Sortiert nach

×

bookmark_borderZum "Tag der deutschen Einheit"
Das Ergebnis nach 70 Jahren *Umerziehung* im Anschluß an den II. Weltkrieg in Europa:
BRD als rechtslastige Pseudodemokratie nach US-amerikanischem Muster

In der SZ war kürz­lich Fol­gen­des zu lesen:

".. Beim Blick auf die Geschich­te wird deut­lich, dass es die gol­de­ne Ver­gan­gen­heit der Demo­kra­tie nie gab, von der die Unter­gangs­er­zäh­lun­gen leben. Wann soll­te sie gewe­sen sein? In den Fünf­zi­ger­jah­ren, in denen die poli­ti­sche Klas­se noch Nazis in ihren Rei­hen hat­te? In den Sieb­zi­gern, als der Links­extre­mis­mus das Land erschüt­ter­te? Auch inter­na­tio­nal gestal­tet sich die Suche nach der gro­ßen Ver­gan­gen­heit wenig über­zeu­gend. Die Welt des Kal­ten Krie­ges etwa, mit bru­ta­ler Hege­mo­nie des Sowjet­im­pe­ri­ums und frag­wür­di­gen Krie­gen der Super­mäch­te, lässt sich kaum als demo­kra­ti­scher Jung­brun­nen ver­ste­hen .." [Zitat­quel­le]

Die Autorin ver­läßt - wie in vie­len gei­stes­wis­sen­schaft­li­chen Fächern üblich - den beweis­ba­ren Teil der Geschich­te und betrach­tet ein­sei­tig den Teil, der ihr Nar­ra­tiv stüt­zen soll: 

Da fällt der Begriff "bru­ta­le Hege­mo­nie des Sowjet­im­pe­ri­ums" und auf dem ande­ren Auge ist sie 'blind', wenn sie die "bru­ta­le Hege­mo­nie des US Impe­ria­lis­mus" nicht ein­mal ansatz­wei­se in ihre Über­le­gun­gen einbezieht.
Sie for­mu­liert weiter: 

".. So ergibt sich eine gera­de­zu ver­blüf­fen­de Erfolgs­ge­schich­te, wenn sich der Blick histo­risch wei­tet und die erste Jahr­hun­dert­hälf­te in die Ana­ly­se ein­be­zo­gen wird. Gab es in den Zwan­zi­ger­jah­ren rund 30 Län­der mit demo­kra­ti­scher Herr­schaft, so waren es 1989 knapp 70 und 1995 schon 115, wäh­rend es heu­te mehr als 120 sind .." [ebd.]

Hier wird ein­zig der Blick auf posi­ti­ve Erschei­nun­gen des Auf­wach­sens des Kapi­ta­lis­mus gerich­tet, die dadurch 'bewie­sen' wer­den sol­len, daß sich die Zahl der Demo­kra­tien auf der Welt erhöh­te. Seit wann wer­den Erfol­ge an demo­kra­ti­scher Mit­be­stim­mung nicht an objek­ti­ven Kri­te­ri­en wie Betei­li­gung der Arbei­ten­den an ihrer Arbeits­lei­stung oder Beein­flus­sung der poli­ti­schen Vor­ha­ben zugun­sten der Arbei­ten­den, also den Inhal­ten demo­kra­ti­schen Han­delns gemes­sen, son­dern ledig­lich an der Zahl von so benam­ten Systemen?

Wie sich die Ent­wick­lung seit Anbe­ginn des letz­ten Jahr­hun­derts tat­säch­lich begab läßt sich leicht mit einem Satz zusammenfassen:
Der anfäng­li­che Raub­tier­ka­pi­ta­lis­mus nach US-ame­ri­ka­ni­schem Muster im Zuge der Indu­strie­ali­sie­rung wur­de in Euro­pa in abge­mil­der­ter Form durch­ge­setzt und durch zwei Welt­krie­ge in denen es um Geld und Ein­fluß­sphä­ren ging so gefe­stigt, daß ein öst­li­cher und west­li­cher Block entstand. 

Mit­tels Mili­tär­macht und Geheim­dienst­tä­tig­keit haben haben die USA ins­be­son­de­re nach dem II. Welt­krieg ihren Ein­fluß erhal­ten und aus­ge­baut, sodaß im Bereich von EU und NATO ein ein­heit­li­ches Feind­bild und Denk­mu­ster geschaf­fen und genährt wird. Das beson­de­re Augen­merk gilt dabei dem vor­ran­gi­gen Bestre­ben die­se Balan­ce zu erhal­ten und jeg­li­che Stö­rung zu sank­tio­nie­ren. Dabei wer­den selbst radi­kal rech­te Strö­mun­gen nicht etwa ver­dammt, son­dern dazu benutzt die Ver­wer­fun­gen in eine für die US Hege­mo­nie gün­sti­ge Rich­tung umzuleiten.

