bookmark_borderVon Krieg und Wahlen
*update* [30.01.2024; 14:15h]

Immer wenn die USA Krieg offen und durch Erklä­rung füh­ren hat der krieg­füh­ren­de Prä­si­dent die Wie­der­wahl gewon­nen. Letz­tes Bei­spiel war der unglück­se­li­ge, glück­los dilet­tie­ren­de jün­ge­re Bush, genannt "dub­ble­juh" [gespro­chen: "Dab­bel­ju"].

Ent­ge­gen allen Regeln der inter­na­tio­na­len Gemein­schaft wur­den (und wer­den noch) Ent­schei­dun­gen mit Blick auf die Wir­kung auf die US Wäh­ler­schaft getrof­fen. "USA first!" ist kei­ne Erfin­dung von Trump, er hat ledig­lich mit noch weni­ger Rück­sicht und Kennt­nis­sen der diplo­ma­ti­schen Gepflo­gen­hei­ten wie ein Ele­fant im Por­zel­lan­la­den alles zu Scher­ben zertrampelt.

Mei­ne Vor­her­sa­ge des­we­gen für die anste­hen­den Wah­len im Novem­ber in den USA:
Biden wird gewinnen.

Das deut­sche Fern­se­hen wird uns da bestimmt nicht klü­ger machen und etwa den Hin­ter­grund ana­ly­sie­ren, sie­he auch → Wozu die "Nach­rich­ten" ver­kom­men sind ...., man wird sich mit vie­len Wor­ten dar­um drücken die­se Zusam­men­hän­ge zu beleuchten

*update/Hinweis* → Der eine Angriff zu viel? (29. Janu­ar 2024, 10:06 Uhr)

{PS:
Mit mei­ner *Vor­her­sa­ge* ste­he ich nicht allei­ne da
- aber aus völ­lig ande­ren Grün­den als die­se Dame sie erklärt → zum Video}

bookmark_border*überproportional*

Zitat:

".. Anhän­ger der Repu­bli­ka­ner in den USA leben gefähr­lich: Weil sich unter ihnen über­pro­por­tio­nal vie­le Impf­geg­ner befin­den, war die Über­sterb­lich­keit nach COVID-19-Infek­ti­on deut­lich höher als unter den Wähler:innen der Demo­kra­ten. Das haben For­scher an der renom­mier­ten Yale Uni­ver­si­tät herausgefunden.
Die Stu­die zeigt:
Popu­lis­mus ver­kürzt das Leben .."

Wesent­li­che Erkennt­nis­se brau­chen im Wis­sen­schafts­be­reich manch­mal etwas län­ger - zumin­dest wenn nach aner­kann­ten Regeln gear­bei­tet und geforscht wird.

Schon wäh­rend der Pan­de­mie hat­te ich dar­auf hin­ge­wie­sen, dass die Ster­be­ra­te der Nicht-Geimpf­ten, meist Impf­geg­ner, mit hoher Wahr­schein­lich­keit die der Geimpf­ten über­stei­gen wird [sie­he Links wei­ter unten auf der Sei­te]. Was nun in der oben ver­link­ten Stu­die der Yale Uni­ver­si­tät nach­ge­wie­sen wurde.

Ich erwar­te - nach wie vor - nicht, dass die Impf­geg­ner ihre ver­bohr­te Igno­ranz zuge­ben und sich bei all denen ent­schul­di­gen, die sie in die Irre geführt haben und so deren Siech­tum bis hin zum Tod in Kauf nahmen.


- Ein Zei­chen wirk­li­cher Intelligenz ....
- Fal­sche Zuord­nun­gen, man­gel­haf­te Logik, wis­sen­schafts­feind­li­che Rhetorik ....
- Ver­gleichs­wei­se (№ 04)

bookmark_borderVon 'Situationen'

Stel­len Sie sich vor Sie wären eine Frau aus einem süd-ost-euro­päi­schen Land in mitt­le­rem Lebens­al­ter und hät­ten ein Kind aus einer geschei­ter­ten Bezie­hung. Da ler­nen Sie einen net­ten, alters­glei­chen Mann ken­nen. Er ist freund­lich, beson­nen, arbeit­sam und gut aus­se­hend. Es wer­den Ver­ab­re­dun­gen gemacht, man lernt sich bes­ser ken­nen und aus Sym­pa­thie wird Lie­be. Das Paar beschließt zusam­men das wei­te­re Leben zu gestalten. 

