­le Schrit­te am Tag sind optimal?
(³) 10.000 oder weni­ger – wie vie­le Schrit­te am Tag soll­ten es sein?



Es folgt eine Über­set­zung eines Arti­kels der für den US ame­ri­ka­ni­sche Raum Gül­tig­keit hat (¹). Im Grund­satz jedoch hier­zu­lan­de eben­falls als *wis­sen­schaft­li­che Grund­la­gen­ar­beit* ange­se­hen wer­den kann.

Das Zäh­len von Schrit­ten ist für vie­le Men­schen die wich­tig­ste Metho­de, ihre täg­li­che Akti­vi­tät – oder deren Feh­len – zu erfas­sen. Vie­le Ame­ri­ka­ner ver­brin­gen täg­lich mehr als neun Stun­den im Sit­zen und könn­ten wahr­schein­lich ein paar Schrit­te mehr ver­tra­gen. Aber wie vie­le Schrit­te braucht man täg­lich, um sei­ne Gesund­heit zu ver­bes­sern? Neue, in The Lan­cet Public Health ver­öf­fent­lich­te For­schungs­er­geb­nis­se legen nahe, dass 7.000 Schrit­te ein gutes Ziel sind. Je mehr man sich bewegt, desto gerin­ger ist das Risi­ko, an Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen und ande­ren Lei­den zu ster­ben. Die Stu­di­en­ergeb­nis­se wider­le­gen jedoch nicht den Wert von mehr als die­ser Anzahl an Schrit­ten pro Tag. Hier sind wei­te­re Ergeb­nis­se der Studie:
🚶‍♀️ Das häu­fig zitier­te Ziel von 10.000 Schrit­ten basiert nicht auf soli­den wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nis­sen, son­dern wur­de durch eine japa­ni­sche Wer­be­kam­pa­gne popu­lär gemacht.
🚶‍♀️ Die Stu­die ergab, dass 7.000 Schrit­te pro Tag das Risi­ko für Typ-2-Dia­be­tes um 14 %, für Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen um 25 %, für Depres­sio­nen um 22 % und für Demenz um 38 % senken.
🚶‍♀️ Die Stu­die konn­te kei­ne end­gül­ti­gen Schluss­fol­ge­run­gen dar­über zie­hen, ob die Geschwin­dig­keit der Schrit­te einen Unter­schied macht. Es gibt ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten, die Inten­si­tät zu mes­sen, und beob­ach­te­te Unter­schie­de könn­ten ein­fach auf eine bes­se­re all­ge­mei­ne Fit­ness und kör­per­li­che Lei­stungs­fä­hig­keit hin­wei­sen.

 

bookmark_borderSagte ich doch ....

Es ist nicht wie *Kaf­fee­satz­le­sen* wenn man eine Pro­gno­se auf Basis von Beob­ach­tun­gen fest­hält. So hat­te ich kürz­lich die "Brand­mau­er" als durch­aus nicht end­gül­tig dar­ge­stellt weil Anzei­chen dafür spre­chen, daß die CDU/CSU es mit der Koali­ti­ons­ab­sa­ge zwar vor­der­grün­dig ernst meint, jedoch an ihrer Stand­fe­stig­keit gezwei­felt wer­den darf.

Nun ist beim ZDF zu lesen was der Vor­fall in Aschaf­fen­burg so an Ver­laut­ba­run­gen auslöste.




["click!" auf den Text führt zur Quelle]

So wie es aus­sieht wer­de ich mit mei­ner Vor­her­sa­ge wohl Recht behalten.

Damit es nicht dazu kommt:
1. Wäh­len Sie bit­te nicht CDU/CSU (wür­den wohl vie­le der hier Lesen­den sowie­so nicht in Erwä­gung ziehen);
2. Wäh­len Sie bit­te auch nicht AfD (wür­den wohl vie­le der hier Lesen­den über­haupt nie in Erwä­gung ziehen);
3. Wäh­len Sie bit­te BSW, Pira­ten, Volt oder Humanisten;
4. Und wenn Sie die alle nicht mögen ist da noch "Die Par­tei";
5. Nicht wäh­len ist kei­ne Opti­on - Sie för­dern damit - indi­rekt - die *gro­ßen* Par­tei­en ....

