Eine wirkliche Abhilfe gegenüber dem Problem des Suchtpotentials *(a-)sozialer Medien* ist nicht nur "politisch unattraktiv", sondern weit über den Sachverstand derer hinaus die letztendlich ihre Stimme für eine Änderung der bisherigen Regeln abgeben müssen. Das wäre ja noch innerhalb der Normen die seit Jahren traurigerweise für Politiker gelten, die oft nur "Abnicken" was der Fraktionszwang ihnen abverlangt.
Ferner weit über dem Horizont derer, die im Sinne einer Regelung Forderungen an die Betreiber stellen müssen, die diese erstens tatsächlich handhaben, sprich technisch umsetzen können, und die -vor allem!- dann auch geprüft, und im Übertretensfall sanktioniert werden können!
Das Übel an der Wurzel zu packen hieße: Medienkompetenz der Heranwachsenden stärken, sie auf die Fallstricke der *a-sozialen* Medien vorbereitend zu begleiten und ihnen an Beispielen aufzeigen wie man den Medienkonsum beschränken kann ohne 'abgehängt' zu sein.
Mein erster Computer (1988) hatte noch den Trafo im Bildschirm integriert und es war die erste Generation mit Farbdisplay. Nicht lange danach kam eine Maschine auf den Schreibtisch die man mit BTX verbinden - und so in einem Vorläufer des Internets korrespondieren konnte.
Windows gab es noch nicht, Textverarbeitung und Nachrichten zu versenden war allerdings möglich. Reihe für Reihe und alle Befehle über DOS-Eingaben. Das sah beispielsweise für den Druck unter MS-DOS 2.0 bis 3.2 so aus
Bestimmt wurden so der Drucker, die Puffergröße (Datenmenge), Standardwert 512 bytes (!) und weitere Befehle für das Betriebssystem.
Genug davon, es geht um etwas völlig anderes, aber eng mit diesen Anfängen aus den späten achtziger Jahren verbunden. Glücklicherweise kamen bald sehr viel einfachere Programme als Windows-Versionen, mit grafischer Oberfläche, Maussteuerung, und sehr viel mehr Speicher. Zu wesentlich höheren Kosten. Aber sehr viel schneller und mit erweiterten Anwendungen.
Die ersten *smartphones* kamen so um Ende 2005 - und seitdem haben diese Geräte ein Touchscreen für die Steuerung.
Die Vorteile Telefonie mit Kalender und Termindatenbank zur Hand zu haben, dazu noch eine Foto-Funktion, war der Grund für die rasante Verbreitung dieser Technologie.
Wo Vorteile sind gibt es immer auch Nachteile.
Da ist zunächst als erstes die ständige Verfügbarkeit, "24/7", wie es im Jargon heißt. Die ständigen Änderungen am Design, an der Leistung, bzw. Funktonen, ist ebenso zu betrachten. Sie führen zu einer geradezu zwanghaften Welle von Neukäufen - und das, obwohl die älteren Versionen weder verschlissen noch funktionsuntüchtig sind. Der Ressourcenverbrauch ist enorm - gleichsinnig steigen die Preise.
Der mittlerweile entstanden Digitalzwang ist ein zweiter Nachteil:
Es gibt viele Leistungen, die nicht mehr analog sondern nur noch per App wahrgenommen werden können. So vorteilhaft die Nutzung von *smartphones* also sein kann, sie wird zunehmend mit Zwängen verbunden die ich zumindest nicht mitzumachen bereit bin.
Insoweit gehöre ich zu den Verweigerern, nicht aus Prinzip, sondern weil die Vorteile nicht mehr greifbar sind.
Die Nachteile sind aus meiner Sicht mittlerweile größer als die Vorteile.
Drittens greift jede App Daten ab, in Summe wird der Nutzer damit gläsern und kalkulierbar. Auf eine Art wie sie noch nie in der Menschheitsgeschichte möglich war. Durch die - verbreitete - Ahnungslosigkeit der Gesetzgeber, und so öffentlich demonstrierte Unfähigkeit Datensicherheit zu garantieren, haben Unternehmen die Regeln zu ihren Gunsten ausgebreitet und sind vermutlich nicht mehr daran zu hindern das weiter zu betreiben und daraus Nutzen zu ziehen.
