bookmark_borderIst 'Vandalismus' für eine vermeintlich 'gute Sache' entschuldbar?

In unse­rem hie­si­gen Kur­park ste­hen Hin­weis­schil­der. Die machen dem Besu­cher klar, wel­che Absicht hin­ter der jewei­li­gen Bepflan­zung steckt und zu wel­cher Jah­res­zeit die größt­mög­li­che Fül­le die­ser aus­ge­wähl­ten Arten vorkommt.

Es gibt eini­ge rück­sichts­lo­se Per­so­nen, die die­se all­ge­mei­ne Infor­ma­ti­on mit selbst­ge­mach­ten Zet­teln über­kle­ben, auf denen sie ihre Anlie­gen einem grö­ße­ren Publi­kum bekannt machen wollen.

In letz­ter Zeit ste­hen beson­ders christ­li­che Auf­for­de­run­gen auf die­sen Zet­teln, sie sind mit Unmen­gen an Tesa­band fest­ge­klebt. Eine Miß­ach­tung der Absicht, die die­se Infor­ma­ti­ons­ta­feln haben.
Hier ein Beispiel

[Da der Text im obe­ren Bereich schlecht les­bar ist, eine bes­se­re Auf­nah­me nicht gemacht wer­den konn­te (→Tesa/Reflektion!) schrei­be ich auf was da zu lesen ist:
".. Öff­ne die Tür zur Erlö­sung bevor es zu spät ist; Jesus klopft an dei­ne Tür und war­tet dar­auf, dass du ihn in dein Leben hin­ein lässt, denn er möch­te dir hel­fen. Er möch­te dich von dei­nem Schmerz hei­len und dir Lie­be schen­ken. Also lass ihn heu­te hin­ein! ♥ .. "]

Nach­dem ich den Text mehr­mals gele­sen habe ist mir die Zwei­deu­tig­keit aufgefallen:
Erset­zen Sie 'mal 'Jesus' mit "Dein Freund" - und schon wan­delt sich der Inhalt der Aus­sa­ge ins Frivole ....

bookmark_borderHow fiction is brought to life
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Wie Fiktion zur Wahrheit wird

".. I once read in a children’s book about saints, which was that the aut­hor didn’t cla­im the­se things had hap­pen­ed, only that they would have hap­pen­ed if God had wan­ted them to .."

And that's how the dilem­ma of explai­ning any devia­ti­on of faith from rea­li­ty has been ele­gant­ly mastered:
What kind of limits would God have in such an assump­ti­on? Null, nada, nix, nien­te, not­hing! "Ever­ything goes!" as the Anglo-Saxons put it and once again we skep­tics stand the­re with our mouths open and we are speechl­ess about how hocus-pocus is tur­ned into truth with out-of-the-air reasoning?

So what do you do, how do you respond?
Quite sim­ply, do not be ama­zed and destroy the approach by tur­ning their sto­ry against them:
If it was God who wan­ted the­re to be only peo­p­le 'in his own image', then he would not have wan­ted athe­ists. Sin­ce they exist, God can­not have crea­ted humans. 

To sum up I'd like to add this quo­te: ".. befo­re you can learn to live with your own truth, or even with other people’s views of truth, you need to be able to reject the pret­ty lies — per­so­nal, poli­ti­cal, cos­mo­lo­gi­cal — that seem so much more invi­ting and attractive .."

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".. Ich habe ein­mal in einem Kin­der­buch über Hei­li­ge gele­sen, dass der Autor nicht behaup­te­te, dass es sie tat­säch­lich gege­ben habe, son­dern dass es sie gege­ben hät­te, wenn Gott es so gewollt hätte .." 

Und schon ist das Dilem­ma der Erklä­rung jeg­li­cher Abwei­chung des Glau­bens von der Wirk­lich­keit ele­gant gemeistert:
Was hät­te Gott denn für Gren­zen in einer sol­chen Annah­me? Null, nada, nix, nien­te, not­hing! "Ever­ything goes!" sagen die Angel­sach­sen und wir Skep­ti­ker ste­hen wie­der ein­mal mit off­nem Mund da und es ver­schlägt uns die Spra­che wie Hokus­po­kus mit aus der Luft gegrif­fe­nen Begrün­dun­gen zur Wahr­heit gemacht wird?

Was also tun, wie entgegnen?
Ganz ein­fach, sich nicht ver­blüf­fen las­sen und den Ansatz zer­stö­ren indem man das Modell umdreht:
Wenn es Gott war, der gewollt hät­te, dass es nur Men­schen 'nach sei­nem Bil­de' gibt, dann hät­te er kei­ne Athe­isten haben wol­len. Da es sie gibt kann nicht Gott die Men­schen erschaf­fen haben.

Zusam­men­fas­send möch­te ich die­ses Zitat anfü­gen: ".. bevor Sie ler­nen kön­nen, mit Ihrer eige­nen Wahr­heit oder sogar mit den Ansich­ten ande­rer Leu­te zu leben, müs­sen Sie in der Lage sein, die beque­men Lügen zurück­zu­wei­sen - per­sön­li­che, poli­ti­sche, kos­mo­lo­gi­sche – auch wenn sie so viel ein­la­den­der und attrak­ti­ver sind als die Wahrheit .." 

bookmark_borderDer bedauernswerte Herr Trump

Wenn er nicht so viel Unheil ange­rich­tet hät­te könn­te er einem wahr­haf­tig fast schon ein klit­ze­klei­nes biss­chen von ein Wenig Leid tun. Nun geht es sei­nem 'Impe­ri­um' an den Kra­gen, das jah­re­lang davon leb­te den Ruf, den er als Mar­ke auf­ge­baut hat­te, und der schon immer zwei­fel­haft war, gleich­sam auf töner­nen Füßen stand, als 'Man­tel' zu ver­kau­fen. Nun wird er das in Sekun­den­schnel­le verlieren.

"Einen guten Ruf auf­zu­bau­en dau­ert Jah­re
- ihn zu ver­lie­ren Sekunden!"

Sei­ne Sucht nach Aner­ken­nung und sei­ne Unfä­hig­keit sei­ne Gren­zen zu erken­nen sind nun die Fall­stricke, die ihn umwer­fen wer­den. Auch ande­re Mafia­grö­ßen wur­den über ihr Finanz­ge­ba­ren gestürzt. Trump reiht sich ein. Da kommt zusam­men was zusam­men gehört.

bookmark_borderGoldgräberstimmung

Wenn irgend­wo auf der Welt Gold gefun­den wird, und die Chan­ce besteht danach schür­fen zu dür­fen, bewe­gen sich Mas­sen an die­se Orte, sichern sich Schürf­rech­te, und fan­gen an reich zu werden ....

Eine ähn­li­che Situa­ti­on gibt es der­zeit am Markt der Gebraucht­im­mo­bi­li­en.
Da sehen Vie­le plötz­lich die Chan­ce erheb­lich rei­cher zu wer­den und ihre Häu­ser zu einem viel höhe­ren Preis zu ver­kau­fen, als dem tat­säch­li­chen Markt­wert entspricht. 

"Ange­bot und Nach­fra­ge bestim­men den Preis einer Ware"
Da ist es doch völ­lig legal und ver­ständ­lich, wenn die Ver­käu­fer neue Wege fin­den, um ihre Häu­ser gut zu ver­kau­fen. Wäh­rend es frü­her ledig­lich ein 'Auf­schlag' auf den Preis war, den die Besit­zer selbst bezahl­ten als sie kauf­ten, ist es nun die Zeit ver­schie­de­ner alter­na­ti­ver Modelle.

