Jahrelang habe ich es abgelehnt über paypal Zahlungen zu machen.
Weil zwei Faktoren zusammen kamen:
- Wirkort USA
- Unbestimmter Datenschutz
Bis es kürzlich soweit kam, daß die Zahlungsmethode - verschleiernd - mit einem anderen Namen versehen wurde und ich erst im allerletzten Schritt erfuhr "Diese Zahlung wird von unserem Finanzdienstleister paypal abgewickelt." und dann war es schon zu spät den Vorgang abzubrechen.
Wie oft werde ich ausgelacht, mitleidig mit dem Satz beschieden "Du hast doch gegen die Marktmacht dieser Konzerne keine Chance." oder mir wird bedeutet die Zeit verlange eben die neuen Strukturen .... doch bisher konnte mir noch keiner von den Spöttern und mitleidig Lächelnden einen Beweis liefern warum es nicht mit den überkommenden Methoden der Zahlungsweise geht. Ich nutze die wo immer möglich, es geht also.
Ich zähle mal auf, wie sich der Zugang zu meinem online Konto gewandelt hat:
gab es ein vierstelliges Paßwort;
dann folgte ein fünfstelliges Paßwort;
dann folgte eine TAN Liste aus der eine bestimmte Ziffer zu lesen und einzugeben war, danach das jetzt sechsstellige Paßwort;
die TAN Liste wurde durch einen Generator ersetzt (auf Kundenkosten), ergänzt durch das Paßwort;
wenig später folgten drei verschiedene optische Möglichkeiten des Eincheckens, eine davon mit Mobiltelefon;
ein neuer Generator mußte her (auf Kundenkosten), neben der neuen Tastenanordnung eine optische Erkennung integriert;
jetzt mußte der Apparat auf dem das online banking ausgeführt wird durch die Bank digital registriert und genehmigt werden - ohne Wiedererkennung kein online banking ....
Vermutlich folgen Fingerabdruck, Gesichtserkennung und irgendein unsinniges Gadget (ähnlich captcha?) .... und die IT Abteilung der Bank, die einmal aus zwei (!) Personen, IT Fachmann und Sekretärin, bestanden hatte ist mittlerweile eine Hauptabteilung mit drei Ebenen und knapp 60 Mitarbeitern. SLOGAN: "SO geht Fortschritt!"
Und wie komme ich darauf an einem ganz gewöhnliche Mittwoch sowas loszulassen?
Weil ich gerade die nachfolgende Notiz gelesen habe, die den kompletten Firlefanz ad absurdum führt:
Weil Daten die in großen Datenbanken gespeichert sind IMMER das erste Ziel von Verbrechern sind ....
Wo früher ein Bankraub das Geld brachte genügt heute ein Laptop.
Schöne neue digitalisierte Welt ....
Wenigstens wird dabei niemand erschossen.
Es findet eine fast unmerkbare Verschiebung statt die die Wenigsten von uns aktiv wahrnehmen. Vor ein paar Jahren hatte ich ein Erlebnis, das mir die Augen öffnete und die Gefahr, die der Menschheit droht, erst so richtig klar machte.
Nein, es geht nicht um Krieg, Hungersnot und Klimakatastrophe.
Es geht um Wissen das nicht gegoogelt ist, sondern eingespeichertes Wissen darstellt! Das, was man "Frue*er"™ als "Allgemeinbildung" bezeichnet hat. Wikipedia weist allerdings auf einen wesentlichen Punkt hin, der allzu oft vernachlässigt wird:
Die Gleichsetzung von Allgemeinbildung und Allgemeinwissen unterschlägt jedoch die Befähigungen des Verstandes, die erforderlich sind, um die Wissensinhalte zueinander in Beziehung zu setzen. Erst damit wird es möglich, Inhalte abrufbaren Wissens in Zusammenhängen zu verstehen. Unverstandenes lexikalisches Stichwortwissen wird in der Fachwelt eher als „Halbbildung“ aufgefasst.
[Allgemeinbildung]
Was soll das, werden Sie sich fragen, warum sollte ein wenig weniger Wissen so gefährlich sein?
Es ist gar nicht die Fülle des Wissens allein. Es ist der daraus - also aus mehr oder weniger verfügbarem Wissen - entstehende Wandel des Denkens und der Urteilsfähigkeit:
Die Beurteilung und Abspeicherung dessen, was als Information auf uns einströmt, wird vom vorhandenen Informationsstand geformt. Erst aus dem Zusammenwirken von geistigem Verständnis der Informationen und deren Einordnung wird ein akzeptables Weltbild.
