bookmark_border"Für eine Handvoll Dollar"
.... oder
"Für ein paar Dollar mehr"

Wenn man mit einem Gang­ster umgeht
muß es nicht ver­wun­dern wenn man
mit Gangster­me­tho­den über den Tisch gezogen
und übers Ohr gehau­en wird ....

[Quel­le des Zitats im Beitragsbild]
EU *Deal* zwi­schen v.d.Leyen und dem Prä­si­den­ten­dar­stel­ler Trump

bookmark_borderCHARLIE ANGUS CALLS FOR GLOBAL BOYCOTT OF USA

Seit Mona­ten ver­tre­te ich die Auf­fas­sung es sei die beste Lösung den Prä­si­den­ten­dar­stel­ler Trump zu boy­kot­tie­ren. Nicht mit ihm oder ande­ren Mit­glie­dern sei­nes aus Schwach­ma­ten, Halun­ken, zwie­lich­ti­gen Aben­teu­rern, Ver­schwö­rungs­theo­re­ti­kern und Wirk­lich­keits­ver­wei­ge­rern bestehen­den Kabi­netts zu verhandeln.

Kana­da hat es vor­ge­macht wie man die USA tref­fen kann (Aus­wahl):
- US Pro­duk­te boykottieren;
- kei­nen Urlaub mehr in USA;
- kei­ne Waren auf denen US-Zöl­le lie­gen exportieren.

Statt­des­sen
- Neue Lie­fe­ran­ten in ande­ren Län­dern suchen;
- dort Urlaub machen wo man in glei­cher Wei­se Land­schaf­ten, Natur erle­ben kann;
- Für eige­ne Pro­duk­te neue Abneh­mer suchen, Lie­fer­ket­ten umschichten.

Der vor­ma­li­ge kana­di­sche Abge­ord­ne­te Char­lie Angus, voll­stän­di­ger Name "Charles Joseph Angus", hat einen knap­pen Vor­trag gehal­ten, der eine wesent­li­che Ana­ly­se der poli­ti­schen Welt­kon­stel­la­ti­on mit Trump als US Prä­si­den­ten­dar­stel­ler zum Inhalt hat. Eine bril­lan­te, über­zeu­gend dar­ge­stell­te, und des­halb ein­gän­gi­ge Moment­auf­nah­me mit ange­häng­tem Hand­lungs­an­satz.

Ich emp­feh­le die­ses Video. Es ist kurz. prä­gnant, direkt: Faschi­sten und Auto­kra­ten wer­den als sol­che benannt - kei­ne kuschel­wei­che Ver­brä­mung. So, wie ich frü­her schon als Zitat eines deut­schen Sprich­worts forderte: 


Auf einen gro­ben Klotz gehört ein gro­ber Keil!
 

bookmark_borderAntwort auf: Newsletter Nr. 12 Energiesystem der Zukunft
Meine Frage: Welcher Zukunft?

 
 
 
 
Sehr geehr­te Damen und Herren,

ange­sichts der aktu­el­len Kli­ma­po­li­tik der fos­sil-ver­seuch­ten, wis­sen­schaft­lich unfä­hi­gen Frau Mini­ste­rin Rei­che / des Bun­des ins­ge­samt, hal­te ich es für unnö­tig über wei­te­re Aktio­nen von Ihnen infor­miert zu werden.

In Ber­lin wer­den der­zeit die Ener­gie­zie­le - wis­sen­schaft­lich beleg­te Not­wen­dig­kei­ten! - in Fra­ge gestellt und das mit Flos­keln aus der Ener­gie­ma­fia ent­schul­digt. Welch eine Far­ce ange­sichts die­ser Ent­wick­lung über­haupt noch den Erfolg der Kli­ma­be­mü­hun­gen zu denken.

Wir sind auf der expo­nen­ti­ell wach­sen­den Ver­än­de­rungs­kur­ve des Kli­mas an der Stel­le, an der die Kur­ve - unum­kehr­bar - steil nach oben stei­gen wird. Spä­te­stens am Ende der Legis­la­tur­pe­ri­ode die­ser Bun­des­re­gie­rung wird fest­ste­hen, dass alle Kli­ma­zie­le dank Lob­by­ar­beit der Ener­gie­kon­zer­ne ver­fehlt wer­den ... Haupt­sa­che das "Wachs­tum" steigt und der "Pro­fit" stimmt ...!

