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bookmark_borderNeues von der Brexit-Front ..?!

Haben Sie sich in den letz­ten Wochen auch manch­mal gefragt was so mit dem Brexit los ist? Man hört nichts mehr davon, er ist aus dem all­ge­mei­nen Bewusst­sein schon fast ver­schwun­den .... so schnell geht das öffent­li­che Inter­es­se ver­lo­ren und die Medi­en­auf­merk­sam­keit vorbei.

Lesen Sie eine Zusam­men­fas­sung aus GB - und Sie wer­den erkennen:
Nichts ist gelöst, es schwelt immer wei­ter, kei­ne Sei­te wird es ermög­li­chen einen geord­ne­ten Brexit zu gewährleisten.

" .. Grund­sätz­lich erge­ben die Kern­aus­sa­gen der Par­tei­en kei­nen Sinn mehr. Die Tories set­zen sich dafür ein, dass sie den Brexit schaf­fen, was ihnen nicht gelin­gen wird. Labour setzt sich dafür ein, eine Par­tei der sozia­len Gerech­tig­keit zu sein, was sie nicht ist. Und die LibDem set­zen sich dafür ein, dass Jere­my Cor­byn nicht an die Macht kommt, was sie nicht errei­chen können.

Boris John­son ist viel­leicht der erste Pre­mier­mi­ni­ster, der auf der Grund­la­ge eines Plans Wahl­kampf macht, der sei­ne Bot­schaft direkt wider­legt. Sein Slo­gan lau­tet "Get Brexit Done". Das wird ein­deu­tig benutzt wie eine Gat­ling-Kano­ne¹ und auch so ein­ge­setzt. Aber - mit Nach­druck betont!- sein Deal bringt Brexit nicht zustan­de. Im Gegen­teil, es bil­det die Grund­la­ge für die Fort­set­zung des Stam­mes­kriegs im Par­la­ment und im Land. 

Das Abkom­men mit der EU sieht einen Über­gang bis Dezem­ber 2020 vor, mit einer Frist von Juli 2020, um eine Ver­län­ge­rung zu ver­ein­ba­ren. Das ist natür­lich ein Alb­traum, denn es trennt die Rea­li­tät der nahen Kliff­kan­te eines 'no deal' von dem Punkt, an dem die bri­ti­sche Regie­rung eine Ent­schei­dung tref­fen muss. Heu­te Mor­gen bot John­son eine "abso­lu­te Garan­tie" an, dass er den Über­gang nicht ver­län­gern würde. 

Das ist wahr­schein­lich Unsinn. Höchst­wahr­schein­lich wird er es im Juli ableh­nen, wenn es ein­fach sein wird, und wird dann irgend­wie ver­zwei­felt einen Weg fin­den müs­sen, um im Dezem­ber zu ver­län­gern, wenn es unend­lich kom­pli­ziert sein wird. 

Es gibt wenig bis gar kei­ne Chan­ce, dass die­se Sache in dem fest­ge­leg­ten Zeit­raum von 12 Mona­ten erle­digt wird. Zunächst muss die bri­ti­sche Regie­rung her­aus­fin­den, was sie will. Was ist die Prio­ri­tät - ein Deal mit der EU oder einer mit den USA? .. "


[Zitat aus → Week in Review: Not­hing the­se peo­p­le say makes the least bit of sen­se; Par­ty poli­tics: All three natio­nal par­ties hold con­tra­dic­to­ry posi­ti­ons; By Ian Dunt; Fri­day, 15 Novem­ber 2019, 12:59.]>/span

Sehen Sie?
Da wird es am Ende des näch­sten Jah­res nicht anders aus­se­hen als vori­ges Jahr und die­ses Jahr - und unter­des­sen blei­ben uns die Bri­ten - auf die EU & ins­be­son­de­re Deutsch­land schimp­fend² - erhal­ten. Aller­dings ohne dass sie für den wei­te­ren Ver­bleib irgend­ei­ne Ver­ant­wor­tung über­neh­men oder Zah­lun­gen lei­sten. Geschickt ein­ge­fä­delt, und ganz ohne Skru­pel wird dort oben­drauf noch behaup­tet die EU sei der Bösewicht.

¹ a rapid-fire, crank-dri­ven gun with a cylind­ri­cal clu­ster of seve­ral bar­rels. The first prac­ti­cal machi­ne gun, it was offi­ci­al­ly adopted by the US Army in 1866. → eine kur­bel­ge­trie­be­ne Schnell­feu­er­waf­fe mit einem zylin­dri­schen Bün­del aus meh­re­ren Läu­fen. Als erstes prak­ti­sches Maschi­nen­ge­wehr wur­de es 1866 von der US-Armee offi­zi­ell adoptiert.

²  


 
 
 
 

bookmark_borderDas Kind als *life-style* Accessoire

oder:
Wie sich man­che *Müt­ter* mit Allem ver­sor­gen. Auch mit Kind.

Der Herr bloed­bab­b­ler hat kürz­lich auf ein beson­de­res Ereig­nis hin­ge­wie­sen,
→ den "Welt­män­ner­tag". Nun mag man zu sol­chen *Gedenk­ta­gen* ste­hen wie man will, die­ser Tag könn­te zukünf­tig noch an Bedeu­tung gewin­nen, da bin ich mir sicher!

Was hat das nun mit der Über­schrift zu die­sem Arti­kel zu tun?

