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bookmark_borderWachstum (II)

Die Bemü­hun­gen uns mit­tels Mar­ke­ting ver­ges­sen zu las­sen ob wir all das, was ange­bo­ten wird, über­haupt brau­chen, sind ein vol­ler Erfolg:
Kon­sum steht für Zufriedenheit,
mehr Kon­sum für noch mehr Zufriedenheit,
noch mehr zu haben als die Nach­barn und noch wei­ter zu rei­sen als sie läßt die Zufrie­den­heit (und Selbst­ge­fäl­lig­keit) ins Ufer­lo­se wachsen ....

So neben­bei bemerkt:
Der Kon­sum bringt uns um, wir rich­ten dafür den Pla­ne­ten zugrunde.
UNUMKEHRBAR!

Wenn also eine Par­tei in Per­so­na ihrer Füh­rungs­per­sön­lich­kei­ten "Wachs­tum" ver­spricht, obwohl das zum Unter­gang führt, haben die­se Per­so­nen, und die Par­tei die sie reprä­sen­tie­ren, nicht IHR, der Wäh­ler Bestes im Sinn.
Son­dern sie wol­len gern an die Honig­töp­fe, die Abge­od­ne­ten­be­zü­ge kommen.

Sie­he hier­zu auch → Wachs­tum (11.05.2009)

bookmark_borderDie ganze Ungeheuerlichkeit ....

Die gan­ze Unge­heu­er­lich­keit des­sen, was da in USA pas­siert und die Frech­heit, die der Vize­prä­si­dent der USA in sei­ner Münch­ner Rede her­aus­pol­ter­te zeigt sich bei Betrach­tung weni­ger Maß­nah­men, erst recht aber wenn man das Gesamt­kon­zept betrachtet.

Der Prä­si­den­ten­dar­stel­ler Trump benennt den Golf von Mexi­co um - und wirft eine welt­weit täti­ge Nach­rich­ten­agen­tur aus dem Pres­se­korps weil sie sei­ne Umbe­nen­nung nicht mit­macht - zugleich beklagt der Vize in Euro­pa gäbe es kei­ne Mei­nungs­frei­he­ut! Da kann dem from­men Natio­nal­chri­sten nur ein Bibel­wort ent­ge­gen­ge­schleu­dert werden:

In Mat­thä­us 7, 3-5 wird das so ausgedrückt: 

War­um siehst du jeden klei­nen Split­ter im Auge dei­nes Mit­men­schen, aber den Bal­ken in dei­nem eige­nen Auge bemerkst du nicht? Wie kannst du zu ihm sagen: ›Komm her! Ich will dir den Split­ter aus dem Auge zie­hen!‹, und dabei hast du selbst einen Bal­ken im Auge! Du Heuch­ler! Ent­fer­ne zuerst den Bal­ken aus dei­nem Auge, dann kannst du klar sehen, um auch den Split­ter aus dem Auge dei­nes Mit­men­schen zu ziehen.“ 

"Woke" ist der Kampf ange­sagt - was aller­dings der Prä­si­den­ten­dar­stel­ler "erfin­det" hat höch­ste Priorität. 

Auf sol­che Freun­de kann man verzichten.
Auf sol­che Freun­de kann man nicht vertrauen.

Ich plä­die­re dafür sämt­li­che US Ein­hei­ten und Ein­rich­tun­gen auf­zu­kün­di­gen und umge­hend aus dem Land zu wer­fen! Stop für jed­we­den Infor­ma­ti­ons­aus­tausch mit den USA.

Zugleich soll­ten sämt­li­che "(A)sozialen Medi­en" wie face­book und Kon­sor­ten abge­schal­tet wer­den - dann wäre auch Ruhe an der *fake-news-Front* .... her­nach könn­te der Säu­fer & Frau­en­miß­brau­cher Hegs­eth wenig­stens zu Recht über den Ver­lust an Mei­nungs­frei­heit schimp­fen. Oder Rum­pel­stiltz­chen¹ spie­len, so what?

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¹ rum­pel­stilts­kin flies into a rage and tears his own body in half

bookmark_borderWer weiß, wozu's gut ist ...!

In so man­cher Lebens­si­tua­ti­on stand mir die­ser Satz mei­ner Groß­mutter vor Augen und half mir über Ent­täu­schun­gen hin­weg. Tat­säch­lich gab es man­nig­fal­ti­ge Gele­gen­hei­ten in denen mir die­se Spruch­weis­heit, so banal sie auf den ersten Blick wirkt, gehol­fen hat mit uner­wünsch­tem Aus­gang eines Vor­ha­bens zurecht zu kommen.

Die Aktio­nen des Prä­si­den­ten­dar­stel­lers Trump weck­ten Erin­ne­run­gen an die letz­ten Mona­te mei­nes USA Auf­ent­hal­tes zwi­schen 1999 und 2002.

Inwie­fern?

