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bookmark_border"Legalistischer" Islam
Das etwas andere “Wort zum Sonntag”

Durch einen kürz­lich beim hpd erschie­ne­nen Arti­kel wur­de ich wie­der auf ein The­ma gesto­ßen, das mich frü­her schon inter­es­sier­te, das ich aber aus den Augen ver­lo­ren hat­te. Als vor ein paar Jah­ren eine Flut von asyl­su­chen­den Syrern bei uns ein­traf hat­te ich zu ver­schie­de­nen Ein­tref­fen­den davon einen guten Kon­takt und konn­te in eini­gen Fäl­len sogar hel­fen die Inte­gra­ti­on zu erleich­tern und bei all­fäl­li­gen Behör­den­pro­ble­men beschwich­ti­gend oder beschleu­ni­gend ein­zu­grei­fen. Es ist schon - so muß­te ich fest­stel­len - ein Unter­schied ob der Asyl­be­wer­ber allei­ne oder beglei­tet von einem Deut­schen das Amts­zim­mer betritt. Das soll­te grund­sätz­lich anders sein, aber Behör­den­mit­ar­bei­ter sind auch nur Men­schen mit allen Schwä­chen und Vor­ur­tei­len die anson­sten in der Bevöl­ke­rung vor­han­den sind.
Es geht hier aller­dings - wie im Titel und der unten ste­hen­den Abbil­dung ange­deu­tet - um den lega­li­sti­schen Islam. Des­sen Bedeu­tung ist unter­schätzt und ver­kannt, je nach­dem von wel­cher Sei­te man die Aktio­nen betrach­tet und wie man die Ziel­set­zung beurteilt.


 

Als Zeit­zeu­ge aus den 60er und 70er Jah­ren, in denen die Paro­le lau­te­te "Ver­än­de­rung gelingt nur mit einem lan­gen Marsch durch die Insti­tu­tio­nen!" - was eine sub­ver­si­ve, all­mäh­li­che und brei­te Infil­tra­ti­on der maß­geb­li­chen Schalt­stel­len in Staat und den wich­tig­sten Funk­ti­ons­be­rei­chen zum Zie­le hat­te ist klar, wie es lau­fen soll und das es gelin­gen kann. Es ist nicht in einer zum Umsturz füh­ren­den bzw. so auf­ge­wach­se­nen Stär­ke gelun­gen, daß dar­aus bahn­bre­chen­de Ände­run­gen ent­stan­den wären, jedoch führ­te es punk­tu­ell zu Ver­wer­fun­gen der all­ge­mei­nen Ord­nung die gera­de wegen ihrer "Nicht-Abge­schlos­sen­heit" viel schlim­me­re Fol­gen hat­ten als man anneh­men konnte.
Ich den­ke da an den Erzie­hungs­be­reich, die Auf­lö­sung der Fami­li­en­so­li­da­ri­tät, den Verust an Umgangs­for­men und Rück­sicht­nah­me bis hin zum dys­funk­tio­na­len gesell­schaft­li­chen Kon­sens zu Grund­la­gen demo­kra­ti­schen Han­delns und Not­wen­dig­kei­ten des Zusam­men­le­bens. Einer­seits das "Ich,ich!" der gepäp­pel­ten Vor­zei­ge­kin­der, ande­rer­seits das "Ich,ich!" der Wirt­schafts­füh­rer, die raf­fen und gar kri­mi­nell han­deln - solan­ge es nicht die Gefahr unmit­tel­ba­rer Sank­tio­nen in Form des Ent­zu­ges der gesell­schaft­li­chen Posi­ti­on gibt.

Der lega­li­sti­sche Islam ver­sucht genau einen sol­chen Weg zu fin­den die Gesell­schaft und poli­ti­sche Rich­tung in Deutsch­land dahin­ge­hend zu unter­wan­dern. Hel­fer fin­den sich genug, ins­be­son­de­re unter den wohl­mei­nen­den Völ­ker­ver­stän­di­gern und Mul­ti-Kul­ti-Anhän­gern, die Wohl­füh­len vor Nach­den­ken stel­len und von rosa­ro­ten Ein­hör­nern und Ster­nen­staub träu­men. Wäh­rend Ande­re die Mes­ser wet­zen und in Macht­po­si­tio­nen vor­rücken in die sie von genau jenen gehievt wer­den denen sie spä­ter (nicht nur sprich­wört­lich!) die Keh­le durch­schnei­den wollen.

Ein Blick in den Iran die­ser Tage zeigt was nicht funktioniert:

  • Ein tota­li­tä­res Régime das sei­ne Legi­ti­mi­tät aus ererb­ter Posi­ti­on herleitet;
  • oder

  • ein tota­li­tä­res System das sei­ne Legi­ti­mi­tät aus vor­geb­li­cher Aus­ge­wählt­heit durch und in reli­giö­sen Struk­tu­ren begründet.

Wie­so soll­te also ein ins­ge­heim geplan­ter Got­tes­staat Deutsch­land ein erstre­bens­wer­tes Ziel sein, des­sen Anfän­gen nie­mand weh­ren soll­te? Wir sehen doch den Schwund der reli­giö­sen Indok­tri­na­ti­on durch die Groß­kir­chen des Lan­des, die ihre Posi­tio­nen des­we­gen ver­lo­ren haben, weil ihnen ihre Heils­ver­spre­chun­gen nicht mehr geglaubt wer­den. Das durch eine noch stär­ker dok­tri­när aus­ge­rich­te­te Glau­bens­rich­tung - den Islam - erset­zen zu las­sen wäre nicht nur ein Schritt rück­wärts in der Ent­wick­lung des Lan­des. Es wären zwei oder gar mehr Schrit­te zurück in den Bereich des frü­hen Mittelalters!


