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bookmark_borderYou, yes you, ICE agents & supporters,
will be held accountable one day!

Lear­ning has many facets. The com­mon out­co­me – under the cir­cum­stances that the lear­ners made the right choice – is the following:
Tho­se who learn have more know­ledge, expe­ri­ence, and even more skills to learn than befo­re. Becau­se prac­ti­ce makes per­fect. Lear­ning to learn offers the advan­ta­ge of being able to absorb new things more easily.

Obser­ving the cur­rent situa­ti­on in the USA, espe­ci­al­ly that of the system's hench­men, one gets the impres­si­on that the­se are peo­p­le who have never lear­ned anything. Their actions are inde­ed man­da­ted, but as was alre­a­dy estab­lished at the end of the "Third Reich," they are obli­ga­ted to exami­ne the lega­li­ty of their actions and, if in doubt, to refu­se to fol­low unlawful orders. This, howe­ver, requi­res mini­mal legal know­ledge (and an acti­ve, unbi­a­sed con­sci­ence!) of tho­se facing this pro­blem. Be awa­re that the­re is no *dilem­ma*, becau­se they act from base moti­ves and wit­hout thre­at for their own lives in case of deni­al to car­ry out unlawful commands.

Once the aut­ho­ri­ta­ri­an régime the Trump admi­ni­stra­ti­on is curr­ent­ly working on to estab­lish and/or expand col­lap­ses, the moment of truth for the judi­cial system, ICE, and ali­gned law enforce­ment plus helping/assisting poli­ce forces will come befo­re the courts.

The curr­ent­ly ruling mob will be met with the "Vae vic­tis!", the situa­ti­on will rever­se, and the per­pe­tra­tors of cri­mes against huma­ni­ty and the law will then be in a posi­ti­on to rep­ent for what they have done to fel­low human beings and their fel­low citi­zens in very dif­fe­rent legal situa­tions. In par­ti­cu­lar, the seve­ri­ty of the crack­down, the tre­at­ment of the weak, and the bru­ta­li­ty against the defen­se­l­ess will come befo­re the courts. They will learn imme­dia­te­ly what they did igno­re until then.

If this hap­pens it won't help the per­pe­tra­tors that the USA has always refu­sed to reco­gnize the Inter­na­tio­nal Court of Justi­ce – a situa­ti­on simi­lar to the tri­bu­nals con­duc­ted by the Allies after World War II will be established.

Respon­si­bi­li­ty for unlawful actions will one day fall on the hench­men of the Trump system.
I very much hope to still live to see what is going to hap­pen in this case.

Ori­gi­nal text in Ger­man → here

bookmark_borderAm Beispiel lernen

Ler­nen hat vie­le Facet­ten. Allen gemein­sam ist das Ergeb­nis - unter den Umstän­den, daß die rich­ti­ge Wahl durch die Ler­nen­den getrof­fen wurde:
Wer lernt hat mehr Wis­sen, Erfah­rung, und Geschick noch mehr zu ler­nen als bis­her. Weil Übung 'den Mei­ster' macht. Ler­nen zu ler­nen bie­tet den Vor­teil wei­te­res Neu­es leich­ter auf­neh­men zu können.

Beob­ach­tet man die der­zei­ti­ge Situa­ti­on in den USA, ins­be­son­de­re die der Scher­gen des Systems, so drängt sich der Ein­druck auf, daß es sich um Men­schen han­delt die nie etwas gelernt haben. Ihre Hand­lun­gen sind zwar ange­ord­net, doch wie am Ende des "Drít­ten Reichs" bereits eta­bliert wur­de, sind sie ver­pflich­tet die Recht­mä­ßig­keit ihres Tuns zu prü­fen, und sich im Zwei­fel zu ver­wei­gern. Das aller­dings erfor­dert ein mini­ma­les Wis­sen (und Gewis­sen!) derer, die vor die­sem Pro­blem ste­hen - ein Dilem­ma gibt es nicht, denn sie han­deln ganz offen­sicht­lich aus Über­zeu­gung und ohne Bedro­hung des eige­nen Lebens.

Wenn ein­mal das Régime in sich zusam­men­fällt an des­sen Auf- und Aus­bau die Admi­ni­stra­ti­on unter TRUMP der­zeit arbei­tet wird der Moment der Wahr­heit für Justiz, ICE und gleich­ge­schal­te­te Ord­nungs- und Poli­zei­kräf­te kom­men sich Gerich­ten zu stellen.