Das erste Modell ist den frü­he­ren DM-Preis in einen zah­len­mä­ßig glei­chen €-Preis umzu­wan­deln, und das oft ohne dass irgend­wel­che wert­erhal­ten­den Maß­nah­men bau­li­cher Art statt­ge­fun­den hät­ten. Es sind eigent­lich 'Sanie­rungs­fäl­le', die einen Reno­vie­rungs­stau von meh­re­ren Jahr­zehn­ten haben. Wenn Bade­zim­mer aus den 80-ziger Jah­ren in ocker­gelb und k*ckbraun, geflammt und mit Bor­dü­ren neben einer 30 Jah­re alten Ölhei­zung mit kel­ler­ge­schweiß­tem Tank vor­han­den sind und trotz­dem Mond­prei­se ver­langt wer­den heißt es für Käu­fer "Ach­tung! Kosten­fal­le!" Denn eine Bade­zim­mer­re­no­vie­rung schlägt im Mit­tel mit ca. 12. bis 18.000 € zu Buche, die Ent­sor­gung der (bald nicht mehr betriebs­fä­hi­gen) Ölhei­zung samt Tank kostet unge­fähr 22. bis 24.000 €.
Das ist etwas, was noch durch Ver­hand­lung gemil­dert wer­den kann. Ein wich­ti­ges Hin­der­nis ist jedoch, dass ein ver­kau­fen­der Besit­zer stets den Wert sei­ner Immo­bi­lie über­schätzt, das 'Gefühl' ist hier der Schlüs­sel, denn es ver­stellt die Sicht auf den wah­ren Wert.

Ein ande­res Modell ist im Inter­net ver­füg­ba­re Stan­dard­wer­te für den Qua­drat­me­ter­preis von Häu­sern zu ver­lan­gen, eine typi­sche "Äpfel-mit-Bir­nen-ver­glei­chen­de Vor­ge­hens­wei­se". Dabei blei­ben häu­fig wich­ti­ge preis­be­stim­men­de Kri­te­ri­en außer Acht: Lage, Nach­bar­schaft, Erreich­bar­keit, Infra­struk­tur, Pfle­ge und Modernisierungsaufwand.
War ein Wohn­ge­biet frü­her ein­mal begeh­rens­wert, so kann es bei­spiels­wei­se durch Verlagerung/Schließung eines Ein­kaufs­zen­trums einen Wert­ver­lust geben, oder schon dadurch, dass eine frü­her vor­han­de­ne Kin­der­ta­ges­stät­te man­gels noch im Umfeld woh­nen­der Kin­der geschlos­sen und in eine Alten­be­geg­nungs­stät­te umge­wan­delt wurde.


Die aller­neue­ste Ver­si­on ist diese:
Man legt einen Preis für das Haus fest und lässt es von Inter­es­sen­ten besich­ti­gen. Dann müs­sen die­se Per­so­nen ihr wei­te­res Inter­es­se schrift­lich bekun­den und ein GEBOT abge­ben für das sie das Objekt erwer­ben wollen.
Die Höchst­bie­ten­den sind dann die neu­en Besit­zer - so min­de­stens die Theorie!

 

Bei die­sem Modell gibt es ver­schie­de­ne Pro­ble­me, die offen­bar man­chen Ver­käu­fern nicht klar sind, denn sie brau­chen sich ja nicht um eine Finan­zie­rung des gebo­te­nen Prei­ses Gedan­ken machen - das ist die sehr oft ins Cha­os und Ver­der­ben füh­ren­de Auf­ga­be der bie­ten­den Käufer!

Wel­che Fall­stricke gibt es bei einem sol­chen Modell?
  1. Belei­hungs­gren­zen der Hypothekenbanken
  2. Man­geln­des Eigenkapital
  3. Man­geln­des Einkommen
  4. Extre­me Ver­lu­ste im Fal­le eines Wiederverkaufs.

Das sind bestimmt nicht alle Grün­de war­um man Vor­sicht wal­ten las­sen soll­te. Gleich­wohl sind damit die gröb­sten Unstim­mig­kei­ten angesprochen.
Nun zu den Punk­ten im Einzelnen.

  1. Belei­hungs­gren­zen
Die Hypo­the­ken­ban­ken ver­fü­gen über eine umfas­sen­de Markt­über­sicht und lang­jäh­ri­ge Erfah­rung zu den Wer­ten ver­schie­den­ster Haus­mo­del­le in den Regio­nen des Lan­des. Sie kön­nen aus den Daten der Ver­gan­gen­heit Wahr­schein­lich­kei­ten her­lei­ten, wer wel­che Sum­men erfolg­reich oder nicht finan­zie­ren kann und wel­che Beträ­ge im Fal­le der Zah­lungs­un­fä­hig­keit der Schuld­ner aus einer Ver­stei­ge­rung von Objek­ten zu erlö­sen sind.
Dar­aus erge­ben sich für jedes Objekt Gren­zen der Finan­zie­rung - und wenn ein Bie­ter für ein nach dem vor­ge­nann­ten Modell einen unmög­li­chen Preis gebo­ten hat, nicht über gro­ße Finanz­re­ser­ven ver­fügt, dann wird es nichts mit dem Kauf und den Scha­den haben dann Käu­fer und Ver­käu­fer. Zwar nicht unbe­dingt finan­zi­el­ler Art, so doch ideel­ler Art, weil sich ihre Hoff­nun­gen nicht erfüllt haben. 

  2. Man­geln­des Eigenkapital
ist ein Miss­ver­hält­nis zwi­schen Gesamt­wert eines Hau­ses und dem Geld, was der Käu­fer flüs­sig machen kann. Eine Faust­re­gel ist bei­spiels­wei­se: Je älter die Käu­fer desto höher muss ihr Eigen­ka­pi­tal sein, min­de­stens ver­lan­gen die mei­sten Finan­zie­rer 20% des Wer­tes plus aller Kauf­ne­ben­ko­sten¹, die in kei­nem Fall in die Finan­zie­rung ein­ge­hen kön­nen. Vie­le poten­ti­el­le Käu­fer haben zwar etwas Geld gespart, indes­sen bei wei­tem nicht genug um zu kau­fen. Wenn der Preis eines mitt­le­ren Hau­ses von 120m² bei 275.000 € ange­nom­men wird, dann benö­ti­gen die Käu­fer ca. 50.000 € Eigen­ka­pi­tal aus der Kauf­sum­me. Zusätz­lich für Mak­ler, Grund­er­werbs­steu­er, Nota­ri­ats­ge­büh­ren noch (je nach Bun­des­land gleich­wohl ver­schie­den) min­de­stens wei­te­re 36.000 €. Dem­ge­gen­über ste­hen die blu­mi­gen Mak­ler­sprü­che zu den der­zeit gefor­der­ten Zin­sen, die Preis­gün­stig­keit vor­täu­schen, wo es doch für die mei­sten Kauf­wil­li­gen äußerst knapp wer­den wird. Nicht jeder Kun­de bekommt eine Finan­zie­rung mit Zin­sen unter 1% - da wer­den die Kon­ten abge­fragt und wer öfter ein­mal den Dis­po über län­ge­re Zeit genutzt hat und monat­lich nicht wenig­stens einen klei­ne­ren Betrag anspa­ren konn­te hat ganz schlech­te Kar­ten. Wer glaubt ledig­lich das Geld auf­brin­gen zu müs­sen was aktu­ell an Mie­te gezahlt wird irrt! Wie im obi­gen Bei­spiel gezeigt wer­den für ein Haus um 300.000 € wahr­schein­lich 85. bis 90.000 € an flüs­si­gem Kapi­tal gebraucht. Die Zei­ten einer Voll­fi­nan­zie­rung sind vorbei.

