bookmark_borderHomöopathie: Forschung für *Das große Nichts*

In Baden-Würt­tem­berg will man die Zusatz­be­zeich­nung "Homöo­pa­thie" aus der Wei­ter­bil­dungs­ord­nung strei­chen - aber an der Zusatz­be­zeich­nung "Homöo­pa­thie" wol­len man­che Ärz­te und ins­be­son­de­re Poli­ti­ker(!) fest­hal­ten
Die­se Infor­ma­ti­on kann nicht weit genug gestreut werden:

Kei­ne Ahnung von irgend­et­was, das als "Fort­schritt" oder "Ent­wick­lung" in 200 Jah­ren statt­ge­fun­den hät­te! Die erstaun­li­che Sprach­lo­sig­keit, das Man­tra-arti­ge Wie­der­ho­len von lee­ren Phra­sen 'man müs­se wei­ter for­schen' weil ja die Nach­fra­ge da sei (!). 

Wel­cher Mensch nimmt so eine Ahnungs­lo­sig­keit als "Pro­fes­sio­na­li­tät" wahr?

https://www.redditmedia.com/r/de/comments/orvodw/die_super_mega_gewaltigen_fortschritte_der/?ref_source=embed&ref=share&embed=true

bookmark_borderErklärungsnot

Wie bekannt bin ich bestimmt kein Impf­muf­fel oder Kri­ti­ker der Ein­schrän­kun­gen, die nötig waren, um die expo­nen­ti­el­len Infek­ti­ons-Anstie­ge mit Covid 19 im ver­gan­ge­nen und die­sem Jahr einzudämmen.

Nun aber kommt es mir doch sehr zwei­fel­haft vor wie man den Bür­gern in unse­rem Land­kreis ver­ständ­lich machen will, dass bei den vor­lie­gen­den Zah­len (Tabel­le) erneut Ein­schrän­kun­gen nötig sei­en. Mir jeden­falls erschließt sich nicht wel­che Logik dahin­ter ste­hen könn­te. Hät­ten Sie eine Idee?

bookmark_borderSex, aus christlicher Sicht und doch ganz anders ...!

Mei­ne Leser wer­den sich ver­mut­lich die Augen wischen und ihren Augen nicht trau­en wenn sie erken­nen, dass ich hier zwei sehr gelun­ge­ne Arti­kel emp­feh­len möch­te, die zwar von grund­sätz­lich christ­li­cher Gesin­nung getra­gen sind, jedoch for­dern sie Kin­der, Jugend­li­che und vor allem in Ämtern ste­hen­de und sonst­wie für noch-nicht-ganz-erwach­se­ne ver­ant­wort­li­che Per­so­nen auf, die Mot­ten­ki­ste zu öff­nen und den alten Plun­der rauszuwerfen ....

Aus mei­ner Sicht erge­ben bei­de Arti­kel zusam­men ein bes­se­res Bild einer neu­en Sicht­wei­se der Sexua­li­tät und den dar­aus ent­ste­hen­den Fol­gen als jeder Arti­kel für sich, und was Sie kei­nes­falls ver­säu­men soll­ten ist, die dar­un­ter ste­hen­den Kom­men­ta­re zu lesen.

Sex: Chri­sten, ent­spannt euch!
Sex vor der Ehe? Ja, bitte!

Zitate:
" .. Wir befin­den uns im Jahr 2021. Lie­bes­paa­re haben selbst­ver­ständ­lich Sex. Alle Lie­bes­paa­re? Nein! Eine Bubble aus unbeug­sa­men Christfluencer:innen und hip­pen Pastor:innen lei­stet uner­müd­lich Wider­stand. Sex gehört für sie allein in die Ehe — und Paa­re soll­ten war­ten. Doch gesun­de Part­ner­schaf­ten sind ganz­heit­lich .. "

" .. Wenn es ein Reiz­the­ma unter Chri­sten gibt, dann Sex. Über wenig kön­nen Chri­sten so dau­er­haft und lei­den­schaft­lich strei­ten wie dar­über, wer wem wann wie an die Wäsche darf. Die einen wol­len Sex stark regle­men­tie­ren, die ande­ren sich auf kei­nen Fall regle­men­tie­ren las­sen. Was fehlt: Eine christ­li­che Sexu­al­ethik, die Frei­heit schenkt, Lust an der Lust hat und mit Lei­den­schaft ver­ant­wor­tungs­voll han­delt. Ein Ent­wurf .. "

bookmark_borderIst 'Vandalismus' für eine vermeintlich 'gute Sache' entschuldbar?

In unse­rem hie­si­gen Kur­park ste­hen Hin­weis­schil­der. Die machen dem Besu­cher klar, wel­che Absicht hin­ter der jewei­li­gen Bepflan­zung steckt und zu wel­cher Jah­res­zeit die größt­mög­li­che Fül­le die­ser aus­ge­wähl­ten Arten vorkommt.

Es gibt eini­ge rück­sichts­lo­se Per­so­nen, die die­se all­ge­mei­ne Infor­ma­ti­on mit selbst­ge­mach­ten Zet­teln über­kle­ben, auf denen sie ihre Anlie­gen einem grö­ße­ren Publi­kum bekannt machen wollen.