Ich hat­te einen festen Job in erfor­der­li­cher Gehalts­hö­he um ein Arbeits­vi­sum zu bekom­men. Mein Arbeit­ge­ber, bei dem schon im Febru­ar 2001 ein Büro für mich her­ge­rich­tet wur­de - nach­dem ich aus Hor­se­heads, NY, nach Kan­sas City, MS, umge­zo­gen war, hat­te die Kosten der Anwalt­schaft für den Antrags­pro­zeß von ca. $4000 über­nom­men. Ich selbst habe die Gleich­wer­tig­keit mei­ner aka­de­mi­schen Aus­bil­dun­gen durch zwei US-Uni­ver­si­täts­gut­ach­ten zu ins­ge­samt $2300 fest­stel­len und beur­kun­den lassen.

Damit schie­nen die Wei­chen gestellt zu sein:
Sobald das Visum erteilt wor­den sei wür­den wir Wohn­sitz in USA neh­men. Mei­ne Frau wür­de sich beur­lau­ben las­sen und nach­kom­men sobald unse­re Toch­ter mit dem Abitur fer­tig sei.

Doch es kam ganz anders:
Die Ter­ror­an­schlä­ge am 11. Sep­tem­ber 2001 mach­ten die Pla­nun­gen zunich­te, weil einer­seits die Reak­ti­on der Regie­rung Bush nach den Anschlä­gen "Krieg gegen den Ter­ror" aus­zu­ru­fen und dadurch fun­da­men­ta­le Völ­ker­recht­li­che Grund­sät­ze zu igno­rie­ren bzw. zu ver­let­zen inak­zep­ta­bel schien.
Eine wesent­li­che Ver­schär­fung der Auf­ent­halts­ge­set­ze und als wei­te­re Reak­ti­on am 14. Sep­tem­ber 2001 in den USA einen Aus­nah­me­zu­stand zu erklä­ren, waren die letz­ten Brü­che mit dem bis­he­ri­gen poli­ti­schen System. Die­se Aus­nah­me­ge­set­ze bestehen übri­gens immer noch.

Bei den Anschlä­gen kamen ca. 3000 Men­schen zu Tode - in den nach­fol­gen­den US Ope­ra­tio­nen wird hin­ge­gen die Gesamt­zahl der Todes­op­fer auf 'weit über eine Mil­li­on bis 2015' geschätzt.

Das ver­schärf­te Vor­ge­hen gegen Aus­län­der einer­seits, die als 'vogel­frei' ohne jeg­li­che Rech­te ange­se­hen wur­den, die enor­men Ver­zö­ge­run­gen der Visa­pro­zes­se ande­rer­seits, führ­ten nun dazu, daß mein Antrag, der im Nor­mal­fall etwa vier bis sechs Mona­te bis zur Geneh­mi­gung gebraucht hät­te, nun auf per­sön­li­che Anfra­ge im Kon­su­lat auf das Fol­ge­jahr ver­scho­ben wer­den wür­de. Die­se Aus­kunft erhielt ich im Ende 2001. Eine erneu­te Nach­fra­ge im Juni 2002, als mei­ne Frau zu Besuch her­über­ge­flo­gen war, und wir zusam­men beim Kon­su­lat vor­spra­chen, ergab eine Min­dest­dau­er von wei­te­ren sechs bis acht Mona­ten Bearbeitungszeit. 

Mein Visum war zu die­sem Zeit­punkt noch bis zum 04. August 2002 gültig.

Der freund­li­che Kon­sul erklärte:
"Wenn dein Visum noch bis Ende des Jah­res gül­tig wäre könn­te ich ein hal­bes Jahr in 2003 hin­ein ver­län­gern - aber so ist kei­ne Ver­län­ge­rung möglich."

Da sich die Lebens­um­stän­de für Nicht-Ame­ri­ka­ner dra­stisch ver­schlech­tert hat­ten, und ich nicht im Gefäng­nis wegen Auf­ent­halts­über­tre­tung lan­den woll­te - kei­ne Rech­te, kei­ne anwalt­li­che Ver­tre­tung, kei­ne Aus­sicht da zeit­nah wie­der raus­zu­kom­men - hieß es nun "PACKEN!"

So habe ich zwi­schen Juli 2002 und dem 04. August, dem Abflug­tag, an dem das Visum aus­lief, zwei Autos ver­kauft, eine Dop­pel­haus­hälf­te geleert, Haus­rat im Gara­gen­ver­kauf ver­scher­belt, Vie­les an Nach­barn ver­schenkt, und pri­va­te Habe in meh­re­re Gepäck­stücke ver­packt (die als Flug­ge­päck damals noch gegen Auf­preis unbe­grenzt mög­lich waren) und nach Hau­se mit­ge­nom­men. Der Nor­mal­preis war in die­sen Jah­ren knapp unter $500 für den Flug, mit dem Gepäck wur­den dar­aus $1000.

Scha­de war es um den schö­nen Job-Titel "Direc­tor of Euro­pean Deve­lo­p­ment", das macht doch 'was her.

Wozu war's letzt­end­lich dann doch gut?

Spä­te­stens im Ver­lauf der Regie­run­gen Bush (Home­land Secu­ri­ty, Patri­ot Act) hät­te mich der Ent­schluß dort zu blei­ben geär­gert, end­gül­tig rück­gän­gig hät­te ich das - schwe­ren Her­zens wegen der enor­men Kosten die ein Rück­um­zug erfor­dert hät­te - mit der ersten Regie­rung Trump gemacht.