  3. Man­geln­des Einkommen
steht zu den bei­den ande­ren Punk­ten in Ver­bin­dung, denn wer schon Schwie­rig­kei­ten hat monat­lich ohne Pro­ble­me 'über die Run­den' zu kom­men hat meist weder das Eigen­ka­pi­tal noch das Geld die Hypo­the­ken zu bedie­nen. Selbst wenn eine Erb­schaft das benö­tig­te Kapi­tal bereit­stellt kann es für die Finan­zie­rung nicht genü­gend monat­li­ches Ein­kom­men sein, denn auch hier haben die Ban­ken Erfah­rungs­wer­te zu den Kosten die ein x-Per­so­nen­haus­halt in der Y-Regi­on des Lan­des hat - und ob genü­gend 'frei­es Geld' bleibt, um die Zah­lun­gen an die Bank lei­sten zu kön­nen. Es wer­den übli­cher­wei­se Min­dest­be­trä­ge fest­ge­legt die ein Haus­halt einer bestimm­ten Grö­ße und Per­so­nen­zahl braucht, und in die Beur­tei­lung der Kre­dit­wür­dig­keit ein­be­zo­gen. Das ist das erste KO-Kri­te­ri­um, weil viel zu knapp gerech­net wird. Gera­de bei jün­ge­ren Fami­li­en wird dazu noch der Fak­tor Fami­li­en­pla­nung zu beden­ken sein. Wenn näm­lich ein Ein­kom­men kom­plett weg­fällt kommt man­che Haus­halts­kas­se ins Minus, und auf Dau­er ist das nicht durch­zu­hal­ten und die Immo­bi­lie ist weg ....

  4. Wie­der­ver­kauf
Die Ver­lu­ste beim even­tu­ell nöti­gen Ver­kauf wer­den vor allem durch über­höh­te Prei­se beim Kauf her­vor­ge­ru­fen. Dabei ist es völ­lig gleich­gül­tig, ob das ein Neu­bau oder eine Gebraucht­im­mo­bi­lie war. Wer beim Kauf zu hoch bezahlt hat wird beim Ver­kauf ver­lie­ren. Ein Traum­haus ist mög­li­cher­wei­se nur für den Besit­zer als Betrach­ter vor­han­den, alle ande­ren Leu­te sehen ein Stan­dard­haus das viel zu teu­er ange­bo­ten wird.


Wie auf­ge­zeigt ist es also mit dem 'neu­en' Bie­ter­mo­dell für den Haus­ver­kauf, auf das sich beson­ders cle­ve­re Haus­ver­käu­fer wegen der hohen Nach­fra­ge kapri­ziert haben, nicht ganz unge­fähr­lich. Für bei­de Seiten! 
Denn was nützt es dem Ver­käu­fer, wenn rei­hen­wei­se nach und nach die Höchst­bie­ten­den weg­bre­chen, weil sie es nicht schaf­fen eine Finan­zie­rung für den über­höh­ten, nicht dem tat­säch­li­chen Objekt­wert ent­spre­chen­den Ange­bots­preis zu bekommen?
Was nützt es den Höchst­bie­ten­den, wenn sie bis an die 'Schmerz­gren­ze' gebo­ten haben und nach­her weder für eine Küche, Maler­ar­bei­ten oder eine drin­gen­de Gerä­te­an­schaf­fung Geld übrig ist?

 

PS
Was hier für die Betrach­tung zugrun­de lag waren die Über­le­gun­gen zu gebrauch­ten Immo­bi­li­en. Eine völ­lig ande­re Situa­ti­on fin­det man beim Neu­bau vor. Eine Aus­sa­ge, die wir bei meh­re­ren Fer­tig­haus­an­bie­tern gehört haben war "Also unter 350.000 € fan­gen wir gar nicht erst an über Ein­zel­hei­ten zu reden, das ergibt sich aus den Anfor­de­run­gen die durch die Ener­gie­ver­ord­nun­gen für Neu­bau­ten gel­ten!" Wenn der­glei­chen Ansa­ge nicht kam wur­de spä­te­stens im Gespräch recht schnell deut­lich: Was als "Muster­haus" unter 300.000 € dekla­riert war wur­de durch not­wen­di­ge "Son­der­wün­sche" oder "Kom­fort­stu­fen" oder ähn­lich euphe­mi­sti­sche Umschrei­bun­gen doch wie­der auf die 350.000er-Marke hochgeschoben.
"Catch 22"²,³ oder die Unmög­lich­keit fik­ti­ven Min­dest­aus­ga­ben zu entkommen. 

¹ Kauf­ne­ben­ko­sten: Mak­ler, Grund­er­werb­steu­er, Grund­steu­er, Gerichts­ko­sten, Notariatskosten.
Plus alle son­sti­gen Aus­ga­ben, die nicht unmit­tel­bar den Wert des Objek­tes stei­gern (und nie in die Finan­zie­rung ein­ge­hen!), wie Küchen, Außen­an­la­gen, Fuß­bö­den, Malerarbeiten .... 

² ³
 

bookmark_borderWas bleibt unterm Strich ...?

Vom Gast­ar­bei­ter zum Mit­bür­ger - ein Traum, der nur ver­ein­zelt wahr wur­de!
Dem Herrn bloed­bab­b­ler gewidmet ....


 
Ras­sis­mus / Anti-Rassismus
".. inkon­se­quen­te Anti­ras­si­sten, die fest­ge­fah­re­ne Grup­pen­iden­ti­tä­ten in den Vor­der­grund stel­len statt den ein­zel­nen Men­schen. Ein sol­cher Anti­ras­sis­mus habe näm­lich "das Poten­zi­al, die Gesell­schaft auf ähn­li­che Wei­se zu spal­ten wie der Ras­sis­mus selbst. Weil es eben nicht um die Men­schen geht, son­dern um die Attri­bu­te, die man ihnen zuschreibt." Den Ras­sis­mus, erklärt Abdel-Samad, bekämp­fe man daher am besten durch das Lösen star­rer Loya­li­tä­ten und .. über­kom­me­nen Iden­ti­täts­scha­blo­nen, die wir alle mit uns her­um­schlep­pen. An deren Stel­le sol­le eine welt­of­fe­ne Kul­tur des Plu­ra­lis­mus tre­ten, "die sich natür­lich ent­wickelt, nicht aber durch ideo­lo­gi­sches Social Engi­nee­ring einer Iden­ti­täts­po­li­tik, die nur zu noch mehr Spal­tung führt". Die Öff­nung von kol­lek­ti­ven Iden­ti­tä­ten sieht Abdel-Samad nicht zuletzt auch als Vor­aus­set­zung für eine gelun­ge­ne Integrationspolitik .." 

Zitat aus: "Hamed Abdel-Samad: Wege aus der Iden­ti­täts­fal­le"]
 
 
Nicht alles, was sich wie Ras­sis­mus anhört ist auch Ras­sis­mus. Das vor­weg geschickt will ich hier kei­ne Vor­ur­tei­le fort­füh­ren oder Men­schen, egal woher sie kom­men, irgend­wie wer­ten oder in Schub­la­den stecken.

Zu einer gründ­li­chen Betrach­tung der Bilanz nach mehr als 60 Jah­ren Ein­wan­de­rung, die von den Par­tei­en der bestehen­den Koali­ti­on und eini­gen ande­ren, die nur noch außer­par­la­men­ta­risch ver­tre­ten sind, stets abwei­chend beti­telt wur­de, gehört aller­dings Din­ge beim Namen zu nen­nen und bit­te­re Wahr­hei­ten auszusprechen.

Vie­le Län­der der heu­ti­gen EU began­nen mit einer Ein­wan­de­rungs­po­li­tik ohne die lang­fri­sti­gen Fol­gen zu über­den­ken, und schon gar nicht zu über­wa­chen. Ein­wan­de­rung wur­de als unver­zicht­ba­re Reak­ti­on auf den Arbeits­kräf­te­man­gel ange­se­hen. War das zunächst noch von der Bevöl­ke­rung akzep­tiert, da die "Gast­ar­bei­ter" aus Län­dern kamen, die eine zu Deutsch­land ver­gleich­ba­re Geschich­te und Lebens­art hat­ten, wenig­stens aus christ­lich struk­tu­rier­ten Gesell­schaf­ten stamm­ten, sodass sie sich nur in Klei­nig­kei­ten, wie etwa den Zuta­ten ihrer Haupt­ge­rich­te unter­schie­den. Es dau­er­te aller­dings nicht lan­ge, bis die Stim­mung sich wandelte.

