
Meine These ist schon seit Jahren:
Je kleiner das Auto desto größer ist der Bedarf an Parkraum
nichts ist so, wie es zu sein scheint ....

Wann haben Sie, liebe Lesende, zuletzt einen Artikel zu Geschehnissen in China gesehen/ gelesen? Damit meine ich nicht Nachrichten zu Parteitagen, Stellungnahmen zu Reden anderer Regierungsmitglieder über China und selbstverständlich auch nicht Klatsch aus der Medienbranche.
Wie sieht es mit der technologischen Entwicklung und dem Fortschritt der Wissenschaften dort aus? Nada, Null, Nix!
Nein, sondern so *richtige* Nachrichten über den Alltag der Bevölkerung, über Familien, über das Berufsleben, die Wohnungssituation, die Versorgungslage, die allgemeinen Lebenshaltungskosten und was man dort so als Freizeitbeschäftigung macht.
Wir werden in den Öffentlichen Medien mit immer neuen Krimis bedient, Talkshows an fast jedem Wochentag, der Ätna spuckt Feuer, und in Pakistan gibt es Überschwemmungen. Aus USA wird über die Unverschämtheiten und - entschuldigen Sie die Formulierung - jeden Furz des Präsidentendarstellers Trump und seine Lachtruppe von Dilettanten berichtet.
Doch was so täglich in China passiert ist offenbar keine (oder: fast keine) Sendung wert.
Mich macht so etwas stutzig und ich kann mir zwei Gründe dafür vorstellen:
1. Es würde hier zu Beschämung, Neid und drängenden Fragen an die Politik führen wenn man unsere Verhältnisse vergleichen würde - weil die Chinesen hier als dumme Bauern dargestellt werden obwohl sie uns doch in den meisten Feldern des organisierten Staatswesen weit voraus sind;
2. Es herrscht blanke Unkenntnis und Ideenlosigkeit bei den Medien was und wie man über China berichten könnte, weil man nicht das nötige Personal vor Ort hat, oder, wenn man es hat, beschränkt es sich auf sowieso schon überlastete Korrespondenten die für mehrere Interessenten arbeiten und einfach keine Zeit zu Kreativität und mehr als Routine-Bla-bla haben.
Klar, es gibt mehr, keine Frage, doch das sind die ersten Gedanken die ich dazu hatte/habe. Wie sehen Sie das - fühlen Sie sich *ausreichend* und/oder *umfassend* zu China informiert?
Geben Sie einmal in einer Suchmaschine "Chinesische Impressionen" ein - nur Klischee, Folklore, Geschichte, das *moderne* China findet dort NICHT statt. Es sei denn auf Berichtseiten von privaten Besuchern die kein Besuchsprogramm gebucht haben.
" .. Es zeigt, dass wenn eine Ära vorbei ist,
der Geist dieser Ära noch lange, lange weiter lebt .. "
Kritik ist wohlfeil, wenn man nicht etwas Besseres oder mindestens eine Alternative aufzeigt. Was ich im folgenden Text angehe.
Es ging im Wesentlichen um die überdauernde NS-Ideologie, die immer noch und immer wieder in den Köpfen mancher Zeitgenossen steckt. Wir fragen uns also, WAS die Attraktion dieser Ideologie - die eine fiktive "deutsche Identität" postuliert - ausmacht. Wofür sie Ersatz ist, wovon sie ablenkt und für wen dieser Art zu denken typisch ist bzw. wer davon einen Nutzen hat. Darin versteckt sich die Frage WER das Ziel solcher Angriffe ist und warum das im Einzelfall nicht immer mit einer überdauernden Ideologie zu tun hat, obwohl es auf den ersten Blick so aussehen kann - anders ausgedrückt: Was als "Braune Ideologie" interpretiert wird kann - in seltenen Fällen - etwas ganz anderes sein.
1. Da war zunächst die Frage der "Deutschen Identität".
Das bedeutet "Wer ist Deutscher im Sinne dieser Ideologie"? Nun, wir alle kennen die Rassentheorie der Nazis, die formulierten ein Deutscher sei "blond und blauäugig", die Jugend "Flink wie Windhunde; zäh wie Leder; hart wie Krupp-Stahl". Die deutschen Mädchen hingegen hätten Kinder zu kriegen und den Haushalt zu führen.
Da frage ich mich: Wollen all die jungen Frauen, die sich nun der rechten Szene zugesellen, tatsächlich diese Heimchenrolle von "Küche & Kinder" haben. Ist es ihnen überhaupt bewusst, dass das ein ganz wesentlches Element der "germanischen Kultur" ist?
