bookmark_borderEin Abbild des Durchschnitts  
A reflection of the average

Wenn das nicht eine per­fek­te Alle­go­rie von Potemkin’schen Dör­fern oder Pot­jom­kin­schen Dör­fern ist:
Anstatt natür­li­chen Stei­nen für den Sockel des Gebäu­des eine gestückel­te Kunst­stoff-Nach­bil­dung, ange­prie­sen als der Welt beste Lösung für die­se Anwendung! 

Arti­fi­zi­ell wie die gesam­te Lebens­äu­ße­rung, auf Wir­kung anstatt auf Wahr­haf­tig­keit getrimmt. Wir sind die Größ­ten, Besten und Erfolg­reich­sten auf die­sem Planeten.
Das paßt zur der­zei­ti­gen Füh­rung des Landes:
Wis­sen­schafts­feind­lich, immer im Recht, igno­rant und von sich selbst eingenommen.

Trump ist kein Zufall. Er ist das Ergeb­nis von jahr­zehn­te­lan­ger Selbst­über­schät­zung der Ame­ri­ka­ner. QED.

If this video isn't a per­fect alle­go­ry of Potem­kin vil­la­ges:
Instead of natu­ral stone for the building's foun­da­ti­on, a pie­ced-tog­e­ther pla­stic repli­ca, tou­ted as the world's best solu­ti­on for this application!

Arti­fi­ci­al, like most expres­si­ons of life, geared towards effect rather than authen­ti­ci­ty. We are the grea­test, the best, and the most suc­cessful on this planet.

This fits with the cur­rent lea­der­ship of the coun­try: anti-sci­ence, always right, igno­rant, and self-absorbed.

Trump is no acci­dent. He is the result of deca­des of Ame­ri­can over­con­fi­dence. QED.

bookmark_borderNur Bares ist Wahres!
Vom zunehmenden Druck elektronische Bezahlung zum Standard zu machen und Bargeld abzuschaffen

Bezug: Sen­dung von WISO zur Kartenzahlung

Schon die Über­schrift ".. Bar oder mit Kar­te? War­um Deutsch­land bei der Kar­ten­zah­lung hin­ter­her­hängt .." ist von der Wort­wahl her auf ein bestimm­tes Erge­bis abge­stellt."hin­ter­her­hängt" bedeu­tet doch sowas wie *hin­term Mond*, *alt­backen*, *fort­schritts­feind­lich*, usw. ...

Des­we­gen: Eine sehr ten­den­ziö­se Dar­stel­lung - es gibt ganz ande­re Grö­ßen­ord­nun­gen von Steu­er­hin­ter­zie­hung die mit den Zah­lungs­sy­ste­men nichts zu tun haben. Son­der­bar, daß nur die Klein­de­lik­te ins Visier genom­men wer­den und die gro­ßen Schur­ken mit *Spon­so­ring* (= Bestechung) dafür sor­gen unbe­hel­ligt zu bleiben.
Die Beden­ken hin­sicht­lich der Daten­si­cher­heit (außer­halb der EU) wur­den völig übergangen.

Wie sieht es mit Men­schen mit gerin­gen Ein­künf­ten aus deren Ein­ko­men nicht dafür reicht eine Kar­te für Bezah­lung zu bekom­men? Oder Men­schen mit Behin­de­run­gen, die Auto­ma­ten und elek­tro­ni­sche Zah­lungs­sy­ste­me nicht bedie­nen kön­nen? Bei­spiel "touch­screen" für Blinde??

Völ­lig außer Acht gelas­sen ist die ent­hal­te­ne Ten­denz zur völ­li­gen Abschaf­fung von Bar­geld ... und wenn dann die elek­tro­ni­schen Syste­me aus­fal­len, die Auto­ma­ten für Bar­geld weg sind - wie soll dann bezahlt werden?
Oder wenn es einen System­wech­sel gibt und der Staat die Elek­tro­nik abschal­tet? Oder wenn die Gut­ha­ben mit irgend­wel­chen Abga­ben bela­stet wer­den weil es der Finanz­mi­ni­ster so ver­ord­net? Bar­geld kann so nicht miß­braucht werden.

Zuletzt: Eine Moden­schau der Redak­teu­rin wird gra­tis mit­ge­lie­fert, für jeden Anlaß das *rich­ti­ge out­fit* - Selbst­dar­stel­lung der Zuge­hö­rig­keit zu GenZ? Neii­in, natür­lich alles rei­ner Zufall ....

Dazu eine Samm­lung von Kom­men­ta­ren, nicht ganz zufäl­lig ausgewählt:











bookmark_borderSolarertrag

Nach­dem unse­re Solar­an­la­ge [15 kWp; Bat­te­rie 29 kWp] nun ein vol­les Jahr in Betrieb war ist eine Ertrags­über­sicht mög­lich. Immer mit dem Vor­be­halt, daß sich die Wer­te nur bedingt auf wei­te­re Jah­re über­tra­gen las­sen, denn das Wet­ter, genau­er die Son­nen­stun­den, ist zwar lang­fri­stig zu mit­teln, aber nicht unbe­dingt für eine bestimm­te geo­gra­phi­sche Lage konstant.