Bei Feyn­sinn ist dazu ausgeführt:
".. Die Glo­ba­li­sie­rung durch Kapi­tal und Geo­stra­te­gie der zuletzt ein­zi­gen Welt­macht USA hat dazu geführt, dass sie allein für die von ihr beherrsch­te Hemi­sphä­re (NATO, EU) die ideo­lo­gi­sche Aus­rich­tung bestimmt. Ihre Regeln, ihr poli­ti­sches System, ihre (neo­li­be­ra­le) Wirt­schafts­ord­nung hat auf der gan­zen Welt zu gel­ten .." [Zitat­quel­le]

".. Dann muss man oben­drein noch zur Kennt­nis neh­men, dass – es wur­de hier mehr­fach ange­spro­chen – es offen­bar eine Fern­be­die­nung gibt, die dazu führt, dass deut­sche Poli­ti­ker kei­ne deut­schen Inter­es­sen, son­dern ersicht­lich die der USA umset­zen .." [Zitat­quel­le]

Wenn man also die der­zei­ti­ge poli­ti­sche Land­schaft und den statt­fin­den­den Stell­ver­tre­ter­krieg betrach­tet, so wird schnell deut­lich war­um einer­seits bei unse­ren Poli­ti­kern nur eine Denk­rich­tung vor­herrscht und ander­seits der Kon­flikt vie­le 'Väter' hat. 


Stimmt die The­se, daß Ver­hält­nis­se, die in den USA herr­schen, immer ein paar Jah­re Vor­lauf brau­chen um hier anzu­kom­men, so stel­le ich die Fra­ge "Wol­len wir ein spät­ka­pi­ta­li­sti­sches System wie es der­zeit dort mit allen ras­si­sti­schen, umwelt­zer­stö­ren­den und men­schen­ver­ach­ten­den Facet­ten zu beob­ach­ten gibt - oder wol­len wir eine wah­re Demo­kra­tie mit Teil­ha­be Aller und geringst­mög­li­chem Ein­fluß derer, die ledig­lich Kapi­tal­in­ter­es­sen ver­tre­ten?"
 

 

bookmark_borderDie Kardinalfrage: Was nützt wem?

Der Krieg in der Ukrai­ne zieht sich hin - was Vie­le kaum für mög­lich hiel­ten hält Euro­pa, und die Rand­staa­ten zu Russ­land, auf Trab. Die Angst vor Ent­glei­sen der ato­ma­ren Ener­gie­pro­duk­ti­on ist min­de­stens gerecht­fer­tigt. Wenn auch wenig wahr­schein­lich, weil die­je­ni­gen, die das in Gang set­zen müß­ten, selbst die ersten Opfer wären. Aber wer weiß, Ver­zweif­lungs­ta­ten gibt es schon in Zei­ten von Frie­den und mit grö­ße­rer Wahr­schein­lich­keit im Krieg.

Es wer­den Waf­fen in die Ukrai­ne gepumpt. Die Kämp­fer dort wer­den von US Spe­zia­li­sten ein­ge­wie­sen und aus­ge­bil­det. Sie ken­nen das gelie­fer­te Gerät, es ist NATO Stan­dard. Tak­tik sowie Stra­te­gie fol­gen den bekann­ten NATO Regeln.

Dar­aus erge­ben sich zwei Konsequenzen:

  1. Die USA bestim­men was an Gerät und Muni­ti­on gebraucht wird, es wird von dort gelie­fert und über­wie­gend von den EU Staa­ten bezahlt. Allen vor­an Deutsch­land und Frank­reich, die Bri­ten sind ja nun außen vor, wenn­gleich sie eben­falls Bei­trä­ge lei­sten. Kaum nen­nens­wert im Vergleich.
  2. Die Embar­go­maß­nah­men tref­fen vor allem EU Län­der und da ins­be­son­de­re deren Wirt­schaft weil Grund­stof­fe und Tei­le für die Pro­duk­ti­on weg­fal­len - das Embar­go wirkt näm­lich auch gegen die Embar­go­mäch­te selbst. Län­der wie Russ­land und USA sind allei­ne schon wegen ihrer schie­ren Grö­ße und wegen ihrer Men­schen­mas­sen weni­ger anfäl­lig für sol­che Ereig­nis­se. Sie sind weit­ge­hen­de 'Selbst­ver­sor­ger', die fast alle benö­tig­ten Güter im eige­nen Land ent­we­der vor­rä­tig haben oder sie kön­nen die Pro­duk­ti­on kurz­fri­stig dar­auf umstel­len - anders gesagt:
    Es schert sie das Embar­go sehr viel weni­ger als uns die USA glau­ben machen wollen.


Fra­gen wir uns nun "Was nützt wem?", so steht der Gewin­ner fest: Die USA!.
- Sie haben jetzt Voll­kon­junk­tur für ihre Waf­fen­lie­fe­ran­ten garan­tiert auf Jahre.
- Sie lie­fern ihren Pro­dukt­über­schuß an Kriegs­ge­rät und Ergän­zungs­be­darf der sich seit Jah­ren ange­sam­melt hat zu bes­se­ren Prei­sen als je zuvor an die Kriegs­par­tei­en. Stif­ten zur Schau eini­ge weni­ge Antei­le selbst, wobei der Pro­fit im Lan­de verbleibt.
- Sie hal­ten lästi­ge Kon­kur­ren­ten in Schach die durch das Embar­go und die Kriegs­wir­ren nicht allen Bedarf für die Inlands­pro­duk­ti­on erhal­ten kön­nen, bei­spiels­wei­se Deutsch­land und Frank­reich - und raten Sie mal wer da in die Bre­sche springt und sei­ne zweit- und dritt­klas­si­gen Pro­duk­te ver­scher­beln kann, die sonst auf dem Welt­markt kei­ne Chan­ce hät­ten.
 

