Die Bemühungen uns mittels Marketing vergessen zu lassen ob wir all das, was angeboten wird, überhaupt brauchen, sind ein voller Erfolg:
Konsum steht für Zufriedenheit,
mehr Konsum für noch mehr Zufriedenheit,
noch mehr zu haben als die Nachbarn und noch weiter zu reisen als sie läßt die Zufriedenheit (und Selbstgefälligkeit) ins Uferlose wachsen ....
So nebenbei bemerkt:
Der Konsum bringt uns um, wir richten dafür den Planeten zugrunde. UNUMKEHRBAR!
Wenn also eine Partei in Persona ihrer Führungspersönlichkeiten "Wachstum" verspricht, obwohl das zum Untergang führt, haben diese Personen, und die Partei die sie repräsentieren, nicht IHR, der Wähler Bestes im Sinn.
Sondern sie wollen gern an die Honigtöpfe, die Abgeodnetenbezüge kommen.
Die ganze Ungeheuerlichkeit dessen, was da in USA passiert und die Frechheit, die der Vizepräsident der USA in seiner Münchner Rede herauspolterte zeigt sich bei Betrachtung weniger Maßnahmen, erst recht aber wenn man das Gesamtkonzept betrachtet.
Der Präsidentendarsteller Trump benennt den Golf von Mexico um - und wirft eine weltweit tätige Nachrichtenagentur aus dem Pressekorps weil sie seine Umbenennung nicht mitmacht - zugleich beklagt der Vize in Europa gäbe es keine Meinungsfreiheut! Da kann dem frommen Nationalchristen nur ein Bibelwort entgegengeschleudert werden:
„Warum siehst du jeden kleinen Splitter im Auge deines Mitmenschen, aber den Balken in deinem eigenen Auge bemerkst du nicht? Wie kannst du zu ihm sagen: ›Komm her! Ich will dir den Splitter aus dem Auge ziehen!‹, und dabei hast du selbst einen Balken im Auge! Du Heuchler! Entferne zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du klar sehen, um auch den Splitter aus dem Auge deines Mitmenschen zu ziehen.“
"Woke" ist der Kampf angesagt - was allerdings der Präsidentendarsteller "erfindet" hat höchste Priorität.
Auf solche Freunde kann man verzichten.
Auf solche Freunde kann man nicht vertrauen.
Ich plädiere dafür sämtliche US Einheiten und Einrichtungen aufzukündigen und umgehend aus dem Land zu werfen! Stop für jedweden Informationsaustausch mit den USA.
Zugleich sollten sämtliche "(A)sozialen Medien" wie facebook und Konsorten abgeschaltet werden - dann wäre auch Ruhe an der *fake-news-Front* .... hernach könnte der Säufer & Frauenmißbraucher Hegseth wenigstens zu Recht über den Verlust an Meinungsfreiheit schimpfen. Oder Rumpelstiltzchen¹ spielen, so what?
------------------------------- ¹rumpelstiltskin flies into a rage and tears his own body in half
In so mancher Lebenssituation stand mir dieser Satz meiner Großmutter vor Augen und half mir über Enttäuschungen hinweg. Tatsächlich gab es mannigfaltige Gelegenheiten in denen mir diese Spruchweisheit, so banal sie auf den ersten Blick wirkt, geholfen hat mit unerwünschtem Ausgang eines Vorhabens zurecht zu kommen.
Die Aktionen des Präsidentendarstellers Trump weckten Erinnerungen an die letzten Monate meines USA Aufenthaltes zwischen 1999 und 2002.
Inwiefern?
Ich hatte einen festen Job in erforderlicher Gehaltshöhe um ein Arbeitsvisum zu bekommen. Mein Arbeitgeber, bei dem schon im Februar 2001 ein Büro für mich hergerichtet wurde - nachdem ich aus Horseheads, NY, nach Kansas City, MS, umgezogen war, hatte die Kosten der Anwaltschaft für den Antragsprozeß von ca. $4000 übernommen. Ich selbst habe die Gleichwertigkeit meiner akademischen Ausbildungen durch zwei US-Universitätsgutachten zu insgesamt $2300 feststellen und beurkunden lassen.