Anstatt also die Rech­te der Gläu­bi­gen des Islam hier­zu­lan­de zu erwei­tern und das Rechts­sy­stem des Staa­tes des­we­gen so zu ver­bie­gen bis es die Ansprü­che erfüllt, die von den Ver­tre­tern des lega­li­sti­schen Islam gefor­dert wer­den, ist es die ein­zig gang­ba­re Lösung die noch vor­han­de­nen Son­der­rech­te der gro­ßen Blöcke der katho­li­schen und evan­ge­li­schen Men­schen end­gül­tig zu kap­pen und alle Staats­bür­ger gleich zu behan­deln. Kei­ne Son­der­rech­te für irgend­wen, egal aus wel­chen Grün­den - und schon bestimmt nicht auf der Basis der Rechts- und Gesell­schafts­ord­nung einer aus der frü­hen Vor­zeit stam­men­den Glau­bens­ge­mein­schaft.
 

 

bookmark_borderWas ich Ihnen noch erzählen muß ....

Mög­li­cher­wei­se brau­chen Sie die fol­gen­den Infor­ma­tio­nen nicht.

Falls Sie irgend­wann damit kon­fron­tiert sind einen Zäh­ler­tausch oder einen neu­en Haus­an­schluß "Elek­tro" zu bekommen:
Zie­hen Sie vor der Abschal­tung alle Stecker her­aus, tren­nen Sie alle Elek­tro­ge­rä­te von Mehr­fach­steck­do­sen und schal­ten Sie die Siche­run­gen für fest instal­lier­te Groß­ge­rä­te aus.

Tun Sie das nicht könn­te es sein, daß

  • ihr Kaf­fee­au­to­mat sei­nen wei­te­ren Dienst verweigert,
  • ihre Haus­klin­gel sich in den Ruhe­stand begibt,
  • der Trock­ner beschließt, Sie sol­len zukünf­tig bes­ser zwei Trocken­ge­stel­le nut­zen und
  • meh­re­re Steck­do­sen­lei­sten zu schmo­ren anfan­gen und
  • wenn Sie Glück haben bemer­ken Sie es noch bevor ein offe­nes Feu­er dar­aus wird .... 

Da freut man sich schon über Klei­nig­kei­ten, wie z.B. noch eine her­kömm­li­che Kaf­fee­ma­schi­ne 'alter Art' mit Fil­ter­tü­te, Was­ser­be­häl­ter und Kaf­fee­kan­ne zu besit­zen und eine Packung vaku­um­ier­ten Kaf­fee besorgt zu haben, um einen Kaf­fee auf­zu­brü­hen - und wäh­rend man den genießt dar­über nach­zu­den­ken, ob es nicht "Frue*er"™ bes­ser war, als die Elek­tro­ge­rä­te noch nicht digi­tal gesteu­ert wur­den, son­dern ledig­lich mit Ein- und Aus­schal­ter bestückt waren.

Mer­ke:
Der Gestank von ver­schmor­ten Lei­tun­gen einer Mehr­fach­steck­do­se ist pene­trant und hält über Tage an.
E K E L H A F T !

bookmark_borderAlles ganz harmlos ..!?

Stel­len wir uns ein­mal vor wir wären eine frem­de Macht. Die unauf­fäl­lig die Ver­hält­nis­se und das sozia­le Gefü­ge in einem Land ken­nen ler­nen woll­te. Die sich für einen mög­li­chen Kon­flikt einen Vor­teil an Wis­sen aneig­nen wollte?
Was wäre der beste Ansatz das zu erreichen?
Myria­den von getreu­en Staats­die­nern in ver­deck­ter Art und Wei­se in die­ses Land zu schicken und sie in das All­tags­ge­sche­hen ein­zu­bin­den. Sie beob­ach­ten zu las­sen wel­che Struk­tu­ren es gibt und zugleich aus­for­schen zu las­sen wo die stra­te­gisch wich­ti­gen Berei­che lie­gen und wie die Lan­des­ver­tei­di­gung dis­lo­ziert ist, die im Ver­tei­di­gungs­fall die­se Objek­te und Berei­che abzu­decken hätte.

In Spa­ni­en gibt es eine rie­si­ge Zahl an chi­ne­si­schen Ein­zel­han­dels­ge­schäf­ten die das gesam­te Sor­ti­ment an Bil­lig­wa­re ver­kau­fen das man hier­zu­lan­de in KEDI, KIK, Th.Phillips oder express Shops fin­det. Ist es völ­lig 'nor­mal', daß Ein­zel­han­dels­ver­käu­fer flie­ßend Spa­nisch spre­chen und vie­le davon zusätz­lich sogar noch Eng­lisch oder Fran­zö­sisch? Selbst wenn man unter­stellt die­se Läden sei­en inha­ber­ge­führt und die Mit­ar­bei­ten­den sei­en alle Fami­lie kön­nen - wegen der Kosten und Wett­be­werbs­si­tua­ti­on - die­se Geschäf­te unmög­lich wirt­schaft­lich arbei­ten und überleben. 

Daher bleibt nur der Umkehr­schluß: "Das brau­chen sie gar nicht!"

