.. Wenn ein Staat mit dem Rücken zur Wand steht, wird er drastische Mittel einsetzen, um seinen Bankrott abzuwenden. Diese waren in der Vergangenheit immer gleich: Zugriff auf das Privatvermögen, Inflation, Währungsreform .. "
Was im obigen Zitat noch fehlt ist der Hinweis, daß mit Hilfe von Krieg(-en) nicht nur 'Werte' vernichtet, sondern auch Unsummen verdient werden .... zugleich vernichtet Krieg auch Leben und Güter - vernichtetes Leben kostet Staaten weniger Unterhalt für Renten, Investitionsgüter müssen ersetzt werden - und das kurbelt die Wirtschaft an ....
Seit Jahrzehnten zetteln die USA überall auf der Welt Unruhen und Scharmützel, offene Konflikte und Kriege an. Zur gleichen Zeit wachsen die Größe und Profite der dortigen Waffenindustrie. Gleichsinnig fast überall in den verbündeten Staaten, die gezwungen werden ein Mindestwachstum ihrer Streitkräfte zu ermöglichen.
War es ein grober Fehler des damaligen Ministers K.T. zu Guttenberg die Streitkräfte extrem zu reduzieren, so ist es heute ein Fehler überstürzt derart zu mobilisieren, daß es wie Kriegsvorbereitung aussieht.
[Besonders jetzt, wenn solche Nachrichten erscheinen → "Russia's Entire Frontline ERUPTS — 18,400 Troops Lost in One Night Strike; Rachel Maddow" ist es angebracht skeptisch auf Wahrheitsgehalt zu prüfen und zwar in beide Richtungen!] "Die Offenheit der edlen Seele bedarf der Beschränkung!" pflegte mein Vater zu erklären - und gerade auf dem Gebiet der Landesverteidigung wünschte ich mir mehr Diskretion, Zurückhaltung, und vor allem keine konkreten Orte und Zahlen - also nichts, was dem potentiellen Feind nützen könnte.
Hinweis: Zuerst veröffentlicht am: 5. Apr. 2010 um 13:34 Uhr; ergänzt durch aktuelle Beobachtung.
Der *deal maker* hatte seine Show.
Die ganze Angelegenheit, koste es was es wolle, durchgepeitscht um den Nobel Preis zu erzwingen?
Mehr interessierte ihn sowieso nicht.
Hamas Inhaftierte freilassen ohne Verpflichtung der Organisation ihre Waffen abzugeben macht diese Farce wertlos. Überhaupt: Wie kann man einen solchen Pomp veranstalten ohne die Konfliktparteien einzubinden? Ohne deren psychische Unterstützung und physische Anwesenheit über sie zu bestimmen - und dennoch zu erwarten das sei schon OK?
Alle Vorhaben die Trump je angefaßt hat sind gescheitert.
Auch dieses.
Trump wird - wenn das offenbar ist - Schuldige für das Scheitern finden.
Alle sind im Visier - nur er natürlich nicht.
Gelten denn in Europa Sitte, Moral und Anstand nichts mehr?
Hierzulande hätte man ihm die *Bürgerlichen Ehrenrechte* aberkannt, ihn mit Schimpf & Schande geächtet!
Soll das ein Vorbild für die Jüngeren im Lande sein?
Wenn man ein klitzekleines bißchen Positives finden will:
Jedenfalls ist dieses Paradebeispiel eine Warnung für die potentiellen Friedensverhandlungen im Fall Ukraine. Was Trump sagt hat keinerlei Wert - ein Friedensvertrag hat keinen Wert wenn er nicht alle Beteiligten einbezieht, und sowohl ihre Teilnahme, als auch ihre Zustimmung, gesichert ist.
Es findet eine fast unmerkbare Verschiebung statt die die Wenigsten von uns aktiv wahrnehmen. Vor ein paar Jahren hatte ich ein Erlebnis, das mir die Augen öffnete und die Gefahr, die der Menschheit droht, erst so richtig klar machte.
Nein, es geht nicht um Krieg, Hungersnot und Klimakatastrophe.
Es geht um Wissen das nicht gegoogelt ist, sondern eingespeichertes Wissen darstellt! Das, was man "Frue*er"™ als "Allgemeinbildung" bezeichnet hat. Wikipedia weist allerdings auf einen wesentlichen Punkt hin, der allzu oft vernachlässigt wird:
Die Gleichsetzung von Allgemeinbildung und Allgemeinwissen unterschlägt jedoch die Befähigungen des Verstandes, die erforderlich sind, um die Wissensinhalte zueinander in Beziehung zu setzen. Erst damit wird es möglich, Inhalte abrufbaren Wissens in Zusammenhängen zu verstehen. Unverstandenes lexikalisches Stichwortwissen wird in der Fachwelt eher als „Halbbildung“ aufgefasst.
[Allgemeinbildung]
Was soll das, werden Sie sich fragen, warum sollte ein wenig weniger Wissen so gefährlich sein?