Noch vor weni­gen Jah­ren - und in Ein­zel­fäl­len auch heu­te noch - wur­de und wird allent­hal­ben das schwe­re Schick­sal der "allein­er­zie­hen­den Müt­ter" beklagt. Zu Recht, wenn die Ker­le abge­hau­en sind und Mut­ter samt Spröss­ling ohne min­de­stens finan­zi­el­le Ver­sor­gung zurück lie­ßen. Das "Amt" trat ein und bezahl­te mehr schlecht als recht was der Raben­va­ter sich wei­ger­te zu tun: Unterhalt.

Doch seit Jah­ren fin­det eine schlei­chen­de Umschich­tung statt. 

Das man dar­über so wenig liest mag dar­an lie­gen, dass es auf Sei­ten der Frau­en­ma­ga­zi­ne ein Tabu ist dar­auf hin zu wei­sen. Was nicht posi­tiv im Sin­ne des Kli­en­tel - Frau­en! - aus­ge­schlach­tet wer­den kann, oder gar die Eman­zi­pa­ti­ons­pre­dig­ten ein­schlä­gi­ger Blät­ter, ich sage nur "EMMA", zu stö­ren in der Lage wäre, wird totgeschwiegen. 

So auch bei die­sem Pro­blem, das ich ein­mal pla­ka­tiv die 

"Suche-psy­chisch-eini­ger­ma­ßen-erträg­li­chen-und-phy­sisch-wohl­ge­stal­te­ten-viel­leicht-auch-noch-intel­lek­tu­ell-ganz-pas­sa­blen-und-ver­trau­ens­se­li­gen-Mann-zwecks-Kon­zep­ti­on-eines-Kindes-das-ich-dann-aber-für-mich-allein-haben-will"-Emanzipation

nen­ne.


Damit könn­te ich mei­ne Über­le­gun­gen prin­zi­pi­ell schon abschlie­ßen, denn das Wesent­li­che ist gesagt:
Die­se miss­brauch­ten Män­ner sind am A****! Sie haben - weil die deut­schen Gerich­te und Insti­tu­tio­nen immer noch ein über­kom­me­nes Frau­en­bild "treu sor­gen­de Mut­ter all­zeit kämp­fend für das Beste für ihr Kind" haben - kei­ne Chan­ce, wenn ihnen der Kon­takt zu ihrem Kind vor­ent­hal­ten wird. Sie ste­hen macht­los da und müs­sen trotz­dem zah­len.
 

 
Die­se Art *eman­zi­pier­ter allein­er­zie­hen­der Müt­ter nach eige­ner Wahl* pas­sen natür­lich nicht in das viel­be­schwo­re­ne Opfer­bild der über­for­der­ten, ver­las­se­nen und finan­zi­ell ver­arm­ten Mut­ter die sich rüh­rend um ihr Kind sorgt und vor Trä­nen ob des ruch­lo­sen 'Gefähr­ten' Abwe­sen­heit nicht in den Schlaf fin­den kann.
Dabei sind es die Män­ner, die leiden.
Wenn sie mehr als ein­mal Hoff­nung haben und eine neue Part­ne­rin suchen mit der es die­ses mal *bes­ser* lau­fen soll, dann kann es ihnen, soll­te sich das Dra­ma wie­der­ho­len, pas­sie­ren, dass sie am Ende mit zwei oder mehr Zahl­kin­dern dasit­zen, finan­zi­ell für den Rest ihres Lebens erle­digt und das alles ohne dass sie ihre Kin­der auf­wach­sen sehen, geschwei­ge denn an deren Leben Anteil haben.

Dem Ver­neh­men nach gibt es schon Müt­ter mit meh­re­ren Kin­dern von ver­schie­de­nen Part­nern¹, die auf die­se Wei­se nicht mehr arbei­ten, son­dern von Kin­der­geld, zah­len­den Vätern und Stüt­ze ein beque­mes Leben füh­ren, in dem die Väter die­ser armen Kin­der zu rei­nen *Samen­spen­dern* gewor­den sind, wo sie doch eine intak­te Fami­lie und stil­les, gemein­sa­mes Glück als Ziel hatten.


Sin­gle­mut­ter & "Wunsch­kind"- Erör­te­rung eines Para­do­xons (2018)
Was wir aus "Hän­sel & Gre­tel" ler­nen .... (2016)
Eine jun­ge Frau .... (2006)
Von lau­si­gen Müt­tern, die nie selbst an etwas Schuld sind, son­dern immer die Schuld für ihre Unfä­hig­keit ver­nünf­tig auf ihre Kin­der auf­zu­pas­sen bei ande­ren Men­schen suchen und offen­sicht­lich anneh­men, alle Men­schen hät­ten einen 7. Sinn, mit dem sie erah­nen, was die Kin­der gera­de jener Müt­ter nicht abkön­nen - und die anneh­men, sie könn­ten ganz frech behaup­ten, sie selbst sei­en völ­lig feh­ler­frei .... (2005)

*edit/update*
¹ Die Schau­spie­le­rin Muri­el Bau­mei­ster fällt wohl - wenn auch in abge­mil­der­ter Form - in die­se Kategorie

bookmark_borderLanz v. 16.10.2019

Zu Gast: Phi­lo­soph Richard David Precht, Öko­nom Dani­el Stel­ter und Autorin Gesa Neitzel
Sen­de­ter­min: ZDF, 16.10.2019, 23:15 - 00:30
Ver­füg­bar noch bis zum 15.11.2019

Ich emp­feh­le ja sel­ten ein Video aus dem Fern­se­hen - schon des­we­gen, weil ich nicht sehr oft dort ver­wei­le. Aller­dings hör­te ich ein paar Ein­gangs­sät­ze, und das wur­de dann eine wirk­lich loh­nen­de Stun­de. Man soll­te sowas als Pflicht­lek­tü­re für Poli­ti­ker jeder Cou­leur einführen.

