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bookmark_borderScheinheilige Scheinheiligkeit ...!

Schon seit län­ge­re Zeit treibt mich das The­ma "Schein­hei­lig­keit" um .... ich ver­ste­he darunter:

Unter dem Deck­man­tel der RELIGION wer­den eige­ne Inter­es­sen einer Per­son ver­folgt, die (vor­geb­lich) aber dem GLAUBEN die­nen sollen ....

Es gibt vie­le Bei­spie­le, von denen ich aber nur ein paar her­aus­he­ben will - 'zuviel' oder 'mehr' ist eher lang­wei­lig, weil ja das zugrun­de­lie­gen­de Muster immer gleich ist.

Da sind zunächst die from­men Spen­den­samm­ler.
Sie tun etwas für sozi­al Schwa­che, Gebeu­tel­te in der 'Drit­ten Welt', Hun­gers­not und Krank­heit in Kri­sen- und Kriegs­ge­bie­ten - sicher eine ehren­haf­te Tätigkeit.
Aber:
Es wird immer viel 'Öffent­lich­keit' her­ge­stellt - ver­meint­lich um der guten Sache wei­te­ren Zulauf zu sichern. Es ist das Ver­hal­ten nach dem Motto:
" .. Ich dan­ke Dir, o HERR, dass ich nicht bin wie jener Pha­ri­sä­er dort! .. " - eine selbst­ge­fäl­li­ge, selbst­ge­rech­te Sicht, die die­se 'Gut­men­schen' gera­de des­we­gen auf eine Stu­fe mit dem Pha­ri­sä­er stellt ...! Es kommt noch dazu, dass sol­che Tätig­keit nicht nur ehren­amt­lich aus­ge­führt wird - macht man es 'haupt­amt­lich', so kann man mit einem christ­lich-from­men Gesichts­aus­druck ein lebens­lang ein­träg­li­ches 'Aus­kom­men' haben ....

Wei­ter gibt es die from­men Musi­kan­ten.
Sie sin­gen mit Inbrunst, zup­fen die Gitar­re, bla­sen die Flö­te oder klim­pern am Kla­vier - natür­lich im Namen Got­tes und zur Erbau­ung der Gemeinde ....
Die­se Sor­te Reli­gi­ons-Benut­zer hal­te ich noch für schlim­mer als die erste Kategorie:
Sie nut­zen die from­men Lie­der und zuge­hö­ri­ge Lie­der­aben­de um näher an die Objek­te ihrer (stil­len?) Begier­de her­an­zu­kom­men - beim Musi­zie­ren wird die Indi­vi­du­al­di­stanz zu Zei­ten ohne Sank­tio­nen unter­schrit­ten .... das sind die tät­scheln­den Wöl­fe im Schafs­pelz, die mit einem gekün­stel­ten "Pri­ma!" und "Toll!" näher her­an­rücken um wenig christ­li­chen Begier­den ihren Lauf zu lassen ....

Schließ­lich die Kate­go­rie der from­men Küm­me­rer - das sind die Beglei­ter von Jugend­frei­zei­ten, Pfad­fin­der­la­gern, Kir­chen­ta­gen - die "Berufs­ju­gend­li­chen" jen­seits der Mit­te Drei­ssig .... deren "Begehr" ist auch nicht beson­ders christlich:
Sie reflek­tie­ren auf Mög­lich­kei­ten sich kosten­los / auf Kosten Ande­rer die Welt anzu­se­hen, von den mit­ge­nom­me­nen Vor­rä­ten etwas für den eige­nen Haus­halt 'abzu­zwacken'. Oder, die ver­ab­scheu­ungs­wür­dig­ste Kate­go­rie, sich Kin­dern unauf­fäl­lig nähern zu können ...!

Betrach­tet man die­se "Fäl­le" mit der rosig-christ­li­chen Bril­le der "Näch­sten­lie­be" so sind sie alle­samt gute Chri­sten und 'ste­hen in der Gemein­schaft' .... ich sage hingegen:

Die Mas­se der der­art Enga­gier­ten sind gut getarn­te Nutz­nie­ßer des Reli­gi­ons­deck­män­tel­chens, unter dem sich treff­lich die 'GLÄUBIGKEIT' zu eige­nen Zwecken nut­zen läßt ....

