
[Übersetzung: "Heizung sorgt für mehr Komfort"]
Ich bin immer wieder erstaunt mit welchen Platitüden Werbung daherkommt.
Texten das Anfänger oder halten die Werbefuzzis uns tatsächlich für so blöd?
nichts ist so, wie es zu sein scheint ....

[Übersetzung: "Heizung sorgt für mehr Komfort"]
Ich bin immer wieder erstaunt mit welchen Platitüden Werbung daherkommt.
Texten das Anfänger oder halten die Werbefuzzis uns tatsächlich für so blöd?

Diesem Auto entstieg eine junge Frau, so um 30, und ging in den Kindergarten.
Entlang des Mittelstreifens in dieser Anliegerstraße (20Km/h!) sind Parkplätze angezeichnet, insgesamt 16.
Davon waren 5 Plätze frei.
Dennoch parkte die Frau direkt vor den (einzigen) zwei Behinderten-Parkplätzen.
Wenn Sie nun denken "Na ja, mal' schnell das Kind rausholen dauert ja nicht sehr lang!" muß ich Sie enttäuschen.
Der Spazierweg für Fußgänger läuft neben dem Kindergarten längs zu Straße, und als ich schon die Strecke vom Ort des Parkfrevels über eine kleine Brücke, und auf dem Spazierweg jenseits des "Scheideschlots" zurück gelaufen war, stand das Auto immer noch dort.
Schauen Sie sich nun das nächste Bild an.
Und wohin der kleine grüne Pfeil zeigt.
Wie dickfellig und abgebrüht muß man sein, sich ins *absolute Halteverbot* zu stellen
und gleichzeitig zwei Behinderten-Parkplätze zu versperren?

Als wir hier vor knapp vier Jahren eingezogen sind konnte ich im ersten Frühjahr zwei Katzen zählen, eine schwarze Katze mit weißen Spitzen an den Vorderpfoten und einen graumelierten Kater. Im zweiten Jahr kamen eine Tabby-Katze und eine schwarz-weiß gefleckte Katze dazu. In diesem Jahr waren es bisher drei neue Katzen: Eine fast durchgängig graue Katze, eine japanische Katze mit Kindchen-Gesicht und Mini-Ohren, und ein massiger schwarzer Kater der selbst Hunden gegenüber äußerst aggressiv ist.
In unserem Garten fand ich in den vergangenen Jahre Spuren von erlegten Vögeln - zweifelsfrei von Katzen getötet - allein in diesem Jahr waren es drei Fälle. Natürlich habe ich das nicht direkt beobachtet, doch gegenüber der Zahl von zwei toten Vögeln in den drei Vorjahren war das eine erschreckende Steigerung.
Es wird empfohlen Katzen wenigstens mit Glöckchen auszustatten damit sie als Lauerjäger rechtzeitig erkannt werden wenn sie zum Tötungssprung ansetzen und dabei das Glöckchen Töne abgibt. Die Kreativität der Katzenbesitzer-Ausreden warum sie das ablehnen ist groß. Immer mehr Vögel bezahlen diese Nachlässigkeit mit ihrem Leben.
Was als *Schmusekatze* auf ihrem Sofa oder Bett liegt und schnurrt, liebe Katzenbesitzer, ist ein von Natur aus sehr gut ausgestattetes Raubtier! Doch im Gegensatz zu wilden Katzen und ihren Verwandten haben Hauskatzen keine Sperre aufzuhören zu jagen wenn sie satt sind und gefressen haben. So werden ihre Beutetiere unsinnigerweise reduziert, denn sie dienen nicht einmal mehr dazu Hunger zu stillen, sondern pure Mordlust zu befriedigen.
Ich empfehle gern das nachfolgende Video:
Es wird dort aufgezeigt welchen ökologischen Schaden Hauskatzen als *FREIGÄNGER* anzurichten in der Lage sind und wie sie mit Schuld daran tragen, daß unsere heimische Vogel-¹, Reptilien-², und Nagerwelt³ ausgerottet werden.

Beispiele: ¹ Spatzen, Amseln, Meisen; ² Frösche, Kröten, Eidechsen; ³ Mäuse, Siebenschläfer, Maulwürfe

Das Geld, das nicht arbeitenden Personen zur Verfügung gestellt wird ist umstritten - doch darauf will ich hier nicht eingehen. Oder doch:
Die immer wieder thematisierte Mißbrauchsproblematik besteht überall da, wo etwas verteilt wird was aus öffentlichen Kassen kommt. Wenige Menschen sind tatsächlich richtig informiert - und doch werden Meinungen verbreitet um sich irgendwie wichtig zu machen und *Freunde* zu gewinnen. Arm!