Zunächst als Ein­stieg die bei­den letz­ten Mona­te im Ver­gleich, der Juni war viel bes­ser für die Ener­gie­auf­nah­me als der Juli. Zu erken­nen an der gel­ben Kur­ve, die den gene­rier­ten Strom dar­stellt: Glat­te Kur­ven bedeu­ten bes­se­ren Ertrag weil die Ein­strah­lung nicht unter­bro­chen ist. Je zer­klüf­te­ter die Kur­ven sind, desto weni­ger Strom wird produziert.

Die rote Kur­ve zeigt Ein­spei­sung (Kur­ve im nega­ti­ven Bereich) und Ver­brauch an Netz­strom (Kur­ve im posi­ti­ven Bereich), die blaue Kur­ve den Tages­ver­brauch an Strom für den Haushalt.


 

In der fol­gen­den Abbil­dung ist die Zeit vom 01.08.2024 bis zum 31.07.2025 zu sehen. Eine deut­li­che Lücke der roten (Netz-) Kur­ve ist durch einen (teil­wei­sen) Aus­fall des Meß­sy­stems begrün­det, das hat auf die Über­sicht kei­ne Aus­wir­kung, da der Ertrag nicht ein­ge­schränkt wurde.

Die unte­re Dar­stel­lung (Bat­te­rie) stellt dar wie die jewei­li­gen Lade­zu­stän­de waren und kor­re­liert daher zeit­ver­zö­gert mit dem Ertrag (gel­be Kurve).

Über­sicht der monat­li­chen Zahlen

Monat/Jahr Solar  Load  Netz 
07/2025 1738  415  1123,0
06/2025 1951  419  1325,0
05/2025 2339  541  1563,0
04/2025 1984  568  1207,0
03/2025 1767  723    830,0
02/2025 543  951        7,5
01/2025 235  986        0,3
12/2024 123  565        0,3
11/2024 258  732        1,1
10/2024 879  559    196,0
09/2024 1516  446    861,0
08/2024 1976  440  1299,0

Zusam­men­ge­faßt erge­ben sich für das Jahr fol­gen­de Zahlen:

Sum­me des gene­rier­ten Stromes 15.309 kWh
Sum­me des ein­ge­spei­sten Netz-Stromes 8.413,2 kWh
Sum­me des Jah­res- bzw. Eigen-Verbrauches 7.345 kWh

Bei einem der­zei­ti­gen Bezugs­preis für Strom [Arbeits­preis 0,2426 €; Grund­preis (Monat) 15,88] bedeu­tet die *Eigen­pro­duk­ti­on* eine Erspar­nis von ca. [3.713,96 € + 191,52] 3.904 € für das zurück­lie­gen­de Jahr. Ohne Berück­sich­ti­gung von Neben­ko­sten (Ver­si­che­rung, Repa­ra­tur-Rück­la­ge, Hard­ware EDV) und der lächer­li­chen Ein­spei­se-Ver­gü­tung von 0,0623 € / pro kWh [Betrag= 524 €].
Bei Gesamt­ko­sten der Anla­ge in Höhe von 26.000 € wer­den die­se inner­halb 6,6 Jah­ren her­ein­ge­holt sein (unter­stellt man einen gleich­blei­ben­den Strom­preis, was schon wegen der stei­gen­den Kosten für CO₂ wenig wahr­schein­lich scheint).

Wirt­schaft­lich betrach­tet war die Ent­schei­dung rich­tig und der Haupt­zweck der Ent­la­stung der Umwelt und einen Bei­trag zur Ener­gie­wen­de zu lei­sten ist eben­falls erfüllt. Ein­ge­spei­ster Son­nen­strom bedeu­tet weni­ger Kraft­werks­lei­stung und Umwelt­ver­schmut­zung, die Netz­be­la­stung sinkt und damit der Bedarf für wei­te­ren Aus­bau regional.

Die Ener­gie-Mafia (Oli­go­pol!) gibt Mil­li­ar­den für Lügen über Erneu­er­ba­re aus um ihre Erträ­ge zu sichern .... vom teu­ren Irr­weg Was­ser­stoff ganz zu schweigen!

bookmark_border

war und ist für vie­le Schü­ler ein Haß-Objekt. Da freut es sie, wenn der Lan­des­schü­ler­rat Nie­der­sach­sen die Abschaf­fung for­dert .... und sogleich haben sich eini­ge Wich­tig­tu­er ange­schlos­sen, die hier eine Chan­ce sehen sich ohne viel Wis­sen und erst recht kei­ne umfas­sen­de prak­ti­sche Unter­richts- oder Schul­erfah­rung (mög­li­cher­wei­se nur der eige­nen, miß­ra­te­nen Schul­zeit), sich *wich­tig* zu machen.

Soweit erkenn­bar wird die Kam­pa­gne mit Hil­fe einer ehe­ma­li­gen Grund­schul­päd­ago­gin Eva Oder­sky , mitt­ler­wei­le pro­mo­viert, und an der "Katho­li­schen Uni­ver­si­tät Eich­stätt-Ingol­stadt", (her­vor­ge­gan­gen aus der ehe­mals Katho­li­sche Fach­hoch­schu­le Eich­stätt), wesent­lich beein­flußt und mit­tels reger Vor­trags­tä­tig­keit in die Welt getragen.

