Eine wirkliche Abhilfe gegenüber dem Problem des Suchtpotentials *(a-)sozialer Medien* ist nicht nur "politisch unattraktiv", sondern weit über den Sachverstand derer hinaus die letztendlich ihre Stimme für eine Änderung der bisherigen Regeln abgeben müssen. Das wäre ja noch innerhalb der Normen die seit Jahren traurigerweise für Politiker gelten, die oft nur "Abnicken" was der Fraktionszwang ihnen abverlangt.
Ferner weit über dem Horizont derer, die im Sinne einer Regelung Forderungen an die Betreiber stellen müssen, die diese erstens tatsächlich handhaben, sprich technisch umsetzen können, und die -vor allem!- dann auch geprüft, und im Übertretensfall sanktioniert werden können!
Das Übel an der Wurzel zu packen hieße: Medienkompetenz der Heranwachsenden stärken, sie auf die Fallstricke der *a-sozialen* Medien vorbereitend zu begleiten und ihnen an Beispielen aufzeigen wie man den Medienkonsum beschränken kann ohne 'abgehängt' zu sein.
Da ging sie hin, meine geliebte Sonnenbrille!
Sie hat mir über 56 Jahre treue Dienste getan,
Attacken von zwei Dackeln überstanden
die sie an Korpus, Gläsern und Bügeln
zu zerstören suchten.
Die Gläser bekamen in all den Jahren
drei verschiedene Gestelle, die Form blieb!
Ein schwacher Trost ist mir die Tatsache,
daß die beiden Gläser noch heil sind
und eventuell, noch völlig vage angedacht,
wird sie eines Tages in neuem Gestell
ein Come-Back erleben ...!
Was an meinen Wänden hängt .... und wofür ich teilweise sehr tragfähige Haken zur Aufhängung brauchte:
Originale Kunst in aufwändigen Rahmen, von Ölbildern bis Litho-Druckgrafik,
Fotografierte Bilder und Kollagen,
eine Wanduhr,
Kalender.
Es gibt allerdings Menschen deren Wände kahl bleiben. So wie bei kniebes.com, Neue Nachbarn nebenan, von dessen weblog die Abbildung oben im Titel stammt.
In einer solchen Wohnung käme ich mir wie im Gefängnis vor.
Obwohl: Selbst dort sind Bilder an der Wand erlaubt!
Oder es gibt solche Nachbarn, wie ich sie vormals in einer frisch gekauften Doppelhaushälfte just außerhalb von Münster (i.Westf.) erlebt habe. Als wir eingezogen sind waren die dort wohnenden Nachbarn schon viele Jahre Besitzer der anderen Hälfte, und in den ersten Gesprächen schien das so, als ob es sich auf absehbare Zeit nicht ändern würde. Das war allerdings eine Fehleinschätzung, zog doch nach nur vier Monaten dort ein jüngeres Ehepaar mit einem Kind ein.
So begann wenig später ein Bohr-Marathon über viele Monate, der deren Wände nach der Aktivität mit Bohrhämmern zu urteilen wie Schweizer Käse hätte aussehen lassen müssen. Da wir ja spiegelbildliche Räume hatten konnten wir das Muster wo gerade gebohrt wurde in etwa nachvollziehen und standen oft in Verwunderung da und fragten uns: "Wie kann es sein, daß in diesem Hausbereich so lange und so oft gebohrt werden kann?"
Wissen sie wie ich das schließlich beendet habe?
Ich habe eine Urkunde erfunden. Der Inhalt war
"Dem erfolgreichsten Heimwerker im Fach "Löcher bohren" wird hiermit der "Goldene BOHRHAMMER" in Würdigung seiner monatelangen Aktivität verliehen. Er hat es vermocht - trotz dieser anhaltenden Tätigkeit die Wände mit Löchern zu versehen - dennoch die Stabilität der Statik nicht zu beeinträchtigen."
Es war eine wirklich gelungene Urkunde mit Schnörkeln und beeindruckenden Unterschriften von fiktiven Menschen in wichtigen fiktiven Funktionen.
Die Urkunde habe ich rahmen lassen und verpackt, dann die Verpackung teilweise wieder aufgerissen, so, daß man die ersten Worte lesen konnte. Sodann beim Nachbarn geklingelt und sie ihm mit dem Hinweis übergeben sie sei versehentlich bei mir abgegeben worden und müsse wohl für ihn sein.
Das Bohren war umgehend vorbei.
Bis wir ausgezogen sind (weil wir ein Haus im Stadtbereich von Münster gekauft hatten) haben wir nie wieder mit den Nachbarn gesprochen, und wenn ich mich recht erinnere vermieden sie es überhaupt direkt mit uns zusammenzutreffen ....
