bookmark_border".. Eine Seefahrt die ist lustig,
eine Seefahrt die ist schön .... "

Letz­tes Zaun­teil war am Mon­tag die­ser Woche fer­tig und abholbereit!
Es wur­de nötig wegen ver­schie­de­ner Pro­ble­me, die vor der phy­si­schen Pha­se nicht zu erken­nen gewe­sen waren.

Unten sehen Sie zwei Abbil­dun­gen, links die Strecke, die ich zur Rück­fahrt gewählt habe, rechts die Strecke, die über Ham­burg führt und ein wenig län­ger ist. Beto­nung auf "ein wenig", denn der Unter­schied zwi­schen 382 km und 340 km ist ja wahr­haf­tig nicht sehr groß.
Aller­dings, das ist der Clou, bedeu­tet die kür­ze­re Fahrt­strecke daß man in den Genuß einer See­fahrt quer über die Elbe kommt. Glück­stadt - Wisch­ha­fen. Der Fahr­preis für PKW und Fah­rer war 11,50€. Der Hund koste­te nichts. Doch der Kas­sie­rer frag­te mehr­mals wo denn mei­ne Frau wäre - beim drit­ten Mal schließ­lich glaub­te er mir, daß ich allei­ne auf der Fäh­re war.

Dem gemein­hin ver­brei­te­ten Vor­ur­teil man spa­re auf dem Weg mit der Fäh­re Zeit und Geld kann ich nun getrost wider­spre­chen. Die Fahrt ver­läuft abseits der Auto­bahn auf Land­stra­ßen und aus den Stun­den die das Navi aus­wirft wur­den am Ende fast 6,5h -das im Gegen­satz zu 4,5 h über die Auto­bahn (wenn für den Elb­tun­nel nicht Stau gemel­det wur­de), zudem addie­ren sich noch die Fähr­prei­se dazu und selbst bei hohen Sprit­ko­sten sind die 40 km Dif­fe­renz nicht in der Lage die Kosten zu senken.

Da ich noch nie die Elb­fäh­re genutzt habe war das der erste Grund für mei­ne Wahl die­ses Mal quer durch zu fah­ren. Mit 77 ist schließ­lich nicht sicher ob das spä­ter noch gelin­gen wür­de ;c) - nun kann ich mit­re­den wenn davon gespro­chen wird. Obwohl mei­ne ledig­lich eine und wohl auch letz­te Fahrt mit der Fäh­re nur anek­do­ti­schen Beweis lie­fern kann wage ich die Feststellung:
Wer gern ein­mal eine kur­ze Schiffs­rei­se machen will soll­te das gern auf die­ser Fahrt tun, hin­ge­gen sind dabei weder Zeit- noch Geld­erspar­nis zu erwar­ten. Im Gegenteil.

Das wird anders sein wenn erst die geplan­te neue (Unter-) Que­rung fer­tig ist - was wegen der viel­fa­chen juri­sti­schen Fall­stricke und Kla­gen noch etwas dau­ern kann .... wir sind schließ­lich in Deutsch­land, dem Land der Par­ti­ku­lar­in­ter­es­sen. Da haben Soli­da­ri­tät und Prag­ma­tis­mus kei­ne Chance 

Lied­text

bookmark_border"Starke Partner"

Ein paar Ein­zel­han­dels­ge­schäf­te in Papen­burg haben sich *zusam­men­ge­tan* um gemein­sam für eine Rück­be­sin­nung der Käu­fer auf den loka­len Han­del hin­zu­ar­bei­ten. Soweit so gut, es ist alles sehr 'wer­tig'. Wie es heu­te heißt, wenn etwas prot­zig daher­kommt, viel Gold und geschnör­kel­te Schrift - eben so wie man sich in der Pro­vinz die gro­ße wei­te Welt vorstellt.