Der Krieg in der Ukrai­ne ist von Putin ange­zet­telt, da besteht kein Zwei­fel. Es besteht für mich aller­dings auch kein Zwei­fel - wenn ich die Situa­ti­on vor dem Krieg betrach­te und erken­ne, wie das Vor­ge­hen der USA in den Jah­ren davor auf Schü­ren von Zwie­tracht und Auf­ruhr ange­legt war - daß die Gewin­ner aus all dem die lang­fri­sti­gen Pla­ner sind, näm­lich die Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Amerika.

Der Skan­dal ist nicht was Putin tut, das ist es doch was immer im Krieg pas­siert. Der wah­re Skan­dal ist die Kriegs­trei­be­rei der USA über­all auf der Welt um ihren Waf­fen­kon­zer­nen das zu ver­schaf­fen was sie brauchen:
Bewaff­ne­te Kon­flik­te bis hin zu Bür­ger- und Angriffs­krie­gen gegen Nach­barn, Unru­hen mit Umsturz und poli­tisch unkla­ren Gemenge­la­gen zur Besei­ti­gung miß­lie­bi­ger poli­ti­scher Rich­tung. Sub­ver­si­ve oder ganz offe­ne Rekru­tie­rung von geneig­ten Per­so­nen aus dem öffent­li­chen Leben in ver­schie­de­nen Län­dern der Welt mit Ein­fluß und Prä­senz in den Medi­en. In den letz­ten Jah­ren kom­men dann noch die so-genann­ten 'sozia­len Medi­en' dazu deren Trei­ben zwar in Fen­ster­re­den der US Poli­ti­ker und Schau-Anhö­run­gen des Kon­greß' gegei­ßelt wer­den, aber gegen die man nichts so rich­tig unter­nimmt solan­ge die Ten­denz ins­ge­samt pro-USA und pro-USA Poli­tik verläuft.

Epi­log
Was gedacht wer­den soll wird uns täg­lich in den Medi­en prä­sen­tiert. Die West­mäch­te, allen vor­an natür­lich die USA, sind die Guten. Die rest­li­chen Mäch­te wie Russ­land, Chi­na, Indi­en etc. sind die Bösen. Wie ein­fach doch die­ses Welt­bild ist, das BILD und ande­re Sprin­ger Zei­tun­gen und selbst­re­dend die geho­be­nen Blät­ter da stän­dig prä­sen­tie­ren. Ihre Ver­ant­wort­li­chen waren ja nicht umsonst in den USA zu Gast und wur­den dort dar­über infor­miert wie die *rich­ti­ge Bericht­erstat­tung* aus Sicht der dor­ti­gen Regie­rung aus­zu­se­hen hat .... und ste­ter Trop­fen höhlt ja bekannt­lich den Stein. Der Durch­schnitts­bür­ger, denk­faul, satt und gei­stig wenig anspruchs­voll, bekommt eine Mei­nung ser­viert die anzu­neh­men sehr ein­fach ist - und die des­we­gen mit Erfolg ein­ge­pflanzt wird. 

Doch wer bin ich schon, daß ich mir erlau­be am gän­gi­gen Welt­bild des Westens Zwei­fel anzumelden .... 

Mehr dazu
- Ein 'ordent­li­cher' Krieg muß her ...!; Ver­öf­fent­licht am 06-10-2008 14:05
- Sag' ich doch ....; Ver­öf­fent­licht am 12-04-2009 12:59
- Von Krie­gen der unter­schied­li­chen Art; Ver­öf­fent­licht am 06-01-2020 00:24


Mit wel­chen Mit­teln die Öffent­lich­keit über die wah­ren Ver­hält­nis­se und Hin­ter­grün­de getäuscht wird kann man an dem Bei­spiel Jugo­sla­wi­en / Koso­vo erkennen.
Die Par­al­le­len zur Ukrai­ne sind unver­kenn­bar.
 

VIDEO:
Wie die NATO im Krieg um Koso­vo Tat­sa­chen ver­fälsch­te und Fak­ten erfand.
Moni­tor-Autoren ent­hül­len Fäl­schun­gen in der Bericht­erstat­tung zum Kosovo-Krieg.

bookmark_borderHab' ich schon 2004 vorausgesagt
- und bin seitdem nicht mehr dort gewesen

[Cus­toms offi­ci­als have copied Ame­ri­cans’ pho­ne data at mas­si­ve sca­le]

Was zunächst in der Titel­zei­le des ver­link­ten Arti­kels so klingt als sei­en ein­zig US Bür­ger die Leidtragenden:
Falsch.
Jeder der ein­reist wird GLÄSERN, sämt­li­che Daten von Mobil­te­le­fo­nen, Lap­tops und son­sti­gen Daten­quel­len die der Rei­sen­de mit sich trägt sind Durch­su­chungs­ma­te­ri­al. Spei­che­rung auf 15 Jahre.
Nicht nur das, auch Gesichts­er­ken­nung aus Aus­weis­pa­pie­ren, Füh­rer­schei­nen, und Doku­men­ten aller Art wird seit min­de­stens 2007 betrie­ben. Wer glaub­te das sei an bestimm­te Kri­te­ri­en gebun­den irrt. Alle sind ver­däch­tig - Orwell läßt grüßen!