War­um? Weil sie ver­deckt arbei­ten­de Emis­sä­re sind, deren Deckung die­se Läden sind und die in Wahr­heit ihren Lebens­un­ter­halt aus ande­ren Quel­len bekommen. 

Betrach­tet man eine ande­re Situa­ti­on, näm­lich die, die wir in Deutsch­land vor­fin­den. Hier sind ganz ande­re Tat­sa­chen für eine frem­de Macht inter­es­sant als in Spa­ni­en. Bei uns geht es dar­um die Spit­zen­po­si­ti­on der Wirt­schaft auf den Welt­märk­ten zu erkun­den. Was führt zum Erfolg, wel­che Eigen­schaf­ten der Mit­ar­bei­ten­den braucht es und wie wer­den die­se aus­ge­bil­det? Wie arbei­ten die Betrie­be und wel­che Struk­tu­ren sind dazu geeig­net den Erfolg zu stabilisieren?

Betrach­tet man die Zah­len der aus­län­di­schen Stu­die­ren­den und deren Her­kunfts­län­der, so fällt es schwer an rei­nen Zufall zu glau­ben - Zufall des­we­gen, weil sie aus bestimm­ten Län­dern hier­her kom­men um zu stu­die­ren und in gro­ßer Zahl spä­ter hier blei­ben und wei­ter im Lan­de leben:
Sehr gut gebil­de­te Men­schen, die das Zeug hat­ten sich hier im Stu­di­um zu behaup­ten, Abschlüs­se zu errei­chen und sich zu etablieren.

Sicher, ein Teil die­ser Men­schen ist wahr­schein­lich völ­lig unver­däch­tig und bestimmt nicht dar­auf aus hier zu spio­nie­ren oder sonst­wie dem Gast­land zu scha­den, in dem sie eine lan­ge Zeit ihres Lebens zuge­bracht haben, und noch ver­brin­gen. Zwei­fels­frei ist es genau­so gerecht­fer­tigt zu postu­lie­ren unter ihnen sei­en eine Zahl von aus­län­di­schen Agen­ten, Teil einer 'Fünf­ten Kolon­ne', womög­lich mili­tä­risch aus­ge­bil­de­te Ope­ra­tiv­kräf­te, die irgend­wann 'akti­viert' wer­den könn­ten - wenn es ihr 'Vater­land' von ihnen verlangt.

Hier eine Über­sicht wer wie­viel Anteil an den Stu­die­ren­den stellt:


 

Beson­ders auf­schluß­reich scheint mir hín­ge­gen, wer wie lan­ge bleibt und wel­cher Anteil die­ser Men­schen deut­sche Staats­bür­ger­schaft annimmt:

".. So lag der Anteil der nach zehn Jah­ren Ein­ge­bür­ger­ten unter den tür­ki­schen Stu­die­ren­den mit 24 % zwar unter dem Durch­schnitt, fiel aber den­noch höher aus als bei inter­na­tio­na­len Stu­die­ren­den mit rus­si­scher (12 %), chi­ne­si­scher (10 %) und ame­ri­ka­ni­scher Staats­an­ge­hö­rig­keit (3 %). Über­durch­schnitt­li­che Antei­le an Ein­ge­bür­ger­ten waren nach zehn Jah­ren bei­spiels­wei­se unter kame­ru­ni­schen (50 %), bra­si­lia­ni­schen (34 %) und indi­schen (32 %) Stu­die­ren­den zu beobachten .."

[Quel­le]
Ver­ges­sen wir die als 'über­durch­schnitt­lich' (nach Antei­len) bezeich­ne­ten Stu­die­ren­den, die aus Län­dern kom­men in denen die Kon­kur­renz groß und die Chan­cen gering sind, dann blei­ben die ande­ren Grup­pen übrig .... und das sind die­je­ni­gen, bei denen ich die Fra­ge stel­le "Alles ganz harmlos ..!?"

bookmark_borderZum "Tag der deutschen Einheit"
Das Ergebnis nach 70 Jahren *Umerziehung* im Anschluß an den II. Weltkrieg in Europa:
BRD als rechtslastige Pseudodemokratie nach US-amerikanischem Muster

In der SZ war kürz­lich Fol­gen­des zu lesen:

".. Beim Blick auf die Geschich­te wird deut­lich, dass es die gol­de­ne Ver­gan­gen­heit der Demo­kra­tie nie gab, von der die Unter­gangs­er­zäh­lun­gen leben. Wann soll­te sie gewe­sen sein? In den Fünf­zi­ger­jah­ren, in denen die poli­ti­sche Klas­se noch Nazis in ihren Rei­hen hat­te? In den Sieb­zi­gern, als der Links­extre­mis­mus das Land erschüt­ter­te? Auch inter­na­tio­nal gestal­tet sich die Suche nach der gro­ßen Ver­gan­gen­heit wenig über­zeu­gend. Die Welt des Kal­ten Krie­ges etwa, mit bru­ta­ler Hege­mo­nie des Sowjet­im­pe­ri­ums und frag­wür­di­gen Krie­gen der Super­mäch­te, lässt sich kaum als demo­kra­ti­scher Jung­brun­nen ver­ste­hen .." [Zitat­quel­le]

Die Autorin ver­läßt - wie in vie­len gei­stes­wis­sen­schaft­li­chen Fächern üblich - den beweis­ba­ren Teil der Geschich­te und betrach­tet ein­sei­tig den Teil, der ihr Nar­ra­tiv stüt­zen soll: 

