[Quelle Zitat & alle Bilder: WIKIPEDIA]
Überarbeitete Fassung; Erstveröffentlichung 12. Jul 2010 um 6:17h
nichts ist so, wie es zu sein scheint ....
[Quelle Zitat & alle Bilder: WIKIPEDIA]
Überarbeitete Fassung; Erstveröffentlichung 12. Jul 2010 um 6:17h
Wie bekannt ist die Welt voll von Vorurteilen. Nun, nicht 'die Welt' absolut, sondern die Menschen auf der Welt. Vorgegeben sind bei Menschen nur einige grundsätzliche Bedürfnisse, die man so bei allen Tieren auf dem Planeten findet: Nahrungsaufnahme, Fortpflanzung, Selbsterhaltung.
Was darüber hinaus geht ist anerzogen und dazugelernt. Durch die Eltern, die erweiterte Familie, das Wohnumfeld und die regionalen Bedingungen kommen all die Erfahrungen zustande, die letztlich die Persönlichkeit eines jeden Menschen formen.
Wieso sich mit diesem Thema befassen?
Weil es wesentliche Unterschiede gibt, wie das heute passiert - im Vergleich zu dem, wie es noch vor 50 Jahren ablief. Menschen sind vom Grundmuster her gleich geblieben, aber die Persönlichkeitsbildung hat enormen Wandel durchgemacht. Das will ich einmal mit einer Grafik darstellen:
Obere Abbildung
Der Erziehungsprozess war früher eine wesentliche Einflussnahme der Eltern (hellgrün), die mit Heranwachsen vom Umfeldlernen und vom Erfahrungslernen modifiziert wurden. Menschen wurden demnach durch Eltern, erweiterte Familie und unmittelbares soziales Umfeld geprägt.
Untere Abbildung
Der 'moderne' Mensch wächst bereits unter immer umfangreicher und schreiender werdenden Fremdeinflüssen auf. Eltern~ und Familieneinfluss sind stark reduziert, weil schon in frühestem Kindesalter der erdrückende Medieneinfluss diese vom Umfang her einschränkt und so indirekt zurückdrängt. Bestes Beispiel sind hier die Sechsjährigen, die auf dem Mobiltelefon herumdaddeln!
Die soziale Bindung wird mit den Jahrzehnten des Einflusses moderner Medien aufgelöst. Gleichzeitig wird die Tiefe von Information reduziert: Viele wissen immer mehr Oberflächliches, spezielles Wissen geht der Masse verloren. Anstatt aus realen Einwirkungen und Vorkommnissen Erfahrungen zu sammeln werden unkritisch 'talking points' aufgenommen. Was dazu führt, dass schon Kinder, und vor allem Jugendliche, weltumspannenden Trends ausgeliefert sind. Sie haben das kritische Denken und Hinterfragen von Meinungen - früher von Eltern und Umfeld mitgeteilt und eingeordnet - noch nicht gelernt, und gehen so den Einflüssen von Werbung und so genannten 'trendsettern' (influencern) auf den Leim.
Diese Entwicklung ist oben nicht im Zeitverlauf, sondern als Gegensatz dargestellt. Man muss sie sich jedoch als langsam schleichenden Prozess vorstellen, der im wesentlichen dafür verantwortlich ist, dass heute nicht Fakten abgewogen werden um zu einer korrekten Betrachtung der Welt zu kommen, sondern Abziehbilder übernommen werden, geschaffen von einer übermächtigen Medienwelt, in der Meinungen als Wahrheiten verbreitet werden.

Manchmal, wenn es so aussieht als ob es niemals zu einer Lösung kommen könnte sobald ein schwieriges Problem aufgetaucht ist, lohnt es sich (geistig) ein paar Schritte Abstand zu nehmen und mit neuer Perspektive auf das Problem zu schauen.
Wir sind es gewohnt, dass uns bestimmte Kürzel, Bewertungen enthaltend, zu Eigennamen geliefert werden. Meist sollen diese Adjektive ein bestimmtes Bild erzeugen, uns also daran hindern die Einordnung, die als 'offizielle' Lesart bezeichnet werden kann, zu hinterfragen. Wenn man das tut, wird man manchmal auf ganz andere Gedanken und Einschätzungen kommen. Das ist für Politiker und ihre Absichten höchst unbequem, und doch muss es stattfinden, denn eine geringfügige Änderung der Perspektive ist in vielen Fällen schon geeignet der Lösung von Problemen näher zu kommen.