PS; Herrn nömix gewidmet:
Ein Fall von "Glück im Unglück"

bookmark_borderMeine Lieblingsfeindin ....

Haben Sie sowas?
Eine Lieblingsfeindin?
Eine Per­son die in der Öffent­lich­keit auf­tritt und wenn sie etwas sagt weiß man:
Das ist nicht die Wahr­heit, nicht etwa nur geflunkert.
Son­dern schlicht­weg erfun­den, aus der Luft gegrif­fen, oder neu-modern sind es "alter­na­ti­ve Fakten"!
[die, wie bekannt, übli­cher­wei­se unver­brämt als "Lügen" bezeich­net werden]

So war ich nicht erstaunt kürz­lich fol­gen­de Zei­len in einem news­let­ter zu lesen

Wie stets wer­den Nebel­ker­zen gewor­fen um von der Unfä­hig­keit poli­ti­schen Per­so­nals abzulenken.
Zu mei­nem Erstau­nen hat es sogar der Frau v.d. Ley­en zu einer zwei­ten Amts­zeit ver­hol­fen, trotz aller selbst in die­ser Funk­ti­on statt­ge­hab­ten Ver­feh­lun­gen in der ersten Amtszeit.

Pas­send zum The­ma:
Sie hat es wie­der getan .... [12.06.2012]
Wol­len Sie wis­sen was ich mir wün­sche? [20.01.2021]
Es war ein­mal eine v. d. Ley­en .... [15.09.2022]
Wer mehr als ein­mal lügt und stän­dig nur Sprü­che macht ohne Erfol­ge zu erzie­len, ....na, raten Sie mal WER? [04.05.2024]
Die CDU schreibt uns .... und ich ant­wor­te [01.06.2024]

Ganz all­ge­mein zum Man­gel sozia­ler Unter­stüt­zung - dar­aus rekru­tie­te sich die Kern­wäh­ler­schaft der AfD
"Das Ver­elen­dungs­ge­setz"

bookmark_borderNa, da schau mal einer an ...!

Wahr­schein­lich gibt es selbst beim hart­ge­sot­ten­sten Lum­pen eine *wei­che* Stel­le, einen ver­wund­ba­ren Punkt wie wei­land beim Hel­den Sieg­fried ....

[Abbil­dung: screen shot, bear­bei­tet mit *GIMP*]

Sie­he hier­zu auch → COCAINE

bookmark_borderKindergarten


Auf mei­nem täg­li­chen Spa­zier­weg mit Nele, (3, Dackel), kom­me ich immer an einem Kin­der­gar­ten vorbei.
An man­chen Tagen sehe ich kein Kind im Frei­ge­län­de, wenn es reg­net oder sehr kalt ist.
Wenn aller­dings die Son­ne scheint sind vie­le der Kin­der drau­ßen und toben her­um, spie­len, und Nele möch­te am lieb­sten dazwi­schen sein ....

Neben dem Weg ist ein Zaun, davor eine Hecke, aller­dings mit Lücken, an denen man das Gelän­de ein­se­hen kann. Nele steht immer nah am Zaun und wedelt wie ver­rückt mit dem Schwanz, wenn Kin­der näher kom­men klebt sie förm­lich dicht am Zaun und war­tet dar­auf gestrei­chelt zu wer­den - die Kin­der mit ihren klei­nen Hän­den kön­nen durch den Zaun fas­sen, Erwach­se­nen­hän­de wür­den nicht durchpassen.

Heu­te [31.01.2025] war strah­len­der Son­nen­schein und zwei Buben mit frem­dem Aus­se­hen & Spra­che kamen an den Zaun und woll­ten sie anfas­sen, Nele war so dicht am Zaun, daß es ihnen gelang, nach­ein­an­der strei­chel­ten sie den Hund.

Plötz­lich tön­te es aus Rich­tung des Gebäudes:
"Nicht den Hund anfassen!"
Eine mittelalte(rliche) Kin­de­gar­ten­tan­te kam näher und wie­der­hol­te das Kom­man­do. Schär­fer noch, denn die Kin­der lie­ßen nicht vom Hund ab. Kin­der und Hund, das paßt eben irgend­wie zusammen.

Ich spre­che die mitt­ler­wei­le schon fast am Zaun ange­kom­me­ne Matro­ne an:
"War­um dür­fen denn die Kin­der den Hund nicht anfassen?"
"Wegen All­er­gie!" zischt sie mir hef­tig entgegen.
Ich igno­rie­re das und sage
"Sie wis­sen doch sicher, daß Hun­de im Islam als unrein ange­se­hen wer­den und des­we­gen die Kin­der oft bei­gebracht bekom­men sie sol­len Hun­de mei­den - hier ler­nen sie nun, daß Hun­de nicht böse und schreck­lich wild sind. Und das ver­der­ben Sie jetzt!"
"Gehen sie sofort mit dem Hund vom Zaun weg!"
schallt es mir mit erho­be­ner Stim­me ent­ge­gen .... und ich zie­he den Hund zu mir her, sage freund­lich zu den Kindern:
"Tschüß ihr Zwei, bis zum näch­sten Mal!" - zugleich zerrt die Kin­der­gar­ten­tan­te sie schon vom Zaun weg.