In letz­ter Zeit ste­hen beson­ders christ­li­che Auf­for­de­run­gen auf die­sen Zet­teln, sie sind mit Unmen­gen an Tesa­band fest­ge­klebt. Eine Miß­ach­tung der Absicht, die die­se Infor­ma­ti­ons­ta­feln haben.
Hier ein Beispiel

[Da der Text im obe­ren Bereich schlecht les­bar ist, eine bes­se­re Auf­nah­me nicht gemacht wer­den konn­te (→Tesa/Reflektion!) schrei­be ich auf was da zu lesen ist:
".. Öff­ne die Tür zur Erlö­sung bevor es zu spät ist; Jesus klopft an dei­ne Tür und war­tet dar­auf, dass du ihn in dein Leben hin­ein lässt, denn er möch­te dir hel­fen. Er möch­te dich von dei­nem Schmerz hei­len und dir Lie­be schen­ken. Also lass ihn heu­te hin­ein! ♥ .. "]

Nach­dem ich den Text mehr­mals gele­sen habe ist mir die Zwei­deu­tig­keit aufgefallen:
Erset­zen Sie 'mal 'Jesus' mit "Dein Freund" - und schon wan­delt sich der Inhalt der Aus­sa­ge ins Frivole ....

bookmark_borderDer Weltraum .... unendliche Weiten ....

..Der Welt­raum, unend­li­che Wei­ten. Wir schrei­ben das Jahr 2200. Dies sind die Aben­teu­er des Raum­schiffs Enter­pri­se, das mit sei­ner 400 Mann star­ken Besat­zung 5 Jah­re unter­wegs ist, um frem­de Gala­xien zu erfor­schen, neu­es Leben und neue Zivi­li­sa­tio­nen. Vie­le Licht­jah­re von der Erde ent­fernt dringt die Enter­pri­se in Gala­xien vor, die nie ein Mensch zuvor gese­hen hat..“

So wur­de die Serie "Raum­schiff Enter­pi­se" mit Cap­tain Kirk 1972 vor­ge­stellt, und heu­te, knapp 50 Jah­re spä­ter flie­gen kurz nach­ein­an­der zwei gut betuch­te Mil­li­ar­dä­re in eine Erd­um­lauf­bahn und erklä­ren der stau­nen­den Erd­be­völ­ke­rung was sie in Sachen Raum­flug noch so vor­ha­ben. Frem­de Gala­xien zu besu­chen wird noch etwas dau­ern - und mög­li­cher­wei­se ist das auch gut so.

Erin­nern Sie sich noch an die Par­odie bei den Mup­pets "Schwei­ne im Welt­all!"? Das war Kult - und heute?

Die Her­ren Bezos und Bran­son war­ten nun sicher auf den Drit­ten im Bun­de, Herrn Musk, damit ihr Trio kom­plett ist. Letz­te­rer hat sei­ne iden­ti­schen Absich­ten schon bekannt gemacht. 

Alles nur 'Show' und Erfül­lung von Kindheitsträumen?
"..Nein, denn die drei Mil­li­ar­dä­re insze­nie­ren sich selbst als nichts Gerin­ge­res als die Ret­ter der Mensch­heit. Bezos, Bran­son und Co. wol­len uns weis­ma­chen, dass es ihnen beim Welt­raum­tou­ris­mus um mehr geht als ein Geschäft. Elon Musk und Jeff Bezos schwebt vor, einen Teil der Mensch­heit ins All zu ver­frach­ten. Bezos träumt von einem rotie­ren­den Zylin­der im Welt­all. Elon Musk möch­te eine Kolo­nie auf dem Mars besie­deln.." [Quel­le]


Wis­sen Sie, lie­be Lesen­de, was mich an dem gan­zen Rum­mel um die­se rei­chen Men­schen im All mäch­tig stört? Jeder Mensch in fast allen Län­dern der Erde braucht umfang­rei­che behörd­li­che Geneh­mi­gun­gen nur um einen Zaun um sein Grund­stück zu bau­en. In USA gibt es viel­tau­send­fa­che 'codes', Bestim­mun­gen, die jeg­li­che Akti­vi­tät ihrer Bür­ger bis ins Klein­ste regeln.
 

 

Wie kann es sein, dass drei rei­che Unter­neh­mer Aus­flü­ge ins All unter­neh­men? Tätig­kei­ten ent­wickeln, die sonst Regie­rungs­or­ga­ni­sa­tio­nen vor­be­hal­ten sind? Sich jen­seits aller welt­weit gel­ten­den und in lang­wie­ri­gen Ver­hand­lun­gen beschlos­se­nen Regeln als Pri­vat­leu­te ein Recht her­aus­neh­men, das sie ledig­lich aus ihrer Fähig­keit her­lei­ten alle Hin­der­nis­se davor mit viel Geld aus dem Weg räu­men und Kri­tik an ihrem Vor­ge­hen mit Geld zuzu­schmei­ßen und so mun­dot machen?

Gibt es denn Nie­man­den, kei­ne inter­na­tio­na­le Behör­de oder Orga­ni­sa­ti­on, die sol­chem Trei­ben ein Ende berei­ten kann?
Hat der baye­ri­sche Innen­mi­ni­ster Herr­mann schon die Erwei­te­rung der Vor­rats­da­ten­spei­che­rung gefordert?
Zuletzt:
Wo bleibt der Auf­schrei der Femi­ni­stin­nen, was sagt Frau Schwarzer?

bookmark_border'Feigheit vor dem Feind'

Mit gro­ßem Bedau­ern habe ich vor eini­ger Zeit den Hin­weis des hpd Pres­se­dien­stes gele­sen, man wer­de zukünf­tig kei­ne Kom­men­ta­re auf der Web­sei­te mehr zulas­sen, da das erfor­der­li­che Per­so­nal feh­le, um eine Durch­sicht der ein­ge­hen­den Anmer­kun­gen zu den erschie­ne­nen Arti­keln zu gewährleisten.