Merke:
Wer stets nur in gewohnten Bahnen denkt
wird neue Ziele nicht erreichen.
Die Welt hat seit Jahren ein Problem mit Nordkorea - das allerdings basiert nicht darauf, dass die Schuldigen alleine dort zu finden wären! Einen großen Teil an Verantwortung für die Schwierigkeiten in dieser Region basiert auf der Haltung der Vereinigten Staaten, die es nie verwunden haben, dort knapp an einem ähnlichen Debakel wie in Vietnam vorbeigeschlittert zu sein. Sie konnten bisher, weil ja kein Friedensvertrag geschlossen wurde, darauf verweisen, dass die Situation noch Klärungsbedarf habe und man werde sehen .... so wurde stets die wahre Absicht unausgesprochen gelassen: Ein Fuß in der Tür zu haben, um die Präsenz und die Militärbasen zu rechtfertigen.
So, wie die Interessen der Bank nicht die Interessen von Lina Braake sind, ist es nicht ¹im Interesse der USA einen Frieden mit Nordkorea zu schließen - weil sie dann abziehen müssten. Das in einer Zeit, in der China schon in den Startlöchern steht jede der Lücken zu füllen, die ein schwaches Amerika irgendwo auf der Welt öffnet.
Die Alternative:
¹ 
[Bildquelle]
Die Schwäche der USA könnte nun - betrachtet man die Entwicklung als neue Chance für die EU und die deutsche Außenpolitik - ausgenutzt werden um von dieser Seite aus den Friedensprozess erneut zu beleben zu versuchen. Die Aussicht wäre aus mehrerlei Gründen nicht schlecht, und die Welt könnte insgesamt davon profitieren eine nukleare Gefahr weniger zu haben.
Insbesondere, wenn sich etwa entgegen der Prognosen, der Präsidentendarsteller Trump erneut gewählt sähe, käme eine solche Initiative genau richtig um ihm zu zeigen, dass sowohl die EU wie auch Berlin auf seine Meinung, Eitelkeiten und Provokationen einen Dreck geben.

→ Nord- und Südkorea wollen Frieden und atomare Abrüstung
→ Korea: Desinteresse an der Wiedervereinigung?
→ Wie die USA versuchen, die Wiedervereinigung Koreas zu verhindern
→ 70 Jahre Koreakrieg: Kein Friedensvertrag in Sicht

→ The EU can become a player in North Korea [Feb 12, 2020]
→ It’s Time for the European Union to Talk to North Korea [March 02, 2020]¹
→ What’s wrong with the EU policy towards North Korea and how to fix it [Mar 06, 2020]

¹Übersetzung des Bildtextes:
Drittens, sollte Brüssel - zusammen mit Berlin - einen unabhängigen Entwurf für die koreanische Halbinsel vorlegen, der von Pjöngjang als neutral und objektiv angesehen wird, besteht kein Zweifel daran, dass die Verhandlungsführer der DVRK begeistert sein würden. Sie mögen es vorziehen, direkt mit Washington zu sprechen, aber wenn die Amerikaner nicht bereit sind zuzuhören, ist es sinnlos, an einen Verhandlungstisch zurückzukehren. Wenn dieser Tisch nach Brüssel verlegt wird, wären die nordkoreanischen Diplomaten sicherlich bereit, hin zu fliegen.

Manche Gegebenheiten halten sich, trotz allen Fortschritts. Erstaunlicherweise sogar entgegen einem allgemeinen Trend. Höchstens ein wenig modernisiert, aber im Grunde nur marginal, kommen wieder andere Dinge des Alltags und Regelungen des Zusammenlebens daher. So wird ein 'aktueller' Eindruck vermittelt wo doch im Grunde noch 'anno Tobak' drinsteckt.
Ein solches Beispiel ist die Bahn - da musste ich heute daran denken als ich auf dem Bahnhof stand und meine Frau abholen wollte. Ich stehe ja ansonsten eher selten auf einem Bahnhof. Weil ich aber noch gut Zeit bis zur Ankunft ǵhatte nutzte ich die Gelegenheit und schaute mich ein wenig um.