(Sicher ist nicht Alles, was dis­ku­tiert und als Stand­punkt ver­tre­ten wur­de zwei­fels­frei rich­tig, jedoch über­wie­gend durch­aus ziel­füh­rend für eine sinn­vol­le Ent­wick­lung des Staates).

bookmark_borderEs heisst doch immer ....
*update* [21.11.2019]

Es heißt immer:
"Irgend­wo muss man doch den Anfang machen!"
Richtig.
Da machen sich aus­ge­rech­net Ban­ker - viel geschmäh­te und wenig men­schen­freund­li­che Grup­pe der Bevöl­ke­rung - auf, um etwas für die Umwelt und den Erhalt des Pla­ne­ten zu tun.
Was passiert?
Die Initia­ti­ve wird geblockt.
Wer ist verantwortlich?

CDU / CSU - die rei­ßen zwar mäch­tig ihre Mäu­ler auf um den Grü­nen Stim­men abzu­ja­gen. Wenn es aber *zum Schwu­re kommt* ist vor­bei mit lustig, da wird gemau­ert was das Zeug hält [ein wei­te­res Bei­spiel].

So ein Armutszeugnis.
Und besten­falls ein Neben­satz in den 'aus­ge­wo­ge­nen' Nachrichten.
"busi­ness as usual"

 

*update* [21.11.2019]
@ Erik­Mar­quardt:
" ..Die Koali­ti­on hat so getan, als wür­de sie end­lich einen Not­arzt rufen, um die Kli­ma­ka­ta­stro­phe zu bekämpfen.
Jetzt hat sie ergänzt, dass er lei­der nur Glo­bu­li dabei hat.. "


 

bookmark_borderLebenserwartung und Bevölkerungsdichte

Sehen Sie sich ein­mal die­se fol­gen­den Abbil­dun­gen im Ver­gleich an.

Lebens­er­war­tung

Bevöl­ke­rungs­dich­te

Abbildungen
- » Countries_by_population_density.svg « Miguel Con­tre­ras, Gua­te­ma­la [Public domain]
- » Count­ries by avera­ge life expec­tan­cy (2015) « Jack­int­he­Box CC BY-SA 4.0

Auch inter­es­sant in die­sem Zusammenhang
- » Madhhab_Map3.png « Von Peaceworld111 - Eige­nes Werk, CC BY-SA 4.0,
Ster­be­al­ter 1950-55 & 2010-2015

bookmark_borderMich reizt deine schöne Gestalt ....
*update* [17.10.2019]

Sehen Sie sich ein­mal die­se fol­gen­den Abbil­dun­gen im Ver­gleich an.

Ver­wand­ten­ehe

Ver­brei­tung der Religionen

Fällt Ihnen etwas auf? In Gebie­ten der Erde, die vom Islam domi­niert wer­den ist die Ver­wand­ten­ehe sehr aus­ge­prägt. Über die Grün­de läßt sich spekulieren: 

Glau­bens­re­geln mit 'Ver­sor­gungs­ge­dan­ke'?
Bit­te­re Notwendigkeit?
Prü­de­rie im Umgang mit fami­li­en­frem­den Menschen?
Falsch ver­stan­de­ne Abschot­tung gegen­über 'Frem­den'?
Man­gel an Gelegenheit?

Abbildungen
- » Isla­mi­sche Län­der.png (palet­te adapt­ed for bet­ter con­trast) « de:Benutzer:Baba66
- » Global_prevalence_of_consanguinity.svg.png « Urhe­ber: The RedB­urn
- Von Benutzer:Neitram und diver­se wei­te­re Autoren basie­rend auf der lee­ren Welt­kar­te en:Image:BlankMap-World.png, PD-Schöp­fungs­hö­he, Link

*update* [17.10.2019]

Von der Gefahr einer Ver­wand­ten­ehe (Inzucht):
" .. Gene­rell gesagt kann ein Orga­nis­mus nicht leben, wenn ihm ein Chro­mo­so­men­paar und somit ein gan­zer Typus kom­plett fehlt. Die­ses Phö­no­men, Nul­li­so­mie genannt kann beim Men­schen aller­dings tat­säch­lich vor­kom­men. Dabei ist das Gen-Paar Num­mer 8, also bei­de Gene Num­mer 8, sowohl das vom Vater als auch das von der Mut­ter (Nab­lus-mask-like-facial-Syn­drom) nicht vor­han­den. Es sind jedoch welt­weit nur 13 Fäl­le bekannt, vor allem im ara­bi­schen Raum. Wahr­schein­lich eine Fol­ge von Inzucht, der Fort­pflan­zung von zu nahe ver­wand­ten Indi­vi­du­en (Cou­sin-Cou­si­ne) über zahl­rei­che Gene­ra­tio­nen hin­weg. Der Mensch ist zwar über­le­bens­fä­hig, bil­det jedoch wich­ti­ge Orga­ne wie zum Bei­spiel die Augen erst gar nicht aus .. " [Quel­le]

bookmark_borderZitat (IV)

» The only thing necessary
for the tri­umph of religion
is for ratio­nal people
to do not­hing «
[©wvs/2019]

Die Nord­kir­che meint, es gäbe min­de­stens zehn Grün­de dafür, Reli­gi­ons­un­ter­richt in öffent­li­chen Schu­len zu haben. Einen davon habe ich her­aus­ge­grif­fen, um ihn etwas genau­er zu betrachten.


