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bookmark_borderZum "Tag der deutschen Einheit"
Das Ergebnis nach 70 Jahren *Umerziehung* im Anschluß an den II. Weltkrieg in Europa:
BRD als rechtslastige Pseudodemokratie nach US-amerikanischem Muster

In der SZ war kürz­lich Fol­gen­des zu lesen:

".. Beim Blick auf die Geschich­te wird deut­lich, dass es die gol­de­ne Ver­gan­gen­heit der Demo­kra­tie nie gab, von der die Unter­gangs­er­zäh­lun­gen leben. Wann soll­te sie gewe­sen sein? In den Fünf­zi­ger­jah­ren, in denen die poli­ti­sche Klas­se noch Nazis in ihren Rei­hen hat­te? In den Sieb­zi­gern, als der Links­extre­mis­mus das Land erschüt­ter­te? Auch inter­na­tio­nal gestal­tet sich die Suche nach der gro­ßen Ver­gan­gen­heit wenig über­zeu­gend. Die Welt des Kal­ten Krie­ges etwa, mit bru­ta­ler Hege­mo­nie des Sowjet­im­pe­ri­ums und frag­wür­di­gen Krie­gen der Super­mäch­te, lässt sich kaum als demo­kra­ti­scher Jung­brun­nen ver­ste­hen .." [Zitat­quel­le]

Die Autorin ver­läßt - wie in vie­len gei­stes­wis­sen­schaft­li­chen Fächern üblich - den beweis­ba­ren Teil der Geschich­te und betrach­tet ein­sei­tig den Teil, der ihr Nar­ra­tiv stüt­zen soll: 

Da fällt der Begriff "bru­ta­le Hege­mo­nie des Sowjet­im­pe­ri­ums" und auf dem ande­ren Auge ist sie 'blind', wenn sie die "bru­ta­le Hege­mo­nie des US Impe­ria­lis­mus" nicht ein­mal ansatz­wei­se in ihre Über­le­gun­gen einbezieht.
Sie for­mu­liert weiter: 

".. So ergibt sich eine gera­de­zu ver­blüf­fen­de Erfolgs­ge­schich­te, wenn sich der Blick histo­risch wei­tet und die erste Jahr­hun­dert­hälf­te in die Ana­ly­se ein­be­zo­gen wird. Gab es in den Zwan­zi­ger­jah­ren rund 30 Län­der mit demo­kra­ti­scher Herr­schaft, so waren es 1989 knapp 70 und 1995 schon 115, wäh­rend es heu­te mehr als 120 sind .." [ebd.]

Hier wird ein­zig der Blick auf posi­ti­ve Erschei­nun­gen des Auf­wach­sens des Kapi­ta­lis­mus gerich­tet, die dadurch 'bewie­sen' wer­den sol­len, daß sich die Zahl der Demo­kra­tien auf der Welt erhöh­te. Seit wann wer­den Erfol­ge an demo­kra­ti­scher Mit­be­stim­mung nicht an objek­ti­ven Kri­te­ri­en wie Betei­li­gung der Arbei­ten­den an ihrer Arbeits­lei­stung oder Beein­flus­sung der poli­ti­schen Vor­ha­ben zugun­sten der Arbei­ten­den, also den Inhal­ten demo­kra­ti­schen Han­delns gemes­sen, son­dern ledig­lich an der Zahl von so benam­ten Systemen?

Wie sich die Ent­wick­lung seit Anbe­ginn des letz­ten Jahr­hun­derts tat­säch­lich begab läßt sich leicht mit einem Satz zusammenfassen:
Der anfäng­li­che Raub­tier­ka­pi­ta­lis­mus nach US-ame­ri­ka­ni­schem Muster im Zuge der Indu­strie­ali­sie­rung wur­de in Euro­pa in abge­mil­der­ter Form durch­ge­setzt und durch zwei Welt­krie­ge in denen es um Geld und Ein­fluß­sphä­ren ging so gefe­stigt, daß ein öst­li­cher und west­li­cher Block entstand. 

Mit­tels Mili­tär­macht und Geheim­dienst­tä­tig­keit haben haben die USA ins­be­son­de­re nach dem II. Welt­krieg ihren Ein­fluß erhal­ten und aus­ge­baut, sodaß im Bereich von EU und NATO ein ein­heit­li­ches Feind­bild und Denk­mu­ster geschaf­fen und genährt wird. Das beson­de­re Augen­merk gilt dabei dem vor­ran­gi­gen Bestre­ben die­se Balan­ce zu erhal­ten und jeg­li­che Stö­rung zu sank­tio­nie­ren. Dabei wer­den selbst radi­kal rech­te Strö­mun­gen nicht etwa ver­dammt, son­dern dazu benutzt die Ver­wer­fun­gen in eine für die US Hege­mo­nie gün­sti­ge Rich­tung umzuleiten.

Bei Feyn­sinn ist dazu ausgeführt:
".. Die Glo­ba­li­sie­rung durch Kapi­tal und Geo­stra­te­gie der zuletzt ein­zi­gen Welt­macht USA hat dazu geführt, dass sie allein für die von ihr beherrsch­te Hemi­sphä­re (NATO, EU) die ideo­lo­gi­sche Aus­rich­tung bestimmt. Ihre Regeln, ihr poli­ti­sches System, ihre (neo­li­be­ra­le) Wirt­schafts­ord­nung hat auf der gan­zen Welt zu gel­ten .." [Zitat­quel­le]

".. Dann muss man oben­drein noch zur Kennt­nis neh­men, dass – es wur­de hier mehr­fach ange­spro­chen – es offen­bar eine Fern­be­die­nung gibt, die dazu führt, dass deut­sche Poli­ti­ker kei­ne deut­schen Inter­es­sen, son­dern ersicht­lich die der USA umset­zen .." [Zitat­quel­le]

Wenn man also die der­zei­ti­ge poli­ti­sche Land­schaft und den statt­fin­den­den Stell­ver­tre­ter­krieg betrach­tet, so wird schnell deut­lich war­um einer­seits bei unse­ren Poli­ti­kern nur eine Denk­rich­tung vor­herrscht und ander­seits der Kon­flikt vie­le 'Väter' hat. 