Den momen­tan herr­schen­den Pöbel wird das "Vae vic­tis!" tref­fen, die Lage wird sich umkeh­ren, und die Mis­se­tä­ter gegen Mensch­lich­keit und Geset­ze kom­men dann in die Situa­ti­on zu bereu­en was sie ihren Mit­men­schen und Lands­leu­ten in den sehr unter­schied­li­chen Rechts­si­tua­tio­nen ange­tan haben. Ins­be­son­de­re wer­den die Här­te des Durch­grei­fens, die Behand­lung der Schwa­chen, und die Bru­ta­li­tät gegen­über Wehr­lo­sen vor die Rich­ter kommen.

Dann hilft es nichts mehr, wenn die USA eine Aner­ken­nung des inter­na­tio­na­len Gerichts­hofs schon immer ver­wei­gert haben - es wird eine Situa­ti­on ähn­lich der durch die Alli­ier­ten nach dem II. Welt­krieg durch­ge­führ­ten Tri­bu­na­le geben.

Ver­ant­wor­tung für rechts­wid­ri­ges Han­deln wird eines Tages die Scher­gen des Trump'schen Systems treffen.
Ich hof­fe sehr, die­sen Tag noch zu erleben.

Text ins Eng­li­sche über­setzt → dort

bookmark_borderEin Experiment das uns Alle betrifft ..?!

Das Geld, das nicht arbei­ten­den Per­so­nen zur Ver­fü­gung gestellt wird ist umstrit­ten - doch dar­auf will ich hier nicht ein­ge­hen. Oder doch:
Die immer wie­der the­ma­ti­sier­te Miß­brauchs­pro­ble­ma­tik besteht über­all da, wo etwas ver­teilt wird was aus öffent­li­chen Kas­sen kommt. Weni­ge Men­schen sind tat­säch­lich rich­tig infor­miert - und doch wer­den Mei­nun­gen ver­brei­tet um sich irgend­wie wich­tig zu machen und *Freun­de* zu gewin­nen. Arm!

Es geht um die Bezahl­kar­ten, die ver­hin­dern sol­len, daß Geld abfließt anstatt hier im Land aus­ge­ge­ben zu werden.

Der erste Feh­ler im Den­ken - und dazu habe ich noch nie etwas Ver­nünf­ti­ges gele­sen - ist doch die unter­schwel­li­ge Ein­mi­schung, die nicht aus­ge­spro­che­ne Bevor­mun­dung dazu, was die Emp­fän­ger mit ihrem Geld anfan­gen. Spa­ren sie etwas davon um die zu Hau­se Geblie­be­nen zu unter­stüt­zen ent­steht doch kein Scha­den, denn der aus­ge­zahl­te Betrag wird davon ja nicht beein­flußt .... und wenn jetzt jemand den Ein­wurf hat dann zah­le die Gemein­schaft für mehr als nötig, dann ist das schä­big, denn die tat­säch­li­chen Sum­men sind ja kei­ne fürst­li­chen Gaben, son­dern am Exi­stenz­mi­ni­mum orientiert. 

Zwei­tens habe ich den Ver­dacht wir sol­len auf sub­ti­le Wei­se an *bar­geld­los* auch auf die­sem Wege ein­ge­stimmt wer­den. Wenn es für einen Teil der Bevöl­ke­rung weit­ge­hend unpro­ble­ma­tisch ist so zu exi­stie­ren - war­um dann nicht die Aus­wei­tung auf die Gesamtbevölkerung? 

Ist es nicht tat­säch­lich so, daß die Bank­kar­ten jeg­li­cher Art nichts ande­res wer­den wür­den als die Bezahl­kar­ten für Wohl­fahrts­emp­fän­ger?

Man könn­te jedem Besit­zer die Exi­stenz ent­zie­hen indem die Nut­zung der Kar­ten zur Ver­fü­gung vom eige­nen Kon­to unbrauch­bar gemacht wer­den. Ein­fach so. Weil es nur wenig Auf­wand bedeutet.
"Wohl kaum rea­li­stisch!" wer­den Sie den­ken - doch wie sieht es aus wenn ein auto­kra­ti­sches System errich­tet wür­de und Sie als *Feind* ein­ge­stuft wären? Was wür­den Sie denn tun um zu über­le­ben? Dem *Gro­ßen Bru­der* hul­di­gen und jed­we­den Wider­stand einstellen ..!?
Neh­men wir die Zah­lung von Renten:
Ist gera­de wenig Geld da kür­zen Leu­te wie Herr Spahn oder der Gift­zwerg Amt­hor skru­pel­los die Beträ­ge die auf die Kon­ten der Emp­fän­ger über­wie­sen wer­den - den­ken Sie, das wür­de zu einer Kla­ge­wel­le und gar Auf­ruhr im Lan­de füh­ren? Oder zu Konsequenzen?