War­um ich mich über­haupt damit befas­se:
Ich habe den Ver­such gemacht eine Büro­ma­te­ri­al­fir­ma 'albers' (sie­he deren eige­ne Schreib­wei­se) auf ihrer Web­prä­senz zu besuchen:


Was ich zu sehen bekam war das:


OK, dach­te ich, es kann ja mal vor­kom­men das eine Sei­te nicht kor­rekt ange­zeigt wird. Mit etwas basteln und einer kur­zen Suche mit­tels *Start­pa­ge* fin­de ich eine Sei­te, bei 'Star­ke Part­ner', die Web­dar­stel­lung Fir­ma Albers:


Locker und doch gestylt, vor­nehm aus­schau­en­de Per­so­nen, eine Dame sit­zend an einem Tisch vor einer Yacht, dane­ben sit­zend ein distin­gu­ier­ter Herr im Frei­zeit-Look. Der Text sagt, man sei immer für die Kun­den da - wohl nur dann nicht wenn es aufs Was­ser geht, das Bild sug­ge­riert eher Frei­zeit als geschäf­ti­gen Umgang mit Kun­den­auf­trä­gen .... und sehen Sie mal die Her­vor­he­bung an. Drucker­pa­tro­nen! Die wer­den sogar aus­drück­lich erwähnt.

Da gehe ich doch bes­ser gleich hin um mich ein­mal umzu­se­hen und zwei Drucker­pa­tro­nen für ein sehr weit ver­brei­te­tes Gerät zu kau­fen [Canon, 540541 für Pix­ma MG 3550]. 

Als ich mich im Laden umse­he wer­de ich (kurz­be­host und ver­schwitzt, weil ich gera­de mehr als eine Stun­de mit dem Hund unter­wegs gewe­sen bin) miß­trau­isch von der Dame an der Kas­se beäugt - sie moch­te wohl mei­ne Menor­ca-Lat­schen nicht. Auf dem Bild vor der Yacht sah sie aller­dings um Wel­ten ent­spann­ter und freund­li­cher aus als im Laden.
Ich gehe hin und fra­ge, weil an der Tin­ten-Wand kei­ne Tin­te hängt die ich brau­chen kann "Haben Sie Tin­te Num­mer 540 und 541 von Canon?"

Die Dame nimmt sich jetzt Zeit weil das Tele­fon geht, "Albers" sagt sie ins Tele­fon. Aha, den­ke ich, das ist tat­säch­lich die Dame auf dem Bild mit ihrem Mann vor der Yacht ...!
Das Gespräch dau­ert nicht lan­ge und sie wen­det sich mir zu "Wir füh­ren das nicht als Prä­senz - da hän­gen nur Reste, wenn Sie etwas kau­fen wol­len besor­gen wir es für Sie!"

Ich den­ke "Dan­ke, kann ich selbst, ama­zon prime, ist mor­gen früh bei mir vor der Tür und noch preiswerter."
Scha­de nur um das vie­le Geld, das zur Image­ver­bes­se­rung und Umkehr der Kauf­prio­ri­tä­ten der Papen­bur­ger die­nen sollte. 

SO wird das nix!

bookmark_border*edit*:
Von Wegen die Vergangenheit zu 'schönen' ...

In den frü­hen Tagen des Blog­gens war es ein *no-no* nach­träg­li­che Ände­run­gen an einem Text zu machen auf den schon Kom­men­ta­re ein­ge­gan­gen waren. Aus gutem Grund, denn dann konn­te es vor­kom­men (Absicht?), daß nichts mehr paß­te. Was im Klei­nen geäch­tet wur­de galt bei­lei­be nicht für 'main­stream', und so konn­te man seit der Ein­füh­rung digi­ta­ler Tex­te man­nig­fal­ti­ge 'Schö­nun­gen' oder Ver­su­che lesen die Tex­te zu berich­ti­gen, den Inhalt auf­zu­fül­len und Fehl­ein­schät­zun­gen den Tat­sa­chen anzu­glei­chen. Das über­wie­gend ohne Hin­weis durch die Urhe­ber. Ganz schlecht, denn es rui­nier­te zu Recht den Ruf. 

In den USA wird es gera­de vor­ge­führt was das digi­ta­le Archi­vie­ren wert ist und wie die brei­te Öffent­lich­keit davon beein­flußt wer­den kann:
*Fake News* sind letzt­lich der Ver­such die Ver­gan­gen­heit so zu ver­än­dern, daß man in der Gegen­wart davon pro­fi­tiert. Bei­spiels­wei­se um die Geschich­te der Skla­ve­rei - heu­te noch durch einen laten­ten Ras­sis­mus der Süd­staat­ler und eine unter­pri­vi­le­gier­te wei­ße Unter­schicht prä­sent - als eine Art fröh­li­cher Arbeits­kräf­te­wan­de­rung aus Afri­ka in die Ame­ri­kas darzustellen.