Damit schienen die Weichen gestellt zu sein:
Sobald das Visum erteilt worden sei würden wir Wohnsitz in USA nehmen. Meine Frau würde sich beurlauben lassen und nachkommen sobald unsere Tochter mit dem Abitur fertig sei.
Doch es kam ganz anders:
Die Terroranschläge am 11. September 2001 machten die Planungen zunichte, weil einerseits die Reaktion der Regierung Bush nach den Anschlägen "Krieg gegen den Terror" auszurufen und dadurch fundamentale Völkerrechtliche Grundsätze zu ignorieren bzw. zu verletzen inakzeptabel schien.
Eine wesentliche Verschärfung der Aufenthaltsgesetze und als weitere Reaktion am 14. September 2001 in den USA einen Ausnahmezustand zu erklären, waren die letzten Brüche mit dem bisherigen politischen System. Diese Ausnahmegesetze bestehen übrigens immer noch.
Bei den Anschlägen kamen ca. 3000 Menschen zu Tode - in den nachfolgenden US Operationen wird hingegen die Gesamtzahl der Todesopfer auf 'weit über eine Million bis 2015' geschätzt.
Das verschärfte Vorgehen gegen Ausländer einerseits, die als 'vogelfrei' ohne jegliche Rechte angesehen wurden, die enormen Verzögerungen der Visaprozesse andererseits, führten nun dazu, daß mein Antrag, der im Normalfall etwa vier bis sechs Monate bis zur Genehmigung gebraucht hätte, nun auf persönliche Anfrage im Konsulat auf das Folgejahr verschoben werden würde. Diese Auskunft erhielt ich im Ende 2001. Eine erneute Nachfrage im Juni 2002, als meine Frau zu Besuch herübergeflogen war, und wir zusammen beim Konsulat vorsprachen, ergab eine Mindestdauer von weiteren sechs bis acht Monaten Bearbeitungszeit.
Mein Visum war zu diesem Zeitpunkt noch bis zum 04. August 2002 gültig.
Der freundliche Konsul erklärte: "Wenn dein Visum noch bis Ende des Jahres gültig wäre könnte ich ein halbes Jahr in 2003 hinein verlängern - aber so ist keine Verlängerung möglich."
Da sich die Lebensumstände für Nicht-Amerikaner drastisch verschlechtert hatten, und ich nicht im Gefängnis wegen Aufenthaltsübertretung landen wollte - keine Rechte, keine anwaltliche Vertretung, keine Aussicht da zeitnah wieder rauszukommen - hieß es nun "PACKEN!"
So habe ich zwischen Juli 2002 und dem 04. August, dem Abflugtag, an dem das Visum auslief, zwei Autos verkauft, eine Doppelhaushälfte geleert, Hausrat im Garagenverkauf verscherbelt, Vieles an Nachbarn verschenkt, und private Habe in mehrere Gepäckstücke verpackt (die als Fluggepäck damals noch gegen Aufpreis unbegrenzt möglich waren) und nach Hause mitgenommen. Der Normalpreis war in diesen Jahren knapp unter $500 für den Flug, mit dem Gepäck wurden daraus $1000.
Schade war es um den schönen Job-Titel "Director of European Development", das macht doch 'was her.
Wozu war's letztendlich dann doch gut?
Spätestens im Verlauf der Regierungen Bush (Homeland Security, Patriot Act) hätte mich der Entschluß dort zu bleiben geärgert, endgültig rückgängig hätte ich das - schweren Herzens wegen der enormen Kosten die ein Rückumzug erfordert hätte - mit der ersten Regierung Trump gemacht.
PS; Herrn nömix gewidmet: Ein Fall von "Glück im Unglück"
Haben Sie sowas?
Eine Lieblingsfeindin?
Eine Person die in der Öffentlichkeit auftritt und wenn sie etwas sagt weiß man:
Das ist nicht die Wahrheit, nicht etwa nur geflunkert.
Sondern schlichtweg erfunden, aus der Luft gegriffen, oder neu-modern sind es "alternative Fakten"!
