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bookmark_borderZivilisation & Fortschritt

Wenn die Gegen­wart mit der Ver­gan­gen­heit ver­gli­chen wird hören wir meist Lob­prei­sun­gen. Lob­prei­sun­gen des­sen, was all­ge­mein als "Zivi­li­sa­ti­on" bezeich­net wird. Wir müs­sen froh sein heu­te zu leben und nicht vor ein­hun­dert Jah­ren. Wir haben erstaun­li­che Fort­schrit­te gemacht:
Auto­mo­bi­le, Flug­zeu­ge, super­schnel­le Fern­rei­se­zü­ge, Tele­fo­ne & elek­tro­ni­sche Kom­mu­ni­ka­ti­on im all­ge­mei­nen, Gesund­heits­we­sen und Hygie­ne, Ernäh­rung und die Frei­heit unse­re Frei­zeit über­all auf dem Glo­bus zu verbringen.

Dafür müs­sen wir dank­bar sein und kei­ne dum­men Fra­gen stellen.

Fort­schritt wohin man sieht - wer wird da Zwei­fel haben, dass das Alles zugun­sten der jetzt leben­den und sich fort­pflan­zen­den Gesell­schaft ist? Ist also Fort­schritt - das "MEHR" gegen­über der ver­gan­ge­nen Zeit - wirk­lich immer den Preis wert, den wir dafür zahlen? 

Ist "Fort­schritt" nicht viel­mehr eine schwä­ren­de Wun­de die sich in den Pla­ne­ten Erde frisst, unauf­halt­sam, so lan­ge bis die Ober­flä­che davon zer­fres­sen ist?

Oho! höre ich da Eini­ge sagen, wie­der so ein Fort­schritts­feind, wie­der so einer, der nicht mit dem moder­nen All­tag zurecht kommt und des­we­gen dar­an her­um­mäkelt. Der nur das Nega­ti­ve sieht. Der nicht zuge­ben will, dass frü­her das Leben beschwer­li­cher war, gefähr­li­cher war, dass eine Blind­darm­ent­zün­dung, ein Hun­de­biss, ein Kno­chen­bruch oder eine abnor­ma­le Schwan­ger­schaft den Tod bedeu­ten konnten?

Da ant­wor­te ich:
- Wie steht es denn um die Gefah­ren von Infek­ti­ons­krank­hei­ten die heu­te um den Glo­bus jagen? Sowas war frü­her *lokal*, heu­te ist es *inter­na­tio­nal* oder *welt­um­span­nend*!
- Wie steht es denn um die Herz-Kreis­lauf­erkran­kun­gen, Infark­te und Hirn­schlä­ge als Fol­ge von Stress, Über­ernäh­rung und zu wenig Bewegung?
- Wie ist denn die Situa­ti­on hin­sicht­lich der End­lich­keit der schö­nen Errun­gen­schaf­ten bei der Fort­be­we­gung wenn das Öl alle ist?
- Wie sol­len denn die vie­len Pro­duk­te von Haus­halt bis Beklei­dung her­ge­stellt wer­den, wenn die Grund­stof­fe dafür alle sind?
- Wie soll die Netz­struk­tur und das indi­vi­du­el­le Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ge­rät pro­du­ziert wer­den wenn die 'sel­te­nen Erden' aus­ge­schöpft sind?
- Und zuletzt fra­ge ich ob es immer sinn­voll ist alle medi­zi­ni­schen Mög­lich­kei­ten selbst dann aus­zu­schöp­fen, wenn dadurch das Lei­den und der Ster­be­pro­zess unnö­tig ver­län­gert wird?

Fra­gen über Fragen.
Für mich sieht es so aus als ob uns da ein rie­sen­gro­ßer Bluff auf­ge­schwatzt wor­den ist. Den wir bereit­wil­lig geglaubt haben und der über­wie­gend noch geglaubt wird. Nach dem gan­ze Völ­ker auf der Erde immer noch stre­ben, obwohl doch klar sein müss­te, dass es so das Ende der Zivi­li­sa­ti­on ledig­lich beschleunigt.

Und was dann, ihr lie­ben Zivilisationsapologeten?

Ihr kämpft das Rück­zugs­ge­fecht. Euch gehen immer mehr die Argu­men­te aus. So wird nach noch so jedem klei­nen Stroh­halm gegrif­fen und er wird zum Baum­stamm hoch­sti­li­siert. Da wird der Scha­den der Zivi­li­sa­ti­on, die glo­ba­le Erwär­mung, mit all ihren Fol­gen, klein gere­det. Und wenn man nur oft genug wie­der­holt, dass es doch vie­le posi­ti­ve Ergeb­nis­se gibt, dann, so hofft ihr, wird aus der Lüge all­mäh­lich Wahr­heit, wer­den die Schat­ten­sei­ten der Zivi­li­sa­ti­on vergessen.

bookmark_borderVon draußen .... nach USA geschaut

Ich lebe in Deutsch­land, einem bedeu­ten­den Land Euro­pas, sowohl wirt­schaft­lich wie kul­tu­rell. Obwohl die Din­ge hier nicht per­fekt sind haben die mei­sten Men­schen das Gefühl, dass, egal wel­che Par­tei man anschaut (CSU & AfD in Tei­len aus­ge­nom­men), die sich wirk­lich um Alle in die­sem Land küm­mern wol­len (Wenn sie damit fer­tig sind sich erst Mal um ihre eige­nen Belan­ge zu küm­mern). Selbst wenn wir Bür­ger kei­ne Anhän­ger der jeweils regie­ren­den poli­ti­schen Par­tei sind, sind wir doch Alle Teil einer Gesell­schaft. Es gibt ein all umspan­nen­des Gefühl von Zusam­men­ge­hö­rig­keit, auch wenn hier und da die Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten ein­mal hoch­ko­chen. Min­de­stens endet es sel­ten in Mord & Tot­schlag, wir leben hier rela­tiv sicher. 