Wer also selbst weniger - parates, durch früheres Lernen geschaffenes - Wissen hat, wird seine Umgebung, seine Mitmenschen, und seinen Lebensraum anders betrachten als Jene, die über einen größeren Umfang und bessere Verarbeitungsfähigkeit verfügen.
Siehe:
Gehen wir nun in die Zeit vor dem Aufschwung der digitalen Revolution zurück und betrachten wie gelebt und gelernt wurde, so wird klar welcher Unterschied nicht ohne Folgen bleiben kann. Bücher und Unterrichte waren damals noch die wesentliche Quelle des Wissenszugewinns. So konnte pro Zeiteinheit nur begrenztes Wissen angesammelt werden - doch diese Begrenzung ist nicht wesentlich verschieden wenn man die heutige Situation ansieht. Denn an der Aufnahmefähigkeit der Menschheit hat sich - noch - nichts verändert.
Was sich geändert hat ist der Inhalt dessen was konsumiert werden kann, was angeboten wird, und vor allem wie es die Betrachtenden aufnehmen können, sei es gewollt oder unterbewußt.
Die Tendenz geht weg von Fakten hin zu Meinungen, grundlegende Strukturen der Wissenschaft werden nicht durch Versuche und Beobachtung widerlegt, sondern alleine durch Zweifel, gegenteilige Mehrheitsbildung oder schlicht Unverständnis wegen mangelnder Grundlagen an Erkenntnissen.
Der Vorgang verstärkt sich durch zunehmende Nutzung der digitalen Kapazitäten und führt - schleichend - zu einem Teufelskreis:
Weniger eigenes, eingespeichertes Wissen läßt das Interesse und den Fokus schwinden Neues dazu zu lernen; die sofortige Verfügbarkeit von digital gespeicherter Information macht für Viele das 'selbst-lernen' zu einer überflüssigen Aufgabe, da sie noch dazu beschwerlicher ist als digital Abrufbares zu nutzen. Es wird immer weniger Wissen beim Individuum übrig bleiben, denn wer verlernt hat zu lernen hat immer weniger Interesse es zu ändern, es aufzufrischen.
Zukünftige Generationen werden sich immer mehr auf fremdgesteuerte Informationen verlassen. Deren Beurteilung auf Relevanz und Plausibilität wird zunehmend erschwert, denn es fehlt an selbst gewonnenen Erfahrungen und einem stabilen Denkgebäude, in das das erworbene Wissen eingefügt ist - ein solches Muster wird gar nicht erst gebildet wenn vorrangig und unkritisch Verlaß auf angebotene Informationen herrscht.
Zusammengefaßt entsteht demnach folgendes Bild:
Die Steuerung der Informationen wird komplett von einer immer kleiner werdenden Zahl von Produzenten bestimmt werden und die Konsumierenden haben immer weniger Urteilsfähigkeit mangels nie oder nur bruchstückhaft erworbenem Wissen.
Wir steuern ohne Bremsen auf eine Zukunft zu in der die Menschheit sich durch Klimaveränderungen selbst ausmerzt, und auf dem Weg dorthin durch den Einfluß weniger, den öffentlichen Diskurs beherrschender, Kreise daran gehindert wird deren Narrativ zu hinterfragen oder gar ad absurdum zu führen.
Möglicherweise ist diese Entwicklung auf anderen Planeten im Universum ähnlich gelaufen und da hätten wir einen weiteren Grund dafür, daß es nie gelingen wird mit *Aliens* in Kontakt zu kommen ....
war und ist für viele Schüler ein Haß-Objekt. Da freut es sie, wenn der Landesschülerrat Niedersachsen die Abschaffung fordert .... und sogleich haben sich einige Wichtigtuer angeschlossen, die hier eine Chance sehen sich ohne viel Wissen und erst recht keine umfassende praktische Unterrichts- oder Schulerfahrung (möglicherweise nur der eigenen, mißratenen Schulzeit), sich *wichtig* zu machen.
Soweit erkennbar wird die Kampagne mit Hilfe einer ehemaligen Grundschulpädagogin Eva Odersky , mittlerweile promoviert, und an der "Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt", (hervorgegangen aus der ehemals Katholische Fachhochschule Eichstätt), wesentlich beeinflußt und mittels reger Vortragstätigkeit in die Welt getragen.
Völlig zu recht widerspricht eine Gruppe von Fachpädagogen, die weniger Vorträge und Veranstaltungen mit wohlklingenden Titeln, dafür aber Arbeit an den Grundlagen, im Schulbetrieb leisten. Es ist immer leicht zu theoretisieren oder mit Kleingruppen spezifische Themen als "Studie" durchzuführen. Das sind allerdings immer Ausschnitte aus dem Schulleben, das, sehr viel komplexer, von den vorgeblich wissenschaftlich orientierten 'ForscherInnen' bei ihren Studien völlig außen vor bleibt - und schon deshalb nicht die nötige Kompetenz und Relevanz hat, die ein so wichtiges Thema, das das Schicksal vieler weiterer Schülergenerationen bestimmt und daher entscheidet.