Völ­lig zu recht wider­spricht eine Grup­pe von Fach­päd­ago­gen, die weni­ger Vor­trä­ge und Ver­an­stal­tun­gen mit wohl­klin­gen­den Titeln, dafür aber Arbeit an den Grund­la­gen, im Schul­be­trieb lei­sten. Es ist immer leicht zu theo­re­ti­sie­ren oder mit Klein­grup­pen spe­zi­fi­sche The­men als "Stu­die" durch­zu­füh­ren. Das sind aller­dings immer Aus­schnit­te aus dem Schul­le­ben, das, sehr viel kom­ple­xer, von den vor­geb­lich wis­sen­schaft­lich ori­en­tier­ten 'For­sche­rIn­nen' bei ihren Stu­di­en völ­lig außen vor bleibt - und schon des­halb nicht die nöti­ge Kom­pe­tenz und Rele­vanz hat, die ein so wich­ti­ges The­ma, das das Schick­sal vie­ler wei­te­rer Schü­ler­ge­nera­tio­nen bestimmt und daher entscheidet.

Zur Erin­ne­rung wel­che fata­len Fol­gen sol­che "Stu­di­en" haben sei nur an "Schrei­ben nach Gehör" (Zitat: "Die Eltern, die mit den Fol­gen man­geln­der Recht­schreib­kennt­nis ihrer Kin­der am Ende der Grund­schul­zeit leben müs­sen, leh­nen die Metho­de nahe­zu ein­hel­lig ab. In einer nicht reprä­sen­ta­ti­ven Umfra­ge der DZ spra­chen sich 89 Pro­zent der Teil­neh­mer für ihre Abschaf­fung aus."), ähn­lich bei "Schrei­ben durch Lesen" (Zitat: "beson­ders spek­ta­ku­lä­re Form schu­li­schen Miß­er­folgs")" und die Ein­füh­rung der Men­gen­leh­re in Grund­schu­len erin­nert: Fehl­schlä­ge, aus­ge­dacht von Theo­re­ti­ke­rIn­nen, fern­ab jeder Pra­xis mit aus­ge­such­ten Klein­grup­pen, und hoher Auf­merk­sam­keit, ent­spre­chen­den finan­zi­el­len Mit­teln (!) aus­ge­stat­tet, und in der nach­fol­gen­den Pra­xis gran­di­os gescheitert!
[Um Miß­ver­ständ­nis­sen vor­zu­beu­gen: Ich bin kein ver­bis­se­ner Feind der Men­gen­leh­re, hal­te jedoch die Denk­wei­se über die Rei­hen­fol­ge für ver­kehrt: Wer die Mathe­ma­tik schon beherrscht kann sie als Ver­ein­fa­chung erken­nen - wer hin­ge­gen erst in die Mate­rie ein­dringt hat nicht den Über­blick die­se Ver­ein­fa­chung zuzu­ord­nen, und wird daher an kom­ple­xen Aus­drücken man­gels Ver­ständ­nis­ses scheitern.]

Bewe­gen wir uns zurück ins Mittelalter?
Es gab *Schrift­ge­lehr­te* schon in der grau­en Vor­zeit - die sich von der brei­ten Mas­se dadurch unter­schie­den, daß sie in der Lage waren zu lesen und zu schreiben.
Die For­de­rung das Schrei­ben ler­nen auf Druck­schrift zu begren­zen führt gera­de­wegs in die­se graue Urzeit zurück, denn was die Prot­ago­ni­sten völ­lig ver­ken­nen ist die Ver­knüp­fung mit dem Erler­nen moto­ri­scher Fer­tig­kei­ten, die ins­ge­samt die Geschick­lich­keit ver­bes­sern, und die gei­sti­ge Ent­wick­lung, die durch den Ver­bund von Sehen-Ver­glei­chen-Moto­ri­scher Wie­der­ga­be erzeugt werden:
Wer bes­ser schreibt denkt bes­ser, erfaßt den Inhalt des­sen WAS er schreibt leich­ter - schon die Abwei­chung gegen­über frü­he­rer Hand­ha­bung in den Grund­schu­len anstatt in Dik­ta­ten das Ver­ste­hen von Wor­ten und Text­erfas­sung ganz all­ge­mein zu för­dern, wur­de das "Abschrei­ben von Text" ein­ge­führt. Mit der Fol­ge, daß heu­te ein Drit­tel(!) der Schü­ler die Grund­schu­le ver­läßt ohne *sinn­erfas­send* lesen zu kön­nen .... und wer das nicht kann, ver­steht die Welt um ihn her­um nur begrenzt, und muß sich auf visu­el­le Ein­drücke verlassen.

Wen wun­dert es da noch, daß die Blen­der und Schau­spie­ler vom Schla­ge des Prä­si­den­ten­dar­stel­lers Trump sol­che Erfol­ge vor allem bei den bil­dungs­fer­nen Schich­ten, die allen­falls in der Lage sind ein Comic-Heft durch­zu­blät­tern und aus den Bil­dern zu erken­nen um was es geht, nach Äußer­lich­kei­ten und nicht poli­ti­schen Inhal­ten urteilen?