Wenn ich von außen über den Oze­an in Rich­tung USA schaue (und weni­ger weit nur über den Ärmel­ka­nal!) schei­nen dort alle ver­rückt gewor­den zu sein. Das ist beim Blick auf Eng­land mit sei­ner Skur­ri­li­tät erhei­ternd und wäre beim Blick auf die USA viel­leicht auch ganz lustig.
Nur: Dass die USA angeb­lich, und in den Augen Vie­ler auf die­ser Welt immer noch, die Füh­rungs­macht der frei­en Welt sind macht die Sache eher gefährlich.
Wie auch immer, (An-) Füh­rer Trump scheint ein Ver­rück­ter und auch kein sehr net­ter Mensch zu sein. Das poli­ti­sche System ist ver­wor­ren und ein wenig durch­ein­an­der, wenn es einen solch wir­ren Geist zum Prä­si­den­ten macht. Weil - wie gera­de prak­ti­ziert - dem Rest der Welt die Türen vor der Nase zuge­knallt wer­den und mit Zöl­len die Wirt­schaft gelenkt wer­den soll:
Kön­nen Sie bit­te, sie Alle, ein­schließ­lich Ihres Anfüh­rers, sich so lan­ge ein­schlie­ßen und nicht wie­der auf machen, bis Sie den Schla­mas­sel berei­nigt und ihr Land in Ord­nung gebracht haben, bevor sie sich irgend­wo sonst auf der Welt als Büt­tel aufspielen?

bookmark_borderWarum intelligente Menschen es vorziehen alleine zu sein und Gruppen meiden.

I. Pro­blem­lö­sungs­an­sät­ze
Es wur­den Stu­di­en durch­ge­führt, die zei­gen, dass in der heu­ti­gen moder­nen Gesell­schaft vie­le hoch intel­li­gen­te Men­schen es vor­zie­hen allein zu sein¹. Die Grün­de für die­se Theo­rie haben damit zu tun, wie unse­re Vor­fah­ren Pro­ble­me gelöst haben - und wie sie heu­te bes­ser gelöst wer­den. Vor Jahr­hun­der­ten haben Men­schen zusam­men­ge­ar­bei­tet, um Pro­ble­me zu lösen. Das Kon­zept "Zwei (und mehr!) Köp­fe sind bes­ser als einer“ hat sich in der Mensch­heits­ent­wick­lung bewährt, da mehr Köp­fe mehr Ideen bedeu­te­ten und die Zusam­men­ar­beit die Din­ge ein­fa­cher mach­te. Nicht erst seit heu­te sind die­se Kon­zep­te durch die Evo­lu­ti­on der Com­pu­ter­tech­nik und den Zufluss von Tech­no­lo­gie all­ge­mein weni­ger bedeut­sam, schon in den Jahr­hun­der­ten zuvor waren es ein­zel­ne 'Den­ker', die die Zivi­li­sa­ti­on und die Wis­sen­schaf­ten vor­an gebracht haben.

II. An sich glau­ben, Nega­ti­vi­tät vermeiden
Eini­ge glau­ben, dass das Gesetz der Anzie­hung² eine gro­ße Rol­le für das spielt, was Sie im Leben erle­ben. Wenn Sie sich etwas vor­ge­nom­men haben und voll und ganz dar­an glau­ben, dass Sie es kön­nen, wer­den Sie in den mei­sten Fäl­len einen Weg fin­den, Ihr Ziel zu errei­chen. Posi­ti­ves Den­ken (gepaart mit posi­ti­vem Han­deln) kann Ihnen hel­fen, fast alles zu bekom­men, was Sie sich wün­schen. Geben Sie die­se Zie­le an einen Freund oder eine Grup­pe von Freun­den wei­ter, so müs­sen die nur ein­mal sagen: "Das kannst Du nicht!" - und schon ist es um Ihre Plä­ne gesche­hen! Nega­ti­vi­tät nährt Nega­ti­vi­tät. Das ist genau das, was sie nicht brau­chen. Um die Chan­cen auf Ziel­er­rei­chung zu ver­bes­sern müs­sen sie allei­ne sein, oder min­de­stens frei von Nega­ti­vi­tät, und in der Lage, die­se posi­ti­ve Stim­mung aufrechtzuerhalten.

III. Einst und Jetzt
Durch die Evo­lu­ti­on haben wir die ange­bo­re­ne Fähig­keit ent­wickelt, vie­le Pro­ble­me selbst zu lösen. Wäh­rend es in der Ver­gan­gen­heit von Vor­teil war, mit einer Grup­pe zusam­men­zu­ar­bei­ten, ermu­tigt uns die Art und Wei­se, wie wir den­ken jetzt Wege zu fin­den, um Pro­ble­me auf eige­ne Faust zu lösen. Unse­re Aus­bil­dung hat sich ver­bes­sert. Die Tech­no­lo­gie ist wei­ter fort­ge­schrit­ten und wir haben Zugang zu immer mehr Res­sour­cen. Dies bedeu­tet nicht, dass wir bei schwie­ri­ge­ren Pro­ble­men auf die Hil­fe unse­rer Freun­de ver­zich­ten soll­ten. Es bedeu­tet ein­fach, dass wir uns voll­stän­di­ger kon­zen­trie­ren kön­nen, wenn wir allei­ne arbei­ten. Anstel­le des "Zwei-Köp­fe-Kon­zepts" kann die Men­ta­li­tät "zu vie­le Köche, die im Brei rüh­ren" Cha­os ver­ur­sa­chen und den Pro­blem­lö­sungs­pro­zess verlangsamen.

IV. Sozia­le Kon­tak­te sind wich­tig, aber in Maßen
Die Stu­di­en, die zeig­ten³, dass intel­li­gen­te Men­schen es oft vor­zie­hen, allein zu sein, zeig­ten auch, dass die­sel­ben Men­schen häu­fi­ger Kon­tak­te knüp­fen. Dies bedeu­tet nicht unbe­dingt, dass sie mehr Zeit mit Freun­den ver­brin­gen, son­dern dass sie die Welt um sich her­um erkun­den und nach neu­en und auf­re­gen­den Akti­vi­tä­ten suchen. Zeit mit Freun­den zu ver­brin­gen ist aus vie­len ande­ren Grün­den wich­tig, soll­te sich aber in Gren­zen hal­ten. Wenn es dar­um geht, Pro­ble­me zu lösen oder Lösun­gen für bestimm­te Fra­gen zu fin­den, ist der Wunsch die Ant­wor­ten selbst her­aus­zu­fin­den umso grö­ßer, je höher die Intel­li­genz ist.