Stimmt die The­se, daß Ver­hält­nis­se, die in den USA herr­schen, immer ein paar Jah­re Vor­lauf brau­chen um hier anzu­kom­men, so stel­le ich die Fra­ge "Wol­len wir ein spät­ka­pi­ta­li­sti­sches System wie es der­zeit dort mit allen ras­si­sti­schen, umwelt­zer­stö­ren­den und men­schen­ver­ach­ten­den Facet­ten zu beob­ach­ten gibt - oder wol­len wir eine wah­re Demo­kra­tie mit Teil­ha­be Aller und geringst­mög­li­chem Ein­fluß derer, die ledig­lich Kapi­tal­in­ter­es­sen ver­tre­ten?"
 

 

bookmark_borderWas ist Wirklichkeit ..?!

Heu­te bekam ich ein Bild zuge­sandt, das mich zugleich amü­siert und nach­denk­lich gestimmt hat.
Sehen Sie selbst:



 

1. Fehlanzeige!
Manch­mal fra­ge ich mich wo all die Mah­ner, War­ner und Vor­her­sa­ger geblie­ben sind die ihre Pro­gno­sen auf allen Kanä­len und in Demon­stra­tio­nen ver­brei­tet haben und noch - jetzt mit ähn­li­chen, aber ange­passt-ver­än­der­ten Aus­sa­gen - verbreiten.

2. Was wenn nichts mehr stimmt?
Wei­ter fra­ge ich mich, was nun die treu­en Nach­plap­pe­rer, Mit­läu­fer, Gefolgs­leu­te und Unter­stüt­zer als neu­en Lebens­in­halt anse­hen, wo doch ganz wesent­li­che Ele­men­te des­sen, was pas­sie­ren soll­te, nicht ein­ge­tre­ten sind.

3. Selbst­er­teil­te Kompetenz
Unter dem Titel "Dra­ma; Heu­te: Fall­bei­spie­le statt “Wort zum Sonn­tag”; 07-03-2021." habe ich einen Arti­kel ver­öf­fent­licht der sich mit der selbst­zu­ge­teil­ten Kom­pe­tenz bei Inkom­pe­ten­ten und der Ver­lo­gen­heit durch Weg­las­sen wich­ti­ger Aspek­te der tat­säch­li­chen Absich­ten ergeben. 

4. Gen­der­wahn
Dazu hat­te ich Stel­lung genom­men [dort wei­te­re Links], denn die Viel­fäl­tig­keit der ver­zwei­fel­ten Ver­su­che Auf­merk­sam­keit zu haben wer­den immer gro­tes­ker - sie­he Bild oben.

Sind denn die Leu­te mas­sen­wei­se so weit von der Wirk­lich­keit ent­fernt um nicht mehr zu erken­nen wie sehr sie in Denk­mu­ster und Ver­hal­tens­nor­men gescho­ben wer­den die sich selbst wider­spre­chen und durch die sie sich immer wei­ter von der objek­ti­vier­ba­ren Wirk­lich­keit entfernen?

 

[Quel­le des Bei­trags­bil­des ]

bookmark_borderDas Umdenken hat begonnen .... in der Schweiz.
Darüber sollte die bayerische Regierung einmal nachdenken!

Die Schwei­zer sind ja nicht gera­de dafür bekannt poli­ti­sche Eife­rer zu sein und rasche vor gründ­li­che Ent­schei­dun­gen zu stel­len. Ich wünsch­te mir, das könn­te man von vie­len unse­rer Lan­des­re­gie­run­gen in Deutsch­land genau­so sagen. Ins­be­son­de­re die CDU/CSU geführ­ten Län­der schei­nen mehr im Sinn zu haben die Koali­ti­on in Ber­lin zu schä­di­gen als kon­struk­ti­ve Poli­tik zu machen. Seit die Koali­ti­on regiert hört man man­nig­fal­ti­ge For­de­run­gen von Sei­ten der Kon­ser­va­ti­ven und ver­stärkt von deren rech­tem Flü­gel. Immer sol­che Maß­nah­men und Ent­schei­dun­gen wer­den gefor­dert zu denen man jah­re­lang Zeit gehabt hät­te sie in die Tat umzu­set­zen: Als näm­lich CDU/CSU die Koali­tio­nen der ver­gan­ge­nen 16 Jah­re anführ­ten .... und lie­ber Still­stand zu pfle­gen als muti­ge Zukunfts­ent­schei­dun­gen zu zu tref­fen wählten.

Jetzt das Maul auf­zu­rei­ßen und so zu tun als habe man schon immer poli­ti­sche Ent­wür­fe für die Zukunft gemacht, sei aller­dings irgen­wie von irgend­wem dar­an gehin­dert gewe­sen das in die Tat umzu­set­zen, das ist eben­so lächer­lich wie erbärmlich.

Aber nun zurück zur Schweiz. Dort wur­de gera­de ein Refe­ren­dum abge­schlos­sen des­sen Ergeb­nis ich für sehr beach­tens­wert hal­te, weil ich mir davon eine Signal­wir­kung erhof­fe, die hier bei uns im Lan­de zuneh­mend wahr­schein­li­cher wird, weil die Zahl der Kir­chen­mit­glie­der dra­stisch sinkt und der Ein­fluß der Kir­chen damit gleich­sin­nig sin­ken soll­te. Noch muß man schrei­ben 'soll­te', denn im End­kampf um den Erhalt von Macht und Pfrün­den wird sei­tens der Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten mit här­te­ren Ban­da­gen gekämpft als je zuvor. Das gelingt auch des­halb, weil schon in den ver­gan­ge­nen Jah­ren der gro­ßen Koali­ti­on die Schlüs­sel­po­si­tio­nen mit treu­en Reli­gi­ons­ver­tei­di­gern besetzt wur­den. Die nun 'ablie­fern', d.h. im Sin­ne der Ver­mi­schung von staat­li­chen mit Kir­chen­auf­ga­ben Grau­fel­der schaf­fen, die den Ein­fluß und sogar die Ein­fluß­nah­me auf kir­chen­fer­nen Gebie­ten durch eben jene erhalten.

Wor­um han­delt es sich bei der Abstimmng die in Luzern stattfand? 

