Auf meinem täglichen Spazierweg mit Nele, (3, Dackel), komme ich immer an einem Kindergarten vorbei.
An manchen Tagen sehe ich kein Kind im Freigelände, wenn es regnet oder sehr kalt ist.
Wenn allerdings die Sonne scheint sind viele der Kinder draußen und toben herum, spielen, und Nele möchte am liebsten dazwischen sein ....
Neben dem Weg ist ein Zaun, davor eine Hecke, allerdings mit Lücken, an denen man das Gelände einsehen kann. Nele steht immer nah am Zaun und wedelt wie verrückt mit dem Schwanz, wenn Kinder näher kommen klebt sie förmlich dicht am Zaun und wartet darauf gestreichelt zu werden - die Kinder mit ihren kleinen Händen können durch den Zaun fassen, Erwachsenenhände würden nicht durchpassen.
Heute [31.01.2025] war strahlender Sonnenschein und zwei Buben mit fremdem Aussehen & Sprache kamen an den Zaun und wollten sie anfassen, Nele war so dicht am Zaun, daß es ihnen gelang, nacheinander streichelten sie den Hund.
Plötzlich tönte es aus Richtung des Gebäudes: "Nicht den Hund anfassen!"
Eine mittelalte(rliche) Kindegartentante kam näher und wiederholte das Kommando. Schärfer noch, denn die Kinder ließen nicht vom Hund ab. Kinder und Hund, das paßt eben irgendwie zusammen.
Ich spreche die mittlerweile schon fast am Zaun angekommene Matrone an: "Warum dürfen denn die Kinder den Hund nicht anfassen?" "Wegen Allergie!" zischt sie mir heftig entgegen.
Ich ignoriere das und sage "Sie wissen doch sicher, daß Hunde im Islam als unrein angesehen werden und deswegen die Kinder oft beigebracht bekommen sie sollen Hunde meiden - hier lernen sie nun, daß Hunde nicht böse und schrecklich wild sind. Und das verderben Sie jetzt!" "Gehen sie sofort mit dem Hund vom Zaun weg!"
schallt es mir mit erhobener Stimme entgegen .... und ich ziehe den Hund zu mir her, sage freundlich zu den Kindern: "Tschüß ihr Zwei, bis zum nächsten Mal!" - zugleich zerrt die Kindergartentante sie schon vom Zaun weg.
Schade. Da haben die Buben jetzt etwas völlig Falsches gelernt: Hunde sind *pfui*!, die darf man nicht anfassen.
Eine so dumme Ausrede wie "Wegen Allergie" (um Autorität und Kompetenz darzustellen?) ist mir zuvor noch nie begegnet. Nicht bei anderen Kindergartentanten des gleichen Kindergartens, und sonst auch nicht von Eltern, deren kinder fragen ob sie den Hund anfassen & streicheln dürfen.
Hatten Sie schon mal das Bedürfnis etwas völlig Verrücktes zu tun?
Als ich heute hörte, daß morgen, am 31.01., Zeugnisse ausgegeben werden dachte ich:
Ich könnte ja zu einer der beiden 'höheren Lehranstalten' gehen
und mich dort nach dem Büro des Rektors erkundigen
- um diesem dann zu fragen:
"Ich höre hier werden heute Zeugnisse vergeben
- haben Sie noch eins für mich übrig?"
Sollten Sie nächstens hier nichts mehr zu lesen vorfinden
haben mich, angezogen in einem von diesen weißen Segeltuchanzügen
bei denen man die Ärmel seitlich und über Kreuz mit Lederguten
befestigen kann, zwei starke Männer in einer Ambulanz abtransportiert.
Anruf von einer unbekannten Nummer - es ist der örtliche Schiedsmann: "Wir müssen uns mal unterhalten - ihre Nachbarn fühlen sich durch ihr Licht im Garten gestört."
Aha, das ist also die nächste Eskalationsstufe! Das Bauamt war zuvor Ende 2024 - ebenfalls von einem *besorgten Nachbarn* - darüber informiert worden, bei mir im Garten sei eine *unzulässige Anlage* errichtet worden. Was durch Ortsbesichtigung und Messung von Abständen, Winkeln, sowie Bauhöhe der Solarpanel, widerlegt wurde.