Erschüt­tert von soviel Wis­sen­schafts­feind­lich­keit und Unver­mö­gen an den Schalt­stel­len unse­res Lan­des fehlt mir jede Moti­va­ti­on mich durch, vor die­sem Hin­ter­grund nutz­lo­se, Ali­bi-Akti­vi­tä­ten wei­ter beschäf­ti­gen zu lassen.

(Gruß­for­mel)

bookmark_borderHallo Herr Gigold:
Anstelle eines Kommentares bei Ihnen ....

Herr Gigold schreibt zum The­ma "Gen­dern" und weil dort / an der Quel­le kei­ne Kom­men­ta­re erlaubt sind, jetzt hier ein Zitat sei­ner Ein­schät­zung und mei­ne Antwort:


[Was mit "Dein Kom­men­tar" bezeich­net ist stammt von mir (wvs)]

Nach­trag:
Was das "Sowohl - als auch!" bringt ist der­zeit in den USA zu beob­ach­ten: Die Medi­en haben in ihrem Bestre­ben Aus­ge­gli­chen­heit wal­ten zu las­sen die absur­den The­sen des Herrn Prä­si­den­ten­dar­stel­lers Trump so auf­ge­wer­tet, daß sie schließ­lich 'main­stream' wur­den - wol­len wir, daß uns hier dem­nächst auf­ge­pepp­te Min­der­hei­ten regieren?

Sie­he dazu auch Horst Schulte:
Aus dem Rea­der ver­bannt…? Wo set­zen wir eigent­lich unse­re gesell­schaft­li­chen Prio­ri­tä­ten? 7. Juli 2025

bookmark_borderDas zahl' ich aus der Portokasse ..?!

Prime Days bei Amazon.
Aber Ach­tung, Falle!
Sie­he oben in der Abbildung.
Der Arti­kel, T-Shirt, kostet 0,99€.
Das Por­to 129,95€.

Ich wäre - bei­na­he - dar­auf hereingefallen,
woll­te schon auf "jetzt kau­fen" drücken ....

Das wären teu­re fünf T-Shirts geworden:
4,95€ für die Ware, 649,75€ für das Porto.

bookmark_borderCHINA, das medientechnisch vernachlässigte Land

Wann haben Sie, lie­be Lesen­de, zuletzt einen Arti­kel zu Gescheh­nis­sen in Chi­na gesehen/ gele­sen? Damit mei­ne ich nicht Nach­rich­ten zu Par­tei­ta­gen, Stel­lung­nah­men zu Reden ande­rer Regie­rungs­mit­glie­der über Chi­na und selbst­ver­ständ­lich auch nicht Klatsch aus der Medienbranche.
Wie sieht es mit der tech­no­lo­gi­schen Ent­wick­lung und dem Fort­schritt der Wis­sen­schaf­ten dort aus? Nada, Null, Nix!

Nein, son­dern so *rich­ti­ge* Nach­rich­ten über den All­tag der Bevöl­ke­rung, über Fami­li­en, über das Berufs­le­ben, die Woh­nungs­si­tua­ti­on, die Ver­sor­gungs­la­ge, die all­ge­mei­nen Lebens­hal­tungs­ko­sten und was man dort so als Frei­zeit­be­schäf­ti­gung macht.

Wir wer­den in den Öffent­li­chen Medi­en mit immer neu­en Kri­mis bedient, Talk­shows an fast jedem Wochen­tag, der Ätna spuckt Feu­er, und in Paki­stan gibt es Über­schwem­mun­gen. Aus USA wird über die Unver­schämt­hei­ten und - ent­schul­di­gen Sie die For­mu­lie­rung - jeden Furz des Prä­si­den­ten­dar­stel­lers Trump und sei­ne Lach­trup­pe von Dilet­tan­ten berichtet.

Doch was so täg­lich in Chi­na pas­siert ist offen­bar kei­ne (oder: fast kei­ne) Sen­dung wert.
Mich macht so etwas stut­zig und ich kann mir zwei Grün­de dafür vorstellen:

1. Es wür­de hier zu Beschä­mung, Neid und drän­gen­den Fra­gen an die Poli­tik füh­ren wenn man unse­re Ver­hält­nis­se ver­glei­chen wür­de - weil die Chi­ne­sen hier als dum­me Bau­ern dar­ge­stellt wer­den obwohl sie uns doch in den mei­sten Fel­dern des orga­ni­sier­ten Staats­we­sen weit vor­aus sind;
2. Es herrscht blan­ke Unkennt­nis und Ideen­lo­sig­keit bei den Medi­en was und wie man über Chi­na berich­ten könn­te, weil man nicht das nöti­ge Per­so­nal vor Ort hat, oder, wenn man es hat, beschränkt es sich auf sowie­so schon über­la­ste­te Kor­re­spon­den­ten die für meh­re­re Inter­es­sen­ten arbei­ten und ein­fach kei­ne Zeit zu Krea­ti­vi­tät und mehr als Rou­ti­ne-Bla-bla haben.

