Eine wirkliche Abhilfe gegenüber dem Problem des Suchtpotentials *(a-)sozialer Medien* ist nicht nur "politisch unattraktiv", sondern weit über den Sachverstand derer hinaus die letztendlich ihre Stimme für eine Änderung der bisherigen Regeln abgeben müssen. Das wäre ja noch innerhalb der Normen die seit Jahren traurigerweise für Politiker gelten, die oft nur "Abnicken" was der Fraktionszwang ihnen abverlangt.
Ferner weit über dem Horizont derer, die im Sinne einer Regelung Forderungen an die Betreiber stellen müssen, die diese erstens tatsächlich handhaben, sprich technisch umsetzen können, und die -vor allem!- dann auch geprüft, und im Übertretensfall sanktioniert werden können!
Das Übel an der Wurzel zu packen hieße: Medienkompetenz der Heranwachsenden stärken, sie auf die Fallstricke der *a-sozialen* Medien vorbereitend zu begleiten und ihnen an Beispielen aufzeigen wie man den Medienkonsum beschränken kann ohne 'abgehängt' zu sein.
Mein erster Computer (1988) hatte noch den Trafo im Bildschirm integriert und es war die erste Generation mit Farbdisplay. Nicht lange danach kam eine Maschine auf den Schreibtisch die man mit BTX verbinden - und so in einem Vorläufer des Internets korrespondieren konnte.
Windows gab es noch nicht, Textverarbeitung und Nachrichten zu versenden war allerdings möglich. Reihe für Reihe und alle Befehle über DOS-Eingaben. Das sah beispielsweise für den Druck unter MS-DOS 2.0 bis 3.2 so aus
Bestimmt wurden so der Drucker, die Puffergröße (Datenmenge), Standardwert 512 bytes (!) und weitere Befehle für das Betriebssystem.
Genug davon, es geht um etwas völlig anderes, aber eng mit diesen Anfängen aus den späten achtziger Jahren verbunden. Glücklicherweise kamen bald sehr viel einfachere Programme als Windows-Versionen, mit grafischer Oberfläche, Maussteuerung, und sehr viel mehr Speicher. Zu wesentlich höheren Kosten. Aber sehr viel schneller und mit erweiterten Anwendungen.
Die ersten *smartphones* kamen so um Ende 2005 - und seitdem haben diese Geräte ein Touchscreen für die Steuerung.
Die Vorteile Telefonie mit Kalender und Termindatenbank zur Hand zu haben, dazu noch eine Foto-Funktion, war der Grund für die rasante Verbreitung dieser Technologie.
Wo Vorteile sind gibt es immer auch Nachteile.
Da ist zunächst als erstes die ständige Verfügbarkeit, "24/7", wie es im Jargon heißt. Die ständigen Änderungen am Design, an der Leistung, bzw. Funktonen, ist ebenso zu betrachten. Sie führen zu einer geradezu zwanghaften Welle von Neukäufen - und das, obwohl die älteren Versionen weder verschlissen noch funktionsuntüchtig sind. Der Ressourcenverbrauch ist enorm - gleichsinnig steigen die Preise.
Der mittlerweile entstanden Digitalzwang ist ein zweiter Nachteil:
Es gibt viele Leistungen, die nicht mehr analog sondern nur noch per App wahrgenommen werden können. So vorteilhaft die Nutzung von *smartphones* also sein kann, sie wird zunehmend mit Zwängen verbunden die ich zumindest nicht mitzumachen bereit bin.
Insoweit gehöre ich zu den Verweigerern, nicht aus Prinzip, sondern weil die Vorteile nicht mehr greifbar sind.
Die Nachteile sind aus meiner Sicht mittlerweile größer als die Vorteile.
Drittens greift jede App Daten ab, in Summe wird der Nutzer damit gläsern und kalkulierbar. Auf eine Art wie sie noch nie in der Menschheitsgeschichte möglich war. Durch die - verbreitete - Ahnungslosigkeit der Gesetzgeber, und so öffentlich demonstrierte Unfähigkeit Datensicherheit zu garantieren, haben Unternehmen die Regeln zu ihren Gunsten ausgebreitet und sind vermutlich nicht mehr daran zu hindern das weiter zu betreiben und daraus Nutzen zu ziehen.