Es ist gar nicht die Fülle des Wissens allein. Es ist der daraus - also aus mehr oder weniger verfügbarem Wissen - entstehende Wandel des Denkens und der Urteilsfähigkeit:
Die Beurteilung und Abspeicherung dessen, was als Information auf uns einströmt, wird vom vorhandenen Informationsstand geformt. Erst aus dem Zusammenwirken von geistigem Verständnis der Informationen und deren Einordnung wird ein akzeptables Weltbild.
Wer also selbst weniger - parates, durch früheres Lernen geschaffenes - Wissen hat, wird seine Umgebung, seine Mitmenschen, und seinen Lebensraum anders betrachten als Jene, die über einen größeren Umfang und bessere Verarbeitungsfähigkeit verfügen.
Siehe:
Gehen wir nun in die Zeit vor dem Aufschwung der digitalen Revolution zurück und betrachten wie gelebt und gelernt wurde, so wird klar welcher Unterschied nicht ohne Folgen bleiben kann. Bücher und Unterrichte waren damals noch die wesentliche Quelle des Wissenszugewinns. So konnte pro Zeiteinheit nur begrenztes Wissen angesammelt werden - doch diese Begrenzung ist nicht wesentlich verschieden wenn man die heutige Situation ansieht. Denn an der Aufnahmefähigkeit der Menschheit hat sich - noch - nichts verändert.
Was sich geändert hat ist der Inhalt dessen was konsumiert werden kann, was angeboten wird, und vor allem wie es die Betrachtenden aufnehmen können, sei es gewollt oder unterbewußt.
Die Tendenz geht weg von Fakten hin zu Meinungen, grundlegende Strukturen der Wissenschaft werden nicht durch Versuche und Beobachtung widerlegt, sondern alleine durch Zweifel, gegenteilige Mehrheitsbildung oder schlicht Unverständnis wegen mangelnder Grundlagen an Erkenntnissen.
Der Vorgang verstärkt sich durch zunehmende Nutzung der digitalen Kapazitäten und führt - schleichend - zu einem Teufelskreis:
Weniger eigenes, eingespeichertes Wissen läßt das Interesse und den Fokus schwinden Neues dazu zu lernen; die sofortige Verfügbarkeit von digital gespeicherter Information macht für Viele das 'selbst-lernen' zu einer überflüssigen Aufgabe, da sie noch dazu beschwerlicher ist als digital Abrufbares zu nutzen. Es wird immer weniger Wissen beim Individuum übrig bleiben, denn wer verlernt hat zu lernen hat immer weniger Interesse es zu ändern, es aufzufrischen.
Zukünftige Generationen werden sich immer mehr auf fremdgesteuerte Informationen verlassen. Deren Beurteilung auf Relevanz und Plausibilität wird zunehmend erschwert, denn es fehlt an selbst gewonnenen Erfahrungen und einem stabilen Denkgebäude, in das das erworbene Wissen eingefügt ist - ein solches Muster wird gar nicht erst gebildet wenn vorrangig und unkritisch Verlaß auf angebotene Informationen herrscht.
Zusammengefaßt entsteht demnach folgendes Bild:
Die Steuerung der Informationen wird komplett von einer immer kleiner werdenden Zahl von Produzenten bestimmt werden und die Konsumierenden haben immer weniger Urteilsfähigkeit mangels nie oder nur bruchstückhaft erworbenem Wissen.
Wir steuern ohne Bremsen auf eine Zukunft zu in der die Menschheit sich durch Klimaveränderungen selbst ausmerzt, und auf dem Weg dorthin durch den Einfluß weniger, den öffentlichen Diskurs beherrschender, Kreise daran gehindert wird deren Narrativ zu hinterfragen oder gar ad absurdum zu führen.
Möglicherweise ist diese Entwicklung auf anderen Planeten im Universum ähnlich gelaufen und da hätten wir einen weiteren Grund dafür, daß es nie gelingen wird mit *Aliens* in Kontakt zu kommen ....
Schon die Überschrift ".. Bar oder mit Karte? Warum Deutschland bei der Kartenzahlung hinterherhängt .." ist von der Wortwahl her auf ein bestimmtes Ergebis abgestellt."hinterherhängt" bedeutet doch sowas wie *hinterm Mond*, *altbacken*, *fortschrittsfeindlich*, usw. ...
Deswegen: Eine sehr tendenziöse Darstellung - es gibt ganz andere Größenordnungen von Steuerhinterziehung die mit den Zahlungssystemen nichts zu tun haben. Sonderbar, daß nur die Kleindelikte ins Visier genommen werden und die großen Schurken mit *Sponsoring* (= Bestechung) dafür sorgen unbehelligt zu bleiben.
Die Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit (außerhalb der EU) wurden völig übergangen.
Wie sieht es mit Menschen mit geringen Einkünften aus deren Einkomen nicht dafür reicht eine Karte für Bezahlung zu bekommen? Oder Menschen mit Behinderungen, die Automaten und elektronische Zahlungssysteme nicht bedienen können? Beispiel "touchscreen" für Blinde??