Der Mann bekommt ein lukra­ti­ves Ange­bot in einem boo­men­den Wirt­schafts­sek­tor zu arbei­ten. Der größ­te Nach­teil dabei ist: Er muss für jeweils sechs Mona­te 'auf Mon­ta­ge', das heißt in ent­le­ge­ne Ecken der Welt, um dort an Groß­pro­jek­ten mit­zu­ar­bei­ten. Groß­zü­gi­ge Bezah­lung, Flü­ge und Unter­kunft frei, die ein­zi­gen Kosten die ent­ste­hen sind die für Essen und Trinken.

Sie (die oben­ge­nann­te Frau) stim­men schwe­ren Her­zens zu, denn die Aus­sicht des Freun­des ein mehr­fa­ches des­sen zu ver­die­nen, was er im Hei­mat­land bekom­men wür­de. Was man von dem Aus­lands­job anspa­ren könn­te um sich etwas zu lei­sten ist ver­lockend. Die bes­se­re Zukunft erscheint wich­ti­ger als der kurz­fri­sti­ge Ver­lust an Nähe und Gemeinsamkeit.

Aus einer Aus­lands­tour wer­den zwei. Das was gespart wer­den konn­te erscheint nicht genug zu sein. Er kom­men zwei wei­te­re Ein­sät­ze dazu. Zwi­schen den drit­ten und vier­ten Mon­ta­ge­ein­satz kommt es zu einer Schwangerschaft.
Sie bestehen dar­auf, dass es jetzt genug Geld ist und Sie bestehen dar­auf, dass mit der vier­ten Abwe­sen­heit, vor der Geburt, end­gül­tig die­se Arbeit auf­ge­ge­ben wird.

Da Sie sich in der EU frei bewe­gen kön­nen sehen Sie für sich, ihr erstes und das erwar­te­te zwei­te Kind, den Part­ner, ein bes­se­res Leben in Deutsch­land als erstre­bens­wer­tes Ziel. Sie set­zen sich durch, das zwei­te Kind kommt in Deutsch­land zur Welt.

Sie kön­nen die Spra­che nicht, noch kann es ihr Part­ner. Der spricht rudi­men­tär Eng­lisch, Beto­nung auf 'rudi­men­tär'. Vie­le Bewer­bun­gen - kein Erfolg. Es schei­tert immer an man­geln­der Sprach­kennt­nis (Deutsch). Ein Sprach­kurs 'kom­pakt', ist über­for­dernd, wird abge­bro­chen. Der Mann will zurück zu der Fir­ma die ihn ins Aus­land geschickt hat. Geld ver­die­nen. Das Ange­spar­te ist mitt­ler­wei­le man­gels Arbeits­stel­le zusam­men­ge­schmol­zen. Zu wenig um noch län­ger in Deutsch­land das Leben zu bezahlen.

Das älte­re Kind ist alt genug um es zu den Groß­el­tern in die Hei­mat zu schicken - es kam sowie­so nicht gut zurecht - kei­ne Aus­bil­dungs­mög­lich­keit. Wegen man­geln­der Deutschkenntnisse.
Trotz aller Ein­schrän­kung und schlecht bezahl­ten 'Neben­jobs' bei­der Part­ner reicht das Geld hin­ten und vor­ne nicht. Der Mann will nun end­gül­tig auf Mon­ta­ge gehen. Die Frau ist dage­gen. Man strei­tet, der Streit eska­liert. Er läßt Frau und Kind mit­tel­los zurück um in das Hei­mat­land zu rei­sen und sich dort wie­der für den Aus­lands­auf­ent­halt zu verdingen.