Es ging um einen Zuschuß des Kan­tons von 400.000 Fran­ken für die Kaser­ne der Schwei­zer­gar­de des Vatikan.
Die Argu­men­ta­ti­on der Frei­den­ker lautete
".. Ein sol­ches Pro­jekt gehört schlicht nicht zu den Staats­auf­ga­ben. Die Zahl der kon­fes­si­ons­frei­en Men­schen steigt gemäss der Sta­ti­stik zu den Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten des Bun­des rasant an. Doch dies inter­es­siert die Regie­run­gen anschei­nend nur in weni­gen Kan­to­nen. Dem Staat wer­den ver­schie­de­ne Auf­ga­ben auf­ge­tra­gen, die in der Ver­fas­sung und in den Geset­zen defi­niert sind. Um die­se Auf­ga­ben finan­zi­ell bewäl­ti­gen zu kön­nen, lei­sten steu­er­pflich­ti­ge natür­li­che und juri­sti­sche Per­so­nen Abga­ben an den Staat. Die Regie­run­gen müs­sen das Geld, das ihnen in die­sem Rah­men anver­traut ist, zugun­sten des Vol­kes ein­set­zen. Dazu gehört ganz sicher nicht, die­ses in die Pri­vat­ar­mee des Pap­stes zu buttern .."


Foto: ©DEKT/ Ane­stis Aslanidis
Dazu gehört auch nicht was in Nürn­berg statt­fin­den soll und wofür bereits von staat­li­cher Sei­te und von Sei­ten der Stadt Nürn­berg Gel­der zuge­sagt wur­den - Steu­er­gel­der, wohl­ge­merkt - die hier­zu­lan­de eben­so gebun­den sein soll­ten dafür zu sor­gen, daß der Staat und die Städ­te / Gemein­den ihren Auf­trag erfül­len, näm­lich dem Wohl der Bür­ger vor allem ande­ren Vor­rang zu ver­schaf­fen und dafür zu sor­gen, daß öffent­li­che Mit­tel nicht an Enti­tä­ten ver­schleu­dert wer­den die nun nur noch den klei­ne­ren Teil der Bevöl­ke­rung darstellen.

Beson­ders unpas­send, gar erschreckend, fin­de ich daß die Prä­si­den­tin des Bun­des­ge­richts­hofs auf dem Bild erscheint, das die Prä­sen­tie­ren­den der Kir­chen­tags­lo­sung für Nürn­berg optisch dar­stellt. Soll­te unse­re Justiz, allen vor­an der BGH, unser höch­stes Gericht, nicht unpar­tei­isch - ins­be­son­de­re in Fra­gen der Welt­an­schau­un­gen - sein?
Es besteht doch das Gebot der Tren­nung von Kir­che und Staat ....
oder soll­te ich da etwas nicht mit­be­kom­men haben?

Die Vorgeschichte:
- 08. Jun 2022 Schweiz; Frei­den­ken­de kri­ti­sie­ren Spen­de für Vatikan
- 30. Aug 2022 Schweiz; Kein Steu­er­geld für den Vatikan
- 15. Sep 2022 Schweiz; "Jemand, der stink­reich ist und bet­telt, ver­höhnt die Armen"

bookmark_borderBack to 1864 ...!

The (old) Ari­zo­na law threa­tens abor­ti­on pro­vi­ders with bet­ween two and five years in prison.
It ori­gi­na­ted from a 1864 law and has no excep­ti­on for vic­tims of rape or incest.

Reser­ve a slot for Pima Coun­ty Supe­ri­or Court Judge Kel­lie John­son in the "Hall of Shame"
in case this ruling stands.


 
[source: pic­tu­re and sto­ry]

bookmark_borderDie Kardinalfrage: Was nützt wem?

Der Krieg in der Ukrai­ne zieht sich hin - was Vie­le kaum für mög­lich hiel­ten hält Euro­pa, und die Rand­staa­ten zu Russ­land, auf Trab. Die Angst vor Ent­glei­sen der ato­ma­ren Ener­gie­pro­duk­ti­on ist min­de­stens gerecht­fer­tigt. Wenn auch wenig wahr­schein­lich, weil die­je­ni­gen, die das in Gang set­zen müß­ten, selbst die ersten Opfer wären. Aber wer weiß, Ver­zweif­lungs­ta­ten gibt es schon in Zei­ten von Frie­den und mit grö­ße­rer Wahr­schein­lich­keit im Krieg.

Es wer­den Waf­fen in die Ukrai­ne gepumpt. Die Kämp­fer dort wer­den von US Spe­zia­li­sten ein­ge­wie­sen und aus­ge­bil­det. Sie ken­nen das gelie­fer­te Gerät, es ist NATO Stan­dard. Tak­tik sowie Stra­te­gie fol­gen den bekann­ten NATO Regeln.

Dar­aus erge­ben sich zwei Konsequenzen:

  1. Die USA bestim­men was an Gerät und Muni­ti­on gebraucht wird, es wird von dort gelie­fert und über­wie­gend von den EU Staa­ten bezahlt. Allen vor­an Deutsch­land und Frank­reich, die Bri­ten sind ja nun außen vor, wenn­gleich sie eben­falls Bei­trä­ge lei­sten. Kaum nen­nens­wert im Vergleich.
  2. Die Embar­go­maß­nah­men tref­fen vor allem EU Län­der und da ins­be­son­de­re deren Wirt­schaft weil Grund­stof­fe und Tei­le für die Pro­duk­ti­on weg­fal­len - das Embar­go wirkt näm­lich auch gegen die Embar­go­mäch­te selbst. Län­der wie Russ­land und USA sind allei­ne schon wegen ihrer schie­ren Grö­ße und wegen ihrer Men­schen­mas­sen weni­ger anfäl­lig für sol­che Ereig­nis­se. Sie sind weit­ge­hen­de 'Selbst­ver­sor­ger', die fast alle benö­tig­ten Güter im eige­nen Land ent­we­der vor­rä­tig haben oder sie kön­nen die Pro­duk­ti­on kurz­fri­stig dar­auf umstel­len - anders gesagt:
    Es schert sie das Embar­go sehr viel weni­ger als uns die USA glau­ben machen wollen.