Die Vor­be­ter, Prie­ster, Pfar­rer, Yogis und Gurus machen es doch vor:
Ein Leben ohne viel Anstren­gung auf Basis der guten Gaben ( = Kir­chen­steu­ern) der Scha­fe - wun­dert es uns da, wenn Ande­re dies "Erfolgs­mo­dell" für ihre Zwecke modifizieren? 


Bear­bei­te­te Fas­sung; Erst­ver­öf­fent­li­chung: 30. Jul 2009 um 15:28h

bookmark_borderWeltpolitik: Hopp oder Topp ..?!

Wie auch immer man über Trump und Putin denkt:
Es ist ein gutes Ergeb­nis wenn die bei­den sich ver­stän­di­gen und so eine Eska­la­ti­on der Span­nun­gen, die geeig­net wären eine welt­wei­te Kata­stro­phe her­bei­zu­füh­ren, ver­hin­dert wird.

Seit Jah­ren wer­den stets nur die Mis­se­ta­ten der rus­si­schen Sei­te in unse­ren Medi­en dar­ge­stellt, für die eben­so schlim­men Ver­feh­lun­gen der USA rund um die Welt und die viel umfang­rei­che­ren Droh­ge­bär­den aller Prä­si­den­ten seit Bush I war offen­bar nicht genug Platz oder Zeit in unse­ren deut­schen Infor­ma­ti­ons­quel­len.

Allei­ne die Prä­senz der USA rund um den Glo­bus mit ca. acht­hun­dert (800!) Mili­tär­ba­sen - die Rus­sen unter­hal­ten deren neun (9) - wird offen­bar hier­zu­lan­de für eine nor­ma­le Rela­ti­on ange­se­hen, wäh­rend die Rus­sen es mit Recht als Bedro­hung empfinden.

Wenn also die per­sön­li­chen Defi­zi­te des Herrn Trump sich so aus­wir­ken, dass dem Bestre­ben der USA nach noch umfang­rei­che­rer Beherr­schung der Welt ein Ende gesetzt wird, ist es ein gutes Ergeb­nis für uns alle. Mögen sich die Demo­kra­ten in die­ser Hin­sicht auch noch so sehr echauf­fie­ren & die Kriegs­trei­ber bei den Repu­bli­ka­nern vor Wut schnau­ben. Was zählt ist, dass der Welt­un­ter­gang so mög­li­cher­wei­se ver­hin­dert wird.

Zum Abschluß noch ein Zitat von M.L. King

Dr. Mar­tin Luther King said,
“We still have a choice today: non­vio­lent coexi­stence or vio­lent coannihilation.”
[Wir haben heu­te noch die Wahl: Gewalt­freie gemein­sa­me Exi­stenz oder gewalt­sa­me gemein­sa­me Vernichtung] 

bookmark_borderClausewitz: "das Einfache"

Der Krieg ist und bleibt "eine chao­ti­sche Mischung
aus Ord­nung und Unvor­her­seh­bar­keit"
(Clau­se­witz).

"Nur das Ein­fa­che hat Erfolg.
Ein­fa­ches Handeln,
fol­ge­rich­tig ausgeführt,
wird am sicher­sten zum Ziel führen."

(HDv 100|100, № 1014)
 
Die­se Erkennt­nis wird im angel­säch­si­schen Raum so ausgedrückt:

Life is complicated.
Keep things simple.
Simp­le solutions
are gene­ral­ly the best. 

 
Clau­se­witz hat auch gesagt:

"Dem Fein­de auszuweichen,
ihn ins Lee­re lau­fen zu lassen,
ist ein Zei­chen von Stärke
der eige­nen Position." 

Allen mei­nen Lesen­den wün­sche ich
ein schö­nes Wochenende
- bis Mon­tag, Ihr
WvS

 

bookmark_borderVon ausländischen Besserwissern ....