Besonders ins Auge fallen ja die modernen Anzeigetafeln weil auf denen aktuelle Informationen laufen wenn es Änderungen gibt. Das ist ganz hilfreich, könnte ich mir denken, wenn Verspätungen zu melden sind - dann können sich die Fahrgäste ausrechnen, ob es noch zu ihren Anschlusszügen reicht .... genauso interessant dürfte es sein wenn man diese quäkenden Ansagen nicht verstanden hat, die irgendwie akzentuierter gesprochen sein sollten.
Der sogenannte "Wagenstandsanzeiger" ist das, woran ich hängenblieb und auf dieses Thema kam, denn eine Durchsage lautete:
"Durchsage für Fahrgäste der Ersten Klasse des ICE 15xx Die Wagen der ersten Wagenklasse befinden sich in Abänderung der Wagenstandsanzeige heute am vorderen Ende des Zuges."
Erste und zweite Wagenklasse. Das war das Stichwort. Ich erinnerte mich mit meiner Großmutter von unserem Wohnort in den Kurort 'Bad Orb' gefahren zu sein, da war ich so ungefähr fünf Jahre alt, noch vor meiner Einschulung. Da gab es noch drei Wagenklassen, wovon die III. Klasse querstehende Holzbänke hatte, quer zur Fahrtrichtung. Das Abteil war abgeschlossen, man konnte während der Fahrt nicht von Abteil zu Abteil laufen.
Nach meinem Empfinden gehört die Klassifizierung abgeschafft und die Preise müssen vereinheitlicht werden - das allerdings nicht wie in den meisten Fällen nach oben, sondern nach unten! Wenn es ernst gemeint ist mit der Absenkung der schädlichen Treibhausgase, so wird man an der guten Umweltbilanz der Bahn nicht vorbei kommen - und dafür sorgen müssen, dass diese Variante des Reisens populärer wird als jede andere, klimaschädlichere Fortbewegungsart.

PS
Meine Abneigung gegenüber dem Herrn Pofalla hat sich durch die Lektüre des "Bahn Blog"s noch verstärkt - dort habe ich nämlich gelesen, dass er es war, der die Nachtzüge abgeschafft hat. Ich finde es immer wieder verblüffend wie gerade solche Pfeifen unter den Politikern die Treppe hinauf befördert werden. So wie der Unsympath Pofalla!

["click!" vergrößert]
→ Herrn Ronald Pofalla .... (12|2005)
→ Was mich - nach Wahlen - am meisten an Politikern stört …. (06|2009)
→ #PofallabeendetDinge | 2014 (01|2014)
→ Vorbilder .... (05|2015)
→ Von *Hauptstadtflughäfen* .... (10|2019)
→ Was geht passiert auch .... (02|2020)
Schon im frühen vorigen Jahrhundert gab es Menschen wie den US Präsidenten Roosevelt und viele andere, die erkannten, dass dem Gewinnstreben die Natur zum Opfer fallen könnte und daher von Staats wegen der Zerstörung ein Riegel vorgeschoben werden musste.
Diese Formulierung aus dem Textausschnitt im obigen Bild stammt von Präsident Roosevelt, der ein eifriger Errichter von Nationalparks wurde. Vor diesem Hintergrund fällt der momentane Amtsinhaber¹ lediglich als ungehobelter und ungebildeter, skrupelloser Lügner und Lümmel aus jedem halbwegs zivilisierten Rahmen.
.. In a word², we have thoughtlessly, and to a large degree unneccessarily, diminished the resources upon which not only our prosperity but the prosperity of our children and our children's children must always depend. We have become great in a material sense because of the lavish use of our resources, and we have just reason to be proud of our growth. But the time has come to inquire seriously what will happen when our forests are gone,when the coal, the iron, the oil, and the gas are exhausted, when the soils shall have been still furtherimpoverished and washed into the streams, polluting the rivers, deniding the fields, and obstructing navigation. These questions do not relate only to the next century or to the next generations ..
Lassen wir uns nicht einreden, es sei zu spät zum Handeln. Obwohl seit dem obigen Appell schon wieder einhundert Jahre³ vergangen sind. Wenn alle mitmachen kann das Umwelt Desaster möglicherweise noch aufgehalten werden.