Intel­li­gent zu sein bedeu­tet nicht, dass Sie unso­zi­al sind und Ihre Freun­de mei­den. Wenn Sie Ihre Welt erkun­den und Zeit mit den Men­schen ver­brin­gen, die Sie mögen, kön­nen Sie die nöti­ge Zeit abseits aller Ernst­haf­tig­keit des Lebens ver­brin­gen. Sie kön­nen sich ent­span­nen und amü­sie­ren, ohne sich Gedan­ken dar­über machen zu müs­sen, was erle­digt wer­den muss oder wel­che Fri­sten ein­zu­hal­ten sind.

Grund­sätz­lich geht es nicht dar­um irgend­je­man­dem zu gefal­len, also attrak­tiv im phy­si­schen Sinn zu sein oder zu wer­den. Es geht um eine gei­sti­ge Grund­hal­tung die schlicht zusam­men­ge­fasst heisst:


Nur wer sich selbst gut fin­det
wird auch von ande­ren gut gefunden.

 

Kon­zen­trie­ren Sie sich und ihre Auf­merk­sam­keit auf Din­ge, die Sie sich selbst, ihrem Leben, oder dem Leben ande­rer gegen­über, schlecht füh­len las­sen? Beschwe­ren, jam­mern, zwei­feln Sie, erzäh­len Sie Geschich­ten dar­über wie Sie nicht gut genug, klug genug, stark genug sind? Sich selbst nie­der­zu­ma­chen und das Gefühl zu pfle­gen, dass Sie es nicht ver­die­nen, das zu haben, was Sie wirk­lich wol­len, bedeu­tet, dass Sie sich nie­mals gut füh­len wer­den. Sie wer­den nie etwas bekom­men wenn sie es nicht wirk­lich wol­len und sich dabei gut fühlen.

Alles beginnt und endet mit einem Gefühl. Das ist der Punkt. Sie möch­ten, dass sich all die­se Din­ge gut anfüh­len und um sie zu bekom­men, müs­sen Sie sich gut mit ihnen fühlen.
Soweit die ursprüng­li­che Dar­stel­lung des "Law of Attrac­tion"⁴.


Die Moti­va­ti­on etwas zu errei­chen ist emotional,
die Metho­de es zu errei­chen ist rational.

 


1./3. How intel­li­gence, popu­la­ti­on den­si­ty, and fri­end­ship affect modern happiness.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26847844
2./4. Law Of Attrac­tion Or: Feel Good NOW – Attract GREAT Later
[Posi­ti­ves Ver­hal­ten & Den­ken zieht posi­ti­ves Leben nach sich].


Basis für die­se ange­lehn­te Erör­te­rung bzw. stark bear­bei­te­te Über­set­zung ist die­ser Arti­kel / die­ses Video; Sci­ence Explains Why Very Intel­li­gent Peo­p­le Pre­fer To Be Alo­ne; team­s­oul; Sep­tem­ber 21, 2018; https://iamfearlesssoul.com/science-explains-why-very-intelligent-people-prefer-to-be-alone/;
Ich distan­zie­re mich aus­drück­lich von der all­ge­mein durch "team­s­oul" ver­tre­te­nen Philosophie


bookmark_borderNeues von der Brexit-Front ..?!

Haben Sie sich in den letz­ten Wochen auch manch­mal gefragt was so mit dem Brexit los ist? Man hört nichts mehr davon, er ist aus dem all­ge­mei­nen Bewusst­sein schon fast ver­schwun­den .... so schnell geht das öffent­li­che Inter­es­se ver­lo­ren und die Medi­en­auf­merk­sam­keit vorbei.

Lesen Sie eine Zusam­men­fas­sung aus GB - und Sie wer­den erkennen:
Nichts ist gelöst, es schwelt immer wei­ter, kei­ne Sei­te wird es ermög­li­chen einen geord­ne­ten Brexit zu gewährleisten.

" .. Grund­sätz­lich erge­ben die Kern­aus­sa­gen der Par­tei­en kei­nen Sinn mehr. Die Tories set­zen sich dafür ein, dass sie den Brexit schaf­fen, was ihnen nicht gelin­gen wird. Labour setzt sich dafür ein, eine Par­tei der sozia­len Gerech­tig­keit zu sein, was sie nicht ist. Und die LibDem set­zen sich dafür ein, dass Jere­my Cor­byn nicht an die Macht kommt, was sie nicht errei­chen können.

Boris John­son ist viel­leicht der erste Pre­mier­mi­ni­ster, der auf der Grund­la­ge eines Plans Wahl­kampf macht, der sei­ne Bot­schaft direkt wider­legt. Sein Slo­gan lau­tet "Get Brexit Done". Das wird ein­deu­tig benutzt wie eine Gat­ling-Kano­ne¹ und auch so ein­ge­setzt. Aber - mit Nach­druck betont!- sein Deal bringt Brexit nicht zustan­de. Im Gegen­teil, es bil­det die Grund­la­ge für die Fort­set­zung des Stam­mes­kriegs im Par­la­ment und im Land. 

Das Abkom­men mit der EU sieht einen Über­gang bis Dezem­ber 2020 vor, mit einer Frist von Juli 2020, um eine Ver­län­ge­rung zu ver­ein­ba­ren. Das ist natür­lich ein Alb­traum, denn es trennt die Rea­li­tät der nahen Kliff­kan­te eines 'no deal' von dem Punkt, an dem die bri­ti­sche Regie­rung eine Ent­schei­dung tref­fen muss. Heu­te Mor­gen bot John­son eine "abso­lu­te Garan­tie" an, dass er den Über­gang nicht ver­län­gern würde. 

