bookmark_borderÜberlegungen zur Wahl (in sechs Tagen)

Da der Prä­si­den­ten­dar­stel­ler Trump sich über alle bis­he­ri­gen Gepflo­gen­hei­ten zwi­schen west­lich ori­en­tier­ten Län­dern (alle NATO Mit­glie­der) hin­weg­setzt und in Mafia-Boss Manier Erpres­sung betreibt ist es beson­ders wich­tig eine deut­sche Füh­rung zu haben, die sich die­ser bru­ta­len Frech­heit und dem völ­li­gen Ver­sa­gen jeder nor­ma­len Umgangs­for­men zu wider­set­zen in der Lage ist.

Schau­en wir auf den bis­he­ri­gen Kanz­ler Scholz, so hat er nicht die Sta­tur sich dem entgegenzustellen.

Schau­en wir auf den Kon­kur­ren­ten Merz, so hat er nicht den Cha­rak­ter dazu und durch sei­ne Akti­on sich der AfD zu bedie­nen sind Zwei­fel an sei­ner Grund­hal­tung zu *Rechts* ange­bracht - er wird vor Dro­hun­gen ein­knicken und klei­ne Bröt­chen backen - und vom Prä­si­den­ten­dar­stel­ler Trump als Schwäch­ling und nicht ernst­zu­neh­men­der Part­ner abge­fer­tigt werden.

Der grü­ne Kanz­ler­kan­di­dat Habeck hat den Bal­last der wirk­lich­keits­frem­den Tei­le sei­nes Par­tei­ap­pa­ra­tes im Nacken, der spä­te­stens wenn er denen auf die Füße tritt sein Man­dat in Fra­ge stellt - inso­weit hat er zwei­fel­los kei­ner­lei Aus­sicht zu beein­drucken und Deutsch­land stark aus­se­hen zu lassen.

Die AfD Kanz­ler­kan­di­da­tin Wei­del ist mit der Idee als Deutsch­land "stark" zu sein, oder min­de­stens zu wer­den, auf Wol­ke 9, weit ab von den tat­säch­li­chen Mög­lich­kei­ten. Wenn der Prä­si­den­ten­dar­stel­ler sie hofie­ren läßt, dazu sei­ne *Man­nen* los­schickt um sie zu för­dern und ihr zu schmei­cheln, dann nur, um das Gefü­ge der poli­ti­schen Kräf­te Deutsch­lands zu schlei­fen um leich­te­res Spiel gegen Euro­pa zu haben, das dadurch geschwächt dastünde. 


Was ist denn nun das Fazit, was könn­te die Stär­kung bedeu­ten und den Pakt zwi­schen den Euro­pä­ern festi­gen? Ein Mann wie Pisto­ri­us, der in sich ruht und Ideen vor­an­treibt.
 

Eine sinn­vol­le Poli­tik der SPD wäre daher zunächst in eine Koali­ti­on mit Merz zu gehen. Die­se für ein paar Mona­te fort­zu­füh­ren um die Per­son Pisto­ri­us wei­ter auf­zu­bau­en, bes­ser bekannt zu machen. Dann die Koali­ti­on mit dem - bis dahin als unfä­hig zum Auf­bau wirk­li­cher Stär­ke und Dar­stel­lung eines Wider­parts gegen­über den USA ent­larv­ten - Merz plat­zen zu las­sen und her­nach Pisto­ri­us als neu­en Kanz­ler zu etablieren.

Die Zeit dürf­te aus­rei­chend sein, denn ent­ge­gen der Ver­kün­dun­gen durch den Trun­ken­bold und Frau­en­schlä­ger Hegs­eth, wird es noch ein paar Mona­te dau­ern bis der "Deal", das Dik­tat, die Erpres­sung in Sachen Ukrai­ne unter Dach und Fach gebracht wer­den kann.

Alles ande­re Vor­ge­hen wird sich dann so ent­wickeln las­sen wie wei­ter oben vor­ge­schla­gen. In der Zwi­schen­zeit heißt es euro­päi­sche Part­ner­schaf­ten festi­gen, gemein­sa­mes Auf­tre­ten durch einen Beauf­trag­ten, der für Euro­pa spricht, ver­ein­ba­ren, und sich nicht durch einen wild gewor­de­nen Urban Cow­boy pro­vo­zie­ren zu lassen.

Sie­he hier­zu → Die Stun­de der Euro­pä­er: War­um eine eige­ne Sicher­heits­po­li­tik nicht mehr auf mor­gen war­ten kann

bookmark_borderSo wird das nichts ...!

Die gute Absicht das Ver­bre­chen der Nazis an Juden und ande­ren Min­der­hei­ten in Erin­ne­rung zu hal­ten um eine Wie­der­erstar­kung völ­kisch-natio­na­ler Struk­tu­ren zu ver­hin­dern scheint nicht beson­ders gut gelun­gen zu sein. Wenig­stens zei­gen das die Ergeb­nis­se der Wah­len vor allem der jün­ge­ren Wäh­ler für die AfD.

Was also tun, um da ein Umden­ken in Gang zu set­zen und das Bewußt­sein für die Gefähr­lich­keit der rech­ten Ras­si­sten, die mit unver­fäng­li­chen Vor­ha­ben und Pro­gram­men agie­ren und punk­ten, zu unter­lau­fen, gar zu unterbinden?