Auf die tatsächlichen genetischen Stammeszugehörigkeiten der Deutschen will ich gar nicht erst eingehen. Es ist hinreichend festgestellt, dass es eine "germanische Rasse" überhaupt nicht gegeben hat oder etwa geben kann, denn das Erbgut ist in Mitteleuropa weitestgehend vermischt zwischen all den Völkern die da zugehörig sind.
Wer das Gegenteil behauptet belügt sich selbst - und täuscht andere die ihm glauben.
2. Warum brauchen Menschen eine solche 'braune' Ideologie?
Die Grundlagen der rechtsgerichteten Ideologie sind einfach, eingängig und man braucht sich nur eine wichtige Regel zu merken:
Wer kommandiert und Parolen vorgibt ist der Führer - alle haben sich unterzuordnen und Gehorsam zu leisten. Das gilt auch für Zwischenebenen, die als von 'oben' gebilligt und beauftragt gesehen werden müssen - und weil ihre Aufgabe ihnen 'von oben' zugeteilt wurde brauchen auch sie nicht zu denken, sie müssen nur weitergeben und dafür sorgen, dass die ihnen unterstellten Personen sich an die Regeln und Befehle halten und diese geflissentlich und wortgetreu ausführen.
Sofort wird klar:
Wer zu faul ist selbst zu denken, wer nicht in der Lage ist komplexe Strukturen selbst zu durchschauen, der ist bei dieser Art von Organisation richtig aufgehoben und wird es als Erleichterung empfinden sich nicht selbst bemühen zu müssen, sondern gesagt zu bekommen wie man über diese und jene Dinge des Lebens denken und urteilen muss.
3. Welche Menschen sind für ideologische (Nazi) Parolen anfällig?
So ergibt sich aus dem vorigen Absatz eine wahrscheinliche Persönlichkeitsstruktur, die den einfachen Parolen folgen wird:
Es sind Menschen die unter Selbstzweifeln und Minderwertigkeitsgefühlen leiden - denen wird ein Feind gegeben, an dem sie ihren Frust ablassen können, dem sie die Schuld für ihr trostloses Leben geben können, an dem sie sich 'abarbeiten' können. Das lenkt sie davon ab selbst etwas für sich tun zu müssen und sich verantwortlich für das eigene Leben zu zeigen. Die Selbstüberhöhung gegenüber anderen Menschen macht diese zu Untermenschen, denen gegenüber man sich erhaben und wichtig, besser, fühlen kann.
Wer das einmal verinnerlicht hat wird weder davon lassen wollen, noch auf die Idee kommen 'Untermenschen' gegenüber Mildtätigkeit, Menschlichkeit oder Mitgefühl zu zeigen.
4. Wer ist Ziel der NS-Ideologie?
Das Ziel der rechten Politik ist - anders als es der Gefolgschaft gegenüber ausgedrückt wird - nicht etwa deren Glück und Wohlstand. Es ist vielmehr der Beginn der Ausbeutung unter anderer Parole. Wie im sogenannten 'Dritten Reich' gesehen werden konnte versorgten sich die Parteigrößen schamlos und skrupellos selbst zu schlechter werdenden Zeiten nach Kriegsbeginn mit allen Annehmlichkeiten - während die Massen, die Parteigenossen, die Gürtel enger schnallen und sich im Zweifel mittels 'Winterhilfe' versorgen mussten.
5. Wem nützt es, Menschen unter dieser Ideologie zu versammeln?
Wie im vorigen und zweiten Unterpunkt aufgezeigt ist es eine schmale Gruppe von Parteiführern und ihrem jeweiligen Tross, die alle dem Führer unterstehen und es verstehen, sich gefügig zu zeigen um diese Positionen zu behalten. Loyalität und Unterwerfung gegenüber dem Führer sind die wichtigsten Bedingungen, die sie zu erfüllen haben.
Das alles bringt ihnen ein bequemes Leben in bester wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Stellung ein - wofür sie es gern in Kauf nehmen nach unten zu treten und nach oben zu buckeln.
Wir erleben derzeit genau diese Strukturen bei der AfD, Sie brauchen nur zuzuhören und werden die einschlägig handelnden Personen leicht identifizieren. Die Themenvorgabe durch Herrn Gauland ist deutlich: Klimawandel, Zuwanderung, Islamisierung. Zudem wird, wo es möglich ist, Neid geschürt und es wird nicht davor zurückgeschreckt Unwahrheiten (wissentlich!), beispielsweise zu *Ausländerkriminalität* und *Sozialmissbrauch* zu verbreiten. Was dazu dient Stimmen zu bringen ist erlaubt, auf Wahrhaftigkeit und Objektivität wird gepfiffen.