Die Zahl der Kom­men­ta­re zu die­sem Arti­kel lag (zuletzt geprüft) bei 96. Es gab all­ge­mei­nes Bedau­ern mit und ohne Ver­ständ­nis, Äuße­run­gen von ver­är­ger­ten Lesern, Ange­bo­te beim Scree­ning zu hel­fen und so unge­fähr Alles sonst, was man in sol­chen Fäl­len liest.

Ohne jeden Erfolg - Kom­men­ta­re sind abge­schal­tet, und das bleibt wohl so.

Nun kann ich ver­ste­hen, dass es viel Arbeit ist den Schrott von sinn­vol­len Kom­men­ta­ren zu tren­nen. Dass aber aus­ge­rech­net ein Pres­se­dienst einer Orga­ni­sa­ti­on die sich den Huma­nis­mus auf den Schild schreibt Dis­kus­si­on abwürgt scheint mit völ­lig daneben.

Was also könn­te noch die Redak­ti­on moti­viert haben die­sen Schritt zu gehen, sozu­sa­gen als leich­ten Schubs es durchzuziehen ...? 

Spe­ku­la­tiv! höre ich da zu Recht, ja, hier erlau­be ich mir ein­mal zu spe­ku­lie­ren und bin dabei nicht allei­ne.
Es war in der Ver­gan­gen­heit öfter zu Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten zwi­schen Redak­ti­on und Lesen­den gekom­men, die sich u.a. am Ver­weis auf die so-genann­ten 'Sozia­len Medi­en' bezo­gen. Dort war man der Mei­nung es gäbe kaum Alter­na­ti­ven, auf Sei­ten der Kri­ti­ker kam eine Fül­le von Vor­schlä­gen was an Stel­le der Daten­sau­ger wie *face­book* bes­ser geeig­net sei - und zudem mit bes­se­rem Daten­schutz. Aller­dings war sie 'bera­tungs­re­si­stent' - geän­dert hat es nichts.
Die Dis­kus­si­on war hef­tig, und ich kann mir schon vor­stel­len, dass da die Redak­ti­on end­gül­tig die Nase voll hat­te und "Abschal­ten!" die Devi­se wurde. 

Ab und zu lese ich noch­mal beim hpd, zuneh­mend weni­ger. Auch da bin ich nicht allein. Ich hal­te es für ein Unding kei­ne Dis­kus­si­on mehr zuzu­las­sen und dann aus­ge­rech­net auf *face­book* zu ver­wei­sen. Das bei dem Publi­kum, das der hpd anspre­chen will. "Feig­heit vor dem Feind!" schrieb ich in den Titel, weil ich den Ver­dacht habe, dass auch eini­ge der Autoren (exem­pla­risch ¹) dort ganz froh sind, wenn nicht mehr direkt unter ihren manch­mal ver­un­glück­ten Ela­bo­ra­ten die bei­ßen­de Kri­tik steht, die ihnen bestimmt nicht gefal­len hat.

¹ → Schö­ner Gigo­lo, armer Gigo­lo ....
oder: Herr Dix will die Mono­ga­mie abschaffen

¹ → Deniz Y. Dix

bookmark_borderViel Einfalt in Vielfalt:
"Junge Alte" Blogbetreiber ...!

Die bür­ger­li­che Gesell­schaft steht vor einem Dilemma:
Ent­we­der Über­gang zum Sozia­lis­mus oder Rück­fall in die Bar­ba­rei!"
¹
"Bour­geois socie­ty stands at the crossroad:
Eit­her tran­si­ti­on to Socia­lism or regres­si­on into Barbarism."

[Rosa Luxem­burg 1915]

Tra-la-la .... wir sind ja Alle so gut drauf!

Ein­gangs ein Zitat von einer bekann­ten Per­sön­lich­keit ist stets eine pas­sen­de Form einer Ein­lei­tung für einen kri­ti­sche Blog­bei­trag, weil so dem wer­ten Lese­pu­bli­kum klar bedeu­tet wird: Es gibt stets etwas zu ver­laut­ba­ren das die Gemü­ter zu erre­gen in der Lage ist - und des­we­gen regen Sie sich bit­te nicht so sehr auf wenn es sich hier wie­der­holt. Ganz neben­bei spielt sich das, was Rosa Luxem­burg postu­lier­te genau zu unse­rer Zeit in den USA ab - dort steht man vor dem End­sta­di­um, wenn nicht dem "End­kampf", eines kapi­ta­li­stisch orga­ni­sier­ten Systems, das durch Trump ein wenig schnel­ler an den Abgrund gescho­ben wur­de als es die vor­he­ri­gen Admi­ni­stra­tio­nen ver­moch­ten. Da die Demo­kra­ten dort nicht wirk­lich eine sozia­li­sti­sche Alter­na­ti­ve, son­dern nur eine mil­de­re Form des Raub­tier­ka­pi­ta­lis­mus dar­stel­len ist das Ergeb­nis bereits vor­pro­gram­miert. Der Zusam­men­bruch wird Dimen­sio­nen anneh­men, die in vor­aus­schau­en­der Form in Welt­un­ter­gangs­epen wie "Mad Max" oder "Cher­ry 2000" oder "Water­world" bereits fil­misch dar­ge­stellt wurde.

Wor­um geht es nun hier?
Um Web­logs von Per­so­nen jen­seits des 50. Lebens­jah­res, die sich natür­lich gehäuft in einer ein­schlä­gig benann­ten Aggre­gat­platt­form fin­den las­sen. Eine sel­te­ne Gele­gen­heit, sich mit den Inhal­ten zu befas­sen, die sich dort ausbreiten. 