Es geht um die Bezahlkarten, die verhindern sollen, daß Geld abfließt anstatt hier im Land ausgegeben zu werden.
Der erste Fehler im Denken - und dazu habe ich noch nie etwas Vernünftiges gelesen - ist doch die unterschwellige Einmischung, die nicht ausgesprochene Bevormundung dazu, was die Empfänger mit ihrem Geld anfangen. Sparen sie etwas davon um die zu Hause Gebliebenen zu unterstützen entsteht doch kein Schaden, denn der ausgezahlte Betrag wird davon ja nicht beeinflußt .... und wenn jetzt jemand den Einwurf hat dann zahle die Gemeinschaft für mehr als nötig, dann ist das schäbig, denn die tatsächlichen Summen sind ja keine fürstlichen Gaben, sondern am Existenzminimum orientiert.
Zweitens habe ich den Verdacht wir sollen auf subtile Weise an *bargeldlos* auch auf diesem Wege eingestimmt werden. Wenn es für einen Teil der Bevölkerung weitgehend unproblematisch ist so zu existieren - warum dann nicht die Ausweitung auf die Gesamtbevölkerung?
Ist es nicht tatsächlich so, daß die Bankkarten jeglicher Art nichts anderes werden würden als die Bezahlkarten für Wohlfahrtsempfänger?
Man könnte jedem Besitzer die Existenz entziehen indem die Nutzung der Karten zur Verfügung vom eigenen Konto unbrauchbar gemacht werden. Einfach so. Weil es nur wenig Aufwand bedeutet.
"Wohl kaum realistisch!" werden Sie denken - doch wie sieht es aus wenn ein autokratisches System errichtet würde und Sie als *Feind* eingestuft wären? Was würden Sie denn tun um zu überleben? Dem *Großen Bruder* huldigen und jedweden Widerstand einstellen ..!?
Nehmen wir die Zahlung von Renten:
Ist gerade wenig Geld da kürzen Leute wie Herr Spahn oder der Giftzwerg Amthor skrupellos die Beträge die auf die Konten der Empfänger überwiesen werden - denken Sie, das würde zu einer Klagewelle und gar Aufruhr im Lande führen? Oder zu Konsequenzen?
Aus dem realen Leben:
Kürzlich wurden doch Daten en masse von PayPal gestohlen und so unzählige Transaktionen kompromittiert. Als Ergebnis bekam ich per sms die Mitteilung meiner Bank aus *Sicherheitserwägungen* werde man mir eine neue Karte ausstellen, eine umfassendere Erklärung werde mir nächstens anderweitig zugehen.
Nun stellen Sie sich vor ich hätte genau jetzt Urlaub gebucht und müßte die (Kredit-) Karte im Ausland nutzen, da die Debitkarte dort nicht akzeptiert würde .... eine einseitige Handlung der Bank zu meinen Lasten und ich wäre aufgeschmissen. Ohne Handlungsalternativen - und wahrscheinlich genauso ohne rechtliche Schadensersatzansprüche. Einfach so.
Viele Konjunktive, ich weiß.
Jedoch durchaus real als Möglichkeit denkbar.
Nein, ich finde Bezahlkarten sind eine Beleidigung und Mißachtung der Würde von Menschen in Not.
Der Skandal ist bei Vielen allerdings die Tatsache, daß sie jahrelang eingezahlt haben und nun wie Betrüger behandelt werden, die etwas ihnen nicht Zustehendes erschleichen wollen.
Die Abschaffung von Bargeld und Ersatz durch bargeldlose und rein digitale Möglichkeiten stellen den Normalkunden der Kreditinstitute genau auf den selben Platz den die Politik derzeit den Empfängern von Sozialleistungen zuweist.
Jahrelang habe ich es abgelehnt über paypal Zahlungen zu machen.
Weil zwei Faktoren zusammen kamen:
- Wirkort USA
- Unbestimmter Datenschutz
Bis es kürzlich soweit kam, daß die Zahlungsmethode - verschleiernd - mit einem anderen Namen versehen wurde und ich erst im allerletzten Schritt erfuhr "Diese Zahlung wird von unserem Finanzdienstleister paypal abgewickelt." und dann war es schon zu spät den Vorgang abzubrechen.