Der rechts­la­stig-tief­re­li­giö­se Jebe­diah Cle­tus McGee, Jr., aus Whistl­episs, Mis­sis­sip­pi, U.S.A., der noch nie die Gren­zen sei­nes Staa­tes über­schrit­ten hat und kei­ne Fremd­spra­che beherrscht, selbst mit sei­ner Mut­ter­spra­che Schwie­rig­kei­ten hat, weiß ganz genau, was hier bei uns in Deutsch­land los ist. Er hat Prä­si­dent D. Trump im Fern­se­hen reden gehört. Und er läßt sich vom 'smart'phone sei­ner Enkel­toch­ter vor­le­sen was die "Tea Par­ty" und Breit­bart zu sagen haben.

Seit­dem ist ihm klar:
- In Deutsch­land gibt es ein Pro­blem mit der Redefreiheit
- Deutsch­land wird von Mus­li­men über­rollt, es sind Mas­sen, die hier ein­fal­len um das Chri­sten­tum zu zerstören
- Was die Mus­li­me nicht schaf­fen wer­den die Athe­isten in Deutsch­land vollenden
- Die Deut­schen wer­den aus­ster­ben weil dort Abtrei­bun­gen legal sind und die Mus­li­ma so viel mehr Kin­der bekommen
- Es ist über­wie­gend sau­kalt in Deutschland
- In Deutsch­land ist es im Som­mer so heiß weil es kei­ne Kli­ma­an­la­gen gibt
- Deut­sche trin­ken täg­lich liter­wei­se Bier
- Sie lau­fen in Leder­ho­sen und Dirndl herum
- Deut­sche haben kei­nen Humor
- Auf deut­schen Auto­bah­nen ist man wegen feh­len­der Geschwin­dig­keits­be­gren­zun­gen dem Tode nahe
- Deut­sche ernäh­ren sich haupt­säch­lich von Wurst und Sauerkraut
- Wir Deut­schen sind Skla­ven von Putin weil wir aus Russ­land Gas kaufen
- Wir haben eine sozia­li­sier­te Medi­zin in der Gesun­de für Kran­ke zah­len müssen

usw.

Jebe­diah Cle­tus McGee, Jr., aus Whistl­episs, Mis­sis­sip­pi, U.S.A. weiß viel bes­ser als wir Ein­hei­mi­schen wie es hier aus­sieht, was falsch läuft und war­um daher sein Prä­si­dent uns erklä­ren muß, dass wir uns ändern müs­sen oder untergehen. 

bookmark_borderGrundsätzlich wollte ich mich zu diesem Thema nicht mehr äußern ....
*update* [09.02.2019]

.... und doch fin­de ich mich wie­der dabei genau das zu tun. Las­sen Sie mich mit einem Zitat beginnen:

.. Die Bericht­erstat­tung ver­stärkt all­zu­oft Panik und Angst, was im Fal­le des Atten­tats von Mün­chen beson­ders deut­lich wur­de. Und sie ver­mit­telt auch jetzt den Ein­druck, als sei es gera­de beson­ders unsi­cher in Deutsch­land zu leben. Obwohl das Gegen­teil der Fall ist. .. Die­se Äng­ste der Men­schen ste­hen in einem gera­de­zu absur­den Miss­ver­hält­nis zu den tat­säch­li­chen Risi­ken für den Einzelnen.
Obwohl es also kei­ne Zeit in der Geschich­te gab, in der man so sicher in Mit­tel­eu­ro­pa leben konn­te wie jetzt, neh­men die Äng­ste der Men­schen immer stär­ker zu. Man fühlt sich bedroht von Ter­ro­ris­mus, Amok­läu­fern und Flücht­lin­gen, die angeb­lich so vie­le Straf­ta­ten begehen .. 

[Quel­le]

Was mich in mei­nem eige­nen Umfeld trau­rig stimmt ist die Unfä­hig­keit Wahr­heit und Lüge aus­ein­an­der zu hal­ten. Ver­nunft wal­ten zu las­sen und sich von Fak­ten, Plau­si­bi­li­tät, nicht Gerüch­ten, lei­ten zu las­sen bevor eine Mei­nung gebil­det wird. Genau die­se Angst und Ver­un­si­che­rung von denen Stad­ler spricht erle­be ich in den Gesprä­chen der letz­ten Tage und Wochen. Es wird geglaubt was an Gerüch­ten bei face­book, hier stell­ver­tre­tend für die soge­nann­ten "sozia­len" Medi­en genannt, oder in irgend­wel­chen dritt­klas­si­gen Anzei­gen­blätt­chen steht, die Alles abschrei­ben was Zei­len füllt - weil sooo vie­le Men­schen ja nicht lügen kön­nen, ganz im Gegen­teil zur Lügen­pres­se, wo Weni­ge, angeb­lich gesteu­ert, die Unwahr­heit verbreiten.