Der Lan­des­schü­ler­rat liegt jeden­falls aus jugend­li­cher Unkennt­nis, man­geln­der Erfah­rung und schlicht­weg ein­ge­schränk­ter Urteils­fä­hig­keit falsch sol­che wesent­li­chen Ver­än­de­run­gen zu befürworten.
Die "Deut­sche Gesell­schaft für Lesen und Schrei­ben, Sek­ti­on der Inter­na­tio­nal Rea­ding Asso­cia­ti­on (IRA) e.V." jeden­falls wider­spricht dem Expe­ri­ment hef­tigst, mit Recht, wenn man die gefähr­li­chen Fol­gen betrachtet:

Wir pro­vo­zie­ren damit eine wei­ter geteil­te Gesell­schaft, deren über­wie­gen­der Teil zwar noch lesen, aber nicht mehr schrei­ben kann, und dabei auf frem­de Hil­fe ange­wie­sen ist. "Aber es gibt doch *künst­li­che Intel­li­genz*" höre ich da schon man­che schrei­en. Klar, wenn man sich dem digi­ta­len Dik­tat völ­lig unter­wer­fen will ist das eine Lösung - nur wird das dazu füh­ren, daß schließ­lich ALLE Lebens­be­rei­che durch digi­ta­le Ein­hei­ten bestimmt werden.

Das ist dann nicht so kusche­lig wie bei "Num­mer 5 lebt", son­dern eher dys­to­pisch wie bei "I, Robot"

bookmark_border(Vorläufiger) Solar-Ertrag März 2025 [01-27.03]

Etwa seit Anfang März (grü­ner Bal­ken in der Abbil­dung unten) haben wir sta­bi­les Wet­ter ohne wesent­li­che Unter­bre­chun­gen gehabt. Das führ­te dazu, daß wir den Ertrag der Solar-Anla­ge durch Ein­spei­che­rung in Bat­te­rien über die Nacht ver­tei­len konn­ten und kei­nen Bezug von Strom aus dem Netz hatten. 

Im Gegen­teil:
In der glei­chen Peri­ode haben wir immer­hin 709,5 kWh in das Netz ein­ge­speist. Der finan­zi­el­le Ertrag dafür ist ver­gleichs­wei­se gering, es sind ins­ge­samt 57,54 EUR - das ent­spricht in etwa dem monat­li­chen Abschlags­be­trag für Strom.

Wir haben in vier Räu­men des Hau­ses dezen­tra­le Wär­me­pum­pen instal­liert [1,2 kW; 2x 1,5 kW; 3,5 kW.] die als Ersatz für die mit Gas betrie­be­ne Hei­zung die­nen. Die Hei­zung lie­fert z.Zt. ledig­lich Warmwasser.

Blau = Ver­brauch; Rot = Ein­spei­sung; Gelb = Erzeug­ter Solar­strom. [Rote Kur­ve im Minus bedeu­tet Ein­spei­sung, im Plus stellt sie den Ver­brauch von Netz­strom dar]
Wenn die letz­ten Tage März erfaßt sind folgt ein *update*
Eck­da­ten der Anla­ge: PV-Panel 15 kWp; Bat­te­rie­ka­pa­zi­tät 29,9 kWp; 2x 10kW-Wechselrichter.

bookmark_borderSchlitzohren¹ am Werk ..?!
Die große Stunde der Lobbyisten in Sachen Energie

Haben Sie sich schon ein­mal gefragt war­um es in ande­ren Län­dern in Sachen *Ener­gie­wen­de* ganz anders aus­sieht als bei uns? Da den­ke ich zwei­fel­los an den Preis, nicht allei­ne, denn die viel wich­ti­ge­re Fra­ge ist die Pla­nung für die Zukunft und war­um es andern­orts schon sehr viel bes­ser gelun­gen ist auf Elek­tri­zi­tät umzu­schwen­ken, wäh­rend hier aller­lei Irr­we­ge beschrit­ten wurden.

Die Auto­in­du­strie, BMW, Mer­ce­des, VW, Opel, Ford, etc. hat erst die Zei­chen der Zeit fehl­ge­deu­tet und die Revo­lu­ti­on von Ver­bren­ner­mo­to­ren zu Strom­an­trieb ver­pennt. Es dann offen­kun­dig wäh­rend der Regie­rungs­zeit Mer­kel, und deren Inter­ven­tio­nen bei der EU, geschafft, sich die lästi­ge Elek­tro-Kon­kur­renz vom Hals zu hal­ten und wei­ter ihre Hal­den von rei­nen Ver­brenn­erfahr­zeu­gen und einer gerin­gen Zahl von Hybri­den zu reduzieren. 

Dann der Irr­weg *Was­ser­stoff-Antrieb*!
Wer auch nur ein wenig im Phy­sik­un­ter­richt auf­ge­paßt hat lern­te, daß die Umwand­lung von einer Ener­gie­art in eine ande­re mit Ver­lu­sten ver­bun­den ist: Macht man also aus Strom und Was­ser Was­ser­stoff und Sau­er­stoff, so ver­liert man soviel Ener­gie wie für den Pro­zeß gebraucht wird.

Wenn der Wind­strom aus *off-shore-Anla­gen* erst in Was­ser­stoff umge­wan­delt wer­den muß, damit man damit hei­zen und fah­ren kann, sind erheb­li­che Ver­lu­ste an Ener­gie die Fol­ge - doch das schert die Betrei­ber von Tank­stel­len (!) nicht, genau­so wenig die Grund­ver­sor­ger als Besit­zer der Gas­lei­tun­gen, durch die dann der Was­ser­stoff flie­ßen soll.