Zur Erinnerung welche fatalen Folgen solche "Studien" haben sei nur an "Schreiben nach Gehör" (Zitat: "Die Eltern, die mit den Folgen mangelnder Rechtschreibkenntnis ihrer Kinder am Ende der Grundschulzeit leben müssen, lehnen die Methode nahezu einhellig ab. In einer nicht repräsentativen Umfrage der DZ sprachen sich 89 Prozent der Teilnehmer für ihre Abschaffung aus."), ähnlich bei "Schreiben durch Lesen" (Zitat: "besonders spektakuläre Form schulischen Mißerfolgs")" und die Einführung der Mengenlehre in Grundschulen erinnert: Fehlschläge, ausgedacht von TheoretikerInnen, fernab jeder Praxis mit ausgesuchten Kleingruppen, und hoher Aufmerksamkeit, entsprechenden finanziellen Mitteln (!) ausgestattet, und in der nachfolgenden Praxis grandios gescheitert! [Um Mißverständnissen vorzubeugen: Ich bin kein verbissener Feind der Mengenlehre, halte jedoch die Denkweise über die Reihenfolge für verkehrt: Wer die Mathematik schon beherrscht kann sie als Vereinfachung erkennen - wer hingegen erst in die Materie eindringt hat nicht den Überblick diese Vereinfachung zuzuordnen, und wird daher an komplexen Ausdrücken mangels Verständnisses scheitern.]
Bewegen wir uns zurück ins Mittelalter?
Es gab *Schriftgelehrte* schon in der grauen Vorzeit - die sich von der breiten Masse dadurch unterschieden, daß sie in der Lage waren zu lesen und zu schreiben.
Die Forderung das Schreiben lernen auf Druckschrift zu begrenzen führt geradewegs in diese graue Urzeit zurück, denn was die Protagonisten völlig verkennen ist die Verknüpfung mit dem Erlernen motorischer Fertigkeiten, die insgesamt die Geschicklichkeit verbessern, und die geistige Entwicklung, die durch den Verbund von Sehen-Vergleichen-Motorischer Wiedergabe erzeugt werden:
Wer besser schreibt denkt besser, erfaßt den Inhalt dessen WAS er schreibt leichter - schon die Abweichung gegenüber früherer Handhabung in den Grundschulen anstatt in Diktaten das Verstehen von Worten und Texterfassung ganz allgemein zu fördern, wurde das "Abschreiben von Text" eingeführt. Mit der Folge, daß heute ein Drittel(!) der Schüler die Grundschule verläßt ohne *sinnerfassend* lesen zu können .... und wer das nicht kann, versteht die Welt um ihn herum nur begrenzt, und muß sich auf visuelle Eindrücke verlassen.
Wen wundert es da noch, daß die Blender und Schauspieler vom Schlage des Präsidentendarstellers Trump solche Erfolge vor allem bei den bildungsfernen Schichten, die allenfalls in der Lage sind ein Comic-Heft durchzublättern und aus den Bildern zu erkennen um was es geht, nach Äußerlichkeiten und nicht politischen Inhalten urteilen?
Der Landesschülerrat liegt jedenfalls aus jugendlicher Unkenntnis, mangelnder Erfahrung und schlichtweg eingeschränkter Urteilsfähigkeit falsch solche wesentlichen Veränderungen zu befürworten.
Die "Deutsche Gesellschaft für Lesen und Schreiben, Sektion der International Reading Association (IRA) e.V." jedenfalls widerspricht dem Experiment heftigst, mit Recht, wenn man die gefährlichen Folgen betrachtet:
Wir provozieren damit eine weiter geteilte Gesellschaft, deren überwiegender Teil zwar noch lesen, aber nicht mehr schreiben kann, und dabei auf fremde Hilfe angewiesen ist. "Aber es gibt doch *künstliche Intelligenz*" höre ich da schon manche schreien. Klar, wenn man sich dem digitalen Diktat völlig unterwerfen will ist das eine Lösung - nur wird das dazu führen, daß schließlich ALLE Lebensbereiche durch digitale Einheiten bestimmt werden.
Das ist dann nicht so kuschelig wie bei "Nummer 5 lebt", sondern eher dystopisch wie bei "I, Robot"
Um der ständigen Schneckenplage Herr zu werden - letztes Jahr war ja besonders schlimm - habe ich zwei Hochbeete gebaut. Die Maße sind willkürlich gewählt, allerdings doch an die vorhandenen Terrassenbretter angepasst, die 5,3m Länge haben. Sie stammen noch vom Vorbesitzer des Hauses, der sie als Unterbau für einen Mini-Pool 3x8m genutzt hatte.