Klar, es gibt mehr, kei­ne Fra­ge, doch das sind die ersten Gedan­ken die ich dazu hatte/habe. Wie sehen Sie das - füh­len Sie sich *aus­rei­chend* und/oder *umfas­send* zu Chi­na informiert?
Geben Sie ein­mal in einer Such­ma­schi­ne "Chi­ne­si­sche Impres­sio­nen" ein - nur Kli­schee, Folk­lo­re, Geschich­te, das *moder­ne* Chi­na fin­det dort NICHT statt. Es sei denn auf Berichts­ei­ten von pri­va­ten Besu­chern die kein Besuchs­pro­gramm gebucht haben.

bookmark_borderAus gegebenem Anlaß:
Vom Wiederaufleben rechten Gedankengutes

" .. Es zeigt, dass wenn eine Ära vor­bei ist,
der Geist die­ser Ära noch lan­ge, lan­ge wei­ter lebt .. "

Kri­tik ist wohl­feil, wenn man nicht etwas Bes­se­res oder min­de­stens eine Alter­na­ti­ve auf­zeigt. Was ich im fol­gen­den Text angehe.

Es ging im Wesent­li­chen um die über­dau­ern­de NS-Ideo­lo­gie, die immer noch und immer wie­der in den Köp­fen man­cher Zeit­ge­nos­sen steckt. Wir fra­gen uns also, WAS die Attrak­ti­on die­ser Ideo­lo­gie - die eine fik­ti­ve "deut­sche Iden­ti­tät" postu­liert - aus­macht. Wofür sie Ersatz ist, wovon sie ablenkt und für wen die­ser Art zu den­ken typisch ist bzw. wer davon einen Nut­zen hat. Dar­in ver­steckt sich die Fra­ge WER das Ziel sol­cher Angrif­fe ist und war­um das im Ein­zel­fall nicht immer mit einer über­dau­ern­den Ideo­lo­gie zu tun hat, obwohl es auf den ersten Blick so aus­se­hen kann - anders aus­ge­drückt: Was als "Brau­ne Ideo­lo­gie" inter­pre­tiert wird kann - in sel­te­nen Fäl­len - etwas ganz ande­res sein.

1. Da war zunächst die Fra­ge der "Deut­schen Identität".
Das bedeu­tet "Wer ist Deut­scher im Sin­ne die­ser Ideo­lo­gie"? Nun, wir alle ken­nen die Ras­sen­theo­rie der Nazis, die for­mu­lier­ten ein Deut­scher sei "blond und blau­äu­gig", die Jugend "Flink wie Wind­hun­de; zäh wie Leder; hart wie Krupp-Stahl". Die deut­schen Mäd­chen hin­ge­gen hät­ten Kin­der zu krie­gen und den Haus­halt zu führen.

Da fra­ge ich mich: Wol­len all die jun­gen Frau­en, die sich nun der rech­ten Sze­ne zuge­sel­len, tat­säch­lich die­se Heim­chen­rol­le von "Küche & Kin­der" haben. Ist es ihnen über­haupt bewusst, dass das ein ganz wesentlches Ele­ment der "ger­ma­ni­schen Kul­tur" ist?

Auf die tat­säch­li­chen gene­ti­schen Stam­mes­zu­ge­hö­rig­kei­ten der Deut­schen will ich gar nicht erst ein­ge­hen. Es ist hin­rei­chend fest­ge­stellt, dass es eine "ger­ma­ni­sche Ras­se" über­haupt nicht gege­ben hat oder etwa geben kann, denn das Erb­gut ist in Mit­tel­eu­ro­pa wei­test­ge­hend ver­mischt zwi­schen all den Völ­kern die da zuge­hö­rig sind.
Wer das Gegen­teil behaup­tet belügt sich selbst - und täuscht ande­re die ihm glauben.