Da gibt es kei­ne Gren­zen der Phan­ta­sie die nicht in Schul­bü­chern zu fin­den wären und genau den Nutz­nie­ßern der dama­li­gen Ver­bre­chen heu­te pein­lich sind - wes­we­gen sie Alles dar­an setz­ten die Geschich­te zu ver­fäl­schen. Noch ste­hen dem Men­schen ent­ge­gen die es anders gelernt haben und erin­nern .... aber wenn die ein­mal weg, ver­stor­ben sind? Wer hin­dert dann noch die poli­ti­schen Füh­rer dar­an die Geschichts­bü­cher neu schrei­ben zu las­sen? Erst recht dann, wenn Alles 'digi­tal' wird, also auf 'hard­co­py', sprich Bücher, ver­zich­tet wer­den wird?

Orwell schrieb in "1984" die Zeilen 



"Wer die Ver­gan­gen­heit kon­trol­liert, kon­trol­liert die Zukunft.
Wer die Gegen­wart kon­trol­liert, kon­trol­liert die Vergangenheit"

 

 
Dazu fand ich vor ein paar Tagen einen Arti­kel, den ich aus­zugs­wei­se als Bild­zi­tat hier zei­gen will. Es geht schon los damit. Emp­find­lich­kei­ten und Zeit­geist tun ihr Werk:
Es wird redi­giert und geschönt, das Publi­kum bestimmt der­zeit noch wohin die Rei­se geht .... doch wenn ein­mal nur noch digi­ta­les Mate­ri­al da ist?

Für "Weh­ret den Anfän­gen!" ist es schon zu spät, wer hält den Trend auf?

bookmark_border".. Die Wurzel des Problems ist das Negativ-Potential von Religion .. dieses Potential ist beim Islam derzeit ganz offensichtlich größer als bei anderen Religionen .."

Schon häu­fi­ger wur­de die­ses The­ma hier auf­ge­nom­men, dis­ku­tiert und dar­auf hingewiesen:

Ohne Reli­gio­nen wäre der Pla­net erheb­lich fried­li­cher. Es gäbe weni­ger loka­le und regio­na­le Aus­ein­an­der­set­zun­gen. Die isla­mi­sche Welt wäre nicht nur vor­der­grün­dig tech­no­lo­gisch, son­dern auch sozi­al- und gesell­schafts­po­li­tisch in der Neu­zeit angekommen.

Jüng­stes Bei­spiel ist das Atten­tat auf Sal­man Rush­die - eine Fat­wa vor über 30 Jah­ren aus­ge­spro­chen - war wohl der Hin­ter­grun­dunsd Anlaß für den Atten­tä­ter, obwohl das in eini­gen Medi­en nicht ein­mal the­ma­ti­siert wurde!
Mitt­ler­wei­le befin­det sich das Opfer auf dem Weg zur Bes­se­rung.

Nahe­zu pro­phe­tisch ver­laut­bar­te Rush­die nach dem Char­ly Heb­do-Atten­tat fol­gen­de Zeilen:

".. Die Reli­gi­on, eine mit­tel­al­ter­li­che Form der Unver­nunft, wird in Ver­bin­dung mit moder­nen Waf­fen zu einer ech­ten Bedro­hung für unse­re Frei­hei­ten. Die­ser reli­giö­se Tota­li­ta­ris­mus hat im Her­zen des Islams eine töd­li­che Muta­ti­on aus­ge­löst und wir sehen heu­te in Paris die tra­gi­schen Folgen .."

Bezug u. Titel­zei­le zitiert nach: "Die Wur­zel des Pro­blems"

bookmark_border"Nicht kaufen"-Empfehlung

Nach vie­len Jah­ren 'Heim­wer­ken' gibt es hier und da Ersatz­be­darf für Werk­zeug und Hilfs­mit­tel, wie z.B. Schraub­zwin­gen. Da mitt­ler­wei­le Vie­les aus Pla­stik besteht wo frü­her Metall ver­wen­det wur­de geht man eben mit der Zeit .... was in die­sem Fall ein Rein­fall war!
 