Aus einer Länge konnte ich so drei Teilstücke zu je 1,6 m sägen, pro Beet waren je drei Bretter für Vorder- und Rückseite nötig, insgesamt erhielt ich also aus vier (von viel mehr vorhandenen) Längen die nötigen 12 Teile.
Die Endstücke sind 50cm breit, das ergab zwar rechnerisch 10 Stück aus einer Länge, allerdings nutzte ich da solche Bretter, die schon etwas beschädigt waren mit, und brauchte deswegen drei Stück (anstatt der rechnerisch nur nötigen zwei.
Unter der ersten Lage ist das Beet mit einem Kunststoff-ummantelten Draht abgeschlossen um das Eindringen von Mäusen/Maulwürfen zu verhindern
Erste Lage Tannen- und Kiefernzapfen
Zweite Lage Sägemehl
Dritte Lage drei Säcke Blumenerde
Vierte Lage drei Säcke Blumenerde
Letzte Lage 1 Sack Blumenerde zuoberst verteilt
Die beiden Beete schließen die Terrasse nach links hinten zur Wiese ab.
Sägemehl:
Insgesamt:
14 Säcke Blumenerde, nochmal 2 in Reserve zum Nachfüllen;
eine Rolle Volieren-Draht (5x0,5m; 23,99€);
zwei Behälter Sägemehl (waren noch vorhanden);
drei 2m-Kiefer-Kantholz-Stangen (3,8x3,8cm) und
ca. 200 Schrauben (4x60mm) verbraucht.
[Blumenerde je Sack 2,-€; Kantholz pro Stange 5,38€.]
PS:
Die benutzten Bretter sind 14cm breit und ca. 3,5cm dick
(unterschiedliche Riffelung auf Ober- und Unterseite).
Verwundert rieb ich mir die Augen als ich die Forderungen las, die von den Jusos an die Koalitionsbedingungen geknüpft werden. Durch die Politiker von CDU/CSU und SPD nicht konkret zu sein sondern den Konjunktiv zu nutzen bringt dabei bestimmt keine Klarheit für das Wollen - so sehr Herr Spahn es versucht als logische Folge zu verkaufen: Erst handeln und verbessern, dann die Vereinbarungen erfüllen. Vielleicht. Wenn das erste Vorhaben "Wachstum" klappt.
Die Jusos verlangen und vergessen dabei völlig: Ihre Partei hat verloren!
Forderungen eine bestimmte Politik zu gestalten sind ja gut und schön, aber um das in die Tat umzusetzen braucht man eben Mehrheiten. Mehrheiten hingegen werden in der Politik mit Konzessionen, Kompromissen und Kooperation erreicht. Alles andere sind rosarote Träumereien und Wunschvorstellungen: Es gibt keinen Topf Gold am Ende des Regenbogens, liebe Jusos!
Über alledem schwebt die unausgesprochene Wahrheit unserer Zeit:
Wachstum ist nicht mehr zeitgemäß - es verhindert die Rettung des Planeten.
Darauf sollten die Jusos sich einlassen, denn es ist ihre Zukunft, die auf dem Spiel steht.
Erkennbar ist das aus dem Handeln der jungen Sozialdemokraten nicht. Sie sind lediglich eine jüngere und aggressivere Version der früheren Ur-Sozis .... die haben ihre Kernwähler allerdings ernst genommen und nicht durch Experimente à la Schröders *Agenda 2010* verprellt.
Nun rächt es sich, daß die SPD einstens die bessere CDU sein wollte. Man hat ihr bei den letzten Wahlen nicht mehr geglaubt. Und die Jusos sind nun dabei den letzten Rest an Glaubwürdigkeit zu zerlegen. Nicht einmal das Mit-Regieren wird man mehr der SPD zutrauen wenn es jetzt beim "Nein" bleibt und der ausgehandelte Vertrag nicht zustande kommt.
Nutznießer werden die Rechtspopulisten der AfD sein. Es kann nicht oft genug zum Blick auf die Geschichte nach 1918 bis 1933 verwiesen werden: Da haben die *Bürgerlichen* die NSDAP von oben herab kommentiert - so wie es Herr Spahn tut - und unterschätzt - so wie es die Jusos tun, und durch ihre Maximalforderungen die linken SPD Bestrebungen handlungsunfähig machen.