Scha­de. Da haben die Buben jetzt etwas völ­lig Fal­sches gelernt:
Hun­de sind *pfui*!, die darf man nicht anfassen.

Eine so dum­me Aus­re­de wie "Wegen All­er­gie" (um Auto­ri­tät und Kom­pe­tenz dar­zu­stel­len?) ist mir zuvor noch nie begeg­net. Nicht bei ande­ren Kin­der­gar­ten­tan­ten des glei­chen Kin­der­gar­tens, und sonst auch nicht von Eltern, deren kin­der fra­gen ob sie den Hund anfas­sen & strei­cheln dürfen.

bookmark_borderSo wird das nichts ...!

Die gute Absicht das Ver­bre­chen der Nazis an Juden und ande­ren Min­der­hei­ten in Erin­ne­rung zu hal­ten um eine Wie­der­erstar­kung völ­kisch-natio­na­ler Struk­tu­ren zu ver­hin­dern scheint nicht beson­ders gut gelun­gen zu sein. Wenig­stens zei­gen das die Ergeb­nis­se der Wah­len vor allem der jün­ge­ren Wäh­ler für die AfD.

Was also tun, um da ein Umden­ken in Gang zu set­zen und das Bewußt­sein für die Gefähr­lich­keit der rech­ten Ras­si­sten, die mit unver­fäng­li­chen Vor­ha­ben und Pro­gram­men agie­ren und punk­ten, zu unter­lau­fen, gar zu unterbinden?

Ein Mehr an Unter­richt zum Holo­caust¹ scheint mir kon­tra­pro­duk­tiv, denn wenn ich mich an das erin­ne­re was mei­ne Kin­der berich­te­ten: Wie­der und wie­der, in meh­re­ren Jah­ren, Holo­caust auf­ge­ar­bei­tet in Hin­blick auf die Ver­ständ­nis­ebe­ne der Adres­sa­ten-Alters­stu­fe war sehr bald ein Ärger­nis und dem­entspre­chend der Wis­sens­zu­ge­winn wenig überzeugend.

Mir scheint wich­tig eher an der poli­ti­schen Grund­la­ge anzufangen:

  1. Wie war die Poli­tik auf­ge­stellt als das Kai­ser­reich zu Ende war; 
  2. Wel­che Par­tei­en war­ben mit wel­chen Paro­len und wel­chem Hin­ter­grund ihrer Programme; 
  3. Wer waren die Per­so­nen, die die Par­tei­en ver­tra­ten und wie war ihr Leben verlaufen; 
  4. Wel­che Koali­tio­nen waren geschlos­sen wor­den - erfolg­reich / ohne Erfolg; 
  5. Wie kam es zur 'Macht­er­grei­fungs-Gesetz­ge­bung', wel­che Akti­vi­tä­ten ver­setz­ten die NSDAP in die Lage auf dem Weg dort­hin und schließ­lich 1933 sämt­li­che ande­ren Par­tei­en auszuschalten. 

Das Alles beglei­tet von Bezü­gen zu dem was wir in "D" und "AUS" aktu­ell in den letz­ten Jah­ren erlebt haben, wie sich Par­al­le­len in der Täu­schung der Öffent­lich­keit über die wah­ren Zie­le erge­ben und wel­che Euphe­mis­men in Benut­zung sind die neu­tral klin­gen, jedoch für Neo-Nazis codiert sind.

Sicher ist aus mei­ner Sicht aller­dings, daß die Vor­ha­ben der Poli­tik an den tat­säch­li­chen Not­wen­dig­kei­ten vor­bei lau­fen wer­den ".. Bun­des­ju­gend­mi­ni­ste­rin Lisa Paus (Grü­ne) ver­kün­de­te einen „Natio­na­len Akti­ons­plan“ für ver­bind­li­che und wirk­sa­me Kin­der- und Jugendbeteiligung. .."
Wir brau­chen kei­ne Mon­ster­pro­gram­me son­dern pfif­fi­ge Ideen die auf die Ziel­grup­pen zuge­schnit­ten sein müs­sen - bes­ser von unten, aus der Ziel­grup­pe her­aus, vor­ge­schla­gen, als von *Exper­ten* für viel Geld und mit end­lo­sem Zeit­ver­zug erstellt.

Sie­he hier­zu → Macht­er­obe­rung

¹ Holocaust
Völ­ker­mord an euro­päi­schen Juden durch Nazi-Deutschland

bookmark_borderBequemer, sicherer, günstiger ..!?

Alles elek­tro­nisch ohne Alternative?

Mein erster Com­pu­ter (1988) hat­te noch den Tra­fo im Bild­schirm inte­griert und es war die erste Gene­ra­ti­on mit Farb­dis­play. Nicht lan­ge danach kam eine Maschi­ne auf den Schreib­tisch die man mit BTX ver­bin­den - und so in einem Vor­läu­fer des Inter­nets kor­re­spon­die­ren konnte.