Wie oft werde ich ausgelacht, mitleidig mit dem Satz beschieden "Du hast doch gegen die Marktmacht dieser Konzerne keine Chance." oder mir wird bedeutet die Zeit verlange eben die neuen Strukturen .... doch bisher konnte mir noch keiner von den Spöttern und mitleidig Lächelnden einen Beweis liefern warum es nicht mit den überkommenden Methoden der Zahlungsweise geht. Ich nutze die wo immer möglich, es geht also.
Ich zähle mal auf, wie sich der Zugang zu meinem online Konto gewandelt hat:
Vermutlich folgen Fingerabdruck, Gesichtserkennung und irgendein unsinniges Gadget (ähnlich captcha?) .... und die IT Abteilung der Bank, die einmal aus zwei (!) Personen, IT Fachmann und Sekretärin, bestanden hatte ist mittlerweile eine Hauptabteilung mit drei Ebenen und knapp 60 Mitarbeitern.
SLOGAN: "SO geht Fortschritt!"
Und wie komme ich darauf an einem ganz gewöhnliche Mittwoch sowas loszulassen?
Weil ich gerade die nachfolgende Notiz gelesen habe, die den kompletten Firlefanz ad absurdum führt:
Weil Daten die in großen Datenbanken gespeichert sind IMMER das erste Ziel von Verbrechern sind ....
Wo früher ein Bankraub das Geld brachte genügt heute ein Laptop.
Schöne neue digitalisierte Welt ....
Wenigstens wird dabei niemand erschossen.
Bezug: Sendung von WISO zur Kartenzahlung

Deswegen: Eine sehr tendenziöse Darstellung - es gibt ganz andere Größenordnungen von Steuerhinterziehung die mit den Zahlungssystemen nichts zu tun haben. Sonderbar, daß nur die Kleindelikte ins Visier genommen werden und die großen Schurken mit *Sponsoring* (= Bestechung) dafür sorgen unbehelligt zu bleiben.
Die Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit (außerhalb der EU) wurden völig übergangen.
Wie sieht es mit Menschen mit geringen Einkünften aus deren Einkomen nicht dafür reicht eine Karte für Bezahlung zu bekommen? Oder Menschen mit Behinderungen, die Automaten und elektronische Zahlungssysteme nicht bedienen können? Beispiel "touchscreen" für Blinde??
Völlig außer Acht gelassen ist die enthaltene Tendenz zur völligen Abschaffung von Bargeld ... und wenn dann die elektronischen Systeme ausfallen, die Automaten für Bargeld weg sind - wie soll dann bezahlt werden?
Oder wenn es einen Systemwechsel gibt und der Staat die Elektronik abschaltet? Oder wenn die Guthaben mit irgendwelchen Abgaben belastet werden weil es der Finanzminister so verordnet? Bargeld kann so nicht mißbraucht werden.
Zuletzt: Eine Modenschau der Redakteurin wird gratis mitgeliefert, für jeden Anlaß das *richtige outfit* - Selbstdarstellung der Zugehörigkeit zu GenZ? Neiiin, natürlich alles reiner Zufall ....
Dazu eine Sammlung von Kommentaren, nicht ganz zufällig ausgewählt:











Wann haben Sie, liebe Lesende, zuletzt einen Artikel zu Geschehnissen in China gesehen/ gelesen? Damit meine ich nicht Nachrichten zu Parteitagen, Stellungnahmen zu Reden anderer Regierungsmitglieder über China und selbstverständlich auch nicht Klatsch aus der Medienbranche.
Wie sieht es mit der technologischen Entwicklung und dem Fortschritt der Wissenschaften dort aus? Nada, Null, Nix!
Nein, sondern so *richtige* Nachrichten über den Alltag der Bevölkerung, über Familien, über das Berufsleben, die Wohnungssituation, die Versorgungslage, die allgemeinen Lebenshaltungskosten und was man dort so als Freizeitbeschäftigung macht.
Wir werden in den Öffentlichen Medien mit immer neuen Krimis bedient, Talkshows an fast jedem Wochentag, der Ätna spuckt Feuer, und in Pakistan gibt es Überschwemmungen. Aus USA wird über die Unverschämtheiten und - entschuldigen Sie die Formulierung - jeden Furz des Präsidentendarstellers Trump und seine Lachtruppe von Dilettanten berichtet.
Doch was so täglich in China passiert ist offenbar keine (oder: fast keine) Sendung wert.