Wenn Kanada ein Viertel des US Bedarfs an Elektrizität die das Land liefert jetzt abschaltet sind die USA gezwungen Alternativen zu suchen. Was ist da naheliegender, als die Exporte nach Europa, insbesondere in die EU, und dort speziell Deutschland, zu kappen. Milliardenbeträge für Gasterminals wären dann umsonst ausgegeben. Es sei denn, man könnte fortan von Kanada beziehen ....
Sollte es nicht gelingen Ersatz für Gas aus USA zu bekommen würde die sowieso schon schlechte bis katastrophale Wirtschaftslage dadurch noch einmal wesentlich verschlimmert werden und ein Kollaps der inländischen Versorgung ist nicht auszuschließen.
Hätten nicht die beiden Politiker der CDU (Peter Altmaier)¹ und der SPD (Sigmar Gabriel)² nacheinander den Ausbau der erneuerbaren Energiequellen aus Mangel an Weitsicht und als Lobby-Knechte(!) gestoppt stünden wir heute sehr viel besser da und brauchten uns um Energie keine Sorgen zu machen.
Mir graust davor die CDU/CSU wieder als Regierungspartei zu sehen:
Die gerade aufwachsende alternative, regenerative Energieerzeugung wird um Jahre zurückgeworfen!
¹ Zitat"In seinem Amt als Bundesumweltminister wurde ihm vom Bundesverband Erneuerbare Energie vorgeworfen, den Ausbau der Erneuerbaren Energien unnötig zu bremsen und die Ausbauziele zurückzufahren.[34] .. In der Funktion als Bundesminister für Wirtschaft und Energie und somit als Behördenleiter für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat Altmaier nach Spiegel-Informationen ein Gutachten zum Kohleausstieg bewusst zurückgehalten, welches als Grundlage für ein Gesetz zum Kohleausstieg diente. Durch eine rechtzeitige Weitergabe hätten mehrere Umsiedlungen im Rheinischen Braunkohlerevier verhindert werden können .. 2020 übernahm Altmaier die Schirmherrschaft bei einer Preisverleihung des Lobbyverbands Zukunft Gas. Erdgas bezeichnete er als „sexy“"
² Zitat "Das EEG schwächte Gabriel als Wirtschafts- und Energieminister zunehmend ab[91] .. In der Amtszeit Gabriels als Wirtschafts- und Energieminister erreichte die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen in Deutschland einen Tiefpunkt (1899, 1469 und 1534 MW p. a. in den Jahren 2014 bis 2016, gegenüber 7377 bis 7604 MW p. a. in den Jahren 2010 bis 2012) und fiel 2016 auf 2 % des Photovoltaik-Weltmarktes (nach 20 % in 2011 und 2012 bzw. zwischen 25 % und 33 % in den Jahren 2006 bis 2009 seiner Amtszeit als Umweltminister).[94] Parallel zu seiner Amtszeit stieg der Anteil der deutschen Gasimporte aus Russland stark an: im Dezember 2013 waren es 34,6 Prozent und im Januar 2017 54,9 Prozent.[67]"
Mein erster Computer (1988) hatte noch den Trafo im Bildschirm integriert und es war die erste Generation mit Farbdisplay. Nicht lange danach kam eine Maschine auf den Schreibtisch die man mit BTX verbinden - und so in einem Vorläufer des Internets korrespondieren konnte.
Windows gab es noch nicht, Textverarbeitung und Nachrichten zu versenden war allerdings möglich. Reihe für Reihe und alle Befehle über DOS-Eingaben. Das sah beispielsweise für den Druck unter MS-DOS 2.0 bis 3.2 so aus
Bestimmt wurden so der Drucker, die Puffergröße (Datenmenge), Standardwert 512 bytes (!) und weitere Befehle für das Betriebssystem.
Genug davon, es geht um etwas völlig anderes, aber eng mit diesen Anfängen aus den späten achtziger Jahren verbunden. Glücklicherweise kamen bald sehr viel einfachere Programme als Windows-Versionen, mit grafischer Oberfläche, Maussteuerung, und sehr viel mehr Speicher. Zu wesentlich höheren Kosten. Aber sehr viel schneller und mit erweiterten Anwendungen.
Die ersten *smartphones* kamen so um Ende 2005 - und seitdem haben diese Geräte ein Touchscreen für die Steuerung.
Die Vorteile Telefonie mit Kalender und Termindatenbank zur Hand zu haben, dazu noch eine Foto-Funktion, war der Grund für die rasante Verbreitung dieser Technologie.
Wo Vorteile sind gibt es immer auch Nachteile.
Da ist zunächst als erstes die ständige Verfügbarkeit, "24/7", wie es im Jargon heißt. Die ständigen Änderungen am Design, an der Leistung, bzw. Funktonen, ist ebenso zu betrachten. Sie führen zu einer geradezu zwanghaften Welle von Neukäufen - und das, obwohl die älteren Versionen weder verschlissen noch funktionsuntüchtig sind. Der Ressourcenverbrauch ist enorm - gleichsinnig steigen die Preise.