Win­dows gab es noch nicht, Text­ver­ar­bei­tung und Nach­rich­ten zu ver­sen­den war aller­dings mög­lich. Rei­he für Rei­he und alle Befeh­le über DOS-Ein­ga­ben. Das sah bei­spiels­wei­se für den Druck unter MS-DOS 2.0 bis 3.2 so aus

print [/d:einheit][/b:puffer][/u:beschäftigttakt]
[/m:maxtakt][s:zeiteinheit][/q:umfang][/t][/c][/p] [lw:][pfadname]

Bestimmt wur­den so der Drucker, die Puf­fer­grö­ße (Daten­men­ge), Stan­dard­wert 512 bytes (!) und wei­te­re Befeh­le für das Betriebssystem.

Genug davon, es geht um etwas völ­lig ande­res, aber eng mit die­sen Anfän­gen aus den spä­ten acht­zi­ger Jah­ren ver­bun­den. Glück­li­cher­wei­se kamen bald sehr viel ein­fa­che­re Pro­gram­me als Win­dows-Ver­sio­nen, mit gra­fi­scher Ober­flä­che, Maus­steue­rung, und sehr viel mehr Spei­cher. Zu wesent­lich höhe­ren Kosten. Aber sehr viel schnel­ler und mit erwei­ter­ten Anwendungen.

Die ersten *smart­phones* kamen so um Ende 2005 - und seit­dem haben die­se Gerä­te ein Touch­screen für die Steuerung.
Die Vor­tei­le Tele­fo­nie mit Kalen­der und Ter­min­da­ten­bank zur Hand zu haben, dazu noch eine Foto-Funk­ti­on, war der Grund für die rasan­te Ver­brei­tung die­ser Technologie.

Wo Vor­tei­le sind gibt es immer auch Nach­tei­le.

Da ist zunächst als erstes die stän­di­ge Ver­füg­bar­keit, "24/7", wie es im Jar­gon heißt. Die stän­di­gen Ände­run­gen am Design, an der Lei­stung, bzw. Funk­to­nen, ist eben­so zu betrach­ten. Sie füh­ren zu einer gera­de­zu zwang­haf­ten Wel­le von Neu­käu­fen - und das, obwohl die älte­ren Ver­sio­nen weder ver­schlis­sen noch funk­ti­ons­un­tüch­tig sind. Der Res­sour­cen­ver­brauch ist enorm - gleich­sin­nig stei­gen die Preise.

Der mitt­ler­wei­le ent­stan­den Digi­tal­zwang ist ein zwei­ter Nachteil:
Es gibt vie­le Lei­stun­gen, die nicht mehr ana­log son­dern nur noch per App wahr­ge­nom­men wer­den kön­nen. So vor­teil­haft die Nut­zung von *smart­phones* also sein kann, sie wird zuneh­mend mit Zwän­gen ver­bun­den die ich zumin­dest nicht mit­zu­ma­chen bereit bin.
Inso­weit gehö­re ich zu den Ver­wei­ge­rern, nicht aus Prin­zip, son­dern weil die Vor­tei­le nicht mehr greif­bar sind.
Die Nach­tei­le sind aus mei­ner Sicht mitt­ler­wei­le grö­ßer als die Vorteile.

Drit­tens greift jede App Daten ab, in Sum­me wird der Nut­zer damit glä­sern und kal­ku­lier­bar. Auf eine Art wie sie noch nie in der Mensch­heits­ge­schich­te mög­lich war. Durch die - ver­brei­te­te - Ahnungs­lo­sig­keit der Gesetz­ge­ber, und so öffent­lich demon­strier­te Unfä­hig­keit Daten­si­cher­heit zu garan­tie­ren, haben Unter­neh­men die Regeln zu ihren Gun­sten aus­ge­brei­tet und sind ver­mut­lich nicht mehr dar­an zu hin­dern das wei­ter zu betrei­ben und dar­aus Nut­zen zu ziehen.
Wohin sol­che Daten­samm­lun­gen füh­ren kön­nen wird in Chi­na schon ein­drück­lich demonstriert:
Das Leben wird von *scores* bestimmt, wer aus dem (poli­tisch) gewünsch­ten Raster fällt ist sozi­al iso­liert und ver­liert schritt­wei­se Bürgerrechte

Ver­ste­hen Sie mich nicht falsch: Smart­phones sind zuerst eine gute Erfin­dung. Nur ist es hier wie in vie­len Wech­sel­fäl­len des Lebens die Art und Wei­se der Nut­zung durch die Besit­zer. Der (vier­te) Nach­teil ist näm­lich die gera­de­zu süch­tig machen­de Art wie die so-genann­ten *sozia­len Netz­wer­ke* auf­ge­baut und pro­gram­miert sind.
Eine Sucht wie Alko­hol, Wet­ten, und *IN-Sein*, dazu zu gehö­ren, ist die stän­di­ge Nut­zung des *smart­phones*.