Nun bin ich kein Sozio­lo­ge und habe bestimmt nicht den Anspruch den Fach­leu­ten den Rang abzu­lau­fen, gleich­wohl kann ich Eins und Eins zusam­men­zäh­len und dar­aus mei­ne Schlüs­se zie­hen, die ich Ihnen hier in die­sem Arti­kel prä­sen­tie­re. Womit wir beim obi­gen Zitat gelan­det sind. Denn fast nie han­delt es sich bei den Arti­keln in den unzäh­li­gen Blogs älte­rer Blog­ger um Aus­ein­an­der­set­zun­gen mit der aktu­el­len poli­ti­schen Welt­la­ge, der poli­ti­schen Situa­ti­on im euro­päi­schen Raum, und schon gar nicht um eine Beschäf­ti­gung mit der kon­kre­ten Poli­tik in Deutschland.

Die tat­säch­lich dem­ge­gen­über behan­del­ten The­men wer­den spä­ter noch zu bespre­chen sein, allen, nein, nur 'fast' allen Blogs gemein­sam ist gleich­wohl die­se fröh­lich-hei­te­re, unbe­schwert-posi­ti­ve Igno­ranz, die genau dar­in besteht "schwe­re" The­men wie Poli­tik, Umwelt, und Reli­gi­on total zu ver­mei­den. Wenn­gleich es doch genau die­se The­men sind, die nicht nur das Rent­ner­le­ben, son­dern das der nach­fol­gen­den Gene­ra­tio­nen bestim­men. Wenn es den Groß­el­tern also tat­säch­lich wich­tig wäre wie es ihren Enkeln ein­mal erge­hen wird, dann müss­ten sie genau da anset­zen und ihre gan­ze Kraft und Über­zeu­gungs­fä­hig­keit ein­set­zen um die­ses Ziel zu erreichen.

Hin­ge­gen: Weg­ducken, weg­se­hen, wegleugnen!

Frag­los scheint es die­sen Blog­be­trei­bern dem­nach so, als ob wesent­li­che gesell­schaft­li­che Ver­wer­fun­gen unbe­deu­tend sei­en und man sich daher auf 'son­sti­ge' The­men kapri­zie­ren kön­ne, gar müs­se, weil anson­sten die locker-flocki­ge Suuuper­stim­mung ver­hunzt wer­den könn­te. Bilan­zie­rend ist festzuhalten:


Wenn man sich den Pro­ble­men der Zeit ver­wei­gert, sie aus­klam­mert und sich nicht mit ihnen beschäf­tigt, so blei­ben sie doch da, und es sind Ande­re, die dann den Kurs bestim­men, wenn man selbst kei­ne Anstren­gung machen will Din­ge im eige­nen Sin­ne zu ver­än­dern.
 

Trotz­re­ak­ti­on: Jetzt erst recht, jetzt erst rich­tig!

Was fin­det man denn nun - ohne auf Ein­zel­hei­ten spe­zi­fisch ein­ge­hen zu wol­len - in den Web­logs der 50+ Generation?

- Verleugnung! 
Das wer­den mun­ter The­sen ent­wickelt die etwas so über­schrie­ben wer­den könnten:
- Ich fühl mich aber viel jünger
- Alt wer­den kommt später
Da Eini­gen der Ver­dacht kommt, das sei mög­li­cher­wei­se wirklichkeitsfremd
- schein­ba­re Annah­me des Alterns und den Fol­gen umge­münzt in
- Lebens­kunst, klei­ne Fluch­ten, Ablen­kun­gen vom unaus­weich­li­chen Ende.

- Flucht! 
Ersatz­the­men sind man­nig­fal­tig, sie umspan­nen das, was bei jün­ge­ren Blog­gern an The­men auf­ge­grif­fen wird. Es sind nicht alters­be­zo­ge­ne Akzen­te, was ver­ständ­lich wäre wenn man ein bestimm­tes Publi­kum vor Augen hat, für das man bloggt. Aber so?

- Essen / Super­food / Kochen 
Hier feh­len die alters- bzw. krank­heits­be­zo­ge­nen Rezep­te, denn nach­weis­lich sind die phy­sio­lo­gi­schen Bedin­gun­gen im altern­den Orga­nis­mus sehr ver­schie­den von denen, die bei jün­ge­ren Men­schen ablaufen.

- Fotografieren 
Angeb­lich haben älte­re Per­so­nen 'den Blick fürs Wesent­li­che', etwas was den Jün­ge­ren durch Man­gel an Erfah­rung frag­los abge­hen könn­te - doch dafür habe ich weder in der einen noch der ande­ren Rich­tung je Bewei­se gese­hen. Es sind Behaup­tun­gen, nichts wei­ter. Da ist es eher ange­mes­sen in 'qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Foto­gra­fie' oder 'schlech­te Foto­gra­fie' zu unterteilen.

- Reisen 
Nun, da haben sich die Blog­ger schwer getan die Covid­zei­ten locker-flockig durch­zu­ste­hen. Zumal es sowie­so kri­ti­scher betrach­tet wird wenn man das Rei­sen unter Umwelt­ge­sichts­punk­ten betrach­tet. Die Zukunft die­ser Blog­ka­te­go­rie scheint mir nicht sehr rosig zu sein.

- Garten 
Ist die Pfle­ge und Erhal­tung ein The­ma für die Mas­se der Alten? Wohl kaum, betrach­tet man die Ver­tei­lung von Eigen­tum an Immo­bi­li­en. Es ist dem aller­dings ein wah­res Inter­es­se zuzu­rech­nen, wenn es sich um Schre­ber­gär­ten han­delt, denn die wer­den von allen Alters- und Ein­kom­mens­rent­nern betrieben.