Ein Mehr an Unter­richt zum Holo­caust¹ scheint mir kon­tra­pro­duk­tiv, denn wenn ich mich an das erin­ne­re was mei­ne Kin­der berich­te­ten: Wie­der und wie­der, in meh­re­ren Jah­ren, Holo­caust auf­ge­ar­bei­tet in Hin­blick auf die Ver­ständ­nis­ebe­ne der Adres­sa­ten-Alters­stu­fe war sehr bald ein Ärger­nis und dem­entspre­chend der Wis­sens­zu­ge­winn wenig überzeugend.

Mir scheint wich­tig eher an der poli­ti­schen Grund­la­ge anzufangen:

  1. Wie war die Poli­tik auf­ge­stellt als das Kai­ser­reich zu Ende war; 
  2. Wel­che Par­tei­en war­ben mit wel­chen Paro­len und wel­chem Hin­ter­grund ihrer Programme; 
  3. Wer waren die Per­so­nen, die die Par­tei­en ver­tra­ten und wie war ihr Leben verlaufen; 
  4. Wel­che Koali­tio­nen waren geschlos­sen wor­den - erfolg­reich / ohne Erfolg; 
  5. Wie kam es zur 'Macht­er­grei­fungs-Gesetz­ge­bung', wel­che Akti­vi­tä­ten ver­setz­ten die NSDAP in die Lage auf dem Weg dort­hin und schließ­lich 1933 sämt­li­che ande­ren Par­tei­en auszuschalten. 

Das Alles beglei­tet von Bezü­gen zu dem was wir in "D" und "AUS" aktu­ell in den letz­ten Jah­ren erlebt haben, wie sich Par­al­le­len in der Täu­schung der Öffent­lich­keit über die wah­ren Zie­le erge­ben und wel­che Euphe­mis­men in Benut­zung sind die neu­tral klin­gen, jedoch für Neo-Nazis codiert sind.

Sicher ist aus mei­ner Sicht aller­dings, daß die Vor­ha­ben der Poli­tik an den tat­säch­li­chen Not­wen­dig­kei­ten vor­bei lau­fen wer­den ".. Bun­des­ju­gend­mi­ni­ste­rin Lisa Paus (Grü­ne) ver­kün­de­te einen „Natio­na­len Akti­ons­plan“ für ver­bind­li­che und wirk­sa­me Kin­der- und Jugendbeteiligung. .."
Wir brau­chen kei­ne Mon­ster­pro­gram­me son­dern pfif­fi­ge Ideen die auf die Ziel­grup­pen zuge­schnit­ten sein müs­sen - bes­ser von unten, aus der Ziel­grup­pe her­aus, vor­ge­schla­gen, als von *Exper­ten* für viel Geld und mit end­lo­sem Zeit­ver­zug erstellt.

Sie­he hier­zu → Macht­er­obe­rung

¹ Holocaust
Völ­ker­mord an euro­päi­schen Juden durch Nazi-Deutschland

bookmark_borderBequemer, sicherer, günstiger ..!?

Alles elek­tro­nisch ohne Alternative?

Mein erster Com­pu­ter (1988) hat­te noch den Tra­fo im Bild­schirm inte­griert und es war die erste Gene­ra­ti­on mit Farb­dis­play. Nicht lan­ge danach kam eine Maschi­ne auf den Schreib­tisch die man mit BTX ver­bin­den - und so in einem Vor­läu­fer des Inter­nets kor­re­spon­die­ren konnte.

Win­dows gab es noch nicht, Text­ver­ar­bei­tung und Nach­rich­ten zu ver­sen­den war aller­dings mög­lich. Rei­he für Rei­he und alle Befeh­le über DOS-Ein­ga­ben. Das sah bei­spiels­wei­se für den Druck unter MS-DOS 2.0 bis 3.2 so aus

print [/d:einheit][/b:puffer][/u:beschäftigttakt]
[/m:maxtakt][s:zeiteinheit][/q:umfang][/t][/c][/p] [lw:][pfadname]

Bestimmt wur­den so der Drucker, die Puf­fer­grö­ße (Daten­men­ge), Stan­dard­wert 512 bytes (!) und wei­te­re Befeh­le für das Betriebssystem.

Genug davon, es geht um etwas völ­lig ande­res, aber eng mit die­sen Anfän­gen aus den spä­ten acht­zi­ger Jah­ren ver­bun­den. Glück­li­cher­wei­se kamen bald sehr viel ein­fa­che­re Pro­gram­me als Win­dows-Ver­sio­nen, mit gra­fi­scher Ober­flä­che, Maus­steue­rung, und sehr viel mehr Spei­cher. Zu wesent­lich höhe­ren Kosten. Aber sehr viel schnel­ler und mit erwei­ter­ten Anwendungen.

Die ersten *smart­phones* kamen so um Ende 2005 - und seit­dem haben die­se Gerä­te ein Touch­screen für die Steuerung.
Die Vor­tei­le Tele­fo­nie mit Kalen­der und Ter­min­da­ten­bank zur Hand zu haben, dazu noch eine Foto-Funk­ti­on, war der Grund für die rasan­te Ver­brei­tung die­ser Technologie.