Wohin solche Datensammlungen führen können wird in China schon eindrücklich demonstriert:
Das Leben wird von *scores* bestimmt, wer aus dem (politisch) gewünschten Raster fällt ist sozial isoliert und verliert schrittweise Bürgerrechte
Verstehen Sie mich nicht falsch: Smartphones sind zuerst eine gute Erfindung. Nur ist es hier wie in vielen Wechselfällen des Lebens die Art und Weise der Nutzung durch die Besitzer. Der (vierte) Nachteil ist nämlich die geradezu süchtig machende Art wie die so-genannten *sozialen Netzwerke* aufgebaut und programmiert sind.
Eine Sucht wie Alkohol, Wetten, und *IN-Sein*, dazu zu gehören, ist die ständige Nutzung des *smartphones*.
Es kann mir niemand erklären warum es besser oder unbedingt notwendig sein soll anstatt der Bankkarte mit dem Telefon zu bezahlen. Der einzig denkbare Vorteil (in diesem Fall) ist doch die Ersparnis von Personal bei den Banken.
Die mögliche Zusammenführung der Bewegungs- und Kaufdaten, der Gesamtsituation der Finanzen des Nutzers und die Weitergabe von wesentlichen physischen und psychischen Parametern aus den Apps zum Zwecke der Beeinflussung dieser Person für Verkäufer von Waren und Dienstleistungen, oder der Beurteilung von Risiken für z.B. Versicherungen, sind doch bestimmt nicht als erwünschte Folgen zu bezeichnen.
Ich verrate ihnen noch etwas:
Ich kann Menschen nicht verstehen, wenn sie sich Chips einpflanzen lassen, so wie sie zur Kenntlichmachung von Hundebesitzern deren Hunden eingepflanzt werden, nur weil sie dann keinen Schlüssel mehr für ihre Haustüre benutzen müssen, oder sich automatisch das Flurlicht anschaltet wenn sie nach Hause kommen.
"In the year 2525" aus Juni 1969 kommt mir immer wieder mal in den Sinn - was damals noch Utopie war ist heute teilweise schon Wirklichkeit: Der Mensch zerstört seine Lebensgrundlagen. Etwas, was andere Lebewesen auf diesem Planeten noch nicht geschafft haben und nicht leisten könnten.
Ist also das Leben durch Mobiltelefone "Bequemer, sicherer, günstiger" geworden?
1. Bequemer vielleicht.
2. Sicherer keinesfalls, ganz im Gegenteil, denn nie wurden auf der Welt so viele Daten und Erkenntnisse zu jedem Individuum in den meisten Ländern der Welt erhoben - auch solche, die gegebenenfalls GEGEN den Besitzer verwendet werden können wenn man Machtergreifung durch eine neo-faschistische Regierung unterstellt!
3. Günstiger schon erst recht nicht, wenn man die Preise für Mobiltelefone abwägt. Die Technik ist im wesentlichen so geblieben wie sie vor einem Jahrzehnt war, es werden hingegen Pseudo-Innovationen eingebaut die kein Mensch braucht, mit denen die Preise gerechtfertigt werden.
Unterm Strich:
Menschen verwenden eine auf vielen Ebenen gegen sie gerichtete Technik und begrüßen das auch noch!
Wir haben da ein Paradebeispiel für die Tendenz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks eine Grundannahme der so-genannten "Volksmeinung"² durchzupauken und anstatt sich mit der Argumentation der politischen Gegenoffensive auseinanderzusetzen läuft das so:
Man benutzt Totschlagworte wie "Putin-Knecht", oder "Marxist", oder "DDR-Überbleibsel" und suggeriert zweierlei, nämlich zum einen "Ende der Diskussion" und zum zweiten "Ab in die böse Ecke und still!"