Mich macht so etwas stutzig und ich kann mir zwei Gründe dafür vorstellen:
1. Es würde hier zu Beschämung, Neid und drängenden Fragen an die Politik führen wenn man unsere Verhältnisse vergleichen würde - weil die Chinesen hier als dumme Bauern dargestellt werden obwohl sie uns doch in den meisten Feldern des organisierten Staatswesen weit voraus sind;
2. Es herrscht blanke Unkenntnis und Ideenlosigkeit bei den Medien was und wie man über China berichten könnte, weil man nicht das nötige Personal vor Ort hat, oder, wenn man es hat, beschränkt es sich auf sowieso schon überlastete Korrespondenten die für mehrere Interessenten arbeiten und einfach keine Zeit zu Kreativität und mehr als Routine-Bla-bla haben.
Klar, es gibt mehr, keine Frage, doch das sind die ersten Gedanken die ich dazu hatte/habe. Wie sehen Sie das - fühlen Sie sich *ausreichend* und/oder *umfassend* zu China informiert?
Geben Sie einmal in einer Suchmaschine "Chinesische Impressionen" ein - nur Klischee, Folklore, Geschichte, das *moderne* China findet dort NICHT statt. Es sei denn auf Berichtseiten von privaten Besuchern die kein Besuchsprogramm gebucht haben.
" .. Es zeigt, dass wenn eine Ära vorbei ist,
der Geist dieser Ära noch lange, lange weiter lebt .. "
Kritik ist wohlfeil, wenn man nicht etwas Besseres oder mindestens eine Alternative aufzeigt. Was ich im folgenden Text angehe.
Es ging im Wesentlichen um die überdauernde NS-Ideologie, die immer noch und immer wieder in den Köpfen mancher Zeitgenossen steckt. Wir fragen uns also, WAS die Attraktion dieser Ideologie - die eine fiktive "deutsche Identität" postuliert - ausmacht. Wofür sie Ersatz ist, wovon sie ablenkt und für wen dieser Art zu denken typisch ist bzw. wer davon einen Nutzen hat. Darin versteckt sich die Frage WER das Ziel solcher Angriffe ist und warum das im Einzelfall nicht immer mit einer überdauernden Ideologie zu tun hat, obwohl es auf den ersten Blick so aussehen kann - anders ausgedrückt: Was als "Braune Ideologie" interpretiert wird kann - in seltenen Fällen - etwas ganz anderes sein.
1. Da war zunächst die Frage der "Deutschen Identität".
Das bedeutet "Wer ist Deutscher im Sinne dieser Ideologie"? Nun, wir alle kennen die Rassentheorie der Nazis, die formulierten ein Deutscher sei "blond und blauäugig", die Jugend "Flink wie Windhunde; zäh wie Leder; hart wie Krupp-Stahl". Die deutschen Mädchen hingegen hätten Kinder zu kriegen und den Haushalt zu führen.
Da frage ich mich: Wollen all die jungen Frauen, die sich nun der rechten Szene zugesellen, tatsächlich diese Heimchenrolle von "Küche & Kinder" haben. Ist es ihnen überhaupt bewusst, dass das ein ganz wesentlches Element der "germanischen Kultur" ist?
Auf die tatsächlichen genetischen Stammeszugehörigkeiten der Deutschen will ich gar nicht erst eingehen. Es ist hinreichend festgestellt, dass es eine "germanische Rasse" überhaupt nicht gegeben hat oder etwa geben kann, denn das Erbgut ist in Mitteleuropa weitestgehend vermischt zwischen all den Völkern die da zugehörig sind.
Wer das Gegenteil behauptet belügt sich selbst - und täuscht andere die ihm glauben.
2. Warum brauchen Menschen eine solche 'braune' Ideologie?
Die Grundlagen der rechtsgerichteten Ideologie sind einfach, eingängig und man braucht sich nur eine wichtige Regel zu merken:
Wer kommandiert und Parolen vorgibt ist der Führer - alle haben sich unterzuordnen und Gehorsam zu leisten. Das gilt auch für Zwischenebenen, die als von 'oben' gebilligt und beauftragt gesehen werden müssen - und weil ihre Aufgabe ihnen 'von oben' zugeteilt wurde brauchen auch sie nicht zu denken, sie müssen nur weitergeben und dafür sorgen, dass die ihnen unterstellten Personen sich an die Regeln und Befehle halten und diese geflissentlich und wortgetreu ausführen.