2. War­um brau­chen Men­schen eine sol­che 'brau­ne' Ideologie?
Die Grund­la­gen der rechts­ge­rich­te­ten Ideo­lo­gie sind ein­fach, ein­gän­gig und man braucht sich nur eine wich­ti­ge Regel zu merken:
Wer kom­man­diert und Paro­len vor­gibt ist der Füh­rer - alle haben sich unter­zu­ord­nen und Gehor­sam zu lei­sten. Das gilt auch für Zwi­schen­ebe­nen, die als von 'oben' gebil­ligt und beauf­tragt gese­hen wer­den müs­sen - und weil ihre Auf­ga­be ihnen 'von oben' zuge­teilt wur­de brau­chen auch sie nicht zu den­ken, sie müs­sen nur wei­ter­ge­ben und dafür sor­gen, dass die ihnen unter­stell­ten Per­so­nen sich an die Regeln und Befeh­le hal­ten und die­se geflis­sent­lich und wort­ge­treu ausführen.

Sofort wird klar:
Wer zu faul ist selbst zu den­ken, wer nicht in der Lage ist kom­ple­xe Struk­tu­ren selbst zu durch­schau­en, der ist bei die­ser Art von Orga­ni­sa­ti­on rich­tig auf­ge­ho­ben und wird es als Erleich­te­rung emp­fin­den sich nicht selbst bemü­hen zu müs­sen, son­dern gesagt zu bekom­men wie man über die­se und jene Din­ge des Lebens den­ken und urtei­len muss. 

3. Wel­che Men­schen sind für ideo­lo­gi­sche (Nazi) Paro­len anfällig?
So ergibt sich aus dem vori­gen Absatz eine wahr­schein­li­che Per­sön­lich­keits­struk­tur, die den ein­fa­chen Paro­len fol­gen wird:
Es sind Men­schen die unter Selbst­zwei­feln und Min­der­wer­tig­keits­ge­füh­len lei­den - denen wird ein Feind gege­ben, an dem sie ihren Frust ablas­sen kön­nen, dem sie die Schuld für ihr trost­lo­ses Leben geben kön­nen, an dem sie sich 'abar­bei­ten' kön­nen. Das lenkt sie davon ab selbst etwas für sich tun zu müs­sen und sich ver­ant­wort­lich für das eige­ne Leben zu zei­gen. Die Selbst­über­hö­hung gegen­über ande­ren Men­schen macht die­se zu Unter­men­schen, denen gegen­über man sich erha­ben und wich­tig, bes­ser, füh­len kann.
Wer das ein­mal ver­in­ner­licht hat wird weder davon las­sen wol­len, noch auf die Idee kom­men 'Unter­men­schen' gegen­über Mild­tä­tig­keit, Mensch­lich­keit oder Mit­ge­fühl zu zeigen.

4. Wer ist Ziel der NS-Ideologie?
Das Ziel der rech­ten Poli­tik ist - anders als es der Gefolg­schaft gegen­über aus­ge­drückt wird - nicht etwa deren Glück und Wohl­stand. Es ist viel­mehr der Beginn der Aus­beu­tung unter ande­rer Paro­le. Wie im soge­nann­ten 'Drit­ten Reich' gese­hen wer­den konn­te ver­sorg­ten sich die Par­tei­grö­ßen scham­los und skru­pel­los selbst zu schlech­ter wer­den­den Zei­ten nach Kriegs­be­ginn mit allen Annehm­lich­kei­ten - wäh­rend die Mas­sen, die Par­tei­ge­nos­sen, die Gür­tel enger schnal­len und sich im Zwei­fel mit­tels 'Win­ter­hil­fe' ver­sor­gen mussten.

5. Wem nützt es, Men­schen unter die­ser Ideo­lo­gie zu versammeln?
Wie im vori­gen und zwei­ten Unter­punkt auf­ge­zeigt ist es eine schma­le Grup­pe von Par­tei­füh­rern und ihrem jewei­li­gen Tross, die alle dem Füh­rer unter­ste­hen und es ver­ste­hen, sich gefü­gig zu zei­gen um die­se Posi­tio­nen zu behal­ten. Loya­li­tät und Unter­wer­fung gegen­über dem Füh­rer sind die wich­tig­sten Bedin­gun­gen, die sie zu erfül­len haben.

Das alles bringt ihnen ein beque­mes Leben in bester wirt­schaft­li­cher und gesell­schaft­li­cher Stel­lung ein - wofür sie es gern in Kauf neh­men nach unten zu tre­ten und nach oben zu buckeln.