Wenn wir also den Ausgangssatz ansehen, der lautete:
" .. Es zeigt, dass wenn eine Ära vorbei ist, der Geist dieser Ära noch lange, lange weiter lebt .. " und ich ergänzend hinzufüge "und sich jederzeit wieder erheben kann und in Gedanken und Taten aufersteht!" so wird klar:
Ja, es stimmt, Menschen können immer wieder mit den gleichen Methoden *eingefangen* werden und für die Zwecke der rechtsgerichteten Politik mobilisiert werden.
Insoweit ist die Grundidee der Autorin als berechtigt anzusehen.
[Zuerst veröffentlicht → 13. Feb. 2020 um 00:08 Uhr]
Siehe hierzu auch → Inkonsequenz
Es wird immer wieder behauptet, Deutschland setze sich einer Überfremdung, der Übermacht von Muslimen aus. Wie weit entfernt von jeder Wirklichkeit das im Jahre 2016 noch war zeigt die untenstehende Grafik anschaulich:
["click!" auf die Abbildung vergrößert]

Jede Figur in der Abbildung steht näherungsweise für eine Million Bürger in unserem Land, in der obersten Reihe sind die bereits in Deutschland befindlichen Türken dargestellt. Graue Figuren sind (angenommen) muslimisch orientierte, blaue Figuren andersgläubige Türken. Die Masse der Bevölkerung war 2016 noch zu 60% christlich, davon je etwa die Hälfte katholisch oder evangelisch. 30% waren "konfessionslos" (atheistisch / agnostisch), tendenziell steigend. Mehrere andere Konfessionen ergänzen das Bild, sie sind meist sehr kleine Einheiten verglichen mit den beiden großen Kirchen.
Von denen, die sich als "christlich" bezeichnen waren noch ca. 10% "aktiv", nahmen in der einen oder anderen Weise am Gemeindeleben teil. 20% sagen von sich sie seien "kirchenfern" [aus "Die WELT", wie immer tendenziös] und nur noch Mitglied.
Die bereits hier lebenden Türken muslimischer Glaubensrichtungen sind zu etwa 50% religiös "aktiv", der Rest ist eher den "Konfessionslosen" zuzurechnen und ist nur noch der Bezeichnung nach muslimisch.
Insgesamt sind weniger als 5% der Bevölkerung streng gläubige Muslime, denn auch unter den Asylbewerbern ist mehr als die Hälfte nicht muslimischen Glaubens. Das als "Gefahr für das Abendland und christliche Werte" darzustellen war 2016 absurd - heute dagegen sieht die Gesamtsituation ganz anders aus. Den christlichen Kirchen droht diese Gefahr nicht, vielmehr gibt es Bestrebungen von innen in Richtung Bedeutungslosigkeit - dadurch, dass ihnen der Nachwuchs ausgeht und die Älteren wegsterben.
Zudem erkennen immer mehr Bürger die Kirchenmitglieder geblieben sind weil sie an soziale Taten der Kirchen im Pflege-, Alten-, und Kinderbetreuungs-Bereich glauben [Die "Caritas-Lüge", verbrämt als so-genannte "Caritas-Legende" bezeichnet. Text siehe unten auf dieser Seite eingefügt.]
Anders sieht es 2025 aus.
[Quelle: Von Carsten Frerk - FoWiD, CC BY-SA 4.0, ]
Nur noch 45% sind den Aufzeichnungen nach "christlich", etwa je zur Hälfte katholisch oder evangelisch. 47% dagegen sind konfessionsfrei, ohne Religionszugehörigkeit.

Vor den 4% Muslimen bräuchte man keine Angst zu haben, wären da nicht die militanten, gewaltbereiten, und nachgewiesen gewalttätigen Verzweigungen die entweder gewaltsam oder durch Infiltration in demokratische Gremien die Scharia einführen, einen muslimischen *Gottesstaat* errichten wollen. Es sind zwar Wenige - dafür hingegen total entschlossen und unbelehrbar. Sie sind die Gefahr, denn wenn man die Staaten der Welt mit muslimischen Rechtsstrukturen und Staatsführung anschaut so erkennt man welche Auswirkungen diese Ausrichtung hat:
Demokratie ade! Zurück in Denk- und Rechtsauffassungen voriger Jahrhunderte, Wissenschaftsleugnung, Verfolgung von Apostasie ... bis zur Todesstrafe!
Weitere Einzelheiten für Interessierte bietet wie stets WIKIPEDIA in mehr Tiefe. Allerdings ist keine absolute Genauigkeit vorhanden, da die Daten auf Erhebungen basieren die selbst schon eine Unschärfe aufwiesen.
Anders gesagt: Es sind näherungsweise gültige Daten mit einer Unschärfe von (extrem) bis zu ± 5%.