Nun ist die Pres­se ins­ge­samt selbst Schuld an die­sem Ver­dacht, hat es doch zu vie­le Bei­spie­le gera­de im letz­ten Jahr­zehnt gege­ben, bei denen der stau­nen­den Öffent­lich­keit etwas ver­mit­telt wur­de was sich spä­ter als Ente her­aus­ge­stellt hat. Grund­säz­lich jedoch gibt es bei uns kei­nen Zwei­fel an dem Wahr­heits­wil­len der Medi­en - ledig­lich die Qua­li­tät der Ver­fol­gung die­ses heh­ren Zie­les läßt manch­mal zu wün­schen übrig. 

*edit* [09.02.2019]

Ein­schrän­kend zu den Aus­sa­gen des vori­gen Absat­zes kom­me ich mitt­ler­wei­le zu einer ande­ren Schluss­fol­ge­rung hin­sicht­lich der Absich­ten der Pres­se­or­ga­ne: Sie ver­hal­ten sich - ob nun gezielt ver­an­laßt oder per Zufall, wobei ich zu erste­rem ten­die­re - 'staaats­tra­gend', was bedeu­tet, es wird die aktu­el­le Regie­rungs­po­li­tik nicht hin­ter­fragt son­dern ledig­lich kom­men­tiert.
LINK: "Ehr­lich sein & trotz­dem irre­lei­ten - geht das?"

*/edit*

Es wird mir bei­spiels­wei­se immer vor­ge­hal­ten wir leb­ten hier, in einer nord­west­fä­li­schen Klein­stadt, auf einer "Insel der Seli­gen" was Kri­mi­na­li­tät ins­ge­samt, im Ver­gleich zu Gewalt­ver­bre­chen und Eigen­tums­de­lik­ten in ghet­to­ähn­li­chen Berei­chen der Groß­städ­te, oder Über­grif­fe bzw. Straf­ta­ten von Aus­län­dern andern­orts, angeht.

Was die­se 'Über­zeug­ten' - durch Fäl­le in ihrer Umge­bung alar­miert und schockiert - völ­lig ver­ges­sen ist, dass Sta­ti­stik nicht nach ein­zel­nen Berei­chen fragt, son­dern ein Gesamt­bild, einen Über­blick zeich­net. Da mag es einen oder meh­re­re Schwer­punk­te an Kri­mi­na­li­tät irgend­wo im Lan­de geben. Das ändert den­noch nichts an der sta­ti­sti­schen Aus­sa­ge es gäbe weni­ger Kri­mi­na­li­tät in Deutsch­land als vor zehn Jahren:
Zwar kann punk­tu­ell die Kri­mi­na­li­tät hoch sein, in der Brei­te muß dem aus mathe­ma­ti­schen Grün­den ein Rück­gang ent­ge­gen stehen! 

Dazu bedarf es aller­dings zwei­er­lei Fertigkeiten:
Erstens muß man ein wenig Mathe­ma­tik ver­ste­hen, und zwei­tens muß man zur Abstrak­ti­on in der Lage sein, d.h. sich von der punk­tu­el­len Betrach­tung lösen und eine gene­rel­le Sicht einnehmen.

Die Über­le­gung war­um die Dar­stel­lung des Herrn Stad­ler den­noch stimmt ist ein­fach. Zwei Drit­tel der Bevöl­ke­rung glau­ben lie­ber eine beque­me Lüge als eine unbe­que­me Wahr­heit. Das ent­spricht in etwa dem Anteil der Men­schen die irra­tio­nal, aus dem Bauch her­aus, 'den­ken'(?) und handeln.