Nachsatz Ich hatte erst vor bei kniebes, Journal & Photoblog einen Kommentar zu schreiben - ging bedauerlicherweise nicht, weil es eines von diesen modernen Weblogs ist, die die Kommentarfunktion, einst das wesentliche Merkmal von Weblogs, abgeschafft haben. Es könnte natürlich sein, daß ich alter Opi sie nur nicht gefunden habe. Als Ausgleich weiß ich aber nun welche Musik im Hintergrund lief als der Artikel entstanden ist. Möglicherweise ist es aber ganz anders und kniebes klebt Sachen an die Wand ..?!
Schauen Sie sich mal diesen kurzen Ausschnitt aus einem Video einer Youtube-Kreativen an die regelmäßig über ihre Reisen, Eindrücke und Erfahrungen berichtet. Sie war kürzlich in China und hat das Roboter-Kaufhaus besichtigt.
Das ist nicht etwa ein Kaufhaus wo man von Robotern bedient wird, sondern dort kann man Roboter kaufen.
Ganz richtig gelesen:
Roboter kaufen!
Wer mir ein solches Kaufhaus in Europa nachweist bekommt eine "1" mit Sternchen ....
Was ich damit sagen will:
Das Ausmaß des Vorsprungs der Chinesen übersteigt ganz offensichtlich jede Vorstellungskraft unserer Politiker, die es noch nicht einmal geschafft haben deutschlandweit Glasfaser- oder sonstiges schnelles Internet auf die Beine zu stellen .... weil solche Schnarchnasen wie unser jetziger Innenminister das Internet und die Softwareentwicklung nur unter dem Blickwinkel der möglichst lückenlosen Kontrolle der Bürger [Stichwort PALANTIR] sehen.
Da werden wir bald einen Überwachungsstaat wie in China haben - mit dem wesentlichen Unterschied, daß wir uns privat noch mit der Technologie des letzten Jahrhunderts herumschlagen müssen.
Von wegen "Deutschland hat eine führende Rolle in der Weltpolitik", eben *Wolkenkuckucksheim*! Zu mehr als Mittelmaß, wenn überhaupt zu irgend etwas, taugen unsere Politiker nicht ....
Jahrelang habe ich es abgelehnt über paypal Zahlungen zu machen.
Weil zwei Faktoren zusammen kamen:
- Wirkort USA
- Unbestimmter Datenschutz
Bis es kürzlich soweit kam, daß die Zahlungsmethode - verschleiernd - mit einem anderen Namen versehen wurde und ich erst im allerletzten Schritt erfuhr "Diese Zahlung wird von unserem Finanzdienstleister paypal abgewickelt." und dann war es schon zu spät den Vorgang abzubrechen.
Wie oft werde ich ausgelacht, mitleidig mit dem Satz beschieden "Du hast doch gegen die Marktmacht dieser Konzerne keine Chance." oder mir wird bedeutet die Zeit verlange eben die neuen Strukturen .... doch bisher konnte mir noch keiner von den Spöttern und mitleidig Lächelnden einen Beweis liefern warum es nicht mit den überkommenden Methoden der Zahlungsweise geht. Ich nutze die wo immer möglich, es geht also.
Ich zähle mal auf, wie sich der Zugang zu meinem online Konto gewandelt hat:
gab es ein vierstelliges Paßwort;
dann folgte ein fünfstelliges Paßwort;
dann folgte eine TAN Liste aus der eine bestimmte Ziffer zu lesen und einzugeben war, danach das jetzt sechsstellige Paßwort;
die TAN Liste wurde durch einen Generator ersetzt (auf Kundenkosten), ergänzt durch das Paßwort;
wenig später folgten drei verschiedene optische Möglichkeiten des Eincheckens, eine davon mit Mobiltelefon;
ein neuer Generator mußte her (auf Kundenkosten), neben der neuen Tastenanordnung eine optische Erkennung integriert;
jetzt mußte der Apparat auf dem das online banking ausgeführt wird durch die Bank digital registriert und genehmigt werden - ohne Wiedererkennung kein online banking ....
Vermutlich folgen Fingerabdruck, Gesichtserkennung und irgendein unsinniges Gadget (ähnlich captcha?) .... und die IT Abteilung der Bank, die einmal aus zwei (!) Personen, IT Fachmann und Sekretärin, bestanden hatte ist mittlerweile eine Hauptabteilung mit drei Ebenen und knapp 60 Mitarbeitern. SLOGAN: "SO geht Fortschritt!"
Und wie komme ich darauf an einem ganz gewöhnliche Mittwoch sowas loszulassen?
Weil ich gerade die nachfolgende Notiz gelesen habe, die den kompletten Firlefanz ad absurdum führt:
Weil Daten die in großen Datenbanken gespeichert sind IMMER das erste Ziel von Verbrechern sind ....