Hier kommt die Elek­tro­ma­fia ins Spiel:
Sie hat es geschafft die Poli­ti­ker auf den Holz­weg *Was­ser­stoff* für Heiz­zwecke zu schicken. Die Lei­tun­gen in denen bis­her Gas floß sol­len nun für Was­ser­stoff genutzt werden.
Mer­ken Sie schon was?
 

So sichern sich die Grund­ver­sor­gungs­un­ter­neh­men die Pfrün­de die Kun­den wie bis­her mit Auf­prei­sen abzu­zocken und das Luxus­le­ben in den dor­ti­gen Vor­stands­eta­gen wei­ter zu ermöglichen ....

Fazit: Was­ser­stoff macht allen­falls Sinn als Zwi­schen­spei­cher für Zei­ten ohne Wind und Son­ne.
Die extre­me Ent­zünd­bar­keit von Was­ser­stoff H2 ist eine per­ma­nen­te Gefahr, die um ein Vie­les höher ist als der Betrieb mit LPG/LNG

Die Errich­tung von Lade­säu­len wur­de so ver­kom­pli­ziert, daß es nur Unter­neh­men sich lei­sten kön­nen sol­che Anla­gen ein­zu­rich­ten. Wer so etwas zu Hau­se haben will ist von der *Gna­de* der loka­len Ver­sor­ger abhän­gig, die es geschafft haben sich zu Tor­wäch­tern zu machen, die Lade­mög­lich­kei­ten in Pri­vat­hand unter­bin­den können.
So ver­die­nen sie gleich zwei­mal, mit Mond­prei­sen für Lade­strom und die Betrei­ber lan­gen kräf­tig zu mit Auf­schlä­gen auf das, was sie den Elek­tro­kon­zer­nen zah­len müssen.

Das alt­be­kann­te deut­sche Modell:
Vie­le Zwi­schen­stu­fen, davon eini­ge unnö­tig, dazu kom­pli­zier­te Erlaub­nis­we­ge, und schon sichert man den Lob­by­isten ihre Gewin­ne auf Jahr­zehn­te und der nor­ma­le Ver­brau­cher muß die Zeche zahlen.
Dabei wäre es doch viel ein­fa­cher mög­lich wenn jeder, der eine Lade­mög­lich­keit anbie­ten könn­te, das ohne Erlaub­nis umset­zen dürf­te. Natür­lich unter Beach­tung der tech­ni­schen Sicherheit.
Das geht aber nicht, denn so ent­gin­ge der Grund­ver­sor­gungs­ma­fia der Gewinn der dadurch ent­steht, daß sie Solar­strom von pri­va­ten Anla­gen preis­wert kau­fen und teu­er an Lade­säu­len verkaufen ....

Als Betrei­ber einer Solar­an­la­ge mit 15 kWp bringt es mich beson­ders auf die Pal­me daß nun, nach­dem vie­le Pri­vat­leu­te im Sin­ne der Kli­ma­si­cher­heit Solar­an­la­gen auf­ge­baut haben, die Ener­gie­un­ter­neh­men das Recht bekom­men haben die Ein­spei­sung nach Gut­dün­ken zu dros­seln. Das geht man­cher­orts so weit, daß sogar die Nut­zung des Stroms aus eige­ner Anla­ge(!) unter­bun­den wer­den kann. Vor die­sem Hin­ter­grund erscheint die Tat­sa­che des Stopps bei der Ein­spei­se­ver­gü­tung schon fast als Lappalie.

CDU/CSU und AfD wol­len wie­der Atom­kraft­an­la­gen. Mög­li­cher­wei­se kann denen mal jemand erklä­ren wie lan­ge es dau­ert bis das greift und vor allem was das für gigan­ti­sche Kosten sind. Ver­zet­te­lung ist da noch eine schwa­che Beur­tei­lung. Aber die lau­te­sten Schrei­er wer­den wohl wie­der ein­mal die Mas­sen dazu brin­gen ent­ge­gen ihrem eige­nen Inter­es­se zu wählen.

¹ Schlitz­ohr, auch: Schla­wi­ner, Schlau­ber­ger; nega­tiv: Intelligenzbolzen.

Pas­send zum The­ma (*update* 16-01-2025; 23:00h)
Wie sich Oslo von Ver­bren­nern verabschiedet

bookmark_borderDas Unerwartete tun ....

Eine der ersten Regeln für das Über­le­ben in einem Groß­un­ter­neh­men war der Halb-Satz im Titel (ganz oben), den ich von mei­nen ersten Chef, Dr. Peter Kristl, 1978, auf mei­nen wei­te­ren Weg mit­be­kom­men habe.
Er hat gehol­fen, immer!

Wie man es auch dreht und wen­det:
Die näch­ste Wahl wird wie­der kei­ne Ide­al­vor­stel­lung von Einig­keit, Kom­pro­miß­fä­hig­keit und Zukunfts­vi­sio­nen der bun­des­re­pu­bli­ka­ni­schen Par­tei­en­land­schaft hervorbringen.