Ohne Selbst­mit­leid sit­ze ich dann und grüb­le über Don Qui­xo­te [Don Qui­jo­te] und Micha­el Kohl­haas, um schließ­lich bei Götz v. Ber­li­chin­gen zu landen ....

Aktua­li­sier­te Neu­fas­sung; Erst­ver­öf­fent­li­chung: 31. Jul 2016 um 4:37h

bookmark_borderSinglemutter & "Wunschkind"
- Erörterung eines Paradoxons

wunschkind

Abbil­dung via "pin­te­rest", eBook: "Wunsch­kind" von Mag­gie Schwarz.

 
Wir sind es ja mitt­ler­wei­le gewohnt, dass, wie es so schön figu­ra­tiv heißt "jeden Tag eine neue Sau durchs Dorf getrie­ben wird" .... und ich habe es mir abge­wöhnt den Kopf zu schüt­teln, weil ich dar­in wegen der täg­li­chen Absur­di­tä­ten eine Gefahr sehe viel­leicht noch einen Gehirn­scha­den zu bekommen.

Als ich den Titel des Buches sah war ich aller­dings mehr als verblüfft.

Kom­men Kin­der jetzt im Son­der­ver­kauf für Sin­gle­frau­en auf die Hit­li­ste von Amazon?
Wer­den sie in der letz­ten Aus­ga­be des OTTO-Ver­sand-Kata­lo­ges erscheinen?
Oder ver­schenkt irgend­wer Kin­der an Singlefrauen?
Bringt am Ende doch der Storch sol­che Kinder?

Vor allem aber:
Wo kom­men all die­se eltern­lo­sen Kin­der her, die die­sen Wunsch von Sin­gle­frau­en erfül­len sollen?

Sofern es sich - was ich nicht weiß, weil ich das Buch bestimmt nicht kau­fen wer­de - um einen natür­li­chen Zeu­gungs­vor­gang han­deln soll­te, ist da min­de­stens ein 'wil­li­ger' Mann von Nöten.
OK, das wird nicht schwer sein, wenn das ein­zi­ge Kri­te­ri­um ist, dass er Samen­flüs­sig­keit pro­du­ziert. Für die­sen 'Spaß' mit der Sin­gle­frau wer­den eini­ge Schlan­ge ste­hen - obwohl ich nicht glau­be, dass das so läuft. Eine Sin­gle­frau mit die­sem Wunsch hat wahr­schein­lich noch Zusatz­wün­sche was das gene­ti­sche Reper­toire des poten­ti­el­len Samen­spen­ders angeht:

  • - Hochintelligent,
  • - gut aussehend,
  • - eben­mä­ßi­ge, mus­ku­lö­se Statur,
  • - min­de­stens 190 cm groß.
  • um 'mal nur bei den wich­tig­sten Merk­ma­len zu bleiben. 

Der "Wunsch­ka­ta­log" wird bei so einer Anspruchs­hal­tung bestimmt noch län­ger sein, ich über­las­se wei­te­re Attri­bu­te ihrer Phan­ta­sie, lie­be Lesende. 

Git­te, eine Schla­ger­sän­ge­rin mit bester Zeit im letz­ten Jahr­hun­dert, sang einen Schla­ger mit dem Titel "Ich will alles, ich will alles - und zwar sofort!" - und so scheint es die Autorin des Buches ver­in­ner­licht zu haben. Und: Git­te ist Kult! Nur damit das klar ist.

In einer Welt, in der stän­dig alle Bedürf­nis­se sofort und um jeden Preis erfüllt wer­den kön­nen, kann es doch nicht schwer sein, wenn man sich als Sin­gle­frau ein Kind wünscht. 