[die, wie bekannt, üblicherweise unverbrämt als "Lügen" bezeichnet werden]
So war ich nicht erstaunt kürzlich folgende Zeilen in einem newsletter zu lesen
Wie stets werden Nebelkerzen geworfen um von der Unfähigkeit politischen Personals abzulenken.
Zu meinem Erstaunen hat es sogar der Frau v.d. Leyen zu einer zweiten Amtszeit verholfen, trotz aller selbst in dieser Funktion stattgehabten Verfehlungen in der ersten Amtszeit.
Auf meinem täglichen Spazierweg mit Nele, (3, Dackel), komme ich immer an einem Kindergarten vorbei.
An manchen Tagen sehe ich kein Kind im Freigelände, wenn es regnet oder sehr kalt ist.
Wenn allerdings die Sonne scheint sind viele der Kinder draußen und toben herum, spielen, und Nele möchte am liebsten dazwischen sein ....
Neben dem Weg ist ein Zaun, davor eine Hecke, allerdings mit Lücken, an denen man das Gelände einsehen kann. Nele steht immer nah am Zaun und wedelt wie verrückt mit dem Schwanz, wenn Kinder näher kommen klebt sie förmlich dicht am Zaun und wartet darauf gestreichelt zu werden - die Kinder mit ihren kleinen Händen können durch den Zaun fassen, Erwachsenenhände würden nicht durchpassen.
Heute [31.01.2025] war strahlender Sonnenschein und zwei Buben mit fremdem Aussehen & Sprache kamen an den Zaun und wollten sie anfassen, Nele war so dicht am Zaun, daß es ihnen gelang, nacheinander streichelten sie den Hund.
Plötzlich tönte es aus Richtung des Gebäudes: "Nicht den Hund anfassen!"
Eine mittelalte(rliche) Kindegartentante kam näher und wiederholte das Kommando. Schärfer noch, denn die Kinder ließen nicht vom Hund ab. Kinder und Hund, das paßt eben irgendwie zusammen.
Ich spreche die mittlerweile schon fast am Zaun angekommene Matrone an: "Warum dürfen denn die Kinder den Hund nicht anfassen?" "Wegen Allergie!" zischt sie mir heftig entgegen.
Ich ignoriere das und sage "Sie wissen doch sicher, daß Hunde im Islam als unrein angesehen werden und deswegen die Kinder oft beigebracht bekommen sie sollen Hunde meiden - hier lernen sie nun, daß Hunde nicht böse und schrecklich wild sind. Und das verderben Sie jetzt!" "Gehen sie sofort mit dem Hund vom Zaun weg!"
schallt es mir mit erhobener Stimme entgegen .... und ich ziehe den Hund zu mir her, sage freundlich zu den Kindern: "Tschüß ihr Zwei, bis zum nächsten Mal!" - zugleich zerrt die Kindergartentante sie schon vom Zaun weg.
Schade. Da haben die Buben jetzt etwas völlig Falsches gelernt: Hunde sind *pfui*!, die darf man nicht anfassen.
Eine so dumme Ausrede wie "Wegen Allergie" (um Autorität und Kompetenz darzustellen?) ist mir zuvor noch nie begegnet. Nicht bei anderen Kindergartentanten des gleichen Kindergartens, und sonst auch nicht von Eltern, deren kinder fragen ob sie den Hund anfassen & streicheln dürfen.
Die gute Absicht das Verbrechen der Nazis an Juden und anderen Minderheiten in Erinnerung zu halten um eine Wiedererstarkung völkisch-nationaler Strukturen zu verhindern scheint nicht besonders gut gelungen zu sein. Wenigstens zeigen das die Ergebnisse der Wahlen vor allem der jüngeren Wähler für die AfD.
Was also tun, um da ein Umdenken in Gang zu setzen und das Bewußtsein für die Gefährlichkeit der rechten Rassisten, die mit unverfänglichen Vorhaben und Programmen agieren und punkten, zu unterlaufen, gar zu unterbinden?
Ein Mehr an Unterricht zum Holocaust¹ scheint mir kontraproduktiv, denn wenn ich mich an das erinnere was meine Kinder berichteten: Wieder und wieder, in mehreren Jahren, Holocaust aufgearbeitet in Hinblick auf die Verständnisebene der Adressaten-Altersstufe war sehr bald ein Ärgernis und dementsprechend der Wissenszugewinn wenig überzeugend.