* Dieser Satz geht auf ein Fangspiel für Kinder zurück, das heute kaum noch jemand kennt. Ziel ist dabei, sich vom "Schwarzen Mann" möglichst lange und weit entfernt zu halten - und sich nicht von ihm fangen (berühren) zu lassen. Näheres siehe WIKIPEDIA
PS/*update*
Siehe hierzu aktuell diese Absurdität: "Ist das Bild einer Muslimin ohne Kopftuch so zu behandeln wie Fotos von sexuellem Missbrauch?; Debatte in Großbritannien über "kulturell intime Fotos""
Bekanntermaßen bin ich kein Fußballkenner und hege keine besondere Begeisterung für dieses Spiel.
Allerdings interessiere ich mich für Fairneß und Wahrhaftigkeit im Sport, verachte die Teilnehmer und sonstige Akteure die täuschen, tricksen, schummeln oder schlichtweg betrügen.
Unterstellt, daß doch in sehr vielen Spielen durch Videoschiedsrichter eingegriffen wurde, verwundert es, daß der Spanier Hernández Hernández als Videoschiedsrichter im Spiel Deutschland-Schweiz nach dem Handspiel von Marc Cucurella durch den (englischen!) Schiedsrichter Anthony Taylor nicht befragt wurde.
Genauer:
(1) Der englische Schiedsrichter machte keine Anstalten das Handspiel zu klären, und das vor dem Hintergrund anderer bisheriger Spiele, in denen von der Videoschiedsrichterfunktion reger Gebrauch gemacht wurde.
(2) Hätte Deutschland gegen die Spanier gewonnen, so wären unsere Spieler in das Halbfinale gekommen und möglicherweise Gegner der Engländer geworden. Der 09.07. (Halbfinale) wäre dann Deutschland-Frankreich geworden. Im Endspiel hätte Deutschland gegen England antreten können - das zu verhindern hatte der englische Schiedsrichter in der Hand als er das Handspiel Cucurellas überging und weiter spielen ließ!
(3) Es würde mich sehr interessieren wie oft bei Meisterschaften in denen Deutschland spielte ein Schiedsrichter aus England das Spiel pfiff, und wie oft in solchen Spielen Deutschland verloren hat.
Aber dann wieder:
Ich bin ja kompletter Laie was Fußball angeht.
Trotzdem kommt mir diese Kombination spanischer Videoschiedsrichter und englischer Hauptschiedsrichter und das was daraus herzuleiten ist sehr, sehr sonderbar vor.
Was denken Sie, die Sie doch viel mehr von Fußball verstehen?
Zitat & Abbildung aus *correctiv*:


Diese beiden obigen Darstellungen wurden von der stellvertretenden Chefredakteurin der 'Recherche-Plattform' *correctiv* verbreitet.
Ich finde dies in zweierlei Hinsicht unpassend, vorurteilsbehaftet, und inkorrekt:
Die Bezeichnung "Vatertag" ist keineswegs von dem Begriff "Herrentag" abgelöst worden. Diese Bezeichnung stammt aus dem Sprachschatz der vormaligen DDR, die sich damit sprachlich von der BRD absetzen wollte.
Zu behaupten es habe da eine Sprachverschiebung zugunsten des alten DDR Begriffes stattgefunden ist durch die Wirklichkeit nicht belegt. Frau Dowideit bleibt vage, sie erklärt nicht wie, wann und wo dieser angebliche Umschwung stattgefunden hat.
Wenn der öffentliche Rundfunk ein Maß dafür ist was denn 'gängiger' Sprachgebrauch sei, so stelle ich fest: Sowohl WDR wie NDR benutzen wie zu erwarten war das Wort "VATERTAG" für die profane Bezeichnung des (christlichen) Himmelfahrttages.
Der Himmelfahrtstag heißt nach wie vor "Vatertag",
auch wenn Sie "Herrentag" lieber mögen, Frau Dowideit.
Des weiteren ist die Abbildung (weiß/grün) von einem noch schlimmeren Vorurteil geprägt:
Was da zu sehen ist heißt doch, dass "die" Männer am Vatertag nur an Saufen & Grillen denken und/oder darüber reden ....
Ich weiß nicht welche Männer Frau Dowideit da im Śinn hat, kann allerdings versichern, dass in meinem Bekanntenkreis - früher wie heute - Saufen und Grillen nicht die erörterten Themen waren.
Zudem fehlen zwei ganz andere Themen, die jene Männer, an die Frau Dowideit offenbar denkt, zuvörderst für wichtig halten: Fußball und F*cken!