Sie­he hier­zu auch
Die Wet­te die ich hof­fent­lich ger­ne verliere
Aschaf­fen­burg und die Social-Media-Spi­ra­le: Ein per­sön­li­cher Bruch
CDU-Gene­ral­se­kre­tär Car­sten Lin­ne­mann sagt bei einer Ver­an­stal­tung in Pader­born [via → Gesell­schaft; Zitat „Das Nazi-Bas­hing gegen die [AfD] und das Brand­mau­er­ge­re­de müs­sen auf­hö­ren. Die­se Par­tei steht auf dem Wahl­zet­tel. Ja, das sind auch Ras­si­sten dabei, aber sie wer­den durch Nazi-Ver­glei­che und Brand­mau­er­ge­re­de nur noch bedeu­ten­der“.]

bookmark_borderTraurig, sehr traurig ....

[Zitat]" .. we pro­fes­sors, who tend to stay around for lon­ger, are more vivid­ly awa­re of the steep­ness of the decli­ne. It has been true for a while, sad­ly, that quite a few stu­dents were pret­ty much illi­te­ra­te when they ente­red public uni­ver­si­ties. What is beco­ming more and more true is that many stu­dents are still essen­ti­al­ly illi­te­ra­te when they lea­ve .. The popu­la­ri­ty of robust­ly and proud­ly igno­rant poli­ti­ci­ans like Geor­ge W. Bush and Sarah Palin might be the most obvious sign that the anti-intellec­tua­lism that has always haun­ted Ame­ri­can public life has expe­ri­en­ced a resur­gence in the last deca­de or so, but the gene­ral con­tempt for the work of our edu­ca­tio­nal insti­tu­ti­ons, and the cor­re­spon­ding unwil­ling­ness to pro­vi­de them with ade­qua­te fun­ding, is equal­ly distur­bing. Intel­li­gence is mocked and know­ledge is deva­lued: The com­mon assump­ti­on is that anything worth kno­wing has alre­a­dy been dis­co­ver­ed and can be instant­ly glea­ned, cost-free, from Wiki­pe­dia. Mean­while, the idea of wis­dom has drop­ped out of public dis­cour­se altog­e­ther .. "[/Zitat]
[Quel­le]

Bei uns wird es bald genau­so aussehen:
Auch hier­zu­lan­de geht ver­mehrt "Öko­no­mie" vor "All­ge­mein­wis­sen" - wozu braucht man das eigentlich ..!?

{Über­set­zung unten angefügt}

Übersetzung:
“ … wir Pro­fes­so­ren, die wir ten­den­zi­ell län­ger ver­blei­ben, sind uns des rapi­den Ver­falls deut­li­cher bewusst. Es ist lei­der schon seit eini­ger Zeit so, dass ziem­lich vie­le Stu­den­ten bei ihrem Ein­tritt in die öffent­li­chen Uni­ver­si­tä­ten prak­tisch Analpha­be­ten waren. Was immer mehr zutrifft ist, dass vie­le Stu­den­ten auch nach ihrem Abschluss noch immer im Wesent­li­chen Analpha­be­ten sind … Die Popu­la­ri­tät von Poli­ti­kern wie Geor­ge W. Bush und Sarah Palin, die sich durch ihre unver­ho­lene, klar erkennt­li­che Unwis­sen­heit aus­zeich­ne­ten, ist viel­leicht das offen­sicht­lich­ste Zei­chen dafür, dass der Anti­in­tel­lek­tua­lis­mus, der das ame­ri­ka­ni­sche öffent­li­che Leben schon immer heim­ge­sucht hat, in den letz­ten zehn Jah­ren oder so wie­der auf­flammt. Aber die all­ge­mei­ne Ver­ach­tung der Arbeit unse­rer Bil­dungs­ein­rich­tun­gen und die ent­spre­chen­de man­geln­de Bereit­schaft, sie ange­mes­sen zu finan­zie­ren, ist eben­so beun­ru­hi­gend. Intel­li­genz wird ver­spot­tet und Wis­sen abge­wer­tet: Die all­ge­mei­ne Annah­me ist, dass alles Wis­sens­wer­te bereits beschrie­ben wur­de und sofort, dazu kosten­los, aus Wiki­pe­dia ent­nom­men wer­den kann. Inzwi­schen ist das Ide­al von Weis­heit aus dem öffent­li­chen Dis­kurs völ­lig verschwunden … „

bookmark_borderAstrologie

Als ich auf die­sen Arti­kel stieß → Woo in the White Hou­se [#2. Must-Read: "Rea­gan and Astro­lo­gy" by Donald Pro­the­ro] war ich eini­ger­ma­ßen ent­setzt über die Tat­sa­che, daß es eine Astro­lo­gin war, die jah­re­lang über die Ehe­frau von Ronald Rea­gan, Nan­cy, auf die US Regie­rungs­ge­schäf­te Ein­fluß genom­men hatte.