Wo Vor­tei­le sind gibt es immer auch Nach­tei­le.

Da ist zunächst als erstes die stän­di­ge Ver­füg­bar­keit, "24/7", wie es im Jar­gon heißt. Die stän­di­gen Ände­run­gen am Design, an der Lei­stung, bzw. Funk­to­nen, ist eben­so zu betrach­ten. Sie füh­ren zu einer gera­de­zu zwang­haf­ten Wel­le von Neu­käu­fen - und das, obwohl die älte­ren Ver­sio­nen weder ver­schlis­sen noch funk­ti­ons­un­tüch­tig sind. Der Res­sour­cen­ver­brauch ist enorm - gleich­sin­nig stei­gen die Preise.

Der mitt­ler­wei­le ent­stan­den Digi­tal­zwang ist ein zwei­ter Nachteil:
Es gibt vie­le Lei­stun­gen, die nicht mehr ana­log son­dern nur noch per App wahr­ge­nom­men wer­den kön­nen. So vor­teil­haft die Nut­zung von *smart­phones* also sein kann, sie wird zuneh­mend mit Zwän­gen ver­bun­den die ich zumin­dest nicht mit­zu­ma­chen bereit bin.
Inso­weit gehö­re ich zu den Ver­wei­ge­rern, nicht aus Prin­zip, son­dern weil die Vor­tei­le nicht mehr greif­bar sind.
Die Nach­tei­le sind aus mei­ner Sicht mitt­ler­wei­le grö­ßer als die Vorteile.

Drit­tens greift jede App Daten ab, in Sum­me wird der Nut­zer damit glä­sern und kal­ku­lier­bar. Auf eine Art wie sie noch nie in der Mensch­heits­ge­schich­te mög­lich war. Durch die - ver­brei­te­te - Ahnungs­lo­sig­keit der Gesetz­ge­ber, und so öffent­lich demon­strier­te Unfä­hig­keit Daten­si­cher­heit zu garan­tie­ren, haben Unter­neh­men die Regeln zu ihren Gun­sten aus­ge­brei­tet und sind ver­mut­lich nicht mehr dar­an zu hin­dern das wei­ter zu betrei­ben und dar­aus Nut­zen zu ziehen.
Wohin sol­che Daten­samm­lun­gen füh­ren kön­nen wird in Chi­na schon ein­drück­lich demonstriert:
Das Leben wird von *scores* bestimmt, wer aus dem (poli­tisch) gewünsch­ten Raster fällt ist sozi­al iso­liert und ver­liert schritt­wei­se Bürgerrechte

Ver­ste­hen Sie mich nicht falsch: Smart­phones sind zuerst eine gute Erfin­dung. Nur ist es hier wie in vie­len Wech­sel­fäl­len des Lebens die Art und Wei­se der Nut­zung durch die Besit­zer. Der (vier­te) Nach­teil ist näm­lich die gera­de­zu süch­tig machen­de Art wie die so-genann­ten *sozia­len Netz­wer­ke* auf­ge­baut und pro­gram­miert sind.
Eine Sucht wie Alko­hol, Wet­ten, und *IN-Sein*, dazu zu gehö­ren, ist die stän­di­ge Nut­zung des *smart­phones*.

Es kann mir nie­mand erklä­ren war­um es bes­ser oder unbe­dingt not­wen­dig sein soll anstatt der Bank­kar­te mit dem Tele­fon zu bezah­len. Der ein­zig denk­ba­re Vor­teil (in die­sem Fall) ist doch die Erspar­nis von Per­so­nal bei den Banken. 

Die mög­li­che Zusam­men­füh­rung der Bewe­gungs- und Kauf­da­ten, der Gesamt­si­tua­ti­on der Finan­zen des Nut­zers und die Wei­ter­ga­be von wesent­li­chen phy­si­schen und psy­chi­schen Para­me­tern aus den Apps zum Zwecke der Beein­flus­sung die­ser Per­son für Ver­käu­fer von Waren und Dienst­lei­stun­gen, oder der Beur­tei­lung von Risi­ken für z.B. Ver­si­che­run­gen, sind doch bestimmt nicht als erwünsch­te Fol­gen zu bezeichnen.

Ich ver­ra­te ihnen noch etwas:
Ich kann Men­schen nicht ver­ste­hen, wenn sie sich Chips ein­pflan­zen las­sen, so wie sie zur Kennt­lich­ma­chung von Hun­de­be­sit­zern deren Hun­den ein­ge­pflanzt wer­den, nur weil sie dann kei­nen Schlüs­sel mehr für ihre Haus­tü­re benut­zen müs­sen, oder sich auto­ma­tisch das Flur­licht anschal­tet wenn sie nach Hau­se kommen.

"In the year 2525" aus Juni 1969 kommt mir immer wie­der mal in den Sinn - was damals noch Uto­pie war ist heu­te teil­wei­se schon Wirk­lich­keit: Der Mensch zer­stört sei­ne Lebens­grund­la­gen. Etwas, was ande­re Lebe­we­sen auf die­sem Pla­ne­ten noch nicht geschafft haben und nicht lei­sten könnten.