Wo früher ein Bankraub das Geld brachte genügt heute ein Laptop.
Schöne neue digitalisierte Welt ....
Wenigstens wird dabei niemand erschossen.
Es findet eine fast unmerkbare Verschiebung statt die die Wenigsten von uns aktiv wahrnehmen. Vor ein paar Jahren hatte ich ein Erlebnis, das mir die Augen öffnete und die Gefahr, die der Menschheit droht, erst so richtig klar machte.
Nein, es geht nicht um Krieg, Hungersnot und Klimakatastrophe.
Es geht um Wissen das nicht gegoogelt ist, sondern eingespeichertes Wissen darstellt! Das, was man "Frue*er"™ als "Allgemeinbildung" bezeichnet hat. Wikipedia weist allerdings auf einen wesentlichen Punkt hin, der allzu oft vernachlässigt wird:
Die Gleichsetzung von Allgemeinbildung und Allgemeinwissen unterschlägt jedoch die Befähigungen des Verstandes, die erforderlich sind, um die Wissensinhalte zueinander in Beziehung zu setzen. Erst damit wird es möglich, Inhalte abrufbaren Wissens in Zusammenhängen zu verstehen. Unverstandenes lexikalisches Stichwortwissen wird in der Fachwelt eher als „Halbbildung“ aufgefasst.
[Allgemeinbildung]
Was soll das, werden Sie sich fragen, warum sollte ein wenig weniger Wissen so gefährlich sein?
Es ist gar nicht die Fülle des Wissens allein. Es ist der daraus - also aus mehr oder weniger verfügbarem Wissen - entstehende Wandel des Denkens und der Urteilsfähigkeit:
Die Beurteilung und Abspeicherung dessen, was als Information auf uns einströmt, wird vom vorhandenen Informationsstand geformt. Erst aus dem Zusammenwirken von geistigem Verständnis der Informationen und deren Einordnung wird ein akzeptables Weltbild.
Wer also selbst weniger - parates, durch früheres Lernen geschaffenes - Wissen hat, wird seine Umgebung, seine Mitmenschen, und seinen Lebensraum anders betrachten als Jene, die über einen größeren Umfang und bessere Verarbeitungsfähigkeit verfügen.
Siehe:
Gehen wir nun in die Zeit vor dem Aufschwung der digitalen Revolution zurück und betrachten wie gelebt und gelernt wurde, so wird klar welcher Unterschied nicht ohne Folgen bleiben kann. Bücher und Unterrichte waren damals noch die wesentliche Quelle des Wissenszugewinns. So konnte pro Zeiteinheit nur begrenztes Wissen angesammelt werden - doch diese Begrenzung ist nicht wesentlich verschieden wenn man die heutige Situation ansieht. Denn an der Aufnahmefähigkeit der Menschheit hat sich - noch - nichts verändert.
Was sich geändert hat ist der Inhalt dessen was konsumiert werden kann, was angeboten wird, und vor allem wie es die Betrachtenden aufnehmen können, sei es gewollt oder unterbewußt.
Die Tendenz geht weg von Fakten hin zu Meinungen, grundlegende Strukturen der Wissenschaft werden nicht durch Versuche und Beobachtung widerlegt, sondern alleine durch Zweifel, gegenteilige Mehrheitsbildung oder schlicht Unverständnis wegen mangelnder Grundlagen an Erkenntnissen.
Der Vorgang verstärkt sich durch zunehmende Nutzung der digitalen Kapazitäten und führt - schleichend - zu einem Teufelskreis:
Weniger eigenes, eingespeichertes Wissen läßt das Interesse und den Fokus schwinden Neues dazu zu lernen; die sofortige Verfügbarkeit von digital gespeicherter Information macht für Viele das 'selbst-lernen' zu einer überflüssigen Aufgabe, da sie noch dazu beschwerlicher ist als digital Abrufbares zu nutzen. Es wird immer weniger Wissen beim Individuum übrig bleiben, denn wer verlernt hat zu lernen hat immer weniger Interesse es zu ändern, es aufzufrischen.
Zukünftige Generationen werden sich immer mehr auf fremdgesteuerte Informationen verlassen. Deren Beurteilung auf Relevanz und Plausibilität wird zunehmend erschwert, denn es fehlt an selbst gewonnenen Erfahrungen und einem stabilen Denkgebäude, in das das erworbene Wissen eingefügt ist - ein solches Muster wird gar nicht erst gebildet wenn vorrangig und unkritisch Verlaß auf angebotene Informationen herrscht.
Zusammengefaßt entsteht demnach folgendes Bild:
Die Steuerung der Informationen wird komplett von einer immer kleiner werdenden Zahl von Produzenten bestimmt werden und die Konsumierenden haben immer weniger Urteilsfähigkeit mangels nie oder nur bruchstückhaft erworbenem Wissen.