Aus dem rea­len Leben:
Kürz­lich wur­den doch Daten en mas­se von PayPal gestoh­len und so unzäh­li­ge Trans­ak­tio­nen kom­pro­mit­tiert. Als Ergeb­nis bekam ich per sms die Mit­tei­lung mei­ner Bank aus *Sicher­heits­er­wä­gun­gen* wer­de man mir eine neue Kar­te aus­stel­len, eine umfas­sen­de­re Erklä­rung wer­de mir näch­stens ander­wei­tig zugehen.
Nun stel­len Sie sich vor ich hät­te genau jetzt Urlaub gebucht und müß­te die (Kre­dit-) Kar­te im Aus­land nut­zen, da die Debit­kar­te dort nicht akzep­tiert wür­de .... eine ein­sei­ti­ge Hand­lung der Bank zu mei­nen Lasten und ich wäre auf­ge­schmis­sen. Ohne Hand­lungs­al­ter­na­ti­ven - und wahr­schein­lich genau­so ohne recht­li­che Scha­dens­er­satz­an­sprü­che. Ein­fach so.

Vie­le Kon­junk­ti­ve, ich weiß.

Jedoch durch­aus real als Mög­lich­keit denkbar.
Nein, ich fin­de Bezahl­kar­ten sind eine Belei­di­gung und Miß­ach­tung der Wür­de von Men­schen in Not.
Der Skan­dal ist bei Vie­len aller­dings die Tat­sa­che, daß sie jah­re­lang ein­ge­zahlt haben und nun wie Betrü­ger behan­delt wer­den, die etwas ihnen nicht Zuste­hen­des erschlei­chen wollen.
Die Abschaf­fung von Bar­geld und Ersatz durch bar­geld­lo­se und rein digi­ta­le Mög­lich­kei­ten stel­len den Nor­mal­kun­den der Kre­dit­in­sti­tu­te genau auf den sel­ben Platz den die Poli­tik der­zeit den Emp­fän­gern von Sozi­al­lei­stun­gen zuweist. 

bookmark_borderWer zuletzt lacht ..?!

Jah­re­lang habe ich es abge­lehnt über paypal Zah­lun­gen zu machen.
Weil zwei Fak­to­ren zusam­men kamen:
- Wirk­ort USA
- Unbe­stimm­ter Datenschutz

Bis es kürz­lich soweit kam, daß die Zah­lungs­me­tho­de - ver­schlei­ernd - mit einem ande­ren Namen ver­se­hen wur­de und ich erst im aller­letz­ten Schritt erfuhr "Die­se Zah­lung wird von unse­rem Finanz­dienst­lei­ster paypal abge­wickelt." und dann war es schon zu spät den Vor­gang abzubrechen.

Wie oft wer­de ich aus­ge­lacht, mit­lei­dig mit dem Satz beschie­den "Du hast doch gegen die Markt­macht die­ser Kon­zer­ne kei­ne Chan­ce." oder mir wird bedeu­tet die Zeit ver­lan­ge eben die neu­en Struk­tu­ren .... doch bis­her konn­te mir noch kei­ner von den Spöt­tern und mit­lei­dig Lächeln­den einen Beweis lie­fern war­um es nicht mit den über­kom­men­den Metho­den der Zah­lungs­wei­se geht. Ich nut­ze die wo immer mög­lich, es geht also.

Ich zäh­le mal auf, wie sich der Zugang zu mei­nem online Kon­to gewan­delt hat:

  1. gab es ein vier­stel­li­ges Paßwort;
  2. dann folg­te ein fünf­stel­li­ges Paßwort;
  3. dann folg­te eine TAN Liste aus der eine bestimm­te Zif­fer zu lesen und ein­zu­ge­ben war, danach das jetzt sechs­stel­li­ge Paßwort;
  4. die TAN Liste wur­de durch einen Gene­ra­tor ersetzt (auf Kun­den­ko­sten), ergänzt durch das Paßwort;
  5. wenig spä­ter folg­ten drei ver­schie­de­ne opti­sche Mög­lich­kei­ten des Ein­checkens, eine davon mit Mobiltelefon;
  6. ein neu­er Gene­ra­tor muß­te her (auf Kun­den­ko­sten), neben der neu­en Tasten­an­ord­nung eine opti­sche Erken­nung integriert;
  7. jetzt muß­te der Appa­rat auf dem das online ban­king aus­ge­führt wird durch die Bank digi­tal regi­striert und geneh­migt wer­den - ohne Wie­der­erken­nung kein online banking ....