Nur so, um die Darstellungsverfälschung richtig zu stellen:
Herzinfarkte bei Männern zwischen 35 und 50 Jahren sind überwiegend streßbedingt, was an der menschenverachtenden Arbeitswelt in unserem Land liegt. DAS zu konstatieren bedeutet allerdings sich bei Arbeitgebern unbeliebt zu machen .... nicht wahr, Frau Dowideit?

Zitat aus *correctiv*:

64% Erledigung von Wahlversprechen?
*correctiv* beruft sich auf Bertelsmann, von denen bekannt ist, dass sie öfter im Sinne der Auftraggeber *interpretieren* was durch Umfrage herausgefunden worden sein soll. Es sei da an die sehr zweifelhaften Ergebnisse der Muslimstudie ["Muslimfeindlichkeit - Eine deutsche Bilanz"] erinnert, die eine Muslimfeindschaft behauptete, die durch die Ergebnisse nicht gedeckt waren ²,³ bzw. durch die suggestive Fragestellung verfälscht wurden. Dann kam noch hinzu, dass allgemein unverdächtige Äußerungen zu Muslimen als *muslimfeindlich-rassistische* Tatbestände eingerechnet wurden.
Man kann mit Daten & Statistik wie gemeinhin bekannt auch LÜGEN!
Wenn also Bertelsmann wie in dem obigen Textauszug behauptet, die Regierung hielte ihre Wahl-Versprechungen ein, so ist dies eine durchaus dreiste Verfälschung der Tatsachen:
Die Versprechungen mögen zwar zu 64% eingehalten sein, doch es fehlt jeder Beweis dafür, dass es sich dabei um solche Erledigungen handelt die sich die Wähler tatsächlich gewünscht haben. Es kann sich dabei um Erledigungen halten die lediglich Ziele der Parteien waren und noch dazu möglicherweise zwischen den Koalitionären leicht abzustimmen waren - den Wählern aber keine Verbesserungen ihrer Situation oder sogar Verschlechterungen gebracht haben.
Ich denke da zuerst an die mangelhaften und wirren Konzepte zur Klimapolitik (soweit sie die Bürger zu unvorhergesehenen Ausgaben zwingen!)
Doch nun zu einer sehr viel ernsteren Verfälschung der tatsächlichen Gegebenheiten:

Wie die *correctiv* Faktenchecker gern *checken* können nimmt es ihre eigene Redaktion nicht so genau mit der Darstellung der wahren Verhältnisse bei der Gewalt gegen Parteien und Parteimitglieder bzw. gegen Einrichtungen und Liegenschaften.
Es wird eine Grafik gezeigt, die die - angeblichen - Verhältnisse der Angriffe aufzeigen soll.
Doch diese Darstellung ist nicht durch die in der Quelle (Bundestag-PDF) gedeckt, sie weicht in groben Zügen davon ab und macht die Grünen zu den größten Opfern - das ist jedoch die AfD!
Ich bin bestimmt kein Freund der AfD, aber wenn schon Statistik, dann doch bitte nicht so verfälscht, dass das Mitleid für die Grünen herbeigerechnet wird, wo doch die AfD sehr viel stärker betroffen ist.
Wie überhaupt eine Redaktion - die sich dafür rühmt "Faktencheck" zu betreiben - dergleichen Unfug verbreiten kann erschließt sich mir nicht. Da werden Bagatelldelikte wie "Sachbeschädigung" in die gleiche Statistik aufgenommen wie "Schwerverbrechen", etwa "Brandstiftung".
Äpfel mit Birnen zu vergleichen kann ich bedauerlicherweise nicht als anspruchsvollen Journalismus anerkennen.
Deswegen habe ich mir die Arbeit gemacht und die Statistik, die auf die Anfrage im Bundestag veröffentlicht wurde [siehe weiter unten PDF Bundestag] zusammen zu fassen und die Kategorien klar zu benennen, damit gleich 'schwere' Straftaten miteinander verglichen werden. Eine Arbeit, die *correctiv* offenbar zu umfangreich war.
Der 'wahre', komplette, Vergleich der betroffenen Parteien wird noch bis Freitag spätabends brauchen, hier habe ich nur einen ersten Eindruck beim Vergleich der Zahlen gegeben. Es folgt (an dieser Stelle) eine Vergleichsstatistik nach Jahren & Delikten.

"click!" auf die Abbildung führt zur Original-Datei im Excel / LibreOffice Format
Die Daten zu den Antworten aus Fragen 1,3,5 habe ich gemittelt. Daraus ergibt sich, dass die AfD in allen drei Bereichen (Lokalitäten, Personen, Sachen) in der Zeit von 2019 bis 2023 im Durchschnitt die höchste Zahl von Angriffen hatte. Die Darstellung von *correctiv* ist daher falsch .... wohlwollend betrachtet stellen sie einen Ausschnitt aus den Daten dar, der völlig willkürlich erscheint. Zumindest fehlt eine Begründung für diese Einengung der Sichtweise.