Ist also das Leben durch Mobil­te­le­fo­ne "Beque­mer, siche­rer, gün­sti­ger" geworden?
1. Beque­mer vielleicht.
2. Siche­rer kei­nes­falls, ganz im Gegen­teil, denn nie wur­den auf der Welt so vie­le Daten und Erkennt­nis­se zu jedem Indi­vi­du­um in den mei­sten Län­dern der Welt erho­ben - auch sol­che, die gege­be­nen­falls GEGEN den Besit­zer ver­wen­det wer­den kön­nen wenn man Macht­er­grei­fung durch eine neo-faschi­sti­sche Regie­rung unterstellt!
3. Gün­sti­ger schon erst recht nicht, wenn man die Prei­se für Mobil­te­le­fo­ne abwägt. Die Tech­nik ist im wesent­li­chen so geblie­ben wie sie vor einem Jahr­zehnt war, es wer­den hin­ge­gen Pseu­do-Inno­va­tio­nen ein­ge­baut die kein Mensch braucht, mit denen die Prei­se gerecht­fer­tigt werden. 

Unterm Strich:
Men­schen ver­wen­den eine auf vie­len Ebe­nen gegen sie gerich­te­te Tech­nik
und begrü­ßen das auch noch!

Bei­trags­bild basiert auf: [Edu­ca­ti­on Group GmbH] (http://bilder.tibs.at/node/24190) Bild-Lizenz: CC BY-NC-SA 3.0 AT]

bookmark_borderAm Ende der Woche ....

Am Ende der Woche, zwei Tage vor der Amts­über­nah­me des Prä­si­den­ten­dar­stel­lers Trump, quält mich eine Frage:

Haben die euro­päi­schen Poli­ti­ker und Staats­len­ker kein Rück­grat oder war­um behan­deln sie einen ver­ur­teil­ten Lum­pen, einen Ver­ge­wal­ti­ger, einen Umstürz­ler, und cha­rak­ter­lo­sen Lüg­ner mit Ach­tung anstatt ihm die kal­te Schul­ter zu zeigen?

Kei­ner der Staats­len­ker in Euro­pa ist doch in Gefahr die Rache­ge­lü­ste des 47. Prä­si­den­ten-Amts­in­ha­bers der USA fürch­ten zu müs­sen - so wie es ver­mut­lich eini­gen Poli­ti­kern in sei­nem Land droht oder gar erge­hen wird. Er hat doch über nie­man­den außer­halb der USA Ver­fü­gungs­ge­walt - es sei denn er setzt sich über jede diplo­ma­ti­sche Kon­ven­ti­on hin­weg und ver­sucht es doch mit einer unzu­läs­si­gen Machtdemonstration. 

Frei­lich braucht es stär­ke­re Wor­te als das, was anläß­lich der Anne­xi­ons­phan­ta­sien von Trump in Sachen Grön­land, Cana­da, und Pana­ma geäu­ßert wur­de. Mit fili­gra­ner Diplo­ma­tie ist die­sem gewis­sen­lo­sen Schur­ken bestimmt nicht beizukommen.
"Auf einen gro­ben Klotz gehört ein gro­ber Keil" sagt ein deut­sches Sprich­wort. Es ist an der Zeit den Prä­si­den­ten­dar­stel­ler genau das ent­ge­gen zu hal­ten, unmißverständlich!

Denn:
Ganz abge­se­hen von sei­ner Posi­ti­on ab 20. Janu­ar 2025 ist er doch nach vier Jah­ren wie­der ein Pri­vat­mann, der, sofern er sich jen­seits von Recht und Gesetz gegen­über frem­den Staats­bür­gern ver­hal­ten hat, zur Rechen­schaft gezo­gen wer­den kann - und zwar nach euro­päi­schen Geset­zen ohne die Schlupf­lö­cher die das US Recht zu einer Far­ce macht wenn ein Ange­klag­ter nur genug Geld hat sich die geris­sen­sten, gewis­sens­lo­se­sten Anwäl­te lei­sten zu können.

bookmark_borderVon *Zahlentricks* ....

"Hokus-Pokus-Fidi­bus,
drei­mal schwar­zer Kater:
Defi­zit verschwinde,
Gut­ha­ben erscheine,
die Wäh­ler­stimm' sei meine!"

Wir haben ja bald Wah­len, und da heißt es für die poten­ti­el­len Man­dats­trä­ger Stim­mung für sich und ihre Par­tei zu machen - und Wäh­len­de zu über­zeu­gen ihre Stim­me ihnen zu geben.

Ver­spre­chen haben Hoch­kon­junk­tur, ein zag­haf­ter Hin­weis 100% sei­en bei Ver­spre­chen nicht mach­bar weil man ja nicht 100% der Stim­men zu erwar­ten habe wer­den klit­ze­klein gedruckt.
Die Ver­spre­chen kom­men in rie­si­gen Let­tern daher.
Da haben die Wäh­ler eben Pech gehabt wenn sie nicht gründ­lich genug gele­sen haben.

Eine Rechen­auf­ga­be:
Den­ken Sie sich eine belie­bi­ge Zahl, mul­ti­pli­zie­ren die­se mit 2, addie­ren dann 4 dazu. Das Ergeb­nis tei­len Sie durch 2; zu die­sem Ergeb­nis addie­ren Sie dann 1. Nun zie­hen Sie ihre gewähl­te Zahl ab.
Ohne daß ich ihre Zahl ken­ne sage ich: Das Ergeb­nis ist 3!