Ver­mut­lich fol­gen Fin­ger­ab­druck, Gesichts­er­ken­nung und irgend­ein unsin­ni­ges Gad­get (ähn­lich captcha?) .... und die IT Abtei­lung der Bank, die ein­mal aus zwei (!) Per­so­nen, IT Fach­mann und Sekre­tä­rin, bestan­den hat­te ist mitt­ler­wei­le eine Haupt­ab­tei­lung mit drei Ebe­nen und knapp 60 Mitarbeitern.
SLOGAN: "SO geht Fortschritt!"

Und wie kom­me ich dar­auf an einem ganz gewöhn­li­che Mitt­woch sowas loszulassen?

Weil ich gera­de die nach­fol­gen­de Notiz gele­sen habe, die den kom­plet­ten Fir­le­fanz ad absur­dum führt:
Weil Daten die in gro­ßen Daten­ban­ken gespei­chert sind IMMER das erste Ziel von Ver­bre­chern sind ....
Wo frü­her ein Bank­raub das Geld brach­te genügt heu­te ein Laptop.
Schö­ne neue digi­ta­li­sier­te Welt ....
Wenig­stens wird dabei nie­mand erschossen.


[Quel­le: Topic 4]

bookmark_borderStumme & schleichende Bedrohung der Menschheit

Es fin­det eine fast unmerk­ba­re Ver­schie­bung statt die die Wenig­sten von uns aktiv wahr­neh­men. Vor ein paar Jah­ren hat­te ich ein Erleb­nis, das mir die Augen öff­ne­te und die Gefahr, die der Mensch­heit droht, erst so rich­tig klar machte. 

Nein, es geht nicht um Krieg, Hun­gers­not und Klimakatastrophe.
Es geht um Wis­sen das nicht gegoo­gelt ist, son­dern ein­ge­spei­cher­tes Wis­sen dar­stellt! Das, was man "Frue*er"™ als "All­ge­mein­bil­dung" bezeich­net hat. Wiki­pe­dia weist aller­dings auf einen wesent­li­chen Punkt hin, der all­zu oft ver­nach­läs­sigt wird:

Die Gleich­set­zung von All­ge­mein­bil­dung und All­ge­mein­wis­sen unter­schlägt jedoch die Befä­hi­gun­gen des Ver­stan­des, die erfor­der­lich sind, um die Wis­sens­in­hal­te zuein­an­der in Bezie­hung zu set­zen. Erst damit wird es mög­lich, Inhal­te abruf­ba­ren Wis­sens in Zusam­men­hän­gen zu ver­ste­hen. Unver­stan­de­nes lexi­ka­li­sches Stich­wort­wis­sen wird in der Fach­welt eher als „Halb­bil­dung“ aufgefasst.
[All­ge­mein­bil­dung]

Was soll das, wer­den Sie sich fra­gen, war­um soll­te ein wenig weni­ger Wis­sen so gefähr­lich sein?
Es ist gar nicht die Fül­le des Wis­sens allein. Es ist der dar­aus - also aus mehr oder weni­ger ver­füg­ba­rem Wis­sen - ent­ste­hen­de Wan­del des Den­kens und der Urteilsfähigkeit:
Die Beur­tei­lung und Abspei­che­rung des­sen, was als Infor­ma­ti­on auf uns ein­strömt, wird vom vor­han­de­nen Infor­ma­ti­ons­stand geformt. Erst aus dem Zusam­men­wir­ken von gei­sti­gem Ver­ständ­nis der Infor­ma­tio­nen und deren Ein­ord­nung wird ein akzep­ta­bles Weltbild.