Wohin solche Datensammlungen führen können wird in China schon eindrücklich demonstriert:
Das Leben wird von *scores* bestimmt, wer aus dem (politisch) gewünschten Raster fällt ist sozial isoliert und verliert schrittweise Bürgerrechte
Verstehen Sie mich nicht falsch: Smartphones sind zuerst eine gute Erfindung. Nur ist es hier wie in vielen Wechselfällen des Lebens die Art und Weise der Nutzung durch die Besitzer. Der (vierte) Nachteil ist nämlich die geradezu süchtig machende Art wie die so-genannten *sozialen Netzwerke* aufgebaut und programmiert sind.
Eine Sucht wie Alkohol, Wetten, und *IN-Sein*, dazu zu gehören, ist die ständige Nutzung des *smartphones*.
Es kann mir niemand erklären warum es besser oder unbedingt notwendig sein soll anstatt der Bankkarte mit dem Telefon zu bezahlen. Der einzig denkbare Vorteil (in diesem Fall) ist doch die Ersparnis von Personal bei den Banken.
Die mögliche Zusammenführung der Bewegungs- und Kaufdaten, der Gesamtsituation der Finanzen des Nutzers und die Weitergabe von wesentlichen physischen und psychischen Parametern aus den Apps zum Zwecke der Beeinflussung dieser Person für Verkäufer von Waren und Dienstleistungen, oder der Beurteilung von Risiken für z.B. Versicherungen, sind doch bestimmt nicht als erwünschte Folgen zu bezeichnen.
Ich verrate ihnen noch etwas:
Ich kann Menschen nicht verstehen, wenn sie sich Chips einpflanzen lassen, so wie sie zur Kenntlichmachung von Hundebesitzern deren Hunden eingepflanzt werden, nur weil sie dann keinen Schlüssel mehr für ihre Haustüre benutzen müssen, oder sich automatisch das Flurlicht anschaltet wenn sie nach Hause kommen.
"In the year 2525" aus Juni 1969 kommt mir immer wieder mal in den Sinn - was damals noch Utopie war ist heute teilweise schon Wirklichkeit: Der Mensch zerstört seine Lebensgrundlagen. Etwas, was andere Lebewesen auf diesem Planeten noch nicht geschafft haben und nicht leisten könnten.
Ist also das Leben durch Mobiltelefone "Bequemer, sicherer, günstiger" geworden?
1. Bequemer vielleicht.
2. Sicherer keinesfalls, ganz im Gegenteil, denn nie wurden auf der Welt so viele Daten und Erkenntnisse zu jedem Individuum in den meisten Ländern der Welt erhoben - auch solche, die gegebenenfalls GEGEN den Besitzer verwendet werden können wenn man Machtergreifung durch eine neo-faschistische Regierung unterstellt!
3. Günstiger schon erst recht nicht, wenn man die Preise für Mobiltelefone abwägt. Die Technik ist im wesentlichen so geblieben wie sie vor einem Jahrzehnt war, es werden hingegen Pseudo-Innovationen eingebaut die kein Mensch braucht, mit denen die Preise gerechtfertigt werden.
Unterm Strich:
Menschen verwenden eine auf vielen Ebenen gegen sie gerichtete Technik und begrüßen das auch noch!
Als ich jünger war gab es den Spruch:
F: "Warum ist die Banane krumm?"
A: "Wenn die Banane gerade wär', wär's keine Banane mehr!"
Gibt es mehrere Farben bei Bananen? Ja.
Danke, Firma *MARKTKAUF*, die du uns dumme Menschen nun endlich über die 'richtige' Farbe der dargebotenen Bananen aufgeklärt hast. Sonst hätten wir sie möglicherweise für braun oder grün gehalten ....
Glücklicherweise nur auf der Gegenfahrbahn konnte ich heute hautnah erleben was so eine Treckerprozession an Chaos auslöst:
Der übliche Verkehr rund um die landwirtschaftlichen Fahrzeuge wird fast zum Stillstand gebracht - man bewegt sein Fahrzeug im Schneckentempo, Dieseldämpfe mülmen die Gegend zu und wütende Leidtragende greifen zu unseriösen, gar ungesetzlichen Mitteln um ihrem Unmut Raum zu schaffen.
Jede *SUBVENTION* befriedigt Wenige und belastet die Mehrheit, die Steuerzahler.
Kunden, Endverbraucher, wir alle sind auf jeden Fall immer 'die Dummen'. Denn wenn Subventionen gezahlt werden geht das über die Steuerlast auf alle Steuerzahler über. Gibt es hingegen keine Subventionen für Landwirtschaft, so legen die Betriebe ihre Kosten auf die Produkte um und auch diese Mehrkosten betreffen dann die Steuerzahler, nur auf indirektem Weg. Sogar noch drastischer als bei den staatlichen Leistungen durch Steuerverzicht oder Ermäßigung, denn Preise für Waren werden ja noch zusätzlich mit der Umsatzsteuer belegt.