¹
(Donald J. TRUMP, 45. Präsident)
²
Übersetzung:
" .. Mit einem Wort, wir haben gedankenlos und weitgehend unnötig die Ressourcen verringert, von denen nicht nur unser Wohlstand, sondern auch der Wohlstand unserer Kinder und der Kinder unserer Kinder immer abhängen muss. Wir sind in materieller Hinsicht großartig geworden, weil wir unsere Ressourcen verschwenderisch eingesetzt haben, und wir haben allen Grund, stolz auf unser Wachstum zu sein.
Aber es ist an der Zeit, ernsthaft zu fragen, was passieren wird, wenn unsere Wälder verschwunden sind, wenn die Kohle, das Eisen, das Öl und das Gas erschöpft sind, wenn die Böden noch weiter verarmt und in die Bäche gespült worden sind, wodurch die Flüsse verschmutzt werden, die Felder verarmt sein werden und die Schiffahrt behindert sein wird.
Diese Fragen beziehen sich nicht nur auf das nächste Jahrhundert oder die nächsten Generationen .. "
³
Eine weitergehende Einschätzungdes Roosevelt'schen Einflusses:
"By linking conservation to themes of civilization, American patriotism and morality," she writes, "Roosevelt turned the conservation issue from one of private use of resources into a public concern about the future of the United States." It was a theme he built on in his final State of the Union address later that year. [Quelle]
[("click!" vergrößert); Bild-Quelle: https://laughsandcries.com/trump-the-king-jesus-christ-thor/]
Siehe hierzu auch:
"THEODORE ROOSEVELT: “CONSERVATION AS A NATIONAL DUTY” (13 MAY 1908)""
So überzeugend manche Bonmots auf den ersten Blick klingen, so sehr sind sie doch weit ab von der Wirklichkeit. Dazu gehört das weiter unten zitierte Verhältnis zwischen Bildung und Religion. Zwar ist es korrekt anzunehmen, dass dem 'nicht-religiös-vorgebildeten' Menschen so der Zugang zu bestimmten Bezügen auf religiöse Inhalte in Literatur und Kunst verborgen bleiben. Dies jedoch als Vorwand für eine breite Weiterführung der geistigen Vergewaltigung durch religiöse Doktrin zu wählen ist mehr als absurd. Schließlich können solche Bezüge leicht auf anderem Wege hergestellt werden. Damit würde das fehlende Verständnis korrigiert.
»» .. Bildung ohne Religion ist unvollständig
und Religion ohne Bildung ist gefährlich .. ««
"Bildung" muss auf (nachprüfbaren, universell gültigen) Fakten beruhen um tragfähig zu sein - insoweit handelt es sich bei der Aussage daher um einen Fehlschluss. Wenn also Fakten fehlen und durch "Glaube" bzw. "Religion" ersetzt werden, so kann es sich nicht um Bildung handeln, sondern wird "Indoktrination", da das Wesen der vermittelten Inhalte keinen Zweifel an ihren Grundlagen zulässt.
Der Anspruch jedweder Religion ist absolut, Versäumnisse (Sünden) werden unter Strafe gestellt, es wird eine 'Erbschuld' postuliert, die es hernach nötig macht, sich ohne zu hinterfragen zu unterwerfen. Das widerspricht dem modernen Menschenbild und versetzt zurück in die Zeiten vor der Aufklärung.
PS:
Dem zweiten Teil der zitierten Aussage ist wohl zuzustimmen. Die gläubigsten Menschen sind nach mehreren Forschungsarbeiten jene, die am wenigsten gebildet sind.
[Zitat von [Meyer-Blanck, Michael: Tradition –Integration –Qualifikation. Die bildende Aufgabe des Religionsunterrichts an Europas Schulen. In: EvTh 4/2003, 280] via https://homepage.univie.ac.at/henning.schluss/Publikationen/wissart/049-Schluss-Wieviel_Religion_braucht_die_Bildung.pdf]

→ An Evolution & Religion gleichzeitig "glauben"? Ein Irrweg.
→ "Glauben" vs. "Wissen"
→ Vom "Glauben" und "Vertrauen" ....
Prof. Dr. Dieter Kugelmann, Datenschutzbeauftragter in Rheinland-Pfalz, ist ein Mann nach meinem Geschmack. Er greift durch, läßt sich nicht beirren - und zwar im Sinne der Nutzer.