- Handarbeiten 
Auf­ge­wach­sen mit einer Mut­ter, die stets eine Hand­ar­beit irgend­wo in der Woh­nung lie­gen hat­te, müss­te ich begei­stert sein, dass die­se Beschäf­ti­gung immer noch Anhän­ger fin­det. Für Not­zei­ten ist eine sol­che Fer­tig­keit bestimmt sehr hilf­reich, zumal die Ver­sor­gung mit Klei­dung kri­tisch wer­den könn­te - aber wie sieht es dann mit dem Nach­schub von Mate­ri­al aus? Als rei­ne 'Beschäf­ti­gungs­mög­lich­keit' ja, den­noch bestimmt kein 'Lebens­zweck'.

Wirk­lich wich­ti­ge The­men, etwa die Aus­ein­an­der­set­zung mit Aspek­ten der
- Umwelt
- Politik
- Religion
- irre­füh­ren­den Wer­bung für nutz­lo­se (Pseu­do­me­di­zin-) Produkte
wer­den aus­ge­klam­mert. Eso­te­rik und Pseu­do-Wis­sen­schaft dage­gen erle­ben beson­ders bei älte­ren Blog­be­trei­bern offen­bar eine her­aus­ra­gen­de Beach­tung, ja sind der ein­zi­ge Gegen­stand. Mich dazu ein­zu­las­sen ist mir mei­ne Zeit zu scha­de. Ich bedaue­re alle 'Jün­ger' sol­cher Leh­ren. Sie sind ein­fäl­tig und gut­gläu­big - und dage­gen hel­fen kei­ne Argu­men­te. Abgehakt!

Im Gegen­teil machen sich älte­re Blog­ger oft zum Sprach­rohr von Geschäf­te­ma­chern, um als 'Influen­cer' oder 'Ver­trau­ens­per­so­nen' ihren Alters­ge­nos­sen gegen die klei­nen, lästi­gen Beschwer­den des Alterns, gegen die es kei­ne wirk­li­che Abhil­fe gibt, viel Geld für nutz­lo­se Pro­duk­te abzu­luch­sen, die fol­gen­des bestimmt nicht können:
Das Altern stop­pen und den Ver­fall verhindern.

Die­se Art von getarn­ter Wer­bung für nutz­lo­se, ja oft gesund­heits­schäd­li­che Mit­tel­chen ist Per­fi­die und ver­ab­scheu­ungs­wür­di­ge Geld­ma­che­rei. Wie alle Bestre­bun­gen die Unwis­sen­heit aus­zu­nut­zen, die in man­cher­lei Hin­sicht in der Brei­te der Bevöl­ke­rung vor­han­den ist.

Zuletzt noch ein Wort zu den krampf­haft 'jun­gen Alten'. Die wol­len so hip erschei­nen wie die Nachfolgegeneration(-en). Da fra­ge ich mich immer wenn ich Sta­ti­sti­ken zur Fre­quenz der Arzt­be­su­che sehe:
Von wem wer­den dann die War­te­zim­mer gefüllt? Sind die 50+ Blogger:innen eine posi­ti­ve Aus­le­se der Gesamt­heit der (bald erst oder tat­säch­lich schon) Rentner?

Wenn Sie zur Grup­pe der 50+ Blogger:innen gehören:
Was ist ihre Motivation?

¹ Kom­plet­tes Zitat:
„Die bür­ger­li­che Gesell­schaft steht vor einem Dilem­ma: Ent­we­der Über­gang zum Sozia­lis­mus oder Rück­fall in die Bar­ba­rei! Wir ste­hen vor der Wahl: ent­we­der Tri­umph des Impe­ria­lis­mus und Unter­gang jeg­li­cher Kul­tur wie im alten Rom, Ent­völ­ke­rung, Ver­ödung, Dege­ne­ra­ti­on, ein gro­ßer Fried­hof. Oder Sieg des Sozia­lis­mus, das heißt der bewuss­ten Kampf­ak­ti­on des inter­na­tio­na­len Pro­le­ta­ri­ats gegen den Impe­ria­lis­mus und sei­ne Metho­de: den Krieg. Dies ist das Dilem­ma der Welt­ge­schich­te, ein Ent­we­der-Oder, des­sen Waag­scha­len zit­ternd schwan­ken vor dem Ent­schluss des klas­sen­be­wuss­ten Proletariats." 

Sie­he auch → Schau' 'mal wer da bloggt ..!?

bookmark_borderWenn man sich die Augen bisher zugehalten hat um nichts zu sehen - und dann plötzlich mit den Füßen im Wasser steht....

Wenn man sich die Augen bis­her zuge­hal­ten hat um nichts zu sehen - und dann plötz­lich mit den Füßen im Was­ser steht wird schlag­ar­tig bewusst, dass sich in Sachen Umwelt, Kli­ma und Wet­ter die Bedin­gun­gen auf die­sem Pla­ne­ten am Ende der Expo­nen­ti­al­kur­ve befin­den und die Zeit wohl nicht mehr aus­reicht das 'Ruder herumzureißen'!

 

Wir sind jen­seits des *point of no return* und selbst wenn Herr Laschet¹ - der heu­te kame­ra­wirk­sam for­der­te in Sachen Umwelt­schutz schnell zu han­deln - alle Dreck­schleu­dern in sei­nem Land still­le­gen wür­de wäre es zu spät. Er, der seit Jah­ren gegen alle die­se Bemü­hun­gen gear­bei­tet und regiert hat!

 

Die­ser ver­lo­ge­ne Bie­der­mann will und soll nach Vor­stel­lung der CDU/CSU Kanz­ler unse­res Lan­des werden?

 

Wahr­schein­lich geht er heu­te Abend beich­ten und holt sich Abso­lu­ti­on dafür, dass er sei­ne Lügen, etwas gegen die Ver­schmut­zung und für die Umwelt tun zu wol­len, in die Kame­ra gespro­chen hat .... 