Das neue I-Pho­ne kann man doch immer sofort kau­fen .... man­no, *fuß­auf­stampf*

bookmark_borderWorum es wirklich geht

Menschlichkeit

Mich wun­dert immer, dass ins­be­son­de­re die Chri­sten völ­lig ver­ges­sen was in der Bibel steht, die doch sonst immer für alle mög­li­chen Zwecke instru­men­ta­li­siert wird. Seit frü­he­ster Kind­heit - ich wur­de katho­lisch getauft und evan­ge­lisch erzo­gen - habe ich fol­gen­den Satz & Inter­pre­ta­tio­nen dazu gehört:
Menschlichkeit2

" Liebe dei­nen Näch­sten wie dich selbst"

[Näch­sten]

Sie­he die­ses Video zum Thema
 


 

bookmark_borderImpfgegner da treffen wo es wehtut

Wer nicht impft bekommt weni­ger Geld, eine Initia­ti­ve aus Queens­land, Australien.
Das fin­de ich des­we­gen gut, weil dann die­ses Geld dafür ver­wen­det wer­den kann den Scha­den aus­zu­glei­chen, den die klei­ne Zahl [Wahr­schein­lich­keit 1 zu 1.000.000] von Kin­dern erlei­det die wirk­lich Impf­schä­den davon­tra­gen. Wobei immer noch nicht end­gül­tig gesagt wer­den kann, ob Schä­den tat­säch­lich von der Imp­fung stam­men oder ob es eine sta­ti­stisch erwart­ba­re und daher rein zufäl­li­ge Koin­zi­denz ist.

Zitat:

".. Eltern, die ihre Kin­der nicht immu­ni­sie­ren, gefähr­den sowohl
ihre eige­nen Kin­der als auch die Kin­der anderer .."

impfung

hpd-Arti­kel: Wer nicht impft, bekommt weni­ger Geld vom Staat

 

bookmark_borderWarnung aus der Zukunft für unsere Gegenwart?
Eine nicht 'bierernst' gemeinte Erörterung

War Geor­ge Orwell ein Bote aus der Zukunft
der uns war­nen wollte?

Betrach­tet man die Ent­wick­lung rund um die Welt - weg von Huma­ni­tät und sozia­lem Den­ken, hin zu Men­schen­ver­ach­tung und rechts­ra­di­ka­lem Ras­sis­mus - so gibt es vie­le Bei­spie­le für Fehl­ent­wick­lun­gen deren Fol­gen unse­re Nach­kom­men dau­er­haft beein­träch­ti­gen wer­den. Das gilt für den exzes­si­ven Res­sour­cen­ver­brauch eben­so wie für die viel­fäl­ti­ge Ver­schmut­zung und Ver­seu­chung der Umwelt von der wir Alle leben¹. carbon-cycle
Vie­len Men­schen scheint der Kreis­lauf der atem­ba­ren Gase und des Was­sers auf unse­rem Pla­ne­ten, und unse­re Abhän­gig­keit von Pflan­zen und Tie­ren für deren Sta­bi­li­tät nicht bewußt zu sein. 

Über Jahr­tau­sen­de haben die Glau­bens­ge­mein­schaf­ten den Men­schen gesagt "Macht euch die Erde unter­tan" - und damit der Zer­stö­rung ihr OK gegeben.

Im gesell­schaft­lich-poli­ti­schen Bereich unse­res Lebens meh­ren sich die Zei­chen des Ver­falls: Fami­li­en bre­chen aus­ein­an­der oder wer­den gar nicht erst gegrün­det, man rennt dem mate­ri­el­len Besitz nach und ver­gißt dabei, dass es nur ein Leben zu leben gibt und man kein Leben 2.0 haben wird um alles anders, mög­li­cher­wei­se bes­ser zu machen.

Da kommt für mich Geor­ge Orwell mit sei­nem Werk "1984" ins Spiel.

Aus den Sci-Fi Sto­ries in den Medi­en ken­nen wir den ewi­gen Kampf um den Erhalt von Impe­ri­en, sei es mit sanf­ten oder dra­sti­schen Mit­teln. Orwell hat eine Dik­ta­tur von "Big Brot­her" in "1984" beschrie­ben - und wenn man genau hin­sieht ent­deckt man unend­lich vie­le Par­al­le­len dazu in unse­rer Zeit.

War Geor­ge Orwell also ein Bote aus der Zukunft
der uns war­nen wollte?

Ist er gekom­men um uns zu war­nen indem er in sei­nem Buch die Ver­hält­nis­se beschrieb auf die wir zusteu­ern? Ist des­we­gen in "1984" mit Ana­lo­gien gear­bei­tet wor­den, die uns 'bekannt' vor­kom­men sol­len, um uns dazu zu brin­gen vom der­zei­ti­gen Pfad in den Unter­gang abzu­ge­hen, und uns zu besin­nen bevor es zu spät ist?