Sofort wird klar:
Wer zu faul ist selbst zu denken, wer nicht in der Lage ist komplexe Strukturen selbst zu durchschauen, der ist bei dieser Art von Organisation richtig aufgehoben und wird es als Erleichterung empfinden sich nicht selbst bemühen zu müssen, sondern gesagt zu bekommen wie man über diese und jene Dinge des Lebens denken und urteilen muss.
3. Welche Menschen sind für ideologische (Nazi) Parolen anfällig?
So ergibt sich aus dem vorigen Absatz eine wahrscheinliche Persönlichkeitsstruktur, die den einfachen Parolen folgen wird:
Es sind Menschen die unter Selbstzweifeln und Minderwertigkeitsgefühlen leiden - denen wird ein Feind gegeben, an dem sie ihren Frust ablassen können, dem sie die Schuld für ihr trostloses Leben geben können, an dem sie sich 'abarbeiten' können. Das lenkt sie davon ab selbst etwas für sich tun zu müssen und sich verantwortlich für das eigene Leben zu zeigen. Die Selbstüberhöhung gegenüber anderen Menschen macht diese zu Untermenschen, denen gegenüber man sich erhaben und wichtig, besser, fühlen kann.
Wer das einmal verinnerlicht hat wird weder davon lassen wollen, noch auf die Idee kommen 'Untermenschen' gegenüber Mildtätigkeit, Menschlichkeit oder Mitgefühl zu zeigen.
4. Wer ist Ziel der NS-Ideologie?
Das Ziel der rechten Politik ist - anders als es der Gefolgschaft gegenüber ausgedrückt wird - nicht etwa deren Glück und Wohlstand. Es ist vielmehr der Beginn der Ausbeutung unter anderer Parole. Wie im sogenannten 'Dritten Reich' gesehen werden konnte versorgten sich die Parteigrößen schamlos und skrupellos selbst zu schlechter werdenden Zeiten nach Kriegsbeginn mit allen Annehmlichkeiten - während die Massen, die Parteigenossen, die Gürtel enger schnallen und sich im Zweifel mittels 'Winterhilfe' versorgen mussten.
5. Wem nützt es, Menschen unter dieser Ideologie zu versammeln?
Wie im vorigen und zweiten Unterpunkt aufgezeigt ist es eine schmale Gruppe von Parteiführern und ihrem jeweiligen Tross, die alle dem Führer unterstehen und es verstehen, sich gefügig zu zeigen um diese Positionen zu behalten. Loyalität und Unterwerfung gegenüber dem Führer sind die wichtigsten Bedingungen, die sie zu erfüllen haben.
Das alles bringt ihnen ein bequemes Leben in bester wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Stellung ein - wofür sie es gern in Kauf nehmen nach unten zu treten und nach oben zu buckeln.
Wir erleben derzeit genau diese Strukturen bei der AfD, Sie brauchen nur zuzuhören und werden die einschlägig handelnden Personen leicht identifizieren. Die Themenvorgabe durch Herrn Gauland ist deutlich: Klimawandel, Zuwanderung, Islamisierung. Zudem wird, wo es möglich ist, Neid geschürt und es wird nicht davor zurückgeschreckt Unwahrheiten (wissentlich!), beispielsweise zu *Ausländerkriminalität* und *Sozialmissbrauch* zu verbreiten. Was dazu dient Stimmen zu bringen ist erlaubt, auf Wahrhaftigkeit und Objektivität wird gepfiffen.
Wenn wir also den Ausgangssatz ansehen, der lautete:
" .. Es zeigt, dass wenn eine Ära vorbei ist, der Geist dieser Ära noch lange, lange weiter lebt .. " und ich ergänzend hinzufüge "und sich jederzeit wieder erheben kann und in Gedanken und Taten aufersteht!" so wird klar:
Ja, es stimmt, Menschen können immer wieder mit den gleichen Methoden *eingefangen* werden und für die Zwecke der rechtsgerichteten Politik mobilisiert werden.
Insoweit ist die Grundidee der Autorin als berechtigt anzusehen.
[Zuerst veröffentlicht → 13. Feb. 2020 um 00:08 Uhr]
Siehe hierzu auch → Inkonsequenz
Freitags ist "Brot-Abhol-Tag", denn manche frischen Brote gibt es mittlerweile - mindestens vom Bäcker um die Ecke, der keiner Bäckerei-Kette angehört - nicht mehr spontan zu kaufen, sondern nur auf Bestellung. Da ist es erstens frisch, und die Frage, die früher oft an das Bäckereipersonal gestellt wurde 'is daas friisch?' erübrigt sich, und zweitens ist man sicher es zu bekommen. Das ist wirklich viel wichtiger.