So gesehen sind die Landwirtschafts-Sonder-Subventionen, kurz Steuerermäßigungen, in Wahrheit für die Menschen im Land günstiger, d.h. sie belasten uns geringer.
[Das ist nicht ganz korrekt, denn nur die Abnehmer der nicht-subventionierten Produkte zahlen den Aufpreis der durch Mehrwert-Steuer anfällt, wer diese Produkte nicht kauft hat demgegenüber keine Mehrkosten. Ist in diesem Zusammenhang hier zu vernachlässigen.]
Letztlich läuft es auf die Frage hinaus "Wie viel Landwirtschaft wollen wir als Grundversorgung (insbesondere in Notfällen!) im Lande bewahren, auf welche Produkte könnten wir ohne Not verzichten wenn sie nicht mehr im Inland produziert würden?"
Bevor nun also über die Landwirte der Stab gebrochen wird sollte diese letzte Überlegung einfließen. Wenn wir eine Basis an Landwirtschaftsbetrieben halten wollen um in Notsituationen nicht Hunger zu leiden, müssen wir andererseits bereit sein etwas dafür zu bezahlen, also Subventionen zu verteilen / verteilen zu lassen. Das aber hoffentlich gerecht und nicht mit der Gießkanne. Da sollten wir Abstand zu EU wahren, und hierzulande die Verteilung von der Betriebsgröße abhängig machen. Landwirtschaftskonzerne die von Gesellschaften finanziert sind, also durch Anteilseigner / Beteiligungen unterhaltene Betriebe, brauchen keine Subventionen aus Deutschland. Sie sollten im Gegenteil höher besteuert werden als Betriebe in bäuerlicher Privathand um einen Teil der Subventionen aus diesem Aufkommen zu bezahlen und die Allgemeinheit zu entlasten.
Die klügste Politik ist immer mit Betroffenen zu reden - eine Wahrheit, die von dieser Regierung sträflich vernachlässigt wird. Per *Dekret* zu regieren war einmal und sollte seit 1918 vorbei sein. Es durch Mehrheitsbeschlüsse von Ahnungslosen bei den Grünen zu ersetzen kann nur in viel schlimmeres Chaos führen. Betroffene einzubeziehen ist hingegen das Mittel der Wahl, weil diese das Gefüge ihres Marktsegmentes viel besser kennen als Politiker und am ehesten geneigt sind gegen Ungleichgewichte in den eigenen Reihen vorzugehen.
Aber wer bin ich schon,
hier den verantwortlichen Politikern Vorschläge zu machen,
die ihnen offenbar bisher nicht selbst eingefallen sind ....
Wie bereits im letzten Beitrag mitgeteilt bin ich derzeit damit beschäftigt eine Solar-Anlage ("Photovoltaik-Array") zu planen und die ersten Schritte dazu sind abgeschlossen.
Da ich die gesamte Planung, den Umfang und die Einzelteile, sowie das Layout und die erforderlichen Genehmigungen selbst erledige, musste ich viel Zeit darauf verwenden die Grundlagen zu lernen und die Feinheiten zu beachten. Eine solche Investition im fünfstelligen Bereich will gut vorbereitet sein. Nur so vermeidet man teure Fehlkäufe.
Die meisten Anbieter sind *im Goldrausch* und wollen schnell reich werden. Daher gilt es einerseits Mondpreise zu meiden und andererseits trotzdem Qualität zu suchen - ein langwieriges Unterfangen. Ich habe selten eine solche Frustration am Computer erlebt! Es gab Tage, da habe ich wütend abgeschaltet und bereut jemals mit dieser Sache angefangen zu haben.
Viele Anbieter verweisen auf Informationen die man angeblich bei ihnen finden kann, doch stellt sich heraus, dass die meisten mit vorgeblichem Service lediglich Kundendaten sammeln wollen und zwar so wie ihre Konkurrenten auch, machmal sogar ohne sich die Mühe zu machen diese Eingabeseiten wenigstens auf ihr Unternehmen vom Design her anzupassen:
So stößt man bei vielen Firmen auf völlig identische Masken.
Am Ende wird dann ein Angebot für eine Beratung vor Ort gemacht, wohl in der Absicht die potenziellen Käufer durch geschultes Personal zu überteuerten Anlagen zu überreden.