Den­ken Sie dar­an, was pas­siert wenn Sie in die Müh­len des US Poli­zei­sy­stems gera­ten. Sie haben als Aus­län­der weni­ger Rech­te als US Bür­ger - was bedeu­tet ihre Rech­te gehen gegen Null! Die hor­ren­den Gebüh­ren der Anwäl­te dort kön­nen Sie Haus und Hof kosten, und wenn sie die Poli­zei miß­han­delt wer­den Sie das nie bewei­sen kön­nen, geschwei­ge denn wird dort ein Poli­zist ange­klagt weil er einen Aus­län­der unrecht­mä­ßig mit Gewalt behan­delt hat. Sie sind prak­tisch 'vogel­frei' und bar jeden Rechts.

So lang­sam däm­mert es nun selbst den ein­fäl­tig­sten Ame­ri­ka­nern, daß E. Snow­dens War­nung vor der Schnüf­fe­lei mehr als gerecht­fer­tigt war, CIA, FBI und Home­land Secu­ri­ty im Ver­bund mit den Ein­wan­de­rungs­be­hör­den erlau­ben nicht nur mehr als 3.000 Mit­ar­bei­tern ohne Ver­dacht alle Daten zu durch­su­chen, sie tau­schen dar­über hin­aus die­se aus und machen sie selbst dort ver­füg­bar wo der Rei­sen­de nie war oder hin­kom­men wird.
Über­le­gen Sie mal wo über­all ihre Daten, Tele­fon­li­sten, Pro­to­kol­le und Schrift­ver­kehr von ihrem Tele­fon lan­den können.

Mei­ne Wei­ge­rung nach 2004 jemals wie­der nach USA zu rei­sen basier­te auf meh­re­ren Ereig­nis­sen durch über­grif­fi­ges Regie­rungs­per­so­nal wäh­rend eines fünf­wö­chi­gen Auf­ent­hal­tes in meh­re­ren Staa­ten der USA. Damals waren es dar­über hin­aus Ver­mu­tun­gen - heu­te ist es Gewißheit:
Die Ver­ei­nig­ten Staa­ten sind zu einem Poli­zei­staat ver­kom­men der ras­si­stisch und gesetz­los die Men­schen kujo­niert und das ohne irgend­ei­ne Kon­se­quenz befürch­ten zu müssen.

bookmark_borderWenn es um mehr geht ....

Sie ken­nen die Situation:
Man räumt auf und ent­deckt eine Rei­he von Uten­si­li­en oder Inven­tar für das man bestimmt nie wie­der Ver­wen­dung haben wird - da liegt es doch nahe Platz zu schaf­fen indem man sol­che Gegen­stän­de ver­kauft. Wo "Frue*er"™ eine Anzei­ge in der Tages­zei­tung geschal­tet wor­den wäre reicht heu­te ein Anzei­ge bei ebay Klein­an­zei­gen schon für den Erfolg.

Manch­mal mit Ver­zö­ge­rung, wenn bei­spiels­wei­se eine bestimm­te Eigen­schaft erwar­tet wird aber nicht vor­han­den ist. Dann bleibt es eben bei einem freund­li­chen Aus­tausch und War­ten auf einen neu­en Interessenten.

Manch­mal neh­men die aus­ge­tausch­ten Fra­gen und Ant­wor­ten eine unge­ahn­te und sicher uner­war­te­te Form an. So wie in fol­gen­den Bei­spiel mei­ner Anzei­ge zum Ver­kauf eines Baby Laufstalls.



Wie wohl das Leben die­ses Kin­des ver­lau­fen wird
wenn es die gro­ße wei­te Welt außer­halb sei­nes Eltern­hau­ses ken­nen lernt?

bookmark_border*edit*:
Von Wegen die Vergangenheit zu 'schönen' ...

In den frü­hen Tagen des Blog­gens war es ein *no-no* nach­träg­li­che Ände­run­gen an einem Text zu machen auf den schon Kom­men­ta­re ein­ge­gan­gen waren. Aus gutem Grund, denn dann konn­te es vor­kom­men (Absicht?), daß nichts mehr paß­te. Was im Klei­nen geäch­tet wur­de galt bei­lei­be nicht für 'main­stream', und so konn­te man seit der Ein­füh­rung digi­ta­ler Tex­te man­nig­fal­ti­ge 'Schö­nun­gen' oder Ver­su­che lesen die Tex­te zu berich­ti­gen, den Inhalt auf­zu­fül­len und Fehl­ein­schät­zun­gen den Tat­sa­chen anzu­glei­chen. Das über­wie­gend ohne Hin­weis durch die Urhe­ber. Ganz schlecht, denn es rui­nier­te zu Recht den Ruf. 

In den USA wird es gera­de vor­ge­führt was das digi­ta­le Archi­vie­ren wert ist und wie die brei­te Öffent­lich­keit davon beein­flußt wer­den kann:
*Fake News* sind letzt­lich der Ver­such die Ver­gan­gen­heit so zu ver­än­dern, daß man in der Gegen­wart davon pro­fi­tiert. Bei­spiels­wei­se um die Geschich­te der Skla­ve­rei - heu­te noch durch einen laten­ten Ras­sis­mus der Süd­staat­ler und eine unter­pri­vi­le­gier­te wei­ße Unter­schicht prä­sent - als eine Art fröh­li­cher Arbeits­kräf­te­wan­de­rung aus Afri­ka in die Ame­ri­kas darzustellen.