Der daraufhin verfaßte amtliche Bericht ("Bescheid") hatte zum Inhalt, es sei von baurechtlicher Seite KEINE Übertretung festzustellen; mithin sei die dreiteilige Garten-Solaranlage nach den Vorgaben der Landesbauordnung konform errichtet und frei von jeglichem Mangel. Das hat offenbar die Kreativität auf *Turbo* geschaltet, '.. irgendwie muß dem doch geschadet werden können ..'.
Nun also findet demnächst eine weitere Begehung, diesmal durch den Schiedsmann, statt. Der war natürlich über die Vorgeschichte von der *besorgten Nachbarsperson*nicht unterrichtet worden. Das Ordnungsamt, mit dem sie mir *zu sprechen* gedroht hatte, hat sie wohl an den Schiedsmann verwiesen.
Dem Schiedsmann nicht die Wahrheit zu sagen ist zwar nicht strafbewehrt, dennoch keine gute Ausgangslage für dieses zweifelhafte Vorgehen.
[Fortsetzung folgt ....]
Angesichts der starren Haltung des Herrn Merz in Sachen des gesetzwidrigen "Ausländer raus & niemanden mehr reinlassen", bin ich sehr gespannt wie das Wahlvolk auf die mangelnde Flexibilität reagieren wird.
Führt es tatsächlich dazu die CDU/CSU als die *angenehmere* AfD Alternative zu sehen? Werden also die Wähler weniger AfD und stattdessen CDU/CSU wählen? Der bayerische fränkische Ministerpräsident Bayerns, Dr. Markus Söder, scheint das anzunehmen wenn er dem Herrn Merz von der Seitenlinie her Unterstützung gewährt und applaudiert.
Oder sind die Wähler es satt zusätzlich mit einem rückwärts gerichteten Programm der CDU/CSU - es wurde in der Tat das frühere Programm in etwas gekürzter Form neu aufgelegt, mit denselben Topics: Abtreibung, Sterbehilfe, Organspende - wie schon seit Jahren in enger Abstimmung mit den Kirchenwünschen, abgespeist zu werden?
Das, obwohl mittlerweile weniger als 45% eingetragene Kirchenmitglieder in Deutschland leben, und davon lediglich zwischen 2 und 7%, je nach Region und Bekenntnis, noch 'aktive' Kirchgänger sind.
Nicht ein Wörtchen zum drängensten Problem "Klimawandel" ...
Da fände ich es trotz aller Schwächen immer noch besser wenn SPD / Grüne / ??? es noch einmal versuchen dürften und es dann besser machen könnten, weil sie aus Fehlern gelernt haben. Ha.Ha.
Grönland ist noch nicht annektiert und wenn es nach Dänemark geht wird es sicher nicht dazu kommen, da kann der Herr Präsidentendarsteller Trump Rumpelstilzchen spielen wie er mag .... die EU insgesamt und Frankreich / Großbritannien sind bereit rasch Truppen zu schicken um die territoriale Integrität Grönlands zu verteidigen.
Es bleibt spannend ob der Möchtegern-Diktator das irgendwann als Tatsache versteht und zurückrudert. Wahrscheinlich wird er alle Beteiligten - wie üblich - beleidigen und mit Schmähungen belegen, und dann über Rache nachsinnen.
Es gibt bei unserer Hypothekenbank die feststehende, unverrückbare Regel alle Kontakte nur über das Internet zu erledigen und keine Schriftstücke zu versenden. Doch "HALT!", da erfahre ich aus der Ansage bei dem Versuch einen Kundenberater zu erreichen, Ansage: "Ihre Wartezeit beträgt derzeit 30 Minuten. Wenn Sie ihren Jahresauszug noch nicht per Post erhalten haben: Die Versandperiode ist vorbei. Sie können jedoch über ihr online-Konto abrufen."
Schau 'mal an! Es gibt also doch noch etwas auf Papier! Da ich ja nur einmal im Jahr den Jahresauszug brauche, weil wir keine anderen Buchungen auf dem dortigen Konto haben (es ist nur für die Hypothek eingerichtet), spreche ich den Mitarbeiter den ich dann am Telefon habe darauf an und sage: Wir brauchen die online-banking Einstellung gar nicht, wenn Sie mir bitte den Jahresauszug ausgedruckt zusenden.
Heftige Reaktion "Wenn wir das bei Ihnen machen wollen Alle wieder Papier ... und das übliche Marketing-konforme Entschuldigungs-Blabla.