Wer also selbst weni­ger - para­tes, durch frü­he­res Ler­nen geschaf­fe­nes - Wis­sen hat, wird sei­ne Umge­bung, sei­ne Mit­men­schen, und sei­nen Lebens­raum anders betrach­ten als Jene, die über einen grö­ße­ren Umfang und bes­se­re Ver­ar­bei­tungs­fä­hig­keit verfügen.
Siehe:

[Quel­le]

Gehen wir nun in die Zeit vor dem Auf­schwung der digi­ta­len Revo­lu­ti­on zurück und betrach­ten wie gelebt und gelernt wur­de, so wird klar wel­cher Unter­schied nicht ohne Fol­gen blei­ben kann. Bücher und Unter­rich­te waren damals noch die wesent­li­che Quel­le des Wis­sens­zu­ge­winns. So konn­te pro Zeit­ein­heit nur begrenz­tes Wis­sen ange­sam­melt wer­den - doch die­se Begren­zung ist nicht wesent­lich ver­schie­den wenn man die heu­ti­ge Situa­ti­on ansieht. Denn an der Auf­nah­me­fä­hig­keit der Mensch­heit hat sich - noch - nichts verändert.
Was sich geän­dert hat ist der Inhalt des­sen was kon­su­miert wer­den kann, was ange­bo­ten wird, und vor allem wie es die Betrach­ten­den auf­neh­men kön­nen, sei es gewollt oder unterbewußt.

Die Ten­denz geht weg von Fak­ten hin zu Mei­nun­gen, grund­le­gen­de Struk­tu­ren der Wis­sen­schaft wer­den nicht durch Ver­su­che und Beob­ach­tung wider­legt, son­dern allei­ne durch Zwei­fel, gegen­tei­li­ge Mehr­heits­bil­dung oder schlicht Unver­ständ­nis wegen man­geln­der Grund­la­gen an Erkenntnissen.

Der Vor­gang ver­stärkt sich durch zuneh­men­de Nut­zung der digi­ta­len Kapa­zi­tä­ten und führt - schlei­chend - zu einem Teufelskreis:
Weni­ger eige­nes, ein­ge­spei­cher­tes Wis­sen läßt das Inter­es­se und den Fokus schwin­den Neu­es dazu zu ler­nen; die sofor­ti­ge Ver­füg­bar­keit von digi­tal gespei­cher­ter Infor­ma­ti­on macht für Vie­le das 'selbst-ler­nen' zu einer über­flüs­si­gen Auf­ga­be, da sie noch dazu beschwer­li­cher ist als digi­tal Abruf­ba­res zu nut­zen. Es wird immer weni­ger Wis­sen beim Indi­vi­du­um übrig blei­ben, denn wer ver­lernt hat zu ler­nen hat immer weni­ger Inter­es­se es zu ändern, es aufzufrischen. 

Zukünf­ti­ge Gene­ra­tio­nen wer­den sich immer mehr auf fremd­ge­steu­er­te Infor­ma­tio­nen ver­las­sen. Deren Beur­tei­lung auf Rele­vanz und Plau­si­bi­li­tät wird zuneh­mend erschwert, denn es fehlt an selbst gewon­ne­nen Erfah­run­gen und einem sta­bi­len Denk­ge­bäu­de, in das das erwor­be­ne Wis­sen ein­ge­fügt ist - ein sol­ches Muster wird gar nicht erst gebil­det wenn vor­ran­gig und unkri­tisch Ver­laß auf ange­bo­te­ne Infor­ma­tio­nen herrscht.

Zusam­men­ge­faßt ent­steht dem­nach fol­gen­des Bild:
Die Steue­rung der Infor­ma­tio­nen wird kom­plett von einer immer klei­ner wer­den­den Zahl von Pro­du­zen­ten bestimmt wer­den und die Kon­su­mie­ren­den haben immer weni­ger Urteils­fä­hig­keit man­gels nie oder nur bruch­stück­haft erwor­be­nem Wissen.
Wir steu­ern ohne Brem­sen auf eine Zukunft zu in der die Mensch­heit sich durch Kli­ma­ver­än­de­run­gen selbst aus­merzt, und auf dem Weg dort­hin durch den Ein­fluß weni­ger, den öffent­li­chen Dis­kurs beherr­schen­der, Krei­se dar­an gehin­dert wird deren Nar­ra­tiv zu hin­ter­fra­gen oder gar ad absur­dum zu führen.
Mög­li­cher­wei­se ist die­se Ent­wick­lung auf ande­ren Pla­ne­ten im Uni­ver­sum ähn­lich gelau­fen und da hät­ten wir einen wei­te­ren Grund dafür, daß es nie gelin­gen wird mit *Ali­ens* in Kon­takt zu kommen ....