Nun habe ich manchmal die Neigung so vor mich hin zu dichten, aber "Ach du schöne Bäckerin ...du bist die Allerliebste doch von allen, allen Mädchen!" wie bei Insterburg & Co. brächte mir wahrscheinlich mindestens indignierte Blicke, oder gar, o Graus!, ein Verbot den Laden jemals wieder zu betreten .... so lesen Sie nun, wertes Publikum die entschärfte Fassung der *Ode an die Bäckerin*:

Lachen Sie nicht.
Es ist Ernst gemeint ...!

Zum Hintergrund:
- Insterburg & Co. war eine deutsche Komikerband, die in der Urbesetzung von 1967 bis 1979 bestand.
- Insterburg & Co. - Die Bäckerin
-
- .... doch dann wurd' es ihr auf der Erd' zu klein
- sie schiffte sich zum Mars nun ein!

war und ist für viele Schüler ein Haß-Objekt. Da freut es sie, wenn der Landesschülerrat Niedersachsen die Abschaffung fordert .... und sogleich haben sich einige Wichtigtuer angeschlossen, die hier eine Chance sehen sich ohne viel Wissen und erst recht keine umfassende praktische Unterrichts- oder Schulerfahrung (möglicherweise nur der eigenen, mißratenen Schulzeit), sich *wichtig* zu machen.
Soweit erkennbar wird die Kampagne mit Hilfe einer ehemaligen Grundschulpädagogin Eva Odersky , mittlerweile promoviert, und an der "Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt", (hervorgegangen aus der ehemals Katholische Fachhochschule Eichstätt), wesentlich beeinflußt und mittels reger Vortragstätigkeit in die Welt getragen.
Völlig zu recht widerspricht eine Gruppe von Fachpädagogen, die weniger Vorträge und Veranstaltungen mit wohlklingenden Titeln, dafür aber Arbeit an den Grundlagen, im Schulbetrieb leisten. Es ist immer leicht zu theoretisieren oder mit Kleingruppen spezifische Themen als "Studie" durchzuführen. Das sind allerdings immer Ausschnitte aus dem Schulleben, das, sehr viel komplexer, von den vorgeblich wissenschaftlich orientierten 'ForscherInnen' bei ihren Studien völlig außen vor bleibt - und schon deshalb nicht die nötige Kompetenz und Relevanz hat, die ein so wichtiges Thema, das das Schicksal vieler weiterer Schülergenerationen bestimmt und daher entscheidet.
Zur Erinnerung welche fatalen Folgen solche "Studien" haben sei nur an "Schreiben nach Gehör" (Zitat: "Die Eltern, die mit den Folgen mangelnder Rechtschreibkenntnis ihrer Kinder am Ende der Grundschulzeit leben müssen, lehnen die Methode nahezu einhellig ab. In einer nicht repräsentativen Umfrage der DZ sprachen sich 89 Prozent der Teilnehmer für ihre Abschaffung aus."), ähnlich bei "Schreiben durch Lesen" (Zitat: "besonders spektakuläre Form schulischen Mißerfolgs")" und die Einführung der Mengenlehre in Grundschulen erinnert: Fehlschläge, ausgedacht von TheoretikerInnen, fernab jeder Praxis mit ausgesuchten Kleingruppen, und hoher Aufmerksamkeit, entsprechenden finanziellen Mitteln (!) ausgestattet, und in der nachfolgenden Praxis grandios gescheitert!
[Um Mißverständnissen vorzubeugen: Ich bin kein verbissener Feind der Mengenlehre, halte jedoch die Denkweise über die Reihenfolge für verkehrt: Wer die Mathematik schon beherrscht kann sie als Vereinfachung erkennen - wer hingegen erst in die Materie eindringt hat nicht den Überblick diese Vereinfachung zuzuordnen, und wird daher an komplexen Ausdrücken mangels Verständnisses scheitern.]
Bewegen wir uns zurück ins Mittelalter?
Es gab *Schriftgelehrte* schon in der grauen Vorzeit - die sich von der breiten Masse dadurch unterschieden, daß sie in der Lage waren zu lesen und zu schreiben.