Wir steuern ohne Bremsen auf eine Zukunft zu in der die Menschheit sich durch Klimaveränderungen selbst ausmerzt, und auf dem Weg dorthin durch den Einfluß weniger, den öffentlichen Diskurs beherrschender, Kreise daran gehindert wird deren Narrativ zu hinterfragen oder gar ad absurdum zu führen.
Möglicherweise ist diese Entwicklung auf anderen Planeten im Universum ähnlich gelaufen und da hätten wir einen weiteren Grund dafür, daß es nie gelingen wird mit *Aliens* in Kontakt zu kommen ....
Anruf von einer unbekannten Nummer - es ist der örtliche Schiedsmann: "Wir müssen uns mal unterhalten - ihre Nachbarn fühlen sich durch ihr Licht im Garten gestört."
Aha, das ist also die nächste Eskalationsstufe! Das Bauamt war zuvor Ende 2024 - ebenfalls von einem *besorgten Nachbarn* - darüber informiert worden, bei mir im Garten sei eine *unzulässige Anlage* errichtet worden. Was durch Ortsbesichtigung und Messung von Abständen, Winkeln, sowie Bauhöhe der Solarpanel, widerlegt wurde.
Der daraufhin verfaßte amtliche Bericht ("Bescheid") hatte zum Inhalt, es sei von baurechtlicher Seite KEINE Übertretung festzustellen; mithin sei die dreiteilige Garten-Solaranlage nach den Vorgaben der Landesbauordnung konform errichtet und frei von jeglichem Mangel. Das hat offenbar die Kreativität auf *Turbo* geschaltet, '.. irgendwie muß dem doch geschadet werden können ..'.
Nun also findet demnächst eine weitere Begehung, diesmal durch den Schiedsmann, statt. Der war natürlich über die Vorgeschichte von der *besorgten Nachbarsperson*nicht unterrichtet worden. Das Ordnungsamt, mit dem sie mir *zu sprechen* gedroht hatte, hat sie wohl an den Schiedsmann verwiesen.
Dem Schiedsmann nicht die Wahrheit zu sagen ist zwar nicht strafbewehrt, dennoch keine gute Ausgangslage für dieses zweifelhafte Vorgehen.
[Fortsetzung folgt ....]
Angesichts der starren Haltung des Herrn Merz in Sachen des gesetzwidrigen "Ausländer raus & niemanden mehr reinlassen", bin ich sehr gespannt wie das Wahlvolk auf die mangelnde Flexibilität reagieren wird.
Führt es tatsächlich dazu die CDU/CSU als die *angenehmere* AfD Alternative zu sehen? Werden also die Wähler weniger AfD und stattdessen CDU/CSU wählen? Der bayerische fränkische Ministerpräsident Bayerns, Dr. Markus Söder, scheint das anzunehmen wenn er dem Herrn Merz von der Seitenlinie her Unterstützung gewährt und applaudiert.
Oder sind die Wähler es satt zusätzlich mit einem rückwärts gerichteten Programm der CDU/CSU - es wurde in der Tat das frühere Programm in etwas gekürzter Form neu aufgelegt, mit denselben Topics: Abtreibung, Sterbehilfe, Organspende - wie schon seit Jahren in enger Abstimmung mit den Kirchenwünschen, abgespeist zu werden?
Das, obwohl mittlerweile weniger als 45% eingetragene Kirchenmitglieder in Deutschland leben, und davon lediglich zwischen 2 und 7%, je nach Region und Bekenntnis, noch 'aktive' Kirchgänger sind.
Nicht ein Wörtchen zum drängensten Problem "Klimawandel" ...
Da fände ich es trotz aller Schwächen immer noch besser wenn SPD / Grüne / ??? es noch einmal versuchen dürften und es dann besser machen könnten, weil sie aus Fehlern gelernt haben. Ha.Ha.
Grönland ist noch nicht annektiert und wenn es nach Dänemark geht wird es sicher nicht dazu kommen, da kann der Herr Präsidentendarsteller Trump Rumpelstilzchen spielen wie er mag .... die EU insgesamt und Frankreich / Großbritannien sind bereit rasch Truppen zu schicken um die territoriale Integrität Grönlands zu verteidigen.
Es bleibt spannend ob der Möchtegern-Diktator das irgendwann als Tatsache versteht und zurückrudert. Wahrscheinlich wird er alle Beteiligten - wie üblich - beleidigen und mit Schmähungen belegen, und dann über Rache nachsinnen.