Nun hat er *facebook* und Konsorten erneut, und zwar indirekt, ins Visier genommen:
" .. Die Landesregierung soll nach vier Jahren erneut erklären, warum und auf welcher Rechtsgrundlage sie Facebook, Twitter oder Instagram für ihre Öffentlichkeitsarbeit verwendet .. "
Seit Jahren frage ich mich - und habe es hier schon öfter angesprochen - wieso alle über die Gesetzlosigkeit der angeblich 'sozialen' Medien (zu Recht) schimpfen, aber auf ihren Seiten immer noch Links zu den Datenräubern einstellen.
Mehr Widersinn geht kaum noch.
Wenn es auch immer und immer wieder in zahllosen Artikeln und in der Werbung behauptet wird:
Es gibt keine medizinischen Studien, die Beweise oder Vorteile für eine „Entgiftung“ erbracht hätten. Personen, die "entgiften" möchten, haben oft keine Vorstellung oder nur eine schwammige Ahnung, von welchen "Toxinen" "Schlacken" und "Abfallstoffen" sie überhaupt sprechen.
Fast jeder Mensch glaubt, dass das moderne Leben uns mit viel Schlechtem kontaminiert - wir sind doch, so lautet die These, anders als früher von viel mehr Substanzen umgeben, über deren Wirkung auf den Körper wir nichts (oder fast nichts) wissen. Da muss doch irgendetwas zurückbleiben und uns krank machen!
Stoffe also, die wir loswerden sollten. Rituelle Waschungen, Rauch zur Reinigung, Aufbringung von Pflanzensäften und Pflanzenteilen auf den Körper sollten nach Ansicht der vergangenen Generationen vor vielen Tausend Jahren für Reinigung sorgen. Zahlreiche Religionen haben Fastenperioden in das Jahr 'gestreut', in denen die Nahrungsaufnahme reduziert wird und das soll den Körper 'reinigen'. Heilige Zeremonien mit allerlei Firlefanz werden veranstaltet, Es werden Duftstoffe verbrannt .... all das ist Mystik, keine Wissenschaft.
Unser Körper kommt mit seinen Organen, Haut, Leber, Nieren, Magen, Darm, und den vielen Drüsenprodukten, sowie einer Fülle von miteinander verzahnten Stoffwechselprozessen, ohne fremde Hilfe sehr effizient mit Fremdstoffen zurecht, die uns gefährlich werden könnten.
Stellen Sie sich einfach einmal vor, wie vor ein paar Hundert Generationen das Leben aussah - so ganz ohne irgendwelche "Entschlackungen" oder "Entgiftungen". Die Menschen haben lustig und in Freuden gelebt - und erst wenn Schamanen und Weise Frauen ihr 'Werk' begannen, dann wurde die Harmonie gestört und die Sorge um die Gesundheit begann ....
Wir sollten heute doch so weit sein, dass wir Vernunft walten lassen und uns stets vor Augen halten: Wo viel geredet und behauptet wird, ohne dass Beweise vorgelegt werden können, da ist meist nur derjenige im Vorteil, der eine Lösung anpreist - und wir wissen dank moderner Forschung sehr gut, dass es kein Problem gibt, das gelöst werden müsste.

Siehe hierzu auch
→ "Stoffwechselschlacken"
→ "Detox" ist die neue "Entschlackung"
→ Die Detox-Lüge
Wie wir Alle wissen kämpfen Viele in Blogs gegen die Unwissenheit, indem sie fachspezifische Informationen verbreiten, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren. Von den 'Anderen', die sich lediglich auf Meinung stützen, und zu faul (oder unfähig) sind, sich einmal selbst umfassend darüber zu informieren worüber sie schreiben wollen, will ich hier nicht reden, das wurde schon zur Genüge behandelt.
Nun ist bekannt, dass es stets einen gewissen Aufwand bedeutet, wenn falsche Aussagen verbreitet werden und man sich daran macht, diese durch Fakten zu widerlegen. Der tatsächliche Aufwand muss ja noch ergänzt werden durch die Notwendigkeit, sich überhaupt erst einmal in ein spezifisches Gebiet hineinzulesen, alternative Stimmen dazu einzubeziehen, bevor man sich wagt, selbst etwas dazu zu schreiben. Selbst all das geschieht wiederum vor dem Hintergrund einer Ausbildung in verwandten Fachbereichen, die das Handwerkszeug bilden, um eine informierte Betrachtung zu beginnen.