Frau Miosga hätte besser daran getan bei einer reinen Sprecherrolle, also Vortrag fremder Texte, zu bleiben. Ihre Gesprächsführung ist allzu deutlich von Zu- und Abneigung gegenüber den Gesprächspartnern geprägt, so wie sie noch nie sonst beobachtet werden konnte. Sie ist Frau Wagenknecht weder intellektuell noch als Persönlichkeit gewachsen. Das, und ihre Versagensangst, waren deutlich an Sprache und Habitus gegen Ende der Sendung zu beobachten.
Ich empfehle Ihnen zuerst das Interview anzusehen, und dann den *podcast* mit Frau Professor Guérot aufzurufen. Da sehen Sie die ansonsten unsichtbare Gängelung der öffentlichen Meinungsbildung ganz unverblümt dargestellt.
Frau Wagenknecht ist unbequem - vor allem für solche Politiker hierzulande die lediglich Strohpuppen aufstellen um sie dann öffentlich zu watschen, und das der staunenden Wählerschaft als alternativlose Handlungsweise zu verkaufen was ihnen an Unfug in den Sinn kommt. Skandale, Vorteilsnahme, Lügen und Betrug, was heute im Hintergrund köchelt soll vertuscht und verborgen bleiben. Wer da tiefer bohrt ist gefährlich und wird aufs Blut bekämpft.
¹(Miosga hat als ehemalige Waldorf-Schülerin ihren Namen sogar zu *tanzen* gelernt - ansonsten scheint man ihr da aber weder Höflichkeit, noch Achtung vor abweichenden Meinungen, noch Demut in Hinsicht auf eigene Schwächen beigebracht zu haben!)
² hier ist der Begriff *mainstream* angebracht: Was nicht dem allgemeinen Narrativ der Leitmedien entspricht wird als *Verschwörungstheorie*, *Außenseitermeinung*, oder *Spinnerei* abgetan - meiner Meinung nach immer deswegen, weil eine faktenbasierte Diskussion die Schwächen der allgemeinen Auffassung zu widerlegen droht - und damit der Lächerlichkeit preisgibt.
Einen Hinweis wie Politiker *ticken* hat - unfreiwillig - Frau Kramp-Karrenbauer geliefert, als Sie die Meinungmache im Internet schalt. Das war dann doch zu direkt und die besorgten CDU/CSU Politiker standen Reihe um das einzugrenzen, bevor es der Öffentlichkeit so recht bewußt wurde. Nämlich, daß sie herausgeplappert hatte was ansonsten in Politikerkreisen zwar gedacht aber nie offen ausgesprochen wird.
Wesentlich ist die Tatsache, daß es eine - wenn auch ungeschriebene und nicht von der breiten Bevölkerung getragene 'öffentliche Meinung' gibt, und es als unverzeihlich gilt diese unsichtbare Grenze zu verletzen, indem man alternative Entwürfe aufzeigt und Veränderung zur Wahrhaftigkeit hin vorschlägt. Abweichung wird mit Arbeitsplatzentzug, gesellschaftlicher Ächtung, und Ansehensverlust bestraft.
Genau diese Frage stelle ich hier ja schon seit Jahren - und völlig unabhängig davon, wer gerade politisch am Hebel der Macht sitzt. Wenn man sich das Datum dieses Textauszugs ansieht: 2022, dann wird klar, daß NICHTS Wesentliches in all den Jahren bis heute passiert ist.
Jüngst ging es um das papierlose Rezept - dessen Einführung war von Pannen begleitet, die an Peinlichkeit nicht zu übertreffen sind. Wir hätten die Fachkräfte im Land, doch immer wieder wird auf Telekom, Siemens, und ähnliche Großkonzerne zurückgegriffen OBWOHL es seit Jahren schon zu beobachten war, daß diese nicht rechtzeitige, bruchstückhafte und fehlerbehaftete Ergebnisse zu überteuerten Preisen produzierten.