Spaß bei­sei­te.
Wenn eine Par­tei fol­gen­des (so oder ähn­lich) verspricht:

- Sen­kung der Einkommen-Steuer;
- Erhö­hung des Kindergeldes;
- Abschaf­fung von Subventionen;
- Ein­hal­tung der Schuldenbremse;
- Bür­ger­geld wird gesenkt;
- Erhö­hung des Frei­be­tra­ges für Jun­ge unter 25;
- Sen­kung & Decke­lung der Ober­gren­ze für Pflegekosten;

.... und mög­li­cher­wei­se noch viel mehr *Wohl­ta­ten* aus dem Hut zau­bert, dann han­delt es sich um einen ähn­li­chen Zau­ber­trick wie den, der wei­ter oben beschrie­ben wurde.

Das Ergeb­nis für Sie ist stets gleich,
egal zu wel­cher Ein­kom­mens­grup­pe sie gehören,
außer viel­leicht den obe­ren 5%,
was immer also die Aus­gangs­zahl war:

Es ändert sich nichts!

Sicher ist nur ein Ver­gleich zwi­schen dem was aktu­ell ver­spro­chen wird, einem Blick auf die Ver­gan­gen­heit, und wel­che Ver­spre­chen tat­säch­lich umge­setzt wur­den. Ich rate zudem dazu nicht "wie immer", "aus Tra­di­ti­on", oder "wie mei­ne Eltern" zu stim­men. Wäh­len Sie doch mal unor­tho­dox eine der neu­en Par­tei­en die sich noch bewäh­ren müs­sen. Die haben einen Anreiz sich ins Zeug zu legen um näch­stens wie­der gewählt zu wer­den .... die *Tra­di­ti­ons­par­tei­en* sind wie gro­ße Schif­fe, trä­ge und selbst­ge­fäl­lig, behä­big, beharr­lich. Die Klei­nen wol­len groß wer­den, und sind reak­ti­ons­freu­dig wie Schlep­per oder Lot­sen­boo­te, vol­ler Kraft und Beweglichkeit.

Gedan­ken­le­sen / Zah­len­zau­ber­trick von da → Video

bookmark_border... some sort of alien intervention
[irgendeine Art außerirdischen Einflusses]

Text im Titel:
".. Wenn wir es nicht schaf­fen, dann kön­nen es Vor­zeit­men­schen auf kei­nen Fall allein her­aus­ge­fun­den haben wie man Brot backt. Da muß es irgend­ei­nen außer­ir­di­schen Ein­fluß gege­ben haben .." [Quel­le news­let­ter "The Dai­ly Car­too­nist"]

Die­se Abbil­dung ist schlicht - jedoch auf meh­re­ren Ebe­nen betrachtenswert.

Zunächst die Hybris der Spre­che­rin, die meint es habe frü­her kei­ne Men­schen gege­ben die selbst her­aus­ge­fun­den haben könn­ten wie man Brot backt. Sie schließt von sich auf Ande­re ohne ihren Denk­feh­ler auch nur zu ahnen.

Die Selbst­of­fen­ba­rung, die in der Äuße­rung steckt ist ent­lar­vend: Denn sie glaubt an das Vor­han­den­sein von Außer­ir­di­schen. Die noch zudem irgend­wie ähn­lich sein müß­ten wie Men­schen, weil sie hät­ten Brot backen kön­nen - Brot backt man doch nur um es zu essen. Die auch den damals leben­den Men­schen vor­aus gewe­sen sein müs­sen, denn sie konn­ten die­se Fer­tig­keit schon und waren in der Lage es den Urmen­schen beizubringen.

Da sie sich an den Part­ner wen­det um ihm die­se, IHRE Erkennt­nis mit­zu­tei­len, wird zwei­fels­oh­ne das Innen­ver­hält­nis der bei­den Per­so­nen klar: Sie schätzt ihn so ein, daß er die­se Schluß­fol­ge­rung nicht (oder noch nicht?) selb­stän­dig machen könn­te. Für eine domi­nan­te Grund­hal­tung spricht zwei­fel­los die Kör­per­spra­che, rech­te Hand an der Hüf­te und lin­ke Hand (ener­gisch) auf den Tisch gestützt.
Der betrof­fe­ne Blick des Man­nes ist ein Zei­chen von Akzep­tanz der weib­li­chen Überlegenheit.

Wenn mir manch­mal das Brot­backen nicht gelun­gen ist - nur um es als Kon­tra­punkt zur dar­ge­stell­ten Sze­ne zu nen­nen - frag­te ich mich wel­chen Schritt ich nicht rich­tig gemacht hat­te, und ob alle Zuta­ten so beschaf­fen waren, daß das Ergeb­nis hät­te bes­ser sein können. 

1. Haben Sie, lie­be Lesen­de, schon ein­mal erfolg­reich Brot gebacken?
2. Wie schät­zen Sie die Meta­pher "klei­ne Bröt­chen backen" ein?
3. Haben Sie als Kind - wenn Sie zum Bäcker geschickt wur­den um Brot zu kau­fen - ein­mal der Lust nach­ge­ge­ben in das fri­sche Brot zu bei­ßen und das, obwohl Ihnen klar war, wel­chen Ärger Sie sich damit einhandeln?

bookmark_borderWie wir (unbewusst?) gesteuert werden ....