Da dies ein sehr abstrakter Gedankengang ist, dieses Beispiel zum besseren Verständnis:
Nehmen wir an, es soll erklärt werden, warum es immer weniger Schmetterlinge gibt.
1. Die einfachste Darstellung ist lediglich das Faktum, dass weniger Tiere gezählt wurden.
2. Mehr Aufwand bedeutet es schon, bestimmte Schmetterlingsarten zu vergleichen, und deren Anzahl heute mit der vor vielen Jahren ins Verhältnis zu setzen. Hier helfen keine Mutmaßungen, hier muss man in die Vergangenheit gehen und die Zahlen erforschen.
3. Um allerdings korrekt zu sein muss zusätlich vor allem ein ökologischer Aspekt einbezogen werden, nämlich ob es eine (Reihen-) Folge von Arten in bestimmten Geländen gibt, die nacheinander auftreten und wieder verschwinden, um schließlich einer besonders in diesem Gelände erfolgreichen Art Platz zu machen.
4. Das Bild ist immer noch nicht komplett, sofern nicht die Nahrungsquellen mit untersucht und beschrieben werden, da manche Arten um bestimmte Pflanzen konkurrieren. Zur zoologischen Betrachtung gesellt sich daher eine botanische Bewertung, die wiederum erfordert zu wissen wie man diese Informationen und vor allem wo abruft.
5. Sind dann alle wichtigen Daten vorhanden kommt noch der Aufwand des Schreibens dazu. Denn nur was sich einigermaßen 'locker' lesen läßt wird auch vom Publikum angenommen. Es sei denn, man schreibt für Fachleute, bei denen man ein bestimmtes Niveau an Basiswissen voraussetzen kann.
Vor diesem Hintergrund wird leicht deutlich, welcher Irrsinn ein Versuch wird, eine pauschale Falschbehauptung wie
"Es wird immer behauptet es gäbe Jahr für Jahr weniger Schmetterlinge - das stimmt so nicht, in meinem Garten fliegen viel mehr davon herum als in früheren Jahren!"
zu widerlegen!
A. Das ist zunächst lediglich eine Behauptung, kein Beweis des Gegenteils.
B. Es ist zweitens eine persönliche Meinung, die ohne jede Begründung keinen Beweiswert hat.
C. Drittens aber ist es etwas, was unbedarfte, unwissende Menschen leicht übernehmen und weiter verbreiten können:
Wenig bis kein eigener Aufwand, aber so wird Stimmung gegen eine wissenschaftliche Erkenntnis gemacht und werden 'likes' eingesammelt ....
Zurück zur Ausgangssituation:
Es ist tatsächlich so, dass es weniger Schmetterlinge gibt. Das beruht darauf, dass besonders die Nesselpflanzen (Ordnung: Rosenartige [Rosales]; Brennnesselgewächse [Urticaceae]; Beispiel: [Urtica spec.] "Brennnessel") die Kinderstube, die Nahrung für Raupen, sind. Da in 'modernen' Gärten lediglich Ästhetik und nicht ökologischer Nutzen bedacht werden, sind das die Pflanzen, die herausgerissen werden, weil sie als 'Unkraut' gelten.
Die Folge davon ist, dass der Nachkommenschaft der Schmetterlinge die Nahrung entzogen wird - und wenn das über längere Zeit so geht, sterben bestimmte Arten aus.
Ein wenig mehr Wissen kann da Wunder wirken, denn viele Menschen würden wahrscheinlich gern ein paar Brennnesseln stehen lassen, wenn sie wüssten, dass sie dafür bald mehr Schmetterlinge in ihrem Garten sehen könnten.
Lehrreich für Kinder (und Erwachsene)
→ Mein Raupenkasten
→ Die wichtigsten Futterpflanzen für Schmetterlingsraupen
→ Pflanzen für Schmetterlinge: Auf diese 13 Arten fliegen sie.

Diese Botschaft ist ein Horror für jeden, der mit Computern umgeht.
Doch nicht auf diesem Feld allein werden "fatale Fehler" gemacht.