Das ist wahr­schein­lich Unsinn. Höchst­wahr­schein­lich wird er es im Juli ableh­nen, wenn es ein­fach sein wird, und wird dann irgend­wie ver­zwei­felt einen Weg fin­den müs­sen, um im Dezem­ber zu ver­län­gern, wenn es unend­lich kom­pli­ziert sein wird. 

Es gibt wenig bis gar kei­ne Chan­ce, dass die­se Sache in dem fest­ge­leg­ten Zeit­raum von 12 Mona­ten erle­digt wird. Zunächst muss die bri­ti­sche Regie­rung her­aus­fin­den, was sie will. Was ist die Prio­ri­tät - ein Deal mit der EU oder einer mit den USA? .. "


[Zitat aus → Week in Review: Not­hing the­se peo­p­le say makes the least bit of sen­se; Par­ty poli­tics: All three natio­nal par­ties hold con­tra­dic­to­ry posi­ti­ons; By Ian Dunt; Fri­day, 15 Novem­ber 2019, 12:59.]>/span

Sehen Sie?
Da wird es am Ende des näch­sten Jah­res nicht anders aus­se­hen als vori­ges Jahr und die­ses Jahr - und unter­des­sen blei­ben uns die Bri­ten - auf die EU & ins­be­son­de­re Deutsch­land schimp­fend² - erhal­ten. Aller­dings ohne dass sie für den wei­te­ren Ver­bleib irgend­ei­ne Ver­ant­wor­tung über­neh­men oder Zah­lun­gen lei­sten. Geschickt ein­ge­fä­delt, und ganz ohne Skru­pel wird dort oben­drauf noch behaup­tet die EU sei der Bösewicht.

¹ a rapid-fire, crank-dri­ven gun with a cylind­ri­cal clu­ster of seve­ral bar­rels. The first prac­ti­cal machi­ne gun, it was offi­ci­al­ly adopted by the US Army in 1866. → eine kur­bel­ge­trie­be­ne Schnell­feu­er­waf­fe mit einem zylin­dri­schen Bün­del aus meh­re­ren Läu­fen. Als erstes prak­ti­sches Maschi­nen­ge­wehr wur­de es 1866 von der US-Armee offi­zi­ell adoptiert.

²  


 
 
 
 

bookmark_borderDas Kind als *life-style* Accessoire

oder:
Wie sich man­che *Müt­ter* mit Allem ver­sor­gen. Auch mit Kind.

Der Herr bloed­bab­b­ler hat kürz­lich auf ein beson­de­res Ereig­nis hin­ge­wie­sen,
→ den "Welt­män­ner­tag". Nun mag man zu sol­chen *Gedenk­ta­gen* ste­hen wie man will, die­ser Tag könn­te zukünf­tig noch an Bedeu­tung gewin­nen, da bin ich mir sicher!

Was hat das nun mit der Über­schrift zu die­sem Arti­kel zu tun?

Noch vor weni­gen Jah­ren - und in Ein­zel­fäl­len auch heu­te noch - wur­de und wird allent­hal­ben das schwe­re Schick­sal der "allein­er­zie­hen­den Müt­ter" beklagt. Zu Recht, wenn die Ker­le abge­hau­en sind und Mut­ter samt Spröss­ling ohne min­de­stens finan­zi­el­le Ver­sor­gung zurück lie­ßen. Das "Amt" trat ein und bezahl­te mehr schlecht als recht was der Raben­va­ter sich wei­ger­te zu tun: Unterhalt.

Doch seit Jah­ren fin­det eine schlei­chen­de Umschich­tung statt. 

Das man dar­über so wenig liest mag dar­an lie­gen, dass es auf Sei­ten der Frau­en­ma­ga­zi­ne ein Tabu ist dar­auf hin zu wei­sen. Was nicht posi­tiv im Sin­ne des Kli­en­tel - Frau­en! - aus­ge­schlach­tet wer­den kann, oder gar die Eman­zi­pa­ti­ons­pre­dig­ten ein­schlä­gi­ger Blät­ter, ich sage nur "EMMA", zu stö­ren in der Lage wäre, wird totgeschwiegen. 

So auch bei die­sem Pro­blem, das ich ein­mal pla­ka­tiv die 

"Suche-psy­chisch-eini­ger­ma­ßen-erträg­li­chen-und-phy­sisch-wohl­ge­stal­te­ten-viel­leicht-auch-noch-intel­lek­tu­ell-ganz-pas­sa­blen-und-ver­trau­ens­se­li­gen-Mann-zwecks-Kon­zep­ti­on-eines-Kindes-das-ich-dann-aber-für-mich-allein-haben-will"-Emanzipation

nen­ne.


Damit könn­te ich mei­ne Über­le­gun­gen prin­zi­pi­ell schon abschlie­ßen, denn das Wesent­li­che ist gesagt:
Die­se miss­brauch­ten Män­ner sind am A****! Sie haben - weil die deut­schen Gerich­te und Insti­tu­tio­nen immer noch ein über­kom­me­nes Frau­en­bild "treu sor­gen­de Mut­ter all­zeit kämp­fend für das Beste für ihr Kind" haben - kei­ne Chan­ce, wenn ihnen der Kon­takt zu ihrem Kind vor­ent­hal­ten wird. Sie ste­hen macht­los da und müs­sen trotz­dem zah­len.
 

 
Die­se Art *eman­zi­pier­ter allein­er­zie­hen­der Müt­ter nach eige­ner Wahl* pas­sen natür­lich nicht in das viel­be­schwo­re­ne Opfer­bild der über­for­der­ten, ver­las­se­nen und finan­zi­ell ver­arm­ten Mut­ter die sich rüh­rend um ihr Kind sorgt und vor Trä­nen ob des ruch­lo­sen 'Gefähr­ten' Abwe­sen­heit nicht in den Schlaf fin­den kann.
Dabei sind es die Män­ner, die leiden.
Wenn sie mehr als ein­mal Hoff­nung haben und eine neue Part­ne­rin suchen mit der es die­ses mal *bes­ser* lau­fen soll, dann kann es ihnen, soll­te sich das Dra­ma wie­der­ho­len, pas­sie­ren, dass sie am Ende mit zwei oder mehr Zahl­kin­dern dasit­zen, finan­zi­ell für den Rest ihres Lebens erle­digt und das alles ohne dass sie ihre Kin­der auf­wach­sen sehen, geschwei­ge denn an deren Leben Anteil haben.