Die Abbildung der Opfer von Angriffen müsste so aussehen
[Längerer Balken = höhere Prozentzahl = öfter angegriffen]:


¹ Kopie einer Überschrift von *correctiv* im 'newsletter'
² Die Kirche als Brückenbauer für den Islam
³ Islamfeindlichkeit, Islamophobie, Islamkritik – ein Wegweiser durch den Begriffsdschungel, Absatz "Islamkritik"
Der Begriff "Intersexualität" bedeutet beim Menschen, dass die (unumstrittene) Feststellung sowohl weiblicher wie männlicher Merkmale einen seltenen Zustand darstellt. Demgemäß wurden in der Vergangenheit sogleich medizinische Maßnahmen ergriffen bei Vorliegen solcher Entwicklungsformen einzugreifen um ein eindeutiges Geschlecht - nach allgemeinen Vorstellungen entweder "weiblich" oder "männlich" - operativ herzustellen. Diese Überheblichkeit der früheren Medizin schwindet allmählich und das ist schon deswegen zu begrüßen, weil vielfach die 'gewaltsame' Einordnung zu schweren Störungen der psychischen Gesundheit geführt haben.
Für eine *neue* Betrachtung spricht schon die geänderte Begrifflichkeit: Anstatt von "Frue*er"™ "Zwittern" oder "Hermaphroditen" spricht man heute von Intersexualität deren Ursache als "Androgenresistenz-Syndrom" bezeichnet wird.
Jüngste Untersuchungen deuten nun darauf hin, dass das Vorkommen der Intersexualität durchaus 'natürlich' ist und einen Zweck erfüllt. Diese Forschung könnte einen Beitrag dazu erbringen das Thema "Geschlechtszuordnung" aus dem aufgeregten Diskurs zu einer nüchternen und vorurteilsfreien Bewertung zu verändern.
Ein Beispiel dafür, wie der wissenschaftliche Fortschritt zur Abkehr von Vermutungen und deren Ersatz durch Faktenwissen führt. Der nächste Schritt ist nun die Frage zu klären, ob Intersexualität beim Menschen - nüchtern und rein wissenschaftlich gesehen, ähnlich wie im betrachteten Fall - eine bisher verborgene Zweckmäßigkeit innehat.
".. Bei Maulwürfen sind die Geschlechter nicht klar voneinander abgegrenzt, vielmehr bewegen sich die Weibchen auf einem Spektrum zwischen typisch weiblicher und typisch männlicher Ausprägung, sie sind also intersexuell .. Die Natur bedient sich aus dem vorhandenen Werkzeugkasten der Entwicklungsgene und ordnet sie nur neu an, um ein Merkmal wie die Intersexualität zu erzeugen. Andere Organsysteme und die Entwicklung werden dabei nicht beeinträchtigt .. Historisch gesehen hat der Begriff Intersexualität erhebliche Kontroversen ausgelöst“, sagt Mundlos. „Es gab und gibt die Tendenz, intersexuelle Phänotypen als krankhafte Zustände zu charakterisieren. Unsere Studie zeigt, wie komplex die sexuelle Entwicklung ist und dass die Natur ein großes Spektrum an Zwischentypen hervorbringen kann .."
[Quelle; via "Biologie-Seite"]
Mehr zu Intersexualität am Beispiel
Ein weiteres Video (Englisch) zum Thema, das ich für sehr aufschlußreich halte, denn dort werden die unnötigen Versuche etwas "normal zu machen" das überhaupt nicht "anormal" ist aufgedeckt!
→ What I’ve learned from having balls
In "Corona – Nachrichten für Monarchisten, Ausgabe 299" findet man den Artikel "Dänemark begrüßt das neue Königspaar".