Die Forderung das Schreiben lernen auf Druckschrift zu begrenzen führt geradewegs in diese graue Urzeit zurück, denn was die Protagonisten völlig verkennen ist die Verknüpfung mit dem Erlernen motorischer Fertigkeiten, die insgesamt die Geschicklichkeit verbessern, und die geistige Entwicklung, die durch den Verbund von Sehen-Vergleichen-Motorischer Wiedergabe erzeugt werden:
Wer besser schreibt denkt besser, erfaßt den Inhalt dessen WAS er schreibt leichter - schon die Abweichung gegenüber früherer Handhabung in den Grundschulen anstatt in Diktaten das Verstehen von Worten und Texterfassung ganz allgemein zu fördern, wurde das "Abschreiben von Text" eingeführt. Mit der Folge, daß heute ein Drittel(!) der Schüler die Grundschule verläßt ohne *sinnerfassend* lesen zu können .... und wer das nicht kann, versteht die Welt um ihn herum nur begrenzt, und muß sich auf visuelle Eindrücke verlassen.
Wen wundert es da noch, daß die Blender und Schauspieler vom Schlage des Präsidentendarstellers Trump solche Erfolge vor allem bei den bildungsfernen Schichten, die allenfalls in der Lage sind ein Comic-Heft durchzublättern und aus den Bildern zu erkennen um was es geht, nach Äußerlichkeiten und nicht politischen Inhalten urteilen?
Der Landesschülerrat liegt jedenfalls aus jugendlicher Unkenntnis, mangelnder Erfahrung und schlichtweg eingeschränkter Urteilsfähigkeit falsch solche wesentlichen Veränderungen zu befürworten.
Die "Deutsche Gesellschaft für Lesen und Schreiben, Sektion der International Reading Association (IRA) e.V." jedenfalls widerspricht dem Experiment heftigst, mit Recht, wenn man die gefährlichen Folgen betrachtet:
Wir provozieren damit eine weiter geteilte Gesellschaft, deren überwiegender Teil zwar noch lesen, aber nicht mehr schreiben kann, und dabei auf fremde Hilfe angewiesen ist. "Aber es gibt doch *künstliche Intelligenz*" höre ich da schon manche schreien. Klar, wenn man sich dem digitalen Diktat völlig unterwerfen will ist das eine Lösung - nur wird das dazu führen, daß schließlich ALLE Lebensbereiche durch digitale Einheiten bestimmt werden.
Das ist dann nicht so kuschelig wie bei "Nummer 5 lebt", sondern eher dystopisch wie bei "I, Robot"
Kürzlich las ich bei *correctiv* Ricarda Lang habe sich empört weil dieser Flug mehr CO₂ verursacht habe als ein Mensch in seinem gesamten Leben erzeugen würde.
Die *fact-checker* haben eine Professorin gebeten das zu prüfen und ein statement dazu abzugeben.
Die Frau Professorin hat bestätigt: Kein CO₂, kein Ruß ....

Der letzte Absatz allerdings enthält eine schwer zu erklärende Ungereimtheit, denn dort steht ".. Bei der Verbrennungsreaktion zwischen Wasserstoff und Sauerstoff würden auch Stickstoffoxide freigesetzt, .. Auch Wasserdampf ist ein Treibhausgas – und greift womöglich zusammen mit Stickstoffoxiden die Ozonschicht an .."
Der Fehler liegt in dem Teil des Satzes:
".. Bei der Verbrennungsreaktion zwischen Wasserstoff und Sauerstoff
würden auch Stickstoffoxide freigesetzt .."Das ist chemisch unmöglich, denn aus H (Wasserstoff) und O (Sauerstoff) wird kein N (Stickstoff) gebildet.
Allenfalls könnte gemeint sein, dass es bei der Verbrennung aus der Umgebungsluft wegen der großen Hitzeentwicklung und der Anwesenheit von Stickstoffverbindungen zu weiteren Ab- oder Umbauprodukten von Stickstoffverbindungen kommen könnte, die schädlicher sind als in unberührter Zusammensetzung. Der Teufel steckt wie so oft im Detail ....
Die Grundaussage von Frau Lang ist nach meinem Verständnis der Chemie mindestens in diesem Punkt falsch.
Es ist kaum zu glauben, noch weniger zu verstehen.