Das änder­te sich grund­le­gend und ohne ent­spre­chen­de Inte­gra­ti­ons­maß­nah­men durch den Staat als tür­ki­sche Gast­ar­bei­ter in Deutsch­land ein­wan­der­ten, von denen ange­nom­men wur­de, sie wür­den wahr­schein­lich wegen der gesell­schaft­lich und reli­gi­ös so sehr ver­schie­de­nen Auf­fas­sun­gen und fami­liä­rer Lebens­ent­wür­fe, irgend­wann mit ihrem erar­bei­te­ten Ren­ten­an­spruch im Ruhe­stand nach Hau­se zurück­keh­ren wol­len. Die Ent­wick­lung seit­dem stellt sich dem­ge­gen­über kom­plett anders als in die­sen Vor­her­sa­gen ange­nom­men dar.


Das rosi­ge Bild, was ins­be­son­de­re die Lin­ken manch­mal schwär­me­risch ver­brei­ten, ist dabei genau­so falsch, wie der Gegen­ent­wurf der Rech­ten, die ihre Iden­ti­tät aus der Abwer­tung von Ein­wan­de­rern bezie­hen, die sie für 'min­der­wer­tig' hal­ten um sich selbst aufzuwerten. 

 

Die Ver­klä­rung und Fehl­in­ter­pre­ta­ti­on des­sen, was mit Ein­wan­de­rungs­po­li­tik bzw. Inte­gra­ti­ons­po­li­tik zu errei­chen ist und wie Ein­wan­de­rung die Gesell­schaft des Gast­lan­des berei­chern soll, ist hin­ge­gen ein 'Wohl­fühl­ele­ment' der Lin­ken, die sich dadurch zu bes­se­ren, weil aus­ge­spro­chen altru­isti­schen Men­schen erklä­ren können.

Was fehlt ist eine nüch­ter­ne Fest­stel­lung von Tat­sa­chen, die nicht ver­schweigt, dass aus frem­dem sozio­lo­gi­schen Gefü­ge kom­men­de Men­schen anders geprägt sind und daher einen lan­gen Pro­zess der Ände­rung von Grund­auf­fas­sun­gen vor sich haben, den Vie­le schaf­fen. Vie­le ande­re nie schaf­fen wer­den, weil sie es im Extrem ein­fach nicht wol­len. Da liegt zwar der Wunsch vor im Gast­land zu leben und des­sen Annehm­lich­kei­ten, vor allem die sicher ver­füg­ba­ren sozia­len Lei­stun­gen (im Ver­gleich zum Her­kunfts­land), für die die ein­hei­mi­sche Bevöl­ke­rung mit ihren Steu­ern zahlt in Anspruch¹ zu neh­men, anson­sten aber so wei­ter zu leben, zu den­ken und sich zu ver­hal­ten wie sie es zuvor gewohnt waren. Ja sogar häu­fig die Lebens­wei­se im 'Gast­land' ver­ächt­lich zu machen, sich damit zu brü­sten wie leicht man den Deut­schen Geld aus der Tasche zie­hen kann.

Wie sich am Bei­spiel der tür­ki­schen Ein­wan­de­rer gezeigt hat ver­lau­fen die Ent­wick­lun­gen völ­lig ver­schie­den zum 'gewünsch­ten' Inte­gra­ti­ons­ge­sche­hen, je nach­dem wel­che sozio­lo­gi­sche Grup­pe die­ser Natio­na­li­tät man betrach­tet. Aus jah­re­lan­ger Beob­ach­tung sind vier Grup­pen grob zu unter­schei­den. Tür­ken mit und ohne Bin­dung an den Islam, Kur­den mit oder ohne reli­giö­se Bin­dung. Es scheint, als ob es zwi­schen die­sen Grup­pen ein Gefäl­le gibt, das die Wahr­schein­lich­keit einer Ein­glie­de­rung in die hie­si­ge Gesell­schaft mehr oder weni­ger wahr­schein­lich macht, und zwar von "wenig wahr­schein­lich" zu "sehr wahrscheinlich":
Streng reli­giö­se Tür­ken, mili­tan­te Kur­den², wenig bis über­haupt nicht reli­giö­se Tür­ken, wenig bis über­haupt nicht reli­giö­se Kurden.

Das Bild wird durch die letz­te Ein­wan­de­rungs­wel­le der Jah­re 2015 (mitt­ler­wei­le zah­len­mä­ßig stark abge­schwächt) bis heu­te noch ver­kom­pli­ziert, denn trotz grund­le­gend glei­cher Reli­gi­ons­ba­sis im Islam ist doch die prak­ti­sche Lebens­füh­rung und damit zusam­men­hän­gen­de Kul­tur der ver­schie­de­nen Eth­ni­en breit gestreut. Die "typi­schen" Ein­wan­de­rer gibt es nicht, wes­we­gen der Ver­such Alle mit den glei­chen Regeln und Maß­nah­men ein­zu­glie­dern schon im Ansatz zum Schei­tern ver­ur­teilt ist. Das ist zugleich ein wesent­li­cher Gesichts­punkt der die Fra­ge auf­wirft, ob wir denn in den nord­west­eu­ro­päi­schen Län­dern über­haupt ein Kon­zept für eine sol­che Inte­gra­ti­on ent­wickeln kön­nen, das die­ser Sach­la­ge gerecht wer­den könnte.

Wovon das Wohl­erge­hen Ein­ge­wan­der­ter abhängt ist an der Art ihrer Beschäf­ti­gung, ihrer reli­giö­sen Bin­dung und ihrer Bereit­wil­lig­keit, sich dem neu­en gesell­schaft­li­chen Gefü­ge anzu­pas­sen fest zu machen. Wesent­lich­stes Ele­ment ist die Fähig­keit sich in der Lan­des­spra­che zu unter­hal­ten, und zwar nicht nur eines Fami­li­en­mit­glie­des, son­dern aller Fami­li­en­mit­glie­der glei­cher­ma­ßen. Ohne Sprach­kennt­nis­se ist jeder Ver­such einer Inte­gra­ti­on zum Schei­tern verurteilt.

Die The­se, es wer­de durch die Arbeit der Zuge­wan­der­ten in die Sozi­al­sy­ste­me ein­ge­zahlt ist zwar kor­rekt, doch hält man dage­gen die Kosten, die eine sol­che Fami­lie ver­ur­sacht, so wird die Bilanz schnell nega­tiv. Dies ins­be­son­de­re, wenn Arbei­ten ver­rich­tet wer­den, die im unte­ren Bereich der Lohn­ska­la ange­sie­delt sind:

- Hier wer­den Antei­le am sozia­len Gefü­ge nur bedingt ein- aber oft in gro­ßem Umfang aus­ge­zahlt. Etwa Kin­der­geld, Wohn­geld, Kran­ken­ver­si­che­rungs­lei­stun­gen und Betreu­ung in Kin­der­gar­ten und Schu­len. In den Schu­len müs­sen für ein­ge­wan­der­te Kin­der erheb­lich höhe­rer Auf­wand und eine schwer auf­zu­ho­len­de Distanz zu alters­glei­chen Kin­dern aus hei­mi­scher Bevöl­ke­rung ange­nom­men wer­den, wofür es zahl­rei­che Bele­ge aus den Schul­ver­wal­tun­gen gibt.

- Die sprach­li­chen und kul­tu­rel­len Unter­schie­de füh­ren schnell zu einer Über­for­de­rung der übli­chen Struk­tu­ren - und obwohl die Schul­ver­wal­tun­gen das erkannt haben und abzu­stel­len ver­su­chen bleibt stets der Satz "Gut gewollt ist nicht gleich gut gemacht!" aktu­ell, weil sich das Bild vom Ver­wal­tungs­schreib­tisch aus oft in wirk­lich­keits­frem­de Akti­on ergiesst, die am Man­gel nichts ändert, son­dern sogar wei­te­re Stö­run­gen her­vor­ru­fen kann. 