Die mitt­ler­wei­le ver­zwei­fel­te Frau steht vor dem Ruin:
Kein Geld außer dem, was sie mit den paar Stun­den Aus­hilfs­job schwarz ver­die­nen kann, immer in Sor­ge wie sie ihr Klein­kind ver­sor­gen soll - kein Part­ner der mit hilft und sei­nen Teil der Last trägt. Gebro­che­nes Herz, kein Geld, kein Auto, kei­ne Perspektive.
Sie will zurück in ihre Hei­mat, zu dem ersten Kind und zunächst bei ihren Eltern unterkommen.

Der Flug kostet ca. 200 €.
Die hat Sie nicht

Ich habe die­se Frau noch nie gese­hen, ken­ne nur die Geschich­te, den Mann und das erste Kind,
bin Athe­ist und glau­be nicht dar­an, dass 'gute Taten' mir einen Platz im Para­dies sichern.
Aber dar­an, dass man Men­schen in Not nach Kräf­ten hel­fen soll.

Ich fah­re Mut­ter und Kind zum wei­ter ent­fern­ten Flugplatz.
Den Flug in ihre Hei­mat habe ich auf den Namen der Frau gebucht und bezahlt.

Wenn Sie nun den­ken "Was soll das?" sage ich darauf
"Tue Gutes und sprich davon, es könn­te Ande­re dazu brin­gen sich ähn­lich zu verhalten."

[Ergän­zend ver­wei­se ich auf die­sen → Arti­kel]

bookmark_borderSorge um Kriegsgeflüchtete

In einem Gast­kom­men­tar fragt Autorin Rame­za Monir in der taz zu Silvesterfeuerwerk:
".. Ist es die Tra­di­ti­on wert,
dass Kriegs­ge­flüch­te­te retrau­ma­ti­siert werden?
Dass Tie­re und Atem­luft leiden?
Was hält uns ab vom Verbot? .."

Kur­ze Antwort:
Nein.

Lan­ge Antwort:
Tie­re lei­den sehr viel mehr unter der Nach­läs­sig­keit, Abge­stumpft­heit, Mit­leids­lo­sig­keit, Tier­quä­le­rei und Grau­sam­keit als nur unter dem Lärm zu Sil­ve­ster. Das soll aber nicht dar­an hin­dern die Böl­le­rei zu ver­bie­ten, die bei Exzes­sen (Bei­spiel Fuß­ball) miss­bräuch­lich ver­wen­det werden.

Die Kriegs­flücht­lin­ge sehe ich aller­dings anders. Sie sind hier in (rela­ti­ver!) Sicher­heit und soll­ten das ver­in­ner­li­chen. Sie zu pam­pern und zu hät­scheln ist einer­seits unwür­dig und ande­rer­seits unnö­tig. Sie *lei­den* ja nicht mehr als die rest­li­che Bevöl­ke­rung in Hin­sicht auf Lärm­be­lä­sti­gung und schlech­te Luft. 

Wo, fra­ge ich abschlie­ßend, kämen wir hin, wenn wir alle Emp­find­lich­kei­ten aller Son­der­grup­pen hier­zu­lan­de der­art berück­sich­ti­gen woll­ten? Das Land käme zum Stillstand!

Wofür ich plädiere:
Feu­er­werk soll­te auf öffent­li­che Anläs­se redu­ziert und von Fach­leu­ten aus­ge­führt wer­den - so müss­te nicht die All­ge­mein­heit für Poli­zei-, Feu­er­wehr-, Kran­ken­trans­port-, und Behand­lungs­ko­sten bela­stet wer­den wenn Lai­en sich damit schaden.

bookmark_borderHilft gegen RAPTOREN ..!?

Wie gut­gläu­big und ein­fäl­tig man­che Ver­trei­ber von Waren ihre Kund­schaft ein­schät­zen kommt sel­ten so klar zum Vor­schein wie in die­ser Anzeige:
" .. Hun­de­zu­be­hör mit Spikes, um Ihr Haus­tier vor Rap­tor- und Tier­an­grif­fen zu schützen .. "

Rap­to­ren sind vor etwa 85 bis 76 Mil­lio­nen Jah­ren in der spä­ten Krei­de­zeit auf der Erde gewe­sen - und ausgestorben.