Wenn man den Blick in Richtung Osten der EU wirft fällt auf, wie sehr uns die kleineren baltischen Staaten in Sachen Technologie voraus sind. Ist denn noch nie einer der Verantwortlichen auf die Idee gekommen die dort funktionierenden Programme hierzulande nutzbar zu machen? Diese Hybris man sei hier besser als der Rest der Welt ist bestenfalls noch in Träumen wahr - denn die Realität ist wie ein Blick in einen zersplitterten Spiegel: Nichts stimmt mehr in Proportion und Präzision.
So kehre ich still zurück zu dem was ich schon viel früher als der zitierte Autor geschrieben habe:".. Wenn ich mir für die Zukunft etwas wünsche, dann ist es, daß die Wähler .. nicht vergessen wer sich in den Vorjahren daran gemacht hat Grundrechte auszuhöhlen indem uns fiktive Gefahren suggeriert wurden. Wer drohende Versorgungsengpässe heraufbeschworen hat um politische Vorhaben durchzusetzen bzw. den Fortschritt in Sachen Klimaneutralität abgewürgt hat.
In den vielen Jahren - ich benutze Computer seit 1988 - ist mir noch an keiner Stelle eine "unmittelbar drohende Gefahr" für unser Staatswesen .. im Internet begegnet.
Mit einer Ausnahme:
Politikern, die glauben da etwas 'regulieren' zu müssen ....
Da staunen Sie sicher diese Überschrift zu lesen ...?
Dieser Satz war Teil eines (SPAM?) Kommentares.
Letztlich hatte ich mehrere solcher und ähnlicher Einträge.
Was ich mich dabei frage ist:
Glauben die Menschen, die so etwas Tausendfach versenden, wirklich daran, dass daraus ein Nutzen entstehen könnte?
Besonders gelungen fand ich allerdings diesen Satz:
که از این رو مهم ترین تفاوت هودی وسویشرت، کلاه می باشد.
Bemühen Sie bitte Google translate um zu erfahren worum es in diesen fremdsprachlichen Aussagen geht.
Oder sehe ich das ganz falsch,
und es ist eine geheime Botschaft in dem Text versteckt
die sich mir lediglich nicht erschließt?
Wie bereits im letzten Beitrag mitgeteilt bin ich derzeit damit beschäftigt eine Solar-Anlage ("Photovoltaik-Array") zu planen und die ersten Schritte dazu sind abgeschlossen.
Da ich die gesamte Planung, den Umfang und die Einzelteile, sowie das Layout und die erforderlichen Genehmigungen selbst erledige, musste ich viel Zeit darauf verwenden die Grundlagen zu lernen und die Feinheiten zu beachten. Eine solche Investition im fünfstelligen Bereich will gut vorbereitet sein. Nur so vermeidet man teure Fehlkäufe.
Die meisten Anbieter sind *im Goldrausch* und wollen schnell reich werden. Daher gilt es einerseits Mondpreise zu meiden und andererseits trotzdem Qualität zu suchen - ein langwieriges Unterfangen. Ich habe selten eine solche Frustration am Computer erlebt! Es gab Tage, da habe ich wütend abgeschaltet und bereut jemals mit dieser Sache angefangen zu haben.
Viele Anbieter verweisen auf Informationen die man angeblich bei ihnen finden kann, doch stellt sich heraus, dass die meisten mit vorgeblichem Service lediglich Kundendaten sammeln wollen und zwar so wie ihre Konkurrenten auch, machmal sogar ohne sich die Mühe zu machen diese Eingabeseiten wenigstens auf ihr Unternehmen vom Design her anzupassen:
So stößt man bei vielen Firmen auf völlig identische Masken.
Am Ende wird dann ein Angebot für eine Beratung vor Ort gemacht, wohl in der Absicht die potenziellen Käufer durch geschultes Personal zu überteuerten Anlagen zu überreden.
Die Solarpanel (36) sind aus Tschechien eingetroffen. Der Preis dafür lag etwa bei der Hälfte dessen, was der günstigste Anbieter einer Komplettanlage mir berechnet hätte.