Völlig außer Acht gelassen ist die enthaltene Tendenz zur völligen Abschaffung von Bargeld ... und wenn dann die elektronischen Systeme ausfallen, die Automaten für Bargeld weg sind - wie soll dann bezahlt werden?
Oder wenn es einen Systemwechsel gibt und der Staat die Elektronik abschaltet? Oder wenn die Guthaben mit irgendwelchen Abgaben belastet werden weil es der Finanzminister so verordnet? Bargeld kann so nicht mißbraucht werden.
Zuletzt: Eine Modenschau der Redakteurin wird gratis mitgeliefert, für jeden Anlaß das *richtige outfit* - Selbstdarstellung der Zugehörigkeit zu GenZ? Neiiin, natürlich alles reiner Zufall ....
Dazu eine Sammlung von Kommentaren, nicht ganz zufällig ausgewählt:
Nachdem unsere Solaranlage [15 kWp; Batterie 29 kWp] nun ein volles Jahr in Betrieb war ist eine Ertragsübersicht möglich. Immer mit dem Vorbehalt, daß sich die Werte nur bedingt auf weitere Jahre übertragen lassen, denn das Wetter, genauer die Sonnenstunden, ist zwar langfristig zu mitteln, aber nicht unbedingt für eine bestimmte geographische Lage konstant.
Zunächst als Einstieg die beiden letzten Monate im Vergleich, der Juni war viel besser für die Energieaufnahme als der Juli. Zu erkennen an der gelben Kurve, die den generierten Strom darstellt: Glatte Kurven bedeuten besseren Ertrag weil die Einstrahlung nicht unterbrochen ist. Je zerklüfteter die Kurven sind, desto weniger Strom wird produziert.
Die rote Kurve zeigt Einspeisung (Kurve im negativen Bereich) und Verbrauch an Netzstrom (Kurve im positiven Bereich), die blaue Kurve den Tagesverbrauch an Strom für den Haushalt.
In der folgenden Abbildung ist die Zeit vom 01.08.2024 bis zum 31.07.2025 zu sehen. Eine deutliche Lücke der roten (Netz-) Kurve ist durch einen (teilweisen) Ausfall des Meßsystems begründet, das hat auf die Übersicht keine Auswirkung, da der Ertrag nicht eingeschränkt wurde.
Die untere Darstellung (Batterie) stellt dar wie die jeweiligen Ladezustände waren und korreliert daher zeitverzögert mit dem Ertrag (gelbe Kurve).
Übersicht der monatlichen Zahlen
Monat/Jahr
Solar
Load
Netz
07/2025
1738
415
1123,0
06/2025
1951
419
1325,0
05/2025
2339
541
1563,0
04/2025
1984
568
1207,0
03/2025
1767
723
830,0
02/2025
543
951
7,5
01/2025
235
986
0,3
12/2024
123
565
0,3
11/2024
258
732
1,1
10/2024
879
559
196,0
09/2024
1516
446
861,0
08/2024
1976
440
1299,0
Zusammengefaßt ergeben sich für das Jahr folgende Zahlen:
Summe des generierten Stromes
→
15.309 kWh
Summe des eingespeisten Netz-Stromes
→
8.413,2 kWh
Summe des Jahres- bzw. Eigen-Verbrauches
→
7.345 kWh
Bei einem derzeitigen Bezugspreis für Strom [Arbeitspreis 0,2426 €; Grundpreis (Monat) 15,88] bedeutet die *Eigenproduktion* eine Ersparnis von ca. [3.713,96 € + 191,52] 3.904 € für das zurückliegende Jahr. Ohne Berücksichtigung von Nebenkosten (Versicherung, Reparatur-Rücklage, Hardware EDV) und der lächerlichen Einspeise-Vergütung von 0,0623 € / pro kWh [Betrag= 524 €].
Bei Gesamtkosten der Anlage in Höhe von 26.000 € werden diese innerhalb 6,6 Jahren hereingeholt sein (unterstellt man einen gleichbleibenden Strompreis, was schon wegen der steigenden Kosten für CO₂ wenig wahrscheinlich scheint).
Wirtschaftlich betrachtet war die Entscheidung richtig und der Hauptzweck der Entlastung der Umwelt und einen Beitrag zur Energiewende zu leisten ist ebenfalls erfüllt. Eingespeister Sonnenstrom bedeutet weniger Kraftwerksleistung und Umweltverschmutzung, die Netzbelastung sinkt und damit der Bedarf für weiteren Ausbau regional.
Die Energie-Mafia (Oligopol!) gibt Milliarden für Lügen über Erneuerbare aus um ihre Erträge zu sichern .... vom teuren Irrweg Wasserstoff ganz zu schweigen!
war und ist für viele Schüler ein Haß-Objekt. Da freut es sie, wenn der Landesschülerrat Niedersachsen die Abschaffung fordert .... und sogleich haben sich einige Wichtigtuer angeschlossen, die hier eine Chance sehen sich ohne viel Wissen und erst recht keine umfassende praktische Unterrichts- oder Schulerfahrung (möglicherweise nur der eigenen, mißratenen Schulzeit), sich *wichtig* zu machen.