Dem Ver­neh­men nach gibt es schon Müt­ter mit meh­re­ren Kin­dern von ver­schie­de­nen Part­nern¹, die auf die­se Wei­se nicht mehr arbei­ten, son­dern von Kin­der­geld, zah­len­den Vätern und Stüt­ze ein beque­mes Leben füh­ren, in dem die Väter die­ser armen Kin­der zu rei­nen *Samen­spen­dern* gewor­den sind, wo sie doch eine intak­te Fami­lie und stil­les, gemein­sa­mes Glück als Ziel hatten.


Ⓐ Sin­gle­mut­ter & "Wunsch­kind"- Erör­te­rung eines Para­do­xons (2018)
Ⓑ Was wir aus "Hän­sel & Gre­tel" ler­nen .... (2016)
Ⓒ Eine jun­ge Frau .... (2006)
Ⓓ Von lau­si­gen Müt­tern, die nie selbst an etwas Schuld sind, son­dern immer die Schuld für ihre Unfä­hig­keit ver­nünf­tig auf ihre Kin­der auf­zu­pas­sen bei ande­ren Men­schen suchen und offen­sicht­lich anneh­men, alle Men­schen hät­ten einen 7. Sinn, mit dem sie erah­nen, was die Kin­der gera­de jener Müt­ter nicht abkön­nen - und die anneh­men, sie könn­ten ganz frech behaup­ten, sie selbst sei­en völ­lig feh­ler­frei .... (2005)

*edit/update*
¹ Die Schau­spie­le­rin Muri­el Bau­mei­ster fällt wohl - wenn auch in abge­mil­der­ter Form - in die­se Kategorie

bookmark_borderLanz v. 16.10.2019

Zu Gast: Phi­lo­soph Richard David Precht, Öko­nom Dani­el Stel­ter und Autorin Gesa Neitzel
Sen­de­ter­min: ZDF, 16.10.2019, 23:15 - 00:30
Ver­füg­bar noch bis zum 15.11.2019

Ich emp­feh­le ja sel­ten ein Video aus dem Fern­se­hen - schon des­we­gen, weil ich nicht sehr oft dort ver­wei­le. Aller­dings hör­te ich ein paar Ein­gangs­sät­ze, und das wur­de dann eine wirk­lich loh­nen­de Stun­de. Man soll­te sowas als Pflicht­lek­tü­re für Poli­ti­ker jeder Cou­leur einführen.

(Sicher ist nicht Alles, was dis­ku­tiert und als Stand­punkt ver­tre­ten wur­de zwei­fels­frei rich­tig, jedoch über­wie­gend durch­aus ziel­füh­rend für eine sinn­vol­le Ent­wick­lung des Staates).

bookmark_borderEs heisst doch immer ....
*update* [21.11.2019]

Es heißt immer:
"Irgend­wo muss man doch den Anfang machen!"
Richtig.
Da machen sich aus­ge­rech­net Ban­ker - viel geschmäh­te und wenig men­schen­freund­li­che Grup­pe der Bevöl­ke­rung - auf, um etwas für die Umwelt und den Erhalt des Pla­ne­ten zu tun.
Was passiert?
Die Initia­ti­ve wird geblockt.
Wer ist verantwortlich?

CDU / CSU - die rei­ßen zwar mäch­tig ihre Mäu­ler auf um den Grü­nen Stim­men abzu­ja­gen. Wenn es aber *zum Schwu­re kommt* ist vor­bei mit lustig, da wird gemau­ert was das Zeug hält [ein wei­te­res Bei­spiel].

So ein Armutszeugnis.
Und besten­falls ein Neben­satz in den 'aus­ge­wo­ge­nen' Nachrichten.
"busi­ness as usual"

 

*update* [21.11.2019]
@ Erik­Mar­quardt:
" ..Die Koali­ti­on hat so getan, als wür­de sie end­lich einen Not­arzt rufen, um die Kli­ma­ka­ta­stro­phe zu bekämpfen.
Jetzt hat sie ergänzt, dass er lei­der nur Glo­bu­li dabei hat.. "


 

bookmark_borderLebenserwartung und Bevölkerungsdichte

Sehen Sie sich ein­mal die­se fol­gen­den Abbil­dun­gen im Ver­gleich an.

Lebens­er­war­tung

Bevöl­ke­rungs­dich­te

Abbildungen
- » Countries_by_population_density.svg « Miguel Con­tre­ras, Gua­te­ma­la [Public domain]
- » Count­ries by avera­ge life expec­tan­cy (2015) « Jack­int­he­Box CC BY-SA 4.0

Auch inter­es­sant in die­sem Zusammenhang
- » Madhhab_Map3.png « Von Peaceworld111 - Eige­nes Werk, CC BY-SA 4.0,
Ster­be­al­ter 1950-55 & 2010-2015

bookmark_borderMich reizt deine schöne Gestalt ....
*update* [17.10.2019]

Sehen Sie sich ein­mal die­se fol­gen­den Abbil­dun­gen im Ver­gleich an.

Ver­wand­ten­ehe

Ver­brei­tung der Religionen

Fällt Ihnen etwas auf? In Gebie­ten der Erde, die vom Islam domi­niert wer­den ist die Ver­wand­ten­ehe sehr aus­ge­prägt. Über die Grün­de läßt sich spekulieren: 

Glau­bens­re­geln mit 'Ver­sor­gungs­ge­dan­ke'?
Bit­te­re Notwendigkeit?
Prü­de­rie im Umgang mit fami­li­en­frem­den Menschen?
Falsch ver­stan­de­ne Abschot­tung gegen­über 'Frem­den'?
Man­gel an Gelegenheit?