Da fällt der Begriff "bru­ta­le Hege­mo­nie des Sowjet­im­pe­ri­ums" und auf dem ande­ren Auge ist sie 'blind', wenn sie die "bru­ta­le Hege­mo­nie des US Impe­ria­lis­mus" nicht ein­mal ansatz­wei­se in ihre Über­le­gun­gen einbezieht.
Sie for­mu­liert weiter: 

".. So ergibt sich eine gera­de­zu ver­blüf­fen­de Erfolgs­ge­schich­te, wenn sich der Blick histo­risch wei­tet und die erste Jahr­hun­dert­hälf­te in die Ana­ly­se ein­be­zo­gen wird. Gab es in den Zwan­zi­ger­jah­ren rund 30 Län­der mit demo­kra­ti­scher Herr­schaft, so waren es 1989 knapp 70 und 1995 schon 115, wäh­rend es heu­te mehr als 120 sind .." [ebd.]

Hier wird ein­zig der Blick auf posi­ti­ve Erschei­nun­gen des Auf­wach­sens des Kapi­ta­lis­mus gerich­tet, die dadurch 'bewie­sen' wer­den sol­len, daß sich die Zahl der Demo­kra­tien auf der Welt erhöh­te. Seit wann wer­den Erfol­ge an demo­kra­ti­scher Mit­be­stim­mung nicht an objek­ti­ven Kri­te­ri­en wie Betei­li­gung der Arbei­ten­den an ihrer Arbeits­lei­stung oder Beein­flus­sung der poli­ti­schen Vor­ha­ben zugun­sten der Arbei­ten­den, also den Inhal­ten demo­kra­ti­schen Han­delns gemes­sen, son­dern ledig­lich an der Zahl von so benam­ten Systemen?

Wie sich die Ent­wick­lung seit Anbe­ginn des letz­ten Jahr­hun­derts tat­säch­lich begab läßt sich leicht mit einem Satz zusammenfassen:
Der anfäng­li­che Raub­tier­ka­pi­ta­lis­mus nach US-ame­ri­ka­ni­schem Muster im Zuge der Indu­strie­ali­sie­rung wur­de in Euro­pa in abge­mil­der­ter Form durch­ge­setzt und durch zwei Welt­krie­ge in denen es um Geld und Ein­fluß­sphä­ren ging so gefe­stigt, daß ein öst­li­cher und west­li­cher Block entstand. 

Mit­tels Mili­tär­macht und Geheim­dienst­tä­tig­keit haben haben die USA ins­be­son­de­re nach dem II. Welt­krieg ihren Ein­fluß erhal­ten und aus­ge­baut, sodaß im Bereich von EU und NATO ein ein­heit­li­ches Feind­bild und Denk­mu­ster geschaf­fen und genährt wird. Das beson­de­re Augen­merk gilt dabei dem vor­ran­gi­gen Bestre­ben die­se Balan­ce zu erhal­ten und jeg­li­che Stö­rung zu sank­tio­nie­ren. Dabei wer­den selbst radi­kal rech­te Strö­mun­gen nicht etwa ver­dammt, son­dern dazu benutzt die Ver­wer­fun­gen in eine für die US Hege­mo­nie gün­sti­ge Rich­tung umzuleiten.

Bei Feyn­sinn ist dazu ausgeführt:
".. Die Glo­ba­li­sie­rung durch Kapi­tal und Geo­stra­te­gie der zuletzt ein­zi­gen Welt­macht USA hat dazu geführt, dass sie allein für die von ihr beherrsch­te Hemi­sphä­re (NATO, EU) die ideo­lo­gi­sche Aus­rich­tung bestimmt. Ihre Regeln, ihr poli­ti­sches System, ihre (neo­li­be­ra­le) Wirt­schafts­ord­nung hat auf der gan­zen Welt zu gel­ten .." [Zitat­quel­le]

".. Dann muss man oben­drein noch zur Kennt­nis neh­men, dass – es wur­de hier mehr­fach ange­spro­chen – es offen­bar eine Fern­be­die­nung gibt, die dazu führt, dass deut­sche Poli­ti­ker kei­ne deut­schen Inter­es­sen, son­dern ersicht­lich die der USA umset­zen .." [Zitat­quel­le]

Wenn man also die der­zei­ti­ge poli­ti­sche Land­schaft und den statt­fin­den­den Stell­ver­tre­ter­krieg betrach­tet, so wird schnell deut­lich war­um einer­seits bei unse­ren Poli­ti­kern nur eine Denk­rich­tung vor­herrscht und ander­seits der Kon­flikt vie­le 'Väter' hat. 


Stimmt die The­se, daß Ver­hält­nis­se, die in den USA herr­schen, immer ein paar Jah­re Vor­lauf brau­chen um hier anzu­kom­men, so stel­le ich die Fra­ge "Wol­len wir ein spät­ka­pi­ta­li­sti­sches System wie es der­zeit dort mit allen ras­si­sti­schen, umwelt­zer­stö­ren­den und men­schen­ver­ach­ten­den Facet­ten zu beob­ach­ten gibt - oder wol­len wir eine wah­re Demo­kra­tie mit Teil­ha­be Aller und geringst­mög­li­chem Ein­fluß derer, die ledig­lich Kapi­tal­in­ter­es­sen ver­tre­ten?"
 

 

bookmark_borderDie Kardinalfrage: Was nützt wem?