Wesentlicher Anteil von Geschichtsunterricht (uńd begleitenden Fächern wie Politik, Gesellschaft uns Staatsbürgerkunde, je nach Bundesland und die Aufstellung ist bestimmt noch nicht komplett) ist dem Thema »Entstehungsgeschichte des so-genannten "Dritten Reichs"« gewidmet. Generationen die nach dem II. Weltkrieg die Schulen durchlaufen haben wurden mit Bild- und Tondokumenten aus dieser Zeit mittels Spiralcurriculum unterrichtet:
".. Das Curriculum folgt damit nicht allein einer innerfachlichen Logik, sondern berücksichtigt auch entwicklungs- und lernpsychologische Gesichtspunkte, ordnet den Stoff nicht linear an, sondern in Form einer Spirale, so dass einzelne Themen im Laufe der Schuljahre mehrmals auf jeweils höherem Niveau und in differenzierterer Form wiederkehren. .."
Aus der Tatsache, daß es - neben den Enttäuschten in der Alt-Wählerschaft des Ostens - vor allem Jungwähler zur AfD zieht bedeutet ein wesentliches Versagen des Schulsystems und der Medien, denen es nicht gelungen ist die Perfidie der Vorgehensweise rechter Agitatoren zu entlarven. Die Folge-Generationen darauf vorzubereiten deren verschleierte Vorgehensweise zu durchschauen. Die Absicht demokratische Strukturen des Staates zu unterwandern somit abzuwehren.
Der Gedanke der *AUSGEWOGENHEIT* der Berichterstattung ist einerseits zu breit wenn gleiches Gewicht auf rechte Dogmatik wie auf demokratischen Ausgleich gelegt wird, andererseits zu eng wenn selbst erfolgversprechende und durch Vernunft begründete Forderungen aus Richtung der AfD pauschal verdammt werden.
Die traditionelle Haltung der (Staats-/ öffentlich-rechtlichen) Medien und insbesondere die Wahl der Themen ist in die Mitte der Gesellschaft gerichtet während die Ränder weitgehend ignoriert und daher ausgelassen werden. Mein Paradebeispiel ist die Zeit, die auf Erdbeben, Vulkanausbrüche und sonstige Naturereignisse auf anderen Kontinenten verschwendet wird, während drängende soziale Probleme im Inland in wenigen Sätzen abgetan werden.
Wer hier im Lande nicht weiß wie er die nächste Miete, den nächsten Einkauf, die Nachzahlung für Energieunternehmen bezahlen soll, wird sich wenig für die Not auf anderen Kontinenten interessieren - und bedauerlicherweise können sich die Medienverantwortlichen in diese Menschen in unserem Land nicht mehr hineindenken weil ihre Lebenswelt zu weit davon abgehoben ist.
Es ist sicher eine Tragödie wenn Tausende irgendwo sterben - doch wenn wir wenige Jahre zurückdenken wird klar:
Erst der globale Austausch von Informationen hat es mit sich gebracht, daß dafür Zeit in der Berichterstattung gebraucht wird, die für lokale Vorkommnisse dadurch fehlt. Hier mangelt es an Kriterien diesen Zustand zu ändern und das macht traditionelle Medien für viele Menschen irrelevant weil sie nicht ihre Erlebniswelt umfassen.
So kommt es, daß nach nur drei bzw. vier Generationen eine rechte Bewegung sich schleichend der Mehrheit in Wahlen nähert, und es sogar Politikern wie Herrn Spahn, der zudem behauptete "Ich kenne die Rechten!", nicht klar ist wie da mit dem Feuer gespielt wird. Die NSDAP gab sich *bürgerlich* und unterwanderte die Entscheidungsfunktionen des Staates durch Einschleusung von gesinnungstreuen Gefolgsleuten .... und war so 1933 schlagartig zur Machtergreifung in der Lage.
Wem das alles noch nicht reicht der werfe einen Blick nach Westen, in die USA: Da wird vor aller Öffentlichkeit ein Grundsatzprogramm der Entdemokratisierung, Agenda 2025, in die Tat umgesetzt.
Hitler wurde nicht geglaubt was in "Mein Kampf" stand - ebensowenig haben die Amerikaner verstanden was Trump als Gallionsfigur, nicht als Vordenker, umsetzen soll:
Einen autokratischen, christlich-fundamentalistischen Staat, in dem die Bibel über der Verfassung steht.
So lautet mein Appell: Politiker und Medien sollten Stück für Stück die Programmatik der AfD vor- und deren Folgen darstellen, anstatt sich mit Verbotsphantasien und Lebensläufen von AfD-Politikern zu verzetteln.