[Anstoß zur Beschäf­ti­gung mit dem The­ma: Out­sour­cing Our Memo­ry: How Digi­tal Tools Are Res­ha­ping Human Thought; Kathe­ri­ne Brod­s­ky; August 15, 2025; 12 min read ]

bookmark_borderNur Bares ist Wahres!
Vom zunehmenden Druck elektronische Bezahlung zum Standard zu machen und Bargeld abzuschaffen

Bezug: Sen­dung von WISO zur Kartenzahlung

Schon die Über­schrift ".. Bar oder mit Kar­te? War­um Deutsch­land bei der Kar­ten­zah­lung hin­ter­her­hängt .." ist von der Wort­wahl her auf ein bestimm­tes Erge­bis abge­stellt."hin­ter­her­hängt" bedeu­tet doch sowas wie *hin­term Mond*, *alt­backen*, *fort­schritts­feind­lich*, usw. ...

Des­we­gen: Eine sehr ten­den­ziö­se Dar­stel­lung - es gibt ganz ande­re Grö­ßen­ord­nun­gen von Steu­er­hin­ter­zie­hung die mit den Zah­lungs­sy­ste­men nichts zu tun haben. Son­der­bar, daß nur die Klein­de­lik­te ins Visier genom­men wer­den und die gro­ßen Schur­ken mit *Spon­so­ring* (= Bestechung) dafür sor­gen unbe­hel­ligt zu bleiben.
Die Beden­ken hin­sicht­lich der Daten­si­cher­heit (außer­halb der EU) wur­den völig übergangen.

Wie sieht es mit Men­schen mit gerin­gen Ein­künf­ten aus deren Ein­ko­men nicht dafür reicht eine Kar­te für Bezah­lung zu bekom­men? Oder Men­schen mit Behin­de­run­gen, die Auto­ma­ten und elek­tro­ni­sche Zah­lungs­sy­ste­me nicht bedie­nen kön­nen? Bei­spiel "touch­screen" für Blinde??

Völ­lig außer Acht gelas­sen ist die ent­hal­te­ne Ten­denz zur völ­li­gen Abschaf­fung von Bar­geld ... und wenn dann die elek­tro­ni­schen Syste­me aus­fal­len, die Auto­ma­ten für Bar­geld weg sind - wie soll dann bezahlt werden?
Oder wenn es einen System­wech­sel gibt und der Staat die Elek­tro­nik abschal­tet? Oder wenn die Gut­ha­ben mit irgend­wel­chen Abga­ben bela­stet wer­den weil es der Finanz­mi­ni­ster so ver­ord­net? Bar­geld kann so nicht miß­braucht werden.

Zuletzt: Eine Moden­schau der Redak­teu­rin wird gra­tis mit­ge­lie­fert, für jeden Anlaß das *rich­ti­ge out­fit* - Selbst­dar­stel­lung der Zuge­hö­rig­keit zu GenZ? Neii­in, natür­lich alles rei­ner Zufall ....

Dazu eine Samm­lung von Kom­men­ta­ren, nicht ganz zufäl­lig ausgewählt:











bookmark_border"Für eine Handvoll Dollar"
.... oder
"Für ein paar Dollar mehr"

Wenn man mit einem Gang­ster umgeht
muß es nicht ver­wun­dern wenn man
mit Gangster­me­tho­den über den Tisch gezogen
und übers Ohr gehau­en wird ....

[Quel­le des Zitats im Beitragsbild]
EU *Deal* zwi­schen v.d.Leyen und dem Prä­si­den­ten­dar­stel­ler Trump

bookmark_borderCHARLIE ANGUS CALLS FOR GLOBAL BOYCOTT OF USA

Seit Mona­ten ver­tre­te ich die Auf­fas­sung es sei die beste Lösung den Prä­si­den­ten­dar­stel­ler Trump zu boy­kot­tie­ren. Nicht mit ihm oder ande­ren Mit­glie­dern sei­nes aus Schwach­ma­ten, Halun­ken, zwie­lich­ti­gen Aben­teu­rern, Ver­schwö­rungs­theo­re­ti­kern und Wirk­lich­keits­ver­wei­ge­rern bestehen­den Kabi­netts zu verhandeln.