Die Solarpanel (36) sind aus Tschechien eingetroffen. Der Preis dafür lag etwa bei der Hälfte dessen, was der günstigste Anbieter einer Komplettanlage mir berechnet hätte.
Auf die Batterien aus China warte ich noch. Die übliche Transportzeit von sechs bis acht Wochen für die Seeverschiffung und die anschließende Zulieferung an die Empfängeradresse sind noch nicht um. Hier konnte ich ein wirkliches Schnäppchen machen, allerdings mit dem kleinen Haken mir selbst den Zusammenbau aus Batteriezellen und Aktiv-Gehäuse zuzumuten.
Jedoch:
Was sehr viele Videos beweisen ist die Möglichkeit mit Geduld, Vorsicht und etwas handwerklichem Geschick da sehr viel Geld zu sparen. So habe ich 28 kW Batteriekapazität für weniger als 5.000€ bekommen. 'Normal' wäre ein Preis für diese Leistung etwa beim drei- bis fünffachen dieses Betrages.
Nun ging es um die Unterkonstruktion, die manchmal als 'Array', 'Tische' oder 'Aufständerung' bezeichnet wird. Ich hätte gern das Produkt eines international agierenden deutschen Herstellers gekauft, doch *O Wunder*, in USA kostet das etwa ein Drittel (!) dessen, was die Firma hier in Deutschland berechnet. Für das identische Produkt. Nun ja, die Nachfrage bestimmt den Preis - und da es in USA sehr viel mehr Anbieter gibt muss man dort wohl Konzessionen machen die hier nicht nötig sind weil einerseits das Publikum nicht informiert ist und andererseits wenige Mitbewerber (ich habe vier gezählt) den Markt bedienen.
Da warte ich nun auf das Angebot eines polnischen Herstellers, der bedient üblicherweise Großanlagen ab 100kW, hat aber ein Herz für kleine Abnehmer wie mich - von manchen deutschen Händlern und Herstellern bekam ich nicht einmal eine Antwort. Dazu später noch ein eigener Artikel, denn ich halte es schlichtweg für schlechtes Geschäftsgebaren wenn nicht einmal der Eingang bestätigt wird, und ein paar Zeilen geschrieben werden warum man mich nicht bedienen kann oder will.
Quelle aller Abbildungen ist dieses → Vlog ".. Beste Solarmodul (sic!) mit einer Fläche unter 2 m²? Solarmodul Vergleich ..", zu dem der Link unter dem dieses, na sagen wir: 'nicht ganz wahre Angebot' gemacht wird.
Gegen den Wunsch Geld mit geleistetem Aufwand zu verdienen ist nichts einzuwenden.
Gegen Irreführung hinsichtlich der Kostenpflicht eines zunächst als "Kostenloser Solarmodul-Vergleich" gekennzeichneten Angebotes hingegen schon. Wenn sich herausstellt, dass die Wahrnehmung immerhin 34,99 € kosten soll.
Da helfen die schönen "Zertifikats-Bildchen" wenig. Die sich sowieso nicht auf die Art des Umgangs mit Nutzern und die Qualität des Angebotes beziehen, sondern lediglich beweisen können das zu bezahlende Entgelt werde tatsächlich beim Anbieter landen.
Da läuft irgendetwas schief. Der Betreiber sollte sich überlegen, dass man nur einen guten Ruf zu verlieren hat, sei die Information auch noch so begehrt, wertvoll oder bedienungsfreundlich ....
Schauen Sie sich bitte dieses kurze Video an und achten Sie dabei darauf, wie die gezeigten Tintenfische in ihrer natürlichen Umgebung leben:
Sie suchen sich einen Unterschlupf, einen Standort, ihre 'Wohnung', die dem Schutz vor Fressfeinden dient. Diese Behausungen haben Abstand voneinander, denn die Tiere bilden Reviere, streng getrennt voneinander. Sie sind Einzelgänger. Sie meiden helles Licht und bevorzugen Dämmerung und Nacht um zu jagen.
Stellen Sie sich nun vor man würde 100 große, 500 mittlere oder gar 1000 kleine Octopusse jeweils in einem großen Tank nach Größen sortiert zusammenpferchen und sie von einem Tank in den nächsten schütten wenn sie wieder gewachsen sind.
Irgendwann hätten sie die Größe erreicht wo es sich lohnt sie zu 'verarbeiten', zu töten und zu zerlegen.