Der Krieg in der Ukrai­ne zieht sich hin - was Vie­le kaum für mög­lich hiel­ten hält Euro­pa, und die Rand­staa­ten zu Russ­land, auf Trab. Die Angst vor Ent­glei­sen der ato­ma­ren Ener­gie­pro­duk­ti­on ist min­de­stens gerecht­fer­tigt. Wenn auch wenig wahr­schein­lich, weil die­je­ni­gen, die das in Gang set­zen müß­ten, selbst die ersten Opfer wären. Aber wer weiß, Ver­zweif­lungs­ta­ten gibt es schon in Zei­ten von Frie­den und mit grö­ße­rer Wahr­schein­lich­keit im Krieg.

Es wer­den Waf­fen in die Ukrai­ne gepumpt. Die Kämp­fer dort wer­den von US Spe­zia­li­sten ein­ge­wie­sen und aus­ge­bil­det. Sie ken­nen das gelie­fer­te Gerät, es ist NATO Stan­dard. Tak­tik sowie Stra­te­gie fol­gen den bekann­ten NATO Regeln.

Dar­aus erge­ben sich zwei Konsequenzen:

  1. Die USA bestim­men was an Gerät und Muni­ti­on gebraucht wird, es wird von dort gelie­fert und über­wie­gend von den EU Staa­ten bezahlt. Allen vor­an Deutsch­land und Frank­reich, die Bri­ten sind ja nun außen vor, wenn­gleich sie eben­falls Bei­trä­ge lei­sten. Kaum nen­nens­wert im Vergleich.
  2. Die Embar­go­maß­nah­men tref­fen vor allem EU Län­der und da ins­be­son­de­re deren Wirt­schaft weil Grund­stof­fe und Tei­le für die Pro­duk­ti­on weg­fal­len - das Embar­go wirkt näm­lich auch gegen die Embar­go­mäch­te selbst. Län­der wie Russ­land und USA sind allei­ne schon wegen ihrer schie­ren Grö­ße und wegen ihrer Men­schen­mas­sen weni­ger anfäl­lig für sol­che Ereig­nis­se. Sie sind weit­ge­hen­de 'Selbst­ver­sor­ger', die fast alle benö­tig­ten Güter im eige­nen Land ent­we­der vor­rä­tig haben oder sie kön­nen die Pro­duk­ti­on kurz­fri­stig dar­auf umstel­len - anders gesagt:
    Es schert sie das Embar­go sehr viel weni­ger als uns die USA glau­ben machen wollen.


Fra­gen wir uns nun "Was nützt wem?", so steht der Gewin­ner fest: Die USA!.
- Sie haben jetzt Voll­kon­junk­tur für ihre Waf­fen­lie­fe­ran­ten garan­tiert auf Jahre.
- Sie lie­fern ihren Pro­dukt­über­schuß an Kriegs­ge­rät und Ergän­zungs­be­darf der sich seit Jah­ren ange­sam­melt hat zu bes­se­ren Prei­sen als je zuvor an die Kriegs­par­tei­en. Stif­ten zur Schau eini­ge weni­ge Antei­le selbst, wobei der Pro­fit im Lan­de verbleibt.
- Sie hal­ten lästi­ge Kon­kur­ren­ten in Schach die durch das Embar­go und die Kriegs­wir­ren nicht allen Bedarf für die Inlands­pro­duk­ti­on erhal­ten kön­nen, bei­spiels­wei­se Deutsch­land und Frank­reich - und raten Sie mal wer da in die Bre­sche springt und sei­ne zweit- und dritt­klas­si­gen Pro­duk­te ver­scher­beln kann, die sonst auf dem Welt­markt kei­ne Chan­ce hät­ten.
 

Der Krieg in der Ukrai­ne ist von Putin ange­zet­telt, da besteht kein Zwei­fel. Es besteht für mich aller­dings auch kein Zwei­fel - wenn ich die Situa­ti­on vor dem Krieg betrach­te und erken­ne, wie das Vor­ge­hen der USA in den Jah­ren davor auf Schü­ren von Zwie­tracht und Auf­ruhr ange­legt war - daß die Gewin­ner aus all dem die lang­fri­sti­gen Pla­ner sind, näm­lich die Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Amerika.

Der Skan­dal ist nicht was Putin tut, das ist es doch was immer im Krieg pas­siert. Der wah­re Skan­dal ist die Kriegs­trei­be­rei der USA über­all auf der Welt um ihren Waf­fen­kon­zer­nen das zu ver­schaf­fen was sie brauchen:
Bewaff­ne­te Kon­flik­te bis hin zu Bür­ger- und Angriffs­krie­gen gegen Nach­barn, Unru­hen mit Umsturz und poli­tisch unkla­ren Gemenge­la­gen zur Besei­ti­gung miß­lie­bi­ger poli­ti­scher Rich­tung. Sub­ver­si­ve oder ganz offe­ne Rekru­tie­rung von geneig­ten Per­so­nen aus dem öffent­li­chen Leben in ver­schie­de­nen Län­dern der Welt mit Ein­fluß und Prä­senz in den Medi­en. In den letz­ten Jah­ren kom­men dann noch die so-genann­ten 'sozia­len Medi­en' dazu deren Trei­ben zwar in Fen­ster­re­den der US Poli­ti­ker und Schau-Anhö­run­gen des Kon­greß' gegei­ßelt wer­den, aber gegen die man nichts so rich­tig unter­nimmt solan­ge die Ten­denz ins­ge­samt pro-USA und pro-USA Poli­tik verläuft.