Was bis­her erör­tert wur­de gilt für die erste Gene­ra­ti­on. Die Bilanz für die zwei­te und wei­te­re Gene­ra­tio­nen derer, die sich aus ver­schie­den­sten Grün­den nicht ein­glie­dern wol­len oder es man­gels intel­lek­tu­el­ler Fähig­kei­ten schlicht­weg nicht kön­nen, sieht beson­ders schlimm aus:

Die Kin­der ler­nen ein Rol­len­ver­ständ­nis, das von dem unse­ren extrem abwei­chen kann. Etwa, was die Rol­le der Frau angeht. Wenn Jun­gen unge­bremst die Macho­al­lü­ren aus­le­ben dür­fen, wäh­rend Mäd­chen in die­nen­de, unter­wür­fi­ge Rol­len gedrängt wer­den, kann das nicht gut gehen. Die so zu klei­nen männ­li­chen Tyran­nen erzo­ge­nen Kna­ben, durch den Islam bestärkt alle Anders­gläu­bi­gen und Ungläu­bi­gen sei­en min­der­wer­ti­ge Krea­tu­ren, beneh­men sich auch Per­so­nen außer­halb ihres Kul­tur­krei­ses, gegen­über so, wie sie es gelernt haben: 

Über­heb­lich, auf­müp­fig, frech, ver­ächt­lich - oder eine Kom­bi­na­ti­on davon. 


Die Über­be­to­nung männ­li­cher Pri­vi­le­gi­en schafft eine Schicht von Her­an­wach­sen­den, die kei­ne Gren­zen mehr akzep­tiert und sich schon dadurch von der Kern­be­völ­ke­rung ganz wesent­lich unter­schei­det, sich auch bewusst abhebt und schließ­lich nicht mehr ein­glie­dern und anpas­sen will.

 

Dem ste­hen dia­me­tral ande­re Grup­pen gegen­über, die sich 'ein­glie­dern', indem sie als 'deut­sche Tugen­den' beschrie­be­ne Ver­hal­tens­wei­sen über­neh­men, ja manch­mal sogar über­kom­pen­sie­ren, indem sie die­se Ver­hal­tens­mu­ster aus­ge­präg­ter zei­gen als Geburts­deut­sche. Men­schen aus die­ser Grup­pe, nicht nur Kin­der und Jugend­li­che, son­dern ins­be­son­de­re ihre Eltern, dür­fen gleich­wohl als die "Erfolg­rei­chen" ange­se­hen wer­den, denen eine naht­lo­se Inte­gra­ti­on in weni­gen Jah­ren gelingt und wei­ter­hin, in Fol­ge­ge­nera­tio­nen, gelin­gen wird. Es zeich­net sich deut­lich ab, dass zwi­schen den Extre­men die Unter­schie­de zwei wesent­li­che Ursa­chen haben:

Reli­gi­on und Intellekt.

"Alle Deut­schen sind Über­flie­ger und kön­nen alles errei­chen" - das ist ein immer noch vor­han­de­ner Trug­schluss der zum Wohl der Gesell­schaft ins­ge­samt ein­mal demon­tiert und offen kom­mu­ni­ziert wer­den soll­te - und das gilt ver­gleichs­wei­se natür­lich für Men­schen aus ande­ren Kul­tur­krei­sen und Lebens­ver­hält­nis­sen. Wenn aber (bei­spiels­wei­se) tür­ki­sche Frau­en so an das Haus gebun­den sind, dass sie trotz Jahr­zehn­te lan­ger Anwe­sen­heit in Deutsch­land immer noch nicht die Spra­che beherr­schen, so deu­tet das auf Absicht oder Gleich­gül­tig­keit hin, die nicht akzep­tiert wer­den kann, wenn man die Errun­gen­schaf­ten der moder­nen Gesell­schaft nicht ad absur­dum füh­ren will.
[Die vor­ge­nann­ten tür­ki­schen Frau­en könn­ten sicher bes­ser leben und mehr tun als in dem engen Gefü­ge in das sie der reli­giö­se Wahn ein­bin­det, nur damit die obi­ge Anmer­kung nicht miss­ver­stan­den wird.]

Um auf eine posi­ti­ve Note zu enden will ich noch von einer syri­schen Fami­lie berich­ten, die aus mei­ner Sicht ein Para­de­bei­spiel für gelun­ge­ne Inte­gra­ti­on ist:
Vater, Mut­ter und drei Söh­ne sind geflo­hen. Alle haben inner­halb von zwei Jah­ren Deutsch gelernt. Die drei Kna­ben besu­chen alle das Gym­na­si­um mit gro­ßem Erfolg. Die Mut­ter, von Beruf Apo­the­ke­rin, hat nicht gewar­tet bis sie in ihrem Beruf etwas fand und hat statt­des­sen in einer Schu­le in der 'Über­mit­tags­be­treu­ung' Arbeit gefun­den. Der Vater, Elek­tro­in­ge­nieur von Beruf, hat eine Fort­bil­dung zu moder­nen CAD-Syste­men & Pro­gram­men gemacht, war ein­ein­halb Jah­re als 'Prak­ti­kant' bei einem Unter­neh­men um die Arbeits­welt ken­nen zu ler­nen, und wur­de dann in ein Fest­an­stel­lungs­ver­hält­nis übernommen.
Nach fünf Jah­ren ist die­se Fami­lie voll inte­griert, sie trägt ihre Kosten selbst und die Söh­ne wer­den alle­samt in höhe­ren Beru­fen wesent­lich zu den Staats­fi­nan­zen bei­tra­gen - wodurch sie mehr ein­zah­len als sie frü­her an Kosten ver­ur­sacht haben.

¹
".. Die Zuwan­de­rung aus nicht-west­li­chen Regio­nen ist in der Regel ungün­stig für die öffent­li­chen Finan­zen. Dies gilt ins­be­son­de­re für die Her­kunfts­ge­bie­te Kari­bik, West­asi­en, Tür­kei und Nord-, Zen­tral- und West­afri­ka mit Net­to­ko­sten von 200.000 € bis 400.000 € pro Ein­wan­de­rer sowie Marok­ko, Horn von Afri­ka und Sudan mit Net­to­ko­sten von 550.000 € auf 600.000 € pro Ein­wan­de­rer. Zum Ver­gleich: Ein durch­schnitt­li­cher Nie­der­län­der ist in sei­nem Leben unge­fähr „bud­get­neu­tral“.
Aus allen Migra­ti­ons­mo­ti­ven schei­nen west­li­che Ein­wan­de­rer „bes­ser abzu­schnei­den“ als nicht-west­li­che Ein­wan­de­rer. Die Dif­fe­renz beträgt ca. 125.000 € für Arbeits- und Stu­di­en­mi­gran­ten und 250.000 € für Asyl- und Familienmigranten.
Für sich genom­men schei­nen nur zwei Kate­go­rien für die öffent­li­chen Finan­zen der Nie­der­lan­de gün­stig zu sein; Arbeits­mi­gra­ti­on aus west­li­chen Län­dern (außer mit­tel- und ost­eu­ro­päi­schen Län­dern), Asi­en (außer Mitt­le­rer Osten) und Latein­ame­ri­ka sowie Stu­di­en­mi­gra­ti­on aus der EU. Alle ande­ren For­men der Zuwan­de­rung sind besten­falls haus­halts­neu­tral oder haben erheb­li­che nega­ti­ve fis­ka­li­sche Auswirkungen .. "
['..As regards the net con­tri­bu­ti­on of immi­grants to public finan­ces, the­re are sub­stan­ti­al dif­fe­ren­ces be-
tween groups with dif­fe­rent migra­ti­on moti­ves as regi­stered by the Dutch Immi­gra­ti­on and Naturali-
sati­on Ser­vice (IND). Only labour migra­ti­on gene­ra­tes a posi­ti­ve net con­tri­bu­ti­on of, on average,
€125,000 per immi­grant. Stu­dy migra­ti­on shows, on avera­ge, a nega­ti­ve net con­tri­bu­ti­on of
€75,000. Fami­ly migra­ti­on shows, on avera­ge, a nega­ti­ve net con­tri­bu­ti­on of about €275,000 per im-
migrant. Asyl­um migra­ti­on shows a nega­ti­ve figu­re as well, amoun­ting to an avera­ge of €475,000 per
immigrant.
The­re are also con­sidera­ble dif­fe­ren­ces by regi­on of ori­gin. On avera­ge, Western immi­grants make a
posi­ti­ve con­tri­bu­ti­on of €25,000, while non-western immi­grants cost near­ly €275,000. Within the cat-
ego­ries Western and non-Western the­re is, howe­ver, much varia­ti­on..'
ebda.]
„Der gren­zen­lo­se Wohl­fahrts­staat“ Jan van de Beek, Hans Roo­den­burg, Joop Har­tog und Ger­rit Kref­fer, 2021, Amster­dam School of Eco­no­mics. [Link: Gren­zelo­ze Ver­zor­gings­staat]