Soweit erkennbar wird die Kampagne mit Hilfe einer ehemaligen Grundschulpädagogin Eva Odersky , mittlerweile promoviert, und an der "Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt", (hervorgegangen aus der ehemals Katholische Fachhochschule Eichstätt), wesentlich beeinflußt und mittels reger Vortragstätigkeit in die Welt getragen.
Völlig zu recht widerspricht eine Gruppe von Fachpädagogen, die weniger Vorträge und Veranstaltungen mit wohlklingenden Titeln, dafür aber Arbeit an den Grundlagen, im Schulbetrieb leisten. Es ist immer leicht zu theoretisieren oder mit Kleingruppen spezifische Themen als "Studie" durchzuführen. Das sind allerdings immer Ausschnitte aus dem Schulleben, das, sehr viel komplexer, von den vorgeblich wissenschaftlich orientierten 'ForscherInnen' bei ihren Studien völlig außen vor bleibt - und schon deshalb nicht die nötige Kompetenz und Relevanz hat, die ein so wichtiges Thema, das das Schicksal vieler weiterer Schülergenerationen bestimmt und daher entscheidet.
Zur Erinnerung welche fatalen Folgen solche "Studien" haben sei nur an "Schreiben nach Gehör" (Zitat: "Die Eltern, die mit den Folgen mangelnder Rechtschreibkenntnis ihrer Kinder am Ende der Grundschulzeit leben müssen, lehnen die Methode nahezu einhellig ab. In einer nicht repräsentativen Umfrage der DZ sprachen sich 89 Prozent der Teilnehmer für ihre Abschaffung aus."), ähnlich bei "Schreiben durch Lesen" (Zitat: "besonders spektakuläre Form schulischen Mißerfolgs")" und die Einführung der Mengenlehre in Grundschulen erinnert: Fehlschläge, ausgedacht von TheoretikerInnen, fernab jeder Praxis mit ausgesuchten Kleingruppen, und hoher Aufmerksamkeit, entsprechenden finanziellen Mitteln (!) ausgestattet, und in der nachfolgenden Praxis grandios gescheitert! [Um Mißverständnissen vorzubeugen: Ich bin kein verbissener Feind der Mengenlehre, halte jedoch die Denkweise über die Reihenfolge für verkehrt: Wer die Mathematik schon beherrscht kann sie als Vereinfachung erkennen - wer hingegen erst in die Materie eindringt hat nicht den Überblick diese Vereinfachung zuzuordnen, und wird daher an komplexen Ausdrücken mangels Verständnisses scheitern.]
Bewegen wir uns zurück ins Mittelalter?
Es gab *Schriftgelehrte* schon in der grauen Vorzeit - die sich von der breiten Masse dadurch unterschieden, daß sie in der Lage waren zu lesen und zu schreiben.
Die Forderung das Schreiben lernen auf Druckschrift zu begrenzen führt geradewegs in diese graue Urzeit zurück, denn was die Protagonisten völlig verkennen ist die Verknüpfung mit dem Erlernen motorischer Fertigkeiten, die insgesamt die Geschicklichkeit verbessern, und die geistige Entwicklung, die durch den Verbund von Sehen-Vergleichen-Motorischer Wiedergabe erzeugt werden:
Wer besser schreibt denkt besser, erfaßt den Inhalt dessen WAS er schreibt leichter - schon die Abweichung gegenüber früherer Handhabung in den Grundschulen anstatt in Diktaten das Verstehen von Worten und Texterfassung ganz allgemein zu fördern, wurde das "Abschreiben von Text" eingeführt. Mit der Folge, daß heute ein Drittel(!) der Schüler die Grundschule verläßt ohne *sinnerfassend* lesen zu können .... und wer das nicht kann, versteht die Welt um ihn herum nur begrenzt, und muß sich auf visuelle Eindrücke verlassen.
Wen wundert es da noch, daß die Blender und Schauspieler vom Schlage des Präsidentendarstellers Trump solche Erfolge vor allem bei den bildungsfernen Schichten, die allenfalls in der Lage sind ein Comic-Heft durchzublättern und aus den Bildern zu erkennen um was es geht, nach Äußerlichkeiten und nicht politischen Inhalten urteilen?
Der Landesschülerrat liegt jedenfalls aus jugendlicher Unkenntnis, mangelnder Erfahrung und schlichtweg eingeschränkter Urteilsfähigkeit falsch solche wesentlichen Veränderungen zu befürworten.