Es gibt bei unserer Hypothekenbank die feststehende, unverrückbare Regel alle Kontakte nur über das Internet zu erledigen und keine Schriftstücke zu versenden. Doch "HALT!", da erfahre ich aus der Ansage bei dem Versuch einen Kundenberater zu erreichen, Ansage: "Ihre Wartezeit beträgt derzeit 30 Minuten. Wenn Sie ihren Jahresauszug noch nicht per Post erhalten haben: Die Versandperiode ist vorbei. Sie können jedoch über ihr online-Konto abrufen."
Schau 'mal an! Es gibt also doch noch etwas auf Papier! Da ich ja nur einmal im Jahr den Jahresauszug brauche, weil wir keine anderen Buchungen auf dem dortigen Konto haben (es ist nur für die Hypothek eingerichtet), spreche ich den Mitarbeiter den ich dann am Telefon habe darauf an und sage: Wir brauchen die online-banking Einstellung gar nicht, wenn Sie mir bitte den Jahresauszug ausgedruckt zusenden.
Heftige Reaktion "Wenn wir das bei Ihnen machen wollen Alle wieder Papier ... und das übliche Marketing-konforme Entschuldigungs-Blabla.
Gut, sage ich, dann wollen wir mal loslegen mit der online Einrichtung .... es vergehen 52 Minuten (eingeschlossen eine 5-Minuten Rücksprache bei der EDV wie denn nun mein Name gespeichert ist, und siehe da er widerspricht in der Form den Richtlinien(!), weswegen die Initialisierung nicht geklappt hat) bis der Kundenberater & Einrichtungshelfer für online banking entnervt aufgibt und das Gespräch mit dem Hinweis beendet: "Das führt jetzt zu Nichts. Ich schicke Ihnen den Auszug per Post - wollen Sie 2023 auch noch haben?"
Woraufhin ich denke "Warum nicht gleich so? Das hätte eine Stunde unnütz verbrachte Lebenszeit weniger bedeutet" - aber sage: "Vielen Dank für ihre Hilfe, dann haben wir ja Beide gelernt, daß die Abschaltzeit des Generators mit einer Minute zu kurz ist ...!" Ich glaube noch ein "Tschüss!" gehört zu haben, bin mir aber nicht sicher ....
Mein erster Computer (1988) hatte noch den Trafo im Bildschirm integriert und es war die erste Generation mit Farbdisplay. Nicht lange danach kam eine Maschine auf den Schreibtisch die man mit BTX verbinden - und so in einem Vorläufer des Internets korrespondieren konnte.
Windows gab es noch nicht, Textverarbeitung und Nachrichten zu versenden war allerdings möglich. Reihe für Reihe und alle Befehle über DOS-Eingaben. Das sah beispielsweise für den Druck unter MS-DOS 2.0 bis 3.2 so aus
Bestimmt wurden so der Drucker, die Puffergröße (Datenmenge), Standardwert 512 bytes (!) und weitere Befehle für das Betriebssystem.
Genug davon, es geht um etwas völlig anderes, aber eng mit diesen Anfängen aus den späten achtziger Jahren verbunden. Glücklicherweise kamen bald sehr viel einfachere Programme als Windows-Versionen, mit grafischer Oberfläche, Maussteuerung, und sehr viel mehr Speicher. Zu wesentlich höheren Kosten. Aber sehr viel schneller und mit erweiterten Anwendungen.
Die ersten *smartphones* kamen so um Ende 2005 - und seitdem haben diese Geräte ein Touchscreen für die Steuerung.
Die Vorteile Telefonie mit Kalender und Termindatenbank zur Hand zu haben, dazu noch eine Foto-Funktion, war der Grund für die rasante Verbreitung dieser Technologie.
Wo Vorteile sind gibt es immer auch Nachteile.
Da ist zunächst als erstes die ständige Verfügbarkeit, "24/7", wie es im Jargon heißt. Die ständigen Änderungen am Design, an der Leistung, bzw. Funktonen, ist ebenso zu betrachten. Sie führen zu einer geradezu zwanghaften Welle von Neukäufen - und das, obwohl die älteren Versionen weder verschlissen noch funktionsuntüchtig sind. Der Ressourcenverbrauch ist enorm - gleichsinnig steigen die Preise.
Der mittlerweile entstanden Digitalzwang ist ein zweiter Nachteil:
Es gibt viele Leistungen, die nicht mehr analog sondern nur noch per App wahrgenommen werden können. So vorteilhaft die Nutzung von *smartphones* also sein kann, sie wird zunehmend mit Zwängen verbunden die ich zumindest nicht mitzumachen bereit bin.
Insoweit gehöre ich zu den Verweigerern, nicht aus Prinzip, sondern weil die Vorteile nicht mehr greifbar sind.
Die Nachteile sind aus meiner Sicht mittlerweile größer als die Vorteile.