Der mittlerweile entstanden Digitalzwang ist ein zweiter Nachteil:
Es gibt viele Leistungen, die nicht mehr analog sondern nur noch per App wahrgenommen werden können. So vorteilhaft die Nutzung von *smartphones* also sein kann, sie wird zunehmend mit Zwängen verbunden die ich zumindest nicht mitzumachen bereit bin.
Insoweit gehöre ich zu den Verweigerern, nicht aus Prinzip, sondern weil die Vorteile nicht mehr greifbar sind.
Die Nachteile sind aus meiner Sicht mittlerweile größer als die Vorteile.
Drittens greift jede App Daten ab, in Summe wird der Nutzer damit gläsern und kalkulierbar. Auf eine Art wie sie noch nie in der Menschheitsgeschichte möglich war. Durch die - verbreitete - Ahnungslosigkeit der Gesetzgeber, und so öffentlich demonstrierte Unfähigkeit Datensicherheit zu garantieren, haben Unternehmen die Regeln zu ihren Gunsten ausgebreitet und sind vermutlich nicht mehr daran zu hindern das weiter zu betreiben und daraus Nutzen zu ziehen.
Wohin solche Datensammlungen führen können wird in China schon eindrücklich demonstriert:
Das Leben wird von *scores* bestimmt, wer aus dem (politisch) gewünschten Raster fällt ist sozial isoliert und verliert schrittweise Bürgerrechte
Verstehen Sie mich nicht falsch: Smartphones sind zuerst eine gute Erfindung. Nur ist es hier wie in vielen Wechselfällen des Lebens die Art und Weise der Nutzung durch die Besitzer. Der (vierte) Nachteil ist nämlich die geradezu süchtig machende Art wie die so-genannten *sozialen Netzwerke* aufgebaut und programmiert sind.
Eine Sucht wie Alkohol, Wetten, und *IN-Sein*, dazu zu gehören, ist die ständige Nutzung des *smartphones*.
Es kann mir niemand erklären warum es besser oder unbedingt notwendig sein soll anstatt der Bankkarte mit dem Telefon zu bezahlen. Der einzig denkbare Vorteil (in diesem Fall) ist doch die Ersparnis von Personal bei den Banken.
Die mögliche Zusammenführung der Bewegungs- und Kaufdaten, der Gesamtsituation der Finanzen des Nutzers und die Weitergabe von wesentlichen physischen und psychischen Parametern aus den Apps zum Zwecke der Beeinflussung dieser Person für Verkäufer von Waren und Dienstleistungen, oder der Beurteilung von Risiken für z.B. Versicherungen, sind doch bestimmt nicht als erwünschte Folgen zu bezeichnen.
Ich verrate ihnen noch etwas:
Ich kann Menschen nicht verstehen, wenn sie sich Chips einpflanzen lassen, so wie sie zur Kenntlichmachung von Hundebesitzern deren Hunden eingepflanzt werden, nur weil sie dann keinen Schlüssel mehr für ihre Haustüre benutzen müssen, oder sich automatisch das Flurlicht anschaltet wenn sie nach Hause kommen.
"In the year 2525" aus Juni 1969 kommt mir immer wieder mal in den Sinn - was damals noch Utopie war ist heute teilweise schon Wirklichkeit: Der Mensch zerstört seine Lebensgrundlagen. Etwas, was andere Lebewesen auf diesem Planeten noch nicht geschafft haben und nicht leisten könnten.
Ist also das Leben durch Mobiltelefone "Bequemer, sicherer, günstiger" geworden?
1. Bequemer vielleicht.
2. Sicherer keinesfalls, ganz im Gegenteil, denn nie wurden auf der Welt so viele Daten und Erkenntnisse zu jedem Individuum in den meisten Ländern der Welt erhoben - auch solche, die gegebenenfalls GEGEN den Besitzer verwendet werden können wenn man Machtergreifung durch eine neo-faschistische Regierung unterstellt!
3. Günstiger schon erst recht nicht, wenn man die Preise für Mobiltelefone abwägt. Die Technik ist im wesentlichen so geblieben wie sie vor einem Jahrzehnt war, es werden hingegen Pseudo-Innovationen eingebaut die kein Mensch braucht, mit denen die Preise gerechtfertigt werden.
Unterm Strich:
Menschen verwenden eine auf vielen Ebenen gegen sie gerichtete Technik und begrüßen das auch noch!