Epi­log
Was gedacht wer­den soll wird uns täg­lich in den Medi­en prä­sen­tiert. Die West­mäch­te, allen vor­an natür­lich die USA, sind die Guten. Die rest­li­chen Mäch­te wie Russ­land, Chi­na, Indi­en etc. sind die Bösen. Wie ein­fach doch die­ses Welt­bild ist, das BILD und ande­re Sprin­ger Zei­tun­gen und selbst­re­dend die geho­be­nen Blät­ter da stän­dig prä­sen­tie­ren. Ihre Ver­ant­wort­li­chen waren ja nicht umsonst in den USA zu Gast und wur­den dort dar­über infor­miert wie die *rich­ti­ge Bericht­erstat­tung* aus Sicht der dor­ti­gen Regie­rung aus­zu­se­hen hat .... und ste­ter Trop­fen höhlt ja bekannt­lich den Stein. Der Durch­schnitts­bür­ger, denk­faul, satt und gei­stig wenig anspruchs­voll, bekommt eine Mei­nung ser­viert die anzu­neh­men sehr ein­fach ist - und die des­we­gen mit Erfolg ein­ge­pflanzt wird. 

Doch wer bin ich schon, daß ich mir erlau­be am gän­gi­gen Welt­bild des Westens Zwei­fel anzumelden .... 

Mehr dazu
- Ein 'ordent­li­cher' Krieg muß her ...!; Ver­öf­fent­licht am 06-10-2008 14:05
- Sag' ich doch ....; Ver­öf­fent­licht am 12-04-2009 12:59
- Von Krie­gen der unter­schied­li­chen Art; Ver­öf­fent­licht am 06-01-2020 00:24


Mit wel­chen Mit­teln die Öffent­lich­keit über die wah­ren Ver­hält­nis­se und Hin­ter­grün­de getäuscht wird kann man an dem Bei­spiel Jugo­sla­wi­en / Koso­vo erkennen.
Die Par­al­le­len zur Ukrai­ne sind unver­kenn­bar.
 

VIDEO:
Wie die NATO im Krieg um Koso­vo Tat­sa­chen ver­fälsch­te und Fak­ten erfand.
Moni­tor-Autoren ent­hül­len Fäl­schun­gen in der Bericht­erstat­tung zum Kosovo-Krieg.

bookmark_borderHab' ich schon 2004 vorausgesagt
- und bin seitdem nicht mehr dort gewesen

[Cus­toms offi­ci­als have copied Ame­ri­cans’ pho­ne data at mas­si­ve sca­le]

Was zunächst in der Titel­zei­le des ver­link­ten Arti­kels so klingt als sei­en ein­zig US Bür­ger die Leidtragenden:
Falsch.
Jeder der ein­reist wird GLÄSERN, sämt­li­che Daten von Mobil­te­le­fo­nen, Lap­tops und son­sti­gen Daten­quel­len die der Rei­sen­de mit sich trägt sind Durch­su­chungs­ma­te­ri­al. Spei­che­rung auf 15 Jahre.
Nicht nur das, auch Gesichts­er­ken­nung aus Aus­weis­pa­pie­ren, Füh­rer­schei­nen, und Doku­men­ten aller Art wird seit min­de­stens 2007 betrie­ben. Wer glaub­te das sei an bestimm­te Kri­te­ri­en gebun­den irrt. Alle sind ver­däch­tig - Orwell läßt grüßen!

Den­ken Sie dar­an, was pas­siert wenn Sie in die Müh­len des US Poli­zei­sy­stems gera­ten. Sie haben als Aus­län­der weni­ger Rech­te als US Bür­ger - was bedeu­tet ihre Rech­te gehen gegen Null! Die hor­ren­den Gebüh­ren der Anwäl­te dort kön­nen Sie Haus und Hof kosten, und wenn sie die Poli­zei miß­han­delt wer­den Sie das nie bewei­sen kön­nen, geschwei­ge denn wird dort ein Poli­zist ange­klagt weil er einen Aus­län­der unrecht­mä­ßig mit Gewalt behan­delt hat. Sie sind prak­tisch 'vogel­frei' und bar jeden Rechts.

So lang­sam däm­mert es nun selbst den ein­fäl­tig­sten Ame­ri­ka­nern, daß E. Snow­dens War­nung vor der Schnüf­fe­lei mehr als gerecht­fer­tigt war, CIA, FBI und Home­land Secu­ri­ty im Ver­bund mit den Ein­wan­de­rungs­be­hör­den erlau­ben nicht nur mehr als 3.000 Mit­ar­bei­tern ohne Ver­dacht alle Daten zu durch­su­chen, sie tau­schen dar­über hin­aus die­se aus und machen sie selbst dort ver­füg­bar wo der Rei­sen­de nie war oder hin­kom­men wird.
Über­le­gen Sie mal wo über­all ihre Daten, Tele­fon­li­sten, Pro­to­kol­le und Schrift­ver­kehr von ihrem Tele­fon lan­den können.

Mei­ne Wei­ge­rung nach 2004 jemals wie­der nach USA zu rei­sen basier­te auf meh­re­ren Ereig­nis­sen durch über­grif­fi­ges Regie­rungs­per­so­nal wäh­rend eines fünf­wö­chi­gen Auf­ent­hal­tes in meh­re­ren Staa­ten der USA. Damals waren es dar­über hin­aus Ver­mu­tun­gen - heu­te ist es Gewißheit:
Die Ver­ei­nig­ten Staa­ten sind zu einem Poli­zei­staat ver­kom­men der ras­si­stisch und gesetz­los die Men­schen kujo­niert und das ohne irgend­ei­ne Kon­se­quenz befürch­ten zu müssen.

bookmark_borderWenn es um mehr geht ....