Gut, sage ich, dann wollen wir mal loslegen mit der online Einrichtung .... es vergehen 52 Minuten (eingeschlossen eine 5-Minuten Rücksprache bei der EDV wie denn nun mein Name gespeichert ist, und siehe da er widerspricht in der Form den Richtlinien(!), weswegen die Initialisierung nicht geklappt hat) bis der Kundenberater & Einrichtungshelfer für online banking entnervt aufgibt und das Gespräch mit dem Hinweis beendet: "Das führt jetzt zu Nichts. Ich schicke Ihnen den Auszug per Post - wollen Sie 2023 auch noch haben?"
Woraufhin ich denke "Warum nicht gleich so? Das hätte eine Stunde unnütz verbrachte Lebenszeit weniger bedeutet" - aber sage: "Vielen Dank für ihre Hilfe, dann haben wir ja Beide gelernt, daß die Abschaltzeit des Generators mit einer Minute zu kurz ist ...!" Ich glaube noch ein "Tschüss!" gehört zu haben, bin mir aber nicht sicher ....
Die gute Absicht das Verbrechen der Nazis an Juden und anderen Minderheiten in Erinnerung zu halten um eine Wiedererstarkung völkisch-nationaler Strukturen zu verhindern scheint nicht besonders gut gelungen zu sein. Wenigstens zeigen das die Ergebnisse der Wahlen vor allem der jüngeren Wähler für die AfD.
Was also tun, um da ein Umdenken in Gang zu setzen und das Bewußtsein für die Gefährlichkeit der rechten Rassisten, die mit unverfänglichen Vorhaben und Programmen agieren und punkten, zu unterlaufen, gar zu unterbinden?
Ein Mehr an Unterricht zum Holocaust¹ scheint mir kontraproduktiv, denn wenn ich mich an das erinnere was meine Kinder berichteten: Wieder und wieder, in mehreren Jahren, Holocaust aufgearbeitet in Hinblick auf die Verständnisebene der Adressaten-Altersstufe war sehr bald ein Ärgernis und dementsprechend der Wissenszugewinn wenig überzeugend.
Mir scheint wichtig eher an der politischen Grundlage anzufangen:
Wie war die Politik aufgestellt als das Kaiserreich zu Ende war;
Welche Parteien warben mit welchen Parolen und welchem Hintergrund ihrer Programme;
Wer waren die Personen, die die Parteien vertraten und wie war ihr Leben verlaufen;
Welche Koalitionen waren geschlossen worden - erfolgreich / ohne Erfolg;
Wie kam es zur 'Machtergreifungs-Gesetzgebung', welche Aktivitäten versetzten die NSDAP in die Lage auf dem Weg dorthin und schließlich 1933 sämtliche anderen Parteien auszuschalten.
Das Alles begleitet von Bezügen zu dem was wir in "D" und "AUS" aktuell in den letzten Jahren erlebt haben, wie sich Parallelen in der Täuschung der Öffentlichkeit über die wahren Ziele ergeben und welche Euphemismen in Benutzung sind die neutral klingen, jedoch für Neo-Nazis codiert sind.
Sicher ist aus meiner Sicht allerdings, daß die Vorhaben der Politik an den tatsächlichen Notwendigkeiten vorbei laufen werden ".. Bundesjugendministerin Lisa Paus (Grüne) verkündete einen „Nationalen Aktionsplan“ für verbindliche und wirksame Kinder- und Jugendbeteiligung. .."
Wir brauchen keine Monsterprogramme sondern pfiffige Ideen die auf die Zielgruppen zugeschnitten sein müssen - besser von unten, aus der Zielgruppe heraus, vorgeschlagen, als von *Experten* für viel Geld und mit endlosem Zeitverzug erstellt.
Mein erster Computer (1988) hatte noch den Trafo im Bildschirm integriert und es war die erste Generation mit Farbdisplay. Nicht lange danach kam eine Maschine auf den Schreibtisch die man mit BTX verbinden - und so in einem Vorläufer des Internets korrespondieren konnte.
Windows gab es noch nicht, Textverarbeitung und Nachrichten zu versenden war allerdings möglich. Reihe für Reihe und alle Befehle über DOS-Eingaben. Das sah beispielsweise für den Druck unter MS-DOS 2.0 bis 3.2 so aus
Bestimmt wurden so der Drucker, die Puffergröße (Datenmenge), Standardwert 512 bytes (!) und weitere Befehle für das Betriebssystem.