Wie wir (unbe­wusst?) gesteu­ert wer­den .... sol­len - wenn wir es zulassen!

Haben Sie vor ein paar Tagen das Video der Sen­dung von Caren Mios­ga¹ gese­hen in der sie Frau Wagen­knecht unter dem Titel "Ist mit Ihnen ein Staat zu machen, Frau Wagen­knecht?" einer an die 'hoch­not­pein­li­chen Befra­gun­gen' der katho­li­schen Inqui­si­ti­on erin­nern­den Art mit Fang­fra­gen und unzu­mut­ba­ren Unter­stel­lun­gen zunächst ver­bis­sen, im Ver­lauf dann schon ver­zwei­felt, ver­such­te ins Abseits zu stellen?

Wir haben da ein Para­de­bei­spiel für die Ten­denz des öffent­lich-recht­li­chen Rund­funks eine Grund­an­nah­me der so-genann­ten "Volks­mei­nung"² durch­zu­pau­ken und anstatt sich mit der Argu­men­ta­ti­on der poli­ti­schen Gegen­of­fen­si­ve aus­ein­an­der­zu­set­zen läuft das so:
Man benutzt Tot­schlag­wor­te wie "Putin-Knecht", oder "Mar­xist", oder "DDR-Über­bleib­sel" und sug­ge­riert zwei­er­lei, näm­lich zum einen "Ende der Dis­kus­si­on" und zum zwei­ten "Ab in die böse Ecke und still!" 

Frau Mios­ga hät­te bes­ser dar­an getan bei einer rei­nen Spre­cher­rol­le, also Vor­trag frem­der Tex­te, zu blei­ben. Ihre Gesprächs­füh­rung ist all­zu deut­lich von Zu- und Abnei­gung gegen­über den Gesprächs­part­nern geprägt, so wie sie noch nie sonst beob­ach­tet wer­den konn­te. Sie ist Frau Wagen­knecht weder intel­lek­tu­ell noch als Per­sön­lich­keit gewach­sen. Das, und ihre Ver­sa­gens­angst, waren deut­lich an Spra­che und Habi­tus gegen Ende der Sen­dung zu beobachten.

Ich emp­feh­le Ihnen zuerst das Inter­view anzu­se­hen, und dann den *pod­cast* mit Frau Pro­fes­sor Gué­rot auf­zu­ru­fen. Da sehen Sie die anson­sten unsicht­ba­re Gän­ge­lung der öffent­li­chen Mei­nungs­bil­dung ganz unver­blümt dargestellt.
Frau Wagen­knecht ist unbe­quem - vor allem für sol­che Poli­ti­ker hier­zu­lan­de die ledig­lich Stroh­pup­pen auf­stel­len um sie dann öffent­lich zu wat­schen, und das der stau­nen­den Wäh­ler­schaft als alter­na­tiv­lo­se Hand­lungs­wei­se zu ver­kau­fen was ihnen an Unfug in den Sinn kommt. Skan­da­le, Vor­teils­nah­me, Lügen und Betrug, was heu­te im Hin­ter­grund köchelt soll ver­tuscht und ver­bor­gen blei­ben. Wer da tie­fer bohrt ist gefähr­lich und wird aufs Blut bekämpft.

¹(Mios­ga hat als ehe­ma­li­ge Wal­dorf-Schü­le­rin ihren Namen sogar zu *tan­zen* gelernt - anson­sten scheint man ihr da aber weder Höf­lich­keit, noch Ach­tung vor abwei­chen­den Mei­nun­gen, noch Demut in Hin­sicht auf eige­ne Schwä­chen bei­gebracht zu haben!)

² hier ist der Begriff *main­stream* ange­bracht: Was nicht dem all­ge­mei­nen Nar­ra­tiv der Leit­me­di­en ent­spricht wird als *Ver­schwö­rungs­theo­rie*, *Außen­sei­ter­mei­nung*, oder *Spin­ne­rei* abge­tan - mei­ner Mei­nung nach immer des­we­gen, weil eine fak­ten­ba­sier­te Dis­kus­si­on die Schwä­chen der all­ge­mei­nen Auf­fas­sung zu wider­le­gen droht - und damit der Lächer­lich­keit preisgibt.

Einen Hin­weis wie Poli­ti­ker *ticken* hat - unfrei­wil­lig - Frau Kramp-Kar­ren­bau­er gelie­fert, als Sie die Mei­nung­ma­che im Inter­net schalt. Das war dann doch zu direkt und die besorg­ten CDU/CSU Poli­ti­ker stan­den Rei­he um das ein­zu­gren­zen, bevor es der Öffent­lich­keit so recht bewußt wur­de. Näm­lich, daß sie her­aus­ge­plap­pert hat­te was anson­sten in Poli­ti­ker­krei­sen zwar gedacht aber nie offen aus­ge­spro­chen wird.