Die "Deutsche Gesellschaft für Lesen und Schreiben, Sektion der International Reading Association (IRA) e.V." jedenfalls widerspricht dem Experiment heftigst, mit Recht, wenn man die gefährlichen Folgen betrachtet:
Wir provozieren damit eine weiter geteilte Gesellschaft, deren überwiegender Teil zwar noch lesen, aber nicht mehr schreiben kann, und dabei auf fremde Hilfe angewiesen ist. "Aber es gibt doch *künstliche Intelligenz*" höre ich da schon manche schreien. Klar, wenn man sich dem digitalen Diktat völlig unterwerfen will ist das eine Lösung - nur wird das dazu führen, daß schließlich ALLE Lebensbereiche durch digitale Einheiten bestimmt werden.
Das ist dann nicht so kuschelig wie bei "Nummer 5 lebt", sondern eher dystopisch wie bei "I, Robot"
Unter dem Eindruck der Widrigkeit des Einparkens geschriebenes Gedicht - vor 20 Jahren.
Immer noch aktuell?
Es gibt zwar "Assistenzsysteme" .... jedoch der Streß bleibt erhalten.
So mancher Europäer mag sich fragen wie es wohl gekommen ist, daß eine Mehrheit der Wähler trotz der bekannten Charakterlosigkeit, Unwissenheit und sittlich-moralischen Verkommenheit des Bewerbers Donald J. Trump eine Mehrheit glaubte von ihm besser vertreten zu werden als durch die Kandidatin Kamala Harris.
Um Wahlentscheidung richtig einzuschätzen ist es Voraussetzung das überwiegende Denken der Mehrheit in der Bevölkerung der USA zu durchschauen:
Amerikaner sind Individualisten, ihr Motto ist "Jeder für sich selbst!"
Deswegen werden Gemeinschaftsaufgaben nur mit Widerwillen mit-finanziert, denn wer von diesen Aufgaben nicht unmittelbar profitiert will dafür nicht zahlen.
So ist es zu verstehen wie es dort im Lande aussieht [kein Anspruch auf Vollständigkeit der Aufstellung!]:
Straßen mit Riesenlöchern und schlechtem Erhaltungszustand, was auch für Autobahnen gilt;
Mangelhafter bis nicht als solcher zu bezeichnender öffentlicher Personennahverkehr;
Landschafts-, Raum-, und Städteplanung komplett auf Individualverkehr abgestellt - und wo
Ansätze für Zur-Verfügung-Stellung von Auto-unabhängigem Verkehr vorhanden sind, geht dies ins Leere, weil damit nur Freizeitmöglichkeiten, nicht Versorgungsaktivitäten erreicht werden;
Schienenverkehr für den schnellen Transport von Gütern - der Transport von Personen ist eine wohl-oder-übel aufgenommene Pflichtübung,. die dann allerdings von den Nutzern als Luxus zu bezahlen ist obwohl sie nach europäischen Maßstäben Mittelmaß nicht erreicht;
Das fehlen einer Allgemeinen Krankenversicherung und Ersatz durch *for-profit*-Versicherungen deren vorrangiges Ziel die Erwirtschaftung von Didvidenden für die Anteilseigner ist;
Kinderbetreuung zu Mondpreisen, die des Zweitgehalt fast komplett abschöpfen;
Altenbetreuung, die sich die Mehrheit der Betroffenen Altersgruppe finanziell nicht leisten können;
Eine Altersversorgung die lediglich sicherstellt, daß die Berechtigten nicht Hungers sterben.
Forderungen von Politikern diese Zustände zu ändern und durch kollektives Handeln und vor allem Bezahlen einen Verbesserung der Lebensqualität zu erreichen werden mit "SOZIALISMUS!" diskreditiert, einem Kampfbegriff vor allem der Wohlhabenden, die sich ihre *eigene Welt* in abgeschotteten, eingezäunten Ghettos schaffen und so tun, als ob sie die Wohlfahrt ihrer Mitbürger nichts angeht.
Während hierzulande Strukturen die der Allgemeinheit dienen, und die sich auf einem vergleichbar sehr hohem Niveau befinden, aus Unwissenheit der Meckerer und ewig Unzufriedenen beklagt werden, kommt in den USA selbst die ausgeschlossene Unterschicht nicht einmal auf die Idee es könnte angebracht sein durch eine Heranziehung Aller, für Alle, die Bedingungen des Lebens (und Überlebens!) sicherzustellen. Mit dem Kampfbegriff SOZIALISMUS werden alle Versuche kollektivistisches Denken zur Verbesserung der Lebensbedingungen zu verallgemeinern im Keim erstickt.
Der Grund dafür, daß die Fassade des *Amerikanischen Exzeptionalismus* immer noch geglaubt wird ist lediglich dadurch zu begründen, wie wenig Kenntnisse die dortige Bevölkerung von anderen Staaten und Lebensverhältnissen der Welt hat. Die *Eliten* wissen darum, haben aber großes Interesse das so zu belassen, weil dann an ihrer Stellung nicht gerüttelt wird. Die gehobene Mittelschicht - oft erstaunlich gut über die Verschiedenheit von Meinungsbild und Tatsachenwissen orientiert - strebt nach oben und glaubt deswegen sei eine allgemeine Aufklärung dem eigenen Streben nur hinderlich.