Kana­da hat es vor­ge­macht wie man die USA tref­fen kann (Aus­wahl):
- US Pro­duk­te boykottieren;
- kei­nen Urlaub mehr in USA;
- kei­ne Waren auf denen US-Zöl­le lie­gen exportieren.

Statt­des­sen
- Neue Lie­fe­ran­ten in ande­ren Län­dern suchen;
- dort Urlaub machen wo man in glei­cher Wei­se Land­schaf­ten, Natur erle­ben kann;
- Für eige­ne Pro­duk­te neue Abneh­mer suchen, Lie­fer­ket­ten umschichten.

Der vor­ma­li­ge kana­di­sche Abge­ord­ne­te Char­lie Angus, voll­stän­di­ger Name "Charles Joseph Angus", hat einen knap­pen Vor­trag gehal­ten, der eine wesent­li­che Ana­ly­se der poli­ti­schen Welt­kon­stel­la­ti­on mit Trump als US Prä­si­den­ten­dar­stel­ler zum Inhalt hat. Eine bril­lan­te, über­zeu­gend dar­ge­stell­te, und des­halb ein­gän­gi­ge Moment­auf­nah­me mit ange­häng­tem Hand­lungs­an­satz.

Ich emp­feh­le die­ses Video. Es ist kurz. prä­gnant, direkt: Faschi­sten und Auto­kra­ten wer­den als sol­che benannt - kei­ne kuschel­wei­che Ver­brä­mung. So, wie ich frü­her schon als Zitat eines deut­schen Sprich­worts forderte: 


Auf einen gro­ben Klotz gehört ein gro­ber Keil!
 

bookmark_borderAntwort auf: Newsletter Nr. 12 Energiesystem der Zukunft
Meine Frage: Welcher Zukunft?

 
 
 
 
Sehr geehr­te Damen und Herren,

ange­sichts der aktu­el­len Kli­ma­po­li­tik der fos­sil-ver­seuch­ten, wis­sen­schaft­lich unfä­hi­gen Frau Mini­ste­rin Rei­che / des Bun­des ins­ge­samt, hal­te ich es für unnö­tig über wei­te­re Aktio­nen von Ihnen infor­miert zu werden.

In Ber­lin wer­den der­zeit die Ener­gie­zie­le - wis­sen­schaft­lich beleg­te Not­wen­dig­kei­ten! - in Fra­ge gestellt und das mit Flos­keln aus der Ener­gie­ma­fia ent­schul­digt. Welch eine Far­ce ange­sichts die­ser Ent­wick­lung über­haupt noch den Erfolg der Kli­ma­be­mü­hun­gen zu denken.

Wir sind auf der expo­nen­ti­ell wach­sen­den Ver­än­de­rungs­kur­ve des Kli­mas an der Stel­le, an der die Kur­ve - unum­kehr­bar - steil nach oben stei­gen wird. Spä­te­stens am Ende der Legis­la­tur­pe­ri­ode die­ser Bun­des­re­gie­rung wird fest­ste­hen, dass alle Kli­ma­zie­le dank Lob­by­ar­beit der Ener­gie­kon­zer­ne ver­fehlt wer­den ... Haupt­sa­che das "Wachs­tum" steigt und der "Pro­fit" stimmt ...!

Erschüt­tert von soviel Wis­sen­schafts­feind­lich­keit und Unver­mö­gen an den Schalt­stel­len unse­res Lan­des fehlt mir jede Moti­va­ti­on mich durch, vor die­sem Hin­ter­grund nutz­lo­se, Ali­bi-Akti­vi­tä­ten wei­ter beschäf­ti­gen zu lassen.

(Gruß­for­mel)

bookmark_borderHallo Herr Gigold:
Anstelle eines Kommentares bei Ihnen ....

Herr Gigold schreibt zum The­ma "Gen­dern" und weil dort / an der Quel­le kei­ne Kom­men­ta­re erlaubt sind, jetzt hier ein Zitat sei­ner Ein­schät­zung und mei­ne Antwort:


[Was mit "Dein Kom­men­tar" bezeich­net ist stammt von mir (wvs)]

Nach­trag:
Was das "Sowohl - als auch!" bringt ist der­zeit in den USA zu beob­ach­ten: Die Medi­en haben in ihrem Bestre­ben Aus­ge­gli­chen­heit wal­ten zu las­sen die absur­den The­sen des Herrn Prä­si­den­ten­dar­stel­lers Trump so auf­ge­wer­tet, daß sie schließ­lich 'main­stream' wur­den - wol­len wir, daß uns hier dem­nächst auf­ge­pepp­te Min­der­hei­ten regieren?