²
".. Die Kur­di­sche Arbei­ter­par­tei PKK tritt heu­te bei ihrem Kampf für die Rech­te der Kur­den am mili­tan­te­sten auf, auch wenn sie mili­tä­risch kaum Chan­cen gegen die tür­ki­sche Armee hat. Spek­ta­ku­lä­re Aktio­nen bis hin zu Selbst­ver­bren­nun­gen und ter­ro­ri­sti­schen Anschlä­gen mar­kie­ren über Jahr­zehn­te die Poli­tik der PKK .." - so eine 'offi­zi­el­le' Dar­stel­lung im ZDF, die ich mir nicht zu eigen mache.

bookmark_borderImmer wenn es heißt
"Der ultimative Beweis der Existenz Gottes" ....
wird am Ende der Argumentationskette
einer von vielen rhetorischen Tricks angewandt

Aus der Serie: Das etwas ande­re “Wort zum Sonntag”

Wenn Phi­lo­so­phen "Gott" bewei­sen wol­len läuft es stets dar­auf hin­aus, dass sie alte Argu­men­te neu for­mu­lie­ren und neue 'Bei­spie­le' erfin­den, die bes­ser dar­stel­len sol­len was es mit die­ser fik­ti­ven Figur auf sich hat und war­um es dies­mal ganz anders ist als bei all den vor­he­ri­gen Versuchen ....

Sie alle erken­nen nicht den wesent­li­chen Feh­ler schon im Ansatz der Gedankenketten: 

Etwas, das es nicht gibt,
kann man nicht nachweisen!

Dabei ist doch die Ange­le­gen­heit so ein­fach. Man schaut sich in der Welt um und sieht, dass es Gesetz­mä­ßig­kei­ten gibt die sich - egal wo auf dem Pla­ne­ten - stets wie­der­ho­len. Dann schaut man auf den Lauf der Gestir­ne, das Welt­all, das Uni­ver­sum und immer wie­der sind es grund­le­gen­de phy­si­ka­li­sche und che­mi­sche Pro­zes­se und Ein­hei­ten, die sich auf­ein­an­der auf­bau­en und so aus vie­len klei­nen Ein­hei­ten immer grö­ße­re bil­den, bis man schließ­lich zu der Erkennt­nis kommt:

Ein sich selbst erhal­ten­der Fort­gang von Ereig­nis­sen, rein zufäl­lig und ohne beson­de­ren Zweck! Der Mensch ein win­zi­ger Teil die­ses Ablaufs - und gera­de dabei sei­ne eige­nen Grund­la­gen so plan­los zu berau­ben und aus­zu­schöp­fen, dass er sich selbst ver­nich­ten wird.

Da soll­ten ein­mal all die "Gläu­bi­gen" anset­zen und Stim­mung für einen scho­nen­de­ren Umgang mit den Grund­la­gen für unser Leben machen. Wenn die Chri­sten immer wie­der vom "Wun­der von Got­tes Schöp­fung" spre­chen, sich aber her­aus­hal­ten wenn es dar­um geht die­se (angeb­li­che) Schöp­fung zu bewah­ren, weil sie dann in Gefahr gera­ten ihre "Schäf­chen" vor den Kopf zu sto­ßen, dann haben sie ein wei­te­res Mal ver­sagt. Kei­ne Bewei­se für "Gott" seit Anbe­ginn der christ­li­chen Leh­re, und nicht ein­mal den Mut dem Raub­bau Ein­halt zu gebie­ten, wo sie doch ver­mei­nen über­all mit­re­den und mit­ent­schei­den zu müs­sen, wenn es um wesent­li­che Ent­wick­lun­gen hier­zu­lan­de und sonst­wo in der Welt geht.

bookmark_borderZwei Seelen wohnen, ach!, in (m)einer Brust ..?!

Schau­en Sie sich ein­mal die­se bei­den Text­ab­bil­dun­gen an. Die Grund­aus­sa­gen sind nach mei­nem Ver­ständ­nis genau entgegengesetzt:

- Ein­mal wird die Schu­le als "Abrich­tungs­an­stalt für wil­li­ge Bür­ger" dargestellt,
- im ande­ren Arti­kel als "Ort der Sozia­li­sa­ti­on und per­sön­li­chen Entwicklung". 

Bei­de Arti­kel stam­men von der glei­chen Web­sei­te, die Arti­kel zusam­men­fasst und kom­pakt zur Ver­fü­gung stellt (sie­he Links bei den Abbil­dun­gen). Wenn ich zwei ver­schie­de­ne Namen für die Autoren lese mag ich es nicht so recht glau­ben, dass das wirk­lich zwei Men­schen - noch dazu ver­schie­de­nen Geschlechts - sein sollen!

Dazu sind die Tex­te zu ähn­lich vom Satz­bau und der Wort­wahl her betrachtet.

Haben wir hier einen Fall von 'künst­li­cher Dif­fe­ren­zie­rung' um eine Mei­nungs­viel­falt vor­zu­gau­keln die es in Wahr­heit gar nicht gibt?
Bin ich da wohl zu misstrauisch? 


Abbil­dung aus:
Schul­frei
Es genügt nicht, Kin­der „wegen Coro­na“ jetzt zuhau­se abzu­rich­ten — nötig wäre ein Para­dig­men­wech­sel hin zu selbst­be­stimm­tem Lernen.
am Frei­tag, 21. Mai 2021, 15:00 Uhr von Bert­rand Stern


Abbil­dung aus:
Die Ent­bil­dung
Coro­na-Maß­nah­men haben dem Schul­sy­stem in vie­len Län­dern Latein­ame­ri­kas schwe­ren Scha­den zugefügt.
am Frei­tag, 21. Mai 2021, 16:00 Uhr von Nyima Schöb

 

 

bookmark_borderAnna-Nicole Einfältig Heinrich (25) Präses EKD

Was als muti­ge Tat geprie­sen wird
ist in Wahr­heit ein Offen­ba­rungs­eid
der evan­ge­li­schen Kir­che
.

25 Len­ze alt, da täu­schen man­che Bil­der eher mehr Lebens­jah­re vor, und bis­her ein Bache­lor vor­zu­wei­sen. Nun an einer katho­li­schen Uni­ver­si­tät, Fach­be­reich "Pasto­ral­theo­lo­gie¹ und Homi­le­tik²" auf dem Weg zum Masters, "Digi­tal Huma­ni­ties³ und Men­schen­bild und Wer­te".