Abbildungen
- » Isla­mi­sche Län­der.png (palet­te adapt­ed for bet­ter con­trast) « de:Benutzer:Baba66 †
- » Global_prevalence_of_consanguinity.svg.png « Urhe­ber: The RedB­urn
- Von Benutzer:Neitram und diver­se wei­te­re Autoren basie­rend auf der lee­ren Welt­kar­te en:Image:BlankMap-World.png, PD-Schöp­fungs­hö­he, Link

*update* [17.10.2019]

Von der Gefahr einer Ver­wand­ten­ehe (Inzucht):
" .. Gene­rell gesagt kann ein Orga­nis­mus nicht leben, wenn ihm ein Chro­mo­so­men­paar und somit ein gan­zer Typus kom­plett fehlt. Die­ses Phö­no­men, Nul­li­so­mie genannt kann beim Men­schen aller­dings tat­säch­lich vor­kom­men. Dabei ist das Gen-Paar Num­mer 8, also bei­de Gene Num­mer 8, sowohl das vom Vater als auch das von der Mut­ter (Nab­lus-mask-like-facial-Syn­drom) nicht vor­han­den. Es sind jedoch welt­weit nur 13 Fäl­le bekannt, vor allem im ara­bi­schen Raum. Wahr­schein­lich eine Fol­ge von Inzucht, der Fort­pflan­zung von zu nahe ver­wand­ten Indi­vi­du­en (Cou­sin-Cou­si­ne) über zahl­rei­che Gene­ra­tio­nen hin­weg. Der Mensch ist zwar über­le­bens­fä­hig, bil­det jedoch wich­ti­ge Orga­ne wie zum Bei­spiel die Augen erst gar nicht aus .. " [Quel­le]

bookmark_borderZitat (IV)

» The only thing necessary
for the tri­umph of religion
is for ratio­nal people
to do not­hing «
[©wvs/2019]

Die Nord­kir­che meint, es gäbe min­de­stens zehn Grün­de dafür, Reli­gi­ons­un­ter­richt in öffent­li­chen Schu­len zu haben. Einen davon habe ich her­aus­ge­grif­fen, um ihn etwas genau­er zu betrachten.


Das Zitat:
".. Die Rede von Gott im Zen­trum. Der Reli­gi­ons­un­ter­richt lebt von der für alle erkenn­ba­ren Posi­ti­on des Faches und der Unter­rich­ten­den: im Zen­trum der reli­giö­sen Bil­dung steht nach evan­ge­li­schem Ver­ständ­nis die Rede von Gott. Auf die­ser Grund­la­ge lädt der Reli­gi­ons­un­ter­richt zur kri­ti­schen Aus­ein­an­der­set­zung ein .."
[Quel­le]

 

Der Reli­gi­ons­un­ter­richt, domi­niert von der evan­ge­li­schen Reli­gi­on, lädt kei­nes­wegs zur 'kri­ti­schen Aus­ein­an­der­set­zung' ein. Das kann er über­haupt nicht. Denn eine Vor­aus­set­zung für eine Dis­kus­si­on, eine Ein­schrän­kung hin­sicht­lich der zuläs­si­gen Argu­men­te vor­ab fest­zu­le­gen bedeu­tet sie nur in einem begrenz­ten Rah­men zuzu­las­sen - und dann ist es kei­ne 'kri­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zung', son­dern eine gesteu­er­te Indoktrination.

Das Gedan­ken­kon­strukt "GOTT" als Grund­la­ge für eine 'kri­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zung' zu nen­nen ist in sich ein Paradoxon: 

Etwas, das nicht nach­weis­bar ist, kann nicht kri­tisch dis­ku­tiert wer­den. Alle Argu­men­te dazu sind belie­big, denn schon die Grund­la­ge der Aus­ein­an­der­set­zung (Dis­kus­si­on) ist belie­big.

Basis für die­sen Bei­trag von da → hpd: Zehn Grün­de für den Religionsunterricht?

bookmark_borderVom »Homo sapiens«

Zwi­schen Men­schen gibt es nur klei­ne gene­ti­sche Unterschiede. 

Deren Wir­ken ist für den Betrach­ter zunächst unsichtbar.
Erkenn­bar erst, wenn die­ser klei­ne Unter­schied in Hand­lung, Lebens­äu­ße­rung, Dar­stel­lung des Den­kens über die Exi­stenz und den Sinn des Lebens umge­setzt wird. Oder wenn das 'sich-am-Leben-erhal­ten' offen­bart wozu die­ser Mensch im Stan­de ist, und wozu nicht. So kom­men Anla­gen durch das eige­ne Ver­hal­ten ans Licht - unbe­ab­sich­tigt, als Neben­er­schei­nung des Seins.

Die­se Unter­schie­de zwi­schen Men­schen sind kein Werturteil!
Die Gleich­heit als Mensch, also Zuge­hö­rig­keit zu einer bio­lo­gi­schen Art, ist dafür Gewähr. Das stellt den Ide­al­zu­stand dar, den wir auf die­sem Pla­ne­ten so schmerz­lich vermissen.

Durch das Wir­ken der Evo­lu­ti­on sind wir als Art von der Stu­fe der Höh­len­men­schen auf­ge­stie­gen und das vor allem wegen unse­rer beson­de­ren Fähig­kei­ten im Ver­gleich zu ande­ren Arten von Lebewesen.

Doch es beneh­men sich Vie­le so, als ob sie eini­ge Stu­fen der Ent­wick­lungs­trep­pe hin­un­ter gefal­len sind und sich wie­der dem Urmen­schen­ver­hal­ten annä­hern. Ein bedau­er­li­cher Rück­fall in der Ent­wick­lung, und ich stel­le fest:

Das gibt es nur bei die­ser einen Art "Homo sapi­ens".