Dort wird berichtet, was das Deutsche Fernsehen, genauer das ARD-„Europamagazin“ verlauteten ließ:
„Dänemark: Wer braucht noch eine Monarchie?“
Weiter heißt es dort:
".. Seltsam, daß diese Frage ausgerechnet in einem Land aufgeworfen wird, dessen Regierung von kaum 30% der Bevölkerung eine Zustimmung erfährt und die Werte des Bundespräsidenten nur geringfügig höher liegen. Die Proklamation von Kronprinz Frederik zum neuen König war eine hunderttausendfache Bestätigung, daß das Volk nicht nur Vertrauen in den neuen Monarchen setzt, sondern auch in die Staatsform. Menschenmassen vor Schloß Christiansborg verfolgten direkt die Ausrufung zum König durch die sozialdemokratische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen. Auch vor 52 Jahren war es ein Sozialdemokrat, der vom Balkon des Schlosses Christiansborg Margrethe dem Volk als Königin vorstellte: Jens Otto Krag .. "
In der Tat, das ist eine scharfe Einlassung die ich für durchaus angemessen halte. Dies insbesondere wegen der Begründung mit exakten Zahlen, die die Schlagzeile der Fernsehleute ad absurdum führen, stehen doch die Dänen ganz offensichtlich in sehr viel größerer Zahl hinter dem Königshaus als Repräsentant des Landes als die Deutschen hinter dem Verlegenheitskandidaten und Kompromißpräsidenten Steinmeier, dessen weiße Weste von vielerlei Flecken getrübt ist und dessen Amtsführung eher ein Stolpern als souveränes Voranschreiten darstellt.
Ich wage sogar die These, dass ein Erstarken der extremen Rechten in diesem Ausmaß hierzulande nicht möglich gewesen wäre, hätte die Bevölkerung ein Königshaus in Kontinuität anstatt einem Präsidenten, zumal die verschiedenen Präsidentschaften eher glücklos, mindestens aber mit wenig Ausgleichs- und Mäßigungspotenzial verlaufen sind.
Frühere negative Einschätzungen zu Monarchien sind mittlerweile überkommen - die Tendenz ist eher positiv, denn unter den glücklichsten Staaten sind zahlreiche europäische Monarchien.
Nicht alle Probleme sind durch eine konstitutionelle Monarchie wie von Zauberhand gelöst, doch zeigen die bestehenden Monarchien mindestens in Europa eine Tendenz zufriedener Bürger und Unterstützung durch die politischen Parteien.
Abbildung/Beitragsbild: Dänische Kronen
Schauen Sie sich diesen kurzen Ausschnitt an und staunen Sie mit mir über dieses Paradebeispiel von Ignoranz, Unwissenheit, Verdrehung von Tatsachen oder allen diesen Negativposten zusammen .... das ist der Prototyp von ungebildeten Personen die in den USA bei den Republikanern zur *ersten Liga* gehören!
Kompostierung menschlicher Verstorbener
Mir fällt kein Grund ein warum diese Art der Bestattung NICHT gewählt werden sollte.
Bestimmt aber werden Glaubensgemeinschaften dagegen protestieren, und der Aberwitz ist dabei, dass sie doch bei jeder Beerdigung den Satz sprechen lassen "Erde zu Erde, Staub zu Staub. Von Erde bist du gekommen - zu Erde sollst du werden (oder Abwandlungen davon.)

Mehr zum Thema / Quellen:
MEINE ERDE in den Medien
Erde zu Erde
Kompostieranlage für Menschen
RECOMPOSE
New York governor legalizes human composting after death
Beerdigungen ....
Abbildung ganz oben → https://perspective-daily.de/article/2401-stelle-dir-vor-aus-dir-waechst-nach-deinem-tod-ein-baum/probiere
Die Aussichtslosigkeit je ein freies und sicheres Leben führen zu können ist angesichts einer rassistischen Masse von mehr als der Hälfte der Bewohner der USA für alle Farbigen, insbesondere jedoch die Nachkommen der aus Afrika verschleppten ehemaligen Sklavenpopulation stammenden Menschen, allgegenwärtig.
Zwar gab es verschiedene Wellen der Aufklärung und Angleichung, doch gegen die unterschwelligen Ängste des weißen Proletariats ist keine 'Umerziehung' jemals stabil geblieben und vor allem in den ehemaligen Sklavenhalterstaaten ist das Tragen einer Waffe nicht nur symbolisch zu verstehen, sondern eine Maßnahme der Abgrenzung zwischen Rassen:
Kein Schwarzer wird offen eine Waffe tragen - das wäre eine Zielscheibe an sich zu tragen, eine Herausforderung sich töten zu lassen. Weiße hingegen tragen 'offen', weil ihnen das ein Gefühl der Überlegenheit und die Sicherheit der höheren Wertigkeit in den Augen der Gesetzeshüter vermittelt - wohlgemerkt nur dort, wo Rassismus noch offen gelebt werden darf.
Die Gewalt durch Ordnungskräfte (private Milizen und Wachdienste) und Polizei, die bei Auseinandersetzungen und tödlich verlaufenden Amtshandlungen stets zunächst über jeden Verdacht von Willkür oder Amtsmißbrauch erhaben sind, richtet sich gegen Alle die eine andere Hautfarbe als 'weiß' haben. Graduelle Änderungen durch die in den letzten Jahren häufiger gewordenen Dokumentationen mit den Mobiltelefonkameras sollten nicht darüber hinwegtäuschen, daß schon daraus eine gegenläufige Gesetzgebung erfolgt ist, die in manchen Staaten das bildliche Festhalten von solche Polizeihandlungen unter Strafe stellt und daher abschreckende Wirkung (vorauseilende Selbstbeschränkung) hervorruft.