Wir erle­ben der­zeit genau die­se Struk­tu­ren bei der AfD, Sie brau­chen nur zuzu­hö­ren und wer­den die ein­schlä­gig han­deln­den Per­so­nen leicht iden­ti­fi­zie­ren. Die The­men­vor­ga­be durch Herrn Gau­land ist deut­lich: Kli­ma­wan­del, Zuwan­de­rung, Isla­mi­sie­rung. Zudem wird, wo es mög­lich ist, Neid geschürt und es wird nicht davor zurück­ge­schreckt Unwahr­hei­ten (wis­sent­lich!), bei­spiels­wei­se zu *Aus­län­der­kri­mi­na­li­tät* und *Sozi­al­miss­brauch* zu ver­brei­ten. Was dazu dient Stim­men zu brin­gen ist erlaubt, auf Wahr­haf­tig­keit und Objek­ti­vi­tät wird gepfiffen.

Wenn wir also den Aus­gangs­satz anse­hen, der lautete:
" .. Es zeigt, dass wenn eine Ära vor­bei ist, der Geist die­ser Ära noch lan­ge, lan­ge wei­ter lebt .. " und ich ergän­zend hin­zu­fü­ge "und sich jeder­zeit wie­der erhe­ben kann und in Gedan­ken und Taten auf­er­steht!" so wird klar:
Ja, es stimmt, Men­schen kön­nen immer wie­der mit den glei­chen Metho­den *ein­ge­fan­gen* wer­den und für die Zwecke der rechts­ge­rich­te­ten Poli­tik mobi­li­siert werden.

Inso­weit ist die Grund­idee der Autorin als berech­tigt anzusehen.
[Zuerst ver­öf­fent­licht → 13. Feb. 2020 um 00:08 Uhr]

Sie­he hier­zu auch → Inkon­se­quenz

bookmark_borderOde an die Eine, Bäckerin;
in Anlehnung an ein Lied
mit dem Titel "Insterburg & Co. - Die Bäckerin"

Frei­tags ist "Brot-Abhol-Tag", denn man­che fri­schen Bro­te gibt es mitt­ler­wei­le - min­de­stens vom Bäcker um die Ecke, der kei­ner Bäcke­rei-Ket­te ange­hört - nicht mehr spon­tan zu kau­fen, son­dern nur auf Bestel­lung. Da ist es erstens frisch, und die Fra­ge, die frü­her oft an das Bäcke­rei­per­so­nal gestellt wur­de 'is daas fri­isch?' erüb­rigt sich, und zwei­tens ist man sicher es zu bekom­men. Das ist wirk­lich viel wichtiger.

Nun habe ich manch­mal die Nei­gung so vor mich hin zu dich­ten, aber "Ach du schö­ne Bäcke­rin ...du bist die Aller­lieb­ste doch von allen, allen Mäd­chen!" wie bei Inster­burg & Co. bräch­te mir wahr­schein­lich min­de­stens indi­gnier­te Blicke, oder gar, o Graus!, ein Ver­bot den Laden jemals wie­der zu betre­ten .... so lesen Sie nun, wer­tes Publi­kum die ent­schärf­te Fas­sung der *Ode an die Bäckerin*:

Lachen Sie nicht.
Es ist Ernst gemeint ...!

Zum Hin­ter­grund:
- Inster­burg & Co. war eine deut­sche Komi­ker­band, die in der Urbe­set­zung von 1967 bis 1979 bestand.
- Inster­burg & Co. - Die Bäcke­rin

- .... doch dann wurd' es ihr auf der Erd' zu klein
- sie schiff­te sich zum Mars nun ein!

bookmark_borderDie deutschen Rentner sollen *aktiv* werden.
Sagt Hoppenstedt?! Woran erinnert mich das?

Als ich gestern las :


".. Der par­la­men­ta­ri­sche Geschäfts­füh­rer der Uni­ons-Bun­des­tags­frak­ti­on, Hen­drik Hop­pen­stedt, sag­te gestern in einem Inter­view beim Fern­seh­sen­der Phoe­nix: Die „Aktiv­ren­te“ wer­de die Ren­ten­kas­se ent­la­sten .."
 

  fiel mir doch gleich die Namens­ähn­lich­keit auf: Hop­pen­stedt!