Sie ken­nen die Situation:
Man räumt auf und ent­deckt eine Rei­he von Uten­si­li­en oder Inven­tar für das man bestimmt nie wie­der Ver­wen­dung haben wird - da liegt es doch nahe Platz zu schaf­fen indem man sol­che Gegen­stän­de ver­kauft. Wo "Frue*er"™ eine Anzei­ge in der Tages­zei­tung geschal­tet wor­den wäre reicht heu­te ein Anzei­ge bei ebay Klein­an­zei­gen schon für den Erfolg.

Manch­mal mit Ver­zö­ge­rung, wenn bei­spiels­wei­se eine bestimm­te Eigen­schaft erwar­tet wird aber nicht vor­han­den ist. Dann bleibt es eben bei einem freund­li­chen Aus­tausch und War­ten auf einen neu­en Interessenten.

Manch­mal neh­men die aus­ge­tausch­ten Fra­gen und Ant­wor­ten eine unge­ahn­te und sicher uner­war­te­te Form an. So wie in fol­gen­den Bei­spiel mei­ner Anzei­ge zum Ver­kauf eines Baby Laufstalls.



Wie wohl das Leben die­ses Kin­des ver­lau­fen wird
wenn es die gro­ße wei­te Welt außer­halb sei­nes Eltern­hau­ses ken­nen lernt?

bookmark_border*edit*:
Von Wegen die Vergangenheit zu 'schönen' ...

In den frü­hen Tagen des Blog­gens war es ein *no-no* nach­träg­li­che Ände­run­gen an einem Text zu machen auf den schon Kom­men­ta­re ein­ge­gan­gen waren. Aus gutem Grund, denn dann konn­te es vor­kom­men (Absicht?), daß nichts mehr paß­te. Was im Klei­nen geäch­tet wur­de galt bei­lei­be nicht für 'main­stream', und so konn­te man seit der Ein­füh­rung digi­ta­ler Tex­te man­nig­fal­ti­ge 'Schö­nun­gen' oder Ver­su­che lesen die Tex­te zu berich­ti­gen, den Inhalt auf­zu­fül­len und Fehl­ein­schät­zun­gen den Tat­sa­chen anzu­glei­chen. Das über­wie­gend ohne Hin­weis durch die Urhe­ber. Ganz schlecht, denn es rui­nier­te zu Recht den Ruf. 

In den USA wird es gera­de vor­ge­führt was das digi­ta­le Archi­vie­ren wert ist und wie die brei­te Öffent­lich­keit davon beein­flußt wer­den kann:
*Fake News* sind letzt­lich der Ver­such die Ver­gan­gen­heit so zu ver­än­dern, daß man in der Gegen­wart davon pro­fi­tiert. Bei­spiels­wei­se um die Geschich­te der Skla­ve­rei - heu­te noch durch einen laten­ten Ras­sis­mus der Süd­staat­ler und eine unter­pri­vi­le­gier­te wei­ße Unter­schicht prä­sent - als eine Art fröh­li­cher Arbeits­kräf­te­wan­de­rung aus Afri­ka in die Ame­ri­kas darzustellen.

Da gibt es kei­ne Gren­zen der Phan­ta­sie die nicht in Schul­bü­chern zu fin­den wären und genau den Nutz­nie­ßern der dama­li­gen Ver­bre­chen heu­te pein­lich sind - wes­we­gen sie Alles dar­an setz­ten die Geschich­te zu ver­fäl­schen. Noch ste­hen dem Men­schen ent­ge­gen die es anders gelernt haben und erin­nern .... aber wenn die ein­mal weg, ver­stor­ben sind? Wer hin­dert dann noch die poli­ti­schen Füh­rer dar­an die Geschichts­bü­cher neu schrei­ben zu las­sen? Erst recht dann, wenn Alles 'digi­tal' wird, also auf 'hard­co­py', sprich Bücher, ver­zich­tet wer­den wird?

Orwell schrieb in "1984" die Zeilen 



"Wer die Ver­gan­gen­heit kon­trol­liert, kon­trol­liert die Zukunft.
Wer die Gegen­wart kon­trol­liert, kon­trol­liert die Vergangenheit"

 

 
Dazu fand ich vor ein paar Tagen einen Arti­kel, den ich aus­zugs­wei­se als Bild­zi­tat hier zei­gen will. Es geht schon los damit. Emp­find­lich­kei­ten und Zeit­geist tun ihr Werk:
Es wird redi­giert und geschönt, das Publi­kum bestimmt der­zeit noch wohin die Rei­se geht .... doch wenn ein­mal nur noch digi­ta­les Mate­ri­al da ist?

Für "Weh­ret den Anfän­gen!" ist es schon zu spät, wer hält den Trend auf?

bookmark_border... nothing happened ...

Man­cher­orts gibt es "Kunst am Bau" .... und da dach­te ich "das geht hier genau­so":

 

"Kunst" ist wahr­schein­lich zu hoch gegriffen
- doch immer­hin ist es in Eng­lisch abge­fasst und auf einer Messingtafel.
Wie alle Hin­weis­ta­feln auf wich­ti­ge Weltereignisse.
Könn­te aller­dings zwei­fel­los 'glän­zen­der' sein.

PS
Irgend­wie hat mich die Far­be der Ket­te gestört - ich wer­de sie gegen eine schwar­ze Ket­te austauschen.
Bild folgt.