Über­set­zung:
Die Astro­lo­gie ent­wickel­te sich aus einem Kon­zept des Him­mels, das bis ins frü­he Meso­po­ta­mi­en zurück­reicht und nicht ein­mal mehr mit dem Him­mel über­ein­stimmt, den wir heu­te sehen. Und es wur­de immer wie­der mit allen mög­li­chen Mit­teln wider­legt. Doch die­se wis­sen­schaft­li­che Ableh­nung der Astro­lo­gie hat­te rela­tiv wenig Aus­wir­kun­gen, dank der all­ge­mei­nen wis­sen­schaft­li­chen Unwis­sen­heit der ame­ri­ka­ni­schen Öffent­lich­keit. Trotz des gestie­ge­nen all­ge­mei­nen Bil­dungs- und Lese­ni­veaus im letz­ten Jahr­hun­dert erleb­te die Astro­lo­gie im frü­hen 20. Jahr­hun­dert einen neu­en Popu­la­ri­täts­schub, als Zei­tun­gen began­nen, täg­lich Horo­sko­pe zu ver­öf­fent­li­chen. Ein hoher Pro­zent­satz der Men­schen kennt nicht ein­mal den Unter­schied zwi­schen Astro­lo­gie und Astro­no­mie, was ech­te Wis­sen­schaft­ler (Astro­no­men) in den Wahn­sinn treibt. Ver­schie­de­ne Umfra­gen gehen davon aus, dass etwa 25-30 % der Ame­ri­ka­ner, Kana­di­er und Bri­ten an Astro­lo­gie glau­ben oder zumin­dest ihre täg­li­chen Horo­sko­pe in der Zei­tung oder online lesen. Allein in den USA prak­ti­zie­ren etwa 10.000−20.000 Astrologen.

INFO: Die Zah­len in Deutsch­land sind ver­gleich­bar, aber offen­bar alters­be­dingt ver­schie­den hoch

Es bewahr­hei­tet sich hier wie­der der Spruch:
"Wer nichts weiß muß glauben!"

So wie Pop­per dachte:
".. Für Pop­per war Astro­lo­gie somit eine Pseu­do­wis­sen­schaft (Schein­wis­sen­schaft), da sie zwar induk­tiv und empi­risch vor­geht (und damit wis­sen­schaft­li­chen Anschein erweckt), sich aber syste­ma­tisch ihrer Über­prü­fung ent­zieht und damit den wis­sen­schaft­li­chen Anschein nicht ein­löst .." [Quel­le]
den­ke ich auch, und des­we­gen hal­te ich Horo­sko­pe für eine Abart des Kaffeesatzlesens.

Eine Aus­wahl von Insti­tu­ten, die mit hoch­tra­ben­den Namen fir­mie­ren, und doch Hokus­po­kus fabri­zie­ren. Dem sie geschickt einen qua­si-wis­sen­schaft­li­chen Anstrich ver­pas­sen, indem sie ein spe­zi­fi­sches Voka­bu­lar ver­wen­den, das die brei­te Öffent­lich­keit nicht kennt, und daher für *Wis­sen­schafts-Talk* hält.

#1

#2

Wenn sie nähe­res zu Inhalt und Moti­va­ti­on lesen wol­len emp­feh­le ich den nach­fol­gend ver­link­ten Bei­trag des Deutsch­land­funk Nova Kanals:

Astro­lo­gie-Hype: War­um Stern­zei­chen und Horo­sko­pe faszinieren

Sie­he auch
Der Herr behü­tet die Ein­fäl­ti­gen .... und/oder
Ich könn­te mir auf die Schul­ter klopfen ....
Ster­nen­gläu­big und selbst­ver­liebt: An Astro­lo­gie glau­ben vor allem Narzissten
Zusammenfassung/Übersicht:
Ihr täg­li­ches Horo­skop: Was die Deut­schen über Stern­zei­chen und Zukunfts­vor­her­sa­gen glauben

bookmark_borderWer ist der US Vizepräsidenten-Kandidat
von Kamala Harris?