Mir scheint wichtig eher an der politischen Grundlage anzufangen:
Wie war die Politik aufgestellt als das Kaiserreich zu Ende war;
Welche Parteien warben mit welchen Parolen und welchem Hintergrund ihrer Programme;
Wer waren die Personen, die die Parteien vertraten und wie war ihr Leben verlaufen;
Welche Koalitionen waren geschlossen worden - erfolgreich / ohne Erfolg;
Wie kam es zur 'Machtergreifungs-Gesetzgebung', welche Aktivitäten versetzten die NSDAP in die Lage auf dem Weg dorthin und schließlich 1933 sämtliche anderen Parteien auszuschalten.
Das Alles begleitet von Bezügen zu dem was wir in "D" und "AUS" aktuell in den letzten Jahren erlebt haben, wie sich Parallelen in der Täuschung der Öffentlichkeit über die wahren Ziele ergeben und welche Euphemismen in Benutzung sind die neutral klingen, jedoch für Neo-Nazis codiert sind.
Sicher ist aus meiner Sicht allerdings, daß die Vorhaben der Politik an den tatsächlichen Notwendigkeiten vorbei laufen werden ".. Bundesjugendministerin Lisa Paus (Grüne) verkündete einen „Nationalen Aktionsplan“ für verbindliche und wirksame Kinder- und Jugendbeteiligung. .."
Wir brauchen keine Monsterprogramme sondern pfiffige Ideen die auf die Zielgruppen zugeschnitten sein müssen - besser von unten, aus der Zielgruppe heraus, vorgeschlagen, als von *Experten* für viel Geld und mit endlosem Zeitverzug erstellt.
Mein erster Computer (1988) hatte noch den Trafo im Bildschirm integriert und es war die erste Generation mit Farbdisplay. Nicht lange danach kam eine Maschine auf den Schreibtisch die man mit BTX verbinden - und so in einem Vorläufer des Internets korrespondieren konnte.
Windows gab es noch nicht, Textverarbeitung und Nachrichten zu versenden war allerdings möglich. Reihe für Reihe und alle Befehle über DOS-Eingaben. Das sah beispielsweise für den Druck unter MS-DOS 2.0 bis 3.2 so aus
Bestimmt wurden so der Drucker, die Puffergröße (Datenmenge), Standardwert 512 bytes (!) und weitere Befehle für das Betriebssystem.
Genug davon, es geht um etwas völlig anderes, aber eng mit diesen Anfängen aus den späten achtziger Jahren verbunden. Glücklicherweise kamen bald sehr viel einfachere Programme als Windows-Versionen, mit grafischer Oberfläche, Maussteuerung, und sehr viel mehr Speicher. Zu wesentlich höheren Kosten. Aber sehr viel schneller und mit erweiterten Anwendungen.
Die ersten *smartphones* kamen so um Ende 2005 - und seitdem haben diese Geräte ein Touchscreen für die Steuerung.
Die Vorteile Telefonie mit Kalender und Termindatenbank zur Hand zu haben, dazu noch eine Foto-Funktion, war der Grund für die rasante Verbreitung dieser Technologie.
Wo Vorteile sind gibt es immer auch Nachteile.
Da ist zunächst als erstes die ständige Verfügbarkeit, "24/7", wie es im Jargon heißt. Die ständigen Änderungen am Design, an der Leistung, bzw. Funktonen, ist ebenso zu betrachten. Sie führen zu einer geradezu zwanghaften Welle von Neukäufen - und das, obwohl die älteren Versionen weder verschlissen noch funktionsuntüchtig sind. Der Ressourcenverbrauch ist enorm - gleichsinnig steigen die Preise.
Der mittlerweile entstanden Digitalzwang ist ein zweiter Nachteil:
Es gibt viele Leistungen, die nicht mehr analog sondern nur noch per App wahrgenommen werden können. So vorteilhaft die Nutzung von *smartphones* also sein kann, sie wird zunehmend mit Zwängen verbunden die ich zumindest nicht mitzumachen bereit bin.