Da gibt es kei­ne Gren­zen der Phan­ta­sie die nicht in Schul­bü­chern zu fin­den wären und genau den Nutz­nie­ßern der dama­li­gen Ver­bre­chen heu­te pein­lich sind - wes­we­gen sie Alles dar­an setz­ten die Geschich­te zu ver­fäl­schen. Noch ste­hen dem Men­schen ent­ge­gen die es anders gelernt haben und erin­nern .... aber wenn die ein­mal weg, ver­stor­ben sind? Wer hin­dert dann noch die poli­ti­schen Füh­rer dar­an die Geschichts­bü­cher neu schrei­ben zu las­sen? Erst recht dann, wenn Alles 'digi­tal' wird, also auf 'hard­co­py', sprich Bücher, ver­zich­tet wer­den wird?

Orwell schrieb in "1984" die Zeilen 



"Wer die Ver­gan­gen­heit kon­trol­liert, kon­trol­liert die Zukunft.
Wer die Gegen­wart kon­trol­liert, kon­trol­liert die Vergangenheit"

 

 
Dazu fand ich vor ein paar Tagen einen Arti­kel, den ich aus­zugs­wei­se als Bild­zi­tat hier zei­gen will. Es geht schon los damit. Emp­find­lich­kei­ten und Zeit­geist tun ihr Werk:
Es wird redi­giert und geschönt, das Publi­kum bestimmt der­zeit noch wohin die Rei­se geht .... doch wenn ein­mal nur noch digi­ta­les Mate­ri­al da ist?

Für "Weh­ret den Anfän­gen!" ist es schon zu spät, wer hält den Trend auf?

bookmark_border... nothing happened ...

Man­cher­orts gibt es "Kunst am Bau" .... und da dach­te ich "das geht hier genau­so":

 

"Kunst" ist wahr­schein­lich zu hoch gegriffen
- doch immer­hin ist es in Eng­lisch abge­fasst und auf einer Messingtafel.
Wie alle Hin­weis­ta­feln auf wich­ti­ge Weltereignisse.
Könn­te aller­dings zwei­fel­los 'glän­zen­der' sein.

PS
Irgend­wie hat mich die Far­be der Ket­te gestört - ich wer­de sie gegen eine schwar­ze Ket­te austauschen.
Bild folgt.

*update*

Ja!
Eine neue, schwar­ze Kette!

bookmark_borderIch könnte mir auf die Schulter klopfen ....

Eine mei­ner Ange­wohn­hei­ten ist es immer wie­der ein­mal mei­ne 'alten' Blog­ar­ti­kel aus den 'frü­hen' Blog­ger­jah­ren anzu­se­hen. Ein­mal um zu prü­fen ob die Links noch funk­tio­nie­ren - was bedau­er­li­cher­wei­se durch meh­re­re Über­tra­gun­gen von ver­schie­de­nen Platt­for­men und Hostern nicht immer funk­tio­niert hat - und zwei­tens um fest­zu­stel­len, ob ich mit mei­ner Ein­schät­zung bestimm­ter Ereig­nis­se rich­tig gele­gen habe oder nicht.
Schau­en Sie doch ein­mal selbst nach wie die Quo­te "Falsch:Richtig" steht bzw. ob wir immer noch vor den glei­chen Pro­ble­men ste­hen wie Jah­re zuvor .... wenn Sie dabei auf 'gebro­che­ne Links' oder feh­len­de Bil­der sto­ßen bin ich für einen Hin­weis in den Kom­men­ta­ren dankbar.

- 20.10.2008 Und wie hal­ten wir es in Zukunft mit der Energie?
- 10.01.2009 Von einem "Hosen­kauf" ....
- 03.02.2009 Eine erstaun­li­che Naïvität ....
- 19.07.2009 Kaf­fee
- 16.09.2014 Hirn­wä­sche im Altenheim?
- 07.10.2014 Auch das Ein­fa­che kann ange­bracht sein
- 20.02.2015 Washing­ton pre­pa­ring to wage war on Russia
- 10.04.2017 Schein­hei­lig­keit³
- 31.10.2017 Im Jah­re 2017 ....
- 01.12.2017 Wie schon bei Hartz IV ....
- 11.10.2019 Mich reizt dei­ne schö­ne Gestalt ... *update*[17.10.2019]

(M)Eine klei­ne Aus­wahl aus > knapp 11.000 seit 2004.
Blät­tern Sie 'mal durch die hier nicht ange­führ­ten Arti­kel wenn Sie etwas Zeit haben.
Es sind wirk­li­che Per­len und zutref­fen­de Annah­men darunter.

bookmark_border*Lügenbaron*

Vor ein paar Tagen weil­te ich auf einer Abend­ver­an­stal­tung und mein Sitz­nach­bar, den ich bis dahin noch nie getrof­fen hat­te, frag­te mich, was ich denn so als Hob­by oder Zeit­ver­treib zu tun pflege.