Es kann mir nie­mand erklä­ren war­um es bes­ser oder unbe­dingt not­wen­dig sein soll anstatt der Bank­kar­te mit dem Tele­fon zu bezah­len. Der ein­zig denk­ba­re Vor­teil (in die­sem Fall) ist doch die Erspar­nis von Per­so­nal bei den Banken. 

Die mög­li­che Zusam­men­füh­rung der Bewe­gungs- und Kauf­da­ten, der Gesamt­si­tua­ti­on der Finan­zen des Nut­zers und die Wei­ter­ga­be von wesent­li­chen phy­si­schen und psy­chi­schen Para­me­tern aus den Apps zum Zwecke der Beein­flus­sung die­ser Per­son für Ver­käu­fer von Waren und Dienst­lei­stun­gen, oder der Beur­tei­lung von Risi­ken für z.B. Ver­si­che­run­gen, sind doch bestimmt nicht als erwünsch­te Fol­gen zu bezeichnen.

Ich ver­ra­te ihnen noch etwas:
Ich kann Men­schen nicht ver­ste­hen, wenn sie sich Chips ein­pflan­zen las­sen, so wie sie zur Kennt­lich­ma­chung von Hun­de­be­sit­zern deren Hun­den ein­ge­pflanzt wer­den, nur weil sie dann kei­nen Schlüs­sel mehr für ihre Haus­tü­re benut­zen müs­sen, oder sich auto­ma­tisch das Flur­licht anschal­tet wenn sie nach Hau­se kommen.

"In the year 2525" aus Juni 1969 kommt mir immer wie­der mal in den Sinn - was damals noch Uto­pie war ist heu­te teil­wei­se schon Wirk­lich­keit: Der Mensch zer­stört sei­ne Lebens­grund­la­gen. Etwas, was ande­re Lebe­we­sen auf die­sem Pla­ne­ten noch nicht geschafft haben und nicht lei­sten könnten.

Ist also das Leben durch Mobil­te­le­fo­ne "Beque­mer, siche­rer, gün­sti­ger" geworden?
1. Beque­mer vielleicht.
2. Siche­rer kei­nes­falls, ganz im Gegen­teil, denn nie wur­den auf der Welt so vie­le Daten und Erkennt­nis­se zu jedem Indi­vi­du­um in den mei­sten Län­dern der Welt erho­ben - auch sol­che, die gege­be­nen­falls GEGEN den Besit­zer ver­wen­det wer­den kön­nen wenn man Macht­er­grei­fung durch eine neo-faschi­sti­sche Regie­rung unterstellt!
3. Gün­sti­ger schon erst recht nicht, wenn man die Prei­se für Mobil­te­le­fo­ne abwägt. Die Tech­nik ist im wesent­li­chen so geblie­ben wie sie vor einem Jahr­zehnt war, es wer­den hin­ge­gen Pseu­do-Inno­va­tio­nen ein­ge­baut die kein Mensch braucht, mit denen die Prei­se gerecht­fer­tigt werden. 

Unterm Strich:
Men­schen ver­wen­den eine auf vie­len Ebe­nen gegen sie gerich­te­te Tech­nik
und begrü­ßen das auch noch!

Bei­trags­bild basiert auf: [Edu­ca­ti­on Group GmbH] (http://bilder.tibs.at/node/24190) Bild-Lizenz: CC BY-NC-SA 3.0 AT]

bookmark_borderSagte ich doch ....

Es ist nicht wie *Kaf­fee­satz­le­sen* wenn man eine Pro­gno­se auf Basis von Beob­ach­tun­gen fest­hält. So hat­te ich kürz­lich die "Brand­mau­er" als durch­aus nicht end­gül­tig dar­ge­stellt weil Anzei­chen dafür spre­chen, daß die CDU/CSU es mit der Koali­ti­ons­ab­sa­ge zwar vor­der­grün­dig ernst meint, jedoch an ihrer Stand­fe­stig­keit gezwei­felt wer­den darf.

Nun ist beim ZDF zu lesen was der Vor­fall in Aschaf­fen­burg so an Ver­laut­ba­run­gen auslöste.




["click!" auf den Text führt zur Quelle]

So wie es aus­sieht wer­de ich mit mei­ner Vor­her­sa­ge wohl Recht behalten.

Damit es nicht dazu kommt:
1. Wäh­len Sie bit­te nicht CDU/CSU (wür­den wohl vie­le der hier Lesen­den sowie­so nicht in Erwä­gung ziehen);
2. Wäh­len Sie bit­te auch nicht AfD (wür­den wohl vie­le der hier Lesen­den über­haupt nie in Erwä­gung ziehen);
3. Wäh­len Sie bit­te BSW, Pira­ten, Volt oder Humanisten;
4. Und wenn Sie die alle nicht mögen ist da noch "Die Par­tei";
5. Nicht wäh­len ist kei­ne Opti­on - Sie för­dern damit - indi­rekt - die *gro­ßen* Par­tei­en ....