So bleibt es schließlich bei einem mangelhaften öffentlichen Schulsystem, und wer über genügend Geld verfügt kann seine - selbst ungeeigneten, da intellektuell nicht genügenden - Sprößlinge durch *Élite*(!) Einrichtungen schleusen und als Koryphäen aufbauen.
Siehe Donald J. Trump, dumm wie Bohnenstroh, aber mit Élite-Uni Bachelor-Abschluß!¹
PS:
Europa ist vielerorts der Gegenbeweis für die US These Handeln für ein fiktives Volks-Kollektiv durch Politiker und im politischen Raum, also Ausrichtung des Staates auf das Gemeinwohl, und nicht Förderung des hemmungslosen Eigennutzes der Bürger, sei gleichzusetzen mit Sozialismus oder gar Kommunismus. Es ist unschwer vorstellbar, daß die Zufriedenheit selbst extremer Individualisten eine gesellschaftliche Absicherung im Notfall zu haben, diesen durchaus gelegen kommt.
¹Zitat: "Während seiner Studienzeit war Trump akademisch, persönlich und politisch unauffällig."
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Die gute Absicht das Verbrechen der Nazis an Juden und anderen Minderheiten in Erinnerung zu halten um eine Wiedererstarkung völkisch-nationaler Strukturen zu verhindern scheint nicht besonders gut gelungen zu sein. Wenigstens zeigen das die Ergebnisse der Wahlen vor allem der jüngeren Wähler für die AfD.
Was also tun, um da ein Umdenken in Gang zu setzen und das Bewußtsein für die Gefährlichkeit der rechten Rassisten, die mit unverfänglichen Vorhaben und Programmen agieren und punkten, zu unterlaufen, gar zu unterbinden?
Ein Mehr an Unterricht zum Holocaust¹ scheint mir kontraproduktiv, denn wenn ich mich an das erinnere was meine Kinder berichteten: Wieder und wieder, in mehreren Jahren, Holocaust aufgearbeitet in Hinblick auf die Verständnisebene der Adressaten-Altersstufe war sehr bald ein Ärgernis und dementsprechend der Wissenszugewinn wenig überzeugend.
Mir scheint wichtig eher an der politischen Grundlage anzufangen:
Wie war die Politik aufgestellt als das Kaiserreich zu Ende war;
Welche Parteien warben mit welchen Parolen und welchem Hintergrund ihrer Programme;
Wer waren die Personen, die die Parteien vertraten und wie war ihr Leben verlaufen;
Welche Koalitionen waren geschlossen worden - erfolgreich / ohne Erfolg;
Wie kam es zur 'Machtergreifungs-Gesetzgebung', welche Aktivitäten versetzten die NSDAP in die Lage auf dem Weg dorthin und schließlich 1933 sämtliche anderen Parteien auszuschalten.
Das Alles begleitet von Bezügen zu dem was wir in "D" und "AUS" aktuell in den letzten Jahren erlebt haben, wie sich Parallelen in der Täuschung der Öffentlichkeit über die wahren Ziele ergeben und welche Euphemismen in Benutzung sind die neutral klingen, jedoch für Neo-Nazis codiert sind.
Sicher ist aus meiner Sicht allerdings, daß die Vorhaben der Politik an den tatsächlichen Notwendigkeiten vorbei laufen werden ".. Bundesjugendministerin Lisa Paus (Grüne) verkündete einen „Nationalen Aktionsplan“ für verbindliche und wirksame Kinder- und Jugendbeteiligung. .."
Wir brauchen keine Monsterprogramme sondern pfiffige Ideen die auf die Zielgruppen zugeschnitten sein müssen - besser von unten, aus der Zielgruppe heraus, vorgeschlagen, als von *Experten* für viel Geld und mit endlosem Zeitverzug erstellt.
Mein erster Computer (1988) hatte noch den Trafo im Bildschirm integriert und es war die erste Generation mit Farbdisplay. Nicht lange danach kam eine Maschine auf den Schreibtisch die man mit BTX verbinden - und so in einem Vorläufer des Internets korrespondieren konnte.
Windows gab es noch nicht, Textverarbeitung und Nachrichten zu versenden war allerdings möglich. Reihe für Reihe und alle Befehle über DOS-Eingaben. Das sah beispielsweise für den Druck unter MS-DOS 2.0 bis 3.2 so aus
Bestimmt wurden so der Drucker, die Puffergröße (Datenmenge), Standardwert 512 bytes (!) und weitere Befehle für das Betriebssystem.
Genug davon, es geht um etwas völlig anderes, aber eng mit diesen Anfängen aus den späten achtziger Jahren verbunden. Glücklicherweise kamen bald sehr viel einfachere Programme als Windows-Versionen, mit grafischer Oberfläche, Maussteuerung, und sehr viel mehr Speicher. Zu wesentlich höheren Kosten. Aber sehr viel schneller und mit erweiterten Anwendungen.
Die ersten *smartphones* kamen so um Ende 2005 - und seitdem haben diese Geräte ein Touchscreen für die Steuerung.