"Ich schrei­be kur­ze Geschich­ten zum Tages­ge­sche­hen und zur Poli­tik, manch­mal auch zum The­ma Reli­gi­on - oder bes­ser: War­um es end­lich einer Tren­nung von Kir­chen und Staat bedarf."

"Ach!", ent­geg­ne­te der Fra­ger, "dann sind sie so ein moder­ner Baron Münchhausen?"

Vor Ver­blüf­fung ob die­ses Ver­glei­ches fand ich nicht sofort eine pas­sen­de Ant­wort, daher ließ ich ihn wissen
"Ich erzäh­le Ihnen wohl am Besten 'mal eine von die­sen Geschich­ten - am Bei­spiel ist es stets ein­fa­cher zu ver­ste­hen was gemeint war." 


"Kürz­lich", hub ich an, "war ich zu einem Abend­essen gela­den und der Abend nahm - nach einem klei­nen Emp­fang mit Apé­ri­tif im Foy­er des Hau­ses - her­nach im Rit­ter­saal sei­nen Fort­gang. Die Räum­lich­kei­ten waren exqui­sit deko­riert, wobei in der gro­ßen Hal­le Tische für das Abend­essen gedeckt wor­den waren. An den Wän­den hing aller­lei Kriegs­werk­zeug, das den Betrach­ter erschau­ern las­sen muß­te, wenn er an die Effek­te von des­sen Ein­satz dachte ....

Kaum war der Haupt­gang ser­viert, da beschwer­te sich die Gast­ge­be­rin ihr sum­me stän­dig eine Flie­ge um den Kopf und man möge nach einem Bedien­ste­ten schicken um das Tier zu entfernen.


'Nicht not­wen­dig!' rief ich für Alle ver­nehm­lich in den Saal, griff nach einem der Schwer­ter aus der Deko­ra­ti­on, sprang zur Dame des Hau­ses hin­über - und hieb die Flie­ge in zwei gleich­mä­ßig gro­ße Stücke, die sanft zu Boden tru­del­ten .... zögernd erscholl nach einem 'Bra­vo!'-Ruf des Gast­ge­bers anschwel­len­der Bei­fall der Gesell­schaft, der durch den Haus­her­ren - mit erho­be­nem Glas und einem 'À vot­re san­té!' in mei­ne Rich­tung - been­det wur­de."
 

Mein Gegen­über schau­te mich mit vor gro­ßem Stau­nen gewei­te­ten Augen an:
"Und ich dach­te wirk­lich Sie erzäh­len mir ein Lügen­mär­chen!"

bookmark_border(Fast) Wortlos

.... und die *Behand­lun­gen* durch sol­che *Hei­le­rin­nen* wird von Kran­ken­kas­sen bezahlt!
Die brau­chen selbst drin­gend Hilfe.
Ein Skandal. 

bookmark_borderÜberflüssig, überteuert, überbewertet: Salat

Wer 'aus­wärts' speist kennt die Situation: 

Nach den ersten Geträn­ken und der Auf­nah­me des Essens­wun­sches der Anwe­sen­den dau­ert es nicht lan­ge und ER kommt, der Salat! Grün, volu­mi­nös, benetzt von Dres­sings man­nig­fal­ti­ger Art, bil­det er die Grund­la­ge, das Volu­men, das Herz­stück des Salat­tel­lers, auf und in ihm sind ande­re Vege­ta­bi­li­en pla­ziert, gele­gent­lich ver­lie­ren sich in ihm ange­rö­ste­te Brot­klümp­chen, "Croû­tons" genannt, die in Fett getränkt und gewürzt dem Ensem­ble Geschmack und Viel­falt geben sol­len. Eine oft farb­lich abge­stimm­te Aus­wahl der beglei­ten­den Bestand­tei­le ist meist rein zufäl­lig und kei­nes­wegs wegen ihrer Nütz­lich­keit für den bes­se­ren Geschmack der Zusam­men­stel­lung oder die Gesund­heit der Essen­den gewählt. 

Selbst in der geho­be­nen Gastro­no­mie wird heu­te getan was noch vor Jah­ren eine Tod­sün­de gewe­sen wäre: 

Fer­tig geschnit­te­ne und gemisch­te Salatsor­ten, mit ein­falls­rei­chen Bezeich­nun­gen wie "Niz­za"-, "New Orleans"- oder "Sumatra"-Mischung wer­den en gros und natür­lich 'tau­frisch' beim 'con­ve­ni­ence food pro­vi­der' ein­ge­kauft und blätt­chen­wei­se oder 'bulk' dem wer­ten Publi­kum auf über­gro­ßen, platz­fül­len­den Tel­lern serviert. 

Gera­de in der euphe­mi­stisch schö­nen­den Spra­che der System­ga­stro­no­mie ist "Salat" jed­we­der Art kaum weg­zu­den­ken. Womit soll­te gewor­ben wer­den, wenn nicht mit Salat? Einem Muß, denn was wäre da zwi­schen den Buns, in den Wraps und im Döner noch übrig näh­me man ihnen den Salat ...! 