Fra­gen wir uns nun "Was nützt wem?", so steht der Gewin­ner fest: Die USA!.
- Sie haben jetzt Voll­kon­junk­tur für ihre Waf­fen­lie­fe­ran­ten garan­tiert auf Jahre.
- Sie lie­fern ihren Pro­dukt­über­schuß an Kriegs­ge­rät und Ergän­zungs­be­darf der sich seit Jah­ren ange­sam­melt hat zu bes­se­ren Prei­sen als je zuvor an die Kriegs­par­tei­en. Stif­ten zur Schau eini­ge weni­ge Antei­le selbst, wobei der Pro­fit im Lan­de verbleibt.
- Sie hal­ten lästi­ge Kon­kur­ren­ten in Schach die durch das Embar­go und die Kriegs­wir­ren nicht allen Bedarf für die Inlands­pro­duk­ti­on erhal­ten kön­nen, bei­spiels­wei­se Deutsch­land und Frank­reich - und raten Sie mal wer da in die Bre­sche springt und sei­ne zweit- und dritt­klas­si­gen Pro­duk­te ver­scher­beln kann, die sonst auf dem Welt­markt kei­ne Chan­ce hät­ten.
 

Der Krieg in der Ukrai­ne ist von Putin ange­zet­telt, da besteht kein Zwei­fel. Es besteht für mich aller­dings auch kein Zwei­fel - wenn ich die Situa­ti­on vor dem Krieg betrach­te und erken­ne, wie das Vor­ge­hen der USA in den Jah­ren davor auf Schü­ren von Zwie­tracht und Auf­ruhr ange­legt war - daß die Gewin­ner aus all dem die lang­fri­sti­gen Pla­ner sind, näm­lich die Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Amerika.

Der Skan­dal ist nicht was Putin tut, das ist es doch was immer im Krieg pas­siert. Der wah­re Skan­dal ist die Kriegs­trei­be­rei der USA über­all auf der Welt um ihren Waf­fen­kon­zer­nen das zu ver­schaf­fen was sie brauchen:
Bewaff­ne­te Kon­flik­te bis hin zu Bür­ger- und Angriffs­krie­gen gegen Nach­barn, Unru­hen mit Umsturz und poli­tisch unkla­ren Gemenge­la­gen zur Besei­ti­gung miß­lie­bi­ger poli­ti­scher Rich­tung. Sub­ver­si­ve oder ganz offe­ne Rekru­tie­rung von geneig­ten Per­so­nen aus dem öffent­li­chen Leben in ver­schie­de­nen Län­dern der Welt mit Ein­fluß und Prä­senz in den Medi­en. In den letz­ten Jah­ren kom­men dann noch die so-genann­ten 'sozia­len Medi­en' dazu deren Trei­ben zwar in Fen­ster­re­den der US Poli­ti­ker und Schau-Anhö­run­gen des Kon­greß' gegei­ßelt wer­den, aber gegen die man nichts so rich­tig unter­nimmt solan­ge die Ten­denz ins­ge­samt pro-USA und pro-USA Poli­tik verläuft.

Epi­log
Was gedacht wer­den soll wird uns täg­lich in den Medi­en prä­sen­tiert. Die West­mäch­te, allen vor­an natür­lich die USA, sind die Guten. Die rest­li­chen Mäch­te wie Russ­land, Chi­na, Indi­en etc. sind die Bösen. Wie ein­fach doch die­ses Welt­bild ist, das BILD und ande­re Sprin­ger Zei­tun­gen und selbst­re­dend die geho­be­nen Blät­ter da stän­dig prä­sen­tie­ren. Ihre Ver­ant­wort­li­chen waren ja nicht umsonst in den USA zu Gast und wur­den dort dar­über infor­miert wie die *rich­ti­ge Bericht­erstat­tung* aus Sicht der dor­ti­gen Regie­rung aus­zu­se­hen hat .... und ste­ter Trop­fen höhlt ja bekannt­lich den Stein. Der Durch­schnitts­bür­ger, denk­faul, satt und gei­stig wenig anspruchs­voll, bekommt eine Mei­nung ser­viert die anzu­neh­men sehr ein­fach ist - und die des­we­gen mit Erfolg ein­ge­pflanzt wird. 

Doch wer bin ich schon, daß ich mir erlau­be am gän­gi­gen Welt­bild des Westens Zwei­fel anzumelden .... 

Mehr dazu
- Ein 'ordent­li­cher' Krieg muß her ...!; Ver­öf­fent­licht am 06-10-2008 14:05
- Sag' ich doch ....; Ver­öf­fent­licht am 12-04-2009 12:59
- Von Krie­gen der unter­schied­li­chen Art; Ver­öf­fent­licht am 06-01-2020 00:24


Mit wel­chen Mit­teln die Öffent­lich­keit über die wah­ren Ver­hält­nis­se und Hin­ter­grün­de getäuscht wird kann man an dem Bei­spiel Jugo­sla­wi­en / Koso­vo erkennen.
Die Par­al­le­len zur Ukrai­ne sind unver­kenn­bar.
 

VIDEO:
Wie die NATO im Krieg um Koso­vo Tat­sa­chen ver­fälsch­te und Fak­ten erfand.
Moni­tor-Autoren ent­hül­len Fäl­schun­gen in der Bericht­erstat­tung zum Kosovo-Krieg.

bookmark_borderNeulich bei "twitter" ....

Es gibt Situa­tio­nen da bedau­ert man den über­schie­ssen­den Élan jun­ger Men­schen. Sie wol­len das Rich­ti­ge - aber die Wahl der Mit­tel ist ent­we­der unge­schickt, abschreckend, sehr emo­tio­nal, oder zu eif­rig, über das Ziel hin­aus .... und so wei­ter, also stets wenig ziel­füh­rend und ohne die Adres­sa­ten vor Augen zu haben, an die sich das Gan­ze richtet.

Bei mei­nen eher sel­te­nen Besu­chen bei twit­ter - nach denen ich fast immer bedaue­re so viel Zeit mit umständ­li­cher Suche­rei wo der 'thread' nun wei­ter geht und wo die Ant­wor­ten ste­hen - ver­geu­det zu haben, sto­ße ich auf Argu­men­te und Aus­sa­gen die jeder­zeit zu unter­schrei­ben sind, weil sie drin­gen­de Pro­ble­me anspre­chen und nach Lösun­gen rufen.