Genug davon, es geht um etwas völlig anderes, aber eng mit diesen Anfängen aus den späten achtziger Jahren verbunden. Glücklicherweise kamen bald sehr viel einfachere Programme als Windows-Versionen, mit grafischer Oberfläche, Maussteuerung, und sehr viel mehr Speicher. Zu wesentlich höheren Kosten. Aber sehr viel schneller und mit erweiterten Anwendungen.
Die ersten *smartphones* kamen so um Ende 2005 - und seitdem haben diese Geräte ein Touchscreen für die Steuerung.
Die Vorteile Telefonie mit Kalender und Termindatenbank zur Hand zu haben, dazu noch eine Foto-Funktion, war der Grund für die rasante Verbreitung dieser Technologie.
Wo Vorteile sind gibt es immer auch Nachteile.
Da ist zunächst als erstes die ständige Verfügbarkeit, "24/7", wie es im Jargon heißt. Die ständigen Änderungen am Design, an der Leistung, bzw. Funktonen, ist ebenso zu betrachten. Sie führen zu einer geradezu zwanghaften Welle von Neukäufen - und das, obwohl die älteren Versionen weder verschlissen noch funktionsuntüchtig sind. Der Ressourcenverbrauch ist enorm - gleichsinnig steigen die Preise.
Der mittlerweile entstanden Digitalzwang ist ein zweiter Nachteil:
Es gibt viele Leistungen, die nicht mehr analog sondern nur noch per App wahrgenommen werden können. So vorteilhaft die Nutzung von *smartphones* also sein kann, sie wird zunehmend mit Zwängen verbunden die ich zumindest nicht mitzumachen bereit bin.
Insoweit gehöre ich zu den Verweigerern, nicht aus Prinzip, sondern weil die Vorteile nicht mehr greifbar sind.
Die Nachteile sind aus meiner Sicht mittlerweile größer als die Vorteile.
Drittens greift jede App Daten ab, in Summe wird der Nutzer damit gläsern und kalkulierbar. Auf eine Art wie sie noch nie in der Menschheitsgeschichte möglich war. Durch die - verbreitete - Ahnungslosigkeit der Gesetzgeber, und so öffentlich demonstrierte Unfähigkeit Datensicherheit zu garantieren, haben Unternehmen die Regeln zu ihren Gunsten ausgebreitet und sind vermutlich nicht mehr daran zu hindern das weiter zu betreiben und daraus Nutzen zu ziehen.
Wohin solche Datensammlungen führen können wird in China schon eindrücklich demonstriert:
Das Leben wird von *scores* bestimmt, wer aus dem (politisch) gewünschten Raster fällt ist sozial isoliert und verliert schrittweise Bürgerrechte
Verstehen Sie mich nicht falsch: Smartphones sind zuerst eine gute Erfindung. Nur ist es hier wie in vielen Wechselfällen des Lebens die Art und Weise der Nutzung durch die Besitzer. Der (vierte) Nachteil ist nämlich die geradezu süchtig machende Art wie die so-genannten *sozialen Netzwerke* aufgebaut und programmiert sind.
Eine Sucht wie Alkohol, Wetten, und *IN-Sein*, dazu zu gehören, ist die ständige Nutzung des *smartphones*.
Es kann mir niemand erklären warum es besser oder unbedingt notwendig sein soll anstatt der Bankkarte mit dem Telefon zu bezahlen. Der einzig denkbare Vorteil (in diesem Fall) ist doch die Ersparnis von Personal bei den Banken.
Die mögliche Zusammenführung der Bewegungs- und Kaufdaten, der Gesamtsituation der Finanzen des Nutzers und die Weitergabe von wesentlichen physischen und psychischen Parametern aus den Apps zum Zwecke der Beeinflussung dieser Person für Verkäufer von Waren und Dienstleistungen, oder der Beurteilung von Risiken für z.B. Versicherungen, sind doch bestimmt nicht als erwünschte Folgen zu bezeichnen.
Ich verrate ihnen noch etwas:
Ich kann Menschen nicht verstehen, wenn sie sich Chips einpflanzen lassen, so wie sie zur Kenntlichmachung von Hundebesitzern deren Hunden eingepflanzt werden, nur weil sie dann keinen Schlüssel mehr für ihre Haustüre benutzen müssen, oder sich automatisch das Flurlicht anschaltet wenn sie nach Hause kommen.