Die Pro­duk­ti­on von Salat, der zu mehr als 90% aus Was­ser besteht, und der damit das teu­er­ste Tafel­wäs­ser­chen in gebläu­ten oder gegrün­ten Desi­gner­fläsch­chen ser­viert, preis­lich leicht über­trifft, ist auf­wen­dig und ver­braucht viel Was­ser, Ener­gie und Dün­ger. Um dann Volu­men vor­zu­täu­schen. Selbst ohne Wert, denn Nähr­stof­fe gibt es kaum, Vit­ami­ne nur in Spu­ren und Mikro­ele­men­te an der Nach­weis­gren­ze - Salat lebt nur von der Mär alles Grü­ne sei gesund. 

Alles zusam­men genom­men han­delt es sich dem­nach bei Salat um eine auf­ge­bläh­te Täu­schungs­ma­sche, die kei­ne der Erwar­tun­gen tat­säch­lich erfül­len kann und deren Ruf sich hart­näckig hält, obwohl er doch mit ein wenig Über­le­gung vom Tisch zu wischen wäre. Theo­re­tisch, ver­steht sich. Seit Jah­ren schon schaue ich ver­zück­ten Sala­tes­sern zu, die sich der Illu­si­on hin­ge­ben etwas Gutes für ihre Gesund­heit zu tun. Dabei gra­ben sie sich durch den enor­men Res­sour­cen­ver­brauch den die Salat­pro­duk­ti­on nun ein­mal for­dert ihr eige­nes (Umwelt-) Grab, weil sie an ande­rer Stel­le zur Spar­sam­keit just jenen Ver­brau­ches auf­ge­for­dert sind.

Exo­ti­sche­rer Salat, bei­spiels­wei­se der in jüng­ster Zeit immer wie­der ange­prie­se­ne Löwen­zahn oder Giersch, sind mir per­sön­lich aus meh­re­ren Grün­den ein Gräu­el - schau­en Sie nur ein­mal WO die­se Pflan­ze wächst und wel­che Tie­re auf und in ihrer Nähe bestimm­te Geschäf­te ver­rich­ten .... aber die neu­en *Smoothies* wer­den bestimmt aus hoch gerei­nig­ten und aus­ge­such­ten Blätt­chen gefer­tigt. Bestimmt! 

Wiki­pe­dia ist weni­ger schwär­me­risch, denn dort steht zu lesen ".. Giersch gilt all­ge­mein als lästi­ges Unkraut; er wuchert und lässt sich wegen sei­ner unter­ir­di­schen Trie­be nur schwer bekämp­fen .. Der Tri­vi­al­na­me Podag­ra­kraut oder Zip­per­leins­kraut weist dar­auf hin, dass Giersch als ein Mit­tel gegen Gicht galt. Er soll auch gegen Rheu­ma und Arthri­tis, krampf­lö­send, ent­gif­tend und blut­rei­ni­gend wir­ken. Da kei­ne Bele­ge für die genann­ten Indi­ka­tio­nen gefun­den wur­den, wird der Giersch in neu­en Arz­nei­bü­chern nicht mehr aufgeführt .."

Wenig­stens läßt sich für Giersch und Löwen­zahn anmerken:
Sie wer­den nicht spe­zi­ell ange­baut und scho­nen die Res­sour­cen, wäh­rend der gewöhn­li­che Blatt­sa­lat, im Volks­mund "Grü­ner Salat" genannt, wenig Nut­zen bei hoher Umwelt­be­la­stung durch die Pro­duk­ti­on hat. Was bleibt ist also: Salat ist in Wahr­heit 'teu­res Was­ser mit ein paar Pflan­zen­stof­fen und viel - für den Men­schen unnüt­zem - Chlorophyll".

Wie es schon in der Über­schrift steht: Über­flüs­sig, über­teu­ert, überbewertet ...!

bookmark_borderSkandalös! Wäre das hier möglich?
Das etwas andere “Wort zum Sonntag”

".. it is, as Gary Huck (car­toon 1) points out, a faith-based decision.

It is not enti­re­ly fair to point to the dis­pro­por­tio­na­te num­ber of Roman Catho­lics on the bench, though it is remar­kab­le that, in a coun­try in which Catho­lics are 22 per­cent of the popu­la­ti­on, they make up two-thirds of the Supre­me Court, plus Neil Gor­such, a “crad­le Catho­lic” tur­ned Episcopalian.

Still, four Catho­lics plus Gor­such voted to over­turn, one (Roberts) agreed with sti­pu­la­ti­ons, and only one Catho­lic, Soto­ma­yor, defen­ded Roe, along­side her Jewish associates.

And nobo­dy felt that their reli­gious beliefs should cau­se them to recu­se them­sel­ves from the case .."

[Quel­le Text und 2 Abbil­dun­gen]

Über­set­zung (frei nach Google)

".. es ist, wie Gary Huck (Car­toon 1) betont, eine auf Glau­ben basie­ren­de Entscheidung.
Es ist nicht ganz fair, auf die unver­hält­nis­mä­ßig hohe Anzahl der Katho­li­ken auf der Rich­ter­bank hin­zu­wei­sen, obwohl es bemer­kens­wert ist; Gor­such, ein „Geburts­ka­tho­lik“, kon­ver­tie­te zum Episcopalismus.
Trotz­dem stimm­ten vier Katho­li­ken plus Gor­such für die Auf­he­bung, einer (Roberts) stimm­te mit Ein­schrän­kun­gen zu, und nur Katho­li­kin Soto­ma­yor ver­tei­dig­te Roe neben ihren jüdi­schen Mit­ar­strei­tern des Gerichtshofes.
Nie­mand hat­te das Gefühl, dass ihre reli­giö­sen Über­zeu­gun­gen sie dazu ver­an­las­sen soll­ten, sich aus dem Fall zurückzuziehen .. "