Drittens greift jede App Daten ab, in Summe wird der Nutzer damit gläsern und kalkulierbar. Auf eine Art wie sie noch nie in der Menschheitsgeschichte möglich war. Durch die - verbreitete - Ahnungslosigkeit der Gesetzgeber, und so öffentlich demonstrierte Unfähigkeit Datensicherheit zu garantieren, haben Unternehmen die Regeln zu ihren Gunsten ausgebreitet und sind vermutlich nicht mehr daran zu hindern das weiter zu betreiben und daraus Nutzen zu ziehen.
Wohin solche Datensammlungen führen können wird in China schon eindrücklich demonstriert:
Das Leben wird von *scores* bestimmt, wer aus dem (politisch) gewünschten Raster fällt ist sozial isoliert und verliert schrittweise Bürgerrechte
Verstehen Sie mich nicht falsch: Smartphones sind zuerst eine gute Erfindung. Nur ist es hier wie in vielen Wechselfällen des Lebens die Art und Weise der Nutzung durch die Besitzer. Der (vierte) Nachteil ist nämlich die geradezu süchtig machende Art wie die so-genannten *sozialen Netzwerke* aufgebaut und programmiert sind.
Eine Sucht wie Alkohol, Wetten, und *IN-Sein*, dazu zu gehören, ist die ständige Nutzung des *smartphones*.
Es kann mir niemand erklären warum es besser oder unbedingt notwendig sein soll anstatt der Bankkarte mit dem Telefon zu bezahlen. Der einzig denkbare Vorteil (in diesem Fall) ist doch die Ersparnis von Personal bei den Banken.
Die mögliche Zusammenführung der Bewegungs- und Kaufdaten, der Gesamtsituation der Finanzen des Nutzers und die Weitergabe von wesentlichen physischen und psychischen Parametern aus den Apps zum Zwecke der Beeinflussung dieser Person für Verkäufer von Waren und Dienstleistungen, oder der Beurteilung von Risiken für z.B. Versicherungen, sind doch bestimmt nicht als erwünschte Folgen zu bezeichnen.
Ich verrate ihnen noch etwas:
Ich kann Menschen nicht verstehen, wenn sie sich Chips einpflanzen lassen, so wie sie zur Kenntlichmachung von Hundebesitzern deren Hunden eingepflanzt werden, nur weil sie dann keinen Schlüssel mehr für ihre Haustüre benutzen müssen, oder sich automatisch das Flurlicht anschaltet wenn sie nach Hause kommen.
"In the year 2525" aus Juni 1969 kommt mir immer wieder mal in den Sinn - was damals noch Utopie war ist heute teilweise schon Wirklichkeit: Der Mensch zerstört seine Lebensgrundlagen. Etwas, was andere Lebewesen auf diesem Planeten noch nicht geschafft haben und nicht leisten könnten.
Ist also das Leben durch Mobiltelefone "Bequemer, sicherer, günstiger" geworden?
1. Bequemer vielleicht.
2. Sicherer keinesfalls, ganz im Gegenteil, denn nie wurden auf der Welt so viele Daten und Erkenntnisse zu jedem Individuum in den meisten Ländern der Welt erhoben - auch solche, die gegebenenfalls GEGEN den Besitzer verwendet werden können wenn man Machtergreifung durch eine neo-faschistische Regierung unterstellt!
3. Günstiger schon erst recht nicht, wenn man die Preise für Mobiltelefone abwägt. Die Technik ist im wesentlichen so geblieben wie sie vor einem Jahrzehnt war, es werden hingegen Pseudo-Innovationen eingebaut die kein Mensch braucht, mit denen die Preise gerechtfertigt werden.
Unterm Strich:
Menschen verwenden eine auf vielen Ebenen gegen sie gerichtete Technik und begrüßen das auch noch!
Seit ein paar Monaten - nach einigen Anlaufschwierigkeiten wegen Kabelvertausch und falsch angebrachter Prüfelemente für den Stromdurchfluß (CTs) - läuft nun unsere Solaranlage problemlos und der Ertrag ist durchaus in dem Bereich, der auf Grund der Solarpanelfläche zu erwarten ist.
Für die Monate August und September liegen die Werte nun fest und sie sehen so aus:
Es gibt natürlich eine Darstellung als Kurvendiagramm, da kann man sehr gut sehen wenn die Tage besonders trübe oder sonnig waren (gelbe Kurve). Was hingegen weniger erfreulich ist: Aus den blauen Kurven lassen sich Aktivitäten im Haus ablesen - jedes Haushaltsgerät hat eine spezifische 'Signatur', d.h. die Kurven sagen [Fachleuten] um welches Gerät es sich handelt. Das ist ein wesentlicher Nachteil durch die zwangsweise vorgeschriebenen *smart meter*, die dergleichen für die Stromversorger(-Mafia) sichtbar machen.