"In the year 2525" aus Juni 1969 kommt mir immer wieder mal in den Sinn - was damals noch Utopie war ist heute teilweise schon Wirklichkeit: Der Mensch zerstört seine Lebensgrundlagen. Etwas, was andere Lebewesen auf diesem Planeten noch nicht geschafft haben und nicht leisten könnten.
Ist also das Leben durch Mobiltelefone "Bequemer, sicherer, günstiger" geworden?
1. Bequemer vielleicht.
2. Sicherer keinesfalls, ganz im Gegenteil, denn nie wurden auf der Welt so viele Daten und Erkenntnisse zu jedem Individuum in den meisten Ländern der Welt erhoben - auch solche, die gegebenenfalls GEGEN den Besitzer verwendet werden können wenn man Machtergreifung durch eine neo-faschistische Regierung unterstellt!
3. Günstiger schon erst recht nicht, wenn man die Preise für Mobiltelefone abwägt. Die Technik ist im wesentlichen so geblieben wie sie vor einem Jahrzehnt war, es werden hingegen Pseudo-Innovationen eingebaut die kein Mensch braucht, mit denen die Preise gerechtfertigt werden.
Unterm Strich:
Menschen verwenden eine auf vielen Ebenen gegen sie gerichtete Technik und begrüßen das auch noch!
Es ist nicht wie *Kaffeesatzlesen* wenn man eine Prognose auf Basis von Beobachtungen festhält. So hatte ich kürzlich die "Brandmauer" als durchaus nicht endgültig dargestellt weil Anzeichen dafür sprechen, daß die CDU/CSU es mit der Koalitionsabsage zwar vordergründig ernst meint, jedoch an ihrer Standfestigkeit gezweifelt werden darf.
So wie es aussieht werde ich mit meiner Vorhersage wohl Recht behalten.
Damit es nicht dazu kommt:
1. Wählen Sie bitte nicht CDU/CSU (würden wohl viele der hier Lesenden sowieso nicht in Erwägung ziehen);
2. Wählen Sie bitte auch nicht AfD (würden wohl viele der hier Lesenden überhaupt nie in Erwägung ziehen);
3. Wählen Sie bitte BSW, Piraten, Volt oder Humanisten;
4. Und wenn Sie die alle nicht mögen ist da noch "Die Partei";
5. Nicht wählen ist keine Option - Sie fördern damit - indirekt - die *großen* Parteien ....
Die brennende Frage ist: Was kommt nach TRUMP in USA, immer vorausgesetzt er schafft es nicht den Staat so umzubilden, daß es eine Diktatur wird. Die Serie "The Man in the High Castle" hat eindrücklich dargestellt wie so eine Utopie aussehen könnte.
Worauf ich hier hinweisen möchte ist ein Artikel von "truthdig" der bereits vor der Trump'schen Vereidigung am 17. Januar 2025 veröffentlicht wurde. Er zeigt einen Weg in die Zukunft auf den ich sehr begrüßen würde.
Ich stelle hier nur einen kurzen Abschnitt als Übersetzung vor und natürlich den Link zum Original:
Textauszug / Übersetzung ".. Donald Trump wird am Montag erneut als Präsident vereidigt. Vor ein paar Jahren hätte ich noch ohne Bedenken „zum letzten Mal“ gesagt, aber der Oberste Gerichtshof der Republikaner hat die Verfassung in einen Vorschlagskasten verwandelt. So oder so, es passiert wieder, was bedeutet, dass Dienstag ein ebenso guter Zeitpunkt wie jeder andere für Alexandria Ocasio-Cortez ist, um für 2028 zu kandidieren. Oder heute Nachmittag, wenn sie nicht beschäftigt ist.
Die milleniarische Psycho-Dummkopf-Fraktion hat ihre Gottheit, und jetzt ist es an der Zeit, dass der Rest von uns – Sie wissen schon, die 80 % Supermehrheit der Bürger, deren moralische Universen sich nicht am besten als das Innere eines Sacks voller Ratten darstellen lassen – von einer normalen Person vertreten wird. Und Tatsache ist, dass wir es nicht sind.
Unabhängig davon, wie viele Demokraten am Montag nicht zu den Vereidigungszeremonien im Kapitol erscheinen, wird die Nation Zeuge zweier Führungsphilosophien werden .... "
Betrachtet man die Situation in USA von diesem Blickwinkel aus, so werden die Jahre unter Trump leichter zu ertragen sein, denn so sieht man das sprichwörtliche *Licht am Ende des Tunnels*. Zwar gilt es eine Durststrecke auszuhalten, doch dann ist der Spuk vorbei.