Raptorschutz

Man setzt wohl dar­auf, dass vie­le Men­schen die an Engel glau­ben auch glau­ben es leb­ten par­al­lel zu uns heu­te noch Dinosaurier.

bookmark_borderDr. Wolfgang Schäuble: De mortuis nihil nisi bene ..?!

Titel: Zitat

Da ist er nun hin­ge­schie­den, der Herr Dr. Schäub­le. Es über­schla­gen sich die Akteu­re, die ihn hoch, höher, am höch­sten loben und dabei wer­den alle Nicke­lig­kei­ten, Rän­ke und Unta­ten, die ande­re Staats­bür­ger ins Gefäng­nis gebracht hät­ten, wie vom Okto­ber­wind verweht ....


Wo nun vie­le den Staats­mann sehen, sehe ich eine Spin­ne im Netz, die alle Fäden in der Hand hat. Zu gege­be­ner Zeit wer­den die gehei­men Kennt­nis­se aus der Innen­mi­ni­ster­zeit her­an­ge­zo­gen um die Schwä­chen der Geg­ner zu nut­zen um das eige­ne Wol­len vor­an zu brin­gen.
 

Ver­ges­sen:


Mei­ne Vor­stel­lung von einem Staats­mann erfüllt all das nicht. Ich sehe eine graue Emi­nenz, die für die Par­tei und deren För­de­rer gear­bei­tet hat - nicht für die Inter­es­sen der brei­ten Bevöl­ke­rung.
 

Sie­he auch 

bookmark_borderEs weihnachtet sehr ....

.... das merkt man dar­an, dass es Men­schen gibt die beson­ders dar­auf erpicht sind sich irgend­wo im Inter­net als prä­po­ten­te Arsch­lö­cher auf­zu­füh­ren, Streit vom Zau­ne zu bre­chen, und ihrer arm­se­li­gen Exi­stenz - wenn schon kei­nen ver­nünf­ti­gen Sinn, dann doch wenig­stens eine unnö­ti­ge Auf­ga­be zu gönnen. 

In den nun­mehr fast 20 Jah­ren (Febru­ar '24) blog­gen sind mir vie­le skur­ri­le, phan­ta­sti­sche und nach Auf­merk­sam­keit hei­schen­de Men­schen begeg­net. Die Mei­sten sind harm­los. Eini­ge sind des­we­gen gefähr­lich, weil sie "Mei­nungs­frei­heit" so ver­ste­hen ihnen allein stün­de die­se Frei­heit zu - und zudem wären sie so wich­tig, wes­we­gen sie Ande­ren die­se Frei­heit abspre­chen könnten. 

Ver­brei­ten von tri­via­len Erkennt­nis­sen ist ein wesent­li­ches Merk­mal von Men­schen die gera­de erst eine Sache ken­nen gelernt oder ver­stan­den haben - die grund­sätz­lich als All­ge­mein­bil­dung gilt und ihnen bis­her abging. Was sie - unge­bil­det und unge­ho­belt - nicht ein­mal bemerkt haben. Aber stets von sich ein­ge­nom­men und wich­tig-wich­tig. Ins­ge­heim wis­sen die Leu­te dass sie unwich­tig sind, dar­aus ent­wickeln sie nicht etwa Zurück­hal­tung, nein, sie tra­gen noch dicker auf - was sie noch düm­mer erschei­nen lässt. Ana­log zum Durch­schnitts­men­schen der glaubt ein Aus­län­der kön­ne ihn bes­ser ver­ste­hen wenn er ihn lau­ter anbrüllt.

Wer wirk­lich 'gebil­det' ist hat es nicht nötig ande­re Men­schen abfäl­lig zu behan­deln, er schöpft sein Selbst­be­wusst­sein nicht aus der Ernied­ri­gung Ande­rer, son­dern aus eige­ner Leistung.
Nur damit kei­ne Miß­ver­ständ­nis­se aufkommen:
Tri­via­le Web­logs sind und blei­ben tri­vi­al - auch wenn sie Mas­se statt Klas­se pro­du­zie­ren. Gera­de dann sind sie eine rei­ne Ener­gie­ver­geu­dung. Das ist als Fest­stel­lung kei­ne Her­ab­wür­di­gung, son­dern eine Tatsachenbeschreibung.

bookmark_borderKonzentration auf den Kern,
Assoziation zum Verständnis,
Präzision in der Kritik

Sel­ten fin­det man die­se drei Eigen­schaf­ten heu­te noch im Dis­kurs über die Stel­lung des Islam in den Gesell­schaf­ten die wir als 'modern' oder 'ent­wickelt' defi­nie­ren und daher für die rich­ti­ge Grund­la­ge unse­rer Staats­for­men [wei­test­ge­hend als "Demo­kra­tie" bezeich­net] halten.