Vorab:
Wie auch immer die Strategie der USA aussieht bedingt sie auf keinen Fall die Mißachtung des Völkerrechts oder die Unverletzlichkeit von Grenzen. Es ist ein Skandal, wenn ein Blatt wie die NZZ nach Gründen und Entschuldigungen sucht warum dennoch der Präsidentendarsteller Trump das Recht haben könnte oder sollte gegen diese Grundsätze zu verstoßen.
Trump hält sich in seiner tumben Überheblichkeit für einen schlauen Fuchs, einen Meister der Täuschnug und natürlich, wie er es selbst gegenüber CNN ausdrückte einen "STABLEGENIUS"¹. Weswegen er selbstredend nicht auf die Idee kommt andere Leute könnten ihm auf die Schliche kommen, voraussehen warum er dieses Theater um Grönland veranstaltet.
Aber von Anfang an:
Er hat schon in seiner ersten Amtszeit seine Begehrlichkeit ausgedrückt. Hinterlistig wie er nun einmal ist schiebt er natürlich hehre Motive vor und hat in Wahrheit ganz andere, weniger generalisierte, sondern durchaus selbstsüchtige Motive im Sinn.
Das folgt der plumpen Theorie von schmierigen Verkäufern - wie Trump - nie die wahre Absicht zu erkennen zu geben, sondern ehrenhafte, ideelle Gründe vorzutäuschen um dem Handeln einen altruistischen Anstrich zu geben, und den zu prellenden Verkäufer in Sicherheit zu wiegen.
Er behauptet Amerika brauche Grönland aus Sicherheitsgründen - nicht nur für sich oder Amerika selbst [Reihenfolge beabsichtigt!], sondern zum Schutz der westlichen Welt und ihrer Werte. Diese These ist an sich schon an Absurdität nicht zu übertreffen, denn Grönland ist als Teil Dänemarks ein Teil der NATO - und so ist bereits für genau diesen Zweck dort der Standort einer 'vorgeschobenen' US Installation zu finden.
In Wahrheit geht es ihm allerdings um die zur Zeit noch unter den Eis liegenden Bodenschätze von großem Wert. Denn die Lieferanten der seltenen Mineralien sind derzeit China und Russland oder Staaten die zu BRICS gehören bzw. enge Verbindungen zu diesem Staatenbund haben.
Was hingegen die größte Schande darstellt ist die nahezu ehrfürchtige Verehrung von Trump durch die NZZ² .
Es fehlt anfangs der Hinweis, daß sich die USA - sollte Trump wirklich durchführen was er ankündigt - auf einer Stufe mit Russland befinden würden, das die KRIM annektiert, und den Krieg in der Ukraine angezettelt hat. Die angeblichen Wächter über und Verbreiter von Demokratie in der Welt erwiesen sich in diesem Fall als Bock den man zum Gärtner gemacht hat!
Kritischer Journalismus hätte ergänzend die autokratische Selbstermächtigung der - im Zweifel sogar angedrohten militärischen - Annexion eines souveränen Staatsgebietes als unzulässig und entgegen der Völkerrechtlichen Statuten angeprangert. Kein Wort dazu in der NZZ.
Letztlich hätte eine wirklich als "Leitmedium" zu bezeichnende Zeitung den Stunt des Trump Juniors mit gekauften Claqueuren auf der Insel, angebliche *glühende Trump Verehrer*, aufgedeckt und nicht als Tat eines dort ansässigen Helfers ausgegeben.
Wenn ich nicht schon mein Abonnement der NZZ zum Jahreswechsel gekündigt hätte wäre nun spätestens der Tag gekommen das zu tun. Das Blatt ist an den äußersten rechten Rand gerutscht, nicht zuletzt läßt sich das in den Kolumnen des Chefredaktors(!) Eric Gujer zweifelsfrei wahrnehmen. Die überhebliche Art - belehrend anstatt neutral berichtend - das Publikum anzusprechen ist schon als tragikomisch zu bezeichnen.
Es finden derzeit Parteiveranstaltungen statt in denen das Blaue vom Himmel herbeigelogen wird. In all den Versprechungen steckt die Absicht die Wähler so zuzumüllen, daß sie nicht auf die Idee kommen zu fragen. Die geschickte Ablenkung führt dazu, daß nicht mehr überlegt wird ob die Aussagen denn überhaupt relevant sind, und wie sie zum Gesamtbild der politischen Landschaft passen. Oder ob sie überhaupt bezahlbar sein werden!
Beispiel: Unternehmen steuerlich entlasten, gleichzeitig Wehretat erhöhen, parallel Infrastruktur sanieren - so Herr Merz, CDU, dem dafür ein Pinocchio gebührt
Bedauerlicherweise stimmen selbst die öffentlich-rechtlichen (absichtlich oder nur aus Gewohnheit mit vorhandenen Klischees) zur Verwirrung bei:
Schlagworte werden herausgepickt um Parteien zu charakterisieren, eine Erörterung findet nicht statt.