Hoffentlich.
Und hoffentlich erlebe ich das noch.
Meine Prognose:
Wenn das so kommt fällt die "BRANDMAUER" und die CDU koaliert mit der AfD.
Die Geschichte 1918 bis 1933, hier in einer sehr verkürzten Darstellung:
[Genauere Darstellung für 1932 → hier]
Auf eine Zersplitterung der Parteienlandschaft folgt die Konsolidierung in zwei Richtungen:
- Rechts-national und faschistisch;
- Links-liberal und sozialistisch/kommunistisch.
Während es kurzfristig im Juli 1932 einen Verlust der Stimmanteile der NSDAP gab, war diese im Herbst des Jahres noch immer die stärkste Fraktion. Sie schaffte es durch mehrere Tricks nach Auseinandersetzungen zwischen den anderen Parteien und deren wechselnder personellen Konstellation, ".. Mit den Stimmen von Zentrum und NSDAP .." Göring (erneut) zum Reichstagspräsidenten gewählt zu bekommen. Dieser konnte, nach einer Intervention der Kommunisten einen neuen Tagungsordnungspunkt zu behandeln, eine bereits vorbereitete Auflösung durch Hindenburg durchbringen. So wurde das Parlament nach nur einer Sitzung aufgelöst.
Wie aus der Übersicht für 1932 zu erkennen ist nutzten die Nationalsozialisten die Zwischenzeit bis zu den nächsten Wahlen um ihre Anhänger unterdessen in wichtige Funktionen einzuschleusen und dann 1933, gestärkt durch Stimmengewinne, 'die Macht' zu übernehmen.
Eine Koalition der CDU/CSU mit der AfD käme dem gleich was in 1932 an Wirrungen vorhanden war - und es scheint mir nur folgerichtig, wenn die AfD die Situation an der Regierung beteiligt zu sein, so wie es der NSDAP in 1933 gelang, dazu nutzen würde die dann zu "Steigbügelhaltern" degradierten Parlamentarier der CDU/CSU zu übertölpeln, und das System von einer Demokratie weg zu einer faschistischen Diktatur umzuformen.
Es kann nicht oft genug betont werden:
Wer hätte noch vor zehn Jahren gedacht, daß die USA einen Autokraten als Präsidenten bekommen könnten?
PS:
Ich wünsche mir natürlich, daß meine Prognose sich NICHT bewahrheitet. Die CDU/CSU es also dabei beläßt schon in 16 Jahren in Regierungsfunktion (RegierungsVERANTWORTUNG wäre eine falsche Begrifflichkeit!) durch Nichtstun und Totsparen genug Schaden angerichtet zu haben ....
“We must all hang together or we shall certainly hang separately” wasn’t a joke.
[Sinngemäß übersetzt: Wir müssen alle zusammenhalten, oder wir werden einzeln aufgehängt]
Als Deutsche kennen wir die Richtung, die Politik nehmen wird, wenn Opposition gegenüber nationalistisch-faschistischer Umtriebe sich selbst beschränkt:
Rationale, moderate, und zivilisierte Argumentation
gegenüber
irrationaler, marktschreierischer und unflätiger Propaganda versagt!
Denn Faschisten spielen mit Emotionen, erzeugen Angst und Unsicherheit, behaupten nur ihre Pläne und Ideen brächten Sicherheit. Wer dagegen sei, gehöre zu einer gewissenlosen Minderheit ohne Zukunft.
Genau das Gegenteil ist der Fall, weswegen hier ein Zitat aus den späten sechziger Jahren paßt:
"Wer sich nicht wehrt lebt verkehrt!"
Selbstbeschränkung, Zurückhaltung und gepflegter Umgang mit solchen umtriebigen Umstürzlern ist falsch. Hier ist es angebracht mit gleicher Münze zurück zu zahlen und auf jede Unverschämtheit aggressiv zu reagieren und Lügen umgehend zu entlarven.
In den USA wird uns in den kommenden Wochen eine andere Kultur begegnen. Schon bis heute haben ungeahnte Massen von Menschen und Organisationen sich dem kommenden Diktator angebiedert, und ihre Prinzipien verraten. Selbst politische Karikaturen stehen unter *Beschuß* und werden zunehmend von Verlegern abgelehnt.