Nicht wenige denken also darüber nach sich dem zu entziehen. Sie denken an das, was Generationen von Europäern, Asiaten und Menschen aus dem Rest der Welt gedacht haben als sie nach USA auswanderten:
Ein besseres Leben in Freiheit und Selbstbestimmung, den Ertrag ihrer Hände Arbeit für sich und ihre Kinder zu verwenden, und vor dem Gesetz mit allen anderen Menschen gleich behandelt zu werden.
Die Gewalt in den letzten Jahren gegenüber (überwiegend unbewaffneten!) Schwarzen, die weltweit Empörung hervorgerufen haben, gleichwohl im Ursprungsland schnell vergessen waren, ist durch nichts zu entschuldigen. Die Überraschung der Täter allerdings war unverkennbar, sie haben verblüfft zur Kenntnis nehmen müssen, daß ihre Taten Konsequenzen haben.
Doch steht bei alledem die Frage im Raum ob es denn tatsächlich gelingen kann dem Rassismus zu entfliehen und sich eine neue Basis zu schaffen, auf der sich ein besseres Leben aufbauen ließe. Mir scheint es möglich, jedoch gibt es wohl Bedingungen die erfüllt sein müssen und das Vorhaben erfolgreich werden zu lassen. Grundsätzlich weise ich darauf hin wie ähnlich diese Bedingungen in jede Richtung sind:
Egal von wo nach wo diese Entscheidung Menschen führt sind es immer die gleichen Voraussetzungen die für einen Erfolg nötig sind.
Schwarzen Menschen - so scheint mir - werden hierzulande weniger Ressentiments entgegengebracht als allen Andersfarbigen. Insoweit sehe ich grundsätzlich gute Aussichten. Besser jedenfalls als jene für Menschen aus dem Nahen Osten und mit muslimischem Glauben. Korrigieren Sie mich gern, wenn Sie das anders sehen.
Letztes Zaunteil war am Montag dieser Woche fertig und abholbereit!
Es wurde nötig wegen verschiedener Probleme, die vor der physischen Phase nicht zu erkennen gewesen waren.
Unten sehen Sie zwei Abbildungen, links die Strecke, die ich zur Rückfahrt gewählt habe, rechts die Strecke, die über Hamburg führt und ein wenig länger ist. Betonung auf "ein wenig", denn der Unterschied zwischen 382 km und 340 km ist ja wahrhaftig nicht sehr groß.
Allerdings, das ist der Clou, bedeutet die kürzere Fahrtstrecke daß man in den Genuß einer Seefahrt quer über die Elbe kommt. Glückstadt - Wischhafen. Der Fahrpreis für PKW und Fahrer war 11,50€. Der Hund kostete nichts. Doch der Kassierer fragte mehrmals wo denn meine Frau wäre - beim dritten Mal schließlich glaubte er mir, daß ich alleine auf der Fähre war.
Dem gemeinhin verbreiteten Vorurteil man spare auf dem Weg mit der Fähre Zeit und Geld kann ich nun getrost widersprechen. Die Fahrt verläuft abseits der Autobahn auf Landstraßen und aus den Stunden die das Navi auswirft wurden am Ende fast 6,5h -das im Gegensatz zu 4,5 h über die Autobahn (wenn für den Elbtunnel nicht Stau gemeldet wurde), zudem addieren sich noch die Fährpreise dazu und selbst bei hohen Spritkosten sind die 40 km Differenz nicht in der Lage die Kosten zu senken.
Da ich noch nie die Elbfähre genutzt habe war das der erste Grund für meine Wahl dieses Mal quer durch zu fahren. Mit 77 ist schließlich nicht sicher ob das später noch gelingen würde ;c) - nun kann ich mitreden wenn davon gesprochen wird. Obwohl meine lediglich eine und wohl auch letzte Fahrt mit der Fähre nur anekdotischen Beweis liefern kann wage ich die Feststellung:
Wer gern einmal eine kurze Schiffsreise machen will sollte das gern auf dieser Fahrt tun, hingegen sind dabei weder Zeit- noch Geldersparnis zu erwarten. Im Gegenteil.
Das wird anders sein wenn erst die geplante neue (Unter-) Querung fertig ist - was wegen der vielfachen juristischen Fallstricke und Klagen noch etwas dauern kann .... wir sind schließlich in Deutschland, dem Land der Partikularinteressen. Da haben Solidarität und Pragmatismus keine Chance