Auf die Batterien aus China warte ich noch. Die übliche Transportzeit von sechs bis acht Wochen für die Seeverschiffung und die anschließende Zulieferung an die Empfängeradresse sind noch nicht um. Hier konnte ich ein wirkliches Schnäppchen machen, allerdings mit dem kleinen Haken mir selbst den Zusammenbau aus Batteriezellen und Aktiv-Gehäuse zuzumuten.
Jedoch:
Was sehr viele Videos beweisen ist die Möglichkeit mit Geduld, Vorsicht und etwas handwerklichem Geschick da sehr viel Geld zu sparen. So habe ich 28 kW Batteriekapazität für weniger als 5.000€ bekommen. 'Normal' wäre ein Preis für diese Leistung etwa beim drei- bis fünffachen dieses Betrages.
Nun ging es um die Unterkonstruktion, die manchmal als 'Array', 'Tische' oder 'Aufständerung' bezeichnet wird. Ich hätte gern das Produkt eines international agierenden deutschen Herstellers gekauft, doch *O Wunder*, in USA kostet das etwa ein Drittel (!) dessen, was die Firma hier in Deutschland berechnet. Für das identische Produkt. Nun ja, die Nachfrage bestimmt den Preis - und da es in USA sehr viel mehr Anbieter gibt muss man dort wohl Konzessionen machen die hier nicht nötig sind weil einerseits das Publikum nicht informiert ist und andererseits wenige Mitbewerber (ich habe vier gezählt) den Markt bedienen.
Da warte ich nun auf das Angebot eines polnischen Herstellers, der bedient üblicherweise Großanlagen ab 100kW, hat aber ein Herz für kleine Abnehmer wie mich - von manchen deutschen Händlern und Herstellern bekam ich nicht einmal eine Antwort. Dazu später noch ein eigener Artikel, denn ich halte es schlichtweg für schlechtes Geschäftsgebaren wenn nicht einmal der Eingang bestätigt wird, und ein paar Zeilen geschrieben werden warum man mich nicht bedienen kann oder will.
Bekanntlich wird mit Statistik oft Mißbrauch getrieben: Zu leicht - und ohne daß es Laien auf den ersten Blick erkennen können - lassen sich Schlußfolgerungen behaupten, die überhaupt nicht durch die vorhandenen Zahlen beweisbar sind. Deswegen ist es angeraten sich über die Basis von 'Umfragen' Gedanken zu machen und die Thesen die daraus entwickelt wurden einer Prüfung auf Plausibilität zu unterziehen.
Was bedeutet das ?
Nun, man könnte ebenso sagen:
Man läßt 'gesunden Menschenverstand' walten und beurteilt zunächst ob das, was behauptet wird, wirklich so mit der allgemeinen Lebenserfahrung übereinstimmen kann. Wird das bejaht, so ist die nächste Stufe zu fragen wie viele Menschen befragt wurden bzw. welche Menge die Datenbasis ausmacht. Aus früheren Artikeln hier werden Sie sicher erinnern, daß es aus mathematisch-statistischen Gründen eine Mindestzahl gibt die bei 120 liegt - das deswegen, weil der statistische Fehler kleiner sein muß als die Fehlerbreite des gefundenen Ergebnisses. Denn ansonsten würde man keine haltbare Aussage machen können.
In der oben gezeigten Darstellung eines Textausschnittes wurden die Daten von mehr als 385.000 Personen ausgewertet, die zudem noch ganz spezifische Altersstruktur hatten. Das ist ein weiteres positives Kriterium dafür, daß man nicht Äpfel mit Birnen vergleicht. Ein zusätzlicher Pluspunkt für die Richtigkeit der getroffenen Aussage.
Was also war das Fazit aus dieser Untersuchung?
Teilnehmende, die den Klimawandel so wie er von der Wissenschaft dargestellt wird befürworten bekamen 43% mehr Zustimmung und insgesamt 28,5% mehr Zuschriften insgesamt. Dies trifft für die Zielgruppen "Millenials" [Generation Y] und "GenZ" [Generation Z] zu.