Auf Dau­er kann eine Par­tei mit um die 20% Zustim­mung des Wahl­vol­kes nicht gemie­den wer­den wie grü­ne Sei­fe. Es muß sich etwas ändern an der Hal­tung der Par­tei­en jen­seits der AfD. Die Initia­ti­ve sie zwar nicht bun­des­weit, dann doch wenig­stens lan­des­weit zu äch­ten und ver­bie­ten zu las­sen hät­te mög­li­cher­wei­se Erfolg. Doch das wäre so wie bei klei­nen Kin­dern die ihre Augen zuhal­ten und dann nichts mehr sehen. Obwohl Alles noch da ist .... für ver­ant­wor­tungs­vol­le Erwach­se­ne selbst­re­dend nicht die rich­ti­ge Vor­ge­hens­wei­se. Bestimmt kon­tra­pro­duk­tiv, denn es bräch­te Sym­pa­thien derer die schon immer wuß­ten, daß Poli­tik gegen das Volk regiert (stimmt zwar nicht völ­lig, zwei­fels­frei jedoch zuneh­mend mit den Jah­ren seit der ersten Regie­rung Kohl).

Da nicht alle For­de­run­gen der AfD unsin­nig und rechts­ra­di­kal sind - wie übri­gens pro­por­tio­nal nicht all ihre Poli­ti­ker - könn­te es hel­fen ein­zel­ne Per­so­nen aus die­ser Par­tei in eine zu bil­den­de Min­der­heits-Regie­rung ein­zu­bin­den. Das Tabu zu durch­bre­chen hät­te den Vor­teil, daß man ihre Arbeit in einem Res­sort beur­tei­len und im Not­fall gegen­steu­ern könn­te. Zugleich näh­me man den Sprach­roh­ren der Par­tei den Wind aus den Segeln, die immer behaup­ten man betrü­ge sie um ihre demo­kra­ti­schen Rech­te der Mit­ar­beit als frei gewähl­te Volksvertreter.

Dem Wahl­volk könn­te so der gute Wil­le der son­sti­gen (und spe­zi­ell der Alt-) Par­tei­en gezeigt wer­den sich ihrer Anlie­gen anzu­neh­men. Das Ergeb­nis wäre eine weni­ger schar­fe Aus­ein­an­der­set­zung, die Mög­lich­keit an der Arbeit, den Ergeb­nis­sen des Tuns, und nicht an Ein­zel­per­so­nen mit extre­men Rich­tungs­vor­stel­lun­gen Kri­tik zu üben, und so ins­ge­samt Ruhe in das par­la­men­ta­ri­sche Gesche­hen ein­keh­ren zu lassen.

Die Zukunft zu gestal­ten erfor­dert alte Zöp­fe abzu­schnei­den und neue Ideen zu ver­fol­gen. Dem Land ist nicht gehol­fen wenn wie­der sol­che Poli­ti­ker das Regi­ment über­neh­men, die 45 Jah­re Still­stand und Her­un­ter­wirt­schaf­ten zu ver­ant­wor­ten haben. Wenn man dann schon dabei ist anstatt Koali­tio­nen offe­ne (Min­der­heits-) Regie­run­gen zu prak­ti­zie­ren, kom­men bestimmt bes­se­re Kom­pro­mis­se her­aus als wenn man die Alt­her­ren­rie­gen gewäh­ren und wie gehabt wur­steln läßt. Kommt noch eine Begren­zung der Man­dats­dau­er auf zwei oder drei Legis­la­tur­pe­ri­oden dazu, dann sind wir auf dem rich­ti­gen Weg die Volks­mei­nung 1:1 in die Par­la­men­te zu bringen ....
Eben: Das Uner­war­te­te tun ....

bookmark_borderNeuerwerb

Ich habe mir ein gebrauch­tes Aqua­ri­um gekauft

Es war völ­lig leer.
Schreck­lich anzusehen.
Dann habe ich Kies und ein paar dicke Stei­ne rein getan.
Schon bes­ser.
Die mit gekauf­te Leuch­te ist OK, der Außen­fil­ter funk­tio­niert und das Becken ist dicht.

Das war das Signal ein paar Pflan­zen zu kau­fen und so das Aqua­ri­um zu 'bele­ben' ....

Das Video läuft als *loop* [10 Sec.]

Nun muß es erst­mal ein paar Tage so ste­hen bevor (even­tu­ell) Tie­re ein­zie­hen können.
[Es wird berich­tet werden ....]

bookmark_borderZwischenbilanz
*update* im Kommentar von heute [10.07.2024; 21:10h]

Die Abbil­dung wur­de bis 23.07.2024 täg­lich aktualisiert

Wenn das Wet­ter *durch­wach­sen* ist schlägt sich das unmit­tel­bar auf den Ertrag an Ener­gie aus der Solar­an­la­ge nie­der. Wie man erkennt, sind die Schwan­kun­gen erheb­lich, doch es gibt - jah­res­zeit­lich ver­schie­den - immer einen Min­dester­trag. Ins­ge­amt 'mit­telt' sich das was gewon­nen wer­den kann (sta­ti­stisch).

Das liegt weit über dem, was wir ver­brau­chen. Ziel erreicht.

bookmark_borderDer 'Durchbruch' ist erreicht ....

Hier der Link zur Titel­ab­bil­dung, die Ori­gi­nal­grö­ße ist da bes­ser zu erkennen.