Abbil­dung oben aus "Isla­mo­pho­bie-Defi­ni­ti­on bedroht freie Meinungsäußerung"

Ent­sin­nen Sie sich noch an den ehe­ma­li­gen FDP Vor­sit­zen­den Phil­ipp Rös­ler? Der brach­te ein aus der Bio­lo­gie stam­men­des Bei­spiel: Setzt man Frö­sche in hei­ßes Was­ser so sprin­gen sie her­aus - setzt man sie dage­gen in zim­mer­war­mes Was­ser und erhitzt es lang­sam so unter­bleibt die­se Reak­ti­on. Er brach­te es als Ana­lo­gie / Meta­pher für das Vor­ge­hen der Politik.
Was mit der Spra­che anfängt wird nach und nach auf ande­re gesell­schaft­li­che Berei­che aus­ge­dehnt - und kaum Jemand bemerkt den all­mäh­li­chen Ver­lust tra­di­tio­nel­ler Wer­te zugun­sten sol­cher Dog­men die von einer hier­ar­chisch-fun­da­men­ta­li­stisch-mili­ta­ri­sti­schen Cli­que zur Vor­be­rei­tung der Über­nah­me der Staats­ge­schäf­te als Fern­ziel ein­ge­führt und vehe­ment durch­ge­drückt werden.

Mit der *alter­na­ti­ven* Sprach­re­ge­lung fängt es an, mit der Ver­skla­vung oder gar Aus­rot­tung der *Ungläu­bi­gen* soll es enden!

bookmark_borderBauchweh

Sie ken­nen alle die For­mu­lie­rung "Das macht mir Bauch­weh!" wenn es die­ses unbe­stimm­te Gefühl ist, dass einen beschleicht wenn etwas Uner­klär­li­ches, Unbe­schreib­ba­res und Unan­ge­neh­mes im Raum zu ste­hen scheint und man dies als Macht­lo­sig­keit gegen­über dem, was gera­de pas­siert empfindet.

"Das macht mir Bauch­weh!" - eine all­ge­mei­ne Fest­stel­lung, die aus­sagt man habe nicht die Initia­ti­ve selbst in der Hand, sei also den Umstän­den gegen­über ausgeliefert.

Nie­mand kann so etwas län­ger aushalten.
Es ent­steht ein Drang etwas zu unter­neh­men, wie­der Herr der Situa­ti­on zu werden.

Wir sind hier in Deutsch­land gewöhnt die Struk­tu­ren zu über­schau­en. Wir sind dar­auf ein­ge­stellt nach Namen, Haut­far­be und Spra­che "zuge­hö­rig" und "fremd" zu unter­schei­den. Kön­nen wir das nicht, so berei­tet es uns Bauchweh ....

Andern­orts ist man da - ver­meint­lich - schon wei­ter. Bei­spiels­wei­se in den tra­di­tio­nel­len Ein­wan­de­rungs­län­dern. Selbst da gibt es zuneh­mend Men­schen denen die­se Mischung, oder soll­te es bes­ser hei­ßen: die­ser Flicken­tep­pich ohne Muster und Ord­nung Unbe­ha­gen berei­tet. Weil der Mensch nach Rastern dür­stet in die Beob­ach­tun­gen, Erleb­nis­se und Tra­di­tio­nen 'pas­sen'.
Gerät das durch­ein­an­der gibt es Widerstand.

So erklä­re ich mir die­ses Bauch­weh was man­che Lands­leu­te emp­fin­den wenn sie mit Aus­län­dern zu tun haben:
Ihre Muster sind anders und fremd, das macht Angst und Aggres­si­on ist dann eines der Ventile.