Die Hal­teḱraft die­ser zwei Typen von Klem­men der Fir­ma *wolf­craft* ist so gut wie *nicht vor­han­den*, sie taugt gera­de ein­mal dazu eine Pla­stik­tü­te geschlos­sen zu hal­ten. Weder kann man damit etwa zwei Bret­ter zusam­men­hal­ten um bei einem Kle­be­pro­zeß eine Wei­le län­ger Druck aus­zu­üben, noch las­sen sich damit Pla­stik­tei­le an einem Arbeits­tisch oder Werk­bank fest­hal­ten um dar­an zu arbei­te (boh­ren, fei­len, sägen).

Mate­ri­al- und Geld­ver­schwen­dung - ich kann nur abraten.

bookmark_borderMia, O Mia, du digitale Kfz-Assistentin ....

Check 24 schreibt mir - ein paar Tage nach­dem ich von mei­ner Kfz-Ver­si­che­rung, die auf Ver­mitt­lung von eben die­sem Ver­si­che­rungs­mak­ler zustan­de kam - ich hät­te dort ein Doku­ment abzu­ru­fen .... aber zuvor soll ich mich mit so ziem­lich allen ver­füg­ba­ren per­sön­li­chen Daten doch bit­te nun end­lich bei Ihnen anmelden.

Puste­ku­chen!
War­um ent­neh­men Sie bit­te dem Mail von und mei­ner Ant­wort an Check 24.
Sie­he folǵen­de Abbil­dung, "click!" vergrö0ert.

 

bookmark_border... nothing happened ...

Man­cher­orts gibt es "Kunst am Bau" .... und da dach­te ich "das geht hier genau­so":

 

"Kunst" ist wahr­schein­lich zu hoch gegriffen
- doch immer­hin ist es in Eng­lisch abge­fasst und auf einer Messingtafel.
Wie alle Hin­weis­ta­feln auf wich­ti­ge Weltereignisse.
Könn­te aller­dings zwei­fel­los 'glän­zen­der' sein.

PS
Irgend­wie hat mich die Far­be der Ket­te gestört - ich wer­de sie gegen eine schwar­ze Ket­te austauschen.
Bild folgt.

*update*

Ja!
Eine neue, schwar­ze Kette!

bookmark_borderWochenendprojekt

Der Dach­bo­den über der Gara­ge ist kein sehr attrak­ti­ver Ort - nichts­de­sto­we­ni­ger nütz­lich für aller­lei ganz lan­ge Gegen­stän­de, die irgend­wo ver­staut wer­den müs­sen. Aller­dings so, daß sie nicht den Platz weg­neh­men den ande­re Sachen haben müs­sen, da man sie häu­fi­ger braucht.
So habe ich Frei­tag und Sonn­abend *schrei­nernd* verbracht.

Die alte Tür war so morsch, daß sie in Stücke zer­brach als ich sie aus den Zap­fen hob! 
Nun habe ich eine neue Tür gebaut, das Holz dazu lager­te auf eben dem Dach­bo­den. Drei Pake­te Ver­tä­fe­lungs­holz von OSMO aus dem Jahr 1998 zu je 1,2 m², noch ori­gi­nal­ver­packt, wovon ich ein Paket brauch­te. Den Rah­men, 108 x 87 cm, habe ich aus Bret­tern 2×9 cm gefer­tigt. Die Ver­stär­kun­gen auf der Rück­sei­te da, wo die Tür­bän­der befe­stigt wer­den muß­ten, sind aus den glei­chen Bret­tern her­ge­stellt. Schrau­ben, Mut­tern, Unter­leg­schei­ben (Abb.) habe ich bei Obi zusam­men­ge­sucht*.
Die alten Tür­bän­der waren zwar teil­wei­se rostig, aber anson­sten noch zu gebrau­chen. Glei­ches gilt für den Über­wurf­he­bel links, der, über einen in die Ver­klin­ke­rung ein­ge­setz­ten Haken gewor­fen, die Tür geschlos­sen hält.
Eine Dose wei­ße Sprüh­far­be steht schon bereit. Die kam nicht zum Ein­satz da hier Regen ange­sagt war und ich die­se Luke dann ver­schlos­sen haben woll­te. Regen kam kurz & kräf­tig am Spät­nach­mit­tag, etwa eine hal­be Stun­de nach­dem die Tür instal­liert war.

* Gibt es eigent­lich nir­gend­wo mehr fer­ti­ge Packun­gen mit 20 oder 30 Klein­ei­sen­tei­len? Ich fand nur 100er Packungen. 