Insoweit gehöre ich zu den Verweigerern, nicht aus Prinzip, sondern weil die Vorteile nicht mehr greifbar sind.
Die Nachteile sind aus meiner Sicht mittlerweile größer als die Vorteile.
Drittens greift jede App Daten ab, in Summe wird der Nutzer damit gläsern und kalkulierbar. Auf eine Art wie sie noch nie in der Menschheitsgeschichte möglich war. Durch die - verbreitete - Ahnungslosigkeit der Gesetzgeber, und so öffentlich demonstrierte Unfähigkeit Datensicherheit zu garantieren, haben Unternehmen die Regeln zu ihren Gunsten ausgebreitet und sind vermutlich nicht mehr daran zu hindern das weiter zu betreiben und daraus Nutzen zu ziehen.
Wohin solche Datensammlungen führen können wird in China schon eindrücklich demonstriert:
Das Leben wird von *scores* bestimmt, wer aus dem (politisch) gewünschten Raster fällt ist sozial isoliert und verliert schrittweise Bürgerrechte
Verstehen Sie mich nicht falsch: Smartphones sind zuerst eine gute Erfindung. Nur ist es hier wie in vielen Wechselfällen des Lebens die Art und Weise der Nutzung durch die Besitzer. Der (vierte) Nachteil ist nämlich die geradezu süchtig machende Art wie die so-genannten *sozialen Netzwerke* aufgebaut und programmiert sind.
Eine Sucht wie Alkohol, Wetten, und *IN-Sein*, dazu zu gehören, ist die ständige Nutzung des *smartphones*.
Es kann mir niemand erklären warum es besser oder unbedingt notwendig sein soll anstatt der Bankkarte mit dem Telefon zu bezahlen. Der einzig denkbare Vorteil (in diesem Fall) ist doch die Ersparnis von Personal bei den Banken.
Die mögliche Zusammenführung der Bewegungs- und Kaufdaten, der Gesamtsituation der Finanzen des Nutzers und die Weitergabe von wesentlichen physischen und psychischen Parametern aus den Apps zum Zwecke der Beeinflussung dieser Person für Verkäufer von Waren und Dienstleistungen, oder der Beurteilung von Risiken für z.B. Versicherungen, sind doch bestimmt nicht als erwünschte Folgen zu bezeichnen.
Ich verrate ihnen noch etwas:
Ich kann Menschen nicht verstehen, wenn sie sich Chips einpflanzen lassen, so wie sie zur Kenntlichmachung von Hundebesitzern deren Hunden eingepflanzt werden, nur weil sie dann keinen Schlüssel mehr für ihre Haustüre benutzen müssen, oder sich automatisch das Flurlicht anschaltet wenn sie nach Hause kommen.
"In the year 2525" aus Juni 1969 kommt mir immer wieder mal in den Sinn - was damals noch Utopie war ist heute teilweise schon Wirklichkeit: Der Mensch zerstört seine Lebensgrundlagen. Etwas, was andere Lebewesen auf diesem Planeten noch nicht geschafft haben und nicht leisten könnten.
Ist also das Leben durch Mobiltelefone "Bequemer, sicherer, günstiger" geworden?
1. Bequemer vielleicht.
2. Sicherer keinesfalls, ganz im Gegenteil, denn nie wurden auf der Welt so viele Daten und Erkenntnisse zu jedem Individuum in den meisten Ländern der Welt erhoben - auch solche, die gegebenenfalls GEGEN den Besitzer verwendet werden können wenn man Machtergreifung durch eine neo-faschistische Regierung unterstellt!
3. Günstiger schon erst recht nicht, wenn man die Preise für Mobiltelefone abwägt. Die Technik ist im wesentlichen so geblieben wie sie vor einem Jahrzehnt war, es werden hingegen Pseudo-Innovationen eingebaut die kein Mensch braucht, mit denen die Preise gerechtfertigt werden.
Unterm Strich:
Menschen verwenden eine auf vielen Ebenen gegen sie gerichtete Technik und begrüßen das auch noch!