Ein Hoffnungsschimmer der anzeigt, daß es gerade die jüngeren Generationen in USA sind, die sich von den knapp 57% der Klimaleugner dort nichts vormachen lassen.
Nun wäre ich sehr gespannt ein Meinungsbild ähnlicher Aussagekraft für unser Land oder Europa insgesamt zu finden. Kennen Sie, liebe Lesende, etwa dazu Veröffentlichungen?
2. update 12:30h Seit heute Morgen gibt es ungewöhnliche Aktivität über eine IP aus Bremen, mit dem Versuch sich hier auf meine Seite mit "https://www.re-actio.com/wordpress/wp-login.php?action=lostpassword" einzuloggen. Da die Betreiber von trusted blogs dort ansässig sind gehe ich davon aus, dass man von dort versucht Zugang zu meinem Blog zu erlangen.
3. update 15-11-2022; 16:00h. Der Verdacht hat sich als unzutreffend herausgestellt.
Gelesen werden.
Das ist die Absicht von Blogbetreibern.
Mit Hilfestellung dazu, als Blogger häufiger gefunden und gelesen zu werden, lässt sich Geld verdienen. Wenn man eine Plattform anbietet die das angeblich, vermeintlich, oder tatsächlich leistet. Dazu später mehr.
Auf der login-Seite für neue Mitglieder von "trusted blogs" gibt es die Möglichkeit sein eigenes Blog anzumelden.
Dort gibt es zusätzlich eine Möglichkeit innerhalb von "trusted blogs" nach Blogs mit einem bestimmten Thema zu suchen. Da dachte ich:
Na prima, wie gediegen, da kann ich gleich einmal einen Versuch starten wie ergiebig diese Blog-Plattform ist und wie gut eine suchende Person auf genau die Blogs verwiesen wird, die das gesuchte Thema behandelt haben.
Meine Eingabe in das Suchfeld lautete "Politik USA" - ein zugegeben breites Feld, allerdings mit zwei eindeutigen Suchbegriffen "USA" und "Politik" .... da müsste doch die Suche ein Kinderspiel sein!
Weit gefehlt.
Was ich bekam war - wie der übliche Suchmaschinenschrott nur ohne jede Beziehung zu den Suchbegriffen - auf den ersten zehn Seiten (!) aus 1.989.606 Beiträgen von 7.861 Blogs NICHTS was auch nur annähernd als Ergebnis hätte zählen können. Mindestens für mich ist ein Blogeintrag zum Thema "Die Mietpreise steigen in (Städtename einsetzen)" keine Antwort auf die gesuchten Begriffe.
Hier weiter unten als Beispiel die screen shots [12.11.2022; 21:00h] von den ersten drei Seiten. Sehen Sie selbst was herauskommt. Dass ab Seite 4 nicht sehr viel geeignetere Ergebnisse präsentiert werden, können Sie prüfen indem Sie dorthin gehen und den Suchbegriff "Politik, USA" eingeben.
_________ Ein Klick auf die Bilder führt zu einer höheren Auflösung! _________
Einer gewinnt immer schrieb ich in der Titelzeile. Wer gewinnt ist nach diesem Suchergebnis klar:
Die Betreiber von "trusted blogs" - sonst würden sie die Seite schon geschlossen haben. Es ist, nach meiner Einschätzung und der Erfahrung aus fast zwanzig Jahren bloggen, wieder eine solche Luftnummer die viel verspricht was ganz schlecht geprüft werden kann, wo man die Schuld von nicht eintreffenden Erwartungen den Erwartenden selbst in die Schuhe schieben kann (Abbildung unten).
Diese unzulänglichen Suchergebnisse kann man bei irgendeiner der gängigen Suchmaschinen ohne eine zwischengeschaltete Aggregatseite* wie "trusted blogs" zweifellos mindestens so, ohne Frage sogar besser finden.
[screen shot von dort → https://www.trusted-blogs.com/tipps/blog-bekannt-machen/13/;
alle screen shots von den Seiten von "trusted blogs" als Beleg für die getroffenen Aussagen]
* Blogparade; Themenübergreifende Blogsammlung; Blogplattform.