Unverständlich wenn man bedenkt, daß in vier Jahren - und was sind schon vier Jahre in großen Weltgeschehen - der Trump'sche Spuk vorbei sein wird .... sicher ist nur was wir hier 1945 und 1998 erlebt haben:
Hinterher will es niemand gewesen sein!
Am Ende der Woche, zwei Tage vor der Amtsübernahme des Präsidentendarstellers Trump, quält mich eine Frage:
Haben die europäischen Politiker und Staatslenker kein Rückgrat oder warum behandeln sie einen verurteilten Lumpen, einen Vergewaltiger, einen Umstürzler, und charakterlosen Lügner mit Achtung anstatt ihm die kalte Schulter zu zeigen?
Keiner der Staatslenker in Europa ist doch in Gefahr die Rachegelüste des 47. Präsidenten-Amtsinhabers der USA fürchten zu müssen - so wie es vermutlich einigen Politikern in seinem Land droht oder gar ergehen wird. Er hat doch über niemanden außerhalb der USA Verfügungsgewalt - es sei denn er setzt sich über jede diplomatische Konvention hinweg und versucht es doch mit einer unzulässigen Machtdemonstration.
Freilich braucht es stärkere Worte als das, was anläßlich der Annexionsphantasien von Trump in Sachen Grönland, Canada, und Panama geäußert wurde. Mit filigraner Diplomatie ist diesem gewissenlosen Schurken bestimmt nicht beizukommen. "Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil" sagt ein deutsches Sprichwort. Es ist an der Zeit den Präsidentendarsteller genau das entgegen zu halten, unmißverständlich!
Denn:
Ganz abgesehen von seiner Position ab 20. Januar 2025 ist er doch nach vier Jahren wieder ein Privatmann, der, sofern er sich jenseits von Recht und Gesetz gegenüber fremden Staatsbürgern verhalten hat, zur Rechenschaft gezogen werden kann - und zwar nach europäischen Gesetzen ohne die Schlupflöcher die das US Recht zu einer Farce macht wenn ein Angeklagter nur genug Geld hat sich die gerissensten, gewissenslosesten Anwälte leisten zu können.
"Hokus-Pokus-Fidibus,
dreimal schwarzer Kater:
Defizit verschwinde,
Guthaben erscheine,
die Wählerstimm' sei meine!"
Wir haben ja bald Wahlen, und da heißt es für die potentiellen Mandatsträger Stimmung für sich und ihre Partei zu machen - und Wählende zu überzeugen ihre Stimme ihnen zu geben.
Versprechen haben Hochkonjunktur, ein zaghafter Hinweis 100% seien bei Versprechen nicht machbar weil man ja nicht 100% der Stimmen zu erwarten habe werden klitzeklein gedruckt.
Die Versprechen kommen in riesigen Lettern daher.
Da haben die Wähler eben Pech gehabt wenn sie nicht gründlich genug gelesen haben.
Eine Rechenaufgabe:
Denken Sie sich eine beliebige Zahl, multiplizieren diese mit 2, addieren dann 4 dazu. Das Ergebnis teilen Sie durch 2; zu diesem Ergebnis addieren Sie dann 1. Nun ziehen Sie ihre gewählte Zahl ab.
Ohne daß ich ihre Zahl kenne sage ich: Das Ergebnis ist 3!
Spaß beiseite.
Wenn eine Partei folgendes (so oder ähnlich) verspricht:
- Senkung der Einkommen-Steuer;
- Erhöhung des Kindergeldes;
- Abschaffung von Subventionen;
- Einhaltung der Schuldenbremse;
- Bürgergeld wird gesenkt;
- Erhöhung des Freibetrages für Junge unter 25;
- Senkung & Deckelung der Obergrenze für Pflegekosten;
.... und möglicherweise noch viel mehr *Wohltaten* aus dem Hut zaubert, dann handelt es sich um einen ähnlichen Zaubertrick wie den, der weiter oben beschrieben wurde.
Das Ergebnis für Sie ist stets gleich,
egal zu welcher Einkommensgruppe sie gehören,
außer vielleicht den oberen 5%,
was immer also die Ausgangszahl war:
Es ändert sich nichts!