Das Töten geht so:
Sie werden in Eiswasser gebracht das weniger als -3°C hat - und darin sterben sie einen langsamen und qualvollen Tod.
Diese Tötungsmethode gibt es auch bei Fischen, und da wurde bereits nachgewiesen wie sie sich lange quälen bis sie schließlich sterben, Zitat".. However, studies have shown that the method of killing fish using “ice slurry” causes them to experience stress and a slow death .."
Trotzdem ist dieser Vorgang noch immer in Gebrauch und soll nun auf die Kraken ausgedehnt werden.
Die größte Lüge mit der das Projekt vorangetrieben wird ist die Behauptung man schone so die in der Natur vorhandenen Populationen, die bereits bedroht sind und als 'überfischt' (!) gelten.
Dabei wird verschwiegen, dass erstmals ein Grundstock an Tieren aus der Natur entnommen werden muss, mehr als üblicherweise Fischer aus dem Meer holen. Das wird nicht nur einmal sondern mehrfach passieren, denn bei dieser Art der Zucht stehen große Verluste zu erwarten - die natürlich schon aus kommerziellem Interesse ausgeglichen werden müssen.
Während also Tiere mit geistigen Fähigkeiten die denen von Rabenvögeln ähneln, die selbständig die Aufgabe lösen wie man Deckelgläser öffnet um an die darin befindlichen Krabben zu kommen und die in der Lage sind Figuren und Menschen von einander zu unterscheiden und mit ihnen zu kommunizieren in Qualzuchten gehalten werden sollen wird es nicht weniger Druck auf die bestehenden Populationen geben, sondern eher mehr, weil der Konsum als *gesund* propagiert werden wird und immer mehr Nachfrage entsteht.
Anstatt also solche Zuchtprogramme in kleinem Maßstab einzusetzen um die gefährdeten Arten zu stabilisieren und aufzufüllen soll hier tausendfaches Leid von intelligenten und fühlenden Tieren dazu verhelfen satt Geld zu verdienen - wodurch bewiesen ist, dass die Menschen die ein solches Projekt betreiben dümmer sind als die Tiere die sich sich anschicken zu quälen. Zitat:".. In some countries, octopuses are on the list of experimental animals on which surgery may not be performed without anaesthesia. British animal testing laws regard them as 'honorary vertebrates', extending them protections not afforded to other invertebrates .."
Freitags ist bei uns 'Prospekte-Tag' - da wird in der Nacht auf Sonnabend die lokale Gratiszeitung für das Emsland verteilt. Schön ordentlich gerollt steckt sie mit all den vielen bunten Anpreisungen von *Sonderangeboten*, *Super-Spar-Preisen*, und *Letzte Chance Angeboten* gefüllt in dem Zeitungshalter unter dem Briefkasten.
Schätzungsweise 1−1,5 Kilo pro Lieferung, das sind im Jahr - konservativ geschätzt - etwas mehr als 60 Kilogramm (!) Papier.
Sonnabend Morgen, der Kaffee ist aufgesetzt und ich hole die Rolle aus dem Briefkastenabteil für Zeitungen.
Was mache ich damit?
Ich öffne die Rolle, entferne die Prospekte aus der sie zusammenhaltenden Postille und staple sie daneben auf. Dann nehme ich die Verschenkzeitung und stopfe sie zu ihren Vorgängern in der Abseite neben der Küche:
Manchmal braucht man für ölige und schmierige Essensreste eben etwas festeres Papier und daraus sind die lokalen Informationsblätter in denen sich überwiegend Anzeigen tummeln, die so aufgemacht sind wie der redaktionelle Text. Ordnungsgemäß in einer anderen, aber doch sehr ähnlichen Schrift, so dass sie die alten Mütterchen und tatterigen Opas nicht unterscheiden können und denken "Was in der Zeitung steht ist wahr!"
Dort werden dann Nahrungsergänzungsmittel, anderer Quatsch und Heilwässerchen angepriesen. Zusätzlich hat man 'Eideshelfer' befragt, 'Leute-wie-du-und-ich', die natürlich immer allerbeste Ergebnisse hatten und wieder herumspringen als ob sie 30 wären .... 'Tante Emmi hat es auch schnell und sicher geholfen!'
Die bunten Angebotsseiten wandern sodann wie zuvor gestapelt in die Papiertonne.
Manchmal, wirklich eher selten, prickt mich der Hafer und ich nehme tatsächlich das eine oder andere Blättchen mit den Schnäppchen in die Hand und lese was ich wieder versäume zu sparen.