Das also ist aus dem klei­nen Hop­pen­stedt aus den Lori­ot Vide­os geworden: 

Er arbei­tet jetzt für die CDU als *Par­la­men­ta­ri­scher Geschäfts­füh­rer und wird so bei CORRECTIV zitiert:


".. Der par­la­men­ta­ri­sche Geschäfts­füh­rer der Uni­ons-Bun­des­tags­frak­ti­on, Hen­drik Hop­pen­stedt, sag­te gestern in einem Inter­view beim Fern­seh­sen­der Phoe­nix: Die „Aktiv­ren­te“ wer­de die Ren­ten­kas­se ent­la­sten. War­um genau, frag­te die Mode­ra­to­rin nach? Die Ant­wort:
„Weil erst­mal die Ren­ten­zah­lung nicht ein­setzt. Ich krie­ge dann ja kei­ne Ren­te, wenn ich wei­ter ver­die­ne.“
Hen­drik Hop­pen­stedt, Par­la­men­ta­ri­scher Geschäfts­füh­rer Uni­ons-Bun­des­tags­frak­ti­on
Hopp­la!, sag­te dar­auf­hin die Mode­ra­to­rin sinn­ge­mäß – wie­so wird es denn dann attrak­ti­ver, wei­ter zu arbei­ten? .."
 

  Hopp­la, sage ich da eben­falls. An einem Man­gel an Geld kann es ja nicht lie­gen wie so oft behaup­tet wird. Für Alle ande­ren Haus­halts­po­sten - ins­be­son­de­re die Finan­zie­rung der jah­re­lang ver­nach­läs­sig­ten Infra­struk­tur und Digi­ta­li­sie­rung, oder eben die Ver­tei­di­gung - scheint das Geld ja vor­han­den zu sein .... und wie war das noch mit dem "Gene­ra­tio­nen-Ver­trag" der der deut­schen Ren­te zugrun­de liegt?

Hät­te man nicht die Ren­ten­kas­sen als *Not­gro­schen* miß­braucht, aus dem nach­ein­an­der Wie­der­ver­ei­ni­gungs­rent­ner, rus­si­sche Zuwan­de­rer, und zuletzt aner­kann­te Neu­bür­ger Bezü­ge erhiel­ten ohne je ein­ge­zahlt zu haben (um nur eini­ge *EXTRAS* zu nen­nen), dann wäre das Pol­ster da um die Ren­ten zu stabilisieren.
Mich wun­dert das Geze­te­re immer, denn um uns her­um in Öster­reich, Däne­mark und den Nie­der­lan­den wer­den aus den Bei­trä­gen sehr viel höhe­re Ren­ten erzielt als bei uns. Es ist doch nicht *ehren­rüh­rig* in einem sol­chen Fall ein­mal das zu kopie­ren was andern­orts bereits erprobt und erfolg­reich ist!

Das stinkt mäch­tig nach Unfä­hig­keit und Ver­zet­te­lung, min­de­stens aber schlech­ter Organisation.
CDU/CSU und SPD waren doch in den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten immer die Regie­ren­den - auf wen wol­len sie denn nun mit Fin­gern zei­gen um von ihrer Ver­ant­wor­tung abzulenken?

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war und ist für vie­le Schü­ler ein Haß-Objekt. Da freut es sie, wenn der Lan­des­schü­ler­rat Nie­der­sach­sen die Abschaf­fung for­dert .... und sogleich haben sich eini­ge Wich­tig­tu­er ange­schlos­sen, die hier eine Chan­ce sehen sich ohne viel Wis­sen und erst recht kei­ne umfas­sen­de prak­ti­sche Unter­richts- oder Schul­erfah­rung (mög­li­cher­wei­se nur der eige­nen, miß­ra­te­nen Schul­zeit), sich *wich­tig* zu machen.

Soweit erkenn­bar wird die Kam­pa­gne mit Hil­fe einer ehe­ma­li­gen Grund­schul­päd­ago­gin Eva Oder­sky , mitt­ler­wei­le pro­mo­viert, und an der "Katho­li­schen Uni­ver­si­tät Eich­stätt-Ingol­stadt", (her­vor­ge­gan­gen aus der ehe­mals Katho­li­sche Fach­hoch­schu­le Eich­stätt), wesent­lich beein­flußt und mit­tels reger Vor­trags­tä­tig­keit in die Welt getragen.