Wes­we­gen ich an der Recht­fer­ti­gung für den Begriff "sapi­ens" Zwei­fel habe. 

bookmark_borderWas wir dringend brauchen sind Umwälzungen in Politik und Machtstrukturen, nicht nur Personalwechsel

" ..Fragt man nun, wel­che Sozi­al­ord­nung dies am besten garan­tiert, so leh­ren histo­ri­sche Erfah­rung wie theo­re­ti­sche Refle­xio­nen: in einer moder­nen Demo­kra­tie und offe­nen Gesellschaft. 
Wor­in bestehen deren Basismerkmale? 
Es sind
- Abwahl­mög­lich­keit und
- Gewaltenteilung,
- Indi­vi­dua­li­täts­prin­zip und
- Menschenrechte,
- Plu­ra­lis­mus und
- Rechtsstaatlichkeit,
- Säku­la­ri­tät und
- Volkssouveränität. 
Die fol­gen­den Aus­füh­run­gen gehen davon aus, dass die­se Nor­men und Regeln ver­tei­di­gens­wert sind .."
*

Ver­tei­di­gens­wert wohl schon, allein:
Wie anders als durch "Extre­mis­mus" zu erreichen?
Dazu ein paar Überlegungen.

Die feh­len­den Kriterien:

1. Abwahl­mög­lich­keit
In unse­rem Wahl­sy­stem ist es den Wäh­lern unmög­lich Poli­ti­ker abzu­wäh­len - durch die Ebe­ne der Par­tei­en wird selbst ein schlech­ter Poli­ti­ker, den nie­mand mehr wäh­len wür­de, mit Plat­zie­rung durch sei­ne Par­tei auf der Lan­des­li­ste (o.ä.) wie­der ein Man­dat erhalten.
Das bedeu­tet: Es ist ein ganz klei­ner Zir­kel in jeder Par­tei der tat­säch­lich die Rich­tung vor­gibt - und die­ser Grup­pe wer­den von den Mäch­ti­gen (Besit­zer von Ver­mö­gen, Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Pro­duk­ti­ons­mit­teln) die Richt­li­ni­en vor­ge­ge­ben bzw. die Poli­ti­ker ken­nen deren Not­wen­dig­kei­ten und han­deln vor­aus­ei­lend, ohne Anwei­sung, im Eigen­in­ter­es­se ihren Sta­tus zu erhalten.

2. Säku­la­ri­tät
Auf allen gesell­schaft­li­chen Ebe­nen sind die Reli­gio­nen in den Gre­mi­en ver­tre­ten, die das all­ge­mei­ne Leben und die Struk­tur for­men. Eine wesent­li­che Oppo­si­ti­on gegen die­ses Kar­tell von Glau­ben gegen Wis­sen und Ver­nunft ist nicht mög­lich, so lan­ge die­se Ver­tre­ter dort ver­blei­ben und trotz schrump­fen­der Gläu­bi­gen­zahl über­pro­por­tio­nal ver­tre­ten sind. Der gesell­schaft­li­che Wan­del schrei­tet schnel­ler fort als es die Reprä­sen­ta­ti­on gesell­schaft­li­cher Grup­pen in die­sen Gre­mi­en darstellt.

Da also in unse­rer Gesell­schaft die bei­den oben erläu­ter­ten Vor­aus­set­zun­gen nicht vor­han­den sind erüb­rigt sich (fast schon) die rest­li­che Erör­te­rung. Es ist ver­gleich­bar mit einem Haus dem das Fun­da­ment fehlt. 

Bür­ger die sich poli­tisch enga­gie­ren wol­len müs­sen dazu durch die Par­tei­rou­ti­ne hin­durch (bis auf ganz weni­ge Aus­nah­men). Bis sie schließ­lich da ankom­men wo sie (mit-) ent­schei­den kön­nen sind sie wie Fluss­kie­sel an der Mün­dung *rund­ge­schlif­fen* und auf Par­tei­li­nie - oder sie sind schon raus gemobbt oder frei­wil­lig mit Frust aus­ge­schie­den. Das System der Par­tei­en ver­hin­dert 'gro­ße Wür­fe' und 'unor­tho­do­xe Ideen', man bewegt sich im Mit­tel­maß. [Wie anson­sten in unse­rer Gesell­schaft immer öfter, obwohl immer nach "Quer­den­kern" und "Gene­ra­li­sten" gefragt wird hat man Angst vor ihnen, da sie doch intel­li­gen­ter und ent­schei­dungs­freu­di­ger sind als eben die vor­ge­nann­te "Mit­te"]

Poli­ti­ker wer­den nicht erst seit heu­te über­for­dert, das liegt auch an dem durch die Par­tei­en geschickt immer wei­ter zu ihren Gun­sten gewan­del­ten System:
Um Kon­sens zu errei­chen wer­den Rück­sich­ten genom­men, wer­den fau­le Kom­pro­mis­se geschlos­sen, wird das Kli­en­tel hier und dort vor Ort ein­be­zo­gen ihm geneh­me Kan­di­da­ten zu stüt­zen, der Pro­porz bestimmt die Aus­wahl, nicht die Kompetenz. 

Was Geld in die Kas­sen spült und den Amts­in­ha­bern zusätz­lich zu den Diä­ten hüb­sche Sümm­chen und Pöst­chen nach Aus­schei­den ein­bringt (wenn sie sich "wohl"verhalten haben) wird vor­ran­gig in Geset­zes­form gebracht. Ich habe die Fremd­zah­lun­gen schon öfter als eine Crux bezeich­net, sie wer­den ja höf­lich ver­schlei­ernd als "Spen­de", oder "Zuwen­dung", oder "Spon­so­ring" dekla­riert, sind aber in Wahr­heit BESTECHUNGSGELDER.
Wenn wir als Bür­ger das gegen­über Staats­die­nern machen wer­den wir wegen Bestechung angeklagt.