Es ist nicht wie *Kaffeesatzlesen* wenn man eine Prognose auf Basis von Beobachtungen festhält. So hatte ich kürzlich die "Brandmauer" als durchaus nicht endgültig dargestellt weil Anzeichen dafür sprechen, daß die CDU/CSU es mit der Koalitionsabsage zwar vordergründig ernst meint, jedoch an ihrer Standfestigkeit gezweifelt werden darf.
So wie es aussieht werde ich mit meiner Vorhersage wohl Recht behalten.
Damit es nicht dazu kommt:
1. Wählen Sie bitte nicht CDU/CSU (würden wohl viele der hier Lesenden sowieso nicht in Erwägung ziehen);
2. Wählen Sie bitte auch nicht AfD (würden wohl viele der hier Lesenden überhaupt nie in Erwägung ziehen);
3. Wählen Sie bitte BSW, Piraten, Volt oder Humanisten;
4. Und wenn Sie die alle nicht mögen ist da noch "Die Partei";
5. Nicht wählen ist keine Option - Sie fördern damit - indirekt - die *großen* Parteien ....
Meine Prognose:
Wenn das so kommt fällt die "BRANDMAUER" und die CDU koaliert mit der AfD.
Die Geschichte 1918 bis 1933, hier in einer sehr verkürzten Darstellung:
[Genauere Darstellung für 1932 → hier]
Auf eine Zersplitterung der Parteienlandschaft folgt die Konsolidierung in zwei Richtungen:
- Rechts-national und faschistisch;
- Links-liberal und sozialistisch/kommunistisch.
Während es kurzfristig im Juli 1932 einen Verlust der Stimmanteile der NSDAP gab, war diese im Herbst des Jahres noch immer die stärkste Fraktion. Sie schaffte es durch mehrere Tricks nach Auseinandersetzungen zwischen den anderen Parteien und deren wechselnder personellen Konstellation, ".. Mit den Stimmen von Zentrum und NSDAP .." Göring (erneut) zum Reichstagspräsidenten gewählt zu bekommen. Dieser konnte, nach einer Intervention der Kommunisten einen neuen Tagungsordnungspunkt zu behandeln, eine bereits vorbereitete Auflösung durch Hindenburg durchbringen. So wurde das Parlament nach nur einer Sitzung aufgelöst.
Wie aus der Übersicht für 1932 zu erkennen ist nutzten die Nationalsozialisten die Zwischenzeit bis zu den nächsten Wahlen um ihre Anhänger unterdessen in wichtige Funktionen einzuschleusen und dann 1933, gestärkt durch Stimmengewinne, 'die Macht' zu übernehmen.
Eine Koalition der CDU/CSU mit der AfD käme dem gleich was in 1932 an Wirrungen vorhanden war - und es scheint mir nur folgerichtig, wenn die AfD die Situation an der Regierung beteiligt zu sein, so wie es der NSDAP in 1933 gelang, dazu nutzen würde die dann zu "Steigbügelhaltern" degradierten Parlamentarier der CDU/CSU zu übertölpeln, und das System von einer Demokratie weg zu einer faschistischen Diktatur umzuformen.
Es kann nicht oft genug betont werden:
Wer hätte noch vor zehn Jahren gedacht, daß die USA einen Autokraten als Präsidenten bekommen könnten?
PS:
Ich wünsche mir natürlich, daß meine Prognose sich NICHT bewahrheitet. Die CDU/CSU es also dabei beläßt schon in 16 Jahren in Regierungsfunktion (RegierungsVERANTWORTUNG wäre eine falsche Begrifflichkeit!) durch Nichtstun und Totsparen genug Schaden angerichtet zu haben ....
“We must all hang together or we shall certainly hang separately” wasn’t a joke.
[Sinngemäß übersetzt: Wir müssen alle zusammenhalten, oder wir werden einzeln aufgehängt]
Als Deutsche kennen wir die Richtung, die Politik nehmen wird, wenn Opposition gegenüber nationalistisch-faschistischer Umtriebe sich selbst beschränkt:
Rationale, moderate, und zivilisierte Argumentation
gegenüber
irrationaler, marktschreierischer und unflätiger Propaganda versagt!