Da kein Weg daran vorbei führt wenn man nicht zu 100% autark ist ("Inselanlage", hier fast unmöglich wegen der jahreszeitlichen Veränderung der Einstrahlung). So birgt der Betrieb und die daraus resultierende Einspeisung immer unvermeidbare Fallstricke.
Die Kurven sehen so aus:
September
August
Man sieht, daß die Erträge im August manchmal über 10kW in der Spitze hinausgehen, was im September seltener ist, da der Sonnenstand Tag für Tag weiter sinkt.
"Gespart" steht im Titel, das bedeutet weniger Bezug aus dem Netz und gleichzeitig ein Verdienst aus dem Strom der ins Netz abgegeben wurde (rote Kurve). Eine überschlägige Berechnung - ohne die Amortisation der Anlage einzubeziehen:
September
446 kWh zum Preis von 0,2733 €/kWh aus Solarstrom anstatt aus dem Netz, Ersparnis 121,89
861 kWh eingespeist zu 0,0811 €/kWh, verdient 69,83€.
Gesamt → 191,72€
August
440 kWh zum Preis von 0,2733 €/kWh aus Solarstrom anstatt aus dem Netz, Ersparnis 120,25
1299 kWh eingespeist zu 0,0811 €/kWh, verdient 105,35€.
Gesamt → 225,60€
Allerdings:
Die Zeit von Oktober bis Februar/März bringt wegen des weiter sinkenden (und erst ab Januar wieder ansteigenden) Sonnenstandes nicht den Ertrag wie in der Zeit von April bis September. Ich bin - dessen ungeachtet - schon zufrieden wenn wir den Eigenverbrauch aus diesen geringeren Erträgen decken können .... diese Betrachtung muß allerdings bis mindestens April aufgeschoben werden.
Im nächsten Oktober kann dann eine Jahresbilanz gezogen werden, und erst dann stelle ich eine Amortisationsrechnung an.
Das Hindernis für die Fortentwicklung und die Initiativen sind die Netzbetreiber die zwanzig Jahre Lobbyarbeit machten und nun die Daumen auf der Energiewende haben. Den lassen sie nach unten zeigen wenn ihnen Profit entgehen könnte:
Null Einspeisung ist noch verständlich, aber den selbst erzeugten Strom auf "Null" geregelt zu bekommen - um dann gezwungen zu sein teuer beim Versorger einzukaufen ist an Idiotie nicht zu überbieten.
Wir haben hier kein Kommunikationsproblem - wir haben das Problem, dass unsere Politiker (ganz wenige Ausnahmen!) keine Ahnung haben und deswegen den Einflüsterungen der Lobbyisten auf den Leim gehen.
Ein aufschlußreiches Beispiel ist der Preis für Elektrofahrräder, der ist in den letzten 10 Jahren auf durchschnittlich 3.000€ geklettert - ein Tandem mit Elektroantrieb kostet mehr als 12.000€ Basispreis, mit Ausstattung geht das bis 19.000€! Da ist jede Perspektive verloren gegangen, insbesondere wenn man vergleicht was ein Kleinwagen für vier Personen und Batterien kostet.
Seit Jahren wird Politik aufgrund unseres "Zweit-Stimmen"-Wahlsystems nicht für die Breite der Bevölkerung, sondern für die großen Konzerne und Geldanleger gemacht:
Kein normal denkender Mensch kann mehr erfassen wie jemals die ausgeuferten Schulden wieder bezahlt werden sollen.
Meine Befürchtung ist, dass Krieg die Voraussetzungen schaffen soll einen Neuanfang zu gestalten .... wenn Alles zerbombt ist und die Zahl der Empfänger von staatlichen Leistungen durch Krieg reduziert ist kann die Schuldenspirale aufs Neue beginnen ....
PS:
Die ruhige & abwiegelnde Vortragsmethode des Betreibers des Videoblogs ist genau das, was die Mächtigen im Land brauchen:
Geduldige Schafe, die nicht aufmucken, selbst wenn es ihnen an den Kragen geht
Wir stehen vor dem völligen Versagen der Energiepolitik und hier wird Friede, Freude, Eierkuchen verbreitet gehts noch?
[Ausgangspunkt war ein Video zum Thema "Ampel beschließt Ende der Einspeisevergütung - EEG wird grundlegend umgebaut" das völlig unkritisch lediglich referiert wurde anstatt den Schlamassel der erneuten Verunsicherung der Bürger durch Politiker zu geißeln, die von Unwissenheit getrieben immer neue Modelle entwickeln .... die dann ebenfalls zu scheitern verurteilt sind!]
*Update* / noch ein paar Gedanken zum Hintergrund der Probleme bei der Energiewende
Schulden macht der Staat für die Energiewende - wenn er Subventionen zahlt, und zwar in solchem Umfang, dass einem die Augen tränen.