Wir sind ein Einwanderungsland.
Was hier grund­sätz­lich fehlt sind Struk­tu­ren und Beschränkungen.
Das wur­de über vie­le Jahr­zehn­te durch frü­he­re Regie­run­gen, geführt von der CDU/CSU, sträf­lich vernachlässigt.
Die Fol­gen erle­ben wir nicht erst seit heu­te, son­dern zuneh­mend seit 2010.
Es sind Men­schen ein­ge­wan­dert denen unse­re Tra­di­tio­nen fremd sind, die unse­re kul­tu­rel­len Grund­la­gen nicht ver­ste­hen, und unser Rechts­ver­ständ­nis ableh­nen, weil sie andern­orts sozia­li­siert wurden.

Man­che davon wol­len sich ein­glie­dern und lernen.
Vie­le nicht.
Eini­ge wol­len sogar die hie­si­gen Grund­la­gen gewalt­sam verändern.

Dem gilt es zu begeg­nen - und so wie es der­zeit aus­sieht bestehen kei­ne wirk­li­chen Absich­ten und Ideen der Poli­tik auf wel­chem Wege das gelei­stet wer­den kann. 

bookmark_borderباشند اما سویشرت ها معمولا بدون کلاه تولید می شوند

Da stau­nen Sie sicher die­se Über­schrift zu lesen ...?

Die­ser Satz war Teil eines (SPAM?) Kommentares.
Letzt­lich hat­te ich meh­re­re sol­cher und ähn­li­cher Einträge.
Was ich mich dabei fra­ge ist:
Glau­ben die Men­schen, die so etwas Tau­send­fach ver­sen­den, wirk­lich dar­an, dass dar­aus ein Nut­zen ent­ste­hen könnte?

Beson­ders gelun­gen fand ich aller­dings die­sen Satz:
که از این رو مهم ترین تفاوت هودی وسویشرت، کلاه می باشد.

Bemü­hen Sie bit­te Goog­le trans­la­te um zu erfah­ren wor­um es in die­sen fremd­sprach­li­chen Aus­sa­gen geht.

Oder sehe ich das ganz falsch,
und es ist eine gehei­me Bot­schaft in dem Text versteckt
die sich mir ledig­lich nicht erschließt? 

Hin­weis:
دقت ترجمه [آلمانی ← فارسی] تضمین کننده ترجمه برگشتی [فارسی → آلمانی]

bookmark_borderGrößter Skandal des Jahrzehnts
- schlimmer geht nimmer!

Ich neh­me mir die Frei­heit zu erklären:
Einen schlim­me­ren Skan­dal als die­sen (sie­he unten ste­hen­den Text) wird es in die­sem Jahr­zehnt wohl kaum noch geben:


»» With the eyes of the world on him, the pre­si­dent of the COP28 (the 28th annu­al Con­fe­rence of Par­ties the UN Frame­work Con­ven­ti­on on Cli­ma­te Chan­ge) said that there's "no sci­ence" behind the need to pha­se out fos­sil fuels.
This is obvious­ly delu­sio­nal gar­ba­ge at best or, more likely, cor­rupt pro­pa­gan­da. But coming from a so-cal­led "cli­ma­te lea­der," it is an abso­lu­te disgrace.
Many were under­stan­d­a­b­ly shocked by the words of COP28 pre­si­dent Sul­tan Al Jaber, but the truth is he never should have been in a lea­der­ship posi­ti­on on cli­ma­te. Al Jaber is the head of the Abu Dha­bi Natio­nal Oil Com­pa­ny, with an obvious finan­cial inte­rest in and track record of pro­mo­ting cli­ma­te-kil­ling practices ««