Eine sehr dezi­dier­te und umfas­sen­de Dar­stel­lung fin­det sich unter der fol­gen­den Adres­se (Link)

Sep­tem­ber, 2024
The Gre­at White Hope
Tim Walz’s coded racial defi­ance of MAGA is long overdue.
_[Die gro­ße wei­ße Hoff­nung; Tim Walz’ ver­schlüs­sel­ter Wider­stand gegen ras­si­sti­sche MAGA Inhal­te ist längst überfällig.]

Ein paar Sät­ze zur Ein­stim­mung [Zitat]:
After eight years of the MAGA move­ment pro­mo­ting toxic whiten­ess in 21st cen­tu­ry Ame­ri­ca, Walz is a push­back that’s long over­due. The racial aspect of Walz’s mes­sa­ge is not expli­cit — for good rea­sons, it can’t be — but it is unmist­aka­ble. When he famously decried the MAGA move­ment as “weird,” he was tal­king about more than its obses­si­on with Roe v. Wade, Trump pratt­ling on about Han­ni­bal Lec­ter or viral sto­ries about JD Van­ce scre­wing his couch. He was con­tra­sting it all with a model of white “nor­ma­li­ty,” defi­ned by decen­cy and inclu­si­on that has been play­ing defen­se sin­ce the rise of Trump.
[Über­set­zung:
Nach­dem die MAGA-Bewe­gung acht Jah­re lang toxi­sches *Weiß­sein* im Ame­ri­ka des 21. Jahr­hun­derts pro­pa­giert hat, ist Walz eine längst über­fäl­li­ge Gegenreaktion.
Der ras­si­sti­sche Aspekt von Walz‘ Bot­schaft ist nicht expli­zit – aus guten Grün­den kann er es auch nicht sein – aber er ist unver­kenn­bar. Als er die MAGA-Bewe­gung bekannt­lich als „selt­sam“ anpran­ger­te, mein­te er damit mehr als die Obses­si­on mit Roe v. Wade, Trumps Geschwätz über Han­ni­bal Lec­ter oder vira­le Geschich­ten dar­über, wie JD Van­ce sei­ne Couch vögelt. Er stell­te all dem ein Modell wei­ßer „Nor­ma­li­tät“ gegen­über, das durch Anstand und Inklu­si­on defi­niert ist, und das seit dem Auf­stieg Trumps in der Defen­si­ve war.]

Es bleibt nur noch zu ergänzen:
Soll­te der Möch­te­gern-Dik­ta­tor und frü­he­re Prä­si­den­ten-Dar­stel­ler Trump die Wahl gewin­nen wird nicht nur Ame­ri­ka ins Cha­os gestürzt! Es wird eine Wel­le über die gesam­te Welt lau­fen und die auto­ri­tä­ren Syste­me wer­den Zulauf haben.

Titel­bild

bookmark_borderNicht mehr zu leugnen ....

So sind die Ver­hält­nis­se heu­te - und die Zah­len der Kirch­gän­ger sind lt. fowid mit 5% (wenig­stens 1x pro Monat) Kirch­gän­gern auch nicht geeig­net auf einen Umschwung zu hof­fen. Ver­nunft vor Glau­be, das ist auf den ersten Blick ermutigend. 

Was noch fehlt ist eine Ana­ly­se WOHIN sich all die­se Kon­fes­si­ons­frei­en ori­en­tie­ren. Mög­li­cher­wei­se stellt sich dann her­aus, daß es kei­nen Grund zur Freu­de gibt?

bookmark_borderSammelsurium XXXIX

Schusseligkeit oder Absicht ...?