Das Zitat:
".. Die Rede von Gott im Zen­trum. Der Reli­gi­ons­un­ter­richt lebt von der für alle erkenn­ba­ren Posi­ti­on des Faches und der Unter­rich­ten­den: im Zen­trum der reli­giö­sen Bil­dung steht nach evan­ge­li­schem Ver­ständ­nis die Rede von Gott. Auf die­ser Grund­la­ge lädt der Reli­gi­ons­un­ter­richt zur kri­ti­schen Aus­ein­an­der­set­zung ein .."
[Quel­le]

 

Der Reli­gi­ons­un­ter­richt, domi­niert von der evan­ge­li­schen Reli­gi­on, lädt kei­nes­wegs zur 'kri­ti­schen Aus­ein­an­der­set­zung' ein. Das kann er über­haupt nicht. Denn eine Vor­aus­set­zung für eine Dis­kus­si­on, eine Ein­schrän­kung hin­sicht­lich der zuläs­si­gen Argu­men­te vor­ab fest­zu­le­gen bedeu­tet sie nur in einem begrenz­ten Rah­men zuzu­las­sen - und dann ist es kei­ne 'kri­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zung', son­dern eine gesteu­er­te Indoktrination.

Das Gedan­ken­kon­strukt "GOTT" als Grund­la­ge für eine 'kri­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zung' zu nen­nen ist in sich ein Paradoxon: 

Etwas, das nicht nach­weis­bar ist, kann nicht kri­tisch dis­ku­tiert wer­den. Alle Argu­men­te dazu sind belie­big, denn schon die Grund­la­ge der Aus­ein­an­der­set­zung (Dis­kus­si­on) ist belie­big.

Basis für die­sen Bei­trag von da → hpd: Zehn Grün­de für den Religionsunterricht?

bookmark_borderVom »Homo sapiens«

Zwi­schen Men­schen gibt es nur klei­ne gene­ti­sche Unterschiede. 

Deren Wir­ken ist für den Betrach­ter zunächst unsichtbar.
Erkenn­bar erst, wenn die­ser klei­ne Unter­schied in Hand­lung, Lebens­äu­ße­rung, Dar­stel­lung des Den­kens über die Exi­stenz und den Sinn des Lebens umge­setzt wird. Oder wenn das 'sich-am-Leben-erhal­ten' offen­bart wozu die­ser Mensch im Stan­de ist, und wozu nicht. So kom­men Anla­gen durch das eige­ne Ver­hal­ten ans Licht - unbe­ab­sich­tigt, als Neben­er­schei­nung des Seins.

Die­se Unter­schie­de zwi­schen Men­schen sind kein Werturteil!
Die Gleich­heit als Mensch, also Zuge­hö­rig­keit zu einer bio­lo­gi­schen Art, ist dafür Gewähr. Das stellt den Ide­al­zu­stand dar, den wir auf die­sem Pla­ne­ten so schmerz­lich vermissen.

Durch das Wir­ken der Evo­lu­ti­on sind wir als Art von der Stu­fe der Höh­len­men­schen auf­ge­stie­gen und das vor allem wegen unse­rer beson­de­ren Fähig­kei­ten im Ver­gleich zu ande­ren Arten von Lebewesen.

Doch es beneh­men sich Vie­le so, als ob sie eini­ge Stu­fen der Ent­wick­lungs­trep­pe hin­un­ter gefal­len sind und sich wie­der dem Urmen­schen­ver­hal­ten annä­hern. Ein bedau­er­li­cher Rück­fall in der Ent­wick­lung, und ich stel­le fest:

Das gibt es nur bei die­ser einen Art "Homo sapi­ens".

Wes­we­gen ich an der Recht­fer­ti­gung für den Begriff "sapi­ens" Zwei­fel habe. 

bookmark_borderWas wir dringend brauchen sind Umwälzungen in Politik und Machtstrukturen, nicht nur Personalwechsel

" ..Fragt man nun, wel­che Sozi­al­ord­nung dies am besten garan­tiert, so leh­ren histo­ri­sche Erfah­rung wie theo­re­ti­sche Refle­xio­nen: in einer moder­nen Demo­kra­tie und offe­nen Gesellschaft. 
Wor­in bestehen deren Basismerkmale? 
Es sind
- Abwahl­mög­lich­keit und
- Gewaltenteilung,
- Indi­vi­dua­li­täts­prin­zip und
- Menschenrechte,
- Plu­ra­lis­mus und
- Rechtsstaatlichkeit,
- Säku­la­ri­tät und
- Volkssouveränität. 
Die fol­gen­den Aus­füh­run­gen gehen davon aus, dass die­se Nor­men und Regeln ver­tei­di­gens­wert sind .."
*

Ver­tei­di­gens­wert wohl schon, allein:
Wie anders als durch "Extre­mis­mus" zu erreichen?
Dazu ein paar Überlegungen.