Wie ich früher berichtet hatte besitze ich ein Mobiltelefon von 1+1 ('one-plus-one'). Das habe ich vor ca. sechs Jahren gekauft und es tut bis heute treu seine Dienste. Zwischenzeitlich habe ich es allerdings von "Google" befreien lassen. Es läuft nun mit einer freien Android-Funktion, einem Betriebssystem, das alle Schnüffelversuche durch Beantwortung mit randomisierten, plausiblen Falschinformationen versorgt - so fällt es den Schnüffelprogrammen nicht auf, dass sie *fake news* geliefert bekommen.
Mittlerweile gibt es die 8-te Version dieses Telefons ....
und nun kommt der fatale Fehler:
Darauf sind, unauslöschbar mit dem Betriebssystem und dem Kern des Telefons verbunden, sämtliche notwendigen Dateien aufgespielt um *facebook* über Alles zu informieren, was über dieses Telefon läuft.
Wäre es nicht schon Grund genug mit dem Telefon auszukommen, das ich bereits seit fast sechs Jahren habe und das immer noch blendend funktioniert, anstatt jeden 'Modellwechsel' und die damit verbundene Ressourcenverschwendung mitzumachen, dann spätestens jetzt, wenn *facebook* ohne Einschränkung mithört.
Die Marketingabteilung bei 1+1 ('one-plus-one') wird es wohl kaum schaffen, diese tiefe Scharte wieder asuzuwetzen, die dadurch geschlagen wurde. Ich sage sogar vorher, dass das das Ende dieser Modellreihe sein wird.
Die 'hardliner' der CDU und die üblichen rechtslastigen Medien stimmen in den Chor Amerikas ein, die Transatlantikbrücke, treues Hündchen der USA, ebenso: 'China müsse in seine Schranken gewiesen werden'. Diese Traumtänzer!
Eine sehr aufschlussreiche Zusammenstellung der Explosivität eines solchen rhetorischen und publizistischen Tuns ist bei Dr. von Paleske zu lesen.
Die vermeintliche *Überlegenheit* der Vereinigten Staaten von Amerika schmilzt schnell dahin, wenn man sich das folgende Video anschaut:
→ Rekrutierungsfilm der chinesischen Marine (aus 2018)
Es zeigt wie schnell und überlegen in der Präzision China seine Truppen (hier die Marine) ausgebaut und aufgerüstet hat. Natürlich stimmen die US Patrioten sofort einen Anklagegesang an:
" .. To anyone who does not understand how much technology the Chinese have stolen from the US Military and US Industry, or are not aware of the military capabilities of the Chinese .. " - wie immer eine reine Behauptung ohne jeden Beweis, aber wie ebenso stets praktiziert, mit dem dümmsten Wähler aus dem evangelikalen Südosten im Auge, dem Beweise eher verdächtig als wichtig sind, und der solcherlei Säbelrasselei liebt.
Lassen Sie uns zusammen hoffen, dass der Trottel im Weißen Haus nicht in seiner Verzweiflung seine Wiederwahl doch noch zu erreichen einen Konflikt mit China anzettelt. Wenn das kommt brauchen wir um "Klimaschutz" und "Globale Erwärmung" keine Sorgen mehr zu machen ....
(I) Ein Wagnis ....
Es sei, so wurde mir geschrieben, ein unabsehbares Abenteuer und nicht zu unterschätzendes Risiko in *meinem Alter* das Wagnis einzugehen noch einmal ein Haus zu bauen. Der 'Kampf' mit Behörden, das unbestimmte Warten auf Handwerksleistungen und die stets drohende Gefahr die Fertigstellung nicht mehr zu erleben .... und überhaupt solle ich doch lieber meinen Ruhestand geniessen und mir nicht noch SOWAS aufbürden.
Da ich allerdings ein starrsinniger Kniesel und grantiger Alter bin, der sich nicht mehr nur noch selten belehren lässt, mache ich es trotzdem. Bisher nämlich habe ich von all den wohlmeinenden Ratgebern noch kein stichhaltiges Argument gehört, das mich hätte überzeugen können, von dem Vorhaben abzulassen.
Seien Sie gespannt auf die Fortsetzung ....
und schliessen Sie mich in ihr Nachtgebet ein wünschen Sie mir Glück
für das Vorhaben.