Denn Faschisten spielen mit Emotionen, erzeugen Angst und Unsicherheit, behaupten nur ihre Pläne und Ideen brächten Sicherheit. Wer dagegen sei, gehöre zu einer gewissenlosen Minderheit ohne Zukunft.
Genau das Gegenteil ist der Fall, weswegen hier ein Zitat aus den späten sechziger Jahren paßt:
"Wer sich nicht wehrt lebt verkehrt!"
Selbstbeschränkung, Zurückhaltung und gepflegter Umgang mit solchen umtriebigen Umstürzlern ist falsch. Hier ist es angebracht mit gleicher Münze zurück zu zahlen und auf jede Unverschämtheit aggressiv zu reagieren und Lügen umgehend zu entlarven.
In den USA wird uns in den kommenden Wochen eine andere Kultur begegnen. Schon bis heute haben ungeahnte Massen von Menschen und Organisationen sich dem kommenden Diktator angebiedert, und ihre Prinzipien verraten. Selbst politische Karikaturen stehen unter *Beschuß* und werden zunehmend von Verlegern abgelehnt.
Unverständlich wenn man bedenkt, daß in vier Jahren - und was sind schon vier Jahre in großen Weltgeschehen - der Trump'sche Spuk vorbei sein wird .... sicher ist nur was wir hier 1945 und 1998 erlebt haben:
Hinterher will es niemand gewesen sein!
"Hokus-Pokus-Fidibus,
dreimal schwarzer Kater:
Defizit verschwinde,
Guthaben erscheine,
die Wählerstimm' sei meine!"
Wir haben ja bald Wahlen, und da heißt es für die potentiellen Mandatsträger Stimmung für sich und ihre Partei zu machen - und Wählende zu überzeugen ihre Stimme ihnen zu geben.
Versprechen haben Hochkonjunktur, ein zaghafter Hinweis 100% seien bei Versprechen nicht machbar weil man ja nicht 100% der Stimmen zu erwarten habe werden klitzeklein gedruckt.
Die Versprechen kommen in riesigen Lettern daher.
Da haben die Wähler eben Pech gehabt wenn sie nicht gründlich genug gelesen haben.
Eine Rechenaufgabe:
Denken Sie sich eine beliebige Zahl, multiplizieren diese mit 2, addieren dann 4 dazu. Das Ergebnis teilen Sie durch 2; zu diesem Ergebnis addieren Sie dann 1. Nun ziehen Sie ihre gewählte Zahl ab.
Ohne daß ich ihre Zahl kenne sage ich: Das Ergebnis ist 3!
Spaß beiseite.
Wenn eine Partei folgendes (so oder ähnlich) verspricht:
- Senkung der Einkommen-Steuer;
- Erhöhung des Kindergeldes;
- Abschaffung von Subventionen;
- Einhaltung der Schuldenbremse;
- Bürgergeld wird gesenkt;
- Erhöhung des Freibetrages für Junge unter 25;
- Senkung & Deckelung der Obergrenze für Pflegekosten;
.... und möglicherweise noch viel mehr *Wohltaten* aus dem Hut zaubert, dann handelt es sich um einen ähnlichen Zaubertrick wie den, der weiter oben beschrieben wurde.
Das Ergebnis für Sie ist stets gleich,
egal zu welcher Einkommensgruppe sie gehören,
außer vielleicht den oberen 5%,
was immer also die Ausgangszahl war:
Es ändert sich nichts!
Sicher ist nur ein Vergleich zwischen dem was aktuell versprochen wird, einem Blick auf die Vergangenheit, und welche Versprechen tatsächlich umgesetzt wurden. Ich rate zudem dazu nicht "wie immer", "aus Tradition", oder "wie meine Eltern" zu stimmen. Wählen Sie doch mal unorthodox eine der neuen Parteien die sich noch bewähren müssen. Die haben einen Anreiz sich ins Zeug zu legen um nächstens wieder gewählt zu werden .... die *Traditionsparteien* sind wie große Schiffe, träge und selbstgefällig, behäbig, beharrlich. Die Kleinen wollen groß werden, und sind reaktionsfreudig wie Schlepper oder Lotsenboote, voller Kraft und Beweglichkeit.
Gedankenlesen / Zahlenzaubertrick von da → Video