Doch halt!
Da wird bei netto "Kerry Gold" anstatt für 3,49€ für 2,29€ verkauft ...!
Und bei Thomas Philipps gibt es 400g Erdnüsse, unbehandelt, in der Schale geröstet, für Vögel, anstatt für 4,50€ (Edeka) für sage und schreibe 1,99€!
Es erwacht das Discount-Raubtier in mir.
Nichts wie hin und gekauft.
Meine Frau ruft hinter mir her "Wo willst du denn so eilig hin?" - doch da sitze ich schon im Auto.
Auf der Fahrt prüfe ich noch einmal ob ich alle notwendigen Dinge habe: Prospektseite, Geldbeutel, Einkaufskorb auf dem Beifahrersitz.
Ab zuerst zu netto, 'Erst 'mal seh'n was netto hat!' und dann Th. Philipps.
Bei netto finde ich keine Kerry Gold Butter und frage die mit Einräumen beschäftigte junge Frau.
Die antwortet mir etwas müde lächelnd: "Da sind Sie heute nicht der Erste, lest ihr Leute eigentlich nicht was in den Prospekten steht? Das Angebot gilt ab Montag, bis kommenden Samstag!"
Zurück am Auto schaue ich auf den Ausriß von Th.Philipps: Ab Montag gültig.
.... lachen Sie jetzt nicht, SIE werden sicher irgendwann ähnlich bedröppelt dastehen und sich wünschen SIE könnten in den Boden versinken.
Den Technologiegiganten sind sie die liebsten Kunden, die "early adopters"!
Egal ob etwas tausende $$ kostet - was einen wahren Materialwert von wenigen $$ hat - sie müssen es um buchstäblich 'jeden' Preis besitzen.
Mein smart phone 1+(sprich: eins plus eins oder Englisch "oneplus") aus 2014 tut immer noch seinen Dienst - allerdings seit ein paar Jahren mit einem völlig neuen Betriebssystem, das verhindert, daß Google einen Zugriff auf meine Daten hat. Ohne diese Neuerung (die mich natürlich etwas gekostet hat) wäre das Telefon schon seit zwei Jahren nur noch Elektroschrott, denn der Hersteller hat dafür keine Software-updates mehr veröffentlicht.
Dank des neuen Systems namens "Cyanogen Mod" konnte ich es weiter nutzen. Da Cyanogen Inc. dicht gemacht hat, wurde CyanogenMod zu "Lineage". Das LineageOP, Name des neuen Betriebssystems, ist eine Alternative für Androidtelefone, insgesamt mehr als zwei Dutzend Modelle.
Anstatt also ein funktionierendes, betriebsbereites und für den Durchschnittsverbraucher völlig ausreichendes Telefon auf den Schrott zu werfen nutze ich es seit acht Jahren (!) - der einzige Unterschied ist, daß ich nichts aus dem Google Playstore lade / laden kann, weil sonst Google doch wieder Zugriff hätte und schnüffeln könnte.
Das ist aber kein Problem, denn es gibt eine Quelle für Apps (open source, Quellcode zugänglich und auf Schadcode geprüft) die sich F-Droid nennt und Apps für viele Anwendungen bereitstellt. Kostenfrei, man kann dem Programmierer natürlich eine Spende zukommen lassen.
Der EFF kämpft seit Jahren dafür, freie Software auf allen neuen Telefonen verfügbar zu machen, wo jetzt noch die Herstellerbloatware aufspielen und Google (oder Apple) ihre Kunden gläsern machen und ausspähen - und als Dank dafür dürfen die alle zwei Jahre ein neues Telefon mit noch mehr Kameras und noch mehr Schnick-Schnack für einen wiederum höheren Preis kaufen - was Material und Ressourcen verbraucht, wo doch noch nichts kaputt ist!
Nach den ersten Getränken und der Aufnahme des Essenswunsches der Anwesenden dauert es nicht lange und ER kommt, der Salat! Grün, voluminös, benetzt von Dressings mannigfaltiger Art, bildet er die Grundlage, das Volumen, das Herzstück des Salattellers, auf und in ihm sind andere Vegetabilien plaziert, gelegentlich verlieren sich in ihm angeröstete Brotklümpchen, "Croûtons" genannt, die in Fett getränkt und gewürzt dem Ensemble Geschmack und Vielfalt geben sollen. Eine oft farblich abgestimmte Auswahl der begleitenden Bestandteile ist meist rein zufällig und keineswegs wegen ihrer Nützlichkeit für den besseren Geschmack der Zusammenstellung oder die Gesundheit der Essenden gewählt.