*update*

Ja!
Eine neue, schwar­ze Kette!

bookmark_borderIch könnte mir auf die Schulter klopfen ....

Eine mei­ner Ange­wohn­hei­ten ist es immer wie­der ein­mal mei­ne 'alten' Blog­ar­ti­kel aus den 'frü­hen' Blog­ger­jah­ren anzu­se­hen. Ein­mal um zu prü­fen ob die Links noch funk­tio­nie­ren - was bedau­er­li­cher­wei­se durch meh­re­re Über­tra­gun­gen von ver­schie­de­nen Platt­for­men und Hostern nicht immer funk­tio­niert hat - und zwei­tens um fest­zu­stel­len, ob ich mit mei­ner Ein­schät­zung bestimm­ter Ereig­nis­se rich­tig gele­gen habe oder nicht.
Schau­en Sie doch ein­mal selbst nach wie die Quo­te "Falsch:Richtig" steht bzw. ob wir immer noch vor den glei­chen Pro­ble­men ste­hen wie Jah­re zuvor .... wenn Sie dabei auf 'gebro­che­ne Links' oder feh­len­de Bil­der sto­ßen bin ich für einen Hin­weis in den Kom­men­ta­ren dankbar.

- 20.10.2008 Und wie hal­ten wir es in Zukunft mit der Energie?
- 10.01.2009 Von einem "Hosen­kauf" ....
- 03.02.2009 Eine erstaun­li­che Naïvität ....
- 19.07.2009 Kaf­fee
- 16.09.2014 Hirn­wä­sche im Altenheim?
- 07.10.2014 Auch das Ein­fa­che kann ange­bracht sein
- 20.02.2015 Washing­ton pre­pa­ring to wage war on Russia
- 10.04.2017 Schein­hei­lig­keit³
- 31.10.2017 Im Jah­re 2017 ....
- 01.12.2017 Wie schon bei Hartz IV ....
- 11.10.2019 Mich reizt dei­ne schö­ne Gestalt ... *update*[17.10.2019]

(M)Eine klei­ne Aus­wahl aus > knapp 11.000 seit 2004.
Blät­tern Sie 'mal durch die hier nicht ange­führ­ten Arti­kel wenn Sie etwas Zeit haben.
Es sind wirk­li­che Per­len und zutref­fen­de Annah­men darunter.

bookmark_border*Lügenbaron*

Vor ein paar Tagen weil­te ich auf einer Abend­ver­an­stal­tung und mein Sitz­nach­bar, den ich bis dahin noch nie getrof­fen hat­te, frag­te mich, was ich denn so als Hob­by oder Zeit­ver­treib zu tun pflege.

"Ich schrei­be kur­ze Geschich­ten zum Tages­ge­sche­hen und zur Poli­tik, manch­mal auch zum The­ma Reli­gi­on - oder bes­ser: War­um es end­lich einer Tren­nung von Kir­chen und Staat bedarf."

"Ach!", ent­geg­ne­te der Fra­ger, "dann sind sie so ein moder­ner Baron Münchhausen?"

Vor Ver­blüf­fung ob die­ses Ver­glei­ches fand ich nicht sofort eine pas­sen­de Ant­wort, daher ließ ich ihn wissen
"Ich erzäh­le Ihnen wohl am Besten 'mal eine von die­sen Geschich­ten - am Bei­spiel ist es stets ein­fa­cher zu ver­ste­hen was gemeint war." 


"Kürz­lich", hub ich an, "war ich zu einem Abend­essen gela­den und der Abend nahm - nach einem klei­nen Emp­fang mit Apé­ri­tif im Foy­er des Hau­ses - her­nach im Rit­ter­saal sei­nen Fort­gang. Die Räum­lich­kei­ten waren exqui­sit deko­riert, wobei in der gro­ßen Hal­le Tische für das Abend­essen gedeckt wor­den waren. An den Wän­den hing aller­lei Kriegs­werk­zeug, das den Betrach­ter erschau­ern las­sen muß­te, wenn er an die Effek­te von des­sen Ein­satz dachte ....

Kaum war der Haupt­gang ser­viert, da beschwer­te sich die Gast­ge­be­rin ihr sum­me stän­dig eine Flie­ge um den Kopf und man möge nach einem Bedien­ste­ten schicken um das Tier zu entfernen.


'Nicht not­wen­dig!' rief ich für Alle ver­nehm­lich in den Saal, griff nach einem der Schwer­ter aus der Deko­ra­ti­on, sprang zur Dame des Hau­ses hin­über - und hieb die Flie­ge in zwei gleich­mä­ßig gro­ße Stücke, die sanft zu Boden tru­del­ten .... zögernd erscholl nach einem 'Bra­vo!'-Ruf des Gast­ge­bers anschwel­len­der Bei­fall der Gesell­schaft, der durch den Haus­her­ren - mit erho­be­nem Glas und einem 'À vot­re san­té!' in mei­ne Rich­tung - been­det wur­de."
 

Mein Gegen­über schau­te mich mit vor gro­ßem Stau­nen gewei­te­ten Augen an:
"Und ich dach­te wirk­lich Sie erzäh­len mir ein Lügen­mär­chen!"

bookmark_border(Fast) Wortlos

.... und die *Behand­lun­gen* durch sol­che *Hei­le­rin­nen* wird von Kran­ken­kas­sen bezahlt!
Die brau­chen selbst drin­gend Hilfe.
Ein Skandal.