Wie tief sind wir als Nati­on gesun­ken wenn ein sol­ches 'Stu­di­um' als aka­de­mi­sche Lei­stung und Vor­be­rei­tung auf ein lan­ges Leben in geho­be­ner Posi­ti­on ange­se­hen wird. Zu ler­nen Grup­pen von Men­schen zu bequat­schen anzu­spre­chen und ihnen das Mär­chen vom 'lie­ben Gott im Him­mel' so zu erzäh­len, dass sie es glau­ben und dafür ihre Kir­chen­steu­er zah­len - von der wie­der­um Men­schen wie Frau Anna-Nico­le Hein­rich ein beque­mes Leben, finan­zi­ell sor­gen­frei und (noch?) ange­se­hen in der Gesell­schaft bezahlt bekommen.

Das ist frei­lich beque­mer als das Leben ihres Vaters, der als LKW Fah­rer tätig war.
Man kann ihr eine gewis­se prak­ti­sche Intel­li­genz nicht absprechen. 

Nun, eine beson­ders gro­ße Gefolg­schaft - ".. Okay lie­be Com­mu­ni­ty .." - hat die jun­ge Dame nicht.
Wenn man sich die Zah­len ansieht, die so 'fol­lo­wen' [2.430] und auf ihre tweets antworten.
Aber das kann ja noch mehr werden.
Allein das Amt wird sicher ein paar 'fol­lower' bringen.

Für mich ist die­ses Getue um die neue Amts­trä­ge­rin Teil eines letz­ten Auf­bäu­mens der Kir­che gegen ihren bereits lan­ge begon­ne­nen Zer­fall. Unauf­halt­sa­men Ver­fall, denn die digi­ta­len Infor­ma­ti­ons­mög­lich­kei­ten neh­men den frü­her allein mei­nungs­bil­den­den Medi­en, die immer 'kir­chen­freund­lich' waren, all­mäh­lich die Mei­nungs­ho­heit weg.

Und das ist gut so.

¹

".. In der Evan­ge­li­schen Theo­lo­gie ver­steht man dar­un­ter seit Fried­rich Schlei­er­ma­cher einen Teil­be­reich der Prak­ti­schen Theo­lo­gie, näm­lich die Leh­re von Wesen, Amt, Beruf und Rol­le des Pfarrers .."
[Quel­le]

²

".. in der Theo­lo­gie die Predigtlehre .."
[Quel­le]

³

".. digi­ta­le Geisteswissenschaften .."
[Quel­le]

 

 

bookmark_borderGB: Ablenkung, ganz ungewollt.


Das Trau­er­spiel rund um BREXIT¹ wur­de die­ser Tage kurz unter­bro­chen und vom Tod des bri­ti­schen Prinz­ge­mahls, HRH Prin­ce Phil­ip, Duke of Edin­burgh, über­schat­tet. Berüh­ren­de Bil­der, die da zu sehen waren, ins­be­son­de­re die Queen allein im Kir­chen­ge­stühl sit­zend. Welch eine Symbolik!

Wie auch immer man zu der Regent­schaft, dem Königs­haus und der Mon­ar­chie als Insti­tu­ti­on steht: 

Hier ist die mensch­li­che Sei­te einer mehr als 70jährigen Ehe der Mit­tel­punkt der Betrach­tung und das ist in die­ser hek­ti­schen Zeit, in der die mei­sten Ehen schon nach fünf bis sie­ben Jah­ren zer­bre­chen, eine Beson­der­heit die beson­de­rer Erwäh­nung bedarf. Ein ein­drück­li­ches Bild dazu will ich hier noch zei­gen, denn es ist wie­der ein­mal der Beweis, dass Bil­der mehr Aus­sa­ge­kraft haben als vie­le tau­send Worte.

Mich hat es zu Trä­nen gerührt.

¹ Spä­ter dazu noch ein Arti­kel - die Igno­ranz und hoch­nä­si­ge Auf­ge­bla­sen­heit man­cher bri­ti­scher Poli­ti­ker und die erstaun­li­chen Män­gel an Kennt­nis­sen des­sen, was die EU aus­macht bei bri­ti­schen Wäh­lern, haben mich doch sehr ver­blüfft. Ich hät­te es bes­ser wis­sen müs­sen, habe ich genau die­se Bri­ten doch über meh­re­re Jah­re in spa­ni­schen Win­tern erlebt ....


 
Abbil­dung via twit­ter

 

bookmark_borderHerr Laschet .... und Herr Söder ...:

Vie­le poli­ti­sche Jour­na­li­sten und Laschets gesam­ter Stab von Bera­tern ver­su­chen, über­zeu­gend über „Laschetis­mus“ zu schrei­ben, aber es ist nichts da. Es ist, als wür­de man ver­su­chen, eine gro­ße Lee­re mit Eigen­schaf­ten zu fül­len, oder ein Haus allei­ne aus Sand zu bau­en, und so zu defi­nie­ren was Laschet aus­macht. Es gibt kei­ne über­zeu­gen­de Per­sön­lich­keit, nur aus Reli­gi­on bezo­ge­ne Idea­le oder Prin­zi­pi­en die manch­mal ein wenig durch­schei­nen. Es gibt kei­ne Logik für die Poli­tik, die er bis­her betrie­ben hat, ein­mal davon abge­se­hen, dass stän­di­ge Schwan­kun­gen zwi­schen Posi­tio­nen von man­chen Men­schen als "Hand­lung" defi­niert wer­den. Außer­halb des poli­ti­schen Eigen­in­ter­es­ses 'etwas Bedeu­ten­des wer­den zu wol­len' gibt es kei­ne Merk­ma­le, die ihn her­aus­he­ben und für ein Spit­zen­amt befä­hi­gen. Er will regie­ren, weil es das ist was mit­tel­mä­ßi­ge Leu­te wie er in die­sem Land so tun. 

Und der Herr Söder? War das nicht der, der Kreu­ze auf­hän­gen ließ? Sich einen Dreck dar­um scher­te, dass das ent­ge­gen dem Tren­nungs­ge­bot des Grund­ge­set­zes steht? Der noch vor Tagen wis­sen ließ, er wer­de die Ent­schei­dung des Prä­si­di­ums akzep­tie­ren wenn des­sen Wahl auf Laschet fie­le? Der mit schar­ren­den Hufen bereit ist Ber­lin zum zwei­ten Mün­chen zu machen, mit all dem Filz und den Unge­reimt­hei­ten, mit äußer­sten rechts­la­sti­gen Ten­den­zen, die dort sowie­so schon bestehen und Lob­by­ver­flech­tun­gen, die denen in Bay­ern nichts nachstehen?

Weder der eine noch der ande­re Kan­di­dat sind staats­män­ni­sche und gesetz­te Per­sön­lich­kei­ten - der eine ein bedat­tel­ter Gruß­on­kel, der ande­re ein mit-dem-Kopf-durch-die-Wand toben­der Wüte­rich, der kei­ne Gren­zen kennt wenn er so rich­tig los­legt .... trotz­dem scheint Söder noch die bes­se­re Wahl zwi­schen zwei Übeln zu sein.
Wenn er es nicht wird kommt aus dem Süden ein Tsu­na­mi auf Laschet zu, und die Par­tei wird bei den anste­hen­den Wah­len zum ersten Mal erle­ben was es heißt nicht behaup­ten zu kön­nen 'man habe ja als stärk­ste Par­tei den Wäh­ler­auf­trag zur Regie­rungs­bil­dung bekom­men' - weil ihnen die Grü­nen dann den Rang ablau­fen werden.

Zitat aus "twit­ter":
".. Immer­hin hat Laschet die Metho­de Gra­vi­ta­ti­on statt Visi­on weit getra­gen. Nun jedoch prallt sie auf Mar­kus Söder .."
Näch­stes Zitat zeigt, wer der *BILD* Redak­ti­on der lieb­ste Kan­di­dat wäre:
CDU/CSU mit Söder
CDU/CSU mit Laschet

bookmark_borderAch, da fliegt doch 'was ..!?