Selbst in der gehobenen Gastronomie wird heute getan was noch vor Jahren eine Todsünde gewesen wäre:
Fertig geschnittene und gemischte Salatsorten, mit einfallsreichen Bezeichnungen wie "Nizza"-, "New Orleans"- oder "Sumatra"-Mischung werden en gros und natürlich 'taufrisch' beim 'convenience food provider' eingekauft und blättchenweise oder 'bulk' dem werten Publikum auf übergroßen, platzfüllenden Tellern serviert.
Gerade in der euphemistisch schönenden Sprache der Systemgastronomie ist "Salat" jedweder Art kaum wegzudenken. Womit sollte geworben werden, wenn nicht mit Salat? Einem Muß, denn was wäre da zwischen den Buns, in den Wraps und im Döner noch übrig nähme man ihnen den Salat ...!
Die Produktion von Salat, der zu mehr als 90% aus Wasser besteht, und der damit das teuerste Tafelwässerchen in gebläuten oder gegrünten Designerfläschchen serviert, preislich leicht übertrifft, ist aufwendig und verbraucht viel Wasser, Energie und Dünger. Um dann Volumen vorzutäuschen. Selbst ohne Wert, denn Nährstoffe gibt es kaum, Vitamine nur in Spuren und Mikroelemente an der Nachweisgrenze - Salat lebt nur von der Mär alles Grüne sei gesund.
Alles zusammen genommen handelt es sich demnach bei Salat um eine aufgeblähte Täuschungsmasche, die keine der Erwartungen tatsächlich erfüllen kann und deren Ruf sich hartnäckig hält, obwohl er doch mit ein wenig Überlegung vom Tisch zu wischen wäre. Theoretisch, versteht sich. Seit Jahren schon schaue ich verzückten Salatessern zu, die sich der Illusion hingeben etwas Gutes für ihre Gesundheit zu tun. Dabei graben sie sich durch den enormen Ressourcenverbrauch den die Salatproduktion nun einmal fordert ihr eigenes (Umwelt-) Grab, weil sie an anderer Stelle zur Sparsamkeit just jenen Verbrauches aufgefordert sind.
Exotischerer Salat, beispielsweise der in jüngster Zeit immer wieder angepriesene Löwenzahn oder Giersch, sind mir persönlich aus mehreren Gründen ein Gräuel - schauen Sie nur einmal WO diese Pflanze wächst und welche Tiere auf und in ihrer Nähe bestimmte Geschäfte verrichten .... aber die neuen *Smoothies* werden bestimmt aus hoch gereinigten und ausgesuchten Blättchen gefertigt. Bestimmt!
Wikipedia ist weniger schwärmerisch, denn dort steht zu lesen ".. Giersch gilt allgemein als lästiges Unkraut; er wuchert und lässt sich wegen seiner unterirdischen Triebe nur schwer bekämpfen .. Der Trivialname Podagrakraut oder Zipperleinskraut weist darauf hin, dass Giersch als ein Mittel gegen Gicht galt. Er soll auch gegen Rheuma und Arthritis, krampflösend, entgiftend und blutreinigend wirken. Da keine Belege für die genannten Indikationen gefunden wurden, wird der Giersch in neuen Arzneibüchern nicht mehr aufgeführt .."
Wenigstens läßt sich für Giersch und Löwenzahn anmerken:
Sie werden nicht speziell angebaut und schonen die Ressourcen, während der gewöhnliche Blattsalat, im Volksmund "Grüner Salat" genannt, wenig Nutzen bei hoher Umweltbelastung durch die Produktion hat. Was bleibt ist also: Salat ist in Wahrheit 'teures Wasser mit ein paar Pflanzenstoffen und viel - für den Menschen unnützem - Chlorophyll".
Wie es schon in der Überschrift steht: Überflüssig, überteuert, überbewertet ...!
Heute beim Supermarkt. Der übliche umfassendere Einkauf im letzten Monatsdrittel, da dann die Läden nicht so voll sind und es schneller vonstatten geht, der Aufenthalt sich reduziert. 'Umfassender' bedeutet, dass Dauerwaren in längerer Perspektive auf dem Einkaufszettel stehen, also nicht nur für die nächsten Tage, sondern Wochen.