Sie­he hier­zu auch
Die Wet­te die ich hof­fent­lich ger­ne verliere
Aschaf­fen­burg und die Social-Media-Spi­ra­le: Ein per­sön­li­cher Bruch
CDU-Gene­ral­se­kre­tär Car­sten Lin­ne­mann sagt bei einer Ver­an­stal­tung in Pader­born [via → Gesell­schaft; Zitat „Das Nazi-Bas­hing gegen die [AfD] und das Brand­mau­er­ge­re­de müs­sen auf­hö­ren. Die­se Par­tei steht auf dem Wahl­zet­tel. Ja, das sind auch Ras­si­sten dabei, aber sie wer­den durch Nazi-Ver­glei­che und Brand­mau­er­ge­re­de nur noch bedeu­ten­der“.]

bookmark_borderWenn das so kommt ....

Mei­ne Pro­gno­se:
Wenn das so kommt fällt die "BRANDMAUER" und die CDU koaliert mit der AfD.

Die Geschich­te 1918 bis 1933, hier in einer sehr ver­kürz­ten Darstellung:
[Genaue­re Dar­stel­lung für 1932 → hier]


Auf eine Zer­split­te­rung der Par­tei­en­land­schaft folgt die Kon­so­li­die­rung in zwei Richtungen:
- Rechts-natio­nal und faschistisch;
- Links-libe­ral und sozialistisch/kommunistisch.
Wäh­rend es kurz­fri­stig im Juli 1932 einen Ver­lust der Stimm­an­tei­le der NSDAP gab, war die­se im Herbst des Jah­res noch immer die stärk­ste Frak­ti­on. Sie schaff­te es durch meh­re­re Tricks nach Aus­ein­an­der­set­zun­gen zwi­schen den ande­ren Par­tei­en und deren wech­seln­der per­so­nel­len Kon­stel­la­ti­on, ".. Mit den Stim­men von Zen­trum und NSDAP .." Göring (erneut) zum Reichs­tags­prä­si­den­ten gewählt zu bekom­men. Die­ser konn­te, nach einer Inter­ven­ti­on der Kom­mu­ni­sten einen neu­en Tagungs­ord­nungs­punkt zu behan­deln, eine bereits vor­be­rei­te­te Auf­lö­sung durch Hin­den­burg durch­brin­gen. So wur­de das Par­la­ment nach nur einer Sit­zung aufgelöst.
Wie aus der Über­sicht für 1932 zu erken­nen ist nutz­ten die Natio­nal­so­zia­li­sten die Zwi­schen­zeit bis zu den näch­sten Wah­len um ihre Anhän­ger unter­des­sen in wich­ti­ge Funk­tio­nen ein­zu­schleu­sen und dann 1933, gestärkt durch Stim­men­ge­win­ne, 'die Macht' zu übernehmen.

 


Kar­ten-Quel­le
German parliamentary elections weimar


Eine Koali­ti­on der CDU/CSU mit der AfD käme dem gleich was in 1932 an Wir­run­gen vor­han­den war - und es scheint mir nur fol­ge­rich­tig, wenn die AfD die Situa­ti­on an der Regie­rung betei­ligt zu sein, so wie es der NSDAP in 1933 gelang, dazu nut­zen wür­de die dann zu "Steig­bü­gel­hal­tern" degra­dier­ten Par­la­men­ta­ri­er der CDU/CSU zu über­töl­peln, und das System von einer Demo­kra­tie weg zu einer faschi­sti­schen Dik­ta­tur umzuformen.

Es kann nicht oft genug betont werden:
Wer hät­te noch vor zehn Jah­ren gedacht, daß die USA einen Auto­kra­ten als Prä­si­den­ten bekom­men könnten? 

PS:
Ich wün­sche mir natür­lich, daß mei­ne Pro­gno­se sich NICHT bewahr­hei­tet. Die CDU/CSU es also dabei beläßt schon in 16 Jah­ren in Regie­rungs­funk­ti­on (Regie­rungs­VER­ANT­WOR­TUNG wäre eine fal­sche Begriff­lich­keit!) durch Nichts­tun und Tot­spa­ren genug Scha­den ange­rich­tet zu haben ....

bookmark_border"Vorauseilender Gehorsam"
oder:
Wie Tyrannen mit kleinem Gefolge an Macht gewinnen.

We must all hang tog­e­ther or we shall cer­tain­ly hang sepa­ra­te­ly” wasn’t a joke.
[Sinn­ge­mäß über­setzt: Wir müs­sen alle zusam­men­hal­ten, oder wir wer­den ein­zeln aufgehängt]

Als Deut­sche ken­nen wir die Rich­tung, die Poli­tik neh­men wird, wenn Oppo­si­ti­on gegen­über natio­na­li­stisch-faschi­sti­scher Umtrie­be sich selbst beschränkt:
Ratio­na­le, mode­ra­te, und zivi­li­sier­te Argumentation
gegenüber
irra­tio­na­ler, markt­schreie­ri­scher und unflä­ti­ger Pro­pa­gan­da versagt!
Denn Faschi­sten spie­len mit Emo­tio­nen, erzeu­gen Angst und Unsi­cher­heit, behaup­ten nur ihre Plä­ne und Ideen bräch­ten Sicher­heit. Wer dage­gen sei, gehö­re zu einer gewis­sen­lo­sen Min­der­heit ohne Zukunft.