Was bei Kom­men­ta­ren zu den tweets bei deren Urhe­bern oft nicht klappt ist zwi­schen Per­son und Argu­ment zu unterscheiden:
Bist du nicht mei­ner Mei­nung dann bist du nicht mein Freund, manch­mal sogar der Feind, und in sel­te­nen Fäl­len noch Schlim­me­res. Sehr scha­de, denn dann habe ich kei­ne Lust mehr wei­ter zur Sache zu schrei­ben. Und bin weg.

Ich zei­ge nach­fol­gend ein­mal einen Ver­lauf einer Dis­kus­si­on. In der Sache sehe ich kaum einen Unter­schied der Auf­fas­sun­gen, wohl aber in der Argumentation.
Urtei­len Sie selbst was Sie davon halten:




 
_________ Ein Klick auf die Bil­der führt zu einer neu­en Sei­te mit höhe­rer Auf­lö­sung! _________ 

 

bookmark_borderDie Notwendigkeits-Lüge

Vie­le Dis­kus­sio­nen über fos­si­le Sub­stan­zen wie Erd­öl und Erd­gas sowie alle beglei­ten­den Stof­fe die bei der Lager­stät­ten­aus­beu­tung vor­kom­men sind in Wahr­heit völ­lig nutz­los, da sie am Kern der Sache vor­bei gehen.

Es wird behaup­tet, wir brauch­ten die Erschlie­ßung und Auf­ar­bei­tung fos­si­ler Stof­fe um die Wirt­schaft am Lau­fen zu hal­ten. Sol­che Argu­men­te sind nicht haltbar.
Frei­lich ist es ein Unter­schied WAS aus die­sen Roh­stof­fen gemacht wird!

Sofern es sich um Gebrauchs- und Ver­brauchs­gü­ter han­delt, etwa Mobi­li­ar, Haus­halts­ge­gen­stän­de, Bau- und Aus­bau­stof­fe, Ver­sie­ge­lun­gen und all die Pro­duk­te für die Beklei­dungs- und Heim-Aus­stat­tungs­in­du­strie, den Innen­aus­bau von Fahr­zeu­gen und ande­ren Trans­port­mit­teln, so lie­ßen sich die­se bis­her benutz­ten Grund­stof­fe aus fos­si­ler Pro­duk­ti­on durch Ersatz­stof­fe aus ande­ren Quel­len durch­aus her­stel­len - es ist bereits ange­fan­gen wor­den die­se Her­aus­for­de­rung zu bewältigen.

Ohne­hin bedarf es nur etwa 15% der För­de­rung um dar­aus die vor­ge­nann­ten Pro­duk­te zu fer­ti­gen - der weit­aus grö­ße­re Anteil von 85% wird schlicht­weg in die Luft gebla­sen, nach­dem die dar­in befind­li­che Ener­gie genutzt wur­de. Koh­len­was­ser­stof­fe zu erset­zen ist nicht für alle Anwen­dungs­fäl­le denk­bar oder tech­nisch zu rea­li­sie­ren. Zwei­fel­los aber fin­den sich für sol­che Aus­nah­men Ersatz­mög­lich­kei­ten. Wenn man nur will.

Bleibt die Fra­ge nach dem öko­lo­gi­schen Fuß­ab­druck die­ser Pro­zes­se im Ver­gleich zu den auf fos­si­len Pro­duk­ten basie­ren­der Her­stel­lung. Dies genau zu bezif­fern ist schon des­we­gen schwie­rig, da vie­le Maß­nah­men erst ein­mal als Ver­su­che lau­fen und aus denen die Kosten für groß­tech­ni­sche Anwen­dung schlecht zu kal­ku­lie­ren ist. Hier müß­ten einst­wei­len Schät­zun­gen reichen. 

Was aller­dings ohne Fra­ge schon vor­ab zu sagen ist:
Sehr viel mehr wird es nicht kosten, ins­be­son­de­re wenn man es lei­sten kann durch die­se Alter­na­ti­ven die glo­ba­le Erwär­mung zu ver­min­dern. Wes­we­gen sonst soll­te man sich dar­auf einlassen?

bookmark_borderSchritte pro Tag und Anspannung - das hilft Alzheimer zu verzögern

Vor ein paar Wochen hat­te ich ange­fan­gen phy­sio­the­ra­peu­ti­sche Behand­lung zu erhal­ten. Über die Unfä­hig­keit von Men­schen zuzu­hö­ren gibt es vie­le Berich­te. Nur ist es natür­lich beson­ders unzu­läng­lich für einen Erfolg wenn es um die Kom­mu­ni­ka­ti­on dar­über geht, was man als Pati­ent von der Behand­lung erwartet. 

Der erste Mit­ar­bei­ter der Pra­xis woll­te mich - in einem den Fit­ness-Cen­tern ähn­li­chen Raum - an Maschi­nen trai­nie­ren las­sen. Nun darf ich seit einer Rücken­ope­ra­ti­on auf Anra­ten der Ärz­te nicht mehr als 20 Kg bewe­gen (heben und abset­zen). Da fiel schon fast die Hälf­te der Gerä­te aus. Dann soll­te ich auf das Fahr­ra­d­er­go­me­ter. Ein gro­ber Feh­ler, denn bei unsi­che­rer Aus­gangs­la­ge des Pati­en­ten hin­sicht­lich Herz- und Kreis­lauf­erkran­kun­gen darf das nur unter ärzt­li­cher Auf­sicht (!) erfol­gen. Da kein Arzt anwe­send war wei­ger­te ich mich. Erklär­te war­um und daß es unpro­fes­sio­nell sei mich dazu auf­zu­for­dern .... der Herr Phy­sio­the­ra­peut war 'not amu­sed' und die 20 Minu­ten Behand­lungs­zeit waren vorbei.

Ist es nötig mit­zu­tei­len, daß mich beim näch­sten Ter­min ein Kol­le­ge begrüßte?

Der ver­leg­te sich dar­auf mich erst mal auf die Lie­ge zu pla­zie­ren, Arme und Bei­ne yoga­ähn­lich zu ver­schrän­ken, und so zur Sei­te zu dre­hen, daß ich fast von der Lie­ge gestürzt wäre - was ich dadurch ver­hin­der­te, mich arm- und bein­wei­se zu ent­wir­ren und am Lie­gen­rand fest­zu­hal­ten. "Ich hät­te Sie schon gehal­ten" war die Anmer­kung des Behand­lers. Ich war mir da nicht so sicher .... jeden­falls setz­te sich die Behand­lung von da an ledig­lich durch Mas­sa­ge der Hals­mus­ku­la­tur fort. 10 Minu­ten, dann war die Behand­lungs­zeit um. 