Völ­lig zu recht wider­spricht eine Grup­pe von Fach­päd­ago­gen, die weni­ger Vor­trä­ge und Ver­an­stal­tun­gen mit wohl­klin­gen­den Titeln, dafür aber Arbeit an den Grund­la­gen, im Schul­be­trieb lei­sten. Es ist immer leicht zu theo­re­ti­sie­ren oder mit Klein­grup­pen spe­zi­fi­sche The­men als "Stu­die" durch­zu­füh­ren. Das sind aller­dings immer Aus­schnit­te aus dem Schul­le­ben, das, sehr viel kom­ple­xer, von den vor­geb­lich wis­sen­schaft­lich ori­en­tier­ten 'For­sche­rIn­nen' bei ihren Stu­di­en völ­lig außen vor bleibt - und schon des­halb nicht die nöti­ge Kom­pe­tenz und Rele­vanz hat, die ein so wich­ti­ges The­ma, das das Schick­sal vie­ler wei­te­rer Schü­ler­ge­nera­tio­nen bestimmt und daher entscheidet.

Zur Erin­ne­rung wel­che fata­len Fol­gen sol­che "Stu­di­en" haben sei nur an "Schrei­ben nach Gehör" (Zitat: "Die Eltern, die mit den Fol­gen man­geln­der Recht­schreib­kennt­nis ihrer Kin­der am Ende der Grund­schul­zeit leben müs­sen, leh­nen die Metho­de nahe­zu ein­hel­lig ab. In einer nicht reprä­sen­ta­ti­ven Umfra­ge der DZ spra­chen sich 89 Pro­zent der Teil­neh­mer für ihre Abschaf­fung aus."), ähn­lich bei "Schrei­ben durch Lesen" (Zitat: "beson­ders spek­ta­ku­lä­re Form schu­li­schen Miß­er­folgs")" und die Ein­füh­rung der Men­gen­leh­re in Grund­schu­len erin­nert: Fehl­schlä­ge, aus­ge­dacht von Theo­re­ti­ke­rIn­nen, fern­ab jeder Pra­xis mit aus­ge­such­ten Klein­grup­pen, und hoher Auf­merk­sam­keit, ent­spre­chen­den finan­zi­el­len Mit­teln (!) aus­ge­stat­tet, und in der nach­fol­gen­den Pra­xis gran­di­os gescheitert!
[Um Miß­ver­ständ­nis­sen vor­zu­beu­gen: Ich bin kein ver­bis­se­ner Feind der Men­gen­leh­re, hal­te jedoch die Denk­wei­se über die Rei­hen­fol­ge für ver­kehrt: Wer die Mathe­ma­tik schon beherrscht kann sie als Ver­ein­fa­chung erken­nen - wer hin­ge­gen erst in die Mate­rie ein­dringt hat nicht den Über­blick die­se Ver­ein­fa­chung zuzu­ord­nen, und wird daher an kom­ple­xen Aus­drücken man­gels Ver­ständ­nis­ses scheitern.]

Bewe­gen wir uns zurück ins Mittelalter?
Es gab *Schrift­ge­lehr­te* schon in der grau­en Vor­zeit - die sich von der brei­ten Mas­se dadurch unter­schie­den, daß sie in der Lage waren zu lesen und zu schreiben.
Die For­de­rung das Schrei­ben ler­nen auf Druck­schrift zu begren­zen führt gera­de­wegs in die­se graue Urzeit zurück, denn was die Prot­ago­ni­sten völ­lig ver­ken­nen ist die Ver­knüp­fung mit dem Erler­nen moto­ri­scher Fer­tig­kei­ten, die ins­ge­samt die Geschick­lich­keit ver­bes­sern, und die gei­sti­ge Ent­wick­lung, die durch den Ver­bund von Sehen-Ver­glei­chen-Moto­ri­scher Wie­der­ga­be erzeugt werden:
Wer bes­ser schreibt denkt bes­ser, erfaßt den Inhalt des­sen WAS er schreibt leich­ter - schon die Abwei­chung gegen­über frü­he­rer Hand­ha­bung in den Grund­schu­len anstatt in Dik­ta­ten das Ver­ste­hen von Wor­ten und Text­erfas­sung ganz all­ge­mein zu för­dern, wur­de das "Abschrei­ben von Text" ein­ge­führt. Mit der Fol­ge, daß heu­te ein Drit­tel(!) der Schü­ler die Grund­schu­le ver­läßt ohne *sinn­erfas­send* lesen zu kön­nen .... und wer das nicht kann, ver­steht die Welt um ihn her­um nur begrenzt, und muß sich auf visu­el­le Ein­drücke verlassen.