 
 
¹ "..Die Kern­dis­zi­plin von Armin Laschet ist die unkon­kre­te Schwam­mig­keit. Wird der schein­bar net­te Onkel aus Aachen damit durch­kom­men?.."
 

 
 

bookmark_borderHow fiction is brought to life
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Wie Fiktion zur Wahrheit wird

".. I once read in a children’s book about saints, which was that the aut­hor didn’t cla­im the­se things had hap­pen­ed, only that they would have hap­pen­ed if God had wan­ted them to .."

And that's how the dilem­ma of explai­ning any devia­ti­on of faith from rea­li­ty has been ele­gant­ly mastered:
What kind of limits would God have in such an assump­ti­on? Null, nada, nix, nien­te, not­hing! "Ever­ything goes!" as the Anglo-Saxons put it and once again we skep­tics stand the­re with our mouths open and we are speechl­ess about how hocus-pocus is tur­ned into truth with out-of-the-air reasoning?

So what do you do, how do you respond?
Quite sim­ply, do not be ama­zed and destroy the approach by tur­ning their sto­ry against them:
If it was God who wan­ted the­re to be only peo­p­le 'in his own image', then he would not have wan­ted athe­ists. Sin­ce they exist, God can­not have crea­ted humans. 

To sum up I'd like to add this quo­te: ".. befo­re you can learn to live with your own truth, or even with other people’s views of truth, you need to be able to reject the pret­ty lies — per­so­nal, poli­ti­cal, cos­mo­lo­gi­cal — that seem so much more invi­ting and attractive .."

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".. Ich habe ein­mal in einem Kin­der­buch über Hei­li­ge gele­sen, dass der Autor nicht behaup­te­te, dass es sie tat­säch­lich gege­ben habe, son­dern dass es sie gege­ben hät­te, wenn Gott es so gewollt hätte .." 

Und schon ist das Dilem­ma der Erklä­rung jeg­li­cher Abwei­chung des Glau­bens von der Wirk­lich­keit ele­gant gemeistert:
Was hät­te Gott denn für Gren­zen in einer sol­chen Annah­me? Null, nada, nix, nien­te, not­hing! "Ever­ything goes!" sagen die Angel­sach­sen und wir Skep­ti­ker ste­hen wie­der ein­mal mit off­nem Mund da und es ver­schlägt uns die Spra­che wie Hokus­po­kus mit aus der Luft gegrif­fe­nen Begrün­dun­gen zur Wahr­heit gemacht wird?

Was also tun, wie entgegnen?
Ganz ein­fach, sich nicht ver­blüf­fen las­sen und den Ansatz zer­stö­ren indem man das Modell umdreht:
Wenn es Gott war, der gewollt hät­te, dass es nur Men­schen 'nach sei­nem Bil­de' gibt, dann hät­te er kei­ne Athe­isten haben wol­len. Da es sie gibt kann nicht Gott die Men­schen erschaf­fen haben.

Zusam­men­fas­send möch­te ich die­ses Zitat anfü­gen: ".. bevor Sie ler­nen kön­nen, mit Ihrer eige­nen Wahr­heit oder sogar mit den Ansich­ten ande­rer Leu­te zu leben, müs­sen Sie in der Lage sein, die beque­men Lügen zurück­zu­wei­sen - per­sön­li­che, poli­ti­sche, kos­mo­lo­gi­sche – auch wenn sie so viel ein­la­den­der und attrak­ti­ver sind als die Wahrheit .." 

bookmark_borderImpfen - eine persönlich gefärbte Betrachtung
*update* [13.07.2021; 12:00h]

Erwar­ten Sie bit­te kei­ne Elegien.
Ich wer­de mich kurz fassen.

Was mir posi­tiv auf­fiel:
Die Orga­ni­sa­ti­on des Impf­zen­trums ist kom­plex, gleich­wohl durch­dacht, und gewähr­lei­stet einen rei­bungs­lo­sen Ablauf.
Mit­ar­bei­ten­de sind farb­lich unter­schie­den nach Funk­ti­on / Auf­ga­ben­be­reich, das erleich­tert die Orientierung.
Es herrscht gespann­te Ruhe, nie­mand, weder Per­so­nal noch zu imp­fen­de Per­so­nen fal­len aus der Rolle.
Die­se Beob­ach­tung hat sich beim heu­ti­gen zwei­ten Impf­ter­min bestätigt.

Mir wur­de - gemäß der ver­öf­fent­lich­ten wis­sen­schaft­li­chen Ergeb­nis­se - als Zweit­impf­stoff ein mRNA Impf­stoff ange­bo­ten. Was ich auch annahm. Da ich beim ersten Impf­stoff (von Astra) kei­ne Neben­wir­kun­gen ver­zeich­ne­te, erwar­te­te ich nun eben­falls kei­ne nega­ti­ven Fol­gen. Außer einem dies­mal stär­ke­ren Schwel­lungs- und Druck­ge­fühl an der Ein­stich­stel­le hat sich das bis­her bestätigt.

Was mir nega­tiv auf­fiel:
Bei der Anspra­che durch die Ärz­te trat eine gewis­se Abge­setzt­heit auf, was frag­los das Vor­ge­hen erleich­tert, indes­sen die Ver­schie­den­heit des Wis­sens­stan­des der Impf­lin­ge vernachlässigt.