  [Über­set­zung: »» Unter den Augen der gan­zen Welt sag­te der Prä­si­dent der COP28* , dass hin­ter der Not­wen­dig­keit, aus fos­si­len Brenn­stof­fen aus­zu­stei­gen, „kei­ne Wis­sen­schaft“ stecke.
Das ist offen­sicht­lich besten­falls wahn­haf­ter Müll oder, was wahr­schein­li­cher ist, kor­rup­te Pro­pa­gan­da. Aber von einem soge­nann­ten „Kli­ma­füh­rer“ zu kom­men, ist eine abso­lu­te Schande.
Vie­le waren ver­ständ­li­cher­wei­se schockiert über die Wor­te des COP28-Prä­si­den­ten Sul­tan Al Jaber, aber die Wahr­heit ist, dass er nie eine Füh­rungs­po­si­ti­on in Sachen Kli­ma hät­te ein­neh­men dür­fen. Al Jaber ist der Chef der Abu Dha­bi Natio­nal Oil Com­pa­ny und hat ein offen­sicht­li­ches finan­zi­el­les Inter­es­se an der För­de­rung kli­ma­tö­ten­der Prak­ti­ken sowie eine Erfolgs­bi­lanz darin.]
[Quel­le]

  Sau­di Ara­bi­en hat schon öfter sol­che absur­den Ehren erhal­ten, als man ihm bei­spiels­wei­se die Füh­rung bzw. den Vor­sitz des UN-Men­schen­rechts­ra­tes über­trug. Aus die­sem Skan­dal wur­de nichts gelernt, aus dem Fall Kas­hog­gi, umge­bracht in der sau­di­schen Bot­schaft in der Tür­kei, eben­falls nichts, da sind 'ande­re Inter­es­sen' am Werk wenn der­glei­chen Wider­sinn pas­siert - und jetzt aus­ge­rech­net der Vor­sitz im Weltklimarat!

* 28. Jah­res­kon­fe­renz der Ver­trags­par­tei­en der UN-Rah­men­kon­ven­ti­on zum Klimawandel

bookmark_borderSagte ich doch schon früher ....

Vor ein paar Tagen schrieb ich einen Arti­kel mit dem Titel "Über die dro­hen­de Gefahr des Faschis­mus in USA".

Nun hat "TRUTHDIG", ein online-Maga­zin, einen Arti­kel ver­öf­fent­licht des­sen Fazit lautet: 


»» The Washing­ton Post has repor­ted that Trump is now con­side­ring invo­king the Insur­rec­tion Act on his first day back in office. One thing is cer­tain: should he somehow, despi­te four cri­mi­nal indict­ments and mul­ti­ple tri­als, return to the White Hou­se on Janu­ary 20, 2025, we can’t say we weren’t warned ««
[Über­set­zung: Die Washing­ton Post hat berich­tet, dass Trump nun erwägt, sich an sei­nem ersten Tag im Amt auf den Insur­rec­tion Act zu beru­fen. Eines ist sicher: Soll­te er trotz vier Straf­an­zei­gen und meh­re­ren Gerichts­ver­fah­ren am 20. Janu­ar 2025 irgend­wie ins Wei­ße Haus zurück­keh­ren, kön­nen wir nicht sagen, dass wir nicht gewarnt wor­den wären.]
 
Mei­ne Emp­feh­lung: Klicken Sie auf den Link zu "truth­dig" und lesen Sie dort die Ein­schät­zung einer mode­ra­ten, leicht links­la­sti­gen, und doch quel­len­be­leg­ten Zustandsbeschreibung.

Manch­mal wünsch­te ich mir eines Bes­se­ren belehrt zu wer­den - so wie in die­sem Fall. Es berei­tet mir Unbe­ha­gen mir vor­zu­stel­len wie die Welt aus­se­hen wür­de käme die­ser gestör­te Mensch, TRUMP, noch­mal an die Macht.
Des­we­gen schrieb ich einem Freund in USA:
"I have never been afraid, been inti­mi­da­ted or dis­cou­ra­ged throug­hout my life span­ning 78 years - but this pos­si­bi­li­ty of chan­ge of the direc­tion in the USA sends chills down my spi­ne! Becau­se the reper­cus­sions will be shaking the who­le world ...."
[Über­set­zung: Ich hat­te in mei­nem 78-jäh­ri­gen Leben nie Angst, wur­de nie ein­ge­schüch­tert oder ent­mu­tigt – aber die­se Mög­lich­keit einer Rich­tungs­än­de­rung in den USA jagt mir Gän­se­haut über den Rücken! Denn die Aus­wir­kun­gen wer­den die gan­ze Welt erschüttern ...]