Das verlinkte Video muß man natürlich erst gesehen haben um den Hintergrund zu verstehen - ich vermute mal das ist meistens unterblieben. Da geht es um den nicht mehr nur lästigen, sondern anmaßenden und ungesetzlichen Einfluß der Netzbetreiber, die die Erneuerbaren ausbremsen wo es nur geht. Die sich sogar erdreisten private PV abzuschalten und die Eigentümer zu zwingen teuren Netzstrom zu beziehen.
Das Versagen der Politik ist eng an die Profits für Netzbetreiber gekoppelt:
Die Politiker sind ahnungslos bis ignorant, und deswegen den Netzbetreibern ausgeliefert - in Folge müssen es dann die PV Anlagen Besitzer ausbaden .... so killt man Initiative, wie damals Herr Gabriel die Solarindustrie in Deutschland kaputt gemacht hat.
Neutralität ist gegenüber der Trickserei der Energiekonzerne gleichbedeutend mit Schwäche - das reine *referieren* von Maßnahmen der Regierung ist zu dünn. Wenn sich etwas ändern soll müssen für die Bürger dicke Bretter gebohrt werden.
Hier der Link zur Titelabbildung, die Originalgröße ist da besser zu erkennen.
Seit der elektrischen Anbindung an das Grundnetz / das örtliche Versorgungsnetz dümpelte die erreichte Leistung der drei Solarfelder bei weniger als 10% der theoretisch erreichbaren Kapazität. Das konnte so nicht bleiben.
Wesentliche Erkenntnis der neuerlichen Prüfung der Einstellungen der Wechselrichter [Dreiphasen-Hybrid-Wechselrichter-SUN-10K-SG04LP3-EU-Deye] hat ergeben, daß ohne angeschlossene Batterie eine Zuordnung von "Master" bzw. "Slave" Attributen für die beiden Wechselrichter ("Inverter") NICHT möglich ist. Das ist nötig um die beiden Geräte so miteinander zu verbinden, daß alle Einstellungen am 'Master' Gerät sogleich auf das 'Slave' Gerät übertragen werden. Der Hersteller hat diese Bedingung elegant zwischen allerlei unwichtigen Details im Benutzerhandbuch versteckt.
Das Handbuch könnte dadurch wesentlich verbessert werden, wenn es eine Stichwortsuche enthielte, denn so wäre viel Zeit erspart worden um zu den wirklich wichtigen Erklärungen zu gelangen .... na ja, möglicherweise findet sich ein *ERKLÄR-BÄR*, der DEYE den Verbesserungsvorschlag macht.
Heute wurde also neu eingestellt - zunächst noch ohne Batterien - und der Ertrag entspricht nun den Auslegungen der drei Arrays: Je ca. 5 kWpeak Leistung, wovon üblicherweise im Mittel 60% gewonnen werden. Mithin 3 kW, das wurde trotz zeitweiser Abschaltung des Systems (zur sicheren Handhabung für die Prüfung der Einstellungen) zum ersten Mal erreicht.
Nach Erwerb der nunmehr nach Durchmesser und Länge bestimmten Größen der Batteriekabel (50mm², 2,4m Länge) folgt eine abschließende Betrachtung zur Gesamtanlage, insbesondere den Punkten an denen es 'hakte' und nach Lösungen / Abhilfemöglichkeiten gesucht werden mußte.
Wenn diese Zusammenfassung heute einen positiven *vibe* vermittelt, dann ist das richtig & war beabsichtigt:
Die Zitterpartie ob ich als Laie die notwendige und passende Konfiguration ausgesucht habe ist vorbei - der Ertrag wird uns allmählich vom Gas unabhängig machen und die Einspeisung wird nur in sehr engen Grenzen erfolgen.
Ein besonderer Dank geht an Herrn J. Weber für die erfolgreiche Neueinstellung.
Wie in anderen Lebensbereichen und mittels vieler mathematischer Modelle wurden und werden die Fortschritte für die Zukunft vorhergesagt - oft mit wenig Sachverstand und unterirdischer Fehlerquote. Anders im Falle der Vorhersage der Dichte von Schaltkreisen (genauer: Transistoren) von Mikroprozessoren. Dort hatte schon 1965 Gordon E. Moore, der Mitbegründer von Intel, eine sehr präzise Näherungsformel geschaffen.
Diese besagt, dass sich die Zahl der Transistoren pro Mikroprozessor alle zwei Jahre verdoppelt.
Wie in der nachfolgenden Darstellung zu sehen ist, trifft diese Vorhersage erstaunlich genau zu. In der Abbildung ist die Y-Achse logarithmisch, was bei exponentiellem Wachstum eine diagonal verlaufende Line ergeben muss. Sehen Sie selbst:
"click!" auf die Abbildung führt zum Originalartikel - sehr lesenswert!