Es war nun soweit, alle Bat­te­rien waren gela­den, Tele­fon, Steu­er­ge­rät, und die drei Akkus.

Ein Spa­zier­gang mit­ten auf den Sport­platz, rund­um zwar auch ein paar Bäu­me, aber anson­sten 'anfän­ger­freund­li­ches Gelän­de' mit frei­er Sicht und nur sehr ent­fern­ten Hin­der­nis­sen .... die Vor­be­rei­tun­gen wur­den getroffen: 

Tele­fon an, ein­ge­klemmt in das Steu­er­ge­rät, Kabel ange­schlos­sen und Gerät eben­falls aktiviert.
Nun die Droh­ne vor­sich­tig, weil alle Tei­le aus Pla­stik (Gewichts­re­duk­ti­on!) nicht mit Bra­chi­al­ge­walt behan­delt wer­den dür­fen, aus der Trans­port­ta­sche geholt, auf­ge­klappt und akti­viert. Die Ver­bin­dung Steu­er­ge­rät - Tele­fon- Droh­ne wie von Zau­ber­hand elek­tro­nisch her­ge­stellt nach­dem die Mini 2 ein­ge­schal­tet war .... und es konn­te los­ge­legt werden.
Das Lan­de­pad erwies sich als gute Hil­fe, um den Start und die Lan­dung punkt­ge­nau und sicher abzuschätzen.

Meh­rer Run­den mit auf- und abstei­gen­dem Flug und in vie­le Rich­tun­gen sind völ­lig ohne Streß und Bruch absol­viert, nun muss ich noch wei­ter üben um die Steue­rung bes­ser zu beherr­schen zu lernen.

Die Bear­bei­tung der auf­ge­nom­me­nen Vide­os wird noch ein wenig dau­ern, wird aber nach Fer­tig­stel­lung hier erschei­nen. Es sind schon gran­dio­se Mög­lich­kei­ten, die die Minia­tu­ri­sie­rung der Elek­tro­nik her­vor­ge­bracht hat, ich bin begei­stert über die Manö­vrier­fä­hig­keit und die Geschwin­dig­keit, mit der die­ses klei­ne Luft­fahr­zeug sich bewegt.

Die bei­den Bil­der hat Dan­ny gemacht - ich war so kon­zen­triert auf das Flug­ge­rät, dass ich es nicht 'mal gemerkt habe. Dan­ke, Dan­ny, für dei­ne Hil­fe! Allei­ne hät­te ich es wohl nicht so weit gebracht.
(Wenn jemand aus Nord­hes­sen Inter­es­se hat Dan­nys Hil­fe in Anspruch zu neh­men kann ich vermitteln)

 
["click!" vergrößert]

Bis ich ein­mal so sicher sein wer­de, dass ich ein sol­ches Modell der Spit­zen­klas­se wie die unten abge­bil­de­te "Hexe" flie­gen kann, wird noch etwas Zeit ins Land gehen .... wenn ich über­haupt jemals dazu kom­men wer­de: Hexen­flug

bookmark_border2. Anlauf ....

Nie­der­la­gen - so lau­tet ein Sinn­spruch - sind nur dann schmerz­haft wenn man kei­ne Anstal­ten macht sie aus­zu­wet­zen. So gese­hen ist jeder neue Anlauf eine frü­he­re 'Nie­der­la­ge' zu über­win­den und doch noch Erfolg zu haben eine Fra­ge der Grundeinstellung.
Seit letz­tem Jahr beschäf­tigt mich die Tat­sa­che, dass ich es nicht geschafft habe eine Droh­ne samt Mobil­te­le­fon zu pro­gram­mie­ren, Soft­ware auf­zu­spie­len und dann bei­de Kom­po­nen­ten so zu ver­bin­den, dass es zu einem erfolg­rei­chen Start und schö­nen Auf­nah­men kommt.

Für jedes Pro­blem gibt es Lösun­gen - und da dach­te ich vor eini­ger Zeit dar­an einen erfah­re­nen Men­schen zu enga­gie­ren, der mir hel­fen könn­te klei­ne Film­se­quen­zen vom Bau­fort­schritt mit­tels eines sol­chen Mini-Flug­ge­rä­tes auf­zu­neh­men. Aus einer Fül­le von inter­es­sier­ten Men­schen die so etwas machen woll­ten habe ich schließ­lich Dan­ny aus­ge­wählt - und der erste posi­ti­ve Ein­druck hat sich im per­sön­li­chen Kon­takt bestätigt.

Per­sön­li­cher Kon­takt? wer­den Sie sich fra­gen. Ja, denn was als Auf­trags­idee begann wur­de dann schnell zu einer per­sön­li­chen Unter­wei­sung. So hat­te ich denn die erste *Stun­de*. In der ich von Dan­ny lern­te ein ipho­ne zu bedie­nen. Nun, um ehr­lich zu sein, es ein­zu­schal­ten, zu ent­si­chern, das bereits instal­lier­te Droh­nen­pro­gramm auf­zu­ru­fen und was ich tun muss, wenn das Tele­fon nach einem 'update' ver­langt. Immer­hin, das war schon viel mehr als ich zuvor - auf mich allein gestellt - zustan­de gebracht hatte.
Das Tele­fon, ein iPho­ne 7, hat­te Dan­ny besorgt, weil es vom Droh­nen­her­stel­ler als Mar­ke der ersten Wahl emp­foh­len wird - und da ich kei­ne Ahnung von Apple Pro­duk­ten habe war das die beste Vorgehensweise.

Im näch­sten Schritt kam dann die Droh­ne selbst dran, eine dji Mini 2.

Sämt­li­che Schrit­te die nötig sind um die Droh­ne flie­gen zu las­sen hat mir Dan­ny gezeigt, und ich habe flei­ßig Noti­zen gemacht. Denn wie bekannt ver­gisst man schnell wie­der was nicht häu­fig geübt wird - und ohne Noti­zen ist man dann am Ende sei­nes Lateins .... 

Die Krö­nung der Unter­wei­sung war dann die Droh­ne flug­be­reit zu machen und sie drau­ßen ein paar Flug­ma­nö­ver machen zu las­sen - als Demo, mit mir als Zuschau­er, denn die Nagel­pro­be wird erst in ein paar Tagen kom­men, wenn es heißt:
Selbst, ohne Hil­fe alle Schrit­te durch­füh­ren und die Droh­ne in die Luft brin­gen. Wie gut, dass es eine Ver­si­che­rung gibt, die bei Bruch bis zu zwei­mal das beschä­dig­te Gerät ersetzt, eine mehr als sinn­vol­le Aus­ga­be, denn der Preis für Ersatz ist ja bestimmt kein 'Taschen­geld'!

[Die­se Ver­si­che­rung muss vor dem ersten Ein­satz abge­schlos­sen wer­den damit sie gül­tig ist; Kosten 49,00 €.]

Es ist sicher kein preis­wer­tes Unter­fan­gen, sich eine sol­che Droh­ne zu kau­fen. Das Zube­hör, die Ver­si­che­run­gen¹ & das Tele­fon kosten fast noch ein­mal soviel wie die dji Mini 2. Das Geld habe ich so zusam­men bekommen:
Für jede nicht gekauf­te Packung Ziga­ret­ten seit ich auf­ge­hört habe zu rau­chen leg­te ich einen 5-Euro­schein weg .... das sind mir-nichts-dir-nichts erkleck­li­che Beträ­ge, die so zusam­men kommen.

¹ In "D" braucht man noch eine spe­zi­el­le Haft­pflicht­ver­si­che­rung - ohne macht man sich strafbar!


Hin­weis:
Ich ste­he mit kei­nem der Her­stel­ler der erwähn­ten Pro­duk­te und eben­so­we­nig mit 'ama­zon' in geschäft­li­cher Verbindung.
- .... und erst die Fol­gen! [14.09.2020]
- Für die Katz ...! [18.09.2020]