Da haben wir zwei wei­te­re Punk­te die die der­zei­ti­ge Poli­tik als schlecht ausweisen: 

- Mittelmaß,
- Bestechlichkeit, 

Dazu kom­men Unkennt­nis von wesent­li­chen Strö­mun­gen in Gesell­schaft und tech­ni­scher Ent­wick­lung die, weil es das Ego die­ser Leu­te nicht ver­trägt, dann oft in klei­nen Gre­mi­en mit Hil­fe der regu­lier­ten Indu­strie ent­wor­fen wer­den und dem­entspre­chend nicht zum Nut­zen der Bevöl­ke­rung sein kön­nen und es fast immer auch nicht sind [Axel Voss, CDU, Lei­stungs­schutz­recht EU (Sie­he Abbil­dun­gen unten)].
Wer Berufs­po­li­ti­ker ist und noch nie (mög­li­cher­wei­se aber auch nach einer Leh­re als Bank­kauf­mann) in dem dann ver­tre­te­nen Feld gear­bei­tet hat, muss doch dilet­tie­ren [Spahn]!

Die oft zitier­te *Mas­se* von intel­lek­tu­ell Min­der­be­mit­tel­ten und Mit­läu­fern .... die im übri­gen an ihrer Situa­ti­on nicht immer selbst Schuld haben, son­dern denen oft die Chan­cen bereits von unse­rem Schul­sy­stem sehr früh genom­men wor­den sind, hat schon erst recht kei­ne Chan­ce jemals ihre Bedürf­nis­se erfüllt zu sehen
Jetzt zu bekla­gen, dass die­se Men­schen sich zu Pegi­da oder AfD hin­ge­zo­gen füh­len und vor der Glot­ze sit­zen und Unter­schicht­fern­se­hen schau­en ist bil­lig, denn es hat doch genau den Grund, dass man sie als Wahl­scha­fe gese­hen und ihnen ver­füh­re­ri­sche Lügen auf­ge­tischt hat, um ihnen dann das Fell über die Ohren zu zie­hen. Sie­he hier­zu den Sozi­al­be­richt, bzw. die Ein­schät­zung zur Hand­ha­bung und Revi­si­on des­sel­ben durch das Kanz­ler­amt, um den Bericht der Wis­sen­schaft­ler "zu ent­schär­fen" - man kann es ganz dra­stisch eine "Fäl­schung" nen­nen, die die Aus­sa­ge nicht nur ver­wäs­sert, son­dern stel­len­wei­se sogar umdreht ["West­li­che Demo­kra­tie" ist hohl: Reich­tum regiert]

So kom­men zu
- Bestech­lich­keit und
- Mit­tel­maß noch
- Unwissenheit,
- Groß­manns­sucht (über­stei­ger­tes Ego, Selbst­über­schät­zung) und
- Fäl­schung wis­sen­schaft­li­cher Befunde. 

Dage­gen feh­len die­se zwei Aspekte:
- Abwahl­mög­lich­keit und
- Säkularität

Die­ses Aus­ein­an­der­drif­ten von Auf­ga­ben­stel­lung und Auf­ga­ben­er­fül­lung wird durch das Inter­net wie in einer Echo­kam­mer ver­viel­fäl­tigt - und das ist ein­mal der Grund für stei­gen­den Unmut bei der Bevöl­ke­rung und dem Bestre­ben der Poli­tik das Inter­net so zu regu­lie­ren [Öttin­ger!], dass sie wie­der die Mei­nungs­ho­heit zurück gewinnen.

Extre­mis­mus ent­steht durch (gefühl­tes oder tat­säch­li­ches) Unrecht - und wenn schon im Grund­satz das Staats­we­sen weder demo­kra­tisch ist noch eine offe­ne Gesell­schaft gewähr­lei­stet - kann davon aus­ge­gan­gen wer­den, dass die For­de­run­gen das zu ändern immer von jenen als "extrem" bezeich­net wer­den, die am Fort­be­stehen der un-demo­kra­ti­schen Struk­tu­ren und geschlos­se­nen Zir­keln (der Macht) ein Inter­es­se haben. 

Die man­geln­de Mög­lich­keit den Volks­wil­len tat­säch­lich durch Ver­tre­ter in Par­la­men­ten dar­zu­stel­len, ver­bun­den mit einem aus­ge­präg­ten Behar­rungs­ver­mö­gen über­kom­me­ner Rech­te und Reprä­sen­tanz in gesell­schaft­lich bestim­men­den Gre­mi­en, macht es doch erst aus, dass Men­schen sich, links und rechts der soge­nann­ten "Mit­te", ange­füllt von trä­gen Mit­läu­fern, radikalisieren.

Es ist "ohn­mäch­ti­ge Wut", die durch das System selbst gene­riert wird und Extre­mis­mus so erst ermög­licht. Die Ver­mu­tung es wer­de kei­ne Poli­tik für die Mas­se der Gesell­schaft, son­dern gegen sie gemacht, ist durch wis­sen­schaft­li­che For­schung nachgewiesen.

Das Des­in­ter­es­se der Gewähl­ten, sich und ihre Tages­ar­beit zu hin­ter­fra­gen, ist ungebrochen.

Was nun als Gefahr droht und immer wahr­schein­li­cher wird ist eine stei­gen­de Gewalt­be­reit­schaft. Dass das von den eta­blier­ten Poli­ti­kern so gese­hen wird kann dar­an abge­le­sen wer­den, dass die Über­wa­chungs­mög­lich­kei­ten inten­si­viert und der Umfang bzw. die Tie­fe aus­ge­dehnt wer­den. Die Angst geht um bei denen, die seit Jahr­zehn­ten in füh­ren­den Posi­tio­nen stan­den und nie dar­an dach­ten, eines Tages zur Rechen­schaft gezo­gen zu werden.

* [Quel­le] Der Arti­kel ist aus einem Kom­men­tar beim hpd entstanden.


Sie­he zu die­sem The­ma auch:
- Wir leben in einer DEMOKRATIE. Teil ➀; Teil ➁; Teil ➂; Teil ➃;
- Wahl 2013 (3); Demo­kra­tie aus­ge­hebelt: Par­tei­en­will­kür!
- Frei­heit, Demo­kra­tie, Laïzismus
- Viel­leicht wird es ja (doch) noch mit der Demokratie ....