Seit der elek­tri­schen Anbin­dung an das Grund­netz / das ört­li­che Ver­sor­gungs­netz düm­pel­te die erreich­te Lei­stung der drei Solar­fel­der bei weni­ger als 10% der theo­re­tisch erreich­ba­ren Kapa­zi­tät. Das konn­te so nicht bleiben.

Wesent­li­che Erkennt­nis der neu­er­li­chen Prü­fung der Ein­stel­lun­gen der Wech­sel­rich­ter [Drei­pha­sen-Hybrid-Wech­sel­rich­ter-SUN-10K-SG04L­P3-EU-Deye] hat erge­ben, daß ohne ange­schlos­se­ne Bat­te­rie eine Zuord­nung von "Master" bzw. "Slave" Attri­bu­ten für die bei­den Wech­sel­rich­ter ("Inver­ter") NICHT mög­lich ist. Das ist nötig um die bei­den Gerä­te so mit­ein­an­der zu ver­bin­den, daß alle Ein­stel­lun­gen am 'Master' Gerät sogleich auf das 'Slave' Gerät über­tra­gen wer­den. Der Her­stel­ler hat die­se Bedin­gung ele­gant zwi­schen aller­lei unwich­ti­gen Details im Benut­zer­hand­buch versteckt.

Das Hand­buch könn­te dadurch wesent­lich ver­bes­sert wer­den, wenn es eine Stich­wort­su­che ent­hiel­te, denn so wäre viel Zeit erspart wor­den um zu den wirk­lich wich­ti­gen Erklä­run­gen zu gelan­gen .... na ja, mög­li­cher­wei­se fin­det sich ein *ERKLÄR-BÄR*, der DEYE den Ver­bes­se­rungs­vor­schlag macht.

Heu­te wur­de also neu ein­ge­stellt - zunächst noch ohne Bat­te­rien - und der Ertrag ent­spricht nun den Aus­le­gun­gen der drei Arrays: Je ca. 5 kWpeak Lei­stung, wovon übli­cher­wei­se im Mit­tel 60% gewon­nen wer­den. Mit­hin 3 kW, das wur­de trotz zeit­wei­ser Abschal­tung des Systems (zur siche­ren Hand­ha­bung für die Prü­fung der Ein­stel­lun­gen) zum ersten Mal erreicht.

Nach Erwerb der nun­mehr nach Durch­mes­ser und Län­ge bestimm­ten Grö­ßen der Bat­te­rie­ka­bel (50mm², 2,4m Län­ge) folgt eine abschlie­ßen­de Betrach­tung zur Gesamt­an­la­ge, ins­be­son­de­re den Punk­ten an denen es 'hak­te' und nach Lösun­gen / Abhil­fe­mög­lich­kei­ten gesucht wer­den mußte. 

Wenn die­se Zusam­men­fas­sung heu­te einen posi­ti­ven *vibe* ver­mit­telt, dann ist das rich­tig & war beabsichtigt:
Die Zit­ter­par­tie ob ich als Laie die not­wen­di­ge und pas­sen­de Kon­fi­gu­ra­ti­on aus­ge­sucht habe ist vor­bei - der Ertrag wird uns all­mäh­lich vom Gas unab­hän­gig machen und die Ein­spei­sung wird nur in sehr engen Gren­zen erfolgen.

Ein beson­de­rer Dank geht an Herrn J. Weber für die erfolg­rei­che Neueinstellung.

bookmark_borderVon Fragmenten II

Heu­te nur ein Bild der Anla­ge mit den fer­tig instal­lier­ten Solar­pa­nels und einer kur­zen Erör­te­rung wie es wei­ter geht. Wenn 'auf­ge­räumt' ist, also Hilfs­ge­rä­te weg­ge­packt sind, wer­de ich noch ein Droh­nen-Video nachreichen.



Kurz zusam­men­ge­fasst:
Die­se letz­te Stu­fe erfor­der­te mehr Prä­zi­si­on als erwar­tet, da die Auf­la­ge­flä­che der ein­zel­nen Solar­pa­nels auf dem Tra­ge­sy­stem nicht mehr als 1,5 cm (jeweils oben und unten) aus­mach­te. Dies ist bedingt durch die Hal­te­klam­mern, die nach Höhe der Panel und Brei­te der Querträ­ger aus­ge­sucht sind und des­we­gen eine vor­ge­ge­be­ne Auf­la­ge­brei­te haben.

Ins­ge­samt waren für die Ein­mes­sung, Gerü­ste, Auf­stel­lung des Tra­ge­sy­stems ('Unter­kon­struk­ti­on'), Beton­fun­da­men­te und Befe­sti­gung der Solar­pa­nel 80 Stun­den Arbeit von zwei Per­so­nen nötig.
Das Wet­ter hat aller­dings mit dazu bei­getra­gen, dass manch­mal Unter­bre­chun­gen not­wen­dig waren. Nach mei­ner Ein­schät­zung hät­ten ohne die­se Beein­träch­ti­gung wohl 60 Stun­den ausgereicht.
Zudem waren die Bau­an­lei­tun­gen und Skiz­zen der ein­zel­nen Ele­men­te teil­wei­se wider­sprüch­lich oder kryp­tisch (Pol­nisch & Eng­lisch als Spra­chen). Vie­le Ver­mes­sungs~ und Aus­rich­tungs­ar­bei­ten hät­ten sehr viel ein­fa­cher aus­ge­führt wer­den kön­nen wenn die Dar­stel­lun­gen iden­tisch beschrif­tet oder min­de­stens nume­riert gewe­sen wären - so waren bei­spiels­wei­se bau­glei­che Tei­le auf ver­schie­de­nen Blät­tern unter­schied­lich bezeich­net und erst beim Zusam­men­bau wur­de klar, dass ihre Zuge­hö­rig­keit und Maße ein­fa­cher zu bestim­men gewe­sen wären. 