Wen wun­dert es da noch, daß die Blen­der und Schau­spie­ler vom Schla­ge des Prä­si­den­ten­dar­stel­lers Trump sol­che Erfol­ge vor allem bei den bil­dungs­fer­nen Schich­ten, die allen­falls in der Lage sind ein Comic-Heft durch­zu­blät­tern und aus den Bil­dern zu erken­nen um was es geht, nach Äußer­lich­kei­ten und nicht poli­ti­schen Inhal­ten urteilen?

Der Lan­des­schü­ler­rat liegt jeden­falls aus jugend­li­cher Unkennt­nis, man­geln­der Erfah­rung und schlicht­weg ein­ge­schränk­ter Urteils­fä­hig­keit falsch sol­che wesent­li­chen Ver­än­de­run­gen zu befürworten.
Die "Deut­sche Gesell­schaft für Lesen und Schrei­ben, Sek­ti­on der Inter­na­tio­nal Rea­ding Asso­cia­ti­on (IRA) e.V." jeden­falls wider­spricht dem Expe­ri­ment hef­tigst, mit Recht, wenn man die gefähr­li­chen Fol­gen betrachtet:

Wir pro­vo­zie­ren damit eine wei­ter geteil­te Gesell­schaft, deren über­wie­gen­der Teil zwar noch lesen, aber nicht mehr schrei­ben kann, und dabei auf frem­de Hil­fe ange­wie­sen ist. "Aber es gibt doch *künst­li­che Intel­li­genz*" höre ich da schon man­che schrei­en. Klar, wenn man sich dem digi­ta­len Dik­tat völ­lig unter­wer­fen will ist das eine Lösung - nur wird das dazu füh­ren, daß schließ­lich ALLE Lebens­be­rei­che durch digi­ta­le Ein­hei­ten bestimmt werden.

Das ist dann nicht so kusche­lig wie bei "Num­mer 5 lebt", son­dern eher dys­to­pisch wie bei "I, Robot"

bookmark_borderWer bricht wegen politischer Meinungsverschiedenheiten die Verbindung zu Freunden und Familie ab?
Who Is Severing Ties With Friends and Family Over Politics?

  1. Etwa jeder Fünf­te wür­de eine Bezie­hung zu einem Freund oder Fami­li­en­mit­glied auf­grund politischer
    Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten beenden.
  2. Ange­hö­ri­ge der Gene­ra­ti­on Z und der Mil­len­ni­als gaben am häu­fig­sten an, die Bezie­hung zu Freun­den und Fami­lie auf­grund poli­ti­scher Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten zu beenden.
  3. Libe­ra­le aller Alters­grup­pen gaben häu­fi­ger als ande­re poli­ti­sche Grup­pen an, die Bezie­hung zu Freun­den und Fami­lie zu beenden.
  4. Es gab kei­ne geschlechts­spe­zi­fi­schen Unter­schie­de in der Bereit­schaft, Bezie­hun­gen zu beenden.
  5. Nicht-Eltern gaben häu­fi­ger an, die Bezie­hung zu been­den, als Eltern.
  6. Das Alter ist der stärk­ste demo­gra­fi­sche Prä­dik­tor für die Bereit­schaft, Bezie­hun­gen zu been­den, wobei jün­ge­re Men­schen dies am wahr­schein­lich­sten tun.

QUELLE: Who Is Seve­ring Ties With Fri­ends and Fami­ly Over Politics?

Originaltext/Summary:
1. Appro­xi­m­ate­ly 1 in 5 peo­p­le say they would end a rela­ti­on­ship with a fri­end or fami­ly mem­ber over poli­ti­cal disagreements.
2. Gen Z and Mil­len­ni­als were the most likely to say they would sever ties with fri­ends and fami­ly over poli­ti­cal disagreements.
3. Libe­rals across all age groups were more likely than other poli­ti­cal groups to say they would sever ties with fri­ends and family.
4. The­re were no sex dif­fe­ren­ces in wil­ling­ness to sever ties.
5. Non-par­ents were more likely to say they’d sever ties than were parents.
6. Age is the stron­gest sin­gle demo­gra­phic pre­dic­tor of wil­ling­ness to sever ties, with youn­ger peo­p­le being most likely to do so.