Die Doku­men­ta­ti­on der erfolg­ten Imp­fun­gen ins­be­son­de­re in digi­ta­ler Form ist aus mei­ner Sicht daten­schutz­recht­lich sehr bedenk­lich gere­gelt. Alle emp­foh­le­nen Apps erfor­dern wei­test­ge­hen­de Berech­ti­gun­gen und wie stets hängt Goog­le mit­ten­drin und sam­melt von allen Sei­ten so vie­le Daten wie mög­lich. Auf der einen Sei­te wer­den die Daten­samm­ler zu Recht ver­teu­felt - auf der ande­ren Sei­te spielt man ihnen gedan­ken­los in die Hände.


Letz­te­res ist gleich­wohl nicht dem Impf­zen­trum anzu­la­sten, son­dern offen­bart und unter­streicht ledig­lich wie­der ein­mal die Unfä­hig­keit der Regie­rung in Sachen Digi­ta­li­sie­rung. Es wird viel Geld für unzu­rei­chen­de Soft­ware ver­schleu­dert, weil Fach­leu­te in den Ent­schei­dungs­gre­mi­en feh­len - genau dar­in besteht die Hybris der Poli­ti­ker: Sie hal­ten sich für all­um­fas­send ori­en­tiert und sind doch auf den mei­sten Fel­dern Dilet­tan­ten!
 

Bilan­zie­rend stel­le ich fest, dass es bes­ser lief als ich zunächst erwar­tet hat­te. Wenn die­ses Impf­zen­trum bei­spiel­haft für ande­re steht ist der größ­te Man­gel die unzu­rei­chen­de Bereit­stel­lung von Impf­stof­fen, die durch die Unfä­hig­keit der Frau von der Ley­en an der Spit­ze der EU ent­stan­den ist. Ein wei­te­rer Mosa­ik­stein der das Bild einer völ­lig wirk­lich­keits­frem­den, über­for­der­ten, und hoff­nungs­los über­schätz­ten Frau deut­li­cher wer­den lässt. Hier ist ein leuch­ten­des Bei­spiel für das Peter-Prin­zip vor­han­den: Immer wie­der 'beför­dert', trotz immensen Scha­dens und ver­brann­ter Erde auf jedem ihrer inne­ge­hab­ten Posten.

*update* [13.07.2021; 12:00h]
Es gibt hier eine klei­ne Ände­rung anzu­mer­ken - was mein Befin­den angeht:
Mit­ten in der Nacht haben sich Fie­ber, gene­ra­li­sier­ter Ver­lust an Mus­kel­span­nung, und die Erkäl­tungs­sysmpto­me ver­stopf­te Nase und Kopf­schmerz ein­ge­stellt .... so etwas hat­te ich seit Jah­ren nicht mehr. Eine Ibu­profen-Schmerz­ta­blet­te hat indes­sen unmit­tel­ba­re Wir­kung gehabt.

bookmark_border (Hausbau, XVIII; Letzte Folge)
Ende gut - Alles gut ...!

Aus dem Haus­bau ist ein Haus­kauf gewor­den ... und auf dem Wege dahin waren vie­le Stun­den Auto­fahrt, meh­re­re Über­nach­tun­gen in bis­her unbe­kann­ten Orten und mehr als eine Hand­voll Haus­be­sich­ti­gun­gen nötig und durchzustehen.

Nun ist es geschafft, wir haben ein schö­nes Haus mit Cha­rak­ter gefun­den. Vie­le Ideen und Beson­der­hei­ten der Aus­stat­tung. Man­ches nur Klei­nig­kei­ten, aber eben 'ein­falls­reich', die aus einem Haus mit Stan­dard­ent­wurf ein 'Heim' machen in dem man sich wohl­füh­len kann. Als Bei­spiel will ich das Trep­pen­ge­län­der zei­gen, Hand­werks­ar­beit alter Art, wun­der­bar getisch­lert und fach­män­nisch lackiert - ein nur sel­ten noch so zu fin­den­des Ele­ment. Oder sehen Sie auf dem Bild der Vor­der­sei­te das run­de Fen­ster: Bei den hor­ren­den Prei­sen, die das heu­te 'neu' kostet, wird auf 'Stan­dard' aus­ge­wi­chen, weil es das Bud­get schont und weni­ger Kön­nen beim Mau­ern erfordert.

Sol­che Trep­pen­ge­län­der wer­den nicht mehr her­ge­stellt, für 'moder­ne' Häu­ser wer­den ein­fach zu pro­du­zie­ren­de Gelän­der - oft in gro­ßen Seri­en - ange­fer­tigt. Daher kei­ne Beson­der­heit, son­dern 0815, lang­wei­li­ge Ein­tö­nig­keit, wie sie nicht nur von Fer­tig­haus­her­stel­lern, son­dern längst auch in seri­en­mä­ßig pro­du­zier­ten Häu­sern der bun­des­weit täti­gen Bau­ge­sell­schaf­ten ein­ge­setzt werden. 

Jetzt wer­den Sie sich fra­gen wo denn das Haus zu fin­den ist. Das ist erst ein­mal 'nicht-öffent­lich'. Aber die Regi­on kann ich schon verraten:
An der Gren­ze zwi­schen Ems­land und Ost­fries­land, da wo die Men­schen sich schon immer, egal zu wel­cher Tages­zeit, mit "MOIN!" begrüßen.