[USA]
Selb­st ganz gro­ße, renom­mier­te und geprie­se­ne Blät­ter die welt­weit als Refe­renz für die Authen­ti­zi­tät von Nach­rich­ten her­an­ge­zo­gen wer­den berich­ten manch­mal *fake news* sie­he Abbil­dung & Link:


Zitat aus [July 25, 2024; Crime Is Way Down — But NYT Won’t Stop Tel­ling Voters to Worry About Crime]:

".. In a ratio­nal world, voters would be awa­re that crime went down shar­ply during the Biden/Harris admi­ni­stra­ti­on, con­ti­nuing a three-deca­de decli­ne that has made the United Sta­tes of 2024 far safer than the coun­try was in 1991. To the ext­ent that voters see natio­nal elec­ted offi­ci­als as respon­si­ble for crime rates, Biden and his vice pre­si­dent Kama­la Har­ris would bene­fit poli­ti­cal­ly from the­se trends.
NYT: What Pol­ling Tells Us About a Kama­la Har­ris Candidacy
One thing pol­ling tells us is that lea­ding news out­lets do a poor job of informing voters about the crime situa­ti­on (New York Times, 7/23/24).
But we don’t live in a ratio­nal world—so in the days after Har­ris beca­me the appa­rent pre­si­den­ti­al nomi­nee of the Demo­cra­tic Par­ty, she got a series of war­nings from the New York Times.
“Today, many Ame­ri­cans are worried about crime,” David Leon­hardt wro­te in the Times‘ popu­lar Mor­ning news­let­ter (7÷23÷24). “Many voters are con­cer­ned about crime and public safe­ty,” lawy­er Nico­le Allan wro­te in a Times op-ed (7÷23÷24). “Ms. Har­ris, espe­ci­al­ly, will run into pro­blems on immi­gra­ti­on and crime,” Repu­bli­can poll­ster Kri­sten Sol­tis Ander­son wro­te in ano­ther op-ed (7÷23÷24).
“Ms. Har­ris was a con­stant tar­get last week at the Repu­bli­can Natio­nal Con­ven­ti­on,” Jaz­mi­ne Ulloa repor­ted in a Times news sto­ry (7÷21÷24). “In panels and ons­ta­ge, spea­k­ers tied her to an admi­ni­stra­ti­on that they say has led to increa­ses in crime and inflation.”
In none of the­se men­ti­ons did the Times‘ wri­ters attempt to set the record straight on the actu­al crime situa­ti­on in the coun­try — that crime rates are low and hea­ding lower .."

Seit ein paar Wochen bekom­me ich Wer­bung von der NYTi­mes ein Abo für 1 US$ / Woche abzu­schlie­ßen. Zwar war ich geneigt, doch als ich dann las wie ein­sei­tig gegen die demo­kra­ti­sche Kan­di­da­tin Stim­mung gemacht wird - unter völ­li­ger Ver­nach­läs­si­gung der Fak­ten und unter dem Gesichts­punkt, daß Trump bei jedem Auf­tritt unzäh­li­ge Lügen ver­brei­tet, die in der NYTi­mes NIE rich­tig gestellt, also 'ent­larvt' wer­den - habe ich mir das erspart.

Es hät­te mich doch sehr ver­är­gert dafür auch noch Geld auszugeben.

Der Mann der erklärte
warum die Saurier WIRKLICH ausgestorben sind

[USA]

Es han­delt sich um Gary Lar­son, einen begna­de­ten Kari­ka­tu­ri­sten, der mit Sur­rea­li­tät/Absurdität und enor­mer Varia­bi­li­tät dar­stell­te [und nun wie­der dar­stellt] wie die Din­ge wirk­lich sind .... na ja, hät­ten sein kön­nen oder in einer ande­ren Dimen­si­on stattfänden.

Was weni­ger bekannt ist:
Lar­son war Bio­lo­ge - ich erklä­re ja nun schon seit Abschluß mei­nes Stu­di­ums, daß Bio­lo­gen eine ganz beson­de­re Spe­zi­es sind - und hat dann auf Car­toons umge­stellt [mehr dazu → Gary Lar­son; Ame­ri­can car­too­nist]

Was noch weni­ger bekannt ist:
Lar­son hat klu­ge Gedan­ken ver­fasst, hier zwei Beispiele

 

Psssst! Nicht weitersagen!