Wenn wir auf die aktu­el­le Situa­ti­on schau­en gibt es Hoff­nung, die neue Regie­rung wer­de - wenn sie lan­ge genug im Amt bleibt (!) - die erz­kon­ser­va­ti­ven Rege­lun­gen aus den ver­gan­ge­nen 16 Jah­ren, was sage ich, den ver­gan­ge­nen 40 Jah­ren, end­lich dahin beför­dern wohin sie gehö­ren: Auf den Müll­platz der Geschich­te als lästi­ges Ver­mächt­nis einer Zeit, in der die Kir­chen das öffent­li­che Leben durch ihre rück­wärts­ge­wand­te Indok­tri­na­ti­on ver­gif­tet haben.

Doch wol­len wir uns nicht zu früh freu­en. Was in USA pas­sier­te kann hier immer noch blühen: 

Wenn die Kon­ser­va­ti­ven mit dem "C" und die Rech­ten, zusam­men mit den auf­wach­sen­den Evan­ge­li­ka­len, die in Deutsch­land einen *Angel­punkt* für ihre Vor­ha­ben sehen und Geld her­ein pum­pen um dafür zu wer­ben / anzu­wer­ben das Ruder in Sachen "Repro­duk­ti­ve Selbst­be­stim­mung der Frau­en" her­um­zu­wer­fen, mit ihren Bemü­hun­gen Erfolg haben soll­ten. Dann sind die Mit­glie­der­zah­len bei den Groß­kir­chen nich­tig, denn ein rüh­ri­ger reli­giö­ser Akti­vist gleich mit Leich­tig­keit 100 trä­ge, sat­te Bun­des­bür­ger aus, die ihre Frei­hei­ten für fest­ge­mau­ert hal­ten und nicht mit der Listig­keit der Gegen­sei­te rechnen.

Hof­fent­lich sind wir weit genug 'selb­stän­dig' gewor­den um nicht auch in die­ser Sache die USA nachzuäffen.

bookmark_borderAssoziationen (II)

Vor ein paar Minu­ten war ich noch bei you­tube und habe mir ein Video ange­se­hen in dem eine jun­ge Frau einen alten Bahn-Wag­gon zu einem klei­nen Häus­chen umge­baut hat­te und nach der Fer­tig­stel­lung im Inter­view reka­pi­tu­lier­te wel­che Über­le­gun­gen sie zu wel­cher Art von Ein­bau­ten und 'gad­gets' ver­an­lasst haben.

Man erfährt bei sol­che einer Gele­gen­heit nicht nur etwas über die Gedan­ken, Wün­sche und Moti­va­ti­on der befrag­ten Per­son - nein, man erfährt auch recht viel über sich selbst:

Es gehen Ver­glei­che durch den Kopf. Zwi­schen dem was gesagt wird und dem was man selbst dar­über denkt .... blitz­schnell schal­tet unser Gehirn zwi­schen Zuhö­ren und Her­vor­kra­men von frü­he­ren Gedan­ken - basie­rend auf Schlüs­sel­wor­ten - hin und her und manch­mal bleibt man bei den Asso­zia­tio­nen des eige­nen Gedächt­nis­ses hän­gen. Hört und sieht nur noch ohne wirk­lich zuzu­hö­ren und zuzu­se­hen in Rich­tung des Bild­schirms und denkt dabei wei­ter an das, was da an dem tief im Ver­bor­ge­nen gewe­se­nen Gedan­ken hing .... 

Bei mir war es ein Lied. Das hat­te ich in den frü­hen Sech­zi­ger Jah­ren in USA gehört, Titel "Freight train, freight train run­ning so fast ... " so hat­te ich es in Erin­ne­rung. Als ich nach­schlug stell­te sich her­aus es muß­te 'Freight train, freight train going so fast ... ' hei­ßen, da war etwas nicht kor­rekt eingespeichert.

Hier also das Lied, ich wür­de mich freu­en wenn es Ihnen gefällt.

Vom Stil und von der Aus­füh­rung her ist es jeden­falls typisch für die Musik aus die­ser Zeit der frü­hen Sech­zi­ger bis etwa zum Beginn der Viet­nam-Kriegs-Jah­re, in denen ging es dann um ganz ande­re, viel wich­ti­ge­re und grund­sätz­li­che Pro­ble­me die­ser Welt. 

Krieg, und ich dach­te - ein wenig naïv - wäh­rend mei­nes Lebens kei­nen Krieg erle­ben zu müssen.
Dafür ste­hen momen­tan die Chan­cen schlecht.

Wis­sen Sie was?
Ich hän­ge ein zwei­tes Lied dran, mit dem zuge­hö­ri­gen Text.
Der klingt recht harm­los, hat es aber bei nähe­rem Hin­se­hen in sich!
Erstaun­lich nur, daß all die Anti-Kriegs-Lie­der der Welt Krie­ge nicht been­det haben. 

Text 1

Text 2

→ zuvor:
Asso­zia­tio­nen ....