Wei­ter geht es mit der Ver­le­gung der Lei­tun­gen in KG Roh­ren (oran­ge-rote Abwas­ser­roh­re), jeweils gebün­delt nach Ladung (Plus/Minus) in Flex-Roh­ren. Die­se Kanä­le wer­den von den Fel­dern 1 (links),2 (mit­tig), und 3 (rechts) in 30 cm Tie­fe ein­ge­gra­ben bis zur hin­te­ren Gara­gen­wand geführt. Mttels eines Wand­durch­bru­ches von 12 cm Durch­mes­ser wer­den dann Rohr und Kabel nach innen zu den Wech­sel­rich­tern und Unter­ver­tei­lun­gen geführt.
Alle Arbei­ten an der elek­tri­schen Sei­te der Anla­ge wer­den von einem beim Grund­ver­sor­ger zer­ti­fi­zier­ten Elek­tro­be­trieb her­ge­stellt und ver­drah­tet. Sehr zu mei­nem Erstau­nen müs­sen Geburts­da­tum und Bank­ver­bin­dung des *Antrag­stel­lers* für die Anbin­dung an das Netz mit gelie­fert werden.
Wie üblich in Deutsch­land: Bürokratie.
Abge­mil­dert durch die neu­en Geset­ze zu den Solar­an­la­gen durch die Ampel-Koali­ti­on. Ein Glück, sonst hät­te ich mög­li­cher­wei­se noch den Beruf des Groß­va­ters ange­ben müssen ...! 

bookmark_borderVon Fragmenten
*update* Bilder [14.11.2023; 16:00h]

In unse­rem Gar­ten - der zur Zeit mehr an eine Mond­land­schaft erin­nert - ragen der­zeit acht­zehn senk­rech­te Stahl­pfo­sten aus dem Boden:
Jeweils neun davon in glei­cher Höhe, die höhe­ren hin­ten, 2,8 m hoch, die kür­ze­ren vorn, 1,6 m hoch.

Am Mon­tag wer­den sie mit Längs­trä­gern ver­bun­den und zwar so, dass ein Auf­stell­win­kel von 30° entsteht.
Auf die­sen wer­den dann Querträ­ger mon­tiert, die jeweils 1,13 m von­ein­an­der ent­fernt sind.

Die gesam­te Kon­struk­ti­on, ein Photovoltaik-"Tisch" oder "Array", trägt 12 Solar­mo­du­le zu je 322 W, 36,4 V und 11,33 A.
Drei Arrays erzeu­gen zusam­men (theo­re­tisch!) 15,3 kW [Kilo­watt].
Gemein­hin aller­dings davon zu besten Zei­ten 80% (12,2 kW), an schlech­ten Tagen 20%, immer­hin noch 3,1 kW.

An guten Tagen wird mehr pro­du­ziert als ver­braucht wird - der Über­schuss geht in den Bat­te­rie­spei­cher mit 28,8 kW.

Es hat seit Pla­nungs­be­ginn Mit­te Juli gedau­ert bis die­ser Errich­tungs­stand erreicht war.
Mein Vater hät­te zur Kom­ple­xi­tät einen platt­deut­schen Spruch parat gehabt:
"Dat is nich so schiet da mol hin - dat muss ooch stinken!"

So wer­den wir - wenn Alles wei­ter so läuft - noch vor Jah­res­en­de selbst Strom produzieren.
In einer selbst geplan­ten und über­wie­gend selbst gebau­ten Anla­ge, da kein Unter­neh­men sich dar­an getraut hat - alle, die ange­spro­chen wur­den, woll­ten nur Anla­gen auf Dächern installieren.

Rück­blickend ist es doch erstaun­lich was sich in den knapp 80 Jah­ren mei­ner Lebens­zeit an tech­ni­scher Inno­va­ti­on getan hat:
Als ich ein klei­ner Bub war gab es in der gesam­ten Nach­bar­schaft ein ein­zi­ges Tele­fon in einer Knei­pe, in jedem Zim­mer der Woh­nung gab es eine Decken­lam­pe und weder Wasch­ma­schi­ne, noch Trock­ner, noch Elek­tro­herd, noch elek­trisch betrie­be­nen Kühl­schrank .... von Mikro­wel­le und Kaf­fee­ma­schi­ne ganz zu schweigen!

Wenn ich das Heu­len und Weh­kla­gen der jün­ge­ren Gene­ra­tio­nen höre, die im Über­fluss lebt und noch nie Not erlebt hat, dann wird mir Angst & Ban­ge was wohl pas­siert wenn es wirk­lich ein­mal zu Not­zei­ten kom­men sollte. 

(Fort­set­zung und Bil­der folgen)