Was hat das, so wer­den Sie sich fra­gen, nun mit Schrit­ten, Anstren­gung und Alz­hei­mer zu tun?

Da ich vor Beginn der bei­den Behand­lun­gen Muße hat­te weil ich zu früh war las ich in den aus­ge­leg­ten Fach­blät­tern und fand einen Hin­weis wie man sei­ne täg­li­chen Schrit­te dazu nut­zen kön­ne bes­ser fit zu wer­den ohne lang­wie­ri­ge Übun­gen machen zu müs­sen. Beson­ders eig­ne sich das für älte­re Men­schen (zu denen ich ja zwei­fels­oh­ne zäh­le, min­de­stens vom Lebens­al­ter her) und sei genau rich­tig weil oft der eige­ne Ein­druck trü­ge und man glau­be mehr zu lau­fen als es tat­säch­lich gewe­sen sei. 

Stimmt! Denn als ich die ersten paar Tage mit der App [über F-Droid → PASEO | ca.chancehorizon.paseo] gelau­fen bin waren mei­ne Schät­zun­gen immer zu hoch gegen­über dem, was ich tat­säch­lich an Schrit­ten gelau­fen war.

Fol­gen­de Änderung/pro Tag habe ich durchgeführt:
- Soll-Schritt­zahl von 7.000 auf (alter­ge­mäß emp­foh­le­ne) 6.000 neu eingestellt.

Es gibt eine her­un­ter­lad­ba­re Daten­bank, mit der Erwei­te­rung .db - wie ich die aller­dings dar­stel­len könn­te habe ich bis­her nicht her­aus­ge­fun­den. Da ich unter Linux arbei­te sind die Pro­gram­me, die für Win­dows anzu­wen­den wären lei­der bei mir nutzlos.

Zusam­men­fas­send kann ich fest­stel­len:
Regel­mä­ßi­ges Lau­fen und Schritt­zah­l­er­fül­lung um 65% sind für den Anfang noch OK, soll­ten sich aller­dings nach zwei bis drei Mona­ten auf die Soll-Schritt­zahl erhö­hen. Schafft man das, so wer­den lt. der hier wei­ter unten ver­link­ten Über­sichts­ar­beit die Chan­cen Alz­hei­mer zu ver­mei­den ver­bes­sert, min­de­stens aber wer­den die anfäng­li­chen Sym­pto­me hin­aus­ge­scho­ben. Man gewinnt also Zeit, und die ist, je älter man wird, umso wertvoller.

Hier noch die Zusam­men­fas­sung seit Beginn der Nut­zung (pro Tag):
- Durch­schnitt­li­che Schrit­te 4.784
- Maxi­ma­le Schrit­te 12.489
- Mini­ma­le Schrit­te 837 [ein Tag im Auto, da fuhr ich knapp 800 km].
Wie heißt es so schön auf *Neu­deutsch*? "Es besteht noch Steigerungsmöglichkeit."

Dai­ly Step Count and Inten­si­ty

bookmark_borderNiemand fragt in letzter Zeit wann wir wieder 'normales Leben' haben werden.
Now, no one talks to me about a return to normal.

Sie haben sicher schon ein­mal den Satz "Alles, was dem Vol­ke nützt, (ist) Recht, alles, was ihm scha­det, ist Unrecht" (Rechts­mi­ni­ster Frank; S. 11)", oder in der volks­tüm­li­che­ren Fas­sung "Recht ist was dem Vol­ke nützt!" gehört. Das war ein Slo­gan wäh­rend des so-genann­ten 'Drit­ten Reichs' der es dem Staat - also den Natio­nal­so­zia­li­sten - ermög­lich­te nach Gut­dün­ken und aktu­el­ler poli­ti­scher Not­wen­dig­keit die 'Gleich­heit vor dem Gesetz' aufzuheben.
Da ich kein Jurist bin wer­de ich dazu kei­ne wei­te­ren juri­sti­schen Über­le­gun­gen anstel­len - des­we­gen der Ver­weis auf den WIKIPEDIA Arti­kel, in dem manngfal­ti­ge wei­te­re Infor­ma­ti­ons­quel­len und Erklä­run­gen zu fin­den sind.

Die­se ein­lei­ten­den Sät­ze ste­hen da, weil ich im Grun­de auf einen ana­lo­gen Satz ver­wei­sen möch­te, der seit Beginn der ersten Coro­na Maß­nah­men wie ein Damo­kles­schwert über uns droht:

"Recht ist was CORONA besie­gen hilft!"

Selbst hier beschrän­ke ich mich wie­der auf den Hinweis:
Jeder kennt die umfas­sen­den Ein­schrän­kun­gen der bür­ger­li­chen Rech­te und es ist umfas­send von vie­len Fach­leu­ten dazu Stel­lung genom­men wor­den. Nur im Zuge der Qua­ran­tä­ne ist bis­her Zwang von staat­li­cher Sei­te aus­ge­übt wor­den, alle ande­ren Ein­schrän­kun­gen sind zwar von Fall zu Fall lästig, jedoch scheint mir bis­her der Rechts­staat nicht gefährdet.

Den­noch stel­le ich die Fra­ge der Titel­zei­le und bin mir sicher, nicht allei­ne dar­auf zu hof­fen die Ant­wort möge "Sehr bald!" lau­ten. Um sogleich ein­zu­schrän­ken "Wenn es die Umstän­de erlau­ben" - und genau da gehen die Mei­nun­gen zwi­schen dem was man von poli­ti­scher Sei­te hört und was ich Tag für Tag erle­be sehr, sehr weit auseinander.