Genau das Gegen­teil ist der Fall, wes­we­gen hier ein Zitat aus den spä­ten sech­zi­ger Jah­ren paßt:
"Wer sich nicht wehrt lebt verkehrt!"

Selbst­be­schrän­kung, Zurück­hal­tung und gepfleg­ter Umgang mit sol­chen umtrie­bi­gen Umstürz­lern ist falsch. Hier ist es ange­bracht mit glei­cher Mün­ze zurück zu zah­len und auf jede Unver­schämt­heit aggres­siv zu reagie­ren und Lügen umge­hend zu entlarven.

In den USA wird uns in den kom­men­den Wochen eine ande­re Kul­tur begeg­nen. Schon bis heu­te haben unge­ahn­te Mas­sen von Men­schen und Orga­ni­sa­tio­nen sich dem kom­men­den Dik­ta­tor ange­bie­dert, und ihre Prin­zi­pi­en ver­ra­ten. Selbst poli­ti­sche Kari­ka­tu­ren ste­hen unter *Beschuß* und wer­den zuneh­mend von Ver­le­gern abgelehnt.

Unver­ständ­lich wenn man bedenkt, daß in vier Jah­ren - und was sind schon vier Jah­re in gro­ßen Welt­ge­sche­hen - der Trump'sche Spuk vor­bei sein wird .... sicher ist nur was wir hier 1945 und 1998 erlebt haben:

Hin­ter­her will es nie­mand gewe­sen sein!

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bookmark_borderVon *Zahlentricks* ....

"Hokus-Pokus-Fidi­bus,
drei­mal schwar­zer Kater:
Defi­zit verschwinde,
Gut­ha­ben erscheine,
die Wäh­ler­stimm' sei meine!"

Wir haben ja bald Wah­len, und da heißt es für die poten­ti­el­len Man­dats­trä­ger Stim­mung für sich und ihre Par­tei zu machen - und Wäh­len­de zu über­zeu­gen ihre Stim­me ihnen zu geben.

Ver­spre­chen haben Hoch­kon­junk­tur, ein zag­haf­ter Hin­weis 100% sei­en bei Ver­spre­chen nicht mach­bar weil man ja nicht 100% der Stim­men zu erwar­ten habe wer­den klit­ze­klein gedruckt.
Die Ver­spre­chen kom­men in rie­si­gen Let­tern daher.
Da haben die Wäh­ler eben Pech gehabt wenn sie nicht gründ­lich genug gele­sen haben.

Eine Rechen­auf­ga­be:
Den­ken Sie sich eine belie­bi­ge Zahl, mul­ti­pli­zie­ren die­se mit 2, addie­ren dann 4 dazu. Das Ergeb­nis tei­len Sie durch 2; zu die­sem Ergeb­nis addie­ren Sie dann 1. Nun zie­hen Sie ihre gewähl­te Zahl ab.
Ohne daß ich ihre Zahl ken­ne sage ich: Das Ergeb­nis ist 3!

Spaß bei­sei­te.
Wenn eine Par­tei fol­gen­des (so oder ähn­lich) verspricht:

- Sen­kung der Einkommen-Steuer;
- Erhö­hung des Kindergeldes;
- Abschaf­fung von Subventionen;
- Ein­hal­tung der Schuldenbremse;
- Bür­ger­geld wird gesenkt;
- Erhö­hung des Frei­be­tra­ges für Jun­ge unter 25;
- Sen­kung & Decke­lung der Ober­gren­ze für Pflegekosten;

.... und mög­li­cher­wei­se noch viel mehr *Wohl­ta­ten* aus dem Hut zau­bert, dann han­delt es sich um einen ähn­li­chen Zau­ber­trick wie den, der wei­ter oben beschrie­ben wurde.

Das Ergeb­nis für Sie ist stets gleich,
egal zu wel­cher Ein­kom­mens­grup­pe sie gehören,
außer viel­leicht den obe­ren 5%,
was immer also die Aus­gangs­zahl war:

Es ändert sich nichts!

Sicher ist nur ein Ver­gleich zwi­schen dem was aktu­ell ver­spro­chen wird, einem Blick auf die Ver­gan­gen­heit, und wel­che Ver­spre­chen tat­säch­lich umge­setzt wur­den. Ich rate zudem dazu nicht "wie immer", "aus Tra­di­ti­on", oder "wie mei­ne Eltern" zu stim­men. Wäh­len Sie doch mal unor­tho­dox eine der neu­en Par­tei­en die sich noch bewäh­ren müs­sen. Die haben einen Anreiz sich ins Zeug zu legen um näch­stens wie­der gewählt zu wer­den .... die *Tra­di­ti­ons­par­tei­en* sind wie gro­ße Schif­fe, trä­ge und selbst­ge­fäl­lig, behä­big, beharr­lich. Die Klei­nen wol­len groß wer­den, und sind reak­ti­ons­freu­dig wie Schlep­per oder Lot­sen­boo­te, vol­ler Kraft und Beweglichkeit.

Gedan­ken­le­sen / Zah­len­zau­ber­trick von da → Video