Die feh­len­den Kriterien:

1. Abwahl­mög­lich­keit
In unse­rem Wahl­sy­stem ist es den Wäh­lern unmög­lich Poli­ti­ker abzu­wäh­len - durch die Ebe­ne der Par­tei­en wird selbst ein schlech­ter Poli­ti­ker, den nie­mand mehr wäh­len wür­de, mit Plat­zie­rung durch sei­ne Par­tei auf der Lan­des­li­ste (o.ä.) wie­der ein Man­dat erhalten.
Das bedeu­tet: Es ist ein ganz klei­ner Zir­kel in jeder Par­tei der tat­säch­lich die Rich­tung vor­gibt - und die­ser Grup­pe wer­den von den Mäch­ti­gen (Besit­zer von Ver­mö­gen, Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Pro­duk­ti­ons­mit­teln) die Richt­li­ni­en vor­ge­ge­ben bzw. die Poli­ti­ker ken­nen deren Not­wen­dig­kei­ten und han­deln vor­aus­ei­lend, ohne Anwei­sung, im Eigen­in­ter­es­se ihren Sta­tus zu erhalten.

2. Säku­la­ri­tät
Auf allen gesell­schaft­li­chen Ebe­nen sind die Reli­gio­nen in den Gre­mi­en ver­tre­ten, die das all­ge­mei­ne Leben und die Struk­tur for­men. Eine wesent­li­che Oppo­si­ti­on gegen die­ses Kar­tell von Glau­ben gegen Wis­sen und Ver­nunft ist nicht mög­lich, so lan­ge die­se Ver­tre­ter dort ver­blei­ben und trotz schrump­fen­der Gläu­bi­gen­zahl über­pro­por­tio­nal ver­tre­ten sind. Der gesell­schaft­li­che Wan­del schrei­tet schnel­ler fort als es die Reprä­sen­ta­ti­on gesell­schaft­li­cher Grup­pen in die­sen Gre­mi­en darstellt.

Da also in unse­rer Gesell­schaft die bei­den oben erläu­ter­ten Vor­aus­set­zun­gen nicht vor­han­den sind erüb­rigt sich (fast schon) die rest­li­che Erör­te­rung. Es ist ver­gleich­bar mit einem Haus dem das Fun­da­ment fehlt. 

Bür­ger die sich poli­tisch enga­gie­ren wol­len müs­sen dazu durch die Par­tei­rou­ti­ne hin­durch (bis auf ganz weni­ge Aus­nah­men). Bis sie schließ­lich da ankom­men wo sie (mit-) ent­schei­den kön­nen sind sie wie Fluss­kie­sel an der Mün­dung *rund­ge­schlif­fen* und auf Par­tei­li­nie - oder sie sind schon raus gemobbt oder frei­wil­lig mit Frust aus­ge­schie­den. Das System der Par­tei­en ver­hin­dert 'gro­ße Wür­fe' und 'unor­tho­do­xe Ideen', man bewegt sich im Mit­tel­maß. [Wie anson­sten in unse­rer Gesell­schaft immer öfter, obwohl immer nach "Quer­den­kern" und "Gene­ra­li­sten" gefragt wird hat man Angst vor ihnen, da sie doch intel­li­gen­ter und ent­schei­dungs­freu­di­ger sind als eben die vor­ge­nann­te "Mit­te"]

Poli­ti­ker wer­den nicht erst seit heu­te über­for­dert, das liegt auch an dem durch die Par­tei­en geschickt immer wei­ter zu ihren Gun­sten gewan­del­ten System:
Um Kon­sens zu errei­chen wer­den Rück­sich­ten genom­men, wer­den fau­le Kom­pro­mis­se geschlos­sen, wird das Kli­en­tel hier und dort vor Ort ein­be­zo­gen ihm geneh­me Kan­di­da­ten zu stüt­zen, der Pro­porz bestimmt die Aus­wahl, nicht die Kompetenz. 

Was Geld in die Kas­sen spült und den Amts­in­ha­bern zusätz­lich zu den Diä­ten hüb­sche Sümm­chen und Pöst­chen nach Aus­schei­den ein­bringt (wenn sie sich "wohl"verhalten haben) wird vor­ran­gig in Geset­zes­form gebracht. Ich habe die Fremd­zah­lun­gen schon öfter als eine Crux bezeich­net, sie wer­den ja höf­lich ver­schlei­ernd als "Spen­de", oder "Zuwen­dung", oder "Spon­so­ring" dekla­riert, sind aber in Wahr­heit BESTECHUNGSGELDER.
Wenn wir als Bür­ger das gegen­über Staats­die­nern machen wer­den wir wegen Bestechung angeklagt.

Da haben wir zwei wei­te­re Punk­te die die der­zei­ti­ge Poli­tik als schlecht ausweisen: 

- Mittelmaß,
- Bestechlichkeit, 

Dazu kom­men Unkennt­nis von wesent­li­chen Strö­mun­gen in Gesell­schaft und tech­ni­scher Ent­wick­lung die, weil es das Ego die­ser Leu­te nicht ver­trägt, dann oft in klei­nen Gre­mi­en mit Hil­fe der regu­lier­ten Indu­strie ent­wor­fen wer­den und dem­entspre­chend nicht zum Nut­zen der Bevöl­ke­rung sein kön­nen und es fast immer auch nicht sind [Axel Voss, CDU, Lei­stungs­schutz­recht EU (Sie­he Abbil­dun­gen unten)].
Wer Berufs­po­li­ti­ker ist und noch nie (mög­li­cher­wei­se aber auch nach einer Leh­re als Bank­kauf­mann) in dem dann ver­tre­te­nen Feld gear­bei­tet hat, muss doch dilet­tie­ren [Spahn]!