Orwell hat bestimmt in guter Absicht geschrie­ben. Er unter­schätz­te wohl die Träg­heit der Mas­sen, die über­wie­gend in sei­nem Buch ledig­lich eine wei­te­re span­nen­de, alter­na­ti­ve Zukunfts­vi­si­on sehen, und die War­nung, die dar­in ver­steckt ist, igno­rie­ren. Die anvi­sier­te Ziel­grup­pe gleich nach Erschei­nen [Eng­li­sche Erst­aus­ga­be 08.Juni 1949; Deut­sche Erst­aus­ga­be 1950] war noch von Krieg und Völ­ker­mord gezeich­net. Zu jener Zeit hat­ten die Men­schen Bes­se­res zu tun als Bücher zu lesen - es gab wenig zu essen und das zu beschaf­fen war zeitaufwendig.

Hät­te da ein Bot­schaf­ter aus der Zukunft nicht ein bes­se­res Zeit­fen­ster gewählt? Man könn­te ein­wen­den: Viel­leicht steht es nicht in der Macht derer die in der fer­nen Zukunft leben das so genau zu bestim­men? Min­de­stens hat das Buch spä­ter, als für die Grund­be­dürf­nis­se gesorgt war, doch noch eine gro­ße Ver­brei­tung gefun­den. Immer­hin wer­den, wenn man heu­te von über­mä­ßi­ger staat­li­cher Über­wa­chung spricht, oft "1984" oder "Orwell'sche Ver­hält­nis­se" als Kür­zel für sol­che Zustän­de benutzt. Vie­le ken­nen also den Autor und den Titel - bedau­er­lich nur, dass sie den Inhalt nicht so gut ken­nen, und wenn doch, ihn nicht zum Anlaß neh­men den poli­tisch Ver­ant­wort­li­chen die Fra­gen zu stel­len, die sich dar­aus herleiten.

War­um geben sich die Bot­schaf­ter aus der Zukunft - von denen Orwell einer hät­te sein kön­nen - nicht ein­fach zu erken­nen und sto­ßen die nöti­gen Ver­än­de­run­gen an um eine "bes­se­re Zukunft" sicher zu stel­len? Dar­an ist die Ober­ste Direk­ti­ve schuld [Zitat]:

".. ein Aus­druck des Prin­zips der Nicht­ein­mi­schung, vor allem, aber nicht aus­schließ­lich, gegen­über Prä­warp²-Zivi­li­sa­tio­nen, wes­halb sie deskrip­tiv auch Nicht­ein­mi­schungs­di­rek­ti­ve genannt wird .."

Wir wis­sen aus den Sci-Fi-Seri­en und -Fil­men, dass es den War­nern aus der Zukunft ver­wehrt ist direk­ten Ein­fluß auf das aktu­el­le Gesche­hen einer ver­gan­ge­nen Kul­tur zu nehmen.
Die­se Grund­re­gel³ wird auch in ande­ren Sci-Fi-Wer­ken und -Fil­men immer wie­der zum Gegen­stand gemacht, den­ken wir nur an die Ter­mi­na­tor-Rei­he, in der die Risi­ken eines Zeit-Para­do­xons durch die Rei­se von der Zukunft in die Ver­gan­gen­heit oder von dort in die Zukunft the­ma­ti­siert sind.


Wenn also Geor­ge Orwell ein Bote aus der Zukunft war, der uns durch die Schöp­fung des Buches "1984" indi­rekt war­nen woll­te, wäre es dann nicht an der Zeit Maß­nah­men zu ergrei­fen die­ses Schick­sal von uns abzu­wen­den?

-----------------------------------------------------------------------------
¹
Abbil­dung Karbon­kreis­lauf | Gemeinfrei
File: Car­bon cycle-cute diagram-german.png; Erstellt: 20. Mai 2011

²
Prä­warp-Zivi­li­sa­tio­nen sind sol­che, die noch nicht schnel­ler als Licht­ge­schwin­dig­keit rei­sen können.