[unbe­kannt]
Seit For­schungs­ar­bei­ten es her­aus­ge­fun­den haben wird es als **TOP SECRET** behandelt:

[Im Bild zu lesen: HAMBURGERS ARE NOT MADE OF HAM]

Tagesschau *BLUESCREEN*

[D]
Berüch­tigt seit Anfangs­zei­ten von Micro­soft ist der so-genann­te blue­screen, der dem Nut­zer signa­li­sier­te:
Nichts geht mehr, aus­schal­ten und neu starten ..!

Nun taucht so etwas ähn­li­ches in den Nach­rich­ten des Deut­schen Fern­se­hens auf (hier ARD), wobei im Hin­ter­grund der Text gespro­chen wird, der das beschreibt, was die Zuse­her wäh­rend­des­sen sehen wür­den ... wenn da nicht ... "recht­li­che" Grün­de dage­gen stünden.

Wel­che Grün­de sind das wohl?, fragt sich der durch­schnitt­lich ver­stän­di­ge Staatsbürger.
Es sind gar kei­ne "recht­li­chen" Grün­de, son­dern es ist die GIER die hin­ter sol­chen Groß­ereig­nis­sen steht:
Zah­len müs­sen die ört­li­chen ver­an­stal­ten­den Städte/Staaten, berich­ten­de Sen­der und Spon­so­ren - den Pro­fit ver­die­nen die Sport­or­ga­ni­sa­tio­nen. Und dann wer­den auch noch die Ergeb­nis­se falsch berech­net ....

bookmark_border"@gewaltig nachhaltig"

gewal­tig nach­hal­tig, Unter­ti­tel 'Pho­to­vol­ta­ik für Ein­stei­ger', heißt ein Video-Blog eines sehr eng­stir­ni­gen Vlog­gers, der frem­de Erkennt­nis­se refe­riert und einer von jenen Men­schen ist, die kei­ne abwei­chen­de Mei­nung bzw. kei­ne Fak­ten hören & lesen wol­len, die nicht mit dem eige­nen Wis­sen übereinstimmen.


Er ver­sucht mit sei­nen Ein­las­sun­gen es den Netz­be­trei­bern *recht zu machen*, also deren Inter­es­se vor das Inter­es­se der PV-Anla­gen-Betrei­ber zu stel­len. Eine Per­ver­si­on des Gedan­kens der Auto­no­mie und Dezen­tra­li­sie­rung der Ener­gie­ver­sor­gung, bei der die Gesell­schaf­ten preis­wer­ten Strom ein­kau­fen, ordent­li­che Auf­schlä­ge drauf­hau­en, und dann so die End­ver­brau­cher seit Jah­ren schon abzocken.
Mir ist völ­lig schlei­er­haft wie man unter dem Vlog-Mot­to "gewal­tig nach­hal­tig" gegen die Inter­es­sen der nach­hal­tig pro­du­zie­ren­den Pri­vat­nut­zer ein sol­ches Ver­hal­ten der Netz­be­trei­ber aktiv för­dern kann.
 

Soll­ten Sie also dort kom­men­tie­ren und es paßt dem Vlog-Inha­ber nicht WAS Sie dort schrei­ben, dann wer­den Sie gelöscht. Des­we­gen rate ich davon ab über­haupt dort zu kom­men­tie­ren - und *wie­der­ge­käu­te* Inhal­te fin­den Sie selbst­re­dend min­de­stens genau­sos gut in ande­ren Veröffentlichungen.

Mein Arti­kel zu den - schon wie­der - geän­der­ten Maß­nah­men der Ampel­ko­ali­ti­on in Sachen EEG / Erneu­er­ba­re /Energiewende.

LINKAus­ge­bremst, gedeckelt und plei­te - klimareporter°

bookmark_border"Weil es das Schicksal so eingerichtet hat ...!"


So trau­rig die Tat­sa­che ist, daß das erste Kind tot gebo­ren wur­de - so absurd ist die Annah­me, daß das zwei­te Kind am Geburts­tag sei­nes Vaters gebo­ren wor­den sei habe irgend­ei­nen Zusam­men­hang*.

Ein totes Kind ist tot und kann kei­ne *Regen­bo­gen­schwe­ster* irgend­wo hin­schicken weil es kein *Regen­bo­gen­land* gibt.
Was da pas­sier­te ist "Leben", in all sei­ner Grau­sam­keit und Glücksmomenten.
Alles rei­ner Zufall, kei­ne irgend­wie gear­te­te Macht die das veranlasst.
Es gibt auch kei­ne rosa­ro­ten Ein­hör­ner, kei­ne Zahn­fee und Schwei­ne kön­nen nicht fliegen.