Die oft zitier­te *Mas­se* von intel­lek­tu­ell Min­der­be­mit­tel­ten und Mit­läu­fern .... die im übri­gen an ihrer Situa­ti­on nicht immer selbst Schuld haben, son­dern denen oft die Chan­cen bereits von unse­rem Schul­sy­stem sehr früh genom­men wor­den sind, hat schon erst recht kei­ne Chan­ce jemals ihre Bedürf­nis­se erfüllt zu sehen
Jetzt zu bekla­gen, dass die­se Men­schen sich zu Pegi­da oder AfD hin­ge­zo­gen füh­len und vor der Glot­ze sit­zen und Unter­schicht­fern­se­hen schau­en ist bil­lig, denn es hat doch genau den Grund, dass man sie als Wahl­scha­fe gese­hen und ihnen ver­füh­re­ri­sche Lügen auf­ge­tischt hat, um ihnen dann das Fell über die Ohren zu zie­hen. Sie­he hier­zu den Sozi­al­be­richt, bzw. die Ein­schät­zung zur Hand­ha­bung und Revi­si­on des­sel­ben durch das Kanz­ler­amt, um den Bericht der Wis­sen­schaft­ler "zu ent­schär­fen" - man kann es ganz dra­stisch eine "Fäl­schung" nen­nen, die die Aus­sa­ge nicht nur ver­wäs­sert, son­dern stel­len­wei­se sogar umdreht ["West­li­che Demo­kra­tie" ist hohl: Reich­tum regiert]

So kom­men zu
- Bestech­lich­keit und
- Mit­tel­maß noch
- Unwissenheit,
- Groß­manns­sucht (über­stei­ger­tes Ego, Selbst­über­schät­zung) und
- Fäl­schung wis­sen­schaft­li­cher Befunde. 

Dage­gen feh­len die­se zwei Aspekte:
- Abwahl­mög­lich­keit und
- Säkularität

Die­ses Aus­ein­an­der­drif­ten von Auf­ga­ben­stel­lung und Auf­ga­ben­er­fül­lung wird durch das Inter­net wie in einer Echo­kam­mer ver­viel­fäl­tigt - und das ist ein­mal der Grund für stei­gen­den Unmut bei der Bevöl­ke­rung und dem Bestre­ben der Poli­tik das Inter­net so zu regu­lie­ren [Öttin­ger!], dass sie wie­der die Mei­nungs­ho­heit zurück gewinnen.

Extre­mis­mus ent­steht durch (gefühl­tes oder tat­säch­li­ches) Unrecht - und wenn schon im Grund­satz das Staats­we­sen weder demo­kra­tisch ist noch eine offe­ne Gesell­schaft gewähr­lei­stet - kann davon aus­ge­gan­gen wer­den, dass die For­de­run­gen das zu ändern immer von jenen als "extrem" bezeich­net wer­den, die am Fort­be­stehen der un-demo­kra­ti­schen Struk­tu­ren und geschlos­se­nen Zir­keln (der Macht) ein Inter­es­se haben. 

Die man­geln­de Mög­lich­keit den Volks­wil­len tat­säch­lich durch Ver­tre­ter in Par­la­men­ten dar­zu­stel­len, ver­bun­den mit einem aus­ge­präg­ten Behar­rungs­ver­mö­gen über­kom­me­ner Rech­te und Reprä­sen­tanz in gesell­schaft­lich bestim­men­den Gre­mi­en, macht es doch erst aus, dass Men­schen sich, links und rechts der soge­nann­ten "Mit­te", ange­füllt von trä­gen Mit­läu­fern, radikalisieren.

Es ist "ohn­mäch­ti­ge Wut", die durch das System selbst gene­riert wird und Extre­mis­mus so erst ermög­licht. Die Ver­mu­tung es wer­de kei­ne Poli­tik für die Mas­se der Gesell­schaft, son­dern gegen sie gemacht, ist durch wis­sen­schaft­li­che For­schung nachgewiesen.

Das Des­in­ter­es­se der Gewähl­ten, sich und ihre Tages­ar­beit zu hin­ter­fra­gen, ist ungebrochen.

Was nun als Gefahr droht und immer wahr­schein­li­cher wird ist eine stei­gen­de Gewalt­be­reit­schaft. Dass das von den eta­blier­ten Poli­ti­kern so gese­hen wird kann dar­an abge­le­sen wer­den, dass die Über­wa­chungs­mög­lich­kei­ten inten­si­viert und der Umfang bzw. die Tie­fe aus­ge­dehnt wer­den. Die Angst geht um bei denen, die seit Jahr­zehn­ten in füh­ren­den Posi­tio­nen stan­den und nie dar­an dach­ten, eines Tages zur Rechen­schaft gezo­gen zu werden.

* [Quel­le] Der Arti­kel ist aus einem Kom­men­tar beim hpd entstanden.