³ Zitat
Die „Ober­ste Direk­ti­ve“ ist der wich­tig­ste poli­ti­sche Grund­satz der Föde­ra­ti­on. Sie ent­hält ein ver­bind­li­ches Nicht­ein­mi­schungs­prin­zip in die inter­nen Ange­le­gen­hei­ten ande­rer Zivi­li­sa­tio­nen, ganz beson­ders, solan­ge die­se noch kei­ne Warp-Tech­no­lo­gie ent­wickelt haben. Sol­che „Prä-Warp-Zivi­li­sa­tio­nen“ genie­ßen den beson­de­ren Schutz ihrer kul­tu­rel­len und gei­sti­gen Ent­wick­lung vor Ein­flüs­sen aus höher ent­wickel­ten Zivi­li­sa­tio­nen. Die ober­ste Direk­ti­ve schließt ein prin­zi­pi­el­les Ver­bot aller Maß­nah­men ein, die geeig­net sein könn­ten, die natür­li­che Ent­wick­lung einer Prä-Warp-Zivi­li­sa­ti­on zu ver­än­dern, selbst wenn dies unter den besten Absich­ten oder unbe­merkt geschä­he. Erlaubt sind ledig­lich getarn­te anthro­po­lo­gi­sche Beob­ach­tungs­expe­di­tio­nen mit dem Ziel der Erfor­schung nicht raum­fah­ren­der Zivi­li­sa­tio­nen unter Beach­tung der Nicht­ein­mi­schung.

Sie­he hier­zu auch: https://www.ifex.org/europe_central_asia/2018/07/04/censorship-machine-lgbt-poland

 

bookmark_border"Die Sprache ist der Schlüssel zum Lernen"

"Die Spra­che ist der Schlüs­sel zum Ler­nen", so lau­tet die Fest­stel­lung nach einer Stu­die der Uni­ver­si­tät Mün­ster. Bei 16% der Schul­an­fän­ger bestehen danach so gro­ße Defi­zi­te, daß eine ergän­zen­de Sprach­för­de­rung nötig ist. 

Auf eine ver­ein­fach­te For­mel gebracht:

Man­geln­de Sprach­fer­tig­keit
=
man­geln­de Lese­fä­hig­keit
=
man­geln­de Lernfähigkeit!

Die Sün­den der Ver­gan­gen­heit, von denen man glaub­te, sie lie­ßen sich in der Grund­schu­le "schon rich­ten", haben tat­säch­lich etwas "ange­rich­tet": Schlech­te PISA-Ergebnisse!

Daß die Ein­gangs-The­se stimmt zeigt sich unter ande­rem im Fach Mathe­ma­tik. Dort ist die Lei­stung nicht unbe­dingt an Sprach­fer­tig­keit gebun­den - und schon lei­sten auch jene Schü­ler, die schlecht Schrei­ben oder Lesen, sehr viel besser. 

Und die Fol­gen frü­he­rer Ver­säum­nis­se bei der Sprach­för­de­rung sieht man. Ein Blick in man­che Web­logs zeigt:
Da ist noch viel Auf­hol­be­darf - auch bei Erwachsenen!

Zitat aus einem Blog-Ein­trag "Gewich­ti­ge Wor­te"
[Die­ser Link ist tot, ich ver­si­che­re aber, dass es so dort zu lesen war]
:

".. Mit­hil­fe von atem­be­rau­be­den Pho­to­gra­fien, knall-har­tem-annä­hern-der-Die-Neue-gleich­kom­men­dem Pro­fi­jour­na­lis­mus und noch diver­sen top secret Neue­run­gen wird die ... Inter­neter­folgs­sto­rie laut unab­hän­gi­gen Exper­ten noch speg­duga­ler als das erste Epos. Man darf gespannt sein ..."

Das Wort "spek­ta­ku­lär" als "speg­duga­ler" zu schrei­ben hat fast schon Unter­hal­tungs­wert .... "Pro­fi­jour­na­lis­mus" vom Feinsten.

*update*
Da "two­day" dem­nächst vom Netz geht hier ein screen shot von dem ver­link­ten Beitrag
sprache/00449

Redi­gier­te Fas­sung der Erst­ver­öf­fent­li­chung vom 03. Jun 2005 um 10:48h