Wenn es näm­lich stimmt, daß etwa zwei Drit­tel der Bevöl­ke­rung noch nie mit dem CORONA Virus in Kon­takt gekom­men ist, die Impf­quo­te nie dage­we­se­ne Höhen erreicht hat und nach­ge­wie­se­ner­ma­ßen fast 80% aller Todes­fäl­le durch CORINA Bewoh­ner von Alten- und Pfle­ge-Ein­rich­tun­gen gewe­sen sind [sie­he Sta­ti­stik unten] sehe ich - anders als der Gesund­heits­mi­ni­ster und vie­le der bera­ten­den Fach­wis­sen­schaft­ler - kei­nen all­ge­mei­nen Not­stand mehr, der zu Mas­ken- und Impf­zwang füh­ren müßte.

Im Gegen­teil schreit das gera­de­zu nach Auf­he­bung aller Einschränkungen.

Die Daten dazu:
Statistik: Täglich gemeldete Neuinfektionen und Todesfälle mit dem Coronavirus (COVID-19) in Deutschland seit Januar 2020 (Stand: 12. September 2022) | Statista
Mehr Sta­ti­sti­ken fin­den Sie bei Sta­ti­sta

Statistik: Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus (COVID-19) in Deutschland nach Alter und Geschlecht (Stand: 7. September 2022) | Statista
Mehr Sta­ti­sti­ken fin­den Sie bei Sta­ti­sta

Wer jetzt den Ein­wand hat es sei doch egal WER da erkran­ke und man müs­se Soli­da­ri­tät wie am ersten Tag der Pan­de­mie zei­gen, selbst wenn das eige­ne Risi­ko gegen Null geht, der tut mir wirk­lich leid, weil offen­bar die Panik die in den Medi­en geschürt wur­de ihr Werk immer noch tut, die­se Men­schen in Angst hält, obwohl alle neu­en Daten dage­gen spre­chen, daß sie einer unaus­weich­li­chen Gefahr aus­ge­setzt sind ... wenn ich dann bei der AOK lese
".. Bun­des­ge­sund­heits­mi­ni­ster Karl Lau­ter­bach hat den geplan­ten Weg­fall der Mas­ken­pflicht in Flug­zeu­gen ab Herbst ver­tei­digt. „Bei inter­na­tio­na­len Flü­gen wer­den lei­der so gut wie kei­ne Mas­ken mehr getra­gen“, sag­te der SPD-Poli­ti­ker heu­te vor der Bera­tung im Gesund­heits­aus­schuss des Bun­des­ta­ges. Eine Mas­ken­pflicht im Flie­ger sei daher nicht mehr umsetz­bar. Ursprüng­lich soll­te das Tra­gen einer FFP2-Mas­ke an Bord eines Flug­zeu­ges von und nach Deutsch­land Bestand­teil des geplan­ten Infek­ti­ons­schutz­ge­set­zes sein. Statt­des­sen ver­ein­bar­ten die Ampel­par­tei­en nun, dass das Bun­des­ge­sund­heits­mi­ni­ste­ri­um ermäch­tigt wird, bei hohen Coro­na-Zah­len die Mas­ken­pflicht in Flie­gern per Ver­ord­nung wie­der anzu­ord­nen. Aller­dings bedürf­te dies der Zustim­mung aller ande­ren Bundesministerien .."
fällt es mir schwer zu erken­nen, wel­che Unter­schie­de es zwi­schen Flug­pas­sa­gie­ren und Bahn­fah­rern gibt, die ver­schie­de­ne Behand­lung rechtfertigen.
Etwa weil die Flug­gä­ste die bes­se­re Ver­bin­dung zu Herrn Lind­ner haben und der ihre Inter­es­sen in der Koali­ti­on durch­setzt und die Bahn­kun­den haben niemanden?

All­mäh­lich feh­len mir hand­fe­ste Grün­de von Sei­ten der Gesund­heits­po­li­tik um mich wei­ter bei der Stan­ge zu hal­ten. Wie ich schon schrieb sind drei Imp­fun­gen genug. Jetzt muß es in Rich­tung 'Nor­ma­li­tät' gehen.

Pas­send zum Thema:
For­schungs-Update Coro­na: Die neue­ren Virus­va­ri­an­ten haben bei Kin­dern die Pro­ble­me reduziert

bookmark_borderEs wird gestorben ....
oder: Wer sind die augenblicklich 100 bis 150 Corona-Toten pro Tag?

Das Hin und Her der poli­ti­schen Maß­nah­men und die ver­wir­ren­den Zah­len­an­ga­ben über­schla­gen sich. Einer­seits wird behaup­tet wir wären "hoch gefähr­det", ande­rer­seits wird das bezwei­felt. Und bei­de Lager haben Argu­men­te parat. Da hilft es nur sich auf nach­prüf­ba­re Fak­ten zu besin­nen und sich dar­aus den wah­ren Sach­ver­halt zu erar­bei­ten. Es ist Arbeit der Sache auf den Grund zu gehen. 

Mein Fazit - um das sehr deut­lich zu machen:
Es wird schlim­mer dar­ge­stellt als es ist.
Aber über­zeu­gen Sie sich selbst, ich habe ein paar Quel­len zusammengestellt.

Statistik: Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus (COVID-19) je 100.000 Einwohner in Deutschland nach Bundesländern (Stand: 29. August 2022) Statista
// Mehr Sta­ti­sti­ken fin­den Sie bei Sta­ti­sta //

Eine aktu­el­le Über­sicht fin­det sich dort → Ster­be­fäl­le und Lebenserwartung

Zur oft bezwei­fel­ten "Über­sterb­lich­keit" gibt es eben­falls eine Über­sichts­dar­stel­lung

Bil­der sagen oft mehr als Wor­te - des­we­gen noch ein Link zu einer Dar­stel­lung im EU Rah­men, die recht aktu­el­le Ver­hält­nis­se nachweist

Bei "Quarks" wird - wie immer sehr anschau­lich - eine wesent­li­che Fra­ge auf­ge­nom­men und beant­wor­tet → "Wie vie­le Men­schen ster­ben an Coro­na?". Ins­be­son­de­re ver­wei­se ich auf die Sta­ti­stik mit dem Titel "So ent­wickeln sich die Todes­zah­len in Deutsch­land" - dort wird auf­ge­zeigt, daß es erstens eine Über­sterb­lich­keit gibt, und zwei­tens wesent­lich älte­re und sehr alte Men­schen betrof­fen sind. Zitat: ".. Schon wäh­rend der ersten zwei Infek­ti­ons­wel­len sind in Deutsch­land über­durch­schnitt­lich vie­le Men­schen gestor­ben. Vie­le davon las­sen sich auf Todes­fäl­le in Alters­hei­men zurückführen .."