Sie­he zu die­sem The­ma auch:
- Wir leben in einer DEMOKRATIE. Teil ➀; Teil ➁; Teil ➂; Teil ➃;
- Wahl 2013 (3); Demo­kra­tie aus­ge­hebelt: Par­tei­en­will­kür!
- Frei­heit, Demo­kra­tie, Laïzismus
- Viel­leicht wird es ja (doch) noch mit der Demokratie ....


bookmark_borderGesetzliche Inhumanität

Das Geord­ne­te-Rück­kehr-Gesetz ist ein wei­te­res Glied in einer Ket­te von Unge­schick­lich­kei­ten und gro­ben Feh­lern, die die SPD in den Jah­ren seit der ersten Regie­rung Schrö­der gemacht hat. So ist denn nun von der füh­rer- und wohl auch ziel­lo­sen Par­tei fol­gen­des zu lesen:

" .. Dem Absturz der Par­tei in den Mei­nungs­um­fra­gen folg­te bei der Abstim­mung am 7. Juni auch der Absturz der SPD-Bun­des­tags­frak­ti­on in die tota­le Rück­grat­lo­sig­keit. Die Frak­ti­on hat sich offen­bar der „Das Boot ist voll“-Rhetorik von AfD und CDU unter­wor­fen. Das jetzt beschlos­se­ne Gesetz ist nichts als ver­ord­ne­te Inhumanität .. "

Wenn die Frau Kanz­le­rin in ihrer Regie­rungs­zeit etwas rich­tig gemacht hat, dann war es die Öff­nung der Gren­zen für Asyl­su­chen­de in ihrer Not! Jede ande­re Hand­lungs­wei­se ist falsch - wir haben über Jahr­zehn­te - direkt oder indi­rekt - von den armen Län­dern pro­fi­tiert. Nun war es an der Zeit etwas zurück zu geben.

Aller­dings fehl­te ein Aspekt, der weit­aus wich­ti­ger gewe­sen wäre:
Den Ame­ri­ka­nern, die für die end­lo­sen Krie­ge und Schar­müt­zel rund um den Glo­bus ver­ant­wort­lich sind, die rote Kar­te zu zei­gen. Anstatt wei­ter zu hofie­ren und mit immer mehr Geld zu finanzieren: 

Raus­wer­fen aus Deutschland!

Von Frau Kramp-Kar­ren­bau­er oder ande­ren Per­so­nen in der der­zei­ti­gen Füh­rung der Nati­on ist es aller­dings nicht zu erwarten.

bookmark_borderEnergiewende ..!?


Beim Stö­bern stieß ich auf fol­gen­den Arti­kel in "SPEKTRUM"
Kaf­fee: Dann halt gese­gelt von Chri­sti­an Eich­ler [Mis­si­on Energiewende].

Kurz gesagt geht es um Kaf­fee, der von Coope­ra­ti­ven pro­du­ziert wird und dann per Segel­schiff aus Nica­ra­gua nach Ham­burg ver­schifft wer­den soll - 'ver­schifft wird' könn­te man sagen, denn das Schiff ist seit März unter­wegs und wird im Juli erwartet.

Der so pro­du­zier­te und gehan­del­te Kaf­fee wird ca. 30€ pro Kilo kosten, das ist das Dop­pel­te bis Drei­fa­che des­sen, was anson­sten für unge­mah­le­nen Kaf­fee ver­langt wird.
Das fin­de ich - wenn man den Gedan­ken der Kli­ma­neu­tra­li­tät und der fai­ren Bezah­lung der Kaf­fee­bau­ern zugrun­de legt - nicht unbe­dingt zu teu­er. Aller­dings wird es für vie­le Men­schen, beson­ders Gering­ver­die­ner, uner­schwing­lich sein.

Wenn es vor­ran­gig um die CO2-Bilanz geht ist das OK, irgend­wo muss ja schließ­lich ange­fan­gen wer­den. Da fällt mir aber so man­cher übler Ver­schmut­zer ein, der nutz­los die Umwelt ver­saut und den man viel­leicht bes­ser dazu zwin­gen soll­te sich ein­zu­schrän­ken: Das Mili­tär!

Nutz­los, sinn­los, gefähr­lich - und was da an Dreck pro­du­ziert wird stellt alle von Haus­hal­ten ver­ur­sach­ten Emis­sio­nen in den Schatten.

bookmark_borderGenerationen

Eine Fol­ge von Fei­er­ta­gen nut­zen Men­schen sehr ver­schie­den. Ich nut­ze sie wie ande­re Tage an denen die Betrieb­sam­keit drau­ßen abebbt: Mit stö­bern im Inter­net, lesen und - schla­fen. An vie­len Tagen schla­fe ich sonst nur vier bis höch­stens fünf Stun­den am Stück, da ist es ganz prak­tisch zu sol­chen Gele­gen­hei­ten eine Extra­schicht 'Schlaf' einzulegen.

Als ich heu­te aus dem Mit­tags­schlaf auf­wach­te muss­te ich an Gene­ra­tio­nen den­ken - wahr­schein­lich wirk­te da immer noch nach, dass ich vor dem Ein­schla­fen an die kürz­lich durch­ge­se­he­nen Bil­der von mei­nen Enkeln gedacht hat­te und im Zuge des­sen über Gene­ra­tio­nen sinnierte ....

Bei uns Men­schen sind die Gene­ra­tio­nen ver­gleichs­wei­se lang, und zwar in Abhän­gig­keit von unse­rer Natio­na­li­tät. Eine Gene­ra­ti­on wird defi­niert von dem Zeit­punkt, an dem Kin­der gebo­ren wer­den, bis zu dem Zeit­punkt, an dem die­se Kin­der dann selbst Kin­der bekom­men. Genau­er defi­niert rech­net man so:
Der Alters­durch­schnitt aller Kin­der einer Mut­ter oder eines Vaters zu deren Alter in Jah­ren - man erkennt, dass das zwei ver­schie­de­ne Wer­te annimmt, wenn die Eltern nicht gleich alt sind. In der Tat erge­ben sich so bis zu sie­ben Mut­ter­ge­ne­ra­tio­nen auf sechs Vatergenerationen.