- Die AfD ist rechtsradikal,
- das BSW ist stasibelastet
- bei den Grünen torpedieren sich Fundis und Realos gegenseitig
- die CDU ist staatstragend
- die SPD will wieder zu ihren Wurzeln als Arbeiterpartei zurück ....
und bei alledem wird nicht differenziert, klargestellt oder abgewogen.
Da, Wähler, friß oder laß das Wählen sein!
Da paßt ein Hinweis aus Januar 1986
Es ist jetzt besonders wichtig genau hinzuhören und vor allem mit den Handlungen der letzten Jahre zu vergleichen.
Warum hat - beispielsweise - die CDU/CSU nicht in 16 Regierungsjahren all das vollbracht was Herr Merz uns nun als Pläne darstellt und weswegen er gewählt werden will?
Warum ist bis heute nicht das komplette Versagen einiger Regierungsmitglieder (insbesondere der bayerischen!) aufgearbeitet, die Bürgerrechte geschleift, Autobahnmaut verkackt, Gesundheitsvorhaben verschleppt oder überteuert beauftragt haben? Einmal ganz von der maroden Infrastruktur zu schweigen, die auf sonderbarem Wege nur in Baden-Württemberg und Bayern als Ausnahmen *up-to-date* erhalten und modernisiert wurden ...? Liegt es etwa daran, daß von dort die Verkehrsminister kamen?
Mal ganz abgesehen davon, daß PIZZA keine MAHLZEIT, sondern ein SNACK ist, gibt es noch schrecklichere Varianten, wie "PIZZA mit ANANAS", die so-genannte "PIZZAHAWAII".
In einem Video das ich kürzlich angesehen habe entspann sich zwischen dem Paar ein Dialog, der vom Initiator, dem Mann, in indirekter Form so berichtet wurde:
Er war der gleichen Meinung - und die teile ich von ganzem Herzen.
Als ich über die Situation nachdachte kam mir der Gedanke wie ich wohl "Frue*er"™ reagiert hätte wenn mein(e) *date* Begleiterin bei einem gemeinsamen Essen PIZZA mit ANANAS bestellt hätte.
Das wäre dann wohl das letzte Treffen gewesen.
PS:
Heute, altersmild und nicht mehr konventionsgehemmt Rücksicht nehmend, schlüge ich vor ein angemesseneres Essen zu bestellen - allerdings nähme ich es hin, wenn eine andere Wahl getroffen würde .... und ich habe nun überhaupt gar nichts dagegen PIZZA zu essen. Nur eben als SNACK - nicht als 'richtiges Essen'.
Manchmal stößt man beim Lesen alter Blogtexte auf Formulierungen, die damals nur einen geringen Umfang der Autoren im Internet betrafen. So schrieb ich vor Jahren den folgenden Satz in einem Kommentar:
"Der gesellschaftliche Versager als Webparvenue - ohne Angst, entlarvt zu werden - denn hier ist man ja anonym!"
Während ich das Ende 2004 nur auf Blogger bezogen habe möchte ich es nun - 20 Jahre später - voll Überzeugung auf die *asozialen Medien* erweitern, und zwar auf so um die 95% all derer, die sich da rum~ und ihr Unwesen treiben.
Der langsam sich steigernde Verfall zeigt jedenfalls was ich schon immer behauptet habe:
Auf Dauer schaukeln sich die Dummköpfe mit stets neuen, frei erfundenen, immer unglaubwürdigeren Inhalten, *stories*, gegenseitig hoch - und erzeugen wachsende Zweifel selbst bei den unbedarftesten Schwurblern .... bis das Kartenhaus zusammenbricht!
"X" ist das erste Beispiel, weitere werden nach dessen Untergang folgen ....
Selbstredend bin ich sehr gespannt wie die öffentlichen Dienste der Gemeinden, Städte, Länder und sonstiger übergreifender staatlicher Strukturen sich aus dem so entstehenden Informations-Gau retten werden.
Hätten sie rechtzeitig nachgedacht, die Bremsen gezogen, freie Software und non-profit Dienste anstatt der Datenkraken gewählt, dann wäre ihnen die kommende Blamage erspart geblieben.
*UPDATE*
Wie soeben bekannt wurde schließt Zuckerberg seine Faktencheck-Verbindungen komplett und knickt gegenüber TRUMP ein. Siehe NZZ Nachricht.
Eine Stimme aus USA soll noch verdeutlichen was mindestens eine Hälfte der Amerikaner denkt, screen shot von Dan Sinkers Webpräsenz unter der NZZ Nachricht.