Wann haben Sie, liebe Lesende, zuletzt einen Artikel zu Geschehnissen in China gesehen/ gelesen? Damit meine ich nicht Nachrichten zu Parteitagen, Stellungnahmen zu Reden anderer Regierungsmitglieder über China und selbstverständlich auch nicht Klatsch aus der Medienbranche.
Wie sieht es mit der technologischen Entwicklung und dem Fortschritt der Wissenschaften dort aus? Nada, Null, Nix!
Nein, sondern so *richtige* Nachrichten über den Alltag der Bevölkerung, über Familien, über das Berufsleben, die Wohnungssituation, die Versorgungslage, die allgemeinen Lebenshaltungskosten und was man dort so als Freizeitbeschäftigung macht.
Wir werden in den Öffentlichen Medien mit immer neuen Krimis bedient, Talkshows an fast jedem Wochentag, der Ätna spuckt Feuer, und in Pakistan gibt es Überschwemmungen. Aus USA wird über die Unverschämtheiten und - entschuldigen Sie die Formulierung - jeden Furz des Präsidentendarstellers Trump und seine Lachtruppe von Dilettanten berichtet.
Doch was so täglich in China passiert ist offenbar keine (oder: fast keine) Sendung wert.
Mich macht so etwas stutzig und ich kann mir zwei Gründe dafür vorstellen:
1. Es würde hier zu Beschämung, Neid und drängenden Fragen an die Politik führen wenn man unsere Verhältnisse vergleichen würde - weil die Chinesen hier als dumme Bauern dargestellt werden obwohl sie uns doch in den meisten Feldern des organisierten Staatswesen weit voraus sind;
2. Es herrscht blanke Unkenntnis und Ideenlosigkeit bei den Medien was und wie man über China berichten könnte, weil man nicht das nötige Personal vor Ort hat, oder, wenn man es hat, beschränkt es sich auf sowieso schon überlastete Korrespondenten die für mehrere Interessenten arbeiten und einfach keine Zeit zu Kreativität und mehr als Routine-Bla-bla haben.
Klar, es gibt mehr, keine Frage, doch das sind die ersten Gedanken die ich dazu hatte/habe. Wie sehen Sie das - fühlen Sie sich *ausreichend* und/oder *umfassend* zu China informiert?
Geben Sie einmal in einer Suchmaschine "Chinesische Impressionen" ein - nur Klischee, Folklore, Geschichte, das *moderne* China findet dort NICHT statt. Es sei denn auf Berichtseiten von privaten Besuchern die kein Besuchsprogramm gebucht haben.
Es ist kaum zu glauben, noch weniger zu verstehen.
Wesentlicher Anteil von Geschichtsunterricht (uńd begleitenden Fächern wie Politik, Gesellschaft uns Staatsbürgerkunde, je nach Bundesland und die Aufstellung ist bestimmt noch nicht komplett) ist dem Thema »Entstehungsgeschichte des so-genannten "Dritten Reichs"« gewidmet. Generationen die nach dem II. Weltkrieg die Schulen durchlaufen haben wurden mit Bild- und Tondokumenten aus dieser Zeit mittels Spiralcurriculum unterrichtet:
".. Das Curriculum folgt damit nicht allein einer innerfachlichen Logik, sondern berücksichtigt auch entwicklungs- und lernpsychologische Gesichtspunkte, ordnet den Stoff nicht linear an, sondern in Form einer Spirale, so dass einzelne Themen im Laufe der Schuljahre mehrmals auf jeweils höherem Niveau und in differenzierterer Form wiederkehren. .."
Aus der Tatsache, daß es - neben den Enttäuschten in der Alt-Wählerschaft des Ostens - vor allem Jungwähler zur AfD zieht bedeutet ein wesentliches Versagen des Schulsystems und der Medien, denen es nicht gelungen ist die Perfidie der Vorgehensweise rechter Agitatoren zu entlarven. Die Folge-Generationen darauf vorzubereiten deren verschleierte Vorgehensweise zu durchschauen. Die Absicht demokratische Strukturen des Staates zu unterwandern somit abzuwehren.
Der Gedanke der *AUSGEWOGENHEIT* der Berichterstattung ist einerseits zu breit wenn gleiches Gewicht auf rechte Dogmatik wie auf demokratischen Ausgleich gelegt wird, andererseits zu eng wenn selbst erfolgversprechende und durch Vernunft begründete Forderungen aus Richtung der AfD pauschal verdammt werden.
Die traditionelle Haltung der (Staats-/ öffentlich-rechtlichen) Medien und insbesondere die Wahl der Themen ist in die Mitte der Gesellschaft gerichtet während die Ränder weitgehend ignoriert und daher ausgelassen werden. Mein Paradebeispiel ist die Zeit, die auf Erdbeben, Vulkanausbrüche und sonstige Naturereignisse auf anderen Kontinenten verschwendet wird, während drängende soziale Probleme im Inland in wenigen Sätzen abgetan werden.
Wer hier im Lande nicht weiß wie er die nächste Miete, den nächsten Einkauf, die Nachzahlung für Energieunternehmen bezahlen soll, wird sich wenig für die Not auf anderen Kontinenten interessieren - und bedauerlicherweise können sich die Medienverantwortlichen in diese Menschen in unserem Land nicht mehr hineindenken weil ihre Lebenswelt zu weit davon abgehoben ist.
Es ist sicher eine Tragödie wenn Tausende irgendwo sterben - doch wenn wir wenige Jahre zurückdenken wird klar:
Erst der globale Austausch von Informationen hat es mit sich gebracht, daß dafür Zeit in der Berichterstattung gebraucht wird, die für lokale Vorkommnisse dadurch fehlt. Hier mangelt es an Kriterien diesen Zustand zu ändern und das macht traditionelle Medien für viele Menschen irrelevant weil sie nicht ihre Erlebniswelt umfassen.
So kommt es, daß nach nur drei bzw. vier Generationen eine rechte Bewegung sich schleichend der Mehrheit in Wahlen nähert, und es sogar Politikern wie Herrn Spahn, der zudem behauptete "Ich kenne die Rechten!", nicht klar ist wie da mit dem Feuer gespielt wird. Die NSDAP gab sich *bürgerlich* und unterwanderte die Entscheidungsfunktionen des Staates durch Einschleusung von gesinnungstreuen Gefolgsleuten .... und war so 1933 schlagartig zur Machtergreifung in der Lage.
Wem das alles noch nicht reicht der werfe einen Blick nach Westen, in die USA: Da wird vor aller Öffentlichkeit ein Grundsatzprogramm der Entdemokratisierung, Agenda 2025, in die Tat umgesetzt.
Hitler wurde nicht geglaubt was in "Mein Kampf" stand - ebensowenig haben die Amerikaner verstanden was Trump als Gallionsfigur, nicht als Vordenker, umsetzen soll:
Einen autokratischen, christlich-fundamentalistischen Staat, in dem die Bibel über der Verfassung steht.
So lautet mein Appell: Politiker und Medien sollten Stück für Stück die Programmatik der AfD vor- und deren Folgen darstellen, anstatt sich mit Verbotsphantasien und Lebensläufen von AfD-Politikern zu verzetteln.
So mancher Europäer mag sich fragen wie es wohl gekommen ist, daß eine Mehrheit der Wähler trotz der bekannten Charakterlosigkeit, Unwissenheit und sittlich-moralischen Verkommenheit des Bewerbers Donald J. Trump eine Mehrheit glaubte von ihm besser vertreten zu werden als durch die Kandidatin Kamala Harris.
Um Wahlentscheidung richtig einzuschätzen ist es Voraussetzung das überwiegende Denken der Mehrheit in der Bevölkerung der USA zu durchschauen:
Amerikaner sind Individualisten, ihr Motto ist "Jeder für sich selbst!"
Deswegen werden Gemeinschaftsaufgaben nur mit Widerwillen mit-finanziert, denn wer von diesen Aufgaben nicht unmittelbar profitiert will dafür nicht zahlen.
So ist es zu verstehen wie es dort im Lande aussieht [kein Anspruch auf Vollständigkeit der Aufstellung!]:
Straßen mit Riesenlöchern und schlechtem Erhaltungszustand, was auch für Autobahnen gilt;
Mangelhafter bis nicht als solcher zu bezeichnender öffentlicher Personennahverkehr;
Landschafts-, Raum-, und Städteplanung komplett auf Individualverkehr abgestellt - und wo
Ansätze für Zur-Verfügung-Stellung von Auto-unabhängigem Verkehr vorhanden sind, geht dies ins Leere, weil damit nur Freizeitmöglichkeiten, nicht Versorgungsaktivitäten erreicht werden;
Schienenverkehr für den schnellen Transport von Gütern - der Transport von Personen ist eine wohl-oder-übel aufgenommene Pflichtübung,. die dann allerdings von den Nutzern als Luxus zu bezahlen ist obwohl sie nach europäischen Maßstäben Mittelmaß nicht erreicht;
Das fehlen einer Allgemeinen Krankenversicherung und Ersatz durch *for-profit*-Versicherungen deren vorrangiges Ziel die Erwirtschaftung von Didvidenden für die Anteilseigner ist;
Kinderbetreuung zu Mondpreisen, die des Zweitgehalt fast komplett abschöpfen;
Altenbetreuung, die sich die Mehrheit der Betroffenen Altersgruppe finanziell nicht leisten können;
Eine Altersversorgung die lediglich sicherstellt, daß die Berechtigten nicht Hungers sterben.
Forderungen von Politikern diese Zustände zu ändern und durch kollektives Handeln und vor allem Bezahlen einen Verbesserung der Lebensqualität zu erreichen werden mit "SOZIALISMUS!" diskreditiert, einem Kampfbegriff vor allem der Wohlhabenden, die sich ihre *eigene Welt* in abgeschotteten, eingezäunten Ghettos schaffen und so tun, als ob sie die Wohlfahrt ihrer Mitbürger nichts angeht.
Während hierzulande Strukturen die der Allgemeinheit dienen, und die sich auf einem vergleichbar sehr hohem Niveau befinden, aus Unwissenheit der Meckerer und ewig Unzufriedenen beklagt werden, kommt in den USA selbst die ausgeschlossene Unterschicht nicht einmal auf die Idee es könnte angebracht sein durch eine Heranziehung Aller, für Alle, die Bedingungen des Lebens (und Überlebens!) sicherzustellen. Mit dem Kampfbegriff SOZIALISMUS werden alle Versuche kollektivistisches Denken zur Verbesserung der Lebensbedingungen zu verallgemeinern im Keim erstickt.
Der Grund dafür, daß die Fassade des *Amerikanischen Exzeptionalismus* immer noch geglaubt wird ist lediglich dadurch zu begründen, wie wenig Kenntnisse die dortige Bevölkerung von anderen Staaten und Lebensverhältnissen der Welt hat. Die *Eliten* wissen darum, haben aber großes Interesse das so zu belassen, weil dann an ihrer Stellung nicht gerüttelt wird. Die gehobene Mittelschicht - oft erstaunlich gut über die Verschiedenheit von Meinungsbild und Tatsachenwissen orientiert - strebt nach oben und glaubt deswegen sei eine allgemeine Aufklärung dem eigenen Streben nur hinderlich.
So bleibt es schließlich bei einem mangelhaften öffentlichen Schulsystem, und wer über genügend Geld verfügt kann seine - selbst ungeeigneten, da intellektuell nicht genügenden - Sprößlinge durch *Élite*(!) Einrichtungen schleusen und als Koryphäen aufbauen.
Siehe Donald J. Trump, dumm wie Bohnenstroh, aber mit Élite-Uni Bachelor-Abschluß!¹
PS:
Europa ist vielerorts der Gegenbeweis für die US These Handeln für ein fiktives Volks-Kollektiv durch Politiker und im politischen Raum, also Ausrichtung des Staates auf das Gemeinwohl, und nicht Förderung des hemmungslosen Eigennutzes der Bürger, sei gleichzusetzen mit Sozialismus oder gar Kommunismus. Es ist unschwer vorstellbar, daß die Zufriedenheit selbst extremer Individualisten eine gesellschaftliche Absicherung im Notfall zu haben, diesen durchaus gelegen kommt.
¹Zitat: "Während seiner Studienzeit war Trump akademisch, persönlich und politisch unauffällig."
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Da der Präsidentendarsteller Trump sich über alle bisherigen Gepflogenheiten zwischen westlich orientierten Ländern (alle NATO Mitglieder) hinwegsetzt und in Mafia-Boss Manier Erpressung betreibt ist es besonders wichtig eine deutsche Führung zu haben, die sich dieser brutalen Frechheit und dem völligen Versagen jeder normalen Umgangsformen zu widersetzen in der Lage ist.
Schauen wir auf den bisherigen Kanzler Scholz, so hat er nicht die Statur sich dem entgegenzustellen.
Schauen wir auf den Konkurrenten Merz, so hat er nicht den Charakter dazu und durch seine Aktion sich der AfD zu bedienen sind Zweifel an seiner Grundhaltung zu *Rechts* angebracht - er wird vor Drohungen einknicken und kleine Brötchen backen - und vom Präsidentendarsteller Trump als Schwächling und nicht ernstzunehmender Partner abgefertigt werden.
Der grüne Kanzlerkandidat Habeck hat den Ballast der wirklichkeitsfremden Teile seines Parteiapparates im Nacken, der spätestens wenn er denen auf die Füße tritt sein Mandat in Frage stellt - insoweit hat er zweifellos keinerlei Aussicht zu beeindrucken und Deutschland stark aussehen zu lassen.
Die AfD Kanzlerkandidatin Weidel ist mit der Idee als Deutschland "stark" zu sein, oder mindestens zu werden, auf Wolke 9, weit ab von den tatsächlichen Möglichkeiten. Wenn der Präsidentendarsteller sie hofieren läßt, dazu seine *Mannen* losschickt um sie zu fördern und ihr zu schmeicheln, dann nur, um das Gefüge der politischen Kräfte Deutschlands zu schleifen um leichteres Spiel gegen Europa zu haben, das dadurch geschwächt dastünde.
Was ist denn nun das Fazit, was könnte die Stärkung bedeuten und den Pakt zwischen den Europäern festigen? Ein Mann wie Pistorius, der in sich ruht und Ideen vorantreibt.
Eine sinnvolle Politik der SPD wäre daher zunächst in eine Koalition mit Merz zu gehen. Diese für ein paar Monate fortzuführen um die Person Pistorius weiter aufzubauen, besser bekannt zu machen. Dann die Koalition mit dem - bis dahin als unfähig zum Aufbau wirklicher Stärke und Darstellung eines Widerparts gegenüber den USA entlarvten - Merz platzen zu lassen und hernach Pistorius als neuen Kanzler zu etablieren.
Die Zeit dürfte ausreichend sein, denn entgegen der Verkündungen durch den Trunkenbold und Frauenschläger Hegseth, wird es noch ein paar Monate dauern bis der "Deal", das Diktat, die Erpressung in Sachen Ukraine unter Dach und Fach gebracht werden kann.
Alles andere Vorgehen wird sich dann so entwickeln lassen wie weiter oben vorgeschlagen. In der Zwischenzeit heißt es europäische Partnerschaften festigen, gemeinsames Auftreten durch einen Beauftragten, der für Europa spricht, vereinbaren, und sich nicht durch einen wild gewordenen Urban Cowboy provozieren zu lassen.
Die gute Absicht das Verbrechen der Nazis an Juden und anderen Minderheiten in Erinnerung zu halten um eine Wiedererstarkung völkisch-nationaler Strukturen zu verhindern scheint nicht besonders gut gelungen zu sein. Wenigstens zeigen das die Ergebnisse der Wahlen vor allem der jüngeren Wähler für die AfD.
Was also tun, um da ein Umdenken in Gang zu setzen und das Bewußtsein für die Gefährlichkeit der rechten Rassisten, die mit unverfänglichen Vorhaben und Programmen agieren und punkten, zu unterlaufen, gar zu unterbinden?
Ein Mehr an Unterricht zum Holocaust¹ scheint mir kontraproduktiv, denn wenn ich mich an das erinnere was meine Kinder berichteten: Wieder und wieder, in mehreren Jahren, Holocaust aufgearbeitet in Hinblick auf die Verständnisebene der Adressaten-Altersstufe war sehr bald ein Ärgernis und dementsprechend der Wissenszugewinn wenig überzeugend.
Mir scheint wichtig eher an der politischen Grundlage anzufangen:
Wie war die Politik aufgestellt als das Kaiserreich zu Ende war;
Welche Parteien warben mit welchen Parolen und welchem Hintergrund ihrer Programme;
Wer waren die Personen, die die Parteien vertraten und wie war ihr Leben verlaufen;
Welche Koalitionen waren geschlossen worden - erfolgreich / ohne Erfolg;
Wie kam es zur 'Machtergreifungs-Gesetzgebung', welche Aktivitäten versetzten die NSDAP in die Lage auf dem Weg dorthin und schließlich 1933 sämtliche anderen Parteien auszuschalten.
Das Alles begleitet von Bezügen zu dem was wir in "D" und "AUS" aktuell in den letzten Jahren erlebt haben, wie sich Parallelen in der Täuschung der Öffentlichkeit über die wahren Ziele ergeben und welche Euphemismen in Benutzung sind die neutral klingen, jedoch für Neo-Nazis codiert sind.
Sicher ist aus meiner Sicht allerdings, daß die Vorhaben der Politik an den tatsächlichen Notwendigkeiten vorbei laufen werden ".. Bundesjugendministerin Lisa Paus (Grüne) verkündete einen „Nationalen Aktionsplan“ für verbindliche und wirksame Kinder- und Jugendbeteiligung. .."
Wir brauchen keine Monsterprogramme sondern pfiffige Ideen die auf die Zielgruppen zugeschnitten sein müssen - besser von unten, aus der Zielgruppe heraus, vorgeschlagen, als von *Experten* für viel Geld und mit endlosem Zeitverzug erstellt.
Mein erster Computer (1988) hatte noch den Trafo im Bildschirm integriert und es war die erste Generation mit Farbdisplay. Nicht lange danach kam eine Maschine auf den Schreibtisch die man mit BTX verbinden - und so in einem Vorläufer des Internets korrespondieren konnte.
Windows gab es noch nicht, Textverarbeitung und Nachrichten zu versenden war allerdings möglich. Reihe für Reihe und alle Befehle über DOS-Eingaben. Das sah beispielsweise für den Druck unter MS-DOS 2.0 bis 3.2 so aus
Bestimmt wurden so der Drucker, die Puffergröße (Datenmenge), Standardwert 512 bytes (!) und weitere Befehle für das Betriebssystem.
Genug davon, es geht um etwas völlig anderes, aber eng mit diesen Anfängen aus den späten achtziger Jahren verbunden. Glücklicherweise kamen bald sehr viel einfachere Programme als Windows-Versionen, mit grafischer Oberfläche, Maussteuerung, und sehr viel mehr Speicher. Zu wesentlich höheren Kosten. Aber sehr viel schneller und mit erweiterten Anwendungen.
Die ersten *smartphones* kamen so um Ende 2005 - und seitdem haben diese Geräte ein Touchscreen für die Steuerung.
Die Vorteile Telefonie mit Kalender und Termindatenbank zur Hand zu haben, dazu noch eine Foto-Funktion, war der Grund für die rasante Verbreitung dieser Technologie.
Wo Vorteile sind gibt es immer auch Nachteile.
Da ist zunächst als erstes die ständige Verfügbarkeit, "24/7", wie es im Jargon heißt. Die ständigen Änderungen am Design, an der Leistung, bzw. Funktonen, ist ebenso zu betrachten. Sie führen zu einer geradezu zwanghaften Welle von Neukäufen - und das, obwohl die älteren Versionen weder verschlissen noch funktionsuntüchtig sind. Der Ressourcenverbrauch ist enorm - gleichsinnig steigen die Preise.
Der mittlerweile entstanden Digitalzwang ist ein zweiter Nachteil:
Es gibt viele Leistungen, die nicht mehr analog sondern nur noch per App wahrgenommen werden können. So vorteilhaft die Nutzung von *smartphones* also sein kann, sie wird zunehmend mit Zwängen verbunden die ich zumindest nicht mitzumachen bereit bin.
Insoweit gehöre ich zu den Verweigerern, nicht aus Prinzip, sondern weil die Vorteile nicht mehr greifbar sind.
Die Nachteile sind aus meiner Sicht mittlerweile größer als die Vorteile.
Drittens greift jede App Daten ab, in Summe wird der Nutzer damit gläsern und kalkulierbar. Auf eine Art wie sie noch nie in der Menschheitsgeschichte möglich war. Durch die - verbreitete - Ahnungslosigkeit der Gesetzgeber, und so öffentlich demonstrierte Unfähigkeit Datensicherheit zu garantieren, haben Unternehmen die Regeln zu ihren Gunsten ausgebreitet und sind vermutlich nicht mehr daran zu hindern das weiter zu betreiben und daraus Nutzen zu ziehen.
Wohin solche Datensammlungen führen können wird in China schon eindrücklich demonstriert:
Das Leben wird von *scores* bestimmt, wer aus dem (politisch) gewünschten Raster fällt ist sozial isoliert und verliert schrittweise Bürgerrechte
Verstehen Sie mich nicht falsch: Smartphones sind zuerst eine gute Erfindung. Nur ist es hier wie in vielen Wechselfällen des Lebens die Art und Weise der Nutzung durch die Besitzer. Der (vierte) Nachteil ist nämlich die geradezu süchtig machende Art wie die so-genannten *sozialen Netzwerke* aufgebaut und programmiert sind.
Eine Sucht wie Alkohol, Wetten, und *IN-Sein*, dazu zu gehören, ist die ständige Nutzung des *smartphones*.
Es kann mir niemand erklären warum es besser oder unbedingt notwendig sein soll anstatt der Bankkarte mit dem Telefon zu bezahlen. Der einzig denkbare Vorteil (in diesem Fall) ist doch die Ersparnis von Personal bei den Banken.
Die mögliche Zusammenführung der Bewegungs- und Kaufdaten, der Gesamtsituation der Finanzen des Nutzers und die Weitergabe von wesentlichen physischen und psychischen Parametern aus den Apps zum Zwecke der Beeinflussung dieser Person für Verkäufer von Waren und Dienstleistungen, oder der Beurteilung von Risiken für z.B. Versicherungen, sind doch bestimmt nicht als erwünschte Folgen zu bezeichnen.
Ich verrate ihnen noch etwas:
Ich kann Menschen nicht verstehen, wenn sie sich Chips einpflanzen lassen, so wie sie zur Kenntlichmachung von Hundebesitzern deren Hunden eingepflanzt werden, nur weil sie dann keinen Schlüssel mehr für ihre Haustüre benutzen müssen, oder sich automatisch das Flurlicht anschaltet wenn sie nach Hause kommen.
"In the year 2525" aus Juni 1969 kommt mir immer wieder mal in den Sinn - was damals noch Utopie war ist heute teilweise schon Wirklichkeit: Der Mensch zerstört seine Lebensgrundlagen. Etwas, was andere Lebewesen auf diesem Planeten noch nicht geschafft haben und nicht leisten könnten.
Ist also das Leben durch Mobiltelefone "Bequemer, sicherer, günstiger" geworden?
1. Bequemer vielleicht.
2. Sicherer keinesfalls, ganz im Gegenteil, denn nie wurden auf der Welt so viele Daten und Erkenntnisse zu jedem Individuum in den meisten Ländern der Welt erhoben - auch solche, die gegebenenfalls GEGEN den Besitzer verwendet werden können wenn man Machtergreifung durch eine neo-faschistische Regierung unterstellt!
3. Günstiger schon erst recht nicht, wenn man die Preise für Mobiltelefone abwägt. Die Technik ist im wesentlichen so geblieben wie sie vor einem Jahrzehnt war, es werden hingegen Pseudo-Innovationen eingebaut die kein Mensch braucht, mit denen die Preise gerechtfertigt werden.
Unterm Strich:
Menschen verwenden eine auf vielen Ebenen gegen sie gerichtete Technik und begrüßen das auch noch!
Am Ende der Woche, zwei Tage vor der Amtsübernahme des Präsidentendarstellers Trump, quält mich eine Frage:
Haben die europäischen Politiker und Staatslenker kein Rückgrat oder warum behandeln sie einen verurteilten Lumpen, einen Vergewaltiger, einen Umstürzler, und charakterlosen Lügner mit Achtung anstatt ihm die kalte Schulter zu zeigen?
Keiner der Staatslenker in Europa ist doch in Gefahr die Rachegelüste des 47. Präsidenten-Amtsinhabers der USA fürchten zu müssen - so wie es vermutlich einigen Politikern in seinem Land droht oder gar ergehen wird. Er hat doch über niemanden außerhalb der USA Verfügungsgewalt - es sei denn er setzt sich über jede diplomatische Konvention hinweg und versucht es doch mit einer unzulässigen Machtdemonstration.
Freilich braucht es stärkere Worte als das, was anläßlich der Annexionsphantasien von Trump in Sachen Grönland, Canada, und Panama geäußert wurde. Mit filigraner Diplomatie ist diesem gewissenlosen Schurken bestimmt nicht beizukommen. "Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil" sagt ein deutsches Sprichwort. Es ist an der Zeit den Präsidentendarsteller genau das entgegen zu halten, unmißverständlich!
Denn:
Ganz abgesehen von seiner Position ab 20. Januar 2025 ist er doch nach vier Jahren wieder ein Privatmann, der, sofern er sich jenseits von Recht und Gesetz gegenüber fremden Staatsbürgern verhalten hat, zur Rechenschaft gezogen werden kann - und zwar nach europäischen Gesetzen ohne die Schlupflöcher die das US Recht zu einer Farce macht wenn ein Angeklagter nur genug Geld hat sich die gerissensten, gewissenslosesten Anwälte leisten zu können.
"Hokus-Pokus-Fidibus,
dreimal schwarzer Kater:
Defizit verschwinde,
Guthaben erscheine,
die Wählerstimm' sei meine!"
Wir haben ja bald Wahlen, und da heißt es für die potentiellen Mandatsträger Stimmung für sich und ihre Partei zu machen - und Wählende zu überzeugen ihre Stimme ihnen zu geben.
Versprechen haben Hochkonjunktur, ein zaghafter Hinweis 100% seien bei Versprechen nicht machbar weil man ja nicht 100% der Stimmen zu erwarten habe werden klitzeklein gedruckt.
Die Versprechen kommen in riesigen Lettern daher.
Da haben die Wähler eben Pech gehabt wenn sie nicht gründlich genug gelesen haben.
Eine Rechenaufgabe:
Denken Sie sich eine beliebige Zahl, multiplizieren diese mit 2, addieren dann 4 dazu. Das Ergebnis teilen Sie durch 2; zu diesem Ergebnis addieren Sie dann 1. Nun ziehen Sie ihre gewählte Zahl ab.
Ohne daß ich ihre Zahl kenne sage ich: Das Ergebnis ist 3!
Spaß beiseite.
Wenn eine Partei folgendes (so oder ähnlich) verspricht:
- Senkung der Einkommen-Steuer;
- Erhöhung des Kindergeldes;
- Abschaffung von Subventionen;
- Einhaltung der Schuldenbremse;
- Bürgergeld wird gesenkt;
- Erhöhung des Freibetrages für Junge unter 25;
- Senkung & Deckelung der Obergrenze für Pflegekosten;
.... und möglicherweise noch viel mehr *Wohltaten* aus dem Hut zaubert, dann handelt es sich um einen ähnlichen Zaubertrick wie den, der weiter oben beschrieben wurde.
Das Ergebnis für Sie ist stets gleich,
egal zu welcher Einkommensgruppe sie gehören,
außer vielleicht den oberen 5%,
was immer also die Ausgangszahl war:
Es ändert sich nichts!
Sicher ist nur ein Vergleich zwischen dem was aktuell versprochen wird, einem Blick auf die Vergangenheit, und welche Versprechen tatsächlich umgesetzt wurden. Ich rate zudem dazu nicht "wie immer", "aus Tradition", oder "wie meine Eltern" zu stimmen. Wählen Sie doch mal unorthodox eine der neuen Parteien die sich noch bewähren müssen. Die haben einen Anreiz sich ins Zeug zu legen um nächstens wieder gewählt zu werden .... die *Traditionsparteien* sind wie große Schiffe, träge und selbstgefällig, behäbig, beharrlich. Die Kleinen wollen groß werden, und sind reaktionsfreudig wie Schlepper oder Lotsenboote, voller Kraft und Beweglichkeit.
Gedankenlesen / Zahlenzaubertrick von da → Video
Text im Titel: ".. Wenn wir es nicht schaffen, dann können es Vorzeitmenschen auf keinen Fall allein herausgefunden haben wie man Brot backt. Da muß es irgendeinen außerirdischen Einfluß gegeben haben .." [Quelle newsletter "The Daily Cartoonist"]
Diese Abbildung ist schlicht - jedoch auf mehreren Ebenen betrachtenswert.
Zunächst die Hybris der Sprecherin, die meint es habe früher keine Menschen gegeben die selbst herausgefunden haben könnten wie man Brot backt. Sie schließt von sich auf Andere ohne ihren Denkfehler auch nur zu ahnen.
Die Selbstoffenbarung, die in der Äußerung steckt ist entlarvend: Denn sie glaubt an das Vorhandensein von Außerirdischen. Die noch zudem irgendwie ähnlich sein müßten wie Menschen, weil sie hätten Brot backen können - Brot backt man doch nur um es zu essen. Die auch den damals lebenden Menschen voraus gewesen sein müssen, denn sie konnten diese Fertigkeit schon und waren in der Lage es den Urmenschen beizubringen.
Da sie sich an den Partner wendet um ihm diese, IHRE Erkenntnis mitzuteilen, wird zweifelsohne das Innenverhältnis der beiden Personen klar: Sie schätzt ihn so ein, daß er diese Schlußfolgerung nicht (oder noch nicht?) selbständig machen könnte. Für eine dominante Grundhaltung spricht zweifellos die Körpersprache, rechte Hand an der Hüfte und linke Hand (energisch) auf den Tisch gestützt.
Der betroffene Blick des Mannes ist ein Zeichen von Akzeptanz der weiblichen Überlegenheit.
Wenn mir manchmal das Brotbacken nicht gelungen ist - nur um es als Kontrapunkt zur dargestellten Szene zu nennen - fragte ich mich welchen Schritt ich nicht richtig gemacht hatte, und ob alle Zutaten so beschaffen waren, daß das Ergebnis hätte besser sein können.
1. Haben Sie, liebe Lesende, schon einmal erfolgreich Brot gebacken?
2. Wie schätzen Sie die Metapher "kleine Brötchen backen" ein?
3. Haben Sie als Kind - wenn Sie zum Bäcker geschickt wurden um Brot zu kaufen - einmal der Lust nachgegeben in das frische Brot zu beißen und das, obwohl Ihnen klar war, welchen Ärger Sie sich damit einhandeln?
Wir haben da ein Paradebeispiel für die Tendenz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks eine Grundannahme der so-genannten "Volksmeinung"² durchzupauken und anstatt sich mit der Argumentation der politischen Gegenoffensive auseinanderzusetzen läuft das so:
Man benutzt Totschlagworte wie "Putin-Knecht", oder "Marxist", oder "DDR-Überbleibsel" und suggeriert zweierlei, nämlich zum einen "Ende der Diskussion" und zum zweiten "Ab in die böse Ecke und still!"
Frau Miosga hätte besser daran getan bei einer reinen Sprecherrolle, also Vortrag fremder Texte, zu bleiben. Ihre Gesprächsführung ist allzu deutlich von Zu- und Abneigung gegenüber den Gesprächspartnern geprägt, so wie sie noch nie sonst beobachtet werden konnte. Sie ist Frau Wagenknecht weder intellektuell noch als Persönlichkeit gewachsen. Das, und ihre Versagensangst, waren deutlich an Sprache und Habitus gegen Ende der Sendung zu beobachten.
Ich empfehle Ihnen zuerst das Interview anzusehen, und dann den *podcast* mit Frau Professor Guérot aufzurufen. Da sehen Sie die ansonsten unsichtbare Gängelung der öffentlichen Meinungsbildung ganz unverblümt dargestellt.
Frau Wagenknecht ist unbequem - vor allem für solche Politiker hierzulande die lediglich Strohpuppen aufstellen um sie dann öffentlich zu watschen, und das der staunenden Wählerschaft als alternativlose Handlungsweise zu verkaufen was ihnen an Unfug in den Sinn kommt. Skandale, Vorteilsnahme, Lügen und Betrug, was heute im Hintergrund köchelt soll vertuscht und verborgen bleiben. Wer da tiefer bohrt ist gefährlich und wird aufs Blut bekämpft.
¹(Miosga hat als ehemalige Waldorf-Schülerin ihren Namen sogar zu *tanzen* gelernt - ansonsten scheint man ihr da aber weder Höflichkeit, noch Achtung vor abweichenden Meinungen, noch Demut in Hinsicht auf eigene Schwächen beigebracht zu haben!)
² hier ist der Begriff *mainstream* angebracht: Was nicht dem allgemeinen Narrativ der Leitmedien entspricht wird als *Verschwörungstheorie*, *Außenseitermeinung*, oder *Spinnerei* abgetan - meiner Meinung nach immer deswegen, weil eine faktenbasierte Diskussion die Schwächen der allgemeinen Auffassung zu widerlegen droht - und damit der Lächerlichkeit preisgibt.
Einen Hinweis wie Politiker *ticken* hat - unfreiwillig - Frau Kramp-Karrenbauer geliefert, als Sie die Meinungmache im Internet schalt. Das war dann doch zu direkt und die besorgten CDU/CSU Politiker standen Reihe um das einzugrenzen, bevor es der Öffentlichkeit so recht bewußt wurde. Nämlich, daß sie herausgeplappert hatte was ansonsten in Politikerkreisen zwar gedacht aber nie offen ausgesprochen wird.
Wesentlich ist die Tatsache, daß es eine - wenn auch ungeschriebene und nicht von der breiten Bevölkerung getragene 'öffentliche Meinung' gibt, und es als unverzeihlich gilt diese unsichtbare Grenze zu verletzen, indem man alternative Entwürfe aufzeigt und Veränderung zur Wahrhaftigkeit hin vorschlägt. Abweichung wird mit Arbeitsplatzentzug, gesellschaftlicher Ächtung, und Ansehensverlust bestraft.
Ich möchte heute ein Video empfehlen. Es stellt - in weniger als 15 Minuten! - die Bedeutung der Wissenschaft dar und setzt sie als Gegengewicht zu Mythen, Religionen und überkommenen Traditionen.
Kernsätze: ".. Wissenschaft ist ein sich selbst korrigierender Prozeß, um akzeptiert zu werden. müssen neue Ideen den strengsten Beweis- und Prüfstandards standhalten. Die Unterdrückung unbequemer Ideen mag in der Religion oder in der Politik üblich sein, aber das ist nicht der richtige Weg zum Wissen, und es gibt keinen Platz dafür in der Bemühung der Wissenschaft .." [Carl Sagan]
Hier also das Video, es zeigt als *subtitle* eine Übersetzung der Aussagen in deutscher Sprache als Lauftext an:
Siehe zum Thema auch
→ Neil deGrasse Tyson's Sharpest Arguments Against Religion
[Zitat: ".. es gibt nur keine Beweise [für Gottes Existenz] und das ist, warum Religionen "Glaube" genannt werden, weil sie etwas in Abwesenheit von Beweisen glauben. Ds ist was es ist, deshalb heißt es "Glaube" - sonst würden wir alle Religionen "Beweise" nennen, aber wir tun es nicht aus genau diesem Grund .."].
→ Sam Harris' All-Time Most Powerful Critique of Religion
[Zitat: " .. By no stretch of imagination can you argue that the core principle of Islam is non-violence .. it is taboo to notice this and it is especially taboo among religious moderates .."]
In meinem Artikel vom 05.11.2018 mit dem Titel "Wohin des Wegs, CDU, CSU, SPD?" hatte ich den Versuch unternommen eine Darstellung der damaligen Situation der Parteien, ihre Mängel und die Unfähigkeit selbst einfache Aufgaben vernünftig, ohne Dogmatik, zu lösen.
Im Rückblick waren einige Folgerungen zu Personalien nicht korrekt, der Tenor insgesamt jedoch durchaus gerechtfertigt.
Ich will mich hier nicht wiederholen, deswegen lesen Sie bitte das Original .... dann werden Sie verstehen warum ich wenig Hoffnung für Lösungen der Vernunft hierzulande hege. Die Zeichen, die bisher von den Alt-Parteien, insbesondere der CDU gekommen sind geben kaum Grund zur Hoffnung auf Aufbruch.
Im online Medium "correctiv" wird derweil die Stasi-Vergangenheit von AfD und BSW durchgekaut, wieder und wieder thematisiert - doch es sind viel mehr ehemalige Stasi-Mitglieder in der CDU. Nur wird das geflissentlich verschwiegen. Dreck zu schleudern und zu warten bis davon etwas kleben bleibt kennen wir ja ansonsten nur von den Springer Medien .... ach so, da kommt Frau Dowideit ja her!