Ein beson­de­rer Aspekt ist dabei der Ver­lauf die­ser Zah­len in den Jahr­hun­der­ten seit man es auf­ge­zeich­net hat bzw. aus den vor­han­de­ne Urkun­den berech­nen konn­te. Der Ver­gleich ist dadurch nicht ganz kor­rekt - weil in Zei­ten vor den Errun­gen­schaf­ten die wir heu­te 'moder­ne Medi­zin' nen­nen, durch die Sterb­lich­keit die wah­re Gene­ra­ti­ons­ra­te ver­än­dert wur­de, bzw. mit den heu­ti­gen Ver­hält­nis­sen nur bedingt ver­gleich­bar ist.

WIKIPEDIA bezif­fert den Gene­ra­tio­nen­ab­stand für 1800 auf 30 Jah­re, für 1875 auf 34,5 Jah­re, und für das frü­he 20. Jahr­hun­dert auf 25 Jah­re. Dar­aus ergibt sich, wie vie­le Gene­ra­tio­nen im Mit­tel in einer Fami­lie vor­han­den sein kön­nen: Fünf (Urgroß­mutter = 100; Groß­mutter = 75; Mut­ter = 50; Toch­ter = 25; Kind 'Säug­ling'.) Tat­säch­lich gibt es - natür­lich wie­der bei WIKIPEDIA - ein Bei­spiel in dem es in einer Fami­lie sie­ben Gene­ra­tio­nen waren.

Von die­ser Betrach­tung abge­se­hen gibt es noch eine mehr natur­wis­sen­schaft­li­che Sicht auf die Gene­ra­tio­nen. Wenn näm­lich in einer Art die Gene­ra­tio­nen schnell hin­ter­ein­an­der fol­gen, dann wer­den Ver­än­de­run­gen in der Erb­infor­ma­ti­on (Muta­tio­nen) schnel­ler sicht­bar und bestim­mend für den wei­te­ren Bestand die­ser Spe­zi­es. Das kann sich posi­tiv oder nega­tiv aus­prä­gen, je nach­dem wie die Ver­än­de­rung aus­ge­stal­tet ist. Der Erfolg oder Miß­er­folg prägt dann das wei­te­re Schick­sal die­ser Art: Über­wie­gen die posi­ti­ven Merk­ma­le, so wird die­se Spe­zi­es Bestand haben, wenn nicht stirbt sie aus. Sol­che Pro­zes­se sind unter­schied­lich lang, als Faust­re­gel kann man sagen "Schnel­le Gene­ra­ti­ons­fol­ge lässt gene­ti­sche Ver­än­de­run­gen schnel­ler sicht­bar wer­den und bestimmt damit das Schick­sal einer Spezies".

Für den Men­schen ist noch eine Fra­ge ungeklärt:
Wie vie­le Men­schen ver­trägt der Planet?


Eine nähe­rungs­wei­se Dar­stel­lung der Gene­ra­tio­nen erhält man nur indi­rekt über die jewei­li­ge Abhän­gig­keits­zahl ¹ eines Lan­des, wobei Abhän­gig­keit von jün­ge­ren Gene­ra­tio­nen, von älte­ren Gene­ra­tio­nen, oder bei­dem vor­han­den sein kön­nen (sie­he Legende).

Nach den Schät­zun­gen der Fach­wis­sen­schaft­ler sind wir schon an dem Punkt der Über­be­völ­ke­rung ange­kom­men, min­de­stens ist die Ver­tei­lung der Lebens­grund­la­gen nicht so, dass alle gebo­re­nen Men­schen auch ernährt wer­den kön­nen. Selbst wenn das gege­ben wäre, bleibt noch die Fra­ge wie vie­le Kin­der sinn­vol­ler Wei­se gebo­ren wer­den soll­ten - die­se Zahl ist, wie man heu­te weiß, an die Auf­klä­rung und den Wohl­stand der Eltern­ge­nera­ti­on gebunden: 

Arme und wenig gebil­de­te Men­schen haben mehr Kin­der als bei einer Gesamt­be­trach­tung der Erd­be­völ­ke­rung sinn­voll erscheint.


¹ ".. The world popu­la­ti­on will reach 9.9 bil­li­on by 2050, up 2.3 bil­li­on or 29 per­cent from an esti­ma­ted 7.6 bil­li­on peo­p­le now, accor­ding to pro­jec­tions by Popu­la­ti­on Refe­rence Bureau (PRB) inclu­ded in the 2018 World Popu­la­ti­on Data Sheet .."
[Quel­le: http://www.worldpopdata.org/]

 

Da man nie­man­dem vor­schrei­ben kann wie die gezeug­te Kin­der­zahl sein soll hilft hier nur der Auf­klä­rungs- und Erzie­hungs­ein­satz um das Wis­sen zu erwei­tern und so die Kin­der­zahl zu reduzieren.

¹ ".. What Is a Depen­den­cy Ratio?
A depen­den­cy ratio is the num­ber of peo­p­le in a depen­dent age group (tho­se under age 15 or ages 65 and older) divi­ded by the num­ber in the working-age group (ages 15 to 64), mul­ti­pli­ed by 100. For instance, a child depen­den­cy ratio of 45 means the­re are 45 child­ren for every 100 working-age individuals .."