* PS
Mal ganz abge­se­hen von der Tat­sa­che, daß die genann­ten Daten irgend­wie - für mich nicht nach­voll­zieh­bar - mit­ein­an­der ver­knüpft werden ....

bookmark_borderOb es einen Gott gibt oder nicht .. ist irrelevant
Das etwas andere “Wort zum Sonntag”

Die Titel­zei­le ist eine geziel­te Pro­vo­ka­ti­on - sie wen­det sich gegen alle Reli­gio­nen die von ihren Gläu­bi­gen for­dern 'zu glau­ben' anstatt ihnen Bewei­se für ihre Leh­ren zu lie­fern. Das Stück­werk aus alten Schrif­ten und Über­lie­fe­run­gen, zusam­men­ge­mischt mit Erfah­run­gen aus der eige­nen Lebens­zeit und Vor­stel­lun­gen der Pro­pa­gie­ren­den, kann allen­falls als das gese­hen wer­den das es ist:

Ein kläg­li­cher Ver­such ohne selbst tasäch­li­che, natur­wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nis zu haben, die Welt für ande­re Men­schen zu erklä­ren, die noch weni­ger wis­sen, und daher leich­ter an Dar­ge­bo­te­nes zu glau­ben bereit sind. Ja gera­de­zu gezwun­den sind das zu 'glau­ben', weil sie sonst ori­en­tie­rungs­los dahinvegetierten. 

Zitat:


".. In mei­nen [Micha­el Sher­mers] Büchern "The Moral Arc" und "Giving the Devil His Due" zei­ge ich, dass es nicht der Athe­is­mus ist, der den Bogen der Gerech­tig­keit und Frei­heit spannt, son­dern der Huma­nis­mus der Auf­klä­rung – eine kos­mo­po­li­ti­sche Welt­an­schau­ung, die den Men­schen- und Bür­ger­rech­ten, der Auto­no­mie des Ein­zel­nen und der kör­per­li­chen Unver­sehrt­heit, dem frei­en Den­ken und der frei­en Mei­nungs­äu­ße­rung, der Rechts­staat­lich­keit sowie der Wis­sen­schaft und der Ver­nunft als den besten Instru­men­ten zur Ermitt­lung der Wahr­heit in allen Din­gen aller­höch­ste Bedeu­tung bei­misst. Dies beinhal­tet den wis­sen­schaft­li­chen Natu­ra­lis­mus, den Grund­satz, dass die Metho­den der Wis­sen­schaft unter der Annah­me ope­rie­ren, dass die Welt und alles in ihr das Ergeb­nis natür­li­cher Pro­zes­se in einem System mate­ri­el­ler Ursa­chen und Wir­kun­gen ist, das die Ein­füh­rung über­na­tür­li­cher Kräf­te nicht zulässt oder benö­tigt .. Es gibt also durch­aus ratio­na­le Grün­de, Moral und Wer­te auf uni­ver­sel­le huma­ni­sti­sche Prin­zi­pi­en zu grün­den, und die­se hän­gen nicht davon ab, ob die Anhän­ger The­isten oder Athe­isten sind. Die Tat­sa­che, dass es sich um uni­ver­sel­le Prin­zi­pi­en han­delt, bedeu­tet, dass sie für alle Men­schen gel­ten .. Ob es einen Gott gibt oder nicht – und spe­zi­ell den christ­li­chen Gott – ist irrelevant .."

  [Quel­le]
 

Wie Sher­mer in die­sen weni­gen Sät­zen dar­stellt sind es nicht 'Athe­isten', die der­glei­chen Erkennt­nis erfun­den haben, son­dern es sind in den Men­schen grund­sätz­lich ange­leg­te Eigen­schaf­ten, die unier­sell, selbst über die Gren­zen unse­res Pla­ne­ten hin­aus, Gel­tung haben dürf­ten - selbst wenn wir das, was alles dar­un­ter fal­len wür­de, noch nicht erforscht haben - und mög­li­cher­wei­se sogar nie­mals voll­stän­dig erfor­schen werden.