Übri­gens:
Wie hin­läng­lich bekannt hat man zwar eine voll­stän­di­ge Aus­stat­tung mit Werk­zeug - gleich­wohl fehlt IMMER eines, das für das Pro­jekt gebraucht wird. Ich hät­te schwö­ren kön­nen einen 13er Maul­schlüs­sel zu besit­zen. Nur war er nir­gends auf­zu­fin­den und ich muß­te einen Ersatz kau­fen - wahr­schein­lich wer­de ich den alten Schlüs­sel irgend­wann an einem Ort fin­den an den ich dies­mal nicht gedacht habe.

Wie war denn Ihr Wochenende?

bookmark_borderIch könnte mir auf die Schulter klopfen ....

Eine mei­ner Ange­wohn­hei­ten ist es immer wie­der ein­mal mei­ne 'alten' Blog­ar­ti­kel aus den 'frü­hen' Blog­ger­jah­ren anzu­se­hen. Ein­mal um zu prü­fen ob die Links noch funk­tio­nie­ren - was bedau­er­li­cher­wei­se durch meh­re­re Über­tra­gun­gen von ver­schie­de­nen Platt­for­men und Hostern nicht immer funk­tio­niert hat - und zwei­tens um fest­zu­stel­len, ob ich mit mei­ner Ein­schät­zung bestimm­ter Ereig­nis­se rich­tig gele­gen habe oder nicht.
Schau­en Sie doch ein­mal selbst nach wie die Quo­te "Falsch:Richtig" steht bzw. ob wir immer noch vor den glei­chen Pro­ble­men ste­hen wie Jah­re zuvor .... wenn Sie dabei auf 'gebro­che­ne Links' oder feh­len­de Bil­der sto­ßen bin ich für einen Hin­weis in den Kom­men­ta­ren dankbar.

- 20.10.2008 Und wie hal­ten wir es in Zukunft mit der Energie?
- 10.01.2009 Von einem "Hosen­kauf" ....
- 03.02.2009 Eine erstaun­li­che Naïvität ....
- 19.07.2009 Kaf­fee
- 16.09.2014 Hirn­wä­sche im Altenheim?
- 07.10.2014 Auch das Ein­fa­che kann ange­bracht sein
- 20.02.2015 Washing­ton pre­pa­ring to wage war on Russia
- 10.04.2017 Schein­hei­lig­keit³
- 31.10.2017 Im Jah­re 2017 ....
- 01.12.2017 Wie schon bei Hartz IV ....
- 11.10.2019 Mich reizt dei­ne schö­ne Gestalt ... *update*[17.10.2019]

(M)Eine klei­ne Aus­wahl aus > knapp 11.000 seit 2004.
Blät­tern Sie 'mal durch die hier nicht ange­führ­ten Arti­kel wenn Sie etwas Zeit haben.
Es sind wirk­li­che Per­len und zutref­fen­de Annah­men darunter.

bookmark_borderHausbau (Haus, XXVII)
Ein Revisions-Schacht macht Ärger…!

Seit Anfang Juni lager­te der Zaun in der Gara­ge. Eine böse Über­ra­schung gab es, als am 01. August die Lage der Pfo­sten fest­ge­legt wur­den. Der 2. Pfo­sten neben der Ein­fahrt links hät­te genau da hin gemußt, wo der Revi­si­ons­schacht in Rich­tung Stra­ße läuft!
Was tun? Ein Pfo­sten, 80 cm tief in der Erde, konn­te da nicht hin.

Glück­li­cher­wei­se war mit­ten im Zaun ein schma­les Ele­ment von nur 110 cm Brei­te (gegen­über der Nor­mal­brei­te von 180 cm) mit dem 'richi­gen' Ober­schwung geplant gewe­sen, das rück­te nun an die erste Stel­le. Dadurch fehl­te nun aller­dings am Ende des Zau­nes ein Stück von ca. 70 cm.
Die Lösung war folgendermaßen:
- Auf der rech­ten Sei­te der Ein­fahrt kam ein Feld mit Ober­schwung von 180 cm anstatt eines klei­nen Ele­men­tes von 110 cm hin.
- Links steht nun zuerst das klei­ne Feld mit Ober­schwung von 110 cm;
- dane­ben folgen:
- 1 Feld Unter­schwung 180
- 1 Feld Ober­schwung 180
- 1 Feld Unter­schwung 180 und
- 1 Feld Ober­schwung 180
- jetzt wur­de hier­für als letz­tes Ele­ment 1 Feld 110 cm mit Unter­schwung nachbestellt. 