 

  PS
Nun wis­sen Sie, lie­be Lesen­de, war­um es in den letz­ten Wochen hier etwas 'dürf­ti­ger' mit Neu­em war ....

bookmark_borderGott hat ein "copyright" auf den Regenbogen?
Stellungnahme zur Forderung eines spätbekehrten christlichen Vordenkers
*update* [11.07.2021; 22:00h]

[Ein etwas ver­spä­te­tes "Ande­res 'Wort zum Sonntag'"]

Es gibt Arti­kel mit Titeln die auf­hor­chen las­sen. Einer der Grün­de war­um ich auf eine sol­che bewusst gewähl­te Schlag­zei­le reagie­re ist, dass sich dahin­ter manch­mal etwas Beson­de­res ver­birgt, etwa ein Gedan­ke, der es wert ist abge­wo­gen zu wer­den. In den mei­sten Fäl­len erweist es sich jedoch ledig­lich um eine absicht­li­che Täu­schung, die ledig­lich zu mehr 'clicks' füh­ren soll. Das zu ent­schei­den ist gemein­hin ein­fach. Kann aber schwer sein, wenn es sich um so absur­de For­mu­lie­run­gen han­delt, dass man glaubt es müs­se eine sati­ri­sche oder min­de­stens komö­di­an­ti­sche Absicht dahin­ter stecken.

Der als 'Musi­ker und Evan­ge­list', bei Wiki­pe­dia als "Bar­mu­si­ker" vor­ge­stell­te Wal­de­mar Grab* hat einen - laut Redak­ti­on von PRO "erklä­ren­den Kom­men­tar" - als Arti­kel mit dem Titel „Gott hat ein Copy­right auf den Regen­bo­gen“ geschrie­ben. Einem ein­schlä­gig ori­en­tier­ten Publi­kum ist Grab aus Bibel TV, ver­ant­wort­lich für die Sen­dung "Coming Home - Musik & Gos­pel mit Wal­de­mar Grab und Freun­den" bekannt. Ein spät­kon­ver­tier­ter Christ, der nach eige­ner Aus­sa­ge über 'das Lesen der Bibel zu Gott fand'.

Nun ist es so eine Sache mit dem copy­right. Es wird zwar oft bean­sprucht, doch der Beweis der Recht­mä­ßig­keit geht dann gele­gent­lich ein­mal schief. Weil zwar Rech­te her­ge­lei­tet wer­den, die­se indes­sen nur von einer Min­der­heit als 'recht­mä­ßig' aner­kannt sind. Wenn es sich um Geset­ze aus dem all­ge­mei­nen Recht eines Lan­des han­delt, aus dem die­se Ansprü­che bestehen sol­len, dann ist das leicht zu erken­nen. In vor­lie­gen­den Fall besteht aber genau dar­in der Feh­ler: Es gibt kei­ne gesetz­li­che Rege­lung - der Regen­bo­gen ist nicht durch copy­right geschützt für die Ver­wen­dung einer christ­li­chen Bot­schaft am Ende einer ver­meint­li­chen Sintflut. 

Aha, wer­den Sie den­ken, da geht es um das gött­li­che Wir­ken gegen­über den Men­schen, wenn­gleich es nicht expli­zit dasteht. Gott will also laut Herrn Grab nicht, dass man den Regen­bo­gen ver­ein­nahmt. Das war eine ein­ma­li­ge gött­li­che Nut­zung - und fort­an ver­stößt die Nut­zung gegen 'gött­li­ches copyright'. 

Bei soviel gequirl­ter Sch++++e dreht sich mir der Magen um. Die Frech­heit des Anspruchs ent­behrt natür­lich jeder Berech­ti­gung. Sie zeigt aber, was wir in vie­len Jahr­hun­der­ten des unsäg­li­chen Wir­kens des Kle­rus schon gese­hen haben und immer noch in fun­da­men­ta­li­sti­schen For­de­run­gen erleben: 

Es hat sich am Anspruch, dem Nar­ra­tiv, den Daseins­grün­den und der dar­aus her­ge­lei­te­ten ver­meint­li­chen Defi­ni­ti­ons­ho­heit der Chri­sten nichts geän­dert. Nach wie vor stre­ben die Christ­li­chen (und ande­re, auf die hier nicht nähert ein­ge­gan­gen wer­den soll) an, alle Men­schen müss­ten so den­ken wie sie es gern hät­ten - und wer gleich­wohl nicht fremd­be­stimmt den­ken will bekommt von Herrn Grab bilan­zie­rend mit­ge­teilt ".. Da kann man doch nicht ein­fach kurz­zei­tig aus­sche­ren und Din­ge unter­stüt­zen, die viel­leicht nicht die­se bibli­sche Aus­rich­tung haben .."

Nicht dazu gelernt in vie­len Hun­der­ten von Jah­ren, weder die Kir­chen, noch sol­che Ver­tre­ter wie der Herr Grab. Die Bibel als Leit­fa­den für das Leben, und das im 21. Jahr­hun­dert, fünf­hun­dert Jah­re nach den Anfän­gen der Auf­klä­rung. Glück­li­cher­wei­se, so stellt man jeden­falls aus den Aus­tritts­zah­len die expo­nen­ti­ell gewach­sen sind fest, ergrei­fen Vie­le nun die Gele­gen­heit sich aus diser ver­rot­te­ten Umklam­me­rung zu lösen, die Men­schen zu Mario­net­ten umer­zieht, die den 'Älte­sten' und den sosti­gen inner­kirch­li­chen Auto­ri­tä­ten gehor­chen ohne selbst zu denken. 

Hinweis
* Ich fas­se 'mal zusam­men wie ich den Lebens­lauf von Herrn Grab lese:
- Nicht-flie­gen­der Sol­dat bei der Luft­waf­fe und als Kell­ner im Kanzlerflugzeug
- Kla­vier­spie­ler auf Kreuzfahrtschiff
- Ruhe­stands­be­schäf­ti­gung schrei­ben und Bibel TV

*update* [11.07.2021; 22:00h]

Eini­ge der freund­li­chen Chri­sten­men­schen haben den Ehr­geiz mich vor dem Ver­der­ben zu ret­ten .... aber lesen Sie selbst was da geschrie­ben wurde: