bookmark_borderEin Abbild des Durchschnitts  
A reflection of the average

Wenn das nicht eine per­fek­te Alle­go­rie von Potemkin’schen Dör­fern oder Pot­jom­kin­schen Dör­fern ist:
Anstatt natür­li­chen Stei­nen für den Sockel des Gebäu­des eine gestückel­te Kunst­stoff-Nach­bil­dung, ange­prie­sen als der Welt beste Lösung für die­se Anwendung! 

Arti­fi­zi­ell wie die gesam­te Lebens­äu­ße­rung, auf Wir­kung anstatt auf Wahr­haf­tig­keit getrimmt. Wir sind die Größ­ten, Besten und Erfolg­reich­sten auf die­sem Planeten.
Das paßt zur der­zei­ti­gen Füh­rung des Landes:
Wis­sen­schafts­feind­lich, immer im Recht, igno­rant und von sich selbst eingenommen.

Trump ist kein Zufall. Er ist das Ergeb­nis von jahr­zehn­te­lan­ger Selbst­über­schät­zung der Ame­ri­ka­ner. QED.

If this video isn't a per­fect alle­go­ry of Potem­kin vil­la­ges:
Instead of natu­ral stone for the building's foun­da­ti­on, a pie­ced-tog­e­ther pla­stic repli­ca, tou­ted as the world's best solu­ti­on for this application!

Arti­fi­ci­al, like most expres­si­ons of life, geared towards effect rather than authen­ti­ci­ty. We are the grea­test, the best, and the most suc­cessful on this planet.

This fits with the cur­rent lea­der­ship of the coun­try: anti-sci­ence, always right, igno­rant, and self-absorbed.

Trump is no acci­dent. He is the result of deca­des of Ame­ri­can over­con­fi­dence. QED.

bookmark_borderLieber Herr Dobrindt, ....
*update* [14.11.2025; 11:00h]

Lie­ber Herr Dobrindt,

ich erin­ne­re mich noch an die Zeit als Sie sich mit einem groß-karier­ten Sak­ko in die Öffent­lich­keit bege­ben haben - doch bedau­er­li­cher­wei­se steck­te in dem gro­ßen Karo ein (immer noch) klein­ka­rier­ter Opportunist.

Wäh­rend der vie­len Jah­re in denen Frau Mer­kel unser Land in Still­stand gehal­ten hat sind unzäh­li­ge Ein­wan­de­rer nach Deutsch­land gekom­men die sich in kei­ner Wei­se zuvor für unser Land in irgend­ei­ner Art und Wei­se nütz­lich gemacht hat­ten - da haben Sie nicht gewet­tert und die Frau Kanz­le­rin auf­ge­for­dert dem Ein­halt zu gebieten.

Sie sind doch angeb­lich Christ? Sogar ein Katho­li­scher? Min­de­stens steht es so in öffent­lich zugäng­li­chen Informationen.
Dann müß­ten Sie die *Sie­ben leibliche(n) Wer­ke der Barm­her­zig­keit* ken­nen, und da ver­wei­se ich ins­be­son­de­re auf das fünf­te Werk, das lautet:

Frem­de beherbergen

Ich erin­ne­re mich sofert an die Nach­rich­ten vom 02.09.2025, die die deut­sche Bevöl­ke­rung dar­über infor­mier­ten, daß Sie strikt die Visa-Ertei­lung für all jene Afgha­nen ableh­nen die aus Paki­stan wie­der in ihre Hei­mat ver­schafft wur­den, weil sie die ihnen frü­her zuge­sag­ten Visa noch immer nicht erhal­ten hat­ten. Nun dro­hen ihnen dra­sti­sche Fol­gen wenn die Tali­ban ihrer hab­haft werden.

1. Die­se Men­schen haben der Bun­des­re­pu­blik Dien­ste geleistet;
2. Sie haben das schon wäh­rend der Zeit der Sta­tio­nie­rung deut­scher Sol­da­ten unter Gefahr für Leib & Leben getan;
3. Ihnen wur­de zuge­sagt sie nach Deutsch­land kom­men zu las­sen als Aner­ken­nung, und um ihnen für ihren Ein­satz zu danken. 

250 Men­schen. Eine ver­schwin­dend gerin­ge Zahl vor dem Hin­ter­grund der frü­her unkon­trol­lier­ten Einwanderung.
Natür­lich läßt sich einwenden:
Ein­mal muß damit ange­fan­gen wer­den dem einen Rie­gel vor­zu­schie­ben. Stimmt!
Doch aus­ge­rech­net bei die­sen Men­schen, die sich um unser Land ver­dient gemacht haben, soll nun damit begon­nen werden?

Das ist mehr als wider­sin­nig, will­kür­lich und eine Schan­de für unser Land.
Zudem ist es - die CSU ist doch eine christ­lich ori­en­tier­te Par­tei? - zutiefst beschä­mend vor dem Gebot der Barm­her­zig­keit und Näch­sten­lie­be das für alle Chri­sten gül­tig ist.

Glaubt man der BILD Zei­tung, so wol­len Sie einen „Cyber Dome“ für Deutsch­land - und vor einem sol­chen Mil­li­ar­den-Vor­ha­ben knau­sern Sie bei den Kosten für 250 bedroh­te Menschen?

Durch so ein schä­bi­ges Ver­hal­ten schafft man sich kei­ne Freun­de im Aus­land ... und im Inland? 

Bei *cor­rec­tiv* wur­de eine (nicht reprä­sen­ta­ti­ve) Umfra­ge aus­ge­führt die abfrag­te wie die Leser zum Ver­hal­ten der Regie­rung ste­hen - das Ergeb­nis ist nie­der­schmet­ternd! Ein wei­te­rer Beweis dafür, daß Poli­ti­ker aller Rich­tun­gen mei­nen es bes­ser zu wis­sen als die Bevöl­ke­rung in deren Namen & Auf­trag sie tätig sind.
In die­sem Fall ist es beson­ders deut­lich: Barm­her­zig­keit und sogar der lang­fri­sti­ge Nut­zen für den guten Ruf der Nati­on wer­den für Applaus von Rechts geop­fert. Eine him­mel­schrei­en­de Schande! 

Erst-Ver­öf­fent­licht am: 3. Sep. 2025 um 15:04 Uhr

bookmark_borderJedes Kind kann Professor:in werden ..!?


Betrach­tet man die nüch­ter­nen Zah­len der stu­di­en­be­rech­tig­ten Schul­ab­gän­ger so fällt auf:

Es gibt von Jahr­zehnt zu Jahr­zehnt ein ste­ti­ges Wachstum.

Da stellt sich die Frage:
Wer­den alle Kin­der der auf­stei­gen­den Jahr­gän­ge immer intel­li­gen­ter oder gibt es mög­li­cher­wei­se ande­re Grün­de für die­sen erstaun­li­chen Anstieg - der sich gleich­wohl in den letz­ten Jah­ren sicht­bar abge­schwächt hat.

Beson­de­re Krei­se im Lan­de wer­den auf *Chem­trails* ver­wei­sen, die nach deren Auf­fas­sun­gen ja dazu die­nen uns Alle nach und nach in hirn­lo­se Zom­bies zu verwandeln.

Wei­ter gibt es wohl­mei­nen­de Zeit­ge­nos­sen die behaup­ten es wer­de immer noch nicht genug dafür getan bis­her noch ver­steck­te Genies end­lich ans Licht zu zer­ren indem man noch frü­her und all­um­fas­send mit der För­de­rung der intel­lek­tu­el­len Lei­stung anfängt. Dazu tei­le ich die Mei­nung von Wil­liam Wahl, die er musi­ka­lisch zum Aus­druck bringt.

Fak­ten zu inter­pre­tie­ren ist nicht Jeder­fraus & ~manns Sache, wes­we­gen ich eine grund­sätz­li­che Ver­wir­rung kon­sta­tie­ren will:
Zwi­schen den ganz Schlau­en und den ganz Min­der­be­mit­tel­ten gibt es eine gewis­se Span­ne, die wir mit­tels der so-genann­ten Gauß'schen Ver­tei­lung [M. W. Toews; CC BY 2.5; manch­mal als "Nor­mal­ver­tei­lung" bezeich­net] dar­stel­len kön­nen. Man kann Vie­les damit bild­lich zei­gen, bei­spiels­wei­se Ver­tei­lung von Kör­per­grö­ße oder eben intel­lek­tu­el­le Leistungsfähigkeit.

Mit noch so gro­ßer Anstren­gung und immer neu­en For­de­run­gen nach "Früh­för­de­rung" wird man aus dum­men Kin­dern kei­ne Genies machen, höch­stens ver­stopft man mit sol­chen Maß­nah­men für die wirk­lich lei­stungs­fä­hi­gen den Weg zum Erfolg!

Frü­her war nicht Alles bes­ser - es war nur intel­lek­tu­ell for­dern­der und die Per­sön­lich­keit war mit bestim­mend um die Zulas­sung zum Gym­na­si­um und dadurch das Ziel eines Stu­di­ums zu erreichen.
In den 60ger & 70ger Jah­ren wur­den schritt­wei­se Prü­fun­gen für den Gym­na­si­al-Zugang abge­schafft und schon gin­gen die Zah­len sprung­haft nach oben.
Nicht die Lei­stun­gen und Abschlüs­se, mich wun­dert das nicht. Pro­fes­so­ren klag­ten zu neh­mend über *nicht stu­di­en­fä­hi­ge Abitu­ri­en­ten* denen man erst ein­mal Grund­kennt­nis­se (!) bei­brin­gen müß­te damit sie über­haupt etwas verstünden.
Dann wur­den die Fach­hoch­schu­len zu Hoch­schu­len erklärt, ein wei­te­rer Sprung in den Zah­len - vie­le Absol­ven­ten mit zwei­fel­haf­ten Kennt­nis­sen in wenig nach­ge­frag­ten Fächern - bei enor­men Mehr­ko­sten für die Volks­wirt­schaft. Denn wie wir seit Pare­to wis­sen erfor­dern die letz­ten 20% einen Auf­wand von 80% der Gesamtkosten ....

Nun höre ich den Auf­schrei "Klas­sen­den­ken" und "Eli­tä­re Über­heb­lich­keit" und mög­li­cher­wei­se noch schlim­me­re Vor­wür­fe wenn ich behaup­te, ein Teil der Mise­re in unse­rem Land sei der Tat­sa­che geschul­det, daß man mit Musik und Sport das Abitur machen kann und dann *Gen­der-Stu­dies* stu­diert .... wel­chen Bei­trag bringt ein sol­ches ꜝStu­di­umꜝ für das All­ge­mein­wohl und/oder den Wohl­stand in unse­rem Land?
Die Absol­ven­ten sind dann "Aka­de­mi­ker", oft mit über­stei­ger­ten Ansprü­chen. Das pin­selt das Ego - doch das war's dann schon. Ins­ge­samt ist das Ergeb­nis eine Abwer­tung von Wis­sen­schaft und Auf­wer­tung von Meinung.

Eine ein­fa­che Bewer­tung wie ein Gegen­über *tickt* lei­te ich aus fol­gen­der Beob­ach­tung her:
Wenn zwar ein teu­rer Anzug mit noch teu­re­ren Acces­soires getra­gen wird, dabei Kau­gum­mi gekaut wird, die Füße in Turn-Schu­hen aus Pla­stik anstatt in Leder­schu­hen stecken 

(Quel­le der aus­zugs­wei­se dar­ge­stell­ten Daten)

bookmark_borderWenn "1+1" = O weh! ist ....

2foolsDie­se bei­den hier gezeig­ten Lai­en sind vor die Welt­öf­fent­lich­keit getre­ten und haben - in ihrer boden­lo­sen Dumm­heit - jahr­zehn­te­lan­ger Pra­xis­er­fah­rung und Tau­sen­den von ernst­zu­neh­men­den wis­sen­schaft­li­chen Stu­di­en zum Trotz, den Rat erteilt Par­acet­amol, eines der mil­de­sten und schon­end­sten Schmerz­mit­tel, nicht mehr einzunehmen.

Die Begrün­dung war, es rufe beim Fötus,
wenn von Schwan­ge­ren ein­ge­nom­men, Autis­mus hervor.

Das ist aus meh­re­ren Grün­den falsch und/oder abzu­leh­nen:

  1. Ein­nah­me von Par­acet­amol zur Fie­ber­sen­kung bei Schwan­ge­ren ist ein 'Muß' im Sin­ne des Kindswohls.
  2. Es besteht die Gefahr der Sub­sti­tu­ti­on durch ande­re Schmerz­mit­tel (zB Ibu­profen), die tat­säch­lich in Stu­di­en schon als schäd­lich für Feten nach­ge­wie­sen sind.
  3. Schmerz­mit­tel sol­len - ganz all­ge­mein und ins­be­son­de­re in der Schwan­ger­schaft - nur bei stren­ger Indi­ka­ti­on, und dann nicht über län­ge­re Zeit, ein­ge­nom­men werden.

Sie­he hierzu
Ben­nett Cartoon
Skep­tic

 

bookmark_border.. wann endlich ..

.. kein „nor­ma­ler“ Regen:
160 Liter in sechs Stunden
– ein Jahr­hun­dert­re­gen ..
[Quel­le]

Unwet­ter und Stark­re­gen neh­men zu, die Ver­wü­stun­gen sind seit Jah­ren offen­bar - und trotz­dem wer­den Über­le­gun­gen ange­stellt die Kli­ma­zie­le zu ver­wer­fen, min­de­stens aber abzu­schwä­chen. Das Ver­bren­ner-Aus her­aus­zu­zö­gern. Den Aus­bau Erneu­er­ba­rer zu brem­sen und statt­des­sen mehr Gas zu verbrennen.

Wann end­lich dringt die Erkennt­nis in Poli­ti­ker­ge­hir­ne, daß glo­ba­le Erwär­mung *real* ist und die Fol­gen sich nicht weg­dis­ku­tie­ren lassen?

bookmark_borderWer zuletzt lacht ..?!

Jah­re­lang habe ich es abge­lehnt über paypal Zah­lun­gen zu machen.
Weil zwei Fak­to­ren zusam­men kamen:
- Wirk­ort USA
- Unbe­stimm­ter Datenschutz

Bis es kürz­lich soweit kam, daß die Zah­lungs­me­tho­de - ver­schlei­ernd - mit einem ande­ren Namen ver­se­hen wur­de und ich erst im aller­letz­ten Schritt erfuhr "Die­se Zah­lung wird von unse­rem Finanz­dienst­lei­ster paypal abge­wickelt." und dann war es schon zu spät den Vor­gang abzubrechen.

Wie oft wer­de ich aus­ge­lacht, mit­lei­dig mit dem Satz beschie­den "Du hast doch gegen die Markt­macht die­ser Kon­zer­ne kei­ne Chan­ce." oder mir wird bedeu­tet die Zeit ver­lan­ge eben die neu­en Struk­tu­ren .... doch bis­her konn­te mir noch kei­ner von den Spöt­tern und mit­lei­dig Lächeln­den einen Beweis lie­fern war­um es nicht mit den über­kom­men­den Metho­den der Zah­lungs­wei­se geht. Ich nut­ze die wo immer mög­lich, es geht also.

Ich zäh­le mal auf, wie sich der Zugang zu mei­nem online Kon­to gewan­delt hat:

  1. gab es ein vier­stel­li­ges Paßwort;
  2. dann folg­te ein fünf­stel­li­ges Paßwort;
  3. dann folg­te eine TAN Liste aus der eine bestimm­te Zif­fer zu lesen und ein­zu­ge­ben war, danach das jetzt sechs­stel­li­ge Paßwort;
  4. die TAN Liste wur­de durch einen Gene­ra­tor ersetzt (auf Kun­den­ko­sten), ergänzt durch das Paßwort;
  5. wenig spä­ter folg­ten drei ver­schie­de­ne opti­sche Mög­lich­kei­ten des Ein­checkens, eine davon mit Mobiltelefon;
  6. ein neu­er Gene­ra­tor muß­te her (auf Kun­den­ko­sten), neben der neu­en Tasten­an­ord­nung eine opti­sche Erken­nung integriert;
  7. jetzt muß­te der Appa­rat auf dem das online ban­king aus­ge­führt wird durch die Bank digi­tal regi­striert und geneh­migt wer­den - ohne Wie­der­erken­nung kein online banking ....

Ver­mut­lich fol­gen Fin­ger­ab­druck, Gesichts­er­ken­nung und irgend­ein unsin­ni­ges Gad­get (ähn­lich captcha?) .... und die IT Abtei­lung der Bank, die ein­mal aus zwei (!) Per­so­nen, IT Fach­mann und Sekre­tä­rin, bestan­den hat­te ist mitt­ler­wei­le eine Haupt­ab­tei­lung mit drei Ebe­nen und knapp 60 Mitarbeitern.
SLOGAN: "SO geht Fortschritt!"

Und wie kom­me ich dar­auf an einem ganz gewöhn­li­che Mitt­woch sowas loszulassen?

Weil ich gera­de die nach­fol­gen­de Notiz gele­sen habe, die den kom­plet­ten Fir­le­fanz ad absur­dum führt:
Weil Daten die in gro­ßen Daten­ban­ken gespei­chert sind IMMER das erste Ziel von Ver­bre­chern sind ....
Wo frü­her ein Bank­raub das Geld brach­te genügt heu­te ein Laptop.
Schö­ne neue digi­ta­li­sier­te Welt ....
Wenig­stens wird dabei nie­mand erschossen.


[Quel­le: Topic 4]

bookmark_borderStumme & schleichende Bedrohung der Menschheit

Es fin­det eine fast unmerk­ba­re Ver­schie­bung statt die die Wenig­sten von uns aktiv wahr­neh­men. Vor ein paar Jah­ren hat­te ich ein Erleb­nis, das mir die Augen öff­ne­te und die Gefahr, die der Mensch­heit droht, erst so rich­tig klar machte. 

Nein, es geht nicht um Krieg, Hun­gers­not und Klimakatastrophe.
Es geht um Wis­sen das nicht gegoo­gelt ist, son­dern ein­ge­spei­cher­tes Wis­sen dar­stellt! Das, was man "Frue*er"™ als "All­ge­mein­bil­dung" bezeich­net hat. Wiki­pe­dia weist aller­dings auf einen wesent­li­chen Punkt hin, der all­zu oft ver­nach­läs­sigt wird:

Die Gleich­set­zung von All­ge­mein­bil­dung und All­ge­mein­wis­sen unter­schlägt jedoch die Befä­hi­gun­gen des Ver­stan­des, die erfor­der­lich sind, um die Wis­sens­in­hal­te zuein­an­der in Bezie­hung zu set­zen. Erst damit wird es mög­lich, Inhal­te abruf­ba­ren Wis­sens in Zusam­men­hän­gen zu ver­ste­hen. Unver­stan­de­nes lexi­ka­li­sches Stich­wort­wis­sen wird in der Fach­welt eher als „Halb­bil­dung“ aufgefasst.
[All­ge­mein­bil­dung]

Was soll das, wer­den Sie sich fra­gen, war­um soll­te ein wenig weni­ger Wis­sen so gefähr­lich sein?
Es ist gar nicht die Fül­le des Wis­sens allein. Es ist der dar­aus - also aus mehr oder weni­ger ver­füg­ba­rem Wis­sen - ent­ste­hen­de Wan­del des Den­kens und der Urteilsfähigkeit:
Die Beur­tei­lung und Abspei­che­rung des­sen, was als Infor­ma­ti­on auf uns ein­strömt, wird vom vor­han­de­nen Infor­ma­ti­ons­stand geformt. Erst aus dem Zusam­men­wir­ken von gei­sti­gem Ver­ständ­nis der Infor­ma­tio­nen und deren Ein­ord­nung wird ein akzep­ta­bles Weltbild.

Wer also selbst weni­ger - para­tes, durch frü­he­res Ler­nen geschaf­fe­nes - Wis­sen hat, wird sei­ne Umge­bung, sei­ne Mit­men­schen, und sei­nen Lebens­raum anders betrach­ten als Jene, die über einen grö­ße­ren Umfang und bes­se­re Ver­ar­bei­tungs­fä­hig­keit verfügen.
Siehe:

[Quel­le]

Gehen wir nun in die Zeit vor dem Auf­schwung der digi­ta­len Revo­lu­ti­on zurück und betrach­ten wie gelebt und gelernt wur­de, so wird klar wel­cher Unter­schied nicht ohne Fol­gen blei­ben kann. Bücher und Unter­rich­te waren damals noch die wesent­li­che Quel­le des Wis­sens­zu­ge­winns. So konn­te pro Zeit­ein­heit nur begrenz­tes Wis­sen ange­sam­melt wer­den - doch die­se Begren­zung ist nicht wesent­lich ver­schie­den wenn man die heu­ti­ge Situa­ti­on ansieht. Denn an der Auf­nah­me­fä­hig­keit der Mensch­heit hat sich - noch - nichts verändert.
Was sich geän­dert hat ist der Inhalt des­sen was kon­su­miert wer­den kann, was ange­bo­ten wird, und vor allem wie es die Betrach­ten­den auf­neh­men kön­nen, sei es gewollt oder unterbewußt.

Die Ten­denz geht weg von Fak­ten hin zu Mei­nun­gen, grund­le­gen­de Struk­tu­ren der Wis­sen­schaft wer­den nicht durch Ver­su­che und Beob­ach­tung wider­legt, son­dern allei­ne durch Zwei­fel, gegen­tei­li­ge Mehr­heits­bil­dung oder schlicht Unver­ständ­nis wegen man­geln­der Grund­la­gen an Erkenntnissen.

Der Vor­gang ver­stärkt sich durch zuneh­men­de Nut­zung der digi­ta­len Kapa­zi­tä­ten und führt - schlei­chend - zu einem Teufelskreis:
Weni­ger eige­nes, ein­ge­spei­cher­tes Wis­sen läßt das Inter­es­se und den Fokus schwin­den Neu­es dazu zu ler­nen; die sofor­ti­ge Ver­füg­bar­keit von digi­tal gespei­cher­ter Infor­ma­ti­on macht für Vie­le das 'selbst-ler­nen' zu einer über­flüs­si­gen Auf­ga­be, da sie noch dazu beschwer­li­cher ist als digi­tal Abruf­ba­res zu nut­zen. Es wird immer weni­ger Wis­sen beim Indi­vi­du­um übrig blei­ben, denn wer ver­lernt hat zu ler­nen hat immer weni­ger Inter­es­se es zu ändern, es aufzufrischen. 

Zukünf­ti­ge Gene­ra­tio­nen wer­den sich immer mehr auf fremd­ge­steu­er­te Infor­ma­tio­nen ver­las­sen. Deren Beur­tei­lung auf Rele­vanz und Plau­si­bi­li­tät wird zuneh­mend erschwert, denn es fehlt an selbst gewon­ne­nen Erfah­run­gen und einem sta­bi­len Denk­ge­bäu­de, in das das erwor­be­ne Wis­sen ein­ge­fügt ist - ein sol­ches Muster wird gar nicht erst gebil­det wenn vor­ran­gig und unkri­tisch Ver­laß auf ange­bo­te­ne Infor­ma­tio­nen herrscht.

Zusam­men­ge­faßt ent­steht dem­nach fol­gen­des Bild:
Die Steue­rung der Infor­ma­tio­nen wird kom­plett von einer immer klei­ner wer­den­den Zahl von Pro­du­zen­ten bestimmt wer­den und die Kon­su­mie­ren­den haben immer weni­ger Urteils­fä­hig­keit man­gels nie oder nur bruch­stück­haft erwor­be­nem Wissen.
Wir steu­ern ohne Brem­sen auf eine Zukunft zu in der die Mensch­heit sich durch Kli­ma­ver­än­de­run­gen selbst aus­merzt, und auf dem Weg dort­hin durch den Ein­fluß weni­ger, den öffent­li­chen Dis­kurs beherr­schen­der, Krei­se dar­an gehin­dert wird deren Nar­ra­tiv zu hin­ter­fra­gen oder gar ad absur­dum zu führen.
Mög­li­cher­wei­se ist die­se Ent­wick­lung auf ande­ren Pla­ne­ten im Uni­ver­sum ähn­lich gelau­fen und da hät­ten wir einen wei­te­ren Grund dafür, daß es nie gelin­gen wird mit *Ali­ens* in Kon­takt zu kommen ....


[Anstoß zur Beschäf­ti­gung mit dem The­ma: Out­sour­cing Our Memo­ry: How Digi­tal Tools Are Res­ha­ping Human Thought; Kathe­ri­ne Brod­s­ky; August 15, 2025; 12 min read ]

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war und ist für vie­le Schü­ler ein Haß-Objekt. Da freut es sie, wenn der Lan­des­schü­ler­rat Nie­der­sach­sen die Abschaf­fung for­dert .... und sogleich haben sich eini­ge Wich­tig­tu­er ange­schlos­sen, die hier eine Chan­ce sehen sich ohne viel Wis­sen und erst recht kei­ne umfas­sen­de prak­ti­sche Unter­richts- oder Schul­erfah­rung (mög­li­cher­wei­se nur der eige­nen, miß­ra­te­nen Schul­zeit), sich *wich­tig* zu machen.

Soweit erkenn­bar wird die Kam­pa­gne mit Hil­fe einer ehe­ma­li­gen Grund­schul­päd­ago­gin Eva Oder­sky , mitt­ler­wei­le pro­mo­viert, und an der "Katho­li­schen Uni­ver­si­tät Eich­stätt-Ingol­stadt", (her­vor­ge­gan­gen aus der ehe­mals Katho­li­sche Fach­hoch­schu­le Eich­stätt), wesent­lich beein­flußt und mit­tels reger Vor­trags­tä­tig­keit in die Welt getragen.

Völ­lig zu recht wider­spricht eine Grup­pe von Fach­päd­ago­gen, die weni­ger Vor­trä­ge und Ver­an­stal­tun­gen mit wohl­klin­gen­den Titeln, dafür aber Arbeit an den Grund­la­gen, im Schul­be­trieb lei­sten. Es ist immer leicht zu theo­re­ti­sie­ren oder mit Klein­grup­pen spe­zi­fi­sche The­men als "Stu­die" durch­zu­füh­ren. Das sind aller­dings immer Aus­schnit­te aus dem Schul­le­ben, das, sehr viel kom­ple­xer, von den vor­geb­lich wis­sen­schaft­lich ori­en­tier­ten 'For­sche­rIn­nen' bei ihren Stu­di­en völ­lig außen vor bleibt - und schon des­halb nicht die nöti­ge Kom­pe­tenz und Rele­vanz hat, die ein so wich­ti­ges The­ma, das das Schick­sal vie­ler wei­te­rer Schü­ler­ge­nera­tio­nen bestimmt und daher entscheidet.

Zur Erin­ne­rung wel­che fata­len Fol­gen sol­che "Stu­di­en" haben sei nur an "Schrei­ben nach Gehör" (Zitat: "Die Eltern, die mit den Fol­gen man­geln­der Recht­schreib­kennt­nis ihrer Kin­der am Ende der Grund­schul­zeit leben müs­sen, leh­nen die Metho­de nahe­zu ein­hel­lig ab. In einer nicht reprä­sen­ta­ti­ven Umfra­ge der DZ spra­chen sich 89 Pro­zent der Teil­neh­mer für ihre Abschaf­fung aus."), ähn­lich bei "Schrei­ben durch Lesen" (Zitat: "beson­ders spek­ta­ku­lä­re Form schu­li­schen Miß­er­folgs")" und die Ein­füh­rung der Men­gen­leh­re in Grund­schu­len erin­nert: Fehl­schlä­ge, aus­ge­dacht von Theo­re­ti­ke­rIn­nen, fern­ab jeder Pra­xis mit aus­ge­such­ten Klein­grup­pen, und hoher Auf­merk­sam­keit, ent­spre­chen­den finan­zi­el­len Mit­teln (!) aus­ge­stat­tet, und in der nach­fol­gen­den Pra­xis gran­di­os gescheitert!
[Um Miß­ver­ständ­nis­sen vor­zu­beu­gen: Ich bin kein ver­bis­se­ner Feind der Men­gen­leh­re, hal­te jedoch die Denk­wei­se über die Rei­hen­fol­ge für ver­kehrt: Wer die Mathe­ma­tik schon beherrscht kann sie als Ver­ein­fa­chung erken­nen - wer hin­ge­gen erst in die Mate­rie ein­dringt hat nicht den Über­blick die­se Ver­ein­fa­chung zuzu­ord­nen, und wird daher an kom­ple­xen Aus­drücken man­gels Ver­ständ­nis­ses scheitern.]

Bewe­gen wir uns zurück ins Mittelalter?
Es gab *Schrift­ge­lehr­te* schon in der grau­en Vor­zeit - die sich von der brei­ten Mas­se dadurch unter­schie­den, daß sie in der Lage waren zu lesen und zu schreiben.
Die For­de­rung das Schrei­ben ler­nen auf Druck­schrift zu begren­zen führt gera­de­wegs in die­se graue Urzeit zurück, denn was die Prot­ago­ni­sten völ­lig ver­ken­nen ist die Ver­knüp­fung mit dem Erler­nen moto­ri­scher Fer­tig­kei­ten, die ins­ge­samt die Geschick­lich­keit ver­bes­sern, und die gei­sti­ge Ent­wick­lung, die durch den Ver­bund von Sehen-Ver­glei­chen-Moto­ri­scher Wie­der­ga­be erzeugt werden:
Wer bes­ser schreibt denkt bes­ser, erfaßt den Inhalt des­sen WAS er schreibt leich­ter - schon die Abwei­chung gegen­über frü­he­rer Hand­ha­bung in den Grund­schu­len anstatt in Dik­ta­ten das Ver­ste­hen von Wor­ten und Text­erfas­sung ganz all­ge­mein zu för­dern, wur­de das "Abschrei­ben von Text" ein­ge­führt. Mit der Fol­ge, daß heu­te ein Drit­tel(!) der Schü­ler die Grund­schu­le ver­läßt ohne *sinn­erfas­send* lesen zu kön­nen .... und wer das nicht kann, ver­steht die Welt um ihn her­um nur begrenzt, und muß sich auf visu­el­le Ein­drücke verlassen.

Wen wun­dert es da noch, daß die Blen­der und Schau­spie­ler vom Schla­ge des Prä­si­den­ten­dar­stel­lers Trump sol­che Erfol­ge vor allem bei den bil­dungs­fer­nen Schich­ten, die allen­falls in der Lage sind ein Comic-Heft durch­zu­blät­tern und aus den Bil­dern zu erken­nen um was es geht, nach Äußer­lich­kei­ten und nicht poli­ti­schen Inhal­ten urteilen?

Der Lan­des­schü­ler­rat liegt jeden­falls aus jugend­li­cher Unkennt­nis, man­geln­der Erfah­rung und schlicht­weg ein­ge­schränk­ter Urteils­fä­hig­keit falsch sol­che wesent­li­chen Ver­än­de­run­gen zu befürworten.
Die "Deut­sche Gesell­schaft für Lesen und Schrei­ben, Sek­ti­on der Inter­na­tio­nal Rea­ding Asso­cia­ti­on (IRA) e.V." jeden­falls wider­spricht dem Expe­ri­ment hef­tigst, mit Recht, wenn man die gefähr­li­chen Fol­gen betrachtet:

Wir pro­vo­zie­ren damit eine wei­ter geteil­te Gesell­schaft, deren über­wie­gen­der Teil zwar noch lesen, aber nicht mehr schrei­ben kann, und dabei auf frem­de Hil­fe ange­wie­sen ist. "Aber es gibt doch *künst­li­che Intel­li­genz*" höre ich da schon man­che schrei­en. Klar, wenn man sich dem digi­ta­len Dik­tat völ­lig unter­wer­fen will ist das eine Lösung - nur wird das dazu füh­ren, daß schließ­lich ALLE Lebens­be­rei­che durch digi­ta­le Ein­hei­ten bestimmt werden.

Das ist dann nicht so kusche­lig wie bei "Num­mer 5 lebt", son­dern eher dys­to­pisch wie bei "I, Robot"

bookmark_borderHochbeete
[160cm breit; 56cm tief; 42cm hoch]

Um der stän­di­gen Schnecken­pla­ge Herr zu wer­den - letz­tes Jahr war ja beson­ders schlimm - habe ich zwei Hoch­bee­te gebaut. Die Maße sind will­kür­lich gewählt, aller­dings doch an die vor­han­de­nen Ter­ras­sen­bret­ter ange­passt, die 5,3m Län­ge haben. Sie stam­men noch vom Vor­be­sit­zer des Hau­ses, der sie als Unter­bau für einen Mini-Pool 3x8m genutzt hatte.

Aus einer Län­ge konn­te ich so drei Teil­stücke zu je 1,6 m sägen, pro Beet waren je drei Bret­ter für Vor­der- und Rück­sei­te nötig, ins­ge­samt erhielt ich also aus vier (von viel mehr vor­han­de­nen) Län­gen die nöti­gen 12 Teile.
Die End­stücke sind 50cm breit, das ergab zwar rech­ne­risch 10 Stück aus einer Län­ge, aller­dings nutz­te ich da sol­che Bret­ter, die schon etwas beschä­digt waren mit, und brauch­te des­we­gen drei Stück (anstatt der rech­ne­risch nur nöti­gen zwei.

Unter der ersten Lage ist das Beet mit einem Kunst­stoff-umman­tel­ten Draht abge­schlos­sen um das Ein­drin­gen von Mäusen/Maulwürfen zu verhindern
Erste Lage Tan­nen- und Kiefernzapfen
Zwei­te Lage Sägemehl
Drit­te Lage drei Säcke Blumenerde
Vier­te Lage drei Säcke Blumenerde
Letz­te Lage 1 Sack Blu­men­er­de zuoberst verteilt
Die bei­den Bee­te schlie­ßen die Ter­ras­se nach links hin­ten zur Wie­se ab.

Säge­mehl:

Ins­ge­samt:
14 Säcke Blu­men­er­de, noch­mal 2 in Reser­ve zum Nachfüllen;
eine Rol­le Volie­ren-Draht (5x0,5m; 23,99€);
zwei Behäl­ter Säge­mehl (waren noch vorhanden);
drei 2m-Kie­fer-Kant­holz-Stan­gen (3,8x3,8cm) und
ca. 200 Schrau­ben (4x60mm) verbraucht.
[Blu­men­er­de je Sack 2,-€; Kant­holz pro Stan­ge 5,38€.]

PS:
Die benutz­ten Bret­ter sind 14cm breit und ca. 3,5cm dick
(unter­schied­li­che Rif­fe­lung auf Ober- und Unterseite).

bookmark_border*Leben
*Freiheit
*Eigentum

[Zuerst ver­öf­fent­licht am 14.04.2009 - und heu­te wie­der *top-aktu­ell*!]

 

 

 
  • Jeman­dem das Leben neh­men ist
  • MORD
  • Jeman­dem die Frei­heit neh­men ist
  • VERSKLAVUNG
  • Jeman­dem das Eigen­tum neh­men ist 
  • DIEBSTAHL
  • .... und nun raten wir 'mal WER uns der­ge­stalt bedroht.



     

    bookmark_borderWelchen Teil von "Wahl verloren!"
    haben die Jusos nicht verstanden?

    Ver­wun­dert rieb ich mir die Augen als ich die For­de­run­gen las, die von den Jusos an die Koali­ti­ons­be­din­gun­gen geknüpft wer­den. Durch die Poli­ti­ker von CDU/CSU und SPD nicht kon­kret zu sein son­dern den Kon­junk­tiv zu nut­zen bringt dabei bestimmt kei­ne Klar­heit für das Wol­len - so sehr Herr Spahn es ver­sucht als logi­sche Fol­ge zu ver­kau­fen: Erst han­deln und ver­bes­sern, dann die Ver­ein­ba­run­gen erfül­len. Viel­leicht. Wenn das erste Vor­ha­ben "Wachs­tum" klappt.

    Die Jusos ver­lan­gen und ver­ges­sen dabei völ­lig: Ihre Par­tei hat verloren!
    For­de­run­gen eine bestimm­te Poli­tik zu gestal­ten sind ja gut und schön, aber um das in die Tat umzu­set­zen braucht man eben Mehr­hei­ten. Mehr­hei­ten hin­ge­gen wer­den in der Poli­tik mit Kon­zes­sio­nen, Kom­pro­mis­sen und Koope­ra­ti­on erreicht. Alles ande­re sind rosa­ro­te Träu­me­rei­en und Wunsch­vor­stel­lun­gen: Es gibt kei­nen Topf Gold am Ende des Regen­bo­gens, lie­be Jusos! 


    Über alle­dem schwebt die unaus­ge­spro­che­ne Wahr­heit unse­rer Zeit:
    Wachs­tum ist nicht mehr zeit­ge­mäß - es ver­hin­dert die Ret­tung des Pla­ne­ten.
     

    Dar­auf soll­ten die Jusos sich ein­las­sen, denn es ist ihre Zukunft, die auf dem Spiel steht.
    Erkenn­bar ist das aus dem Han­deln der jun­gen Sozi­al­de­mo­kra­ten nicht. Sie sind ledig­lich eine jün­ge­re und aggres­si­ve­re Ver­si­on der frü­he­ren Ur-Sozis .... die haben ihre Kern­wäh­ler aller­dings ernst genom­men und nicht durch Expe­ri­men­te à la Schrö­ders *Agen­da 2010* verprellt.

    Nun rächt es sich, daß die SPD ein­stens die bes­se­re CDU sein woll­te. Man hat ihr bei den letz­ten Wah­len nicht mehr geglaubt. Und die Jusos sind nun dabei den letz­ten Rest an Glaub­wür­dig­keit zu zer­le­gen. Nicht ein­mal das Mit-Regie­ren wird man mehr der SPD zutrau­en wenn es jetzt beim "Nein" bleibt und der aus­ge­han­del­te Ver­trag nicht zustan­de kommt.

    Nutz­nie­ßer wer­den die Rechts­po­pu­li­sten der AfD sein. Es kann nicht oft genug zum Blick auf die Geschich­te nach 1918 bis 1933 ver­wie­sen wer­den: Da haben die *Bür­ger­li­chen* die NSDAP von oben her­ab kom­men­tiert - so wie es Herr Spahn tut - und unter­schätzt - so wie es die Jusos tun, und durch ihre Maxi­mal­for­de­run­gen die lin­ken SPD Bestre­bun­gen hand­lungs­un­fä­hig machen.

    bookmark_borderKanada erteilt Trump eine Lehre
    und wie decken wir unseren Energiebedarf?

    Wenn Kana­da ein Vier­tel des US Bedarfs an Elek­tri­zi­tät die das Land lie­fert jetzt abschal­tet sind die USA gezwun­gen Alter­na­ti­ven zu suchen. Was ist da nahe­lie­gen­der, als die Expor­te nach Euro­pa, ins­be­son­de­re in die EU, und dort spe­zi­ell Deutsch­land, zu kap­pen. Mil­li­ar­den­be­trä­ge für Gaster­mi­nals wären dann umsonst aus­ge­ge­ben. Es sei denn, man könn­te fort­an von Kana­da beziehen .... 

    Soll­te es nicht gelin­gen Ersatz für Gas aus USA zu bekom­men wür­de die sowie­so schon schlech­te bis kata­stro­pha­le Wirt­schafts­la­ge dadurch noch ein­mal wesent­lich ver­schlim­mert wer­den und ein Kol­laps der inlän­di­schen Ver­sor­gung ist nicht auszuschließen.

    Hät­ten nicht die bei­den Poli­ti­ker der CDU (Peter Alt­mai­er)¹ und der SPD (Sig­mar Gabri­el)² nach­ein­an­der den Aus­bau der erneu­er­ba­ren Ener­gie­quel­len aus Man­gel an Weit­sicht und als Lob­by-Knech­te(!) gestoppt stün­den wir heu­te sehr viel bes­ser da und brauch­ten uns um Ener­gie kei­ne Sor­gen zu machen.

    Mir graust davor die CDU/CSU wie­der als Regie­rungs­par­tei zu sehen:
    Die gera­de auf­wach­sen­de alter­na­ti­ve, rege­ne­ra­ti­ve Ener­gie­er­zeu­gung wird um Jah­re zurückgeworfen! 

    ¹ Zitat "In sei­nem Amt als Bun­des­um­welt­mi­ni­ster wur­de ihm vom Bun­des­ver­band Erneu­er­ba­re Ener­gie vor­ge­wor­fen, den Aus­bau der Erneu­er­ba­ren Ener­gien unnö­tig zu brem­sen und die Aus­bau­zie­le zurückzufahren.[34] .. In der Funk­ti­on als Bun­des­mi­ni­ster für Wirt­schaft und Ener­gie und somit als Behör­den­lei­ter für das Bun­des­mi­ni­ste­ri­um für Wirt­schaft und Ener­gie hat Alt­mai­er nach Spie­gel-Infor­ma­tio­nen ein Gut­ach­ten zum Koh­le­aus­stieg bewusst zurück­ge­hal­ten, wel­ches als Grund­la­ge für ein Gesetz zum Koh­le­aus­stieg dien­te. Durch eine recht­zei­ti­ge Wei­ter­ga­be hät­ten meh­re­re Umsied­lun­gen im Rhei­ni­schen Braun­koh­le­re­vier ver­hin­dert wer­den kön­nen .. 2020 über­nahm Alt­mai­er die Schirm­herr­schaft bei einer Preis­ver­lei­hung des Lob­by­ver­bands Zukunft Gas. Erd­gas bezeich­ne­te er als „sexy“"

    ² Zitat
    "Das EEG schwäch­te Gabri­el als Wirt­schafts- und Ener­gie­mi­ni­ster zuneh­mend ab[91] .. In der Amts­zeit Gabri­els als Wirt­schafts- und Ener­gie­mi­ni­ster erreich­te die Errich­tung von Pho­to­vol­ta­ik-Anla­gen in Deutsch­land einen Tief­punkt (1899, 1469 und 1534 MW p. a. in den Jah­ren 2014 bis 2016, gegen­über 7377 bis 7604 MW p. a. in den Jah­ren 2010 bis 2012) und fiel 2016 auf 2 % des Pho­to­vol­ta­ik-Welt­mark­tes (nach 20 % in 2011 und 2012 bzw. zwi­schen 25 % und 33 % in den Jah­ren 2006 bis 2009 sei­ner Amts­zeit als Umweltminister).[94] Par­al­lel zu sei­ner Amts­zeit stieg der Anteil der deut­schen Gasim­por­te aus Russ­land stark an: im Dezem­ber 2013 waren es 34,6 Pro­zent und im Janu­ar 2017 54,9 Prozent.[67]"