Die Vorteile Telefonie mit Kalender und Termindatenbank zur Hand zu haben, dazu noch eine Foto-Funktion, war der Grund für die rasante Verbreitung dieser Technologie.
Wo Vorteile sind gibt es immer auch Nachteile.
Da ist zunächst als erstes die ständige Verfügbarkeit, "24/7", wie es im Jargon heißt. Die ständigen Änderungen am Design, an der Leistung, bzw. Funktonen, ist ebenso zu betrachten. Sie führen zu einer geradezu zwanghaften Welle von Neukäufen - und das, obwohl die älteren Versionen weder verschlissen noch funktionsuntüchtig sind. Der Ressourcenverbrauch ist enorm - gleichsinnig steigen die Preise.
Der mittlerweile entstanden Digitalzwang ist ein zweiter Nachteil:
Es gibt viele Leistungen, die nicht mehr analog sondern nur noch per App wahrgenommen werden können. So vorteilhaft die Nutzung von *smartphones* also sein kann, sie wird zunehmend mit Zwängen verbunden die ich zumindest nicht mitzumachen bereit bin.
Insoweit gehöre ich zu den Verweigerern, nicht aus Prinzip, sondern weil die Vorteile nicht mehr greifbar sind.
Die Nachteile sind aus meiner Sicht mittlerweile größer als die Vorteile.
Drittens greift jede App Daten ab, in Summe wird der Nutzer damit gläsern und kalkulierbar. Auf eine Art wie sie noch nie in der Menschheitsgeschichte möglich war. Durch die - verbreitete - Ahnungslosigkeit der Gesetzgeber, und so öffentlich demonstrierte Unfähigkeit Datensicherheit zu garantieren, haben Unternehmen die Regeln zu ihren Gunsten ausgebreitet und sind vermutlich nicht mehr daran zu hindern das weiter zu betreiben und daraus Nutzen zu ziehen.
Wohin solche Datensammlungen führen können wird in China schon eindrücklich demonstriert:
Das Leben wird von *scores* bestimmt, wer aus dem (politisch) gewünschten Raster fällt ist sozial isoliert und verliert schrittweise Bürgerrechte
Verstehen Sie mich nicht falsch: Smartphones sind zuerst eine gute Erfindung. Nur ist es hier wie in vielen Wechselfällen des Lebens die Art und Weise der Nutzung durch die Besitzer. Der (vierte) Nachteil ist nämlich die geradezu süchtig machende Art wie die so-genannten *sozialen Netzwerke* aufgebaut und programmiert sind.
Eine Sucht wie Alkohol, Wetten, und *IN-Sein*, dazu zu gehören, ist die ständige Nutzung des *smartphones*.
Es kann mir niemand erklären warum es besser oder unbedingt notwendig sein soll anstatt der Bankkarte mit dem Telefon zu bezahlen. Der einzig denkbare Vorteil (in diesem Fall) ist doch die Ersparnis von Personal bei den Banken.
Die mögliche Zusammenführung der Bewegungs- und Kaufdaten, der Gesamtsituation der Finanzen des Nutzers und die Weitergabe von wesentlichen physischen und psychischen Parametern aus den Apps zum Zwecke der Beeinflussung dieser Person für Verkäufer von Waren und Dienstleistungen, oder der Beurteilung von Risiken für z.B. Versicherungen, sind doch bestimmt nicht als erwünschte Folgen zu bezeichnen.
Ich verrate ihnen noch etwas:
Ich kann Menschen nicht verstehen, wenn sie sich Chips einpflanzen lassen, so wie sie zur Kenntlichmachung von Hundebesitzern deren Hunden eingepflanzt werden, nur weil sie dann keinen Schlüssel mehr für ihre Haustüre benutzen müssen, oder sich automatisch das Flurlicht anschaltet wenn sie nach Hause kommen.
"In the year 2525" aus Juni 1969 kommt mir immer wieder mal in den Sinn - was damals noch Utopie war ist heute teilweise schon Wirklichkeit: Der Mensch zerstört seine Lebensgrundlagen. Etwas, was andere Lebewesen auf diesem Planeten noch nicht geschafft haben und nicht leisten könnten.
Ist also das Leben durch Mobiltelefone "Bequemer, sicherer, günstiger" geworden?
1. Bequemer vielleicht.
2. Sicherer keinesfalls, ganz im Gegenteil, denn nie wurden auf der Welt so viele Daten und Erkenntnisse zu jedem Individuum in den meisten Ländern der Welt erhoben - auch solche, die gegebenenfalls GEGEN den Besitzer verwendet werden können wenn man Machtergreifung durch eine neo-faschistische Regierung unterstellt!
3. Günstiger schon erst recht nicht, wenn man die Preise für Mobiltelefone abwägt. Die Technik ist im wesentlichen so geblieben wie sie vor einem Jahrzehnt war, es werden hingegen Pseudo-Innovationen eingebaut die kein Mensch braucht, mit denen die Preise gerechtfertigt werden.
Unterm Strich:
Menschen verwenden eine auf vielen Ebenen gegen sie gerichtete Technik und begrüßen das auch noch!
Eine der ersten Regeln für das Überleben in einem Großunternehmen war der Halb-Satz im Titel (ganz oben), den ich von meinen ersten Chef, Dr. Peter Kristl, 1978, auf meinen weiteren Weg mitbekommen habe.
Er hat geholfen, immer!
Wie man es auch dreht und wendet:
Die nächste Wahl wird wieder keine Idealvorstellung von Einigkeit, Kompromißfähigkeit und Zukunftsvisionen der bundesrepublikanischen Parteienlandschaft hervorbringen.
Auf Dauer kann eine Partei mit um die 20% Zustimmung des Wahlvolkes nicht gemieden werden wie grüne Seife. Es muß sich etwas ändern an der Haltung der Parteien jenseits der AfD. Die Initiative sie zwar nicht bundesweit, dann doch wenigstens landesweit zu ächten und verbieten zu lassen hätte möglicherweise Erfolg. Doch das wäre so wie bei kleinen Kindern die ihre Augen zuhalten und dann nichts mehr sehen. Obwohl Alles noch da ist .... für verantwortungsvolle Erwachsene selbstredend nicht die richtige Vorgehensweise. Bestimmt kontraproduktiv, denn es brächte Sympathien derer die schon immer wußten, daß Politik gegen das Volk regiert (stimmt zwar nicht völlig, zweifelsfrei jedoch zunehmend mit den Jahren seit der ersten Regierung Kohl).
Da nicht alle Forderungen der AfD unsinnig und rechtsradikal sind - wie übrigens proportional nicht all ihre Politiker - könnte es helfen einzelne Personen aus dieser Partei in eine zu bildende Minderheits-Regierung einzubinden. Das Tabu zu durchbrechen hätte den Vorteil, daß man ihre Arbeit in einem Ressort beurteilen und im Notfall gegensteuern könnte. Zugleich nähme man den Sprachrohren der Partei den Wind aus den Segeln, die immer behaupten man betrüge sie um ihre demokratischen Rechte der Mitarbeit als frei gewählte Volksvertreter.
Dem Wahlvolk könnte so der gute Wille der sonstigen (und speziell der Alt-) Parteien gezeigt werden sich ihrer Anliegen anzunehmen. Das Ergebnis wäre eine weniger scharfe Auseinandersetzung, die Möglichkeit an der Arbeit, den Ergebnissen des Tuns, und nicht an Einzelpersonen mit extremen Richtungsvorstellungen Kritik zu üben, und so insgesamt Ruhe in das parlamentarische Geschehen einkehren zu lassen.
Die Zukunft zu gestalten erfordert alte Zöpfe abzuschneiden und neue Ideen zu verfolgen. Dem Land ist nicht geholfen wenn wieder solche Politiker das Regiment übernehmen, die 45 Jahre Stillstand und Herunterwirtschaften zu verantworten haben. Wenn man dann schon dabei ist anstatt Koalitionen offene (Minderheits-) Regierungen zu praktizieren, kommen bestimmt bessere Kompromisse heraus als wenn man die Altherrenriegen gewähren und wie gehabt wursteln läßt. Kommt noch eine Begrenzung der Mandatsdauer auf zwei oder drei Legislaturperioden dazu, dann sind wir auf dem richtigen Weg die Volksmeinung 1:1 in die Parlamente zu bringen ....
Eben: Das Unerwartete tun ....
Sendung "Zu Protokoll" vom 3. Dezember 1967. Rudi Dutschke beschreibt warum die Parteien nicht die Wählenden vertreten, sondern eine Fiktion dessen, was sie für den Volkswillen halten. Nicht etwa aus Mangel an Information, im Gegenteil: In vollem Bewußtsein des Gegensatzes zugunsten derer, die sie stützen und die deswegen von den Parteien bevorzugt *bedient* werden.
Wie auch immer das Attentat auf Dutschke zustande kam, d.h. wer die eigentlichen Triebkräfte waren, so wird doch deutlich warum das Establishment der jungen BRD ein berechtigte Angst vor ihm haben mußte:
Klare Benennung der Fehlkonstruktion des Organisationssystems und seiner ausführenden Organe die einerseits dem Selbstzweck der Machterhaltung und andererseits der Festschreibung für alle Zukunft gestaltet worden waren.
Dutschke war eine große Persönlichkeit, verachtet wegen seiner Überlegenheit von den Mittelmäßigen, von seinen Feinden, und zu gering geschätzt von denen, deren Interessen er vertrat, weil sie großteils nicht in der Lage waren seine Ausführungen zu analysieren. Wie viel weniger würde es heute der Masse der Deutschen gelingen wenn man sieht wie sie rechten Parolen nachhängen und nicht erkennen, daß sie als Stimmvieh mißbraucht werden.
{Das hier eingestellte Video verlinkt erst ab Minute 02:30, nicht zum Anfang}