Wesent­lich ist die Tat­sa­che, daß es eine - wenn auch unge­schrie­be­ne und nicht von der brei­ten Bevöl­ke­rung getra­ge­ne 'öffent­li­che Mei­nung' gibt, und es als unver­zeih­lich gilt die­se unsicht­ba­re Gren­ze zu ver­let­zen, indem man alter­na­ti­ve Ent­wür­fe auf­zeigt und Ver­än­de­rung zur Wahr­haf­tig­keit hin vor­schlägt. Abwei­chung wird mit Arbeits­platz­ent­zug, gesell­schaft­li­cher Äch­tung, und Anse­hens­ver­lust bestraft.
 

Zum Weiterlesen/Ansehen:
Pro­fes­sor Ulri­ke Gué­rot: Zei­ten­wen­de - Über Demo­kra­tie, Euro­pa, Bür­ger­krieg und Migration
Die stil­le Mani­pu­la­ti­on Wie wir unbe­wusst gesteu­ert wer­den / Prof. Gué­rot ent­hüllt die Wahrheit
Kün­di­gung Wegen System­kri­tik. Der Fall Ulri­ke Gué­rot.
Raus aus der Ideo­lo­gie­fal­le! Rai­ner Mausfeld
Dem Frie­den die Frei­heit – Ulri­ke Guérot
Wohin steu­ert Deutsch­land? // Prof. Ste­fan Homburg
Mani­pu­liert UND ohne eige­ne Mei­nung [Die unsicht­ba­re Macht der Medi­en 🧠 Medi­en­ex­per­te Prof. Meyen]

bookmark_borderEine Dosis Vernunft / A Dose of Reason
Das etwas andere “Wort zum Sonntag”

Ich möch­te heu­te ein Video emp­feh­len. Es stellt - in weni­ger als 15 Minu­ten! - die Bedeu­tung der Wis­sen­schaft dar und setzt sie als Gegen­ge­wicht zu Mythen, Reli­gio­nen und über­kom­me­nen Traditionen. 

Kern­sät­ze: ".. Wis­sen­schaft ist ein sich selbst kor­ri­gie­ren­der Pro­zeß, um akzep­tiert zu wer­den. müs­sen neue Ideen den streng­sten Beweis- und Prüf­stan­dards stand­hal­ten. Die Unter­drückung unbe­que­mer Ideen mag in der Reli­gi­on oder in der Poli­tik üblich sein, aber das ist nicht der rich­ti­ge Weg zum Wis­sen, und es gibt kei­nen Platz dafür in der Bemü­hung der Wis­sen­schaft .." [Carl Sagan]

Hier also das Video, es zeigt als *sub­tit­le* eine Über­set­zung der Aus­sa­gen in deut­scher Spra­che als Lauf­text an:

Sie­he zum The­ma auch
Neil deGra­s­se Tyson's Shar­pest Argu­ments Against Religion
[Zitat: ".. es gibt nur kei­ne Bewei­se [für Got­tes Exi­stenz] und das ist, war­um Reli­gio­nen "Glau­be" genannt wer­den, weil sie etwas in Abwe­sen­heit von Bewei­sen glau­ben. Ds ist was es ist, des­halb heißt es "Glau­be" - sonst wür­den wir alle Reli­gio­nen "Bewei­se" nen­nen, aber wir tun es nicht aus genau die­sem Grund .."].

Sam Har­ris' All-Time Most Powerful Cri­tique of Religion
[Zitat: " .. By no stretch of ima­gi­na­ti­on can you argue that the core prin­ci­ple of Islam is non-vio­lence .. it is taboo to noti­ce this and it is espe­ci­al­ly taboo among reli­gious mode­ra­tes .."]

bookmark_borderBlick zurück, ohne Zorn,
nur bestätigt im Urteil
über die so-genannten "Alt-Parteien"

In mei­nem Arti­kel vom 05.11.2018 mit dem Titel "Wohin des Wegs, CDU, CSU, SPD?" hat­te ich den Ver­such unter­nom­men eine Dar­stel­lung der dama­li­gen Situa­ti­on der Par­tei­en, ihre Män­gel und die Unfä­hig­keit selbst ein­fa­che Auf­ga­ben ver­nünf­tig, ohne Dog­ma­tik, zu lösen.
Im Rück­blick waren eini­ge Fol­ge­run­gen zu Per­so­na­li­en nicht kor­rekt, der Tenor ins­ge­samt jedoch durch­aus gerechtfertigt.

Ich will mich hier nicht wie­der­ho­len, des­we­gen lesen Sie bit­te das Ori­gi­nal .... dann wer­den Sie ver­ste­hen war­um ich wenig Hoff­nung für Lösun­gen der Ver­nunft hier­zu­lan­de hege. Die Zei­chen, die bis­her von den Alt-Par­tei­en, ins­be­son­de­re der CDU gekom­men sind geben kaum Grund zur Hoff­nung auf Aufbruch.

Im online Medi­um "cor­rec­tiv" wird der­weil die Sta­si-Ver­gan­gen­heit von AfD und BSW durch­ge­kaut, wie­der und wie­der the­ma­ti­siert - doch es sind viel mehr ehe­ma­li­ge Sta­si-Mit­glie­der in der CDU. Nur wird das geflis­sent­lich ver­schwie­gen. Dreck zu schleu­dern und zu war­ten bis davon etwas kle­ben bleibt ken­nen wir ja anson­sten nur von den Sprin­ger Medi­en .... ach so, da kommt Frau Dowi­deit ja her!