Abschlie­ßend stel­le ich noch­mal fest:
Wenn drei Imp­fun­gen in Fol­ge kei­nen Schutz vor einer Erkran­kung bie­ten ist ent­we­der der Impf­stoff untaug­lich oder das Immun­sy­stem der Betrof­fe­nen zeigt kei­ne aus­rei­chen­de Immun­ant­wort. Des­we­gen alle ande­ren Men­schen im Land wei­ter mit "Maß­nah­men" zu über­schüt­ten ist schlicht unsinnig.

PS
RKI, tagesaktuell:
"Gesamt­über­sicht der pro Tag ans RKI über­mit­tel­ten Fäl­le und Todes­fäl­le, Stand: 7.9.2022"

bookmark_borderWenn schon - denn schon!

In einer Serie von meh­re­ren Bil­dern mit ein­ge­setz­tem Erklär­text war eines, das mich beson­ders beschäf­tigt hat.

- Erstens weil es tat­säch­lich ein­mal eine wich­ti­ge Infor­ma­ti­on verbreitet:
Amei­sen haben (wie alle Insek­ten!) kei­ne Lun­gen.
- Zwei­tens hat es mich geär­gert, daß die Infor­ma­ti­on unvoll­stän­dig war, denn die 'Löcher' in der Ober­flä­che des Amei­sen­pan­zers sind ja nur der äußer­lich sicht­ba­re Teil des Atmungs­sy­stems. Der weit­aus grö­ße­re und wich­ti­ge­re Teil ist ein wei­täu­fi­ges Geflecht von Röh­ren unter­schied­li­chen Durch­mes­sers, die mit fei­nen Ver­äste­lun­gen bis zu den inner­sten Berei­chen des Insek­ten­kör­pers rei­chen und so den benö­tig­ten Sau­er­stoff zu den Zel­len des Tie­res trans­por­tie­ren (und das CO2 [Koh­len­di­oxid] ent­ge­gen­ge­setzt aus dem Kör­per herausschaffen).
Die­ses System ist aus Tra­cheen auf­ge­baut, Röh­ren, die in der Wan­dung mit Chi­tin­rin­gen und Spi­ra­len ver­steift sind damit sie nicht kollabieren.
Not­wen­dig sind die­se Atem­röh­ren weil das Blut der Insek­ten (und vie­ler ande­rer wir­bel­lo­sen Tie­re) kei­ne Ver­sor­gung mit Gasen machen kann. Die­se "Hämo­lym­phe" dient ledig­lich dem Trans­port von Nah­rungs- und Botenstoffen. 

Mehr zu Wir­bel­lo­se Tie­re

bookmark_borderGen:der:n

Kürz­lich wur­de ich durch eine Fra­ge eines Lesers/Kommentators auf einen Arti­kel [Ist Gen­dern links?] bei den "Nach­denk­sei­ten" auf­merk­sam, in dem es um das Gen­dern geht und aus dem die bei­den Zita­te stammen.


Der Autor stellt eine Frage 


".. so ist für mich nicht offen­sicht­lich, was hier der Antrieb ist, abge­se­hen davon, dass die Akteu­re, die das Gen­dern offen­siv betrei­ben, sich als Teil einer Art sprach­re­vo­lu­tio­nä­rer Bewe­gung zu sehen schei­nen und ihre Befrie­di­gung dar­in fin­den mögen, dass sie ach so viel Gutes tun .."
 

 
die ich nicht als rein rhe­to­risch auf­fas­se, son­dern zu der ich eine Lösung anbie­ten möchte.

Die Annah­me es han­de­le sich um über­leg­te Ver­su­che die Spra­che und damit das Den­ken zu beein­flus­sen ist vom Autor, Pro­fes­sor für ger­ma­ni­sti­sche Lin­gu­istik, Ralf Vogel, viel zu hoch gegrif­fen! Die Prot­ago­ni­sten des Gen­derns sind nicht zu höhe­rer Intel­li­genz­lei­stung in der Lage - wes­we­gen sie zu einer rein mecha­ni­sti­schen, sehr ver­ein­fach­ten Alter­na­ti­ve für die bis­he­ri­ge, erfolg­rei­che Sprach­pra­xis gegrif­fen haben, die in ihr enges Welt­bild paßt und sie trotz man­geln­dem All­ge­mein­wis­sen zu Per­so­nen mit Bedeu­tung wer­den läßt.

Min­de­stens für Men­schen, die glei­cher­ma­ßen unbe­darft den­ken und sich mit Nach­plap­pern eben­so wich­tig machen. 


So run­det sich das Bild das ich von denen malen möch­te die das Gen­dern pro­pa­gie­ren:
Ein Hau­fen halb­in­tel­lek­tu­el­ler Bes­ser­wis­ser die - anson­sten bedeu­tungs­los - ein Feld für sich ent­deckt haben, das sie mit ihren begrenz­ten Fähig­kei­ten gera­de noch erfas­sen und als zwin­gen­de Not­wen­dig­keit dar­stel­len können.
Eine Ein­tags­flie­ge des Sprach­ge­brauchs, die sich in ein paar Jah­ren erle­digt haben wird. Mög­li­cher­wei­se ver­schwin­den die Lehr­stüh­le die sol­chen Unfug ver­brei­ten gleich mit. Wis­sen­schaft wur­de - und wird - dort sowie­so nicht betrie­ben.
 

 

DRAMA: Das Geschlecht ....; Ver­öf­fent­licht am 2-12-2012 09:37 von wvs
Neue deut­sche Recht­schrei­bung .... Ver­öf­fent­licht am 29-05-2012 14:59 von wvs

PS
Um Miß­ver­ständ­nis­sen vorzubeugen:
Es geht hier nicht dar­um einem Men­schen sei­ne gewähl­te Geschlechts-Iden­ti­tät abzusprechen!
Hier geht es nur um den zuneh­men­den öffent­li­chen Druck eine bestimm­te Art der schriftlichen/gesprochenen Dar­stel­lung zu eta­blie­ren - und zwar ent­ge­gen der all­ge­mei­nen Sprachverwendung.