Sie­he dazu auch Horst Schulte:
Aus dem Rea­der ver­bannt…? Wo set­zen wir eigent­lich unse­re gesell­schaft­li­chen Prio­ri­tä­ten? 7. Juli 2025

bookmark_borderDas zahl' ich aus der Portokasse ..?!

Prime Days bei Amazon.
Aber Ach­tung, Falle!
Sie­he oben in der Abbildung.
Der Arti­kel, T-Shirt, kostet 0,99€.
Das Por­to 129,95€.

Ich wäre - bei­na­he - dar­auf hereingefallen,
woll­te schon auf "jetzt kau­fen" drücken ....

Das wären teu­re fünf T-Shirts geworden:
4,95€ für die Ware, 649,75€ für das Porto.

bookmark_borderCHINA, das medientechnisch vernachlässigte Land

Wann haben Sie, lie­be Lesen­de, zuletzt einen Arti­kel zu Gescheh­nis­sen in Chi­na gesehen/ gele­sen? Damit mei­ne ich nicht Nach­rich­ten zu Par­tei­ta­gen, Stel­lung­nah­men zu Reden ande­rer Regie­rungs­mit­glie­der über Chi­na und selbst­ver­ständ­lich auch nicht Klatsch aus der Medienbranche.
Wie sieht es mit der tech­no­lo­gi­schen Ent­wick­lung und dem Fort­schritt der Wis­sen­schaf­ten dort aus? Nada, Null, Nix!

Nein, son­dern so *rich­ti­ge* Nach­rich­ten über den All­tag der Bevöl­ke­rung, über Fami­li­en, über das Berufs­le­ben, die Woh­nungs­si­tua­ti­on, die Ver­sor­gungs­la­ge, die all­ge­mei­nen Lebens­hal­tungs­ko­sten und was man dort so als Frei­zeit­be­schäf­ti­gung macht.

Wir wer­den in den Öffent­li­chen Medi­en mit immer neu­en Kri­mis bedient, Talk­shows an fast jedem Wochen­tag, der Ätna spuckt Feu­er, und in Paki­stan gibt es Über­schwem­mun­gen. Aus USA wird über die Unver­schämt­hei­ten und - ent­schul­di­gen Sie die For­mu­lie­rung - jeden Furz des Prä­si­den­ten­dar­stel­lers Trump und sei­ne Lach­trup­pe von Dilet­tan­ten berichtet.

Doch was so täg­lich in Chi­na pas­siert ist offen­bar kei­ne (oder: fast kei­ne) Sen­dung wert.
Mich macht so etwas stut­zig und ich kann mir zwei Grün­de dafür vorstellen:

1. Es wür­de hier zu Beschä­mung, Neid und drän­gen­den Fra­gen an die Poli­tik füh­ren wenn man unse­re Ver­hält­nis­se ver­glei­chen wür­de - weil die Chi­ne­sen hier als dum­me Bau­ern dar­ge­stellt wer­den obwohl sie uns doch in den mei­sten Fel­dern des orga­ni­sier­ten Staats­we­sen weit vor­aus sind;
2. Es herrscht blan­ke Unkennt­nis und Ideen­lo­sig­keit bei den Medi­en was und wie man über Chi­na berich­ten könn­te, weil man nicht das nöti­ge Per­so­nal vor Ort hat, oder, wenn man es hat, beschränkt es sich auf sowie­so schon über­la­ste­te Kor­re­spon­den­ten die für meh­re­re Inter­es­sen­ten arbei­ten und ein­fach kei­ne Zeit zu Krea­ti­vi­tät und mehr als Rou­ti­ne-Bla-bla haben.

Klar, es gibt mehr, kei­ne Fra­ge, doch das sind die ersten Gedan­ken die ich dazu hatte/habe. Wie sehen Sie das - füh­len Sie sich *aus­rei­chend* und/oder *umfas­send* zu Chi­na informiert?
Geben Sie ein­mal in einer Such­ma­schi­ne "Chi­ne­si­sche Impres­sio­nen" ein - nur Kli­schee, Folk­lo­re, Geschich­te, das *moder­ne* Chi­na fin­det dort NICHT statt. Es sei denn auf Berichts­ei­ten von pri­va­ten Besu­chern die kein Besuchs­pro­gramm gebucht haben.