Sicher ist nur ein Vergleich zwischen dem was aktuell versprochen wird, einem Blick auf die Vergangenheit, und welche Versprechen tatsächlich umgesetzt wurden. Ich rate zudem dazu nicht "wie immer", "aus Tradition", oder "wie meine Eltern" zu stimmen. Wählen Sie doch mal unorthodox eine der neuen Parteien die sich noch bewähren müssen. Die haben einen Anreiz sich ins Zeug zu legen um nächstens wieder gewählt zu werden .... die *Traditionsparteien* sind wie große Schiffe, träge und selbstgefällig, behäbig, beharrlich. Die Kleinen wollen groß werden, und sind reaktionsfreudig wie Schlepper oder Lotsenboote, voller Kraft und Beweglichkeit.
Gedankenlesen / Zahlenzaubertrick von da → Video
Vorab:
Wie auch immer die Strategie der USA aussieht bedingt sie auf keinen Fall die Mißachtung des Völkerrechts oder die Unverletzlichkeit von Grenzen. Es ist ein Skandal, wenn ein Blatt wie die NZZ nach Gründen und Entschuldigungen sucht warum dennoch der Präsidentendarsteller Trump das Recht haben könnte oder sollte gegen diese Grundsätze zu verstoßen.
Trump hält sich in seiner tumben Überheblichkeit für einen schlauen Fuchs, einen Meister der Täuschnug und natürlich, wie er es selbst gegenüber CNN ausdrückte einen "STABLEGENIUS"¹. Weswegen er selbstredend nicht auf die Idee kommt andere Leute könnten ihm auf die Schliche kommen, voraussehen warum er dieses Theater um Grönland veranstaltet.
Aber von Anfang an:
Er hat schon in seiner ersten Amtszeit seine Begehrlichkeit ausgedrückt. Hinterlistig wie er nun einmal ist schiebt er natürlich hehre Motive vor und hat in Wahrheit ganz andere, weniger generalisierte, sondern durchaus selbstsüchtige Motive im Sinn.
Das folgt der plumpen Theorie von schmierigen Verkäufern - wie Trump - nie die wahre Absicht zu erkennen zu geben, sondern ehrenhafte, ideelle Gründe vorzutäuschen um dem Handeln einen altruistischen Anstrich zu geben, und den zu prellenden Verkäufer in Sicherheit zu wiegen.
Er behauptet Amerika brauche Grönland aus Sicherheitsgründen - nicht nur für sich oder Amerika selbst [Reihenfolge beabsichtigt!], sondern zum Schutz der westlichen Welt und ihrer Werte. Diese These ist an sich schon an Absurdität nicht zu übertreffen, denn Grönland ist als Teil Dänemarks ein Teil der NATO - und so ist bereits für genau diesen Zweck dort der Standort einer 'vorgeschobenen' US Installation zu finden.
In Wahrheit geht es ihm allerdings um die zur Zeit noch unter den Eis liegenden Bodenschätze von großem Wert. Denn die Lieferanten der seltenen Mineralien sind derzeit China und Russland oder Staaten die zu BRICS gehören bzw. enge Verbindungen zu diesem Staatenbund haben.
Was hingegen die größte Schande darstellt ist die nahezu ehrfürchtige Verehrung von Trump durch die NZZ² .
Es fehlt anfangs der Hinweis, daß sich die USA - sollte Trump wirklich durchführen was er ankündigt - auf einer Stufe mit Russland befinden würden, das die KRIM annektiert, und den Krieg in der Ukraine angezettelt hat. Die angeblichen Wächter über und Verbreiter von Demokratie in der Welt erwiesen sich in diesem Fall als Bock den man zum Gärtner gemacht hat!
Kritischer Journalismus hätte ergänzend die autokratische Selbstermächtigung der - im Zweifel sogar angedrohten militärischen - Annexion eines souveränen Staatsgebietes als unzulässig und entgegen der Völkerrechtlichen Statuten angeprangert. Kein Wort dazu in der NZZ.
Letztlich hätte eine wirklich als "Leitmedium" zu bezeichnende Zeitung den Stunt des Trump Juniors mit gekauften Claqueuren auf der Insel, angebliche *glühende Trump Verehrer*, aufgedeckt und nicht als Tat eines dort ansässigen Helfers ausgegeben.
Wenn ich nicht schon mein Abonnement der NZZ zum Jahreswechsel gekündigt hätte wäre nun spätestens der Tag gekommen das zu tun. Das Blatt ist an den äußersten rechten Rand gerutscht, nicht zuletzt läßt sich das in den Kolumnen des Chefredaktors(!) Eric Gujer zweifelsfrei wahrnehmen. Die überhebliche Art - belehrend anstatt neutral berichtend - das Publikum anzusprechen ist schon als tragikomisch zu bezeichnen.