Dadurch ist wie­der die Sym­me­trie und die Rei­hung Ober­schwung / Unter­schwung erreicht. Da links eine alte Eibe steht konn­ten die letz­ten feh­len­den 40 cm durch Kür­zung der Sei­ten­äste gewon­nen werden. 

 
   
 
 
Lin­kes Bild: Erster Abschnitt; 01.08.2022
Rech­tes Bild: Zwei­ter Abschnitt; 03.08.2022

Das feh­len­de Stück Zaun (ganz links, 110cm) kommt in 4 bis 6 Wochen. Es wird das teu­er­ste Stück wer­den, denn die Spe­di­ti­ons­ko­sten sind fast so hoch wie das, was das Zaun­stück selbst kostet. 

bookmark_borderMedikamentenflut im Altenheim?
*update* [03.08.2022; 10:15h]

Wenn Sie, lie­be Lesen­de, in einem Arti­kel drei Stich­wor­te fin­den die ich gleich wei­ter unten hin­schrei­ben wer­de ist äußer­ste Vor­sicht geboten.
Warum?
Weil es sich nicht um objek­tiv nach­voll­zieh­ba­re / nach­prüf­ba­re Infor­ma­tio­nen han­delt, son­dern um Indok­tri­na­ti­on. Sie sol­len etwas Bestimm­tes den­ken, und nur das, nichts etwa asso­zi­ie­ren oder gar nach Fak­ten fragen.

Die drei Wor­te lauten:
- Todes­fäl­le (Schlag­an­fäl­le, Herzrhythmusstörungen)
- Psy­cho­phar­ma­ka (Anti­de­pres­si­va)
- Alter­na­ti­ven (zu Medikamenten)

Es ist das Muster der Quack­sal­ber, das dahin­ter steht und immer mit wech­seln­den Begrif­fen vari­iert wird. Zunächst wer­den die posi­ti­ven Wir­kun­gen von defi­nier­ten Phar­ma­ka unter­schla­gen, die nega­ti­ven Wir­kun­gen aus­führ­lich dar­ge­stellt. Dann wer­den all­ge­mei­ne Infor­ma­tio­nen - die meist kei­nen oder nur mar­gi­na­len Bezug zu der bespro­che­nen Indi­ka­ti­on haben - aus­ge­brei­tet. Zuletzt wer­den die 'natür­li­chen', 'alter­na­ti­ven' und 'sanf­ten' Metho­den der so-genann­ten "Alter­na­tiv­me­di­zin", die in Wahr­heit kei­ne Medi­zin son­dern Dilet­tan­tis­mus mit hoch­tra­ben­den Bezeich­nun­gen sind, ange­prie­sen und es kom­men Bei­spie­le die besten­falls anek­do­tisch sind, also Ein­zel­fäl­le ohne wis­sen­schaft­li­che Prü­fung beschrei­ben und dar­aus eine Ver­all­ge­mei­ne­rung herleiten.

Was hal­ten Sie, lie­be Lesen­de, von Qui­Gong, Klang­scha­len The­ra­pie, und äthe­ri­schen Ölen?
Möch­ten Sie mit sol­chen 'The­ra­pien' behan­delt wer­den wenn Sie ein­mal in einem Alten­heim lan­den sollten?
Was da ange­bo­ten wird ist Hokus­po­kus: Eine schwe­re psy­chi­sche Stö­rung wie eine Depres­si­on läßt sich nicht mit Klän­gen oder Düf­ten behandeln!

PS:
Nach der Pres­se­mel­dung (als update unten ein­ge­fügt) müß­te noch ein vier­ter Begriff dazu kom­men "Baden-Würt­tem­berg".

[Bezug & Quel­le des Bild-Zita­tes → News­let­ter G&G v. 29.07.2022]
Psy­cho­phar­ma­ka: Trotz Demenz zurück ins Leben

*update*
Kein Wun­der → Lucha kri­ti­siert Abkehr von Homöo­pa­thie, daß aus­ge­rech­net die­ser Mini­ster eine sol­che Mei­nung ver­tritt. Ist doch sein Bun­des­land das, in dem die mei­sten Homö­pa­thie-Pro­duk­te-Her­stel­ler ansäs­sig sind. Geld regiert da wohl eher als Verstand!