Mein Einkauf liegt fast schon komplett auf dem Band - da spricht mich die folgende Kundin an "Sie sind wohl 'prepper'?" ich packe still weiter um die letzten Produkte auf das Band zu bekommen. Sie, hartnäckigerer Tonfall "Das haben Sie wohl nicht gern wenn man Sie darauf anspricht!"
Jetzt kann ich durchlaufen, vor den Kassenbereich und meine Ware wieder einpacken.
Die Dame ist beschäftigt mit dem Verfrachten ihres Einkaufs auf das Förderband, dabei murmelt sie vor sich hin, halb zu den nachfolgenden Kunden, halb zur Kassiererin gebeugt "Das nutzt dem nichts, für so lange kann der sich nicht bevorraten wie das dauert wenn die Russen erst mal hier sind."
Da ich fertig bin mit Einpacken erwidere ich "Die Russen werden nicht kommen, Herr Putin wird höchstens eine Atombombe werfen und dann ist hier Alles platt - da nützt ein Vorrat überhaupt nichts."
Sie "Atombombe? Das wäre ja dumm von ihm, da hat er nichts vom Land und seinen Reichtümern!"
Logik ist nicht jedermanns Sache:
Wer so idiotisch denkt, dass er eine Atombombe wirft, der interessiert sich nicht für Reichtümer und Landgewinn - dem geht es darum Macht zu zeigen und so Richtungen vorzugeben.
Wenn überhaupt 'Vobereitung' (oder *preppen* → to prepare), dann wegen der Panikkäufe mancher Zeitgenossen die schon wieder losgingen. Die Antwort war an den Regalen zu lesen: Nur in haushaltsüblichen Mengen, maximal 3 Stück. Klopapier, Mehl, Raps- und Sonnenblumen-Öl, Nudeln ... ich frage mich was die Leute damit an Mahlzeiten herrichten wollen ;c)
Oder:
Haben Sie schon einmal 1566 Steine an einem Tag bewegt?
Hatte ich bisher noch nie in meinem Leben .... und obwohl ich noch die Warnung meines Vaters im Ohr habe "Junge, wenn du nichts lernst wirst du als Steineklopper enden!" und daraufhin alle Anstrengung auf einen akademischen Beruf richtete .... endete ich heute genau da wo ich eigentlich nie hin wollte. Na ja, nicht so ganz, denn 'Steine bewegen' ist ja nur ein Teil der Tätigkeit 'Steine verlegen', die Vorarbeit dazu.
Sie erkennen, worauf das hinausläuft:
Arbeit! Reichlich Bewegung an frischer Luft - genau das, was mir kürzlich mein Arzt mit blumigen Umschreibungen nahe legte, wenn ich nicht unter Qualen an Herz- oder Hirn-Infarkt versterben wolle.
Leise Zweifel habe ich schon, ob er an solche 'Bewegung an frischer Luft' dachte.
Um ganz ehrlich zu sein war ich nicht allein. Wir haben zu zweit gearbeitet. Immerhin waren es bei mir acht Stunden, bei meinem Helfer vier Stunden (er schafft pro Stunde sehr viel mehr als ich, denn er ist nur halb so alt.
Größere Ereignisse werfen ihre langen Schatten voraus:
Ab Monatsende wird eine völlige Umgestaltung des Eingangs-, Einfahrts-, und Vorgartenbereiches beginnen, die seit Monaten geplant und vorbereitet wurde. Die Steine mussten einerseits neu geschichtet werden weil sie sehr ungünstig (mitten in der vermutlichen Bewegungsfläche des Kleinbaggers) lagen. Andererseits weil sie noch als Pflasterfläche einen Teil des Gartens bedeckten .... und wer meine Einstellung kennt weiß, dass ich eher 'Blumenwiese' als 'ordentlichen Ziergarten' schätze. So werden viele Quadratmeter wieder der Natur dienen wo vorher bürgerliche Totflächen geschaffen worden waren.
Wenn das Wetter mitspielt werde ich den Fortgang der Arbeiten mit der Drohne begleiten.
Was bewegt wurde
14 x 21 cm große,
14 x 10 cm kleine Beton-Pflastersteine
2 x 14 Reihen x 36 gr. Steine
1 x 15 Reihen x 36 gr. Steine
1 x 10 Reihen x 36 gr. Steine
[1 Reihe = (0,14 x 0,21 =) 0,0294 x 36 = 1,0584 m²]
39 Reihen → 41,28 m²
1 x 05 Reihen x 54 kl. Steine
[1 Reihe = (0,14 x 0,10 =) 0,014 x 54 = 0,756 m²]
5 Reihen → 3,78 m²