Wie lan­ge braucht es, bis die Sta­si-Zuge­hö­rig­keit nicht mehr gegen die Betrof­fe­nen ver­wen­det wird, ins­be­son­de­re wenn sie damals noch sehr jung waren?

OT:
Für ein paar Tage bin ich nicht *online* - am 13.09.2024 geht es hier weiter ....

bookmark_borderVon *Experten*

Radio-Ansa­ger zur fol­gen­den Sendung

"Es folgt in unse­rer Reihe
*Was zum Teu­fel ist bloß los im Land?*
ein Gespräch mit einem Exper­ten - einer zufäl­lig aus­ge­wähl­te Person
mit Inter­net Anschluß und face­book account."

Lachen Sie nicht.
Wun­dern Sie sich nicht.
So weit sind wir der­zeit davon nicht.

Es wer­den in den Medi­en nicht mehr die tat­säch­lich han­deln­den Per­so­nen befragt, son­dern Kor­re­spon­den­ten der jewei­li­gen Sen­der, die dann ihre MEINUNG zu dem erläu­tern, was (ver­meint­lich) die Amts­in­ha­ber dar­über den­ken, sagen wür­den, oder mehr oder weni­ger schroff ablehnten.

Erstaunt es uns da noch, daß vie­le Men­schen den Medi­en nicht mehr vertrauen?

bookmark_borderDas kommt mir *Britisch* vor ....

Bekann­ter­ma­ßen bin ich kein Fuß­ball­ken­ner und hege kei­ne beson­de­re Begei­ste­rung für die­ses Spiel.
Aller­dings inter­es­sie­re ich mich für Fair­neß und Wahr­haf­tig­keit im Sport, ver­ach­te die Teil­neh­mer und son­sti­ge Akteu­re die täu­schen, trick­sen, schum­meln oder schlicht­weg betrügen.

Unter­stellt, daß doch in sehr vie­len Spie­len durch Video­schieds­rich­ter ein­ge­grif­fen wur­de, ver­wun­dert es, daß der Spa­ni­er Hernán­dez Hernán­dez als Video­schieds­rich­ter im Spiel Deutsch­land-Schweiz nach dem Hand­spiel von Marc Cucu­rel­la durch den (eng­li­schen!) Schieds­rich­ter Antho­ny Tay­lor nicht befragt wurde.
Genauer:
(1) Der eng­li­sche Schieds­rich­ter mach­te kei­ne Anstal­ten das Hand­spiel zu klä­ren, und das vor dem Hin­ter­grund ande­rer bis­he­ri­ger Spie­le, in denen von der Video­schieds­rich­ter­funk­ti­on reger Gebrauch gemacht wurde.

(2) Hät­te Deutsch­land gegen die Spa­ni­er gewon­nen, so wären unse­re Spie­ler in das Halb­fi­na­le gekom­men und mög­li­cher­wei­se Geg­ner der Eng­län­der gewor­den. Der 09.07. (Halb­fi­na­le) wäre dann Deutsch­land-Frank­reich gewor­den. Im End­spiel hät­te Deutsch­land gegen Eng­land antre­ten kön­nen - das zu ver­hin­dern hat­te der eng­li­sche Schieds­rich­ter in der Hand als er das Hand­spiel Cucu­rel­las über­ging und wei­ter spie­len ließ!

(3) Es wür­de mich sehr inter­es­sie­ren wie oft bei Mei­ster­schaf­ten in denen Deutsch­land spiel­te ein Schieds­rich­ter aus Eng­land das Spiel pfiff, und wie oft in sol­chen Spie­len Deutsch­land ver­lo­ren hat.

Aber dann wieder:
Ich bin ja kom­plet­ter Laie was Fuß­ball angeht.
Trotz­dem kommt mir die­se Kom­bi­na­ti­on spa­ni­scher Video­schieds­rich­ter und eng­li­scher Haupt­schieds­rich­ter und das was dar­aus her­zu­lei­ten ist sehr, sehr son­der­bar vor.

Was den­ken Sie, die Sie doch viel mehr von Fuß­ball verstehen?

bookmark_borderEWE Oldenburg, Inkompetenz eines Unternehmens

Mein E-Mail an den Pressesprecher

Die bei­den Schrei­ben von EWE, die ich mit Abstand von zwei Tagen in der Post hatte: 

Zuerst das "Erle­di­gungs­schrei­ben" .... wor­auf­hin ich scher­zend zu mei­ner Frau sag­te "Nun muß ich auf wei­te­re Post von mei­nem bevor­zug­ten Gas­ver­sor­ger ver­zich­ten - aber wer weiß, mög­li­cher­wei­se schrei­ben sie mir doch nochmal!"
Ich soll­te Recht behal­ten, denn es folg­te zwei Tage spä­ter eine Mah­nung - mit fünf­mal berech­ne­ter Mahn­ge­bühr! Alle die­se Zah­lun­gen waren zum Zeit­punkt der jewei­li­gen Daten bereits bezahlt.

1. PS
Quel­le zum Zitat im E-Mail