Haben Sie sich - so wie ich sehr häufig - schon gefragt was wohl unsere Politiker unter "Digitalisierung" verstehen? Bisher war mir das stets verschlossen, die Aussagen dazu waren zu vage und es machte nicht so recht Sinn was da verlautbart wurde. Der vorige Minister von der CSU¹ war zwar verantwortlich und hat behauptet man werde bis 2020 überall 'schnelles Internet' zur Verfügung haben .... doch darauf warten viele Menschen im Lande immer noch und einige haben, wohl unter dem Eindruck die Politik werde ihnen nicht helfen, selbst die Initiative ergriffen und mit Glasfasergesellschaften Verträge abgeschlossen. Denen stets fast alle angesprochenen Bürger in deren Umkreis dankend beigetreten sind.
Heute las ich eine Zusammenfassung dessen, was derzeit aktive Politiker unter "Digitalisierung" verstehen:
Nichts, wenn man das analysiert was sie gesagt haben.
Lesen Sie selbst, der Auszug stammt aus dem newsletter der AOK "G + G":
Wenn man "Digitalisierung" derart verkürzt auf digitale Registrierung der Einwohner zu administrativen Zwecken versteht ... verstehe ich nun, warum wir damit nie vorankommen werden! Bis hoffentlich 'mal einer aus der Regierung seinen Kumpelinen & Kumpels erklärt, was DIGITALISIERUNG in Wirklichkeit bedeutet.
Dazu paßt noch ein twitter-Zitat, das Beste, was ich seit langem gelesen habe [via "Ich tu was ich kann"]
¹ [ - Verkehr und digitale Infrastruktur Andreas Scheuer; Staatssekretäre Enak Ferlemann und Steffen Bilger. Ersterer Lobbyist und Bahnbremser durch Forderung höherer Preise, letzterer Lobbyist für die Fahrzeugindustrie, wahrhaftig kompetente Leute an dieser Stelle!
- Dorothee Bär, die Einzige im Kabinett die tatsächlich Ahnung hatte, abgeschoben auf eine halb-wichtige und streng kontrollierte Stelle - dadurch 'mundtot' gemacht und nicht mehr in der Lage Kritik zu üben, was sie zuvor kompetent und pointiert stets tat - wird Staatsministerin für Digitales direkt im Bundeskanzleramt]
Es geschehen noch 'Zeichen und Wunder' .... natürlich nur in übertragenem Sinn, nicht in Wirklichkeit. Was passiert sind längst überfällige Entscheidungen auf EU Ebene zu den Machenschaften der großen US Digitalkonzerne, die sich bisher stets als taub und blind gestellt haben wenn es um die Regulation von gesetzwidrigem Verhalten auf ihren Plattformen ging. Sie hatten bisher von den offiziellen Stellen der US Staaten (state legislatures) und der Zentralregierung (federal government) wenig zu befürchten - und konnten deswegen generell die EU Wünsche nach mehr Transparenz und Kontrolle der Inhalte abbürsten und einfach ignorieren.
Nun hat es das Europäische Konglomerat verschiedener Auffassungen geschafft sich nicht auf den kleinsten gemeinsamen Nenner, sondern auf einen 'großen Wurf' in Sachen Rechtssicherheit, Verantwortlichkeit und Prüfbarkeit der Algorithmen hinter den auf den Bildschirmen erscheinenden Informationen zu einigen.
Warum, so werden Sie sich fragen bin ich da sicher, dass es sich um einen 'großen Wurf' handelt? Nun, wenn es sogar den im Ruhestand befindlichen vormaligen Präsidenten Obama dazu bringt darüber zu reflektieren und zwar man sei doch als USA die führende Nation in Sachen Demokratie und müsse auf dem Feld der sozialen Medienregulation deswegen ebenfalls führend sein, dann ist die europäische Regulationsnovelle auf den Punkt. Denn solche Reaktionen kommen nicht von ungefähr, dahinter stecken die Interessen der Digitalgiganten die um ihre europäischen Märkte - sprich den dort erwirtschafteten 'profit' besorgt sind.
[Quelle: Europe to slap new regulations on Big Tech, beating U.S. to the punch European policymakers reached a deal on the Digital Services Act, which would force Silicon Valley companies to more aggressively police harmful content on their platforms — or face large fines].
Bilanzierend stelle ich fest wie sehr die Flut an Mails ansteigt. Nicht die Art von elektronischer Post die man gern bekommt, von Familie und Freunden, beispielsweise. Nein, es sind diese Bestätigungsmails die irgendwann im Prozess in Erklärungsmails übergehen was als nächstes passiert .... um sich dann in Hinweismails zu verwandeln, die den Versandzustand der bestellten Ware darstellen. Schließlich, ganz am Ende, wird dann noch ein Mail versandt in dem steht, dass man die Sendung empfangen hat - oder, wenn man nicht da war, wo sie abzuholen ist. Gar nicht davon zu reden, was noch dazu kommt wenn es sich um Ware hendelt die über den Zoll läuft!
So viele E-Mails und davon die überwiegende Zahl völlig ohne jeden Nutzen. Wer hat denn so etwas 'erfunden' und warum machen immer mer Unternehmen diesen Schwachsinn mit?
Als ich kürzlich Aufbewahrungsboxen bestellte kamen nacheinander
- Bestätigung der Bestellung
- Wiederrufsbelehrung und Bestellnummer / Überweisungskonto;
- Rechnung und Lieferschein, jetzt mit Liefernummer und Rechnungsnummer;
- Hinweismail was bei Beschädigungen zu tun sei;
- Bestätigung, dass die Ware dem Versender angekündigt wurde;
- Bestätigung unter welcher Tracking-Nummer der Logistiker sie Sendung führt;
- Bestätigung, dass die Ware beim Transporteur in Empfang genommen wurde;
- Bestätigung darüber, dass die Ware sich 'in Auslieferung' befindet;
- Voraussichtliche Lieferzeit;
- Bestätigung der Auslieferung.
Jeder der Kontakte / jedes E-Mail hatte einen Zweck, zugegeben.
In der Summe aber entstand bei mir lediglich ein schales Gefühl von 'viel Lärm um Nichts', denn es hätte gereicht mir in einem Mail die Nummern mitzuteilen, danach vielleicht noch die voraussichtliche Lieferzeit.
Eine Bestätigung, dass ich die Ware habe ist ja nun der Gipfel des 'overkill' (Ziff.2) und völlig sinnfrei.
Wenn ich mir das hochgerechnet vorstelle, bezogen auf den Verbrauch von Energie, ist zweifelsohne Jedermann klar, welche unsinnige Verschwendung dabei vorliegt. Dessen ungeachtet habe ich wenig Hoffnung auf Änderung solcher Bombardements an E-Mails.
So langsam zweifle ich daran, dass die überwiegende Zahl meiner Mitmenschen in der Lage ist logisch zu denken:
Wie kann man mit dem Stand der Digitalisierung unzufrieden sein - und gleichzeitig den seit 16 Jahren (!) dafür Verantwortlichen die höchste Kompetenz bei der Digitalisierung zutrauen?
Zitat " .. Immerhin hat inzwischen für jeden Dritten das Thema Digitalpolitik einen "starken Einfluss" auf die Wahlentscheidung bei der Bundestagswahl im kommenden September .. "
Dann sollte 'mal jemand den Grünen sagen, dass es nun an der Zeit ist das 'digitale Image' aufzubessern und Fachleute rein zu holen, die der staunenden Bevölkerung mitteilen, wie grottenschlecht die Digitalisierung bei ausgerechnet (!) CDU/CSU aufgehoben ist ....
Ein leuchtendes Beispiel für die "digitale Kompetenz" der CDU/CSU: Siehe hierzu
→ Sammelsurium XXIV [Religion über Wissenschaft?]
→ Menschen, die ....
[" .. Karliczek äußerte, jeder technologische Fortschritt habe sich